Aerosynth Technikhilfe

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(975) Saito FA40a Leerlaufprobleme
Dirk Steinböhmer (Wohnort: 33619 Bielefeld) schrieb am Dienstag, 24. August 2010 um 11:42:40:
    Sehr geehrter Herr Frings,

beim meinem Saito FA40a lässt sich der Leerlauf nicht vernünftig einstellen. Er läuft immer zu fett, auch wenn die Leerlaufnadel komplett reingedreht ist. 15 Liter Sprit mit 20% Aerosynth und 10% Nitro sind jetzt verflogen, der Motor sollte einigermaßen eingelaufen sein.
Luftschraube ist eine APC 11x5, der originale Dämpfer wird verwendet.
Verwendete Kerze ist die OS-F
Der Motor läuft sehr rauh. Beim Starten von Hand springt er oft falschrum an. Die Kompression ist im kalten Zustand enorm. Vollgasnadel ist 2 1/2 Umdrehungen auf.

Was kann die Ursache sein?
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Das hört sich deutlich nach deutlich verstimmtem Vergaser an; HD überreichlich und über LD teilweise kompensiert.

Stellen sie die Kraftstoffdüsen in Grundstellung gemäß Herstellerangaben ein. Von dieser Position aus die HD etwas fetter als für höchsterreichbare Drehzahl stellen. Dann das Leerlaufgemisch justieren. Dabei sind immer wieder kleine Korrekturen an der anderen Seite in die stöchiometrisch entgegengesetzte Richtung nötig.

Muß die HD magerer gestellt werden, bedeutet das, dass der Leerlauf ebenfalls abmagert und diametral umgekehrt. Diese Gemischabhängigkeit ist stark von der Vergaserkonstruktion abhängig, aber die Feinregulierung darf grundsätzlich immer nur in winzigen Änderungen erfolgen.

i. A. W. Frings
 
(974) Car Kraftstoff
Carsten (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 19. August 2010 um 10:20:47:
    Hallo habe mal eine Frage zum selbermischen des Sprites.
Brauche ich Methanol 100 , Aerosynth 3 und Nitromethan damit mein 3,5 cm³ Verbrennungsmotor Vernünftig und Lange läuft?
Oder muss ich noch zu dem Methanol 100 zusätzlichen Zündbeschleuniger oder andere Additive geben oder reicht der Zündbeschleuniger der schon drin ist?
Kann ich auch MethaSynth 115 mit Nitromethan nehmen und fertig ?
Wollte mir mal einen Kanister selbermit 63% Methanol , 12% Aerosynth und 25 % Nitromethan mischen .
Lg Carsten
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Methanol 100, Aerosynth 3 und Nitromethan sind für das Selbstmischen ausreichend, weitere Zusätze – jeder Art - sind kontraproduktiv.

Als Fertigmischung käme eventuell MethaSynth 115+8 infrage, sofern 8 % NM ausreichend sind.

i. A., W.Frings

 
(973) Kraftstoff Super Tiger G2300
Kromer (Wohnort: 79114 Freiburg) schrieb am Mittwoch, 21. Juli 2010 um 18:38:56:
    Hallo Herr Frings,

ich habe meine Super Tiger, welcher noch nicht gelaufen ist, zusätzlich mit Balistrol konserviert.
Ist das ein Problem z.b. mit dem Kolbenring oder den Lagern. Können der bzw. die ev. verharzen wenn der Motor länger liegt oder kann das Öl Teile des Motor angreifen? Ist ja eigentlich nicht für Motoren gedacht.

Haben Sie eventuell Erfahrung mit dem G2300?
In der Anleitung steht, dass der Motor mit 20% Ölanteil betrieben werden soll. Im Internet ist die Rede von 10-12% Öl, da der Motor sonst nicht richtig laufen soll. Ich möchte das Aerosynth 3 benutzen.
Und als letztes noch eine andere Frage, bei meinem Magnum 10ccm haben sich vor kurzem die Lager verabschiedet. Bei der Demontage habe ich festgestellt das sich der Kolben und die Laufbuchse sich dunkel (schwarz) verfärbt haben. Dies war noch nie. Liegt das eventuell am Kraftstoff. Mit sehr feiner Stahlwolle konnte ich die Teile wieder ohne Kratzer oder Abrieb reinigen.

Vielen Dank im voraus für eine Antwort von Ihnen.

Mit freundlichen Grüßen

Alex Kromer
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Balistol ist ungeeignet, da es Buntmetalle angreift. Nehmen Sie pures AS3.

Wenn der Motorenhersteller 20 % Öl vorschreibt, dann ist dies aus Gewährleistungsgründen bindend. Wenn es mein Motor wäre, hätte ich keine Bedenken, ihn mit 15 % AeroSynth 3 zu betreiben.

Laufbuchse und Kolbenhemd auf der Lauffläche schwarz verfärbt - da könnte ungeeignetes Methanol die Ursache sein. Wenn es sich tatsächlich leicht abreiben lässt, kann es an ungeeignetem Öl liegen (rußt), aber dann muß die gesamte Laufgarnitur bereits sehr schlecht abdichten.

i. A. W. Frings
 
(972) Methanol
W.Resl (Wohnort: Haundorf) schrieb am Montag, 19. Juli 2010 um 0:30:55:
    Hallo Herr Frings,

ist es möglich, Methanol vom Kanister zu entnehmen, ohne das dabei feuchte Luft eindringen kann? Wenn ja, welche Möglichkeiten gibt es?
An welcher Kennzeichnung am Kanister, kann ich das Abfülldatum für AE3 und Methanol M100 ablesen?
Vielen Dank schon mal.

Mit freundlichen Grüßen

W. Resl
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Grundsätzlich strömt bei jeder Entnahme das dementsprechende Luftvolumen nach. Das ist aber bei üblicher Luftfeuchte kein Problem, sofern nicht überlagert wird.

Bezüglich der Abfüllkennzeichnung müssen Sie sich bitte an die Fa. Graupner wenden. FES liefert ausschließlich in 205 l Fässern, die Kleinabfüllung führt bei allen Produkten die Fa. Graupner aus.

i. A. W. Frings
 
(971) Ethanol (E85) Zweitaktöl
Hannes Hunger (Wohnort: 1030 Wien) schrieb am Mittwoch, 14. Juli 2010 um 10:37:24:
    Hallo,

welches Öl würden sie für einen Zweitaktmotor (Vespa) empfehlen der mit E85 betrieben wird? Es geht mir um keine verbindliche Empfehlung sondern um einen Startpunkt für Versuche zu haben.

Grüße
Hannes Hunger
 
Der Moderator antwortete hierzu:
AeroSynth Competition ist sowohl für Benzin- als auch für Alkoholkraftstoffe als Schmieröl geeignet.

i. A. W. Frings

 
(970) Saito 150 - Konservierung
Dörr, Fredy (Wohnort: 76855 Annweiler, Berwartsteinstr. 29a ) schrieb am Sonntag, 27. Juni 2010 um 23:36:25:
    Hallo Herr Frings,

ich möchte einen 150er Saito längere Zeit nicht benützen - wie konservieren ?
Aerosynth 3 an Kipphebel und ins Kurbelgehäuse einspritzen ?
Wäre alternativ auch Ballistol möglich ?

Besten Dank vortab.

Viele Grüße
Fredy Dörr
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Ja, genau. Motor üppig mit AS3 befüllen, auch in den Vergaserhals und den Kraftstoffnippel.

Ballistol ist wegen der Buntmetallunverträglichkeit ungeeignet.

i. A. W. Frings
 
(968) Nitro
Christian (Wohnort: 46414 Rhede) schrieb am Dienstag, 15. Juni 2010 um 1:17:38:
    Hallo Herr Frings,

ab welcher Nitroanzahl (%) bringt das Nitro keinen Leistungszusatz mehr ??? (60%, 70% u.s.w.)

Verwendete Komponenten:

Glissol - S
MM-100

Haltbarkeit u.s.w spielen keine Rolle.

Vielen Dank für Ihre Antwort.

 
Der Moderator antwortete hierzu:
Rein theoretisch geht dieses Pushen noch bei 9 : 1, sofern man die dann benötigte etwa 7-fache Kraftstoffmenge durch den Vergaser bekommt und die entsprechend notwendige Brennraumvergrößerung stimmig ist.

Wie sich das Ganze in der Praxis verhält, kann ich nicht sagen.

i. A. W. Frings
 
(967) Langzeitkonservierung 4-Takt Motor
Franz Heckenast (Wohnort: 2491 Neufeld) schrieb am Montag, 7. Juni 2010 um 10:58:29:
    Habe vor kurzem mein Modell ohne Motor verkauft, nun habe ich das gute Stück OS FS120 Surpass III liegen und möchte den Motor auf unbestimmte Zeit lagern. Wie gehe ich da am besten vor ? (Muss der Motor zur gründlichen Reinigung bzw. Spülung und Ölung zerlegt werden?)
Vielen Dank im Voraus für Eure Antworten !
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Ganz wichtig ist - bzw. war, - dass der Motor nach dem letzten Lauf heiß abgestellt wurde!

Für die Langzeitkonservierung bitte pures AeroSynth 3 verwenden. In KH-Entlüftung, Vergaseröffnung, Kerzenbohrung jeweils 5 ccm injizieren, und den Motor anschließend ein Viertelminütchen per Hand durchdrehen.

i. A. W.Frings
 
(966) Saito 220
Wüthrich (Wohnort: 4852 Rothrist) schrieb am Sonntag, 30. Mai 2010 um 12:23:12:
    Guten tag Herr Frings,
Mein Saito 220 F (methanoler ) , er löuft gut an nach ca. 1 min , kommt ein klingeln vom Motor und der steht sofort still. ich kann diesen wieder anwerfen und das gleiche spiel kommt wieder vor. das ventielspiel habe ich geprüft ist ok. Finde keine lose teile oder abgebrochene , nehme Flight High Power , mit 7% nitro , 17 % öel.Ich bin ratlos. Mfg wüthrich
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Das könnte an zu früher Gemischentzündung liegen, der Motor wird dann bis zum Stillstand gekontert.

Versuchsweise das Laufverhalten mit Fertiggemisch MethaSynth 115+8 probieren.

i. A. W. Frings
 
(965) Treibstoffwahl bei RCV 60 SP
Christian (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 17. Mai 2010 um 21:27:34:
    Guten tag Herr Frings,

bei meinem RCV 60 SP wird lt. Hersteller ein Gemisch von 10%Nitro, 15%Öl davon 3-6% Kastor empfohlen.

Wäre die Alternatieve zur Herstellerempfehlung statt 3-6/ Kastor das Aerosynth 3 zu verwenden?

Ich muß meinen Motor noch gut und behutsam einlaufen lassen. Hier will ich nur das Beste für meinen Schatz ;)

Danke für Ihre offene Meinung.

mfG Christian
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Die Kraftstoff-Vorgaben des Motorenherstellers sind aus Gewährleistungsgründen bindend.

Wenn es mein Motor wäre, hätte ich keinerlei Probleme, vom Start weg AeroSynth 3 zu verwenden.

i. A. W. Frings
 
(964) aspen für modellmotoren
fröhling karl (Wohnort: 97502 euerbach) schrieb am Sonntag, 2. Mai 2010 um 16:53:39:
    Hallo Herr Frings:
Kann man für große Modellmotoren (Benziner)ab
25 ccm aufwärts ohne weiteres den
Treibstoff Aspen ( Stihlsprit ) verwenden und braucht man ein bestimmtes 2 Taktöl dafür.
MfG Karl
 
Der Moderator antwortete hierzu:
 
(963) Neuer O. S. Hanno Spezial
Dominik Dapprich (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 2. April 2010 um 12:55:28:
    Guten Morgen Herr Frings!

Zur Erstinbetriebnahme eines RF.61 Hanno Special MKI bitte ich um Ihre Empfehlung:

- Sprit erste 30-60min 20%Rizinus (Graupner G1), dann Umstellen auf Metasynth 115+8 Best. Nr. 2817?
- Vorwärmen mit Heissluftföhn ratsam oder bringt es nichts?
- Prop 12x10, rotes OS-Rohr T-4010 mit Orignialkrümmer (das ist eine Abstimmlänge von gut 48cm von Auslass bis erste Prallplatte)?

Danke und schöne Ostern!
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Im Prinzip alles richtig.

Das Einlaufen mit Rizinusöl ist nicht unbedingt nötig, zurückhaltender Betrieb in den ersten 8 Laufstunden ist das A und O eines guten Einlaufvorgangs.

ABC-Motoren, die vor (je)dem Kaltstart den Zylinder aufgeheizt bekommen, erreichen eine bedeutend längere Lebensdauer, da bei dieser Bauart der Verschleiß im kalten Zustand immer überproportional hoch ist.


i. A. W. Frings
 
(962) Hochdrehende MVVS Motoren GRRT ; Quckie
Bernd Langner (Wohnort: 49835 Wietmarschen) schrieb am Mittwoch, 31. März 2010 um 20:15:58:
    Hallo Herr Frings

Ich betreibe einige Motoren die teilweise über 20000/Umin drehen. Größtenteils MVVS mit 6,5cc der Baureihe GRRT ; GFRT und den Quickie. Reichen bei diesen Motoren 15% Aerosynth 3 oder sollte man etwas mehr Öl benutzen.

Gruß Bernd Langner
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Ausschließlich schmiertechnisch betrachtet, reichen 15 % AS3 aus. Ausschlaggebend ist letzendlich die Kühlung. Je größer der Schmierstoffanteil, desto mehr Wärme wird unmittelbar von den heißesten Zonen abgeführt.

i. A. W. Frings
 
(960) Glissol-R
Josef Greger (Wohnort: 89407 Dillingen) schrieb am Donnerstag, 25. März 2010 um 14:00:17:
    Hallo Herr Frings,

ich verwende mittlerweile AE3 für einen OS91 im harten Heli-Einsatz und hohem Nitro-Anteil. Nun habe ich noch ungeöffnete Ölgebinde vom nicht mehr hergestellten Glissol-R rumstehen (ca. 15 Jahre alt!). Kann ich das Öl bedenkenlos verwenden oder ist dies mit starken Einschränkungen gegenüber AE3 verbunden?

Viele Grüße
Josef Greger
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Nein, das Öl ist völlig überaltert und für nichts mehr zu gebrauchen!

i. A. W. Frings
 
(959) Ölanteil
Rolf Thode (Wohnort: Frankfurt) schrieb am Freitag, 19. März 2010 um 12:30:33:
    Hallo,

ich hätte eine Frage. Ich fliege verschiedene 4-Takt-Methanoler zwischen 13 und 30 ccm. Bisher habe ich fertige Spritmischungen mit 10% Nitromethan und 15 % Ölanteil genommen und damit insgesamt gute Erfahrungen gemacht. Nun wurde mir vorgeschlagen, mal Sprit mit 10% Ölanteil zu verwenden. Könnte das für die Motoren im normalen Sonntagsbetrieb schädlich sein?

MfG

Rolf
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Grundsätzlich sind die Angaben der Motorenhersteller bindend. Je geringer der Ölanteil, umso weniger Reserven sind in allen Bereichen vorhanden.
Wenn Sie mit 15 % ölanteil gute Erfahrung gemacht haben, stellt sich die Frage, warum Sie den Ölanteil um ein Drittel reduzieren wollen.

i. A. W. Frings
 
(958) MVVS 61
Bernd Pick (Wohnort: 50321 Brühl) schrieb am Montag, 22. Februar 2010 um 9:00:47:
    Sehr geehrter Herr Frings,
bei diesem Motor der letzten Baureihe ("eckiger" Zylinder) habe ich folgendes Problem:
Der Motor springt leicht an, lässt sich aber nicht fett einstellen, egal wie weit ich die Hauptdüsennadel herausdrehe. Er wird entsprechend heiss. Vergaser habe ich gereinigt und regelt beim Durchblasen völlig normal.
Sprit ist 20% Aerosave und 5% Nitromethan.
Tanklage vorschriftsgemäss und Spritfilter vorhanden. Keine Undichtigkeit.
Beste Grüße Bernd Pick
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Die Düsenstockauslegung ist durchweg so bemessen, dass beim völligen Öffnen des Düsenquerschnitts der Motor kräftig überfettet und "absäuft".

Versuchsweise sollten Sie die Laufversuche mit AeroSynth 3 wiederholen. Dieses Öl ist sehr dünn und senkt somit die Viskosität des Kraftstoffs deutlich. Hilfsweise können Sie diesen Versuch auch mit 15 % AeroSave vornehmen.

i. A. W. Frings

 
(957) Steuerzeiteinstellungsmarkierungen Mot. KALT FC 1
Roland Schüler (Wohnort: 44575 CastropRauxel) schrieb am Montag, 1. Februar 2010 um 17:45:19:
    Sehr geehrter Herr Frings,

habe heute Fragen zu einem KALT 4takter (Mod. FC 1)sowie einem OS 12 LD-X.

Zum KALT: Das schöne an diesem 7.5ccm Motor ist, daß man ihn zerlegen kann, ohne die Steuerzeiten unbeabsichtigt zu verstellen, weil die Nockenwelle mit ihrem Antrieb eine geschlossene Einheit bildet. Ich möchte aber auch diese Einheit zwecks Reinigung/Verschleißkontrolle zerlegen. Bevor ich dies tue, würde ich gern wissen, ob die Nockenwelle sowie ihre Antriebswelle in ihrer notwendigen Einbau(Zusammenbau-)lage entsprechend gekennzeichnet sind, oder ob man selbst tätig werden muß. Die originale Betr.anl. in engl. Sprache gibt in dieser Hinsicht leider nichts her. Was das nötige Ventilspiel angeht, sagt die Ba.(wenn ich dies richtig "deute"), sowohl Elv. als auch Alv. seien mir einem Spiel von 0,03 bis 0,05mm einzustellen. Stimmt dies, besonders in Hinsicht auf das Alv.?

Zum OS 12 LD-X: Können Sie mir zu diesem Car- Motor mit seiner doch sehr ungewöhnlichen Bauform etwas sagen, und zwar in Hinsicht auf a) den dafür vorgesehenen Schalldämpfer bzw. Reso? Meine Unterlagen einschl. älterer GRAUPNER-Kataloge (in einem wird der Motor noch abgeb./aufgeführt - obwohl nicht mehr im Programm -, allerdings ohne Hinweise auf erforderliches Zubehör. Auch würde ich gern wissen, was für eine Kupplung nebst erforderlichem Montagezubehör (Wellengewinde metrisch M5, Vorstand 16mm) für diesen Motor vorgesehen war.
Ich mnöchte meinen "schachtelneuen"(einschl. Ovp. im Lieferzustand) LD-X für die Vitrine komplettieren, deshalb meine Fragen dazu.


Mit freundlichen Grüßen,
Roland Schüler
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Für diesen O.S.-Typ habe ich keinerlei Unterlagen.

Speziell zu dem "Kalt" Viertakter weiß ich nur, dass das Ventilspiel beim 10 ccm Motor EV/AV gleich eingestellt wurde.

i. A. W. Frings
 
(956) OS Pegasus
Wymann Eduard (Wohnort: 3086 Zimmerwald) schrieb am Freitag, 22. Januar 2010 um 14:02:21:
    Werter Herr Frings

Alles klar, besten Dank!! Nur den Bericht FMT 2/91
finde ich im Indernet nicht. Haben Sie hierzu noch einen hilfreichen Typ??

Merci, Gruss:E.Wymann
 
Der Moderator antwortete hierzu:
 
(955) OS Pegasus
Wymann Eduard (Wohnort: CH 3086 zimmerwald) schrieb am Mittwoch, 20. Januar 2010 um 16:22:05:
    Werter Herr Frings

Wie wird der 4 Zylinder Boxer von OS beurteilt?

a)Ist er mehr für die Vitrine oder auch für den harten Alltagseinsatz?
b) Wie ist sein Startverhalten ?
c) Braucht er eine externe Glühung ?
d) Verträgt er geschletzte Figuren ?
e) Gibt es ein technisches Datenblatt oder einen
Bericht ?
f) gibt es andere massgebliche Punkte die für den
erfolgreichen Einsatz von Bedeutung sind?

Besten dank für Ihre wertvollen Hinweise

E.Wymann
 
Der Moderator antwortete hierzu:
ad. a)
Problemloser Alltagsmotor. Bei "hartem" Einsatz ist natürlich für die hinteren Zylinder die optimale Kühlluftführung besonders wichtig.

ad. b)
Exzellent, "auf den ersten Schlag".
ad. c) nein
ad. d) durch den hängenden Zentralvergaser können stark negative g-Kräfte ein kurzes Stottern verursachen.
ad. e) FMT 2/91
ad. f) 12 % AeroSynth 3 + 10 % Nitromethan, Kerzen O.S. "F", Luftschraube 20"X10.

Absolut problemloser Motor mit faszinierender Laufkultur. Das eigene Exemplar ist in >100 Flugstunden nie ausgefallen.

i. A. W. Frings
 
(953) Steg im Auslaßfenster
P. Aufhauser (Wohnort: 93152 Undorf) schrieb am Mittwoch, 13. Januar 2010 um 14:04:56:
    Hallo Hr. Frings,

ich habe einen Super Tigre S2300 mit 30ccm, bei diesem Motor ist im Auslaßfenster ein Steg angebracht.
Kann man diesen Steg entfernen, oder gibt es dann evtl. Probleme mit dem Kolbenring? Zwecks Leistungserhöhung würde ich gerne das Auslaßfenster bearbeiten, da ist der Steg aber kontraproduktiv.
Mfg
Aufhauser
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Der Steg dient zur Ring-/Kolbenführung und darf nicht entfernt werden.

i. A. W. Frings
 
(952) 2010
FUCHS EUROPE SCHMIERSTOFFE GmbH (Wohnort: MANNHEIM) schrieb am Freitag, 1. Januar 2010 um 13:44:24:
    PROSIT NEUJAHR!  
Der Moderator antwortete hierzu:
 
(951) Vereinsanfrage
Klaus Hofmann (Wohnort: ) schrieb am Mittwoch, 30. Dezember 2009 um 9:08:55:
    Habe ihre Adresse verlegt.Wünsche Ihre neue<br>Telef.nr.<br>Wußte mir keinen anderen Rat für Kontakt.Bitte Entschuldigung.<br>Klaus  
Der Moderator antwortete hierzu:
Hallo und guten Tag Klaus,<br><br>schön, dass nun wieder ein Kontakt möglich ist! Ich melde mich kurzfristig.<br><br>Grüße vom Nordeifelrand,<br>Werner
 
(950) Kraftstoff MethaSynth 115+8
Modellpilot (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 10. Dezember 2009 um 15:01:53:
    Hallo, welchen Kraftstoff würden Sie für den Betrieb von JBA 2-Taktern (z.B. JBA-52A) empfehlen? Man liest ja immer wieder in Foren, dass diese Motoren speziell für den US-Markt ausgelegt sind und daher unter anderem einen sehr hohen Nitro-Anteil benötigen, um einigermaße zu laufen...
Das scheint aber auch der einzige Nachteil zu sein, denn von der Qualität stehen die "China-Böller" den deutschen Motoren angeblich in nichts nach.

Vielen Dank für Ihren Support!
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Ich kenne diesen Motor nicht aus eigener Praxis. Gemäß des technischen Konzepts dürfte MethSynth 115+8 ein passender Kraftstoff sein.

Grundsätzlich gelten die Angaben des Motorenherstellers.

i. A. W. Frings
 
(949) Methanol 100
D.Bühler (Wohnort: 3664 Burgistein) schrieb am Dienstag, 1. Dezember 2009 um 9:24:36:
    Hallo

Könnten Sie mir bitte Lieferanten für Ihr
Fuchs Methanol 100 in der Schweiz angeben.

Mein Händler konnte das von mir gewünschte AS3
ohne Probleme liefern aber das Methanol 100 sei nicht möglich !?
mfg D. Bühler
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Versehentlich wurde dieser Eintrag bis soeben übersehen.

Methanol 100 wird wegen der hohen Gefahrgut-Frachtkosten nicht von FES exportiert.

Eine theoretische Möglichkeit wäre die Bestellung von Kleingebinden über einen Graupner Händler in der Schweiz. Die Verwaltungs- und Transportkosten stehen aber in keiner gesunden Relation zum Produktpreis.

i. A. W. Frings

 
(947) 15% Aerosynth-3 - 5% Nitro
Jörg Th. (Wohnort: 46244-Bottrop) schrieb am Donnerstag, 5. November 2009 um 13:05:54:
    Hallo, wäre der 15% Aerosynth-3 - 5% Nitro gut für eine OS 61-FX 2-Takter geeignet oder gibt es besseren Sprit?
Habe gelesen, dass spezielle Einlauf-Kraftstoffe nicht unbedingt sinnvoll sind und man stattdessen besser sofort den Sprit zum Einlaufen des Motors wählt, den man später auch im normalen Flugbetrieb verwenden möchte...
Ein geringer Anteil Nitromethan sollte im Kraftstoff vorhanden sein, soviel weiß ich bereits; dann gibt es verschiedene Meinungen, was die im Sprit enthaltenen Schmiermittel angeht. Ich würde gerne von vornherein einen modernen und hochwertigen Sprit verwenden, der durch die entsprechenden Eigenschaften zu einer langen Lebensdauer des hochwertigen Motors beiträgt.
Ich würde mich sehr über einen Tip freuen.

Vielen Dank & schöne Grüße...Jörg
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Die von Ihnen vorgesehene Kraftstoffmischung ist für den genannten Motor auch in der Einlaufzeit sehr gut geeignet.

