|
|
|
|
|
|



|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
AeroSynth 3 ist unser neues Universalmotorenöl, das für Vier- und
Zweitakt-Methanolmotoren geeignet ist. Es wird aus völlig neuen
Rohstoffen hergestellt und ist biologisch gut abbaubar.
Bei
diesem öl handelt es sich um ein vollsynthetisches Modellmotorenöl mit
spät siedender synthetischer Esterkomponente. Der Korrosionsschutz ist
doppelt wirkend, indem die bei der Verbrennung entstehenden Säuren
durch ein basisches Additiv weitgehend neutralisiert werden und durch
die hohe Polarität der Sauerstoffzutritt gefährdeter Bauteile erschwert
wird.
Aufgrund der relativ niedrigen Viskositätslage lassen sich höhere Spitzendrehzahlen im Vergleich zum Vorgängeröl erreichen.
Auch
in diesem öl ist ein chemisch wirkender Verschleißschutz enthalten, der
bei Metall-auf-Metallkontakt und gleichzeitig hoher Hitzeeinwirkung
wirksam wird.
Hinweis: Wenn der Nitromethananteil den ölanteil
um den Faktor 1,5 übersteigt, ist nach dem Betrieb eine
Nachkonservierung mit purem AeroSynth 3 empfehlenswert.
Wichtig: AeroSynth 3 darf nicht mit anderen ölen vermischt werden!
Der Vertrieb erfolgt in Deutschland ausschließlich über den Fachhandel.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Silkolene Motorenöl COMP 2 PLUS für Benzin-Hochleistungszweitakter der neuesten Schmierstoffgeneration
COMP 2 PLUS ist ein hochmodernes vollsynthetisches Zweitaktöl neuester
Generation für Benzinmotoren, die höchsten thermischen Belastungen
unterliegen.
Diese neue Esterölgeneration zeichnet sich besonders aus durch
hohe Schmierfilmdruckfestigkeit
ausgezeichnete Verschleißschutzeigenschaften
verminderte Eigenreibung auch bei höchster Belastung
rauch- und rückstandsarme Verbrennung
übertrifft die hohen Anforderungen von API TC, JASO FC, ISO-L-EGD
|
|
Diese neue Esterölgeneration basiert bezüglich der Additivierung auf Electrosyntec- Technologie.
Diese Electrosyntec-Technologie basiert auf speziell entwickelten
synthetischen Estern und ausgeklügelten Additiven, die während der
Bewegungsabläufe des Motors eine elektrostatische Adhäsion erzeugen.
Die dadurch entstehenden intermolekulare Kräfte binden
reibungsmindernde Moleküle an die metallischen Oberflächen und setzen
damit die Reibung und den Verschleiß in Form eines extrem
hochbelastbaren Schmierfilms herab. Da zudem die verwendeten
synthetischen Ester eine außergewöhnlich hohe thermische Stabilität
aufweisen, wird durch diese neue Schmieröltechnologie die
Motorlebensdauer erheblich verlängert und die Leistung sowie das
Laufverhalten optimiert.
Hinweis: Comp 2 Plus Race-öl darf nicht mit anderen ölen gemischt werden!
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
AeroSave ist ein hochviskoses Modellmotorenöl und wurde hinsichtlich
der Korrosionsschutz-Additivierung auf die Belange von Viertaktmotoren
abgestimmt.
Viertaktmotoren benötigen wegen der höheren Korrosionsanfälligkeit
(z. B. fehlende Spülung des Kurbelgehäuses mit Frischöl)
einen deutlich stärkeren Korrosionsschutz als Zweitakter. Aufgrund
des ausgeprägten Vermögens, die bei der Verbrennung von Methanol
und Nitromethan entstehenden aggressiven Säuren zu neutralisieren,
eignet sich pures AeroSave auch als Langzeit-Konservierungsöl.
|
|
Des weiteren ist der chemisch wirkende Verschleißschutz besonders
hoch dosiert, da zum Beispiel bei Viertaktmotoren der extrem heiß
werdende Schaft des Auslaßventils durchweg im Mischreibungsbereich
läuft. Beim heißen Kontakt von Metall auf Metall setzt dieses
Additiv einen Verschleißschutz frei, der die Gefahr des Festfressens
deutlich mindert.