Das A und O eines guten Einlaufs ist, dass der Motor immer deutlich zur fetten Seite hin eingestellt ist, mit ständig wechselner Drehzahl betrieben wird und die Volllastphasen in den ersten 10 Stunden so kurz wie möglich gehalten werden.

i. A. W. Frings
 
(945) Öl für 4 Takt Benziner ...???
Bernhard Kramer (Wohnort: A - 1090 Wien) schrieb am Montag, 28. September 2009 um 13:43:50:
    Sehr geehrter Herren,

mit großem Erfolg und Begeisterung verwende ich seit vielen Jahren Ihre Öle bei 2 Takt Methanolmotoren.

Da ich jetzt auch 4 Takt Benziner verwenden möchte (Saito FG 36, VT 38 von Armin) möchte ich fragen, ob man(n) Ihr Produkt "COMP 2 PLUS SX" verwenden könnte ?

Wenn ja, welchen % Satz der Beimengung würden Sie empfehlen (abgesehen von der Herstellerempfehlung ...)

Bitte um Ihre Meinung !

Herzlichen Dank !

LG

B. Kramer
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Silkolene Comp 2 plus SX ist für thermisch hochbelastete Benzin-Mischungsschmierung sehr gut geeignet.

i. A. W. Frings
 
(944) Bezug auf Zuschrift Nr. 884 (vom 22.Nov.2008)
Roland Schüler (Wohnort: 44575 Castrop-Rauxel) schrieb am Montag, 14. September 2009 um 15:03:15:
    Hallo Herr Niegsch,

habe gerade nach längerer "Abstinenz" beim Stöbern im Forum Ihre Zuschrift entdeckt. Handelt es sich bei Ihren 120ern um die Ausführung mit den Vförmig hängenden Ventilen? Würde dann gern mal mit Ihnen in Verbindung treten. Meine Mail-Adr. (falls Ihnen diese nicht angezeigt wird) lautet: <Roland-Schueler@web.de>. Davon abgesehen suche ich einen gut erhaltenen, auch leeren 120er Zylinderkopf (Vförmig hängende Ventile) mit einwandfreien Gewinden (Kerze/Auslaß) und Tassen.

Danke, Roland Schüler
 
Der Moderator antwortete hierzu:
 
(943) dichte - aerosave
Christian Christensen (Wohnort: Nordborg - Dänemark) schrieb am Donnerstag, 10. September 2009 um 13:53:22:
    Was is die dichte von aerosave (g/l oder änhliches).

Ich möchte gern kraftstoff (methanol+aerosave) selber nach gewichtsanteilen mischen.
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Die Dichte von AeroSave beträgt 0,995 g/cm³ 15 °C.

i. A. W. Frings
 
(942) Preissenkung unserer Produkte
FUCHS EUROPE SCHMIERSTOFFE GmbH (Wohnort: 68169 Mannheim) schrieb am Dienstag, 11. August 2009 um 7:36:19:
    Betrifft:

AeroSynth 3
AeroSynth-Competition
AeroSave
MethaSynth 115
MethaSynth 115+8
Methanol 100

Die Händler- und Endverbraucherpreise unserer Produkte des Motorenbereichs werden ab sofort wieder zu den ursprünglich gültigen Preisen, die vor der letzten Preiserhöhung Gültigkeit hatten, angeboten.


FUCHS EUROPE SCHMIERSTOFFE GmbH

Anwendungstechnik Kleinverbrennungsmotoren

i. A. W. Frings
 
Der Moderator antwortete hierzu:
 
(941) Neuer Motor klemmt
Wilhelm Resl (Wohnort: Haundorf) schrieb am Montag, 10. August 2009 um 18:59:42:
    Hallo Herr Frings,

wollte einen neuen TT Pro 21 R im Buggy einlaufen lassen. Leider klemmt die Laufgarnitur so sehr, das ich für ca. 2 Tankfüllungen etwa 5 Std. benötigt habe.
Wie es aussieht ist die Toleranz der Laufgarnitur
zu eng bemessen.
Ist Ihnen etwas bekannt, das die erste Serie dieser Motoren probleme gemacht hat?
Ohne den Motor mit dem Fön vorwärmen und die Kerze lockern geht im kalten Zustand nichts und im warmen Zustand geht er spätestens nach 30-40 Sekunden aus. In dieser kurzen Zeit erhitzt er sich auf über 120° Celsius und springt erst nach einer kleinen Pause wegen Dampfblasenbildung im Vergaser
wieder an und das wie immer sehr schlecht.
Macht es Sinn, diese Garnitur irgendwie zum Einlaufen zu bringen oder kann und sollte ich den Kolben mechanisch bearbeiten, damit er sich wie von vielen anderen Motoren gewohnt anstandslos einläuft?!
In diesem Fall ist es wohl auch besser den Motor in einem Prüfstand einlaufen zu lassen!?
Wahrscheinlich sollte ich nach dem Einlaufvorgang
das Pleuel sicherheitshalber wechseln und noch einmal einlaufen lassen.
Danke.

Mit freundlichen Grüßen

Wilhelm Resl
 
Der Moderator antwortete hierzu:
So, wie Sie es beschreiben, liegt ein Herstellungsfehler vor. Sinnvoll ist es daher, den Motor umzutauschen.

Nacharbeiten zu enger Passungen - beispielsweise durch Läppen - ist möglich. Allerdings bedeutet dies, sowie jede andere Art der Anpassung, dass die Büchsenbeschichtung stark abgetragen wird und somit die anschließende Lebensdauer erheblich verkürzt ist.

i. A. W. Frings
 
(939) (938) AeroSynth 3 / Titan SX 5
Olaf Papendieck (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 30. Juli 2009 um 13:10:32:
    Hallo,

sorry habe ich mich unglücklich Ausgedrück.

Mir ging es darum, ob im Titan SX 5 auch das AeroSynth 3 enthalten ist.
Da sie ja sagten, das man Titan Oel und Aerosynth 3 unter einander mischen kann und ja beide aus Ihrem Hause stammen, haben dann beide die gleiche Bestandteile, oder gibt es Unterschiede zwischen den beiden Oelen ?

mit freundlichen Grüßen

Olaf Papendieck
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Titan SX ist eine Rezeptur, die den Wünschen von Graupner angepasst wurde. AeroSynth 3 ist reine FES-Philosophie.

Die Grundöle sind gleich. Die wesentlichen Unterschiede liegen in der Additivierung.

i. A. W. Frings
 
(938) AeroSynth 3 / Titan SX 5
Olaf Papendieck (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 30. Juli 2009 um 11:42:17:
    Bei Graupner werden 2 Kraftstoffe angeboten, in denen Ihr Oel enthalten ist:
Titan SX5 und Eerosynth 3.
Was genau ist der Unterschied zwischen den beiden und kann man Problemlos zwischen diesen beiden Wechseln ?

mit freundlichen Grüßen

Olaf Papendieck
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Titan SX 5 ist Kraftstoff mit 5 % NM. AeroSynth 3 ist pures Öl.

SX-Öl ist mit AeroSynth 3 mischbar, nicht jedoch mit AeroSave und AS-Competition.

i. A. W. Frings
 
(937) Aerosynth 3 *PREISE*
Wilhelm Resl (Wohnort: Haundorf) schrieb am Samstag, 25. Juli 2009 um 11:40:27:
    Sehr geehrter Herr Frings,

eine Antwort in Bezug auf die Frage(933)
hätte mich auch sehr interessiert.
Habe mal kurz bei Graupner nachgesehen und muß
sagen, dieses Öl muß mitlerweile mit Echtgold
versetzt sein.
Ich denke, da wird nichts anderes übrigbleiben
als auf Rizinusöl umzusteigen.

Mit freundlichen Grüßen

Wilhelm Resl
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Sie brauchen nicht auf Rizinusöl umzusteigen.

Es gibt in Kürze eine Lösung, dass unsere Modellmotorenöle und -Kraftstoffe wieder zu marktgerechten Preisen angeboten werden.

i. A. W. Frings
 
(935) Benzinvergaser
Wymann Eduard (Wohnort: 307Ziwa) schrieb am Mittwoch, 22. Juli 2009 um 8:43:03:
    Werter Herr Frings

Nochmals zu meinem 100 ccm King-_Benziner:
Durch den Betrieb des Motors setzt sich im Flugzeugrumpf ein leicht öliger Niederschlag ab.Dieser kann aus konstruktiven Gründen nur vom Luftansaug (Ansaugtrichter) stammen.

Wie und wo entsteht dieser "Dampf" im Motor, wie und wann kann er gegen die angesogene Luftrichtung aus dem Vergaser ( Walbro ) und kann dieser unschöne Effekt irgendwie vermieden werden??

Besten Dank für Ihre Antworten, Gruss: E.Wymann
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Das Ausnebeln von Kraftstoff-/Luftgemisch aus dem Vergaser ist ein bekanntes "Phänomen", das viele Ursachen und Zusammenhänge hat (Vorverdichten, Resonanzschwingungen, Unterdruck am Vergaserspund durch Fahrtwind, zu hohe Drehmomentbelastung in Relation zur Drosselklappe beim Gasgeben, ...).

Einfache, wirkungsvolle und gängige Abhilfe bringt das Montieren eines Ansaugtrichters.

i. A. W. Frings
 
(934) Cox Motorenkraftstoff
Peter Aufhauser (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 17. Juli 2009 um 12:36:52:
    Hallo Hr. Frings,

ich möchte diverse kleine Cox Motoren (0,49 und 0,8ccm)mit Glissol S betreiben. Der Hersteller empiehlt aber ausdrücklich nur Rizinus zu verwenden. Können Sie das so bestätigen, oder kann ich bedenkenlos Rizininus durch Synthetiköl ersetzen?
Vielen Dank
P.Aufhauser
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Wenn der Hersteller Angaben zum Kraftstoff macht, sind diese aus Gewährleistungsgründen verbindlich.

Ich persönlich habe und hatte keine Probleme, COX-Motoren mit Syntheseöl zu schmieren.

i. A. W. Frings
 
(933) Aerosynth 3 *PREISE*
Oliver Kritzler (Wohnort: 58119 Haen) schrieb am Donnerstag, 16. Juli 2009 um 17:54:37:
    Sehr geehrter Frings,
seit mehr als 3 Jahren setze ich mit großem Erfolg Aerosynth 3 in verschiedensten Modellmotoren ein. Die Fa.Graupner ist ihr exkusiv Vertriebspartner. Bitte können Sie mir eine Begründung für eine Preiserhöung von ca. 80%Ihres Öls innerhalb von 6 Monaten geben.

Vielen Dank
Mit freundichen Grüßen
J.Oliver Kritzler
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Diese Preiserhöhungen fanden ohne Absprache und ohne unser Wissen statt.

Eine Rückkehr zu den ursprünglichen und wettbewerbsfähigen Preisen wird derzeit organisiert.

i. A. W. Frings
 
(932) Startproblem
Wymann (Wohnort: 3086 Ziwa) schrieb am Dienstag, 14. Juli 2009 um 14:30:20:
    werter Herr Frings

Ich starte meinen 100ccm King Benziner wie üblich mit vollem Chocke. Nach 5-7 Umdrehungen zündet er ohne anzulaufen. Bis hier alles o.K.
Nun Chocke raus und Standgas setzen. Jetzt muss ich 20-30 Mal drehen bis er anspringt !! Wieso das, gibt es Abhilfe??

Merci für Ihre wertvolle Hilfe

Gruss: E.Wymann
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Die richtige Gemischzusammensetzung für eine spontane Entflammung ist bei Benzinmotoren erheblich kritischer als bei Methanolbetrieb.

Ungesehen aus der Ferne mag dies evtl. eine Einstellungs-/Handhabungssache sein?

Grundsätzlich ist das Startverhalten des o. a. Motors meines Wissens nicht kritischer als bei vergleichbaren Motoren anderer Hersteller.

i. A. W. Frings
 
(931) Wieviel Ölanteil?
Dietmar Kolb (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 10. Juli 2009 um 14:35:39:
    Hallo,
ich habe mir aus einem OS FS 60 Viertaktmotor einen Stationärmotor, siehe Video http://www.youtube.com/watch?v=zcUysG7OX0o, gebaut. Zur Erreichung eines möglichst niedrigen Leerlaufs habe ich die Verdichtung auf 5,5:1 reduziert, schwächere Ventilfedern montiert, ein schweres Schwungrad angebaut und eine Funkenzündung von Becker installiert. So ausgerüstet hat der Motor einen Drehzahlbereich von 500-5.000 U/min. Betrieben wird er mit Aspen Gerätebenzin und einem Ölanteil von 19% (Aerosave). Nun fällt mir auf, daß bei besonders niedrigen Umdrehungen Funkenüberschläge vom Zündkerzenstecker zum Zylinderkopf auftreten. Außerdem wirft der Motor ordentlich Öl aus. Wenn ich den Ölanteil reduziere, bessert sich das Verhalten, d.h., die Funkenüberschläge bleiben aus. Meine Frage ist nun, wie weit könnte ich den Ölanteil absenken, ohne einen Pleuellagerschaden befürchten zu müssen? Bei Gelegenheit werde ich den Motor auf Ölsumpfschmierung (mit Ölabstreifring) umbauen, momentan muß er aber noch mit Gemisch laufen.
Für eine Antwort schon einmal besten Dank vorab.
Viele Grüße

Dietmar Kolb
http://modell.portali.de
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Aufgrund der geringen Belastung lässt sich der zur Schmierung notwendige Ölanteil sicherlich beträchtlich senken.

Da das Öl aber auch andere Funktionen wahrnehmen muß (Kühlung, Korrosionsschutz, etc.), ist eine definitiv sichere Prozentzahl nur durch Versuche zu ermitteln.

Funkenüberschlag entsteht immer durch mangelhafte Isolierung bzw. zu kurze Kriechstromstrecken. Mit dem Ansteigen des Verdichtungsdrucks, des Ölnebelanteils sowie der Ladezeit der Primärspule wird dieses äußere Durchschlagen gefördert.

i. A. W. Frings
 
(930) max. Temperatur für FS-48
Jens H. (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 23. Juni 2009 um 20:58:32:
    Hallo,

ich verwende eine OS FS-48 als Carmotor.
Über ein Gebläse wird dieser zwangsbelüftet. Bei Testfahrten erreichte die Temperatur bei reichlich fetter Einstellung ~135 °C am Zylinderkopf. Was ist für einen solchen Motor ein verträglicher Temperaturbereich? Sind 135 °C schon zu heiß oder noch im Normalbereich?
Verwendetes Öl: Titan-SX.
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Dazu gibt es leider keine Temperaturhinweise, da die gemessenen Temperaturen nie reproduzierbar oder vergleichbar sind. Sitzt der Meßfühler innen oder außen, zwischen der zweiten Kühlrippe oder der ersten Rippe, versenkt oder obenauf - jede Messung wird andere Werte ergeben.

Richtig zur fetten Seite hin eingestellt und etwas Motorengehör sind die besten Messungen, ob ein Motor gesund läuft oder überhitzt.

i. A. W. Frings
 
(928) Magnum 10ccm
Thomas Schmieder (Wohnort: Neustadt) schrieb am Sonntag, 24. Mai 2009 um 13:33:23:
    Hallo Herr Frings,

bei meinem 10er Magnum habe ich folgendes Problem:
Nach etwa 10 Flügen (mal etwas mehr oder weniger) läßt sich der Motor nicht mehr vernünftig einstellen, so dass er in der Luft gut durchläuft.
Dann steigert sich das Ganze. Er springt immer noch gut an, nimmt aber ab Halbgas kein Gas mehr an und stellt ab. Wenn ich dann eine neue Kerze benutze, läuft er, als hätte es nie ein Problem gegeben.
Woran kann es liegen, dass der Motor so viele Kerzen nach so kurzer Laufzeit braucht?
Die Kerzen sind aber nicht defekt!! Ich habe nur festgestellt, dass gerade der obere Bereich nicht richtig bzw. nicht mehr glüht.
Ich benutze im Moment Webra 3 oder Rossi 3 Kerzen und Aerosyth 115+8. Auch mit anderem Kraftstoff (Robbe 5% Nitro, 15 % Öl) habe ich das gleiche Problem.
Haben Sie eine Idee woran das Kerzensterben liegen könnte?
Gibt es eine Möglichkeit den Glühfaden zu reinigen?

Vielen Dank für eine Antwort von Ihnen

Mit freundlichem Grüßen

Thomas Schmieder
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Das beschriebene Laufverhalten ist merkwürdig.

Wenn der Motor mit der jeweiligen Glühkerze problemlos anspringt, sollte diese Kerze auch in den anderen Laufphasen richtig arbeiten.

Dass die Wendel innen stärker glüht als außen, ist normal.

Wenn die Wendel verzundert wäre, wäre das gesamte Laufberhalten schlecht. Verzunderte Kerzen lassen sich mit einem Tropfen Salzsäure reinigen, das ist aber nur ein Notbehelf und nicht ungefährlich!

Ich denke, dass das Problem im Vergaserbereich zu suchen ist.

i. A. W. Frings

 
(927) Heli Kraftstoff OS.50 SX-H Ring Hyper,
Herbert Lang (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 23. Mai 2009 um 19:24:17:
    Hallo Herr Frings,

bin Heli- Anfänger und suche für meinen OS.50 SX-H Ring Hyper einen geeigneten Kraftstoff zum Einlaufen als auch zum Betrieb!
Bei meiner Recherche entdeckte ich in 2008 die Antworten 815 und 819 die ähnlich gestellt wurden.
Dort empfehlen Sie, den Ölanteil auf 17% zu erhöhen. Wenn ich Titan SX-1 (15% Öl + 1% Nitro)
verwende bedeutet das, dass ich 2% Aero Synt 3 dazu mischen muss, also ca. 20 ml auf einen Liter
SX-1? Ist diese Überlegung richtig?

Vielen im Voraus
Mit freundlichem Gruß
Herbert Lang



 
Der Moderator antwortete hierzu:
Ja, Ihre Überlegungen sind in allen Punkten richtig.

i. A. W. Frings
 
(926) Was für Öl für Yamada 91SR
Wolfgang (Wohnort: 93057 Regensburg) schrieb am Montag, 18. Mai 2009 um 9:17:31:
    Hallo ich habe eien Frage zum Einsatz von AS in mein Motor.
Was ist der ideale Schmierstoff und in welcher Menge sollte dieser Einsatz finden.

Gruß
Wolfgang
 
Der Moderator antwortete hierzu:
AeroSynth 3 ist sehr gut geeignet.

Der Ölanteil richtet sich nach Einsatzart und NM-Menge, z. B. >15 %.
Diesbezüglich sind die Angaben des Motorenherstellers zu beachten.

i. A. W. Frings
 
(925) Ethanol vs. Methanol
Wilhelm Resl (Wohnort: Haundorf) schrieb am Donnerstag, 14. Mai 2009 um 11:22:51:
    Tipp:
Zum Artikel (924) gibt es unter folgender Adresse
http://modell-aviator.de/wp/?p=1073
den Bericht vom Aviator zum lesen.
 
Der Moderator antwortete hierzu:
 
(924) Ethanol vs. Methanol
Holm Tiffe (Wohnort: 09600) schrieb am Montag, 27. April 2009 um 14:45:38:
    Ich habe die Technikhilfe hier von oben bis unten durchgegrast. Sie erwähnen zwar mehrfach das Ethanolbetrieb nicht funktioniert, aber warum konkret das nicht funktioniert, nicht.

Der Verdampfungswärmebedarf von Methanol liegt bei 1110 KJ/kg, der von Ethanol bei 840KJ/Kg.
Der Heizwert von 19000/26800 KJ/Kg, Luftbedarf 8,15/11,34 m³ Luft, die Dichte bei 0,792/0,789, Siedepunkt 64,7/78,4 Grad Celsius.
Bis auf den deutlich höheren Heizwert des Ethanols sind die Unterschiede wohl reativ gering und es gibt ja auch Motoren die mit Ethanol laufen.
Das sollte sich also mit einer Änderung von Motorparametern abdecken lassen. (Kompression,
Mischungsverhältnis, geänderte Schmierung, Zündung und Kühlung). Der Benzinbetrieb von Modellmotoren mit umgerüsteter Zündung ist ja im Prinzip auch möglich und dieser Treibstoff weicht deutlich mehr vom Methanol ab als das Ethanol.

Sie erwähnen einerseits bessere Innenkühlung bei Ethanolbetrieb, andererseits Überhitzung.
Sorry wenn mir bei diesem Kuddelmuddel etwas unklar bleibt und ich gezielt nachfrage.
Es muß ja nicht unbedingt der Brennspiritus mit 6% Wasser sein.

Ich kenne die Zeitung "Aviator" nicht, werde aber mal schauen woher ich die auftreiben kann.

Mfg,

Holm Tiffe
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Artikel "Biosprit aus Ethanol - wie läuft`s?" erscheint im Aviator 6-09; EVT. 12.5.
 
(923) Ethanol vs. Methanol
Holm Tiffe (Wohnort: 09600) schrieb am Montag, 27. April 2009 um 9:32:13:
    Ich habe nun schon öfter gelesen, das Ethanol als Modellmotorentreibstoff nicht geeignet sei.( Überhitzung, unruhiger Lauf etc.)
Warum aber ist das so und wieso produziert die Industrie keine für den Betrieb mit Ethanol geeigneten Motoren? Angesichts der aktuellen Gefahrstoffverordnung in D (seit Juli od. Juni vorigen Jahres) besteht da wohl Handlungsbedarf
(obwohl ich Fliegenpilze für gefährlicher halte und die sammelt unsere besorgte Regierung auch nicht ein).

Was also sind die Gründe für die Nichteignung bzw. wie lassen sich diese beseitigen?

Mfg,

Holm Tiffe

 
Der Moderator antwortete hierzu:
Dieses Thema wurde hier in der Technikhilfe bereits öfters behandelt.
Ein aktueller Beitrag über Ethanol-Betrieb erscheint im nächsten "Aviator"-Heft.

i. A. W. Frings
 
(922) Ölkohle fördert Motorlauf?
Norbert Matz (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 22. April 2009 um 21:32:47:
    Hallo Herr Frings
Immer wieder ließt man, das wenn man längere Zeit mit Rizinushaltigem Sprit gefahren ist und dann auf vollsynthetischen Sprit wechselt die Rückstände ausgewaschen werden und ich dann einen Kompressionsverlust habe und unter Umständen dadurch der Motor nicht mehr läuft.
Können sie da mal ein paar Worte zu sagen.
Gruß N.Matz
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Ja, auch ich kenne diese nicht nachvollziehbaren Geschichtchen.

Richtig ist, dass synthetische Schmieröle eine hohe Reinigungswirkung haben. Das ist auch der Sinn der diesbezüglich nicht unaufwendigen Additivierung.

Wenn jemand ernsthaft erzählem möchte, dass Ölkohle an seinem Motor die Laufgarnitur abdichtet, dann soll er sich einmal die Frage stellen, warum es in allen Bereichen von Verbrennungsmotoren angestrebt wird, das gesamte Motorinnere metallisch blank zu erhalten.

i. A. W. Frings
 
(921) Ergänzung zu Frage 918
I.Gerth (Wohnort: Amberg) schrieb am Mittwoch, 22. April 2009 um 17:45:53:
    Hallo Herr Frings,

danke für ihre Antwort!

Wissen Sie, ob man die Membran des Pumpenvergasers vom FS91 erwerben kann? Bisher habe ich noch keine Ersatzteilnummer gefunden. Es wäre ärgerlich, ja fast schon wahnsinnig, wenn man wegen so einem kleinen Teil einen neuen Vergaser bräuchte.

MfG
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Am besten wenden Sie sich direkt an die Serviceabteilung von Graupner.

i. A. W. Frings
 
(920) Schwarze Kerze
Dasbourg Jos (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 21. April 2009 um 7:24:35:
    Hallo Herr Frings, ein feed back zu Eintrag 912: Vergaser von "schwarzem" Zylinder fetter gestellt.Ist jetzt ok. Habe die Motorhaube mit neuen Kühlöffnungen versehen, direkt auf die Zylinderköpfe.Rumpfansaugung hat eine Drehzahlverbessung von ca.200 U/min gebracht.
 
Der Moderator antwortete hierzu:
 
(919) Richtiges Oel fuer ein Moki (Mark) 180
Lawrence Clarke (Wohnort: 35066 Frankenberg) schrieb am Sonntag, 19. April 2009 um 21:05:35:
    Guten Tag Herr Frings,

In meiner englischen Bedienungsanleitung steht, dass mein Moki 180 nur mit Rizinus Oel laufen soll (oder einer Mischung von synthetischem Oel und Rizinus). Kann der Moki auch nur mit Aerosynth 3 laufen? Ich weiss, dass Aerosynth 3 nicht mit Rizinus vermischt werden kann.
Kind regards, Lawrence Clarke
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Die Angaben des Motorenherstellers sind aus Gewährleistungsgründen bindend.

Wenn es mein Motor wäre, würde ich ihn ohne zu zögern mit AeroSynth 3 betreiben.

Sie können AeroSave mit Rizinusöl mischen. Allerdings wird der chemische Verschleißschutz unwirksam. Der ist aber bei purem Rizinusöl ohnehin nicht verhanden.

i. A. W. Frings
 
(918) FS91 mit Pumpe - Pumpe deaktivieren
I.Gerth (Wohnort: 86854- Amberg) schrieb am Mittwoch, 15. April 2009 um 17:38:40:
    Hallo,

ich habe einen gebrauchten FS91 mit Pumpe ersteigert. Nun ließt man manchmal negatives über die Pumpe beim FS91.

1.Frage

Kann man den Motor auch ohne Pumpe laufen lassen? Ist das mit dem Pumpenvergaser möglich? (Natürlich wird der Tank dann mit Druck vom Schalldämpfer versorgt)

2.Frage:
Wie kann bei dem Pumpen-Fs91 Sprit angesaugt werden? Das übliche Zuhalten des Schalldämpfers ist ja nicht möglich.
Ich möchte eigentlich den Motor per Hand starten und auf einen Starter verzichten.

Danke und viele Grüße
I.G.
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Vom FS 91 gibt es unterschiedliche Versionen mit Pumpe. Wenn der spezielle Pumpenvergaser montiert ist, muß er gegen den üblichen Saugvergaser getauscht werden.

Ansaugen geht nur über zügiges Durchdrehen, weil die Membrane erst dann richtig fördert, wenn auf der Kraftstoffseite blasenfreier Kraftstoff steht.

Schönen Gruß in die Oberpfalz,
i. A. W. Frings

 
(917) YS DZ 170 - CDI -
PedroSa (Wohnort: 04740 Almería (España)) schrieb am Donnerstag, 9. April 2009 um 18:46:51:
    Hallo Herr Frings,
Später die Installation der Set in der CDI YS DZ 170, damit der Brennstoff wird von 22% auf 5%. Nun, wenn ich Aerosave,
1. Spielt es eine Verringerung des Anteils von Öl (5%)weil Öl ist eine dicke?
2. Kann ich die Dreharbeiten des Motors Aerosave?
3. Wie viel Öl von den Dreharbeiten ich den Motor?
4. Kann ich andere Motoren Aerosave: OS FS 91 Surpass II-P, OS 120 AX, AX OS 46, OS 50 SXH.
Vielen Dank für alles.
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Eine universelle Mischung ist 15 % AeroSave.
Nitromethan für Four Stroke 8 - 12 %.

i. A. W. Frings
 
(916) YS DZ 170 - Aerosinth oder Aerosave
PedroSa (Wohnort: 04740) schrieb am Mittwoch, 8. April 2009 um 22:56:36:
    Hallo, sorry für die Rechtschreibung, ich bin Spanisch. Ich wollte wissen, was Öl ist am besten für diesen Motor, Öl und was soll ich tun, schießen der Motor, danke.  
Der Moderator antwortete hierzu:
Für diesen Motor ist AeroSave gut. Es ist ein dickes Öl. Das macht das Regeln vom Vergaser einfacher.

Please use AeroSave Oil. It's a Oil with high viscosity. That's singleacting for the carburator adjusting.

i. A. W. Frings
 
(915) (913) MethaSynth 115 + 8
Thomas N. (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 6. April 2009 um 13:59:19:
    Hallo Herr Firngs,

bezugnehmend auf meine Frage vom 03.04.09,
schreibt die Fa. Graupner in Ihrer Produkbeschreibung zu diesem Kraftstoff, dass man ihn die ersten 2 Stunden bei neuen Motoren nicht einsetzen sollte.
Auf der Homepage von www.aerosynth.de steht : MethaSynth 115 + 8 kann auch bei Neumotoren eingesetzt werden!
Habe meine Motoren noch nie mit einer speziellen Kraftstoffmischung einlaufen lassen, immer mit dem Sprit den ich auch danach fliege.
Sollte man bei neuen Motoren doch einen anderen Kraftstoff als MS 115+8 verwenden (Einlaufen)?

mfG
Thomas N.
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Die Angabe für die Einschränkungen in den ersten 2 Laufstunden bezogen sich auf MS 115+8 (2816), das nicht mehr hergestellt wird.

Das neue MethaSynth 115+8 (2817) ist anders formuliert und bedenkenlos auch in der Einlaufphase einsetzbar.

i. A. W. Frings
 
(914) Aerosynth3
Franz Briechle (Wohnort: 86874 Mattsies) schrieb am Sonntag, 5. April 2009 um 20:33:23:
    Hallo Herr Frings.
Bisher verwendete ich Methasynth 115+8 mit dem Öl
Aerosave.Im neuen Treibstoff wird Aerosynth3 verwendet.
Meine Frage:Bestehen Bedenken wenn sich im Kurbelge-
häuse von 4-Taktmotoren pures Aerosaveöl zur Konservierung befindet(evtl.Unverträglichkeit),oder muß Aerosynt3 verwendet werden?
Vilen Dank im voraus.
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Nein, diesbezüglich bestehen keine Bedenken. Bei der Inbetriebnahme des Motors wird das Restöl zügig aus dem Kurbelgehäuse ausgestoßen, sodass für die theoretisch möglich Vernetzung durch die unterschiedlichen Öle zuwenig Zeit zur Verfügung steht.

i. A. W. Frings
 
(913) MethaSynth 115 + 8
Thomas N. (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 3. April 2009 um 21:12:47:
    Hallo Herr Frings,

habe einen Saito FG180 mit Zündung und möchte nun für meine gesamten Motoren eine Sprit-Sorte verwenden.
Ist der MethaSynth 115 + 8 hierfür geeignet?
Oder besser nur 5% Nitro
Motoren 8.5ccm und 15ccm O.S.

mfG
Thomas N.
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Sie können für diese Motoren MS 115+8 problemlos einsetzen. Die Angaben der Motorenhersteller sind zu beachten.

i. A. W. Frings
 
(912) Schwarze Glühkerze
Dabourg Jos (Wohnort: 5488 Ehnen, Luxemburg) schrieb am Mittwoch, 1. April 2009 um 14:54:36:
    Hallo Herr Frings, ich betreibe seit 2 Flugsaisons ein Laser Vee360. Ich habe festgestellt, dass die Glühkerze auf dem rechten Zylinder immer stark verschmutzt ist, d.h. ein schwarzer öliger Belag auf der Kerze, der Kolbenboden ist blank, Auslassventil und Auslasskanal auch mehr verschmutzt als linker Zylinder.Die Mischung ist gemäss Hersteller: 15% Oel (Aerosave). Beide Zylinder haben eigene Tanks und Druckanschlüsse.Beide Vergaser mit Drehzahlmesser synchron eingeregelt.Leistung normal.
Welche Ursachen liegen hier vor?
Danke für Ihre fachlichen Ratschläge.
Dasbourg Jos
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Es könnte daran liegen, dass der eine Zylinder etwas magerer läuft und deutlich heißer wird.

Oder dass es zu Auspuffresonanzen kommt, die bis in den Brennraum zurückschwingen.

Messen sie mit einem entsprechend empfindlichen Manometer den Auspuffinnendruck. Vermutlich ist der vom "schwarzen" Zylinder höher.

i. A. W. Frings

 
(911) INFO zu Glühzünder
Schramm Martin (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 27. März 2009 um 16:48:03:
    Hallo Herr Frings,

ich wollte mich erkundigen ob der Wirkungsgrad eines 3,5ccm Modellbaumotor (off-road) im Bereich von 10-20% liegt, habe dies irgendwo gelesen aber kann keine genaueren Angaben hirzu finden.

Gruß
Martin
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Der Wirkungsgrad üblicher Modellmotoren liegt grob bei 10 %.

i. A. W. Frings
 
(910) Mischbarkeit
Weidner Fritz (Wohnort: 93073 Neutraubling) schrieb am Freitag, 27. März 2009 um 9:40:37:
    Hallo und guten Morgen aus Neutraubling, hier habe ich mal einefür mich grundsätzliche Frage.
Kann man Aerosave und Titanöl mischen? Ich habe
Metasynth 150/8 und möchte den Nitroanteil verringern.
D.h. ich möchte Metanol und Öl zusetzen.
Geht das?
Danke im Voraus.
m.f.G. Fritz Weidner
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Nein, AeroSave und Titan SX sollen nicht miteinander vermischt werden.

Das neue MethaSynth 115+8 (2817) enthält allerdings nicht mehr AeroSave, wie die vorherige Version (xx16), sondern AeroSynth 3.

Dies können Sie mit Titan SX auffetten.

i. A. W. Frings
 
(908) Ölumstellung
M. Erasmy (Wohnort: Daun) schrieb am Mittwoch, 25. März 2009 um 8:43:18:
    Sehr geehrter Herr Frings,<br><br>ich möchte kommende Saison für meine Zweitaktmotore ein dünnes Leichtlauföl benutzen.<br><br>Können Sie mir bitte die Viskositäten für Aerosynth 3 und AeroSynthCompetition nennen?<br><br>Vielen Dank,<br>M. Erasmy  
Der Moderator antwortete hierzu:
AS3: V100 18,3; V40 113,3 cSt
ASC: V100 22,5; V40 131 cSt

i. A. W. Frings
 
(907)
H . Friedrich (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 16. März 2009 um 19:29:28:
    Hallo.
Ich habe hier meinen neuen Webra 55 GT.Zur Zeit habe ich leider kein Methanol mit Rizinus zur Verfügung sondern nur den Graupner Sprit Aero synth sx 5 competition.
Ist dieser Kraftstoff zum Einlaufen geeignet?
Mein Händler sagte mir das es kein Problem wäre.Webra rät ja ausdrücklich zum Rizinusöl.
Mit freundlichen Grüßen
H.Friedrich
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Wenn Webra ausdrücklich zu Rizinusöl rät, dann müssen Sie es auch verwenden.

i. A. W. Frings
 
(906) Diesel Preise
Christian Evans (Wohnort: Kapstadt) schrieb am Montag, 16. März 2009 um 7:35:03:
    Hallo
Ich wollte mal nachfragen was der preiunterschied von Diesel und Biodiesel ist bei euch in Deutschland.
Hier kann man kein Biodiesel kaufen , aber unser Diesel kostet momentan R6.62 ,....das sind etwa 52 cent.
Dieses is für ein Schulproject.
Danke schön.
Grüsse aus Kapstadt
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Da auf Biodiesel derzeit ein reduzierter Energiesteuersatz von 21 ct/l (regulär 47 ct/l) erhoben wird, liegt der Preis aktuell etwa bei 95 ct/l, der von üblichem Dieselöl bei ca. 1 €/l.

Zu beachten ist der höhere Verbrauch von Biodiesel wegen des geringeren Heizwertes.

i. A. W. Frings
 
(905) Schmierbohrungen
Wilhelm Resl (Wohnort: Haundorf) schrieb am Sonntag, 15. März 2009 um 21:50:45:
    Hallo Herr Frings,

wenn ich die Technikhilfe so verfolge, entsteht bei mir der Eindruck, das Schmierbohrungen im Pleuel und Kurbelzapfen als auch umlaufende Schmiernuten im Kolben ca. 2-3mm unterhalb der Kolbenbodenoberkante fehl am Platze sind und die Schmierung eher negativ beeinflussen!
Was ist hier wirklich Sache?
Vielen Dank im Voraus.

Mit freundlichen Grüßen

Wilhelm Resl
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Diesbezüglich sind einige ausführliche Publikationen erschienen.

Grundsätzlich sind Bohrungen in Gleitlagerflächen schädlich. Der hydrodynamische Aufbau des Schmierfilms wird erheblich gestört. Zudem leidet die Materialfestigkeit. Die Nachführung des Ölnebels in den Lagerspalt erfolgt durch die Kapillarwirkung.

"Ölfangnuten" im Bereich des Feuerstegs sind umstritten. Einerseits können Sie bei ausreichendem Ölanteil zur Kühlwirkung beitragen, andererseits führen sie verstärkt zum Verlacken der Laufbüchse.

i. A. W. Frings
 
(903) Korrosion
Brunck Dieter (Wohnort: Dörrenbach) schrieb am Dienstag, 10. März 2009 um 1:38:34:
    Hallo Herr Frings !
Ich habe einen V6 Motor gebaut. Einige Grundmaße stammen aus dem Bauplan " V8 Motor " von h. Schillings. Aber im grunde ist es eine Eigenkonstruktion. Die Zylinderlaufbuchsten bestehen aus GG 25, Kolben Aluminium.
Nach einigen erfolgreichen Testläufen zerlegte ich den Motor u einige Korrekturen und Verbesserungen vorzunehmen.
Dabei fiel mir auf, daß die Laufbuchsen stark mit flugrost befallen waren. Ich benutze den Graupner Kraftstoff Metasynth 115+8.
Beim Studium ihres Forums in den letzten Tagen fiel mir auf, daß es einige Artikel über das Thema Korrosion gibt. Der Motor ist Wassergekühlt und wurde nicht immer bei jedem Test auf 80grad Celsius aufgeheizt.
Kann die Kondenswasserbildung diese Korrosion hervorrufen obwohl 15% Ölanteil im Kraftstoff ?
Was kann ich tun, um einer Korrosion Vorzubeugen ?
Hilft ein sog. Afterrun Öl?
Vielen Dank für ihre Bemühung im Voraus !
Gruß Dieter Brunck
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Die geschilderte Korrosion ist mit Sicherheit auf unterkühlten Motorlauf zurück zu führen.

Bei der Verbrennung von Methanol, verstärkt durch Nitromethan, entstehen aggressive Säuren. Je größer das Motorgehäuse und je geringer die Leistungsanforderungen, desto mehr dieser sauren Kondensate schlagen sich im Motorinneren nieder und verbleiben dort.

Der Korrosionsschutz in MethSynth 115+8 (alt, xx16 grün)neutralisiert diese Säuren verstärkt durch einen alkalischen Puffer. MS 115+8 (neu, xx17 gelb) wartet mit einem zusätzlichen Barriere Korrosinsschutz auf. Übersteigt jedoch sie Summe der Säuren die Summe der neutralisierenden Basen, dann ist der Korrosionschutz aufgebraucht und kann die Restsäuren nicht mehr neutralisieren. Bei MS xx17 wäre dies sehr ungewöhnlich.

Abhilfe bringt, wenn Sie den Motor vor dem Abstellen grundsätzlich 2 - 3 Minuten lang mit hoher Leistung betreiben. Der Block muß sich stark aufheizen, damit die sauren Kondensate über die Entlüftung und den Auspuff ausgeblasen werden können. In Ihrem spezielen Fall ist das vielleicht unzureichend, sodass Sie sicherheitshalber eine zusätzliche Konservierung mit purem AeroSynth 3 vornehmen sollten.

i. A. W. Frings
 
(900) Abwesenheit
FES (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 19. Februar 2009 um 18:12:18:
    DIE TECHNIKHILFE WIRD BIS 10. MÄRZ 2009 NICHT BETREUT.  
Der Moderator antwortete hierzu:
 
(899) Ethanol
Andreas Sperner (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 11. Februar 2009 um 15:40:38:
    Hallo Hr. Frings!
In einem Motorradforum gibt es eine heftige Diskussion weil jemand seine Honda auf Ethanolbetrieb umstellen wollte. Nunja dort wird immer wieder drauf herumgeritten dass die Die Ventile nicht mitmachen weil Ethanol sehr viel heißer verbrennt als Benzin und somit die Ventile viel zu heiß werden.
Ich dachte immer Alkoholbetrieb kühlt den Motor von innen? Zumindest weiß ich es vom methanol, aber ethanol ist ja auch ein Alkohol und verwandt zum Methanol.
Was stimmt denn nun???
Vielen Dank schonmal.

mfG
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Da der Verdampfungswärmebedarf von Ethanol höher ist als der von Benzin, ergibt sich bei stöchiometrisch gleicher Gemischeinstellung durch Ethanol eine stärkere Innenkühlung.

Ich arbeite derzeit mit an einem Projekt eines Motorrades mit Wankelmotor im Renneinsatz. Da es bei Benzinbetrieb immer wieder zu Überhitzungsschäden kam, wird derzeit wegen der besseren Innenkühlung auf E 85 umgestellt.


i. A. W. Frings
 
(898) FF320
Horst Jungheim (Wohnort: 34630^Gilserberg) schrieb am Montag, 9. Februar 2009 um 16:52:09:
    Sehr geehrter Herr Frings

Möchte einen FF320 in einen Spacewalker von RVK
einbauen. Hätte gern gewußt ob ein 750ml Tank
ausreichend ist, und wie Sie bei Ihren 4Zylinder-Motoren den Auspuff konstruiert haben.
Vielen Dank.
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Mit 750 ccm ergeben sich im 'Drittelmix' Flugzeiten von mehr als 15 Minuten.

Ich habe einen Pegasus Motor mit einem 4-in-1 Topfdämpfer von Herzog gedämpft. (Abb. in "Modellmotoren praxisnah", S. 173.)

Der FF 240 hat lediglich um 7 cm verlängerte Auspuffkrümmer mit Verdickung in der Mitte, bei der 2 X der Drucktankanschluss abgegriffen wird. (Schwache Abb. in "Modellmotoren praxisnah", S. 81.)

i. A. w. Frings
 
(897) Glissol-S, Methanollagerung
Wilhelm Resl (Wohnort: 91729 Haundorf) schrieb am Montag, 9. Februar 2009 um 15:54:28:
    Hallo Herr Frings,

habe hier in einem älteren Beitrag gelesen,
das AE3, Glissol-S, und Graupner Titan-SX im Prinzip die gleichen Öle sind.
Das Titan-SX ist mehr auf Korrosionsschutz getrimmt
und AE3 mehr auf biologische Abbaubarkeit.

Was ist beim Glissol-S anders?

Sind die Viskositäten der drei Öle unterschiedlich?
Wenn ja, welches ist das dünnflüssigste und welches das dickflüssigste?

Haben die besagten Öle unterschiedliche Farben und wenn ja, welches Öl hat welche Farbe?

Wie lange kann man Methanol ungeöffnet lagern, wenn das Behältnis ein Blechfass ist und der Lagerort kühl, dunkel und trocken ist?

Theoretisch müßte es doch dann unbegrenzt lagerfähig sein!

Besten Dank im voraus.

Mit freundlichen Grüßen

Wilhelm Resl

 
Der Moderator antwortete hierzu:
Die Grundöle der 3 genannten Öle sind gleich.
Graupner verarbeitet die FES-Spezifikation bezüglich des Korrosionsschutzes zu TIATN SX (grün) weiter.

Glissol S (gelb) entspricht weitgehend dem AS 3 (gelb), hat aber eine etwas höhere Viskosität.


Bei der Lagerung von Methanol kommt es sehr auf die Art der Lagerung an, sowie auf den tolerierten Reinheitsgehalt.

Für inhibiertes Methanol werden in versiegelten Fässern mit Kunststoffauskleidung beispielsweise 5 Jahre angegeben (ungeöffnet).


i. A. W. Frings
 
(896) Aerosave oder Aerosynth 3
F. Schäfer (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 1. Februar 2009 um 12:53:28:
    Hallo Herr Frings

Möchte mir für meinen OS91SZ Helimotor meinen Sprit selbermischen , 20% Nitro 20% ÖL und bin unentschlossen was für ein ÖL.

F. Schäfer
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Bei dem von Ihnen angegebenen Mischungsverhältnis ist der Öltyp sekundär.

AeroSynth 3 ist niedrigviskos, dadurch ist die Spitzendrehzahl etwas höher.

AeroSave ist hochviskos, damit ist eine (kritische) Vergasereinstellung etwas einfacher.

i. A. W. Frings
 
(895) Motorreinigung
Wolfram Kuhles (Wohnort: 12689 Berlin) schrieb am Dienstag, 27. Januar 2009 um 19:37:38:
    Hallo Herr Frings,
ich habe 3 Modellmotoren der 70er Jahre für meine Sammlung erworben. Natürlich wurden diese mit Rizinus betrieben und haben dann die Jahre ohne Reinigung/Konservierung verbracht. Die Folge war Edelharz. Eine Woche haben diese Motoren in Petroleum gelegen, erfolglos. Danach in Nitroverdünnung. Danach kommte man die Motoren wenigstens so weit bewegen, um sie zu zerlegen.
Nun war ich erst mal annähernd ratlos, was das beste Reinigungsmittel sein könnte.
Testweise habe ich einen Reinigungsversuch mit Backofenspray gemacht. Nur wenige Minuten Einwirkzeit reichten um das Gehäuse vollständigmit einer Bürste zu reinigen. Nach dem reichlichen Spülen mit Wasser habe ich eine Nachreinigung mit einen Methanol-Syntheticöl-Gemisch vorgenommen.
Nun möchte ich gern Ihre Meinung zu dieser Reinigungsmethode erfragen.
Mit freundlichen Grüssen
W.Kuhles
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Methanol ist zur Reinigung nicht geeignet, zudem ist es giftig.

Gut funktioniert das Einlegen in pures Syntheseöl, beispielsweise AeroSynth 3 oder AeroSave. Letzteres kann zur Verstärkung der Löseeigenschaften mit etwas Dieselkraftstoff gemischt werden.

i. A. W. Frings
 
(894) Yamada DZ160 Dingo - Öl
D. Charisiadis (Wohnort: 32425-Minden) schrieb am Donnerstag, 22. Januar 2009 um 21:57:06:
    Hallo ans AeroSynth Team,

ich habe einen gebrauchten DZ160 erhalten und möchte ihn in der kommenden Saison einsetzen.
Der Vorbesitzer hat Cool Power Heli 30% benutzt (was eine gelblich-rote Ablagerung im Motor und Ölklohle am Auslaß-Ventilschaft hinterließ) und mir diesen Sprit auch empfohlen. Da ich seit mehr als 15 Jahren Produkte Ihres Hauses verwende und damit sehr zufrieden bin, möchte ich diese verwenden.
Der Hersteller schreibt 20/20 vor (so würde ich es mir auch mischen), aufgrund der Produkteigenschaften von AeroSynth 3 wäre das mein Öl erster Wahl. Dazu aber drei Fragen:

1) Ich habe den Motor mit vorhandenem AeroSave konserviert (auch in der Hoffnung den Belag und die Ölkohle aufzulösen). Wie muß der Motor gereinigt werden, damit es keine Probleme bei Einsatz mit dem neuen Sprit gibt?

2) Der Motor hat eine durch den Einlaßstößel angetriebene Kraftstoffpumpe mit einem Kraftstoff-Druckregler (mit Membran). Sind durch die stark haftenden Eigenschaften des AeroSynth 3 Probleme mit "klebender" Membran bei längerem Stillstand (wie lange?) gegeben und wenn ja, was kann ich dagegen tun?

3) Ist unter Berücksichtigung von 2) ein konservieren mit AeroSynth 3 bei so einem Motor empfehlenswert?

Mit bestem Dank vorab für die Beantwortung meiner Fragen,

D. Charisiadis
 
Der Moderator antwortete hierzu:
ad. 1)
Eine Reinigung ist nicht nötig. Wenn Sie den Motor beim ersten Betrieb mit dem neuen Kraftstoff etwa 15 Minuten mit üblicher Belastung betreiben, sind sämtliche Reste des ursprünglichen Öls ausgespült.

ad. 2)
Lediglich nach sehr langer Lagerzeit könnten am Anfang eines Motorlaufs in den ersten 2 Minuten leichte Gemischschwankungen auftreten. Das hängt mit dem Barriere-Korrosionsschutz zusammen, der von den benetzten Oberflächen durch das Methanol abgespült wird.

ad. 3)
Ein Injizieren von Frischöl nach dem letzten Motorlauf ist nicht nötig, bringt aber deutliche Vorteile:
- Der Motor ist beim nächsten Start üppig vorgeschmiert.
- Die reinigenden Zusätze können während der Lagerzeit eventuell anhaftene Rückstände lösen.


i. A. W. Frings
 
(893) Vergaser
Wymann Eduard (Wohnort: CH 3086 Zimmerwald) schrieb am Donnerstag, 22. Januar 2009 um 17:02:00:
    Werter Herr Frings

Ich suche Angaben betreffend dem Einsatz/ Auswahl von Benzinvergasern ( Walbro Bing u.a.) Ich brauche nähere Angaben betreffend typ. Luftgeschwindigkeiten, Auslegung Ansteuerimpuls der Benzinpumpe u.a.m.

Wo finde ich derartige anwenderbezogene technische Spezifikationen??


Besten Dank für Ihre Hilfe, Gruss:E.Wymann
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Die Unterdrücke sind von der jeweiligen Strömgeschwindigkeit abhängig, die Impulse von der Drehzahl.

Spezielle Fachliteratur (z. B. Ansdale, Hütten, Kfz-Techn. Taschenbuch) gibt hierzu einige Basiswerte an.

Die typenbezogenen Werte sind vergaserspezifisch und sollten daher bei den jeweiligen Herstellern hinterfragt werden.


i. A. W. Frings


 
(892) Laufprobleme
Jan F. Lübbert (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 6. Januar 2009 um 11:46:10:
    Sehr geehrter Herr Frings,

Vorab vielen Dank für die schnelle Antwort!

Der Vergaser ist nicht der simple, der in der Betriebsanleitung zu sehen ist, sondern ein Zweinadelmodell mit der Standgasschraube tangential zur Drehachse der Drossel an der Seite mit dem Gasregelhebelchen zum Servo. Ich vermute, dass dies der von Ihnen erwähnte Vergaser ist (Ich hab den Motor gebraucht gekauft).

Die Glühkerzen sind fast neue OS Typ F. Diese machten einen spürbaren Unterschied gegenüber den früheren schon recht alten v.a. bei Standgas.
Mit Benzin wäre ich eher vorsichtig, da der Motor schon jetzt bei Vollgas ziemlich rau klingt. Seit dem erwähnten Tankumbau ist mir auch aufgefallen, dass die Drehzahl bei Vollgas etwas schwimmt. Das Gemisch ist dabei so eingestellt, dass er so fett wie möglich bei höchster Drehzahl läuft, welche er über einen Bereich von ca. 1/8 Umdrehung hält.

Heute hab ich den Motor noch mal im Garten bei -9°C getestet. Kurioserweise lief dann alles einwandfrei!
Ich bin gespannt, ob das beim nächsten Mal auf dem Flugplatz dann immer noch klappt...