AeroSave eignet sich für alle Methanolmotoren. Der Schwerpunkt des
Anwendungsprofils zielt in erster Linie auf den Einsatz in Viertaktmotoren
und auf Kraftstoffe, deren Nitromethan-Anteil den ölanteil übersteigt.
Aufgrund der hohen Korrosionsschutz-Additivierung ist AeroSave für
Benzinkraftstoffe weniger geeignet.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
AeroSynth-Competition ist ein Leichtlauföl, das dort eingesetzt
werden sollte, wo primär die höchstmögliche Leistungsentfaltung
des Modellmotors gefragt ist.
Aufgrund der niedrigeren Viskositätslage kann dieses öl gröbere
Handhabungsfehler (Magerlauf, überhitzung) schlechter kompensieren,
als die vorgenannten Modellmotorenöle. Dieses Wettbewerbsöl
ist daher für den Modellmotoren-Neuling weniger empfehlenswert.
|
|
AeroSynth-Competition ist dort einzusetzen, wo der
Anwendungsschwerpunkt auf die höchste Leistungsausbeute von Modellmotoren
gesetzt ist. AeroSynth-Competition ist auch für Benzinkraftstoffe geeignet.
Weniger geeignet ist dieses öl für Kreiskolbenmotoren.
Die ursprünglich sicherheitshalber empfohlene Drehzahlbeschränkung
ist seit 1996 aufgehoben.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Methanol 100 ist ein hochwertiges Methanoldestillat, das ausschließlich
auf die speziellen Belange von Modellmotoren zugeschnitten ist.
Dieses besonders klopffeste Methanol ist weitgehendst wasser- und säurefrei.
Um die typische Grundaggressivität von Methanol vor allem gegenüber
Leichtmetallen zu mindern, wurde unser Methanol 100 dementsprechend inhibiert.
|
|
Des weiteren ist Methanol 100 ein Zündbeschleuniger zugesetzt,
der das Startverhalten bei Temperaturen unter 4 C begünstigt
und die Effektivität von Nitromethan fördert.
Methanol und damit hergestellte Mischungen sind Gefahrstoffe, die als
"Leichtentzündlich" und "Giftig" deklariert sind!
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
MethaSynth 115 ist eine universelle Fertigkraftstoffmixtur aus 15 % des
biologisch gut abbaubaren Syntheseöls AeroSynth 3 und dem speziellen
Modellmotoren-Methanolschnitt Methanol 100.
Der Eignungsschwerpunkt von MethSynth 115 ist für nahezu alle
Methanolmotoren die kein Nitromethan benötigen.
Vorteile durch die synthetische Schmierstoffkombination:
geringer Verschleiß
hervorragende Schmiereigenschaften
extrem hohe thermische Stabilität
starke Innenkühlung
nahezu rückstandsfreie Verbrennung
doppelt wirkender Korrosionsschutz
|
|
Vorteile des speziellen Methanolschnitts:
hoher Dampfdruck, das heißt spontaner Kaltstart und gutes
Leerlaufverhalten
hohe Klopffestigkeit
zündfreudig
leistungssteigernd
in Relation zum Benzinbetrieb 5-fach höhere Innenkühlung
Methanol und damit hergestellte Mischungen sind Gefahrstoffe, die als
"Leichtentzündlich" und "Giftig" deklariert sind.
Wichtig: MethaSynth 115 darf nicht mit anderen ölen vermischt werden!
Der Vertrieb erfolgt in Deutschland ausschließlich über den Fachhandel.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Der
neu konzipierte Modellmotorenkraftstoff MethaSynth 115 + 8 ist ein
Fertigkraftstoff aus additiviertem Methanol 100 mit 15 % biologisch gut
abbaubarem Leichtlauföl AeroSynth 3 plus 8 % Nitromethan-Zusatz.
Dieser
Kraftstoff eignet sich insbesondere für Viertakt-Modellmotoren und
beispielsweise für hubraumkleine Zweitakter, die Nitromethan benötigen.