Mit freundlichen Grüßen und vielem Dank,

Jan F. Lübbert
 
Der Moderator antwortete hierzu:
 
(891) O.S. FT 120 II., Laufprobleme
Jan F. Lübbert (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 5. Januar 2009 um 21:17:48:
    Sehr geehrter Herr Frings,

Nachdem ich mit einem Problem mit meinem OS-FT120II Boxermotor selbst einfach nicht mehr weiter weiß, möchte ich Sie gerne um Hilfe bitten:
Seit ein paar Wochen habe ich den Motor in einem neuen Modell verbaut und seitdem macht er Zicken: Früher lief er mit Saugtank problemlos, während er jetzt ebenfalls mit Saugtank und etwas längerer Spritleitung zunächst massive Standgasprobleme hatte (Sichere Drehzahl bei ca. 3000 sehr hoch). Auf Raten eines Freundes baute ich den Tank jetzt zum Drucktank um, womit der Motor bei Standgas jetzt mit deutlich unter 2000 perfekt läuft. Auch die Laufkultur über das gesamte Drehzahlspektrum (bis ca. 8300mit 14x7" Dreiblatt) hat sich spürbar verbessert. Als großes Problem bliebt jetzt jedoch noch, dass er beim schnelleren Gas-Wegnehmen (das letzte Viertel bis Standgas) oft ausgeht, besonders, wenn er vorher hochtourig lief. Außerdem neigt er dazu, beim schnellen Gasgeben nach lägnerer Standgasphase (meist beim Start) erst ordnungsgemäß hochzutouren und dann kurzzeitig etwas einzubrechen oder ganz abzusterben. Bleibt der Motor in Gang, läuft er anschließend einwandfrei mit Höchstleistung. Ich vermute, dass er in dieser Beschleunigungsphase nicht genug Sprit bekommt.Gebe ich langsam Gas, tritt das Problem nicht auf. Was kann ich dagegen tun, wenn man berücksichtigt, dass das Vollgasgemisch schon so fett wie möglich eingestellt ist, ohne fürs Schleppen wichtige Leistung zu verlieren?
Das Standgasgemisch ist auch schon auf der fetten Seite, weil dies nach meiner Erfahrung die Willigkeit, Gas anzunehmen verbesserte. Interessanterweise musste ich die Standgasnadel nach dem Tankumbau etwa eine halbe Umdrehung fetter drehen und die Vollgasnadel ein paar Zähne.
Könnte es auch an der niedrigen Außentemperatur von ca. -2°C gelegen haben?
Der Motor läuft seit Jahren mit Graupner MethaSynth 115+8.

Vielleicht haben Sie als Motorenprofi ja noch einen Tipp für mich?

Mit freundlichen Grüßen,

Jan F. Lübbert
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Hat der Motor den original montierten Vergaser, bei dem das Leerlaufgemisch lediglich durch eine simple Luftbohrung geregelt wird? Abhilfe bringt dann sehr wahrscheinlich die Montage des Zweinadelvergasers vom Pegasus-Boxer.

Wichtig sind auch die richtigen Glühkerzen; gute Ergebnisse bringen die O.S. "F"-Viertaktkerzen.

Versuchsweise sollten Sie den NM-Anteil auf 10 % erhöhen.

Bei Temperaturen unter 0 °C kann der Zusatz von etwa 3 % Benzin das Laufverhalten im Teillastbereich deutlich verbessern. Allerdings ist das Verhalten des Motors bei Volllast wegen erhöhter Klopfgefahr sehr genau zu beobachten!


i. A. W. Frings

 
(890) Vergasereinstellung Nitromotor
ralf Vellmann (Wohnort: 47533 Kleve) schrieb am Samstag, 3. Januar 2009 um 15:38:17:
    Mein ACME 05 motor geht bei ruckartigem gasgeben aus. Erhöht man langsam die Drehzahl über eine bestimmte Grenze dreht er willig hoch und hat auch Leistung. Standgas ist leicht fett eingestellt. Fahre mit 15% Nitro von C.
Falscher Sprit oder falsche Einstellung ?
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Die beschriebenen Symptome deuten auf ein zu mageres Teillastgemisch.

i. A. W. Frings
 
(889) zur Antwort auf meine Frage
Wolfram Kuhles (Wohnort: 12689 Berlin) schrieb am Sonntag, 21. Dezember 2008 um 20:09:27:
    Hallo, Herr Frings,
vielen Dank für Ihre schnelle und erschöpfende Antwort.
Der Gegenkonus meines Reso-Rohres ist in der Form hyperbolisch. Dadurch ist ein breiteres Drehzahlband in Resonanz. Ich werde die Auswirkungen der Überlänge genau beobachten. Bisher hatte ich noch keine Gelegenheit, die neu hergestellte Anlage ausgiebig zu testen.

Ein frohes Fest wünscht Wolfram Kuhles
 
Der Moderator antwortete hierzu:
 
(888) Reso-Rohr-länger als für Höchstdrehzahl
Wolfram Kuhles (Wohnort: 12689 Berlin) schrieb am Sonntag, 21. Dezember 2008 um 5:10:10:
    Hallo, Herr Frings,
Ich habe in meinen Boot einen Benziner Zenoah G260 PUM. Obwohl Sie mehr das Thema Methanoler bearbeiten, meine Frage:
Das Reso-Rohr ist auf etwa 9000 U/min abgestimmt,denn das ist mein Hauptfahrbereich. Wenn ich höhere Drehzahlen erreiche, welche Folgen hat das?
Mir ist bekannt, dass sich dann der Füllgrad wieder verschlechtert, was die Leistungskurve abflacht. Welche Folgen entstehen außerdem in Richtung Ablagerungen im Motor, tritt eine Erhöhung der Temperaturen auf?
Die Auswirkungen könnten doch analog zum Glühzünder sein, oder liege ich da falsch?

Gruss Wolfram Kuhles
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Die thermodynamischen Auswirkungen durch Resonanzwellen lassen sich nie genau vorhersagen, da sich zu viele Paramater und Variablen gegenseitig und in Abhängigkeit voneinander beeinflussen.

Daher können letztendlich Temperaturverhalten, aber auch die Anlagerung von Rückständen, nur in der Praxis definitiv ermittelt werden.

Grundsätzlich gilt, dass die höchste Leistungsausbeute nur in einem bestimmten Resonanzbereich möglich ist. Je spitzer dieser Bereich ausgelegt wurde, um so enger ist in der Regel das Leistungsfenster.

Liegt die Motordrehzahl über der Resonanzdrehzahl, kostet dies auf jeden Fall Leistung, das Risiko einer Motorüberhitzung ist gering, Ablagerungen ebenso.

Zu kurze Resonanzen bewirken, dass der Motor bei Höchstleistung deutlich heißer wird, dass auf der Auslassseite das Kolbenhemd unter Mangelschmierung leidet und bestimmte Detergentien des Öles nicht mehr wirken können.

Vom Grundprinzip her ist es dabei egal, mit welchem Kraftstoff der Motor betrieben wird und wie das Gemisch entzündet wird. Funkenzündung ist in diesem Fall jedoch weniger heikel.

i. A. W. Frings
 
(887) Vielen Dank und eine schöne Woche noch
Dennis Niegsch (Wohnort: 41812) schrieb am Montag, 24. November 2008 um 16:12:56:
    Vielen Dank und eine schöne Woche noch  
Der Moderator antwortete hierzu:
 
(886) Lage des Kolben
Dennis Niegsch (Wohnort: 41812) schrieb am Montag, 24. November 2008 um 15:06:58:
    Muß der Kolben dann OT sein?

Vielen Dank.
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Ja klar.
 
(885) Einbau der Nockenwelle
Dennis Niegsch (Wohnort: 41812) schrieb am Montag, 24. November 2008 um 12:46:23:
    Hallo Herr Frings,
erst einmal víelen Dank.
Eine Frage hätte ich noch,
wie muß ich die Nockenwelle einsetzen?
Da ist eine Markierung eingeschlagen.

Vielen Dank
Dennis Niegsch
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Die Markierung muß, wenn die Nockenwelle ganz in den Lagersitz eingedrückt ist, auf 345° weisen.

i. A. W. Frings
 
(884) Steuerzeiten, Ventilspiel OS FS 120
Dennis Niegsch (Wohnort: 41812 Erkelenz) schrieb am Samstag, 22. November 2008 um 20:16:54:
    Hallo Herr Frings,
ich hoffe Ihnen geht es gut.
Ich habe schon lange nicht mehr in diesem Forum gestöbert, doch nun habe ich meine beiden alten OS FS 120 zerlegt. Beim Ausbau der Nockenwellen habe ich keine eindeutige Position ausmachen können.
Wie muss ich diese wieder einsetzen?
Bitte um eine kurze Beschreibung.
Können Sie mir auch die Einstellmaße für das Ventilspiel geben.
Falls Sie ein paar Tipps zu dem Motor haben,
nehme ich diese dankbar an. Ich möchte aus meinen beiden alten Motoren einen guten bebrauchten aufbauen.

Vielen Dank

Dennis Niegsch
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Im OT müssen die beiden Ventile uberschneiden. Das Ventilspiel muß für EV und AV zwischen 0,04 und 0,1 mm betragen.

i. A. W. Frings

 
(883) Zündungsproblem
gerhard dutzler (Wohnort: 4690 Schwanenstadt) schrieb am Donnerstag, 20. November 2008 um 11:31:40:
    Es geht um einen ZDZ 2 Zylinder Boxer 80ccm. Der
Motor läuft 1 bis 2 Tanks problemlos, dann fällt ein Zylinder aus. Wir haben eine neue Zündung eingebaut, es ergibt das selbe Problem. Die Kerzenstecker wurden umgesteckt, das Problem wanderte von einem Zylinder zum anderen. Ist es
möglich, daß die Zündung nach einigen Minuten auf einem Kerzenstecker ausfällt? Auch bei der neuen Zündung ??? Mfg. gerhard dutzler
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Da sich die Störung beim Wechsel der Zündstecker auf den anderen Zylinder auswirkt, können Sie davon ausgehen, dass der Fehler im Zündungsbereich liegt.

Tip: Mit einem "Föhn" und Kältespray lassen sich solche Fehler oft provozieren.

i. A. W. Frings
 
(881) Verbrenner als Druckmotor
Peter Gruchot (Wohnort: nr Reutlingen) schrieb am Sonntag, 9. November 2008 um 19:25:03:
    Ich lese eben, dass es dem Motor egal sei, ob der Propeller als Zug- oder Drucklast auf die Kurbelwelle wirkt.
Dies gilt doch sicher für gleitlagergeführte Kurbelwellen mit deutlichem Axialspiel wie der Max-FP-Reihe nicht uneingeschränkt? Ich habe zumindest den Eindruck, dass die Leistungsentfaltung trotz freiem Propellerstrahl in Pusheranordnung nicht angemessen ist und der Motor sich mehr quält als sonst.
Die Rossis in den Biesterfeld-Mirages fühlten sich aber in Druckpropellerversion richtig wohl.
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Ihr Hinweis ist richtig. Ich hatte an gleitgelagerte Motoren nicht gedacht. Bei diesen Bauarten ist der Reibwiderstand der Mitnehmerscheibe konstruktionsbedingt bei Druck höher als bei Zug.

Vielen Dank für den Hinweis.

i. A. W. Frings
 
(880) Zweitakter als Druckmotor
u.wannemacher (Wohnort: 51377 leverkusen) schrieb am Mittwoch, 5. November 2008 um 10:13:47:
    Hallo Hr.Frings
Meine Frage was ist beim Betrieb eines Motors als Pusher zu beachten,Kühlung ,Gemischeinstellung,etc.
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Bezüglich Motoreinstellung etc. gibt es keine Veränderungen; dem Motor ist es egal, ob er den Propeller ziehen oder drücken muß.

i. A. W. Frings
 
(879) Danke Herr Frings
Deil Markus (Wohnort: Senden) schrieb am Dienstag, 4. November 2008 um 22:54:01:
    Vielen Dank bzgl Ihrer Hilfe im Bereich Modellkraftstoffe suche nach Korrossion u.a.

Sie waren mir eine sehr große Hilfe

Vielen Vielen Dank

dass es solche Leute wie Sie gibt

Viele Grüße

Markus Deil - Fuchs Schmierstoffvertrieb

Tel: 0179 1229815
 
Der Moderator antwortete hierzu:
 
(878) Korrosionsschutz
Wilhelm Resl (Wohnort: Haundorf) schrieb am Montag, 3. November 2008 um 15:37:06:
    Hallo Herr Frings,

in der Regel stellt sich die Frage nach einem Korrosionsschutz wegen Salzwasser nicht.
Wenn ich jedoch ein Modellrennboot, Wasserflugzeug oder Airboot im Salzwasser betreibe, bekommt der Motor unweigerlich Salzwasser über den Vergaser ab.
Deskhalb auch die nicht ganz alltägliche Frage,
welches Fuchs-Modellöl geeignet ist.
Ist keines davon geeignet, muß ich entweder nach einem anderen Öl suchen das Rostbildung wegen Salzwasser verhindern kann oder sonstige alternativen anwenden.
Vieleicht können Sie mir dazu eine aussagefähige Antwort oder eine hilfreiche Antwort geben?!
Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen

Wilhelm Resl
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Diese Modellmotorenöle sind alle in Richtung Neutralisation der sauren Produkte entwickelt und abgestimmt. Salzwasser ist alkalisch.

Nur mit AeroSynth 3 und Titan SX ist ein diesbezüglicher Schutz zu erwarten, da der Barriere-Korrosionsschutz die Oberflächen passiv schützt.

Meines Erachtens stellt sich aber die Frage nach Salzwasser-Korrosionsschutz nicht. Denn das, was an Wassernebel in den Motor eingesaugt wird, geht als Dampf sofort wieder zum Auspuff heraus.

Falls aufgrund Wasserschlag o. ä. reichlich Wasser ins Motorinnere gelangt, muß ohnehin eine gründliche Nachkonservierung vorgenommen werden.

i. A. W. Frings
 
(877) Korrosionschutz bei Seewasser
W.Resl (Wohnort: Haundorf) schrieb am Samstag, 1. November 2008 um 23:52:39:
    Hallo Herr Frings,

wie sieht es eigentlich mit dem Korrosionschutz der diversen Fuchs-Modellmotorenöle bei Betrieb
der Modelle in salzhaltigen Seewasser aus?
Welche Öle sind geeignet und welche nicht?
Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen

Wilhelm Resl
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Der chemisch wirkende Korrosionsschutz eines Motoröls neutralisiert die bei der Kraftstoffverbrennung entstehenden aggressiven Säuren.

Die Frage nach Rostschutz vor Salzwasser stellt sich diesbezüglich eigentlich nicht.

?

i. A. W. Frings
 
(876) Kraftstoff SX 25
Timo Horn (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 31. Oktober 2008 um 13:39:20:
    Hallo,
ist in dem vollsynthetischem Graupner SX-25 Sprit das Aerosynth 3 enthalten oder ist es ein anderes Öl ?
Mfg
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Dieser Kraftstoff enthält 15 % Titan SX Öl.

i. A. W. Frings
 
(875) Ethanol als Methanol Ersatz?
David Meier (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 23. Oktober 2008 um 17:52:51:
    Lässt sich das Methanol eigentlich durch Ethanol ersetzen? Methanol hat einen Flammpunkt von 9°C im Gegensatz dazu hat Ethanol 12°C. Der Heizwert von Ethanol liegt mit 26,8 MJ/kg noch über dem Heizwert von Methanol mit 19,9 MJ/kg.
Allerdings sind die Explosionsgrenzen des Kraftstoff- Luftgemisches von Ethanol kleiner. Stellt dies ein Hindernis für den Einsatz von Ethanol in Modellbaumotoren dar? Lässt sich durch Additive die Explosionsfreudigkeit von Ethanol steigern, ohne die Giftigkeit dieses Kraftstoffgemisches zu vergrößern?
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Leider ist Ethanol als Ersatz für Modellmotoren nicht geeignet.

i. A. W. Frings
 
(874) Einlauföl Laser 200V
J. Tauber (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 22. Oktober 2008 um 18:15:00:
    Ich habe gelesen, daß das Einlaufen bei den modernen Synthetikölen länger dauert als bei Rizinusöl. Ist es sinnvoll, mit Rizinus eine definierte Zeit (wie lange?) einzulaufen und dann auf Aerosave umzustellen?

Danke,
J. Tauber
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Da die Modellmotorenöle von FES ein Verschleißschutzadditiv enthalten, das dann natürlich auch in der Einlaufphase wirkt, ist mit diesen Ölen der Abrieb deutlich niedriger, als mit diesbezüglich unlegierten Schmierstoffen.

Mit blankem Rizinusöl geht der Einlauf tatsächlich etwas zügiger einher. Die Praxis zeigt aber, dass bei präzise gefertigten Motoren der Einlaufvorgang bereits nach wenigen Betriebsstunden vernachlässigt werden kann, wenn der Motor nicht gerade mit Höchstleistung gehetzt wird.

i. A. W. Frings
 
(873) Wassergehalt im Methanol bzw. Nitromethan
W. Resl (Wohnort: Haundorf) schrieb am Donnerstag, 16. Oktober 2008 um 17:34:14:
    Hallo Herr Frings,

ist es möglich, Methanol bzw. Nitromethan auf seinen Wassergehalt zu prüfen und wer kann so etwas machen?
Was würde so ein Test kosten?
Von ATE gibt es einen Bremsflüssigkeitstester in den man eine Probe gebrauchte Bremsflüssigkeit gibt und innerhalb kürzester Zeit den Wassergehalt in Prozent ablesen kann.
Würde das Gerät auch für andere Flüssigkeiten geeignet sein, könnte man dieses auch hierfür verwenden!?
Kann man zur Nachkonservierung und Langzeitkonservierung jedes Modellmotorenöl verwenden?
Aus welchen Grund ist Racing-Ricinus oder das Silkolene KR2 Kartöl nicht oder weniger für die Schmierung von Modellmotoren geeignet?
Hab selbst schon dieses Kartöl verwendet und kann nichts nachteiliges darüber sagen. Es hat sich hervorragend mit Methanol vermischt.
Bei normalen Ricinus-Öl mußte man schon merklich mehr schütteln.
Allerdings hab ich es nur für 1-2 Tankfüllungen getestet, im 1:8er Glattbahner mit 10% Öl und 10% Nitromethan.
Um wieviel besser ist das Ricinus-Öl Castrol M gegenüber normalen Ricinus-Öl?
Kennen Sie das Motul Micro Modellmotorenöl das von Heiner Gundert vertrieben wird und welche Erfahrungen haben Sie damit gemacht?
Mit welchen Mittel kann man eine ABC Laufgarnitur
einläppen und wie sollte man dabei vorgehen?
Bitte um detailierte Antwort, danke!


Mit freundlichen Grüßen

Wilhelm Resl
 
Der Moderator antwortete hierzu:
>>>Ist es möglich, Methanol bzw. Nitromethan auf seinen Wassergehalt zu prüfen und wer kann so etwas machen?<<<

Chemische Labors können eine Analyse des Wassergehaltes durchführen.

>>>Was würde so ein Test kosten?<<<

Ca. € 300,-

>>>Von ATE gibt es einen Bremsflüssigkeitstester in den man eine Probe gebrauchte Bremsflüssigkeit gibt und innerhalb kürzester Zeit den Wassergehalt in Prozent ablesen kann.
Würde das Gerät auch für andere Flüssigkeiten geeignet sein, könnte man dieses auch hierfür verwenden!?<<<

Bei diesem Test wird lediglich der Siedepunkt der Bremsflüssigkeit ermittelt und über die Differenz zum ursprünglichen Siedepunkt auf den Wassergehalt geschlossen.

>>>Kann man zur Nachkonservierung und Langzeitkonservierung jedes Modellmotorenöl verwenden?<<<

Nur, wenn es einen funktionierenden Korrosionsschutz hat und die Grundöle untereinander verträglich sind.

>>>Aus welchen Grund ist Racing-Ricinus oder das Silkolene KR2 Kartöl nicht oder weniger für die Schmierung von Modellmotoren geeignet?<<<

Die Additivierung ist nicht auf die Problematik der Moddellmotoren abgestimmt. Der Lösungsvermittler ist für den Verbrennungsablauf der Kleinmotoren auf Dauer nachteilig.

>>>Um wieviel besser ist das Ricinus-Öl Castrol M gegenüber normalen Ricinus-Öl?<<<

Das müssen Sie bitte bei Castrol erfragen.

>>>Kennen Sie das Motul Micro Modellmotorenöl das von Heiner Gundert vertrieben wird und welche Erfahrungen haben Sie damit gemacht?<<<

Keine eigenen Erfahrungen.


>>>Mit welchen Mittel kann man eine ABC Laufgarnitur
einläppen und wie sollte man dabei vorgehen?<<<

Wegen der Chromschicht ist ein Nachläppen der Paarung kontraproduktiv.


i. A. W. Frings
 
(872) "Giftigkeit" von Abgasen Methasynth 115+8
Markus Spehr (Wohnort: 33154 Salzkotten) schrieb am Samstag, 11. Oktober 2008 um 20:43:46:
    Hallo Herr Frings,

wie ist eigentlich die Giftigkeit der Abgase von Methasynth 115+8 einzuschätzen? Speziell bei Windstille (so wie in den letzten schönen Herbsttagen dieser Woche) bekommt man ja einiges davon mit beim Hubschrauberfliegen. Stinken tut´s ja gewaltig, aber ist es auch so giftig??

Gruß

M. Spehr
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Grundsätzlich sind alle Abgase von Verbrennungsmotoren gesundheitsschädlich.

i. A. W. Frings
 
(871)
Rich Müller (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 3. Oktober 2008 um 22:28:27:
    Hallo Herr Frings, ich habe mit großer Begeisterung Ihr Buch verschlungen. Folgende Frage beschäftigt mich seit längerer Zeit: welches ist denn die technisch beste Methode, um meinen Methanol-Car-Motor abzustellen? Drei Möglichkeiten kommen in Betracht: 1. Auspuff zuhalten 2. Spritschlauch abklemmen bzw. abdrücken 3. Schwungrad mittels geeigneter Vorrichtung mechanisch stoppen. Die erste Variante scheidet wohl aus. In den Fachzeitschriften und Bedienungsanleitungen der RC-Cars wird eigentlich immer die zweite Methode empfohlen. Vom Gefühl her tendiere ich aber eher zur dritten beschriebenen Möglichkeit. Wie denken Sie darüber? Wie ist es denn technisch gesehen am besten für den Motor?  
Der Moderator antwortete hierzu:
Methode Nr. 2 ist richtig. Es muß vermieden werden, dass unverbranntes Methanol im Motorinneren verbleibt.

Jeder Methanolmotor muß so heiß wie möglich und "trocken" abgestellt werden.

i. A. W. Frings
 
(870) Ölanreicherung für Wankelmotor
Matthias Schündehütte (Wohnort: 10961 Berlin) schrieb am Dienstag, 30. September 2008 um 19:59:37:
    Hallo Herr Frings,

ich habe hier noch etwa 0,7 Ltr. AeroSave Öl, welches ich dazu
benutzt habe, mein MethaSynth 115+8 Sprit für den Wankel 1.
Generation (mit Kühlring) Ihren Angaben entsprechend
anzureichern.

Nun hat der aktuelle MethaSynth Sprit ja AeroSynth3 Öl, welches
man mit keiner anderen Ölsorte mehr mischen darf. Welchen
derzeit käuflichen Treibstoff können Sie mir für den Wankel und
zur Anreicherung mir AeroSave empfehlen?

mit freundlichen Grüßen

Matthias Schündehütte

PS: Schon der erste Wankel ist ein wunderbarer Motor!
 
Der Moderator antwortete hierzu:
AeroSave wird nur noch in purer Form zum Selbstmischen angeboten.

Als Kraftstoff für den Wankelmotor empfiehlt sich MethaSynth 115+8, dem Sie 5 % AeroSynth 3 zumischen.

Sie können den Rest AeroSave - falls er nicht separat für Kraftstoff vermischt wird - zur Motorkonservierung verwenden.


i. A. W. Frings
 
(869) beheitzte Einlaufphase
Sandro (Wohnort: Berlin) schrieb am Freitag, 26. September 2008 um 2:06:02:
    Hallo Herr Frings,
Was ist von der Idee zu halten, einen Modellmotor ohne Last, bei einer erzwungen Temperatur einlaufen zu lassen? Ich stelle mir da einen digitalen Temperaturregler vor, der ein Heizkabel steuert und somit den Motorkopf stendig bis zu einen Temperatur von 120° beheitzt. Dadurch soll der Motor, bei fetter Vergasereinstellung und den datzugehörigen Drehzahlwechseln, die in der Einlaufphase nötige Temperatur halten, ohne die sonst dazu nötige Belastung zu brauchen.
Vielen Dank.. san
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Auf diese Art ist kein Motoreinlauf möglich. Der Einlaufvorgang muß immer unter allmählich gesteigerter Last und den entsprechenden unterschiedlichen Motortemperaturen erfolgen.

i. A. W. Frings
 
(868) Lösen des Zylinderkopfes
Marc (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 25. September 2008 um 19:43:20:
    zu 861: hallo Herr Frings, in unserem Verein haben 2 Kollegen, und ich selbst einen Os 120 AX, und die beschriebene Probleme kommen mir ganz bekannt vor. Schon vorgekommen dass die Zylinderkopfschrauben sich gelöst haben durch die Vibrationen. Haben Sie eine Idee? selbst haben wir natürlich auch verschiedenes probiert, wie verschiedene (gewuchtete)Luftschrauben, gummilagerung des Motors, mehr Nitro, weniger Nitro usw. Aber ohne nennenswerte Resultate, ausser dass mit der G-Sonic ein etwas besserer Lauf entsteht. Danke für Ihre Antwort! Mfg Marc  
Der Moderator antwortete hierzu:
Das Lösen der Zylinderkopfschrauben rührt häufig davon her, dass nach einer Demontage der Motor wieder mit der alten Zylinderkopfdichtung zusammengebaut wurde.

Eine gebrauchte und gestauchte Dichtung hat nicht genügend Elastizität, um eine ausreichende Vorspannung für die Zylinderkopfschrauben zu gewährleisten. Aufgrund der extremen Schwingungen im Verbund mit großen Temperaturunterschieden kann sich dann die Zylinderkopfverschraubung lösen.

Mit Gewinde herausgerissene Glühkerzen sind immer die Folge von zuvor falscher Montage; ausschließlich aufgrund des Verbrennungsdrucks nebst Vibrationen etc. ist dies nicht möglich.


i. A. W. Frings
 
(867) aerosynth
Michael Kunkel (Wohnort: 97816 - Lohr) schrieb am Sonntag, 14. September 2008 um 9:44:28:
    hallo,

habe mir einen gebrauchten gut erhaltenen webra grünkopf mit zimmermanndämpfer in meinen moskito gebaut, weil der alte lagerschäden und schmutz angesaugt hatte. Der Vorbesitzer des grünkopf hatte mir versichert, dass er den motor ausprobiert hat und einwandfrei läuft.
habe meinen alten sprit auf seite getan und wollte beim neuen motor alles richtig machen.
methanol von tornado und 15 % aerosynth
motor ist gleich angesprungen habe aber ein sehr hell klingendes geräusch bemerkt und bin gleich wieder gelandet. wenn der motor mit der hand gedreht wird, quitscht es. jetzt die frage. wie sieht aerosynth3 aus? weil ich glaube das das, was auf der flasche draufsteht vielleicht gar nicht drin ist? wie kann ich aerosynth3 nachprüfen?
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Eine sichere Identifizierung ist per IR-Spektrum möglich.

AeroSynth 3 ist klargelb. Frisch produzierte Ware ist kanarienvogelgelb und verändert sich im Laufe der Zeit - da bewußt nicht lichtecht - zu schmutzigem maisgelb.

Haben Sie das AeroSynth 3 im Originalgebinde erworben? Ggf. bitte Kontakt über aerosynth(@)fuchs-europe.de aufnehmen.

i. A. w. Frings

i. A. W. Frings
 
(866) OS 91 FX
Olaf Köhr (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 14. September 2008 um 8:43:01:
    Hallo Herr Frings,

ich habe ein Problem mir o.g. Motor. Ich betreibe den Motor mit einer Dreiblattschraube 14x7. Damit erreiche ich eine max.Drehzahl von >9200rpm.
Die Probleme sind folgende:
1. Am Boden nimmt der Motor gut Gas an, selbst nach längerer Leerlaufzeit. In der Luft nimmt der Motor das Vollgas ebenfalls gut an und erhöht entsprechend die Drehzahl. Nach Erreichen der max. Drehzahl (1-2 sek.)fällt diese jedoch schlagartig ab (ähnlich einem Zündaussetzer). Danach nimmt der Motor sofort wieder Drehzahl auf. Dies geschieht etwa 2-3 mal. Dannach läuft der Motor einwandfrei im Volllastbereich. Dabei ist es unerheblich, ob ich aus Leerlauf oder aus dem Teillastbereich heraus beschleunige. Bei starkem Gegenwind habe ich den Eindruck, daß das beschriebene Verhalten ausgeprägter ist.
2. Ist der Motor heiß, springt er sehr schlecht an. Als Kerze benutzeich eine Rossi R3 (Mittel).
Im kalten Zustand spring der Motor auf Schlag an (max. 3 startversuche sind nötig)
 
Der Moderator antwortete hierzu:
ad 1)
Dubios. Könnte an Auspuffresonanzen liegen; unlogisch ist jedoch, dass der Motor, wenn er ein paar Mal gemuckt hat, wieder gleichmäßig läuft.
Versuchsweise eine andere Luftschraube montieren um zu sehen, wie er in einem anderen Drehzahl-/Lastspektrum läuft.

ad 2)
Dies ist normal. Bei einem heiß abgestellten Motor heizt sich je nach Konstruktion der Vergaser mehr oder weniger auf und es bilden sich dementsprechend Dampfblasen.

i. A. W. Frings
 
(864) Steuerzeiten Saito FA 120 einstellen HILFE
Hartwig Engels (Wohnort: 53945 Blankenheim) schrieb am Samstag, 13. September 2008 um 13:54:37:
    Habe eien Saito FA 120 neu kommplett zerlegt und neu gelagert. Wie bekomme ich die Steuerzeiten der Nockenwelle eingestellt. Habe so manchen OS 4-Takter zerlegt, die haben eine Markierug auf der Nockenwelle und am Prop.-mitnehmer, ganz einfach, aber beim Saito scheint´s nicht so einfach zu sein.
Wer kann mir helfen ??
Vielen Dank im voraus,
H.Engels
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Im OT müssen die zugehörigen Ventile überschneiden.

i. A. W. Frings
 
(863) Metasynth und Vergasereinstellung
Markus Spehr (Wohnort: 33154 Salzkotten) schrieb am Donnerstag, 11. September 2008 um 20:57:58:
    Hallo Herr Frings,

faszinierend mit welcher Geduld Sie die Fragen hier beantworten!

Nach Befolgung Ihrer Ratschläge (siehe Fragen 807 und 819) klappts nun auch mit dem Rost im Motor (oder vielmehr OHNE Rost:).

Was mir nur auffällt: Mit dem Methasynth 115+8 und 2% Extra-Öl für die Kühlung muß ich die VL-Nadel beim OS 50 Hyper extrem weit zudrehen. Aktuell ist sie nur knapp eine 3/4 Umdrehung geöffnet. Sonst liest man im Internet von 1 Umdrehung und ein paar Klicks. Hängt dies mit der Viskosität des Öls zusammen? (Zu mager kann meine Einstellung nicht sein, sonst wäre der Motor nach ca. 12L schon längst hinüber:).

Viele Grüße

M. Spehr
 
Der Moderator antwortete hierzu:
In MethaSynth 115+8 ist das niedrigviskose AeroSynth 3 enthalten. Daher ist die Viskosität des Kraftstoffs niedriger, als beispielsweise das frühere Produkt mit hochviskosem AeroSynth 2 beziehungsweise AeroSave.

Je niedriger die Kraftstoffviskosität, umso "enger" muß das Spaltmaß der Düseneinstellung sein.


i. A. W. Frings
 
(862) OS FS 90
Patrik Schweizer (Wohnort: 9000 St.Gallen) schrieb am Dienstag, 2. September 2008 um 14:36:05:
    Hallo

Hab einen alten FS 80 bekommen, weiss zufälli
jemand die Steuerzeiten bzw die Stellung der
Nockensteuerung? Jemand hat sie
auseinnandergenommen und versetzt eingebaut.

Mit freundlichem Gruss
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Im OT müssen die beiden Ventile überschneiden.

i. A. W. Frings
 
(861)
Joachim Neutzling (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 30. August 2008 um 16:26:46:
    Hallo,

ich habe mit einen neuen (ca. 120 Minuten gelaufen) OS 120 AX folgendes Probelem:

Bei ca. 5000 - 6000 treten starke Vibrationen (hörbar) auf, die unter anderem dazu geführt haben, dass sich sämtliche Schrauben am Motor (Schalldämpferschrauben, Zylinderkopfschrauben etc.) incl. Zündkerze lösen. Der Motor hat keinen Spinner, der Prop ist ein G-Sonic. Der sollte ja eigentlich ausgewuchtet sein; trotzdem habe ich ihn nochmals im Wuchtgerät überprüft. Alles i.O.
Trotdem starke Vibrationen, die heute die Kerze nebst Gewinde (habe sie nicht überdreht!)herausgefeuert hat.
Hat der Motor eine schlecht ausgewuchtete Kurbelwelle?
Handelt es sich um einen Fabrikationsfehler?
Kennt jemand diese Probleme? Was ist zu tun?
Ich jedenfalles bin mit meinem Latein am Ende.

Joachim
 
Der Moderator antwortete hierzu:
 
(860) Ersatzteile für OS-Motoren
Heinz Mauss (Wohnort: 52355 Düren) schrieb am Mittwoch, 13. August 2008 um 17:38:20:
    Hallo,
an meinem OS FS120 Surpass E ist die Ventilfeder
am Auslassventil gebrochen.

Anfrage bei Graupner ergab folgende kaum zu glaubende Antwort:

Eine einzelne Ventilfeder ist nicht erhältlich.
Nur in Kombination mit dem dazugehörenden Ventil.
Preis 53,30 Euro zuzgl. Versand.

Frage wo kann ich eine einzelne Ventilfeder erwerben, welche Größe bzw. Stärke (Federkraft in N ) brauche ich?

Vielen Dank für eine Rückantwort.

Mit freundlichem gruß

Heinz Mauss
 
Der Moderator antwortete hierzu:
 
(859) Nachtrag zu 844, Leerlauf O 61RF-P zu fett
Dominik Dapprich (Wohnort: 56477 Rennerod) schrieb am Montag, 11. August 2008 um 7:38:23:
    Kurzer Nachtrag zu Nr. 844:
Ich habe mich unklar ausgedrückt, Sprit ist der Metasysnth 115+8 (Bestellnr. 2817). Letzte Saison noch der Vorgänger-Sprit 115+8 mit Aerosave-Öl, damit lief der RF61-P klasse....
Nun habe ich erstmals den OS 50SX mit dem neuen 115-8 geflogen und musste gegenüber dem alten Sprit ebenfalls die Leerlaufnadel sehr deutlich magerer drehen - hier hat der Verstellweg aber ausgereicht.
Liegt das an niedrigerer Viskosität des Aerosynth 3-Öls?
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Die Viskosität des AeroSynth 3 Öles liegt unter der von AeroSave, vergleichbar etwa mit AS-Competition (V100: 32,5/21,0.)

Die dadurch geringere Viskosität des Kraftstoffs bedingt tatsächlich eine etwas magerere Vergaserjustierung. Allerdings macht sich das aufgrund der Verdünnung der 15 Ölanteile mit 85 % Energieträgern nicht gravierend bemerkbar.


i. A. W. Frings
 
(858) (856) OS FS 40 im Standgas zu fett
Max Paulsen (Wohnort: 24848 Kropp) schrieb am Mittwoch, 6. August 2008 um 14:33:45:
    Hallo,
Vielen dank für ihre Antwort. Da ich bisher kein Methanol mit über 10% Nitro besessen habe und das aus mehreren Gründen auch nicht machen will, habe ich durch Zufall eine andere, eben so gute Lösung gefunden. Das Zauberwort heißt Stegglühkerze. Jetzt läuft der Motor Problemlos über 5min. im Standgas und auch im Teillastbereich schnurrt er wie ein Kätzchen ohne anzeichen auf Überfetten.

Hoffentlich hilft diese kleine aber feine "Entdeckung" dem Einen odere Anderen bei ähnlichen Problemen.

MfG
Max Paulsen
 
Der Moderator antwortete hierzu:
 
(856) OS FS 40 im Standgas zu fett
Max Paulsen (Wohnort: 24848 Kropp) schrieb am Dienstag, 5. August 2008 um 12:47:58:
    Guten Tag,
mein Problem ist volgendes: Ich versuche einen gut erhaltenen OS FS 40 mit einem Einnadelvergaser einzustellen. Im Vollgas bereich ist alles 1A, aber im Standgas so wie bei 1/4Gas überfettet er, wobei der Motor eher bei 1/4Gas dazu neigt, durch das Überfetten zu stoppen.

Verwendet wird eine OS 4-Takt Kerze bei 5% Nitromethananteil und einer 12x5 Graupner Luftschraube. Da der Motor in einer älteren Bleriot XI verbaut ist wurde zwecks Optik auf einen Druckanschluss verzichtet und ein ca. 20cm langes Messingrohr mit 6mm Innendurchmesser als "Dämpfer" verbaut.

Wenn man das Nebenluftloch verschließt läuft der Motor im Standgas keine 10Sek. aber bei kompletter Öffnung hat man für ca. 30Sek. ein sicheres Standgas. Bei Erhöhung auf 1/4Gas stirbt der Motor wegen zu fettem gemisch ab, wobei man aber Vollgas geben kann und er nur kurz stottert und dann die gewollte Drehzahl erreicht.

Ich dachte schon daran, das Nebenluftloch zu vergrößern, um im gedrosselten Bereich ein margeres Gemisch zu erhalten. Ebenso verdächtige ich auch den fehlenden Druckanschluss zum Tank und nicht zuletzt das lange, dünne Messingrohr.

Den Nitromethananteil erhöhe ich nur sehr ungerne.

Lange Rede, kurzer Sinn: Motor läuft schlecht, brauche Hilfe :)

Vielen Dank für ihre Hilfe und Gruß
Max Paulsen
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Wenn Sie sich zu 10 % Nitromethan entschließen können, läuft der Motor auch im Standgasbereich einwandfrei.


i. A. W. Frings
 
(855) Nachsatz zum Eintrag Nr. 854
Roland Schüler (Wohnort: 44575 Castrop-Rauxel) schrieb am Montag, 4. August 2008 um 15:11:40:
    Hallo Herr Frings,

bedanke mich für die schnelle Antwort. Mit der Fa. Becker werde ich in Kürze Kontakt aufnehmen.

Die Bilder zur Verdeutlichung meiner noch ausstehenden Frage werden ebenso in Kürze folgen.

Zu meiner ersten Frage noch eine Präzisierung (oder wie auch immer): Daß die von Ihnen benannten Firmen derartige Werkzeuge herstellen, weiß ich. Was ich von Ihnen gerne hören würde, wäre die Nennung einer Bezugsquelle, also eines Händlers (oder auch mehrerer), bei dem ich das Gewünschte erwerben könnte.

Mit freundlichen Grüßen, Roland Schüler
 
Der Moderator antwortete hierzu:
 
(854) Gewindereparatur Glühkerzen, Photos schicken
Roland Schüler (Wohnort: 44575 Castrop-Rauxel) schrieb am Montag, 4. August 2008 um 13:03:06:
    Hallo und guten Tag Hr. Frings,

meine 3 Fragen an Sie wären folgende:

1) Können Sie mir eine Bezugsquelle nennen für Gewindereparaturwerkzeug respektive kompl. Rep.-Sets oder zumindest einen entspr. Fertigschneider, passend für Glühkerzengewinde 1/4 Zoll-32G? Ich habe mir schon die Hacken abgelaufen, ohne wenigstens einen einzelnen Gewindebohrer zu ergattern.

2) Können Sie mir die Firmenanschrift u./o. die Telephonnr. der Firma Becker (Fernsteuerungen, Zündanlagen etc.)nennen? Ich habe das mal gewußt, finde selbiges aber nicht mehr.

3) Last not least: Besteht die Möglichkeit, Ihnen zwecks Verdeutlichung einer noch zu stellenden Frage einige wenige Photos zu schicken, oder muß ich mir einen präzisen Fragetext einfallen lassen, der Photos überflüssig erscheinen läßt?

Mit freundlichen Grüßen, Roland Schüler
 
Der Moderator antwortete hierzu:
ad 1) Solche Reparatursätze für Glühkerzengewinde stellen u. a. die Firmen ReCoil und HeliCoil her.

ad 2) Die Rufnummer ist 06071-35565.

ad 3) Bitten senden Sie die Bilder als Anhang an aerosynth@fuchs-europe.de .


i. A. W. Frings

 
(853) Rückfrage zu (851)
Denis Wittberg (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 4. August 2008 um 10:19:05:
    Hallo Herr Frings,

besten Dank für die Einstellhilfe, der Motor springt jetzt an und
läuft. Allerdings braucht er Glühunterstützung, beim Abziehen
der Spannung im Leerlauf geht er nach zwei Sekunden aus. Auch
Erhöhen der Drehzahl bringt nichts. Zuhalten des
Spritschlauches für drei Sekunden bewirkt eine starke Zunahme
der Drehzahl. Die Leerlaufschraube ist nahe des Maximums
eingedreht. Muss ich am Zusammenspiel HDN/Leerlauf noch
etwas ändern, um die Glühung abnehmen zu können?

Danke und Gruß,
Denis Wittberg
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Ihr Motor läuft zu fett. Bei diesem Vergaser handelt es sich um einen Gemischregeltyp, das heißt, die Teilgemischeinstellung und die Hauptsüsenstellung summieren sich. Daher muß das Gemisch immer wechselseitig eingestellt werden, wird der Teillastbereich abgemagert, magert auch das Hauptgemisch etwas ab, etc.

i. A. W. Frings
 
(852) Motortemperatur
ralf franken (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 3. August 2008 um 19:49:11:
    wie heiß darf denn ein benzin motor werden der
g 26 von graupner meiner wird 190 grad heiß ist dass ungesund oder wo ist bei benzin die obergrenze
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Die angegebene Temperatur sagt kaum etwas aus, da es auf die exakte Meßstelle ankommt. Innerhalb des Abgastraktes liegt die Temperatur beispielsweise oberhalb 600 °C.

i. A. W. Frings
 
(851) Unwilliger O.S. FS-91
Denis Wittberg (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 3. August 2008 um 11:47:00:
    Hallo Herr Frings,

ich habe einen älteren O.S. FS-91 Surpass ausgegraben. Im
Gegensatz zu den aktuellen Modellen sitzen Hauptdüsennadel
und Leerlaufschraube hier einander gegenüber, die
Leerlaufschraube ist im Servohebel. Der Motor ist jedenfalls von
mir nicht zum Laufen zu bringen. Ich habe die von O.S.
vorgeschlagenen Einstellungen (2 1/2 Umdrehungen
Leerlaufschraube, 3 Umdrehungen Vollgasschraube) probiert, die
allerdings von den S-II Modellen stammt. Dort heißt es, dass
man die Leerlaufschraube rücksetzen kann, indem man sie im
Uhrzeigersinn ganz eindreht und dann die 2 1/2 Umdrehungen
rücksetzt. Bei meinem Vergaser ist die Drehrichtung der
Leerlaufschraube aber genau umgekehrt.
Treibstoff (15% Nitro, 20% synth. Öl) ist genügend da, das
Ventilspiel stimmt, die Glühkerze funktioniert und ist eine O.S.
"F". Man hört nach vielen Startversuchen, wie die Glühkerze
beim Aufdrehen der Spannung im Zylinder "zischt". Eher ist
zuviel Treibstoff da als zu wenig.
Haben Sie für diesen Motor eine Einstellung zum erfolgreichen
Starten?

Danke,
Denis Wittberg
 
Der Moderator antwortete hierzu:
In der Originalkonfiguration läuft der Motor mit einem Gemisch von 12 % AeroSave (hochviskos) + 10 % NM, HDN ca. 1 3/4, Teillastmade ca. bündig mit dem Flansch absolut problemlos.

i. A. W. Frings
 
(849) Kraftstofffarbe
Wilhelm Resl (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 31. Juli 2008 um 22:52:12:
    Hallo Herr Frings,
was halten Sie von solchen Kraftstoffeinfärbkonzentraten?
Fuelcolor blau, rot, grün, Zubereitung aus
demineralisiertem Wasser und Lebensmittelfarbstoff.
Farbstoffanteil max. 0,5%
30ml reichen für 100-300l Kraftstoff,
entspricht 0,0001ml - 0,0003ml pro Liter Kraftstoff.
Ich denke, man könnte dann ja gleich eine Lebensmittelfarbe in etwas Methanol auflösen
und den zwar sehr geringen Wasseranteil gänzlich weglassen. Schadet die Farbe oder das fertige Konzentrat die Motoren?
Danke.

Mit freundlichen Grüßen

Wilhelm Resl
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Da die Telekom vom 27. Juli bis 01. August benötigte, um den Tausch und die Einrichtung eines defekten Routers zu organisieren, war eine frühere Beantwortung Ihrer Nachricht nicht möglich.


Ich habe mit der Einfärbung von Kraftstoff "aus dem Bauch heraus" unangenehme Erfahrungen gemacht. Sicherheitshalber sollten Sie nur Farbzusätze benutzen, die auch für Tankstellenkraftstoffe Verwendung finden.

i. A. W. Frings
 
(848) Langzeittest Wirkungsgrad LPG
Stephan Benz (Wohnort: Alling) schrieb am Dienstag, 29. Juli 2008 um 15:46:45:
    Hallo Herr Frings,

ích habe mir vorgenommen einen Strom-Generator mit einem Viertakt OS Motor mit LPG zu konstruieren.

1. Wirkungsgrad

a) Kennen sie Wirkungsgradangaben von Standardviertaktern?

b) Ich würde mir von einer elektronischen Zündung einen spürbaren Wirkungsgradzuwachs erwarten. Sehen sie das auch so?

c) Lebensdauer

Nach "Googeln" im Internet stellte sich im Durchschnitt heraus dass Modellmotoren ca 300 std laufen.
Ist der Wert realistisch?

d) Wird er wesentlich größer wenn die Motoren nur im Teillastbereich laufen?

e) LPG

Wieso gibt es noch keine LPG Modellbaumotoren?
Schlägt hier das Hitzeproblem zu?
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Da die Telekom vom 27. Juli bis 01. August benötigte, um den Tausch und die Einrichtung eines defekten Routers zu organisieren, war eine frühere Beantwortung Ihrer Nachricht nicht möglich.


ad. a)
Mit Methanol betriebene Modellmotoren haben einen Wirkungsgrad etwa zwischen 10 und <20 %.

ad. b)
Mit einer gesteuerten Funkenzündung ist die Leistungsausbeute im Vollgasbereich etwas günstiger als per Glühzündung.

ad. c)
Bei optimalen Betriebsbedingungen (weitgehend konstante Drehzahl, Luftfilter) sind 300 Betriebsstunden mit Methanol gut möglich.

ad. d) Ja

ad. e) Modellmotoren werden nicht unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten betrieben. Zudem gibt es große thermische Probleme, die sich schon bei der Umstellung auf Benzinkraftstoff ankündigen.


i. A. W. Frings
 
(846) Ersatzteile MVVS - 10 LS und 61
Winter, Peter (Wohnort: 52078 Aachen) schrieb am Sonntag, 27. Juli 2008 um 17:42:31:
    Suche Laufgarnituren für v.g. Motoren.
Zylinderlaufbuchse und Kolben mit Pleuel.
Wer kann mir helfen?
 
Der Moderator antwortete hierzu:
 
(845) 4 Takter
Ulrich Schütte (Wohnort: 33813 Oerlinghausen) schrieb am Samstag, 26. Juli 2008 um 22:57:29:
    Woher bekomme ich die Betriebsanleitung von einem Enya 60-4C einstellungs und Schlauchanschlüsse.  
Der Moderator antwortete hierzu:
Da die Telekom vom 27. Juli bis 01. August benötigte, um den Tausch und die Einrichtung eines defekten Routers zu organisieren, war eine frühere Beantwortung Ihrer Nachricht nicht möglich.



Einstellung der Ventile: 0,05 mm, den Vergaser stets von der fetten Seite her wechselseitig justieren, der Auspuffanschlussnippel führt zum Drucktank.


i. A. W. Frings
 
(844) Zu fetter Leerlauf beim OS RF61-P
Dominik Dapprich (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 26. Juli 2008 um 17:17:33:
    Hallo Herr Frings,

bei meinem OS 61RF-P steht am Typ 86-Vergaser der Exzenter für das Leerlaufgemisch schon auf maximaler Auslenkung für "mager". Dennoch nimmt der Motor nur etwas zögerlich Gas an, der Leerlauf ist jedoch sehr stabil.
Die Hauptdüsennadel möchte ich nicht magerer drehen, sonst beginnt der Drehzahlabfall. Im Flug kommt die Drehzahl beim Gasgeben aus Halbgas nur im Steigflug rasch auf Touren.

Der Motor ist ca. 3-4 Stunden gelaufen, Prop ist ein APC 12x8, Sprit Aerosynth 3.

Hätten Sie einen Tipp? Danke!
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Da die Telekom vom 27. Juli bis 01. August benötigte, um den Tausch und die Einrichtung eines defekten Routers zu organisieren, war eine frühere Beantwortung Ihrer Nachricht nicht möglich.



Erhöhen Sie etwas den Nitromethananteil, dann ist das Gemisch über einen breiteren Bereich zündfähig.

Etwa nach 8 Flugstunden ist der Motor soweit eingelaufen, dass eine Feinjustage sinnvoll ist.


i. A. W. Frings
 
(843) Graupner NSU Wankel 49 PI Best Nr.1801
Keidel (Wohnort: 36169 Rasdorf) schrieb am Freitag, 25. Juli 2008 um 12:22:04:
    Bin in den Besitz eines alten Motors
49 PI gekommen.Und möchte ihn nun zur Konservierung zerlegen. Habe bei der Öffnung der hinteren Kammer festgestellt, daß der Exenter in gleicher Richtung mit der Ausgleichsmasse in der Mitnehmerscheibe zeigt. Ist dies richtig oder müssen diese in die jeweils entgegengerichtete Richtung zeigen. Die Mitnehmerscheibe kann ja durch die Vorgabe des Mitnehmersteins nicht verändert werden. Aber der Exenter kann anderst herum eingebaut werden. Eventuell können Sie mir zu meinem Problem Auskunft geben. Oder wissen Sie woher ich eine Montageanleitung beziehen kann. Habe schon lange Gegoogelt aber nichts gefunden.
MfG
J.K.
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Beim Wankelmotor läuft das vordere und das hintere Ausgleichgewicht grundsätzlich parallel.

i. A. W. Frings
 
(842) Drosselstellung
Manuel (Wohnort: 76571 Gaggenau) schrieb am Freitag, 25. Juli 2008 um 12:20:06:
    Guten Tag,

habe mir vor einigen Wochen einen gebrauchten Schlüter Heliboy zugelgt. Nun habe ich folgendes Problem. Als ich meinen Sender auf dieses Modell einrichten wollte, waren alle Servos umgepolt, gingen also in die andere Richtung wie ich wollte. Alles kein Problem nur beim Gas weiß ich jetzt nicht ob der Vergaser auf oder zu macht wenn ich den Schieberegler am Sender hochfahre. Müsste praktisch den Vergaser mit Lüfterrad komplett ausbauen, da ich nicht in den Vergaser sehen kann...Gibt es eventuell auch eine andere Möglichkeit um das festzustellen?