Da mit diesem Kraftstoff durch den Nitromethananteil die
Vergasereinstellung deutlich vereinfacht wird, eignet er sich auch für
Modellmotorenbetreiber, die in der Motoreneinstellung nicht sicher
sind, da im Zweifelsfalle der Motor zur fetten Seite hin justiert
werden kann.
MethaSynth 115 + 8 kann auch bei Neumotoren
eingesetzt werden. Der hochwirksame Verschleißschutz kann die
Einlaufphase verlängern. In der Praxis hat dies bei sachgerechtem
Motorenbetrieb jedoch keinen nennenswerten Einfluss.
|
|
Da
das neu konzipierte Modellmotorenöl AeroSynth 3 heikel mit anderen
Schmierstoffen reagieren kann, darf dieser Kraftstoff nicht mit anderen
Schmierölen vermischt werden!
Methanol und damit hergestellte Mischungen sind Gefahrstoffe, die als "Leichtentzündlich" und "Giftig" deklariert sind!
Bitte nutzen Sie für weitergehende Informationen unsere Online-"Technikhilfe".
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Ungeeignete Kraftstoffkomponenten
Ein
Helikopterantrieb fraß sich nach zuvor etwa 25 problemlosen Flugstunden
urplötzlich fest. Bei der Demontage des ABC-Zweitaktmotors mit
Heckauslass ließ sich die extrem verkrustete Laufbüchse nur mit sehr
großer Mühe aus dem Motorgehäuse ziehen. Der Kolben war rundum mit
einem mattschwarzen Belag behaftet, der sehr kratzfest und glatt war.
Im Kurbelgehäuse befanden sich dubiose Ablagerungen, die optisch an
braunen Naturzucker erinnerten.
Diese Art von
Verbrennungsrückständen war völlig ungewöhnlich. Nach Angaben des
Motorenbesitzers hatte dieser seinen Kraftstoff immer selbst gemischt,
und zwar 15 % AeroSynth mit 2 % Nitromethan, Rest Methanol. Die
Laufzeit mit der letzten Anmischung betrug etwa 30 Minuten. Das
Nitromethan stammte aus England und war eine bekannt gute Qualität. Das
Methanol wurde als „lose Ware“ über einen örtlich ansässigen
Chemikalienvertrieb bezogen. Unsere Laboruntersuchungen des Kraftstoffs
richteten sich daher auf das Methanol. Dieses war mit Chlor
verunreinigt, so dass es beim Kontakt mit Aluminium und bei der
motorischen Verbrennung zu unkontrollierten chemischen Reaktionen und
dementsprechender Rückstandsbildung kam.
Methanol
gibt es für die unterschiedlichsten Anwendungsbereiche. Insektizide und
Lackabbeizer beispielsweise stellen bei deren Herstellung nur geringe
Ansprüche an die Reinheit des Methanols.
|
|
Verbrennungsmotoren
benötigen hingegen eine sehr hohe Qualität; die Ware muss nicht nur
äusserst wasserarm, sondern auch besonders klopffest sein; extrem
wichtig ist auch ein das weitgehende Nichtvorhandensein von schädlichen
Restdestillaten. Zudem darf ein Motorenmethanol nie mit Zink in Kontakt
gekommen sein, da die sich dann bildenden Zinkalkoholate nicht nur
extrem harte Verbrennungsrückstände hinterlassen, sondern auch feste,
unlösliche Verkrustungen im gesamten Ansaugtrakt bilden.
Es
leuchtet ein, dass so ein spezielles Modellmotorenmethanol erheblich
teurer in der Herstellung und Kontrolle ist, als einfache, technische
Ware. Zudem wird beispielsweise unser Modellmotorenmethanol Methanol
100 mit einem Passivator inhibiert, der die Aggressivität von
unverbranntem Methanol gegenüber Leichtmetallen mindert. Außerdem ist
in diesem Methanol ein Zündbeschleuniger enthalten, der die
Zündwilligkeit bei geringen Aussentemperaturen deutlich verbessert und
die Effektivität bei Nitromethanzusatz steigert (selbstverständlich
kein Propylenoxid).