Würde mich über eine Antwort sehr freuen, möchte das Baby endlich zum Laufen bringen;)

Mit freundlichen Grüßen

Manuel Klumpp
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Sie können die Stellung des Drosselkükens am "Schnüffeln" hören, wenn der Motor durchgedreht wird.

Weitere Möglichkeit: Abdrücken mit Kraftstoff mittels Arzneispritze. Bei geschlossener Drossel ist der Widerstand höher.


i. A. W. Frings
 
(839) Hirtenberger 49 VT
Thomas Daxbeck (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 22. Juli 2008 um 12:02:29:
    Da mein Hirtenberger Drehschieber Viertaktmotor, eingebaut in eine Fokker D VII, nicht einwandfrei läuft folgende Frage: Wie ist die Richtige Schlauchverbindung bei den vorhandenen Nippel am Kurbelwellengehäuse unten und des Nippels oben beim Drehschiebergehäuse? Zurzeit habe ich den Oberen mit dem Schalldämpfernippel verbunden und der Untere führt in den Tank, ich vermute, daß dies irgendwie falsch sein muß.

Danke im voraus
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Der Nippel vom Kurbelgehäuses muß mit dem des Drehschieberkopfes verbunden werden. (Ölnebelschmierung)

i. A. W. Frings
 
(838) Einlaufen/Reinigung O.S. FS-91 II
Felix Jonas (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 21. Juli 2008 um 19:53:06:
    Hallo Herr Frings,

ich habe drei Fragen zu einem O.S. FS-91 II:

- Beim fabrikneuen Motor versuchte ich das Einlaufen gemäß
Anleitung: Vergaser voll geöffnet, Drehzahl wird mit
Hauptdüsennadel kontrolliert (5 Sek. hohe Drehzahl, dann 10
Sek. sehr fett), Treibstoff Cool Power (15% NM/18% Synth.Öl). Ist
diese Art des Einlaufens in Ordnung oder würden Sie anders
vorgehen?

- Der Motor lag nach einem Absturz einige Minuten im
sumpfigen Wasser. Nach der Reinigung mit Druckluft habe ich
den Motor gestartet und einige Minuten laufen lassen, dann heiß
abgestellt. Braucht es eine spezielle Reinigung des Motors, wenn
er im Wasser war?

- Ist das Triebwerk mit 16X6 (Holz) überfordert?

Danke, Gruß
Felix Jonas
 
Der Moderator antwortete hierzu:
ad. 1)
Es ist besser und praktischer, den Motor während des Flugeinsatzes einlaufen zu lassen. Da sind die verschiedenen Belastungszustände und Temperaturunterschiede nebst ständigem Drehzahlwechsel wesentlich geeigneter, um die Laufgarnitur etc. optimal einbetten zu können.

ad. b)
Wenn der Korrosionsschutz des verwendeten Kraftstoffs etwas taugt, ist eine Nachkonservierung nicht notwenidig.

ad. c)
Die Luftschraube ist zu groß, besser ist eine Belastung vergleichbar mit 13" X 8 und möglichst schwer.


i. A. W. Frings
 
(836) webra speedy
rotermund (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 17. Juli 2008 um 21:27:41:
    kann mann den webra speedy 1,8 ccm auch mit aerosynth 3 betreiben habe jetzt sprit mit 15% öl und 25 % nitro würde dass gehen mfg uwe  
Der Moderator antwortete hierzu:
Kein Problem!

i. A. W. Frings
 
(835) Starten Benziner
Wymann Eduard (Wohnort: CH 3086 Zimmerwald) schrieb am Mittwoch, 16. Juli 2008 um 16:22:03:
    Werter Hr Frings

Ich betreibe neuerdings einen King Reihenzweizylinder 100ccm mit Beckerzündung. Treibstoff Aspen 2-Takt.
Ich habe keine Erfahrung mit einem derartigen Ding!!

Das Starten bereitet mir einen zu hohen Aufwand, haben Sie Verbesserungstyps???

Nach dem Ansaugen mit Chocke rein und dem üblichen kurzen Bloppern --Chock raus wenig Gas und dann 30 - 50 mal kurbeln bis das Ding läuft.

Das ist doch zu anstrengend!!!

Wo würden Sie zuerst suchen:

-Benzinleitung ca 30 cm/2mm mit Filter?

-Tankniveau 5cm unterhalb dem Vergaser?

-Zündung?

gibt es andere Ursachen?

Besten Dank für Ihre Mithilfe und Gruss
E.Wymann
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Ich kenne diesen Motor nicht. Bei vergleichbaren Kleinmotoren stelle ich häufig fest, dass der jeweils erste Start insofern Probleme bereitet, weil sich zuwenig Kraftstoff im System Pumpe - Vergaser - Kurbelgehäuse befindet. Die 30 cm lange Kraftstoffleitung erscheint mir mit lediglich 2 mm lichter Weite etwas arg eng.

Versuchen Sie, direkt in den Vergaserhals etwas Kraftstoff zu injizieren.

i. A. W. Frings
 
(834) Wankel PI 4.9ccm
Rolf Renz (Wohnort: 4222 Zwingen) schrieb am Dienstag, 15. Juli 2008 um 0:30:03:
    Habe 2 Fragen zum Wankel PI , der Org. Schalldämpfer hat keinen Drucknippel für den Tankanschluss muss der noch angebracht werden ? beim einlaufen mit 25 % oel ist mir aufgefallen das Motor zwischen der Trochoide und den Aludeckeln Oel und abgasblasen rausdrückt, es wurden alle Schrauben kontrolliert sie waren angezogen ,ist das normal ? mit Wankel Gruss  
Der Moderator antwortete hierzu:
Die ersten Serien hatten Schalldämpfer mit Druckanschluß. Da sich damit die Niveau- und Lageschwankungen des Kraftstoffspiegels etwas geringer auswirken, ist eine Nachrüstung sinnvoll. Prinzipbedingt steigt durch die Druckbeaufschlagung des Tanks geringfügig das Korrosionsrisiko.

Da der Dreiecksläufer keine axialen Dichtleisten hat, wird er per Läppung eingepasst. Werden die 11 Schrauben zu streng angezogen, klemmt der Läufer an den Flanken spätestens dann, wenn der Motor sehr heiß wird. (Das ist besonders bei noch nicht eingelaufenen Motoren typisch.) Ist das Anzugsmoment etwas zu gering, bläst der Motor an den Seitendeckeln durch. Hier ist viel Fingerspitzengefühl gefragt.

Im Zweifelsfalle ist eine leicht schwitzende Deckelverschraubung besser. Wenn der Motor nach 8 - 12 Flugstunden halbwegs eingelaufen ist, kann man durch gradweises Nachziehen den Motor dann "richtig dicht" verschrauben.

i. A. W. Frings
 
(833) OS 61 FX rasselt und klopft !
Markus (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 14. Juli 2008 um 23:20:54:
    Hallo Herr Frings,

vielleicht können Sie mir einen Ratschlag geben. Ich habe mir vorkurzem einen OS 61 FX zugelegt, läuft einwandfrei bis auf ein Geräusch! Habe den Motor vorschriftsmässig einlaufen (Graupner Titan G5 knappe 2l) lassen was ohne Probleme von statten ging. Beim Erstflug wurde er dann ein bißchen magerer gestellt (um Vollgasannahme ohne Absteller zu gewährleisten )und dann ist mir aufgefallen (im Flug) das er im unterem Drehzahlbereich Klopfgeräusche macht. Extrem hörbar wenn aus Vollgas gedrosselt wird zum Teillastbereich. Am Boden hört man dann schließlich ein rasselendes Geräusch kurz über Leerlaufdrehzahl, was aber nur bei einem bestimmten Punkt (Drosselklappenstellung) zufinden ist. Gibt man mehr oder weniger Gas verschwindet es wieder. Modellvibrationen sind ausgeschlossen, eindeutig vom Motor. Andere Kerze, Propeller 12x6 oder 11x8, Sprit, fett-mager Stellung ändert nichts. Das Problem bleibt vorhanden! Würde mich sehr über eine Antwort freuen.

mfg markus
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Könnte es sein, dass der Pleuelfuß oder das Pleuelauge zuviel Spiel hat?

i. A. W. Frings
 
(832) Abgastemperatur
busfahrer (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 9. Juli 2008 um 1:02:46:
    Hallo!!
Bin grad dabei mir die Resonanzlänge von einem Mark/Moki M61LS zu berechnen!
Welche Abgastemperatur hat solch ein 2Takter der mit 5%Nitro geflogen wird?
Können sie mir sonst noch Tips zu Thema Resonanz geben?--Welche Formel(gibt viele),Erfahrunge?
Danke
MfG Ulli
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Wie Sie richtig schreiben - es gibt viele Formeln zur Berechnung der Resonanzlängen. Es gibt darin noch mehr Variablen und Unbekannte, so dass im Endeffekt am ehesten die Praxis zum Ziel führt.

Die Abgastemperaturen schwanken in Abhängigkeit von Leistung, Verasereinstellung, etc., extrem. Bei einem Impellermotor habe ich im Abgaskern Temperaturen von 600 - 650 °C gemessen, am Rande der Gassäule waren es dabei 500 oder 550 Grad.

Das einfachste Verfahren für die praktische Längenbestimmung ist, von der tatsächlichen Drehzahl ausgehend die Resonanzlänge grob zu bestimmen und sich dann von der langen Seite her in 5 mm Schritten an das Optimum heranzutouren.


i. A. W. Frings
 
(830) "Luftschraube"
Reusch 3 (Wohnort: 57567 Daaden) schrieb am Montag, 7. Juli 2008 um 9:13:37:
    Hallo Herr Frings,
ich habe in einenem Motorspatz (Sp. 2.60m) einen OS FS-40 Surpass. Das Modell ist bis jetzt noch nicht geflogen und auch der Motor ist noch Jungfräulich.

Als Sprit benutze ich Aerosynth 3 mit 10% Nitro.

Welche Luftschraube würden sie mir empfehlen (das Modell ist recht schwer geraten)?

Gruß und Danke
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Den Motorspatz habe ich vor knapp 20 Jahren mit dem ersten FS 40 (nicht S) geflogen, das klappte prima.

Luftschraube (schwer, Kunststoff) 10,5" X 6.

i. A. W. Frings
 
(827) Rizinusöl
Wilhelm Resl (Wohnort: 91729 Haundorf) schrieb am Montag, 30. Juni 2008 um 10:52:03:
    Hallo Herr Frings,

hätte mal eine grundsätzliche Frage wegen Rizinusöl!
Es gibt doch mittlerweile für jeden Einsatzzweck erstklassige
Zweitaktöle, egal ob für Modellmotoren oder Benzinmotoren!
Weshalb werden dann (ausgenommen Oldtimermotoren) von vielen Ölfirmen noch Öle aus reinem Rizinusöl bzw. Vollsynthetiköle mit Rizinusölbeimischung hergestellt oder benötigt?
Das ist doch gar nicht mehr nötig, beziehungsweise eine schlechte Lösung!
Selbst Silcolene/Fuchs hat immer noch das Kartöl was vom Hauptbestandteil
Rizinus enthält und der Rest ist Estersynthetik.
Zum anderen hab ich im Internet einen Bericht gelesen, bei dem es um Wasserentzug
aus dem Methanol geht. Dabei wird das Methanol in die Gefriertruhe gestellt und der Wasseranteil
im Methanol gefriert, anschließend fischt man das Eis aus dem Methanol und es ist somit
Wasserfrei.
Jedoch bezweifle ich, das dies funktioniert und ich gehe davon aus das nach der Entnahme des
Behälters aus der Gefriertruhe auch im inneren des Behälters Kondenswasser entsteht und somit
der Wasseranteil erhöht wird.
Wenn ich es richtig mitbekommen habe, ist es doch so, das Wasseranteil im Methanol zwar nicht direkt schädlich für den Modellmotor ist, dies aber zu schlechterem Anspringverhalten und weniger Leistung führt.
Wasseranteil im Nitromethan führt jedoch zu unkontrollierten Verbrennung Motorklingeln, was absolut schädlich für den Motor ist.
Ist der Einsatz von Nitromethan zu empfehlen, wenn es noch klar und ohne Verfärbung ist, allerdings schon ca. 10 Jahre alt ist?
Habe auch noch original verpacktes Propylenoxid, ca. 10 Jahre alt, welches ja krebserregend ist.
Das Gebinde ist aus Glas und wurde noch nicht geöffnet und wurde kühl, trocken und im dunklem
gelagert. Kann man diese Komponente noch verwenden?

Vielen Dank für die Antwort!

Mit freundlichen Grüßen

Wilhelm Resl
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Rizinusöl wird teilweise zugesetzt, weil es die Kunden so möchten. Technisch gibt es dafür keine Gründe, im Gegenteil.

Der Wassergehalt des Methanols lässt sich, da Methanol sinngemäß hygroskopisch ist, auf die von Ihnen beschriebene Weise nicht abscheiden. Wasserhaltiges Methanol verschlechtert das laufverhalten von Verbrennungsmotoren in allen Punkten. Sinngemäß gilt dies auch für NM. Die Lagerstabilität liegt unter 3 Jahre.

Propylenoxid ist krebserzeugend und sehr giftig, es hat somit im Hobbybereich absolut nichts zu suchen!


i. A. W. Frings
 
(826) Teillast zu fett und vollast zu mager
Andreas (Wohnort: 97437 Hassfurt) schrieb am Sonntag, 29. Juni 2008 um 19:09:47:
    Hallo zusammen ich habe einen Futura Nova mit einem 75P5 Motor in einen Rumpf eingebaut, auf dem Motor habe ich einen Lötterle Vergaser montiert der auch einwandfrei seinen Dienst tut,aber bei vollast kann man richtig sehen das die Rauchfahne zunehmend ab nimmt bis sie ganz verschwindet.
Ich fliege 12%Aerosynth3 und 5%nitro was meiner Ansicht nach völlig normal ist. Der Vergaser hat eine 2Grad Nadel.
Nun meine Frage warum verschwindet die Rauchfahne nach ca.1min. Überhitzt vielleicht der Motor so arg das alles Öl im Sprit verbrennt.
Mfg
Andreas
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Bei gleicher Kraftstoffzufuhr gibt es mehrere Gründe, wenn die Abgasfahne geringer wird: Geringere Spülverluste durch sich ändernde Auspuffresonanzen, vollständigere Verbrennung der Ölkomponente durch höhere Verbrennungstemperatur oder durch Sauerstoffüberschuß.

i. A. W. Frings
 
(825) Kraftstoffmischung Selbstzündermotoren
M. Sch. (Wohnort: NRW) schrieb am Donnerstag, 19. Juni 2008 um 20:32:09:
    Guten Tag.

Ich trage mich mit dem Gedanken, meine Modelle zukünftig statt mit Methanol-"Glühern" mit Modelldieseln anzutreiben. Ich würde mir meinen Kraftstoff dafür allerdings gerne selber mischen. Zum ersten, weil Modelldiesel-Sprit im Handel nur noch sehr schwer - und TEUER - zu bekommen ist. Zum zweiten aber auch, weil ich gerne selbst experimentiere.

Unter anderem möchte ich gerne sowohl moderne "Ultra"-Dieselkraftstoffe z.B. "ARAL Ultimate Diesel" als auch Tankstellen-verfügbaren Biodiesel als Basis-Treibstoffe ausprobieren, da mich das üblicherweise verwendete PETROLEUM als Kraftstoff nicht wirklich überzeugt.

Die übliche Mischung des Modell-Dieselkraftstoffs besteht normalerweise zu je einem Drittel aus Ether, Kraftstoff und Schmieröl.

Speziell die dritte Komponente der "Standard-Mischung" scheint mir jedoch deutlich überhöht. Ich vermute, dieses Mischungsverhältnis stammt noch aus den "alten Tagen" des Fliegens mit Modell-Dieselmotoren. Heutzutage sollten selbst Gleitlager meines Erachtens mit nicht mehr als 20 Prozent Schmieröl im Kraftstoff auskommen können.


Hierzu meine Fragen:

1. Wie steht FUCHS GRUNDSÄTZLICH zur Verwendung seiner Aerosynth-Öle im Modelldiesel?

2. Welches der Aerosynth-Öle ist für die Verwendung im Modelldiesel geeignet? (Speziell bezgl. seiner Eigenschaften bei der Vermischung mit Biodiesel oder Dieselkraftstoff!)

3. Wie sehen Sie die Höhe der Schmierölbeimischung zum Kraftstoff: Reichen 20 Prozent, oder müssen es wirklich 33,333 Prozent sein? Oder reichen - aufgrund der schon selbst sehr "öligen" Grundkomponenten des Modelldiesels - vielleicht sogar nur 10 Prozent Beimischung bereits aus?

4. Wie wird sich das entsprechende Öl bei der Verbrennung im Modell-Dieselmotor verhalten? (Betreffend Rußbildung, sabbern, Verkokung.) Modelldiesel verbrennen ihren Kraftstoff deutlich heißer als Methanolmotoren, sagt die Literatur, haben dafür aber ein kühleres Abgas.

Haben Sie vielen Dank im Voraus für Ihre Bemühungen.


Mit freundlichen Grüßen,

M. Sch.
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Für den Betrieb mit Petroleum sind die Modellmotorenöle AeroSynth-Competition und AeroSave geeignet. Nicht jedoch AeroSynth 3.

Dieselkraftstoff ist bedingt geeignet, Biodiesel und andere "synthetisierte" Dieselmotoren-Kraftstoffe nicht.

Der große Ölanteil richtet sich nach der hohen Luftzahl der Dieselkomponente. Weniger als 25 % Ölanteil ist mit Nachteilen verbunden.

Im kommenden "Aviator" erscheint ein Beitrag über Selbstzündermotoren, weitere Hinweise finden Sie auch im Fachbuch "Modellmotoren praxisnah" sowie in den vorherigen Beiträgen dieser Technikhilfe.


i. A. W. Frings
 
(824) Pegasus - Ölumstellung
Franz Xaver Schuster (Wohnort: A-4551 Ried im Traunkreis) schrieb am Mittwoch, 18. Juni 2008 um 10:47:21:
    Sehr geehrter Herr Frings,

konnte ihren Büchern und Komentaren schon einige sehr hilfreiche Tips entnehmen - danke dafür!

Nun steht allerding bei meinem Pegasus auf grund einer veränderten Einbausituation (neues Modell)eine Ölumstellung an.

Motor läuft etwas heißer - trotz Kühlluftführung mit Ventilatorabsaugung - 130° an der 1. Zyl.Rippe auf Kerzenhöhe am 4. Zyl.(bisher ~120°).

Bisher 10% Aerosave mit 15% NM. Neu sollte dieses Aerosynth in gleichem Verhältnis zum Einsatz kommen - soll ich weiterhin mit Aeosave konservieren oder ergibt sich dadurch ein Mischproblem in der Startphase?

Ist dieses Aerosynth die richtige Wahl?

Danke für Ihre Mühe!

mfG F.X.Schuster

PS
Sie schreiben im Beitrag 393 Aerosynth sei ein Leichtlauföl im Beitrag 630 verneinen Sie dies!?
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Mein Pegasus wird seit mittlerweile 18 Jahren problemlos mit 10 % AeroSave/AeroSynth 3 + 10 % Nitromethan betrieben.

Nachkonservieren mit purem AeroSave ist gut möglich, auch wenn das Kraftstofföl die neue Schmierstoff-Generation AeroSynth 3, Titan SX oder Glissol S enthält.

Bezüglich Ihrer aufmerksamen Frage nach Leichtlauföl AeroSynth-Competition/AeroSynth 3 haben Sie Recht. Aufgrund der Additivierung (Friction modifier) ist per Definition nur das AeroSynth-Competition ein "reinrassiges" Leichtlauföl. Da das neu entwickelte AeroSynth 3 etwa die gleich niedrige Viskositätslage wie AeroSynth-Competition hat, hatte ich es im direkten Vergleich zum deutlich zähflüssigeren AeroSave nicht ganz korrekt ebenfalls als "Leichtlauföl" bezeichnet.


i. A. W. Frings
 
(822) Knackende Geräusche beim Vollastbetrieb meinses OS FS 90 S
Skysurfer (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 13. Juni 2008 um 20:51:06:
    Hallo,

seit kurzem beunruhigen mich unregelmäßig auftretende "knackende" Geräusche beim Vollastbetrieb meines OS FS 90 S Viertakters.
Anfangs bin ich davon ausgegangen, dass die Geräusche von der Auspuffvibration am Rumpf erzeugt werden, was sich aber nach dem Festhalten mit einer Zange nicht bestätigt hat.
Das Auspuffsystem besteht aus einem original OS-Dämpfer und einem mittels Schelle angeklemmten Kupferrohr, als Verlängerung, mit gleichem Innendurchmesser wie der des Auspuffs.

Der Motor ist noch verhältnismäßig neu und hat seitdem ca. 4 - 5 ltr. Sprit verbraucht.
Der Einlaufvorgang erfolgte mit 2 Tankfüllungen Titan G5 à 450 ml, bevor der Umstieg auf Synthetiksprit erfolgte. Eine eher fette Vergasereinstellung wurde weiterhin beibehalten. Als Treibstoff verwende ich 15% Synthetiköl und 5% Nitromethan.
Als Propeller ist ein 15x6 Holzprop im Einsatz, mit dem eine Drehzahl von ca. 8200 1/min erreicht wird.
Glühkerze ist eine OS "F" (Viertakt-Kerze) mit On-Board Glow Unit.

Da ich ungerne Dinge auseinanderschraube, die zuvor gut funktioniert haben, habe ich bisher davon abgesehen den Motor zu zerlegen.
Was ich jedoch feststellen konnte ist, dass das Ventilspiel des Auslassventils zu groß war. Habe dies auf Werkseinstellung korrigiert. Der Nockenwellenantrieb ist nach Kontrolle gut geschmiert.

Ich kann mir die Geräusche nicht erklären.
Woran mag dies liegen?
Ich würde mich sehr über ein paar Tipps und Anegungen freuen.

Mit freundlichen Modellbauergrüßen,
M. Dortmann
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Der Motor "klingelt"! Die Luftschraube ist erheblich zu groß. Richtig ist eine möglichst schwere Luftschraube (z. B. 12,5" X 6, Kunststoff), mit der einen Bodendrehzahl von mindestens 9500 - 10000 RPM erreicht wird.

Einige Modellmotorenöle/-kraftstoffe führen zu verstärktem Frühzünden des Motors.

i. A. W. Frings
 
(821) Korrosion
Wymann Eduard (Wohnort: 3086 zimmerwald CH) schrieb am Freitag, 6. Juni 2008 um 7:42:17:
    Werter Herr Frings

Besten Dank für Ihre spontane Antwort! Es handelt sich um einen Selbstbau- Sternmotor der vielleicht bezüglich korrosionsfestigkeit der gewählten Materialien (Wellenstahl, HSS , Avional ) nicht ganz optimal ausgelegt ist!!
Als Sprit wurde Methanol mit ca 6% Oel und 7% Nitro verwendet!
Welches sind die massgeblichen Unterschiede der von Ihnen genannten Oele und welches würden Sie für vorgenannte Anwendung bevorzugen
( Entrosten/Reinigen , Schmieren , Kühlen und präventiv Schützen bezw Konservieren) ??

Besten Dank und viele Grüsse

E.Wymann
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Wichtiger als die Wahl zwischen AeroSynth 3 und AeroSave ist das heiße Abstellen des Motors!

Es muß verhindert werden, dass nennenswerte Mengen teilverbrannten Kraftstoffs innerhalb des Motorgehäuses verbleiben. Das ist in Ihrem Fall - sehr verwinkeltes und großvolumiges Kurbelgehäuse + niedriger Ölanteil - besonders kritisch.

Da AS 3 zum neutralisierenden auch noch einen Barriere-Korrosionschutz aufweist, wäre das dem AeroSave vorzuziehen.

Zu überlegen ist auch, eventuell nach dem Flugbetrieb eine Nachkonservierung (pures AeroSynth 3 + E-Starter) vorzunehmen.

Bereits angesiedelter Rost ist nur mechanisch entfernbar, falls es nur Flugrost ist, hat er in der Regel aber keine Bedeutung.

i. A. W. Frings


P. S.: Ich fliege seit 9 Jahren einen 7-zylindrigen Sternmotor von Seidel mit niedrigem Öl- und relativ hohem Nitromethananteil. Der Motor wird vor dem Einpacken immer 2 Minuten mit 3/4 Gas am Boden "gehetzt" und nicht nachkonserviert. Korrosionsprobleme gibt es bisher keine.
 
(820) Korrosion
Wymann Eduard (Wohnort: ch 3086 Zimmerwald) schrieb am Dienstag, 3. Juni 2008 um 7:36:15:
    Werter Hr Frings

Mein neuer Sternmotor hat nach wenigen Laufstunden ( 7% Nitro)leichte Korrosionsspuren.( Verfärbungen , Ablagerungen) Gibt es eine Empfehlung von Ihrer Seite bezüglich Oel oder Additiv derart , dass diese 1. Anzeichen wieder zum Verschwinden gebracht werden können??

Besten Dank für Ihren Typ und viele Grüsse
E.Wyxmann
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Leider haben Sie keine näheren Angaben zum Motortyp und der Kraftstoffmischung gemacht.

Einen sehr hohen - beim AS 3 mehrstufigen - Korrosionsschutz haben die Öle AeroSynth 3 und AeroSave. Methanol 100 enthält zudem einen Inhibitor.

Grundsätzlich sollte jeder Methanolmotor nach dem Betrieb heiß und nach zuvor hoher Leistungsanforderung abgestellt werden, damit aggressive Verbrennungsprodukte ausgestoßen werden beziehungsweise verdampfen.

i. A. W. Frings
 
(819) Methasynth 115+8 für OS 50 Hyper geeignet?
Markus Spehr (Wohnort: Bei Paderborn) schrieb am Dienstag, 27. Mai 2008 um 7:12:11:
    Hallo Herr Frings,

nach massiven Rostproblemen mit einem anderen Kraftstoff (siehe Frage #807) habe ich nun einen neuen OS 50 Hyper und Methasynth 115+8 gekauft. Ist der Ölanteil von(nur?) 15% im Heli (Raptor 50)ausreichend oder sollte ich den Ölanteil erhöhen?

Gruß

M. Spehr
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Über die tatsächlich benötigten Ölprozente wird viel diskutiert. Bezüglich Korrosionsschutz reichen 15 % des enthaltenen AeroSynth 3 völlig aus. Bei extremer und lange anhaltender Belastung des Motors würde ich ich den Ölanteil auf etwa 17 % heraufsetzen, um die Innenkühlung zu verstärken.

i. A. W. Frings
 
(818) Viertakt Steuerzeiten
R.Petschauer (Wohnort: 47506 Neukirchen /Vluyn) schrieb am Montag, 26. Mai 2008 um 21:20:38:
    Hallo Herr Frings

Ich habe einen SAITO 120 Viertakt Motor, den ich vor einigen Jahren gebraucht gekauft habe, ohne jegliche Unterlagen.
Nun nach dem erstmaligen zerlegen des Motors zwecks Reinigung und Lagerkontrolle bekomme ich nicht mehr die richtige Steuerzeit der Ventile hin.Ich kann auch keine Markierungen erkennen die einen vielleicht weiterhelfen, ausser einer kleinen Bohrung seitlich am Zahnrade des Nockenantriebes.
Ich wäre sehr dankbar für einen Rat, da er für mich immer noch ein toller Motor ist.
MfG R.Petschauer
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Im Zylindertotpunkt müssen beide Ventile auf "Überschneiden" stehen, dann sind die Steuerwinkel richtig justiert.

i. A. W. Frings
 
(817) Prozentangaben
P. Schlemmer (Wohnort: 56412 Großholbach) schrieb am Montag, 26. Mai 2008 um 11:57:47:
    Hallo Herr Frings,

vielen Dank für die schnelle Info.

Können unterschiedliche %-Angaben u.U. durch die Verwendung von Vol.- bzw. Gewichtsanteil kommen?

Nach kurze Rechnung: 20Vol% * 0,85g/mm³ = 17Gew.%

könnte das ja passen.

Danke!

Gruss

P.Schlemmer
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Diese Mischungsangaben beziehen sich wegen der unterschiedlichen spezifischen Wichte immer auf Volumen-Prozent.

i. A. W. Frings
 
(815) TT Pro 50 Kraftstoff im Helikopter
P. Schlemmer (Wohnort: 56412) schrieb am Sonntag, 25. Mai 2008 um 23:59:32:
    Hallo,

ich möchte meinen neuen TT PRO 50 von Beginn an mit einem geeigneten Kraftstoff betreiben. In der engl. Betriebsanweisung von Thunder Tiger steht folgendes zu lesen:

FUEL
A good quality, commercially available fuel containing 25% lubricant and 75% methanol is recommended for break-in / run-in and general usage. We also recommend castor oil or a castor/synthetic blend only for use as a lubricant. Fuel containing 5%-30% nitromethane and 20% lubricant is for use when more power is required. Most fuels containing synthetic lubricants (only) are much less tolerant of a lean run compared to fuel that contains castor oil.

..... Do not use fuel containig less than 20% lubricant.

Mir kommt der angegebene Öl-Anteil von 20% als sehr hoch vor. Mir ist auch im Handel kein Kraftstoff mit solch hohem Anteil bekannt.

Desweiteren habe ich von anderen Fachleuten im Bereich Modellmotor gelesen, die Einlaufphase sei am besten mit Rizinusöl zu bestreiten, da grob gesagt, die Schmiereigenschaften etwas weniger gut sein als bei synthetischen Ölen, was die Phase des Einlaufens gefahrlos reduziert.

Ich würde gerne Kraftsoffe aus Ihrem Hause einsetzen, jedoch ohne Einbußen an den Betriebseigenschaften und der Lebensdauer. Was können Sie mir raten?
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Grundsätzlich sind die Angaben des Motorenherstellers verbindlich.

Wenn es mein Motor wäre, würde ich ihn mit etwa 17 % AeroSynth 3/Titan SX oder AeroSave + 2 - 5 % Nitromethan betreiben. Sowohl im Betrieb, als auch in der Einlaufphase.

Für einen guten Motoreinlauf ist in erster Linie die Pilotenhand verantwortlich, nicht nur das dafür verwendete Schmieröl.


i. A. W. Frings
 
(814) ad 810
Jan V. (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 23. Mai 2008 um 13:07:03:
    Hallo Herr Frings,
Entschuldigung, durch die transparente Wand seint das Öl rot zu sein, es war aber das richtige AS3 drin.
 
Der Moderator antwortete hierzu:
 
(813) 1:10 3.3ccm motor benzin selber mischen
Timpetu (Wohnort: Wyk auf Föhr) schrieb am Donnerstag, 22. Mai 2008 um 21:08:54:
    Guten Tag
meine Frage: kann ich für mein traxxas revo 3.3 das benzin selber mischen? wenn ja mit welchen Zutaten? Und zu welchem Verhältniss? Ich hab gehört das man alle Zutaten in der Apoteke bekommt, stimmt das? Da ich auf einer Insel wohne hab ich leider nicht die möglichkeit auf einen Modellfachhändler zurück zu greifen und bin daher darauf angewiesen.
Schon mal vielen Dank im vorraus.
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Methanol und Nitromethan lassen sich per Apotheke beziehen. Modellmotorenöl über den Versandhandel. Das Mischungsverhältnis richtet sich nach den Angaben des Motorenherstellers, z. B. 15/15.


i. A. W. Frings
 
(812) Enya 4T Steuerzeiten
Dr. Hans-H. Brockmann (Wohnort: 59269 Beckum) schrieb am Sonntag, 18. Mai 2008 um 23:44:35:
    Guten Tag, Herr Frings
Ich habe einen alten Enya 46-4C-Viertakter geschenkt bekommen.Zum Reinigen habe ich ihn vollständig zerlegt und prompt die Notizen bzgl. der Steuerzeiten verloren. Ist Ihnen eine Adresse bekannt, von der ich die nötige technische Info bekommen könnte?
Besten Dank für die Mühe und Gruß aus Beckum
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Die Stirnräder müssen so justier werden, dass im OT die Nocken auf Überschneidung stehen.


i. A. W. Frings
 
(811) "Einlaufprozess"
Thomas Reusch (Wohnort: 57567 Daaden) schrieb am Sonntag, 18. Mai 2008 um 22:02:21:
    Hallo Herr Frings,
ich habe mir fertig gemischten Sprit mit 15% Aerosynt3 und 10% Nitro besorgt, und möchte damit einen neuen OS FS-40 S einlaufen lassen.

Wie sollte der Einlaufprozess aussehen?
Ist der Sprit geeignet?

Gruß und Danke
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Diese Kraftstoffmischung ist auch für den Einlauf des Motors geeignet.

Während der Einlaufphase ist der Motor möglichst gering zu belasten. Weitere Hinweise zum Thema "Einlauf" finden sich hier in der Technikhilfe.


i. A. W. Frings
 
(810) AS3 oder AS competition?
Jan Vastl (Wohnort: Susice, CZ) schrieb am Samstag, 17. Mai 2008 um 1:04:52:
    Hallo Herr Frings,
beim Händler habe ich AS3 bestellt. Das Öl wurde vorher immer im schwarzen Kanister verkauft und war gelb. Jetzt kam es im weissen Kanister und ist rot. Ich vermute, dass es sich um AS comp handelt und in der Produktion wurden die Aufkleber vertauscht. Wie Ihre Meinung dazu?
Danke.
 
Der Moderator antwortete hierzu:
AeroSynth 3 ist gelb, AS-Competition ist pinkrot.

Diese Öle dürfen nicht untereinander vermischt werden, da sie aus technisch unterschiedlichen Komponenten bestehen.

Von einer Fehletiketierung ist mir bisher nichts bekannt.


i. A. W. Frings
 
(809) Motoroil
Sven Gebers (Wohnort: 22117 Hamburg) schrieb am Freitag, 16. Mai 2008 um 15:11:58:
    Hallo,
ich fahre einen Opel Corsa 1,2,und hatte die letzten zwei Jahre voll synthetikoil benutzt.
Jetzt war der Wagn in der Werkstadt,und es wurde ein oil wechsel gemacht und sie haben wieder normales Motoroil 10 W 40 benutzt.
Schadet das meinem Motor?

mfg.sven
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Nein, keinerlei Schäden zu befürchten.


i. A. W. Frings
 
(808) Brodeln brutzeln im Motor
von Gunten (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 15. Mai 2008 um 14:26:01:
    Guten Tag
Ich habe mir für meinen Savage X ein Gemisch hergestellt mit 20% Nitromethan und 12% Aerosynth3 (Oel gemäss Ihrem Vorschlag), Rest ist Methanol.
Vorher fuhr ich Sidewinder 16%.
Nach dem 1. Tank mit dieser neuen Mischung hörte ich im Motor ein brodeln und brutzeln. Nachdem ich den Motor etwas magerer eingestellt hatte, war das Geräusch dann weg.
Nun nach X Tanks, hörte ich auf einmal wieder dieses Geräusch. Die Temperatur liegt bei max. 120°C in der Nähe der Kerze, sollte also ok sein. Woher könnte dieses Geräusch kommen? Vom Oel? Muss ich auf Dauer mehr Oel (>12%) nehmen? Kann dies mein Motor schädigen?
Ansonsten fährt der Wagen 1A mit dieser Mischung.

Freundliche Grüsse
J. von Gunten
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Das gelegentlich nach dem Abstellen zu hörende "Brutzeln" ist bei heißen Motoren normal. Das sind Kraftstoffkomponenten, die im Nachhinein durch den Wämestau den Siedepunkt erreichen.

i. A. W. Frings
 
(807) Rost durch Nitro nach wenigen Wochen???
Markus Spehr (Wohnort: Nähe Paderborn) schrieb am Montag, 12. Mai 2008 um 12:02:00:
    Hallo Herr Frings,

ich habe seit ca. 6 Wochen den Raptor 50 mit dem Original Motor von Thunder Tiger in Betrieb. Der Motor hat max. 6 Tage zwischen den Flügen gestanden und wurde immer "heiß" abgestellt. Nun ist das hintere Lager schon total verrostet und hat schließlich im Flug blockiert. Sprit war Cool Power mit 10% Nitro. Ist die Verwendung von Nitro wirklich so kritisch bezüglich Rost-Bildung oder taugt der Sprit einfach nix? Gibt es Motore und Kraftstoffe, die im Heli auch OHNE Nitro betrieben werden können? Muß man tatsächlich nach jedem Flugtag ein "Afterrun-öl" einsetzen?
Welchen Aerosynth-Sprit empfehlen Sie und habe ich damit Ruhe vor Rost-Problemen?

Schon jetzt vielen Dank für Ihre Antwort!

Gruß

M. Spehr
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Bei ungenügendem Korrosionsschutz beginnt die Korrosion etwa nach 48 Stunden sichtbar zu werden.

Nehmen Sie 15 - 17 % AeroSynth 3 oder AeroSave; den Motor nach dem Betrieb grundsätzlich heiß abstellen - und es gibt keine Korrosionsprobleme mehr.

i. A. W. Frings


 
(806) Kyosho GX40 saugt nicht an
Reinhold Schulz (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 11. Mai 2008 um 17:56:45:
    Hallo,
ich habe seit heute ein Problem mit dem GX40. Er ist in der Luft aus gegangen und lässt sich nicht mehr starten. Der Motor hat bis jetzt ca. 2 Liter Sprit verbraucht und wurde recht fett betrieben. Ich habe die Spritleitungen überprüft, (sind dicht) und den Vergaser + Düsen gereinigt. Der Motor saugt aber keinen Sprit an. Wird der Auspuff verstopft, wir Sprit in den Vergaser über den Druckanschluß gepumpt. Was kann die Ursache für den Ansaugverlust sein.

MfG R.Schulz
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Überprüfen Sie, ob die Verschraubung des Kurbelhausdeckels dicht ist.

i. A. W. Frings
 
(805) Grundstoff von Synth. Modellmotorenöl
Rolf Heszler (Wohnort: 72622 Nürtingen) schrieb am Montag, 5. Mai 2008 um 9:30:55:
    Hallo
Woraus werden eigentlich synthetische Modellmotorenöle hergestellt?
Öle für PKW Motore werden ja aus Erdöl hergestellt.
mfG
Rolf Heszler
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Syntheseöle werden ebenfalls aus Erdöl - beziehungsweise dessen Komponenten - gewonnen.


i. A. W. Frings
 
(804) Webra Boxer
Rolf Oberländer (Wohnort: 95032 Hof) schrieb am Sonntag, 4. Mai 2008 um 12:27:13:
    Hallo Herr Frings,
Ich habe mir vor kurzem einen Webra 30-2 FT Glow
gekauft. Da bezüglich des Ölanteils im Kraftstoff verschiedene Angaben gemacht wurden (von 8% bis 25%) weiß ich nun überhaupt nicht mehr, womit der Motor betrieben werden kann.
Zu welchen Glühkerzen und Treibstoff würden Sie mir raten?

Vielen Dank

Rolf Oberländer
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Grundsätzlich gelten die Angaben des Motorenherstelles. Als allgemeine Information gibt Webra einen Ölanteil von >15 % für Syntheseöl, 20 % für Rizinusöl an.

Als Glühkerze wird der Typ "heiß" empfohlen.


i. A. W. Frings
 
(803) Genügend fetter Lauf / Ölfarbe
Andre Christiansen (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 3. Mai 2008 um 10:20:05:
    Hallo,

Sie schreiben das die Temperaturmessung nicht sonderlich aussagekräftig ist, und empfehlen einen angemessenen fetten Lauf.

Der "fette" Lauf ist ja beim Hubifliegen deutlich spürbar. Und wenn man "spitz" einstellt merkt man sofort mehr Leistung und höhere Temperatur.

Kann man das Restöl welches aus dem Dämpfer tritt bzgl. dessen Farbe als Kriterium hernehmen? Ist es ok so lange das Öl noch seine natürliche Farbe hat und nicht ins schwarze / verbrannte läuft? Somit würde ich etwas "magerer" stellen wenn die Ölfarbe noch ok ist.

Danke und Gruß aus Ulm!
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Bei den von FES produzierten Modellmotorenölen verfärbt sich das Öl im Abgas mit steigender Verbrennungstemperatur allmählich dunkler.

Die helle Farbe des Auspufföls sagt allerdings bei Zweitaktmotoren nur unter Vorbehalt einen "kühlen" Motorlauf aus: Je nachdem, wie groß die Spülverluste sind, gelangt auch ein nicht geringer Teil Frischöl in das Abgasresonanzsystem und hellt das Gesamtöl damit auf.

Umgekehrt deutet ein dunkles Auslassöl sicher auf eine gefährlich hohe Betriebstemperatur hin.

Die sicherste Motoreneinstellung ist immer die, dass der Motor, von der fetten Seite "viertakternd" beginnend, so eingestellt ist, dass er sauber rund läuft, ohne seine mögliche Spitzendrehzahl zu erreichen. Beim Helikopter zweifellos deutlich mühsamer einzustellen, aber vom Prinzip her ist dies bei Methanol-Modellmotoren der richtige Weg.


i. A. W. Frings
 
(802) methanol
fröhling karl (Wohnort: 97502 euerbach) schrieb am Donnerstag, 1. Mai 2008 um 21:06:23:
    Hallo Herr Frings.Wie kann ich feststellen wie viel Wasser im Methanol ist. Kann man es messen und womit<br>was ist noch zulässig muß dem Handler ders aus Großgebinde verkauft einfach vertrauen ?Und noch die Vorteile von L Kolbenringen  
Der Moderator antwortete hierzu:
Der Wassergehalt von Methanol sollte - neben den weiteren Restdestillaten - unter 5 ppm liegen. Die Bestimmung ist nur mit hohem technischen Aufwand möglich.<br><br>L-Ringe werden durch den Gasdruck verstärkt gegen die Zylinderwandung gedrückt, dichten somit besser ab, haben aber daher aber auch einen höheren Reibwiderstand.<br><br><br>i. A. W. Frings
 
(801) TITAN SX-20 AERO für Car Motoren
Heinz Luzius (Wohnort: 55131 Mainz) schrieb am Mittwoch, 30. April 2008 um 9:27:59:
    guten Morgen Herr Frings

Ich würde für meine Car Motoren 2,5 und 3,5 gerne Aerosynth 15% und 25% Nitro verwenden,leider ist kein Händler für passenden Sprit erreichbar in der Nähe.

Kann ich TITAN SX-20 AERO der ja ähnliche spezifikation hatt benutzen ?

Danke gruß Heinz Luzius
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Das ist kein Problem, SX 20 enthält 15 % Syntheseöl und 25 % Nitromethan (vol.).

i. A. W. Frings
 
(800) OS 91FX
dirk koen (Wohnort: 54518 Rivenich) schrieb am Samstag, 26. April 2008 um 0:02:00:
    Hallo Herr Frings,
besitze einen Robbe Rubin mit o.g. Motor. Welcher Sprit ist für diesen Motor emfehlenswert,
und welche Luftschraube würden sie in verbindung mit einem Krummscheid KS 10 Resorohr emfehlen?.
Haben Sie auch Daten zur Abstimmlänge?.

MfG D. Koen
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Als Kraftstoff ist beispielsweise Titan SX 5 oder MethaSynth 115+8 geeignet.

Die Luftschraubenanpassung ist abhängig von der jeweiligen Flugcharakteristik, als Ausgangsbasis wäre etwa eine 13"X9 passend.

Die Resonanzabstimmung ist immer von der jeweiligen Drehzahl abhängig und muß daher individuell angepasst werden. Sehr grober Näherungswert: 450 mm/10.000 min-1.


i. A. W. Frings
 
(799) frage zu 791, Pumpe zieht Luft
Marc (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 23. April 2008 um 16:08:29:
    Hallo Herr Frings,Nochmals zu 791 Sie schreiben:Es ist bei Membranvergasern nicht unüblich, daß sich zuvor eingesaugte Luftpolster erst allmählich abbauen.
Wenn es aber nun umgekehrt ist, was bei mir vorkommt, Dass die pumpe am Anfang 4/5 voll ist, un nach dem fahren so gut wie leer ist, auf was lässt sich dies zurückführen? (tank nicht leer gefahren) Danke
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Wenn auf der Kraftstoffseite der Pumpe das Luftvolumen zunimmt, muß zwangsweise mit der Kraftstoffzuführung auch Falschluft in die Pumpe gelangen.

i. A. W. Frings
 
(795) Einstellung Steuerzeiten beim HP 21
Josef Schmutterer (Wohnort: 875521 Ottobrunn) schrieb am Mittwoch, 16. April 2008 um 16:38:38:
    Ich habe den Zylinderdeckel bei meinem Hirtenberger VT 21 abgenommen. (Es ist die Version ohne Radiallager im Kopf) und dummerweise an der Welle gedreht.Der Drehschieber wurde angehoben und jetzt stimmen die Winkel nicht mehr. In welcher Stellung soll der Drehschieber bei OT stehen?

Herzlichen Dank für eine Antwort

JS
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Der Enlaß- und der Auslaßkanal müssen im OT einen Spalt geöffnet sein.


i. A. W. Frings
 
(794) Welches Oel?
von Gunten (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 16. April 2008 um 12:30:43:
    AGuten Tag
Ich und mein Kollege fahren Flachbahner und Offroader mit Motoren von 2.5 bis 4.6ccm. Beide nur als Hobby ohne Rennambitionen einfach "just for fun". Nitrogehalt: 16-25%

Nun meine Frage: Welches Oel empfehlen Sie uns zum selbermischen des Treibstoffes?
- AeroSave
- Aerosynth3
- Aerosynth Competition
Verstehe ich es richtig, dass mit diesen Oelen kein Rizinusöl verwendet werden darf und dass es dieses auch nicht braucht?

Freundliche Grüsse
J. von Gunten
 
Der Moderator antwortete hierzu:
AeroSynth 3 ist für Ihren Anwendungsbereich sehr gut geeignet.

Der Zusatz von Rizinusöl birgt bei diesem Öl die Gefahr des Entmischens, zudem wird der chemische Verschleißschutz unterlaufen und dadurch unwirksam.


i. A. W. Frings
 
(793) niedrige Betriebsdrehzahl
sebastian K (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 14. April 2008 um 13:42:53:
    Hallo Herr Frings,
habe einen ASP Viertaktmotor, diesen baue ich in einen Triebwagen und möchte den Motor so langsam wie möglich laufen lassen (wegen des Sounds). Meine Frage ist, was man ändern kann oder soll oder ob er auch ohne Veränderungen(z.B.Steuerzeiten) langsam läuft(Schwungmasse ist genug vorhanden).
Vielen Dank für ihre Antwort
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Da Modellmotoren für hohe Drehzahl ausgelegt sind, lassen sie sich nicht gut bei tiefen Drehzahlen belasten. Das Verändern der Steuerwinkel ist nur mit sehr hohem Aufwand möglich.

Etwas Verbesserung für den tieftourigen Betrieb bringt das Reduzieren der Verdichtung, Erhöhung des NM-Anteils auf >15 %, Drosselglühkerze, elektrische Zusatzglühung.


i. A. W. Frings
 
(792) E 85 und AeroSave
Kay-M.Kloth (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 13. April 2008 um 23:38:25:
    Hallo Herr Frings,
ein Bekannter möchte gern sein Simson-Moped mit E85 betreiben. Hier stellt sich nun die Frage nach einem geeigneten Mischöl, momentan benutzt er Rizinus. Wäre Aerosave prinzipiell geeignet? Wie steht es um die Scherstabilität (der Motor hat 44mm Hub und ca. 10000 U/min)? Welches Mischungsverhältnis sollte eingehalten werden, wenn bei Benzinbetrieb 3% mineralisches oder Syntheseöl ausreichen? Gibt es Unverträglichkeiten mit bestimmten Kunststoffen (ich denke da an Simmerringe und Vergaserdichtungen) oder ist hier das Äthanol an sich schon aggressiver?
Vielen Dank für Ihre Bemühungen!
 
Der Moderator antwortete hierzu:
AeroSave und AeroSynth-Competition sind vom Prinzip her sowohl für (M)ethanol, als auch für Benzin gut geeignet.

3 % sollten für die Schmierung an sich ausreichend sein; für den Korrosionsschutz ist das knapp, daher ist Nachkonservierung empfehlenswert.

Die Polyglykole des Syntheseöles greifen u. U. einige Kunststoffe an. Moderne Simmerringe aus Viton machen keine Probleme.


i. A. W. Frings
 
(791) G230 rc, Walbro Vergaser
Marc (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 12. April 2008 um 22:28:58:
    Hallo, Herr Frings, zuerst möchte ich mich bedanken für Ihre schnellen, kompetenten und hilfreichen Antworten hier im Forum. Da Sie ja schon erwähnt haben mit diesem Motor nicht viele Erfahrungen zu haben, können Sie mir aber noch vielleicht meine Frage hierzu beantworten.
Es handelt sich um den Walbro Vergaser. Mir ist aufgefallen dass sich die durchsichtige "Pumpe" machmal(nach einer Tankfüllung 30-35min.ohne Tank ganz leer zufahren, dann wüsste ich die Ursache) ganz voll Benzin ist, manchmal ist sie nur halbvoll, manchmal 3/4... Worauf lässt sich dies zurüchführen? Undichtigkeiten sind mir keine aufgefallen, weder am Zylinderfuss, noch am Vergaser, resp. Isolator.
Mfg
Marc
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Es ist bei Membranvergasern nicht unüblich, daß sich zuvor eingesaugte Luftpolster erst allmählich abbauen.

i. A. W. Frings
 
(790) webra 120
fröhling karl (Wohnort: 97502 euerbach) schrieb am Samstag, 12. April 2008 um 18:47:38:
    Hallo ich habe einen webra 120 mit tn2 vergaser und Kolbenring Aufgefallen ist mir beim
einlaufen des Motors das er das ganze Öl wieder zum Auspuff herausbefördert das öl sieht so weiß aus eskommen richtige Tropfen heraus ist das normal oder muß er noch länger einlaufen mfg.
Ps Der Sprit ist von Robbe 16% öl
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Bei relativ kühlem Betrieb und besonders fetter Gemischeinstellung ist das von Ihnen beschriebene Auspuffkondensat normal.

i. A. W. Frings
 
(788) Gaskanäle überarbeiten
Marc (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 8. April 2008 um 20:09:40:
    ich bearbeite die Einlass-Auslass öffnungen leicht nach (im durchschnitt,un stömungsoptimierend) soll ich die Metalloberfläche danach Hochglantpolieren, oder doch lieber eine rauhe Oberfläche belassen. Da gibt es ja mehrere Theorien... (poliert wäre besser da die Gase besser entlag gleiten, oder bei Rauhen würde das Gemisch noch besser/feiner verwirbelt)Wenn meine Informationen richtig sind, hatte Porsche die Kanäle früher auch poliert, tut dies nun aber nicht mehr..?
Danke!
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Wenn Sie in den Gasführungskanälen für harmonische Übergänge sorgen und anschließend die Wandungsoberflächen polieren, wirkt sich dies positiv auf die Leistungsentfaltung aus.

i. A. W. Frings
 
(787) G230rc Zylinderkopf abdrehen
Marc (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 8. April 2008 um 18:03:32:
    Hallo, da ich meinen Zylinderkopf abdrehen will, zwecks Kompressions erhöhung, wollte ich Sie fragen ob Sie mir einen tip geben können, wieviel ich abdrehen soll. Ich hatte gedacht 0,10mm. Weiss aber nicht ob dies recht. Den Kolben werde ich auch plandrehen, wenn Sie mir da auch ein tip geben können. Würde mich auf weiter tuningtipps freuen. Steuerzeiten werde ich so sein lassen, ist mir zuviel Risiko, da was zu ändern. Danke  
Der Moderator antwortete hierzu:
Ich habe mit diesem Motor keine Erfahrung mit Tuningmaßnahmen.