Auch das beste
Modellmotorenschmieröl ist bei Verwendung von minderwertigem Methanol
nicht in der Lage, zum Beispiel dessen Restdestillate vollständig zu
neutralisieren oder zu kompensieren. Deshalb ist es wichtig, beim Kauf
und Anmischen von sämtlichen Einzelkomponenten auf deren hohe Qualität
zu achten.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Kolbenfresser durch zu kurz eingestellten Resonanzauspuff
Ein
Helikopterpilot beschwerte sich darüber, daß innerhalb weniger
Betriebsstunden mit seinem Modellhubschrauber an zwei Motoren
Kolbenfresser auftraten. Es handelte sich um japanische 10 ccm
Zweitakt-Helikoptermotoren mit Heckauslaß. Als Kraftstoff wurde
MethaSynth 115 (= 15 % AeroSynth 2, Rest Methanol 100) verwendet. Der
Flugbetrieb erfolgte mit einem positiv bekannten Resonanzrohr aus dem
Zubehörmarkt. Der erste Motor fiel im Vollgasflug durch Kolbenfresser
aus. In das gleiche System wurde daraufhin ein neuer Motor gleicher
Bauart installiert. Auch dieses Triebwerk fiel kurz nach der
Einlaufzeit bei hoher Belastung ebenfalls durch einen Kolbenfresser aus.
Die
Untersuchung der beiden 10 ccm-Zweitakter erbrachte ein verblüffendes
Schadensbild: Die Schäden an beiden Motoren waren absolut gleich! Beide
Kolbenfresser befanden sich auf der Auslaßseite hauptsächlich rechts
vom Kolbenbolzen, beide Verschweißungen waren derart, daß die
jeweiligen Kolbenringe im exakt gleichen Bereich festsaßen. Selbst die
Ablagerungen auf den Kolbenböden waren in Bezug auf Farbe und
Plazierung identisch!
Die gleiche Stelle der Rußrückstände auf
beiden Kolbenböden ließ definitiv auf Rückspülungen aus dem Abgassystem
schließen. Aufgrund der kurzen Betriebszeit des Schalldämpfers und der
Einsatz des wenig Asche bildenden synthetischen Schmierstoffs AeroSynth
2 im Kraftstoff konnten Verbrennungsrückstände keine
Querschnittsverengung herbeigeführt haben. (Durch solche Verkrustungen
steigt zum Beispiel der Innendruck eines Schalldämpfsystems, und es
kommt dann zum Rückstau der Brandgase sowie deren Vermischung mit den
Frischgasen.).
|
|
Tatsächlich
war die Ursache der beiden Motorschäden in dem um mehrere Zentimeter zu
kurz montierten Resonanzrohr zu finden. Die Abstimmlänge entsprach
einer Drehzahl von etwa 17000 bis 18000 RPM, der Motor drehte bei
Volllast jedoch nur 14000 RPM. Wegen dieser zu kurzen Montage wurde
beim Gaswechsel ein Teil der aus dem Auslaßschlitz ausgestoßenen Abgase
wieder bis in den Brennraum zurückgeschoben. Es kam daher bei Vollgas
zu einer erheblichen partiellen überhitzung, die ihren Kern
auslaßseitig auf dem Kolbenhemd im Bereich des Auslaßfensters bis ins
erste Brennraumdrittel hatte. Aufgrund der starken überhitzung des
Kolbenhemds wurde dann dort der Schmierölfilm durchbrochen, es kam zum
direkten Metallkontakt zwischen Kolben und Zylinderwand. Wegen der nun
entstehenden extrem hohen Reibungshitze begann das Kolbenmaterial zu
verschmelzen, und der klassische Kolbenfresser war unausweichlich.
Grundsätzlich
muß die Montage eines Resonanzrohres immer mit der Drehzahl des Motors
abgestimmt werden. Je niedriger die (Vollgas-) Drehzahl, desto größer
muß der Abstand zwischen dem Auslaßfenster des Motors bis zum Reflektor
eines Resonanzauspuffs sein. Im Zweifelsfalle montiert man ein
Resonanzrohr immer zu lang. Ein zu langes Resonanzrohr kostet lediglich
etwas Motorleistung. Ein zu kurz eingestelltes Resonanzrohr heizt einen
Motor unnötig auf und führt dadurch zu unausgewogenen Laufeigenschaften
und nicht selten zu gravierenden Motorschäden.
Kommt es zu einem
Motorschaden, so sollte man nicht einfach den Fehler dem
Schmierstoff(hersteller) zuschieben, sondern versuchen, die Ursache zu
ermitteln, um nicht immer die gleichen Schäden reparieren zu müssen!.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
überhitzung durch Kraftstoff mit hohem Nitromethananteil
Bei dem nachfolgend beschriebenen Modellmotorendefekt handelt es sich um
einen festgefressenen Zweitaktmotor mit lediglich 5 Betriebsstunden. Der Motor
wurde mit 20 % Nitromethananteil im Kraftstoff betrieben. Der Glühkerzenkörper
war stahlblau angelaufen. Der eloxierte Zylinderkopf und der obere Teil des Zylinders
wirkten außen glanzlos matt. Es war eine originale Zylinderkopfdichtung
aus Aluminium mit einer Stärke von 0,2 mm montiert. Der Kolben saß
so festgefressen in der Zylinderbüchse, daß der
|
|
Modellmotor letztendlich nur durch Aufschneiden des Pleuellagerfußes
zerlegt werden konnte. Der Kolben war innerhalb seiner Gleitbahn im oberen Fünftel
verschweißt, so daß er sich nur mit Gewalt aus der Laufbüchse
heraustreiben ließ.
Der Kolbenboden glich einer Mondlandschaft.
Die gesamte Oberfläche war grießkornrauh angeschmolzen und abgetragen.
Ebenso sah der gesamte Brennraum des Zylinderkopfes aus, rundum ist die gesamte
Oberfläche angeschmolzen.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Was war geschehen? Der Motor wurde mit 18 % Vollsyntheseöl, hochwertigem Modellmotorenmethanol
und 20 % Nitromethananteil überwiegend in Vollgasstellung geflogen. Der Anwender
hatte die werksseitige Verdichtung beibehalten, die normalerweise für Nitromethananteile
bis max. 12 % ausgelegt ist. Zudem wurde das Triebwerk
|
|
immer so "spitz" eingestellt, daß die mögliche Höchstleistung
erreicht wurde. Durch diese "spitze" Einstellung im Verbund mit der
für den gewählten Nitromethananteil zu hohen Verdichtung war die Verbrennungstemperatur
so hoch und die Innenkühlung so gering, daß das Kolben- und Zylinderkopfmaterial
die Fließgrenze erreichte und schmolz.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Abhilfe: Mit zunehmendem Anteil des Nitromethans im Kraftstoff muß
zwingend die Verdichtung reduziert werden. Als Daumenregel gilt: spätestens
ab 15 % Nitromethan im Kraftstoff muß die Verdichtung für jede weiteren
5 % Nitromethan um 0,2 Millimeter reduziert werden. Der Motorenbetreiber hätte
also in diesem Fall mindestens 1 zusätzliche Kopf- oder Einstelldichtung
mit 0,2 mm Stärke unterlegen müssen, um die notwendige Verdichtungsreduzierung
zu gewährleisten.
|
|
Zudem
muß grundsätzlich die Vergasereinstellung immer zur sicheren - das
heißt fetten - Seite hin tendieren. Das gilt in ganz besonderem Maße
beim verwendeten Kraftstoffzusatz Nitromethan. Wer hiermit seinen Motor
nicht deutlich fett einstellt, ruiniert innerhalb kürzester Laufzeit
den gesamten Motor, da Nitromethan ein starker Sauerstoffträger ist,
mit dem Methanolmotoren unter Umständen auch bei zu magerer Einstellung
dennoch durchlaufen!
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| |
|
|
| |
|
|
| |
|
|
| |
Von Werner Frings gibt es nach den Büchern "Modell-Motorenpraxis" und "Modellmotoren in der Praxis", die in mehreren Auflagen erschienen, nun ein neues Fachbuch: "Modellmotoren praxisnah".
Erschienen im April 2007 bei Wellhausen & Marquardt Mediengesellschaft b R.
ISBN 978-3-939806-00-4.
225 Seiten, durchgehend in Farbe.
19,90 Euro
|
|
| |
|
|
| |
|
|
| |
|
|
| |
|
|