Eine Erhöhung der Verdichtung durch Abplanen von 1 mm kann etwas mehr Leistung bringen.

i. A. W. Frings
 
(786) MVVS Dieselmotor
Rolf Renz (Wohnort: Zwingen) schrieb am Donnerstag, 27. März 2008 um 0:04:59:
    Hallo. Habe einen 10ccm MVVS Dieselmotor wir eingelaufen mit 20% Rizinusöl.Möchte im Flugbetrieb nachher 10-15 % hochwertiges Benzin 2Taktöl einsetzen,geht das ? oder sind damit Probleme zu erwarten.
Gemisch ist=
45% Petrol
40% Ehter
15% Oel

Danke für eine Antwort

MFG
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Nicht alle Benzinmotoren-Zweitaktöle sind für Selbstzünderkraftstoffe geeignet. Problem ist einerseits der Lösungsvermittler bei den selbstmischenden Ölen. Andererseits kommt es bei einigen synthetischen Produkten durch den Ether zu Unverträglichkeiten, die die Korrosionsgefahr deutlich erhöhen.

AeroSynth-Competition ist geeignet, allerdings nicht in der von Ihnen avisierten zu niedrigen Menge, 20 - 25 % Ölanteil sind - unabhängig von der Ölart - richtig.

i. A. W. Frings
 
(785) Enya 91 im Oldtimer
Kai Kreher (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 26. März 2008 um 20:57:55:
    Guten Tag
Ich habe seit ca. einem halben Jahr einen Enya 91-4c 15ccm 4-Takt-Motor in einem Oldtimermodell (ca. 1,80 m Spannweite) eingebaut. Allerdings habe ich das Problem, dass er in den niedrigen Drehzahlen immer ausgeht und ich mit relativ hohem Standgas landen muss. Dies macht die Landung jedoch extrem schwierig. Meine Frage jetzt: Welche Luftschraube und welche Glühkerze bietet sich hier denn an? Und welchen Sprit benötige ich denn genau für diesen Motor. Und gibt es die möglichkeit eine on-board Glühung für diesen Motor einzubauen, da er bei angeschlossener Zündung mit sehr geringem Standgas läuft. Und: Haben sie evtl. noch irgendwelche Tips zum richtigen Einstellen?

Mit freundlichen Grüßen

Kai Kreher
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Luftschraube etwa 14" X 7 aus Kunststoff (möglichst viel Schwungmasse), Glühkerze O.S. "F", Kraftstoff MethaSynth 115 + 8 oder Titan SX 12. On-board Glühung ist kein Problem, wenn sichergestellt ist, daß ab ca. 75 % Motorleistung die zusätzliche Glühung abschaltet.

Weitere Grundlagen- und Praxishilfen finden sich im Fachbuch "Modellmotoren praxisnah", Informationen dazu sehen Sie auf der Startseite oben rechts unter "Buchtipp".

i. A. W. Frings
 
(784) Titan SX 12
Manuel Klumpp (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 18. März 2008 um 11:34:00:
    Guten Tag,

ich bin bisher immer mit meinem Webra 10ccm Motor den Aero Synth SX 10 Sprit geflogen. Jetzt hat mein Händler nur noch Titan Synth SX 8 und SX 12. Kann ich diesen Sprit auch verwenden?


 
Der Moderator antwortete hierzu:
TITAN SX 12 Aero können Sie problemlos verwenden.

i. A. W. Frings
 
(783) Einlaufen des Motors
Thorsten Göppert (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 12. März 2008 um 22:44:50:
    Hallo Herr Frings,

Sie schreiben in Ihrem Buch, dass das Gemisch für den Einlaufvorgang nicht fett genug sein könne, um den Motor besonders gut zu schmieren und zu kühlen.

Gibt es ein 'zu kaltes' Einlaufen durch zu fettes Gemisch?
man hört immer wieder Temperaturangaben, die nicht unterschritten werden sollten, um nicht gleich zu hohen Verschleiss zu haben.
Man müsste hier meiner Meinung nach aber viel zu weit zudrehnen, um z.B 80 Grad zu bekommen, da man ja mit verhaltenem Gasfinger fährt (car-Bereich).
Können Sie dazu was sagen?

Sie schreiben auch, dass car Motoren wesentlich länger leben könnten, wenn man ihnen mehr Zeit zum einlaufen gönnen würde. Welche Zeit sollte man einem ABC car Motor -durchschnittlich- zum Einlaufen geben?

Mfg
T. Göppert
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Zu "kalten" Motorlauf gibt es in dem Sinne nicht, da die Verlustwärme eines "rund" laufenden Motors auch bei fetter Einstellung noch ausreichend hoch ist.

Temperaturangaben sind wenig aussagend, da, wenn außen an der Kühlrippe beispielsweise 80 °C gemessen werden, dies nichts darüber aussagt, ob der Kolbenboden dann beispielsweise 200 °C oder 250 °C aufweist.

Das optimale Feinanpassen von Gleitflächen dauert - wie im Buch beschrieben - rund 20 Betriebsstunden.

i. A. W. Frings
 
(782) mehr Nitro = mehr Verschleiß ?
Frank Gepphard (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 11. März 2008 um 10:53:28:
    Hallo,
sehr Interessant.
Ist es nicht so das ich mit 25% Nitro fetter fahren kann als mit 16% Nitro und deshalb das Motorleben mit 25% (fett) im Vergleich zu 16% (mager) verlängern kann?
Letztendlich aber dennoch etwas mehr Leistung zur Vefügung habe als mit 16% (mager)

Gruß
F.G.
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Grundsätzlich: Mehr spezifische Literleistung bedeutet zwangsweise immer (!) mehr Belastung und damit einhergehend letztendlich auch mehr Motorverschleiß.

Wenn Sie den Motor so einstellen, dass er mit 25 % Nitromethan im Kraftstoff exakt die gleiche Leistung bringt, wie bei einer Einstellung mit 16 % NM, dann läuft er kühler. (Durch den nitromethanbedingten, höheren Methanoldurchsatz erfolgt die Innenkühlung aufgrund des höheren Kraftstoffverbrauchs wegen der - außerhalb des Arbeitstaktes - benötigten größeren Verdampfungswärme.) Wenn der Motor kühler läuft, ist dessen thermische Belastung geringer. Die direkte mechanische Belastung bleibt hingegen gleich.

Da das Nitromethan bei Anteilen oberhalb etwa 12 - 15 % zwecks Leistungssteigerung eingesetzt wird, ist ein stark nitrierter Kraftstoff immer besonders verschleißgefährdend. Die Motorbelastung steigt dann nämlich überproportional an, wenn der Motor an der Magerlaufgrenze betrieben wird.


i. A. W. Frings

 
(781) Aerosynth 3 für Dieselmotoren?
Klaus Wensing (Wohnort: 64367 Mühltal) schrieb am Dienstag, 11. März 2008 um 7:55:17:
    Hallo Herr Frings,

sie weisen an verschiedenen Stellen darauf hin, das
Aerosynth 3 für das Mischen von Kraftstoff für
Modelldieselmotoren nicht geeignet sei.

Gibt es hierfür eine Begründung?

MfG
Klaus Wensing
 
Der Moderator antwortete hierzu:
AeroSynth 3 ist eine neue Rezeptur mit anderen Komponenten und ausschließlich für Alkoholkraftstoffe geeignet.

Die Öle AeroSynth-Competition und AeroSave sind auch in Benzin- und Dieselmischungen löslich.


i. A. W. Frings
 
(780) mehr Nitro = mehr Verschleiß ?
Norbert Matz (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 10. März 2008 um 18:53:54:
    Hallo Herr Frings
Ist der Motorverschleiß mit 25 % Nitroanteil höher als mit 16 %.
Natürlich bei den gleichen Rahmenbedingungen.
Sprich Temperatur und Ölanteil.
Gruß
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Selbstverständlich steigt im Regelbetrieb die Motorbelastung und damit der Verschleiß mit der Erhöhung des Nitromethananteils (ab etwa >12 %) an.

Jeder Verbrennungsmotor bezieht seine spezifische Literleistung letztendlich aus der Kraft, die auf die Kolbenbodenfläche wirkt.

Wenn eine Motorleistung (z. B. durch NM) erhöht wird, steigt somit immer die mechanische Belastung der diversen Bauteile ebenfalls an.

Bei Nitromethan ist zudem noch die thermische Belastung zu betrachten. Um mehr Leistung zu erhalten, muß die Wärmeenergiemenge, die im Brennraum erzeugt wird, vergrößert werden. Durch die dadurch stärkere Expansion der eingesaugten Gasmenge steigt die abgegebene Kraft. Und damit steigt zusätzlich zur mechanischen Beanspruchung auch die thermische Belastung.


i. A. W. Frings
 
(779)
Thorsten Göppert (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 7. März 2008 um 19:09:44:
    Hallo Herr Frings,

ihr Buch 'Modellmotoren praxisnah' liest sich wirklich wie 'Butter'. Ein sehr gelunges Werk, sogar für mich aus dem car-Bereich. Leider mit 220 Seiten viel zu kurz, es könnte ruhig 'Bibelstärke' haben. Ich kann nur hoffen, dass Sie schon am nächsten Werk schreiben :-)

MfG
Thorsten Göpper
 
Der Moderator antwortete hierzu:
 
(778) Kobenring wechseln
Marc (Wohnort: Luxemburg) schrieb am Sonntag, 2. März 2008 um 13:28:38:
    Hallo, Herr Frings. Ich besitze einen "hochgezüchteten" Zenoah G230 Rc, der bei 1/5er Rennen ganz schön hart behandelt wird. Ich benutze ein 1/25 Gemisch. Nun meine Frage, können Sie mir sagen wann der Kolbenring gewechselt werden sollte. Man hört alles zwischen 4-25 liter, die andern reden von Minuten resp Stunden. Ich möchte mich aber lieber von einem wahren Motorenexperte wie Sie beraten lassen, als von den guten Ratschlägen auf der Piste. Danke  
Der Moderator antwortete hierzu:
Kolben, Kolenring und Zylinderlaufbüchse sind eine zusammengehörende Funktionseinheit.

Ein Austausch wird notwendig, wenn der Verschleiß der Gruppe so hoch ist, dass Leistungsverluste bzw. Funktionsstörungen auftreten.

Nur das sporadische Auswechseln eines Kolbenrings ergibt keinen Sinn.


i.A W. Frings
 
(776) ASP 4-Takt 15ccm
Perlitschke Klaus (Wohnort: 94522 Wallersdorf) schrieb am Mittwoch, 27. Februar 2008 um 15:36:04:
    Hallo, habe einen 15er ASP 4-Takter (älterer Motor, hängend) in eine Yak 54 (1380mm Spannweite) eingebaut, das Ding geht super. Nach ein paar Flügen blieb der Motor plötzlich beim Landeanflug mit sehr geringem Leerlauf stehen. Er hatte beim drehen eine "Druckstelle" und verursachte auch Geräusche. bei der Demontage stellte sich heraus, dass die Nockenwelle (die Verzahnung) defekt war. Die Nockenwelle war absolut trocken gelaufen (verfärbte sich sogar blau), auch die Kipphebel waren trocken. Der Motor läuft jetzt wieder (mit neuer Nockenwelle), gibt es eine Abhilfe für dieses Problem?  
Der Moderator antwortete hierzu:
Einfachste Abhilfe ist, etwas pures Modellmotorenöl a) in den Kipphebelbereich und b) seitlich bei abgenommenem Deckel auf die Nocken zu geben. Alle 10 Betriebsstunden wiederholen.

Normalerweise soll das Schmieröl durch das Kw-Hauptlager zur Schrägverzahnung gelangen. Teilweise wurden bei den chinesischen Motoren Dichtlippenlager montiert. Dies verhindert die Ölnebelzirkulation vom Kurbelgehäuse über den Kurbelwellenschaft zum Nockenwellenbereich und von dort aus weiter per Blow-by bis zu den Kipphebeln.

Möglich ist auch, dass - falls ein offenes Kw-Lager montiert ist - die Passung des Kw-Schaftes so gering ist, dass sich dort nicht genügend Lecköl vorbei mogeln kann. Ahilfe bringt dann das Einarbeiten einer schmalen Nut.

i. A. W. Frings
 
(775) Webra 61F LS Competition ABCD
Jo Nüsseler (Wohnort: 89129 Langenau) schrieb am Mittwoch, 27. Februar 2008 um 14:13:07:
    Hallo Herr Frings,
unter obiger Bezeichnung gab es einen langhubigen Heckauslass-Motor mit rot eloxiertem Zylinderkopf.
Vermutlich für die damalige F3A-Klasse ausgelegt.
Ich suche nach Referenzdaten, Drehzahl/Porpeller
um einen solchen Motor nach Restaurierung zu vergleichen und im sinnvollen Auslegungsbereich zu betreiben. Wo kann ich solche Daten bekommen?

Besten Dank vorab.
Mit freundlichen Grüßen
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Das war das Pendant des Hanno Sp. von O.S. Davon habe ich keine Daten. Der Motor war für Drehzahlen um 9000 RPM optimiert.


i. A. W. Frings
 
(774) Einstellung Nocken Enya 90-4C
Lindenau (Wohnort: 22113 Oststeinbek) schrieb am Mittwoch, 27. Februar 2008 um 10:02:36:
    Hallo Herr Frings,

ein herzliches Dankeschön für die kurze Antwort zur Frage 772. Zum besseren Verständnis nun nochmals eine Nachfrage:
Einlassventil am oberen Totpunkt offen / geschlossen?
Auslassventil am oberen Totpunkt offen / geschlossen?
Beide Ventile am oberen Totpunkt offen / geschlossen?
Überschneidung ???

Danke für Ihre Hilfe!

Können in Deutschland noch Ersatzteile für ENYA-Motoren bezogen werden? Meine Internetrecherche war bisher wenig erfolgreich.
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Wenn der Kolben auf OT steht, müssen beide Ventile parallel stehen und sich beim Hin- und Herbewegen der Kw um wenige Grad "in der Wippe" befinden.

Das heißt, das eine Ventil beginnt zu schließen, das andere beginnt sich zu öffnen. Das ist der Überschneidungstotpunkt.

Bei einer Kurbelwellenumdrehung von 360° zum nächsten (Zünd)totpunkt, sind die Nocken in der weitentferntesten Stellung zu den Kipphebeln, dies ist die Stellung, bei der das Ventilspiel justiert wird.


i. A. W. Frings
 
(773) Alter Kraftstoff
Andreas (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 26. Februar 2008 um 20:59:20:
    hallo danke für die antwort.kann ich auch anderen sprit verwenden?z.B.den guten graupner 25%?den davon habe ich noch was rumstehen.oder schädige ich damit meinem motor?was kann passieren wenn ich mit diesem sprit versuche zu starten?

MfG Andreas
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Kraftstoff sollte innerhalb 1/2 Jahr nach dem Öffnen verbraucht werden, da die Qualität während der Lagerung ständig abnimmt.

Näheres findet sich im bereits genannten Literaturverweis, siehe Beitrag Nr. 771.


i. A. W. Frings
 
(772) Einstellung Nockenwelle für Ein- und Auslass / Enya 90-4C
Lindenau (Wohnort: 22113 Oststeinbek) schrieb am Dienstag, 26. Februar 2008 um 11:40:16:
    Sehr geehrte Damen und Herren,

Nachdem ich meinen ENYA 90-4C nach einer Einlagerung (ca. 15 Jahre) komplett zerlegt und gereinigt habe, bin ich mir unsicher wie die Nockenwellen für den Ein- und Auslass richtig justiert werden. Gibt es eine detaillierte Anleitung, die Auskunft über die korrekte Stellung der Nocken gibt? Aus einer mir vorliegenden Explosionszeichnung wird dieser Schritt nicht deutlich.
Schon im Voraus ein herzliches Dankeschön für die Beantwortung meiner Frage.

Mit freundlichen Grüßen

A. Lindenau
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Kein Problem: Im OT müssen sich die beiden Ventile überschneiden.

i. A. W. Frings
 
(771) Grundlagen
Andreas (Wohnort: ummern) schrieb am Samstag, 23. Februar 2008 um 21:43:26:
    hallo...ich habe ein flugmodell von meinem nachbarn bekommen mit einen enya SS 25 motor von robbe. wollte heute mal einen start versuch machen aber bekomme den motor nicht zum laufen. welchen sprit und welche kerze brauche ich überhaupt? kenne mich leider gar nicht aus. bitte um schnellen rat!

MfG Andreas

ps:bitte auf e-mail antworten danke...
 
Der Moderator antwortete hierzu:
MethaSynth 115 ist für diesen Motor gut geeignet. Als Glühkerze eignet sich ein mittlerer Wärmewert, Nr. 3.

Für das Erlernen des Umgangs mit Verbrennungsmotoren ist das auf der Startseite vorgestellte Fachbuch "Modellmotoren praxisnah" sehr hilfreich.

i. A. W. Frings
 
(769)
N.Matz (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 11. Februar 2008 um 12:59:38:
    Die rote Supstanz ist Silicon und diese verträgt sich mit AE3. Also keine Angst.
Gruß N.Matz
 
Der Moderator antwortete hierzu:
 
(768) rote Substanz
Thomas König (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 11. Februar 2008 um 11:14:52:
    Hallo Herr Frings,

ich habe einen 3,5ccm carmotor von einem Tuner bearbeiten lassen. Er hat unter anderem die Kurbelwelle mit einer roten Substanz ausgegossen. Mein Sprit entält Aerosynth3, kann ich ihn weiterbenutzen?

MfG
Thomas König
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Das müssen Sie den Tuner fragen, ich kenne seine rote "Substanz" nicht.


i. A. W. Frings
 
(767) Saito 150
Rainer Böttcher (Wohnort: 06268 Querfurt) schrieb am Sonntag, 10. Februar 2008 um 22:48:13:
    Sehr geehrter Herr Frings,

ich habe einen neuen Saito 150. Nun stellt sich für mich die Frage nach dem richtigen Sprit, zumal der Motor hängend eingebaut ist. Ich wollte eigentlich 10% Nitro und 20% Aerosynth3 nehmen. Wie ist denn ihre Meinung dazu ?
Vielen Dank für Ihre Hilfe.

Mit besten Grüßen
Rainer
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Die von Ihnen vorgegebene Mischung ist in Ordnung. Aufgrund der hängenden Zylinderlage kann es notwendig werden den Nitrometahananteil auf 12 % zu erhöhen.

Nach dem Einlaufvorgang können Sie den Ölanteil etwas verringern.

i.A. W. Frings
 
(765) AeroSynth-Competition
Andres Bachofner (Wohnort: 8906 Bonstetten) schrieb am Montag, 4. Februar 2008 um 20:53:46:
    Hallo Herr Frings

Ich betreibe meinen Magnum 46 xls 2-Takter mit dem Aerosynth Competition. Wie hoch liegt Ihrer Meinung nach die max. Betriebstemperatur ,gemessen am Zylinderkopf,für dieses Öl damit es noch ordentlich Schmiert...?

Grüsse aus der Schweiz
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Dazu kann ich keine Angaben machen. Temperaturmessungen sind - wenn überhaupt - lediglich untereinander, und dann auch nur bedingt, vergleichbar. Da es keine definierten Meßpunkte und -kriterien gibt und geben kann, kann es auch keine absoluten Zahlen dazu geben. Schon der Versatz der Meßsonde um 1 Millimeter Kühlrippentiefe ergibt bereits große Meßdifferenzen.

Wichtig ist, dass jeder Modellmotor stets ausreichend fett eingestellt wird.


i. A. W. Frings
 
(762) Spritwechsel
Wymann Eduard (Wohnort: 3086 Zimmerwald) schrieb am Donnerstag, 31. Januar 2008 um 8:11:38:
    werter Herr Frings

Besten Dank für die spontane Beantwortung!!Es bleibt für mich offen, was ist alkyliertes Benzin und wo erhalte ich dies??

Besten Dank und viele Grüsse: E.Wymann
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Gemeint ist aromatenfreies Benzin. Gerätebenzin, MotoMix, Aspen usw.


i. A. W. Frings
 
(761) Spritwechsel
Wymann (Wohnort: 3086 Zimmerwald) schrieb am Mittwoch, 30. Januar 2008 um 16:59:42:
    Werter Hr Frings

Besten Dank für Ihre Antwort 757. Für mich noch offen bleibt die Frage nach dem Benzin!! Bleifrei, verbleit, Oktanzahl,Aspen u.a.m ???

Wo wirkt sich die Temperaturerhöhung (Verbrennung) erfahrungsgemäss am ehesten negativ aus??

Besten Dank für ihre Angaben, Gruss:E.Wymann
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Übliches Tankstellenbenzin ist richtig. Besser ist alkyliertes Benzin.

Aufgrund der indirekten Gemischansaugung wirkt sich das verstärkte Aufheizen des Kurbelgehäuses sehr deutlich in Richtung Leistungsverlust aus.

Zudem ist ein erhöhter Verschleiß im oberen Bereich der Zylinder und der Kolbenringe wahrscheinlich. Grundsätzlich ist die Belastung der Zylindergruppe und der Auslaßventile aufgrund der wesentlich geringeren Innenkühlung des Benzins höher.

i. A. W. Frings
 
(760) Frage 637
Martin Sundarp (Wohnort: 33102 Paderborn) schrieb am Montag, 28. Januar 2008 um 14:26:02:
    Sehr geehrter Herr Frings,
ich habe ihre Empfehlung zum Lösen festsitzender Motoren mit Interesse gelesen. Meinen sie Auto- oder Modelldieselkraftstoff ? Kann man auch Petroleum benutzen?
Vielen Dank für ihre Mühe
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Gemeint ist Kfz-Dieselmotorenkraftstoff, diesbezügicher "Bio"-Diesel funktioniert am besten.

Petroleum und Heizöl funktionieren auch, aber nicht so gut.

i. A. W. Frings
 
(759) Werkstoff - Pleuel - OS BGX
M.Huber (Wohnort: Nähe Baden Baden) schrieb am Sonntag, 27. Januar 2008 um 18:23:03:
    Guten Tag Herr Frings,<br><br>wissen Sie vielleicht in etwa ,aus welchem Werkstoff-Legierung das Pleuel besteht?<br><br>Hab mal das verdrängte Volumen und Gewicht vom Pleuel,abzüglich der Lagerbüchsen ermittelt.<br>Die Dichte daraus liegt zwischen 3,9 - 4,0Kg/dm³.<br><br>Die hochfeste Titanlegierung 3.7165 liegt um +- 4,4Kg.<br><br>Vielen Dank.<br>  
Der Moderator antwortete hierzu:
Mir ist nicht bekannt, woraus der Pleuel des
BGX 1 gefertigt ist.

Die von Ihnen genannten Wichte kommen Titan sehr nahe, so dass es sich vermutlich um eine gespreizte Titan-Legierung (über-/untereutektisch?) handelt.

i. A. W. Frings
 
(757) Spritwechsel
Wymann (Wohnort: ch 3086 Zimmerwald) schrieb am Freitag, 25. Januar 2008 um 15:22:24:
    Hallo Herr Frings<br><br>Ich habe meinen 7 Zyl. Sternmotor(70 ccm)mit Funkenzündung nachgerüstet!<br><br>Mit welchem Benzin / Gemisch würden Sie die ersten Versuche starten, damit die Ueberraschungen in Grenzen verbleiben ??<br><br> Gruss: E.Wymann  
Der Moderator antwortete hierzu:
6 % Zweitaktöl Silkolene Comp 2 oder Fuchs Planto Twin S. <br><br>Beachten Sie bitte, dass der Motor bei Benzinbetrieb deulich heißer wird!<br><br><br>i. A. W. Frings
 
(756) Moki/Mark 360
Andreas Ullmann (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 24. Januar 2008 um 15:03:49:
    Hallo Herr Frings,
ein Bekannter aus England hat Probleme mit einem
Reihen - 2 -Zylinder Mark 360 ( Methanoler )
Motor geht nach Abnehmen der Glügung aus.
Hauptnadel 3,5 offen , Leerlauf alles Standart-Setting.
Ist eine 6 er Kerze zu kalt? Braucht der Motor Drucktankanschluss? Irgend ein Trick ? Thermische Probleme?
Vielen Dank im vorraus
Andy
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Hierzu kann ich keine Hinweise geben, da die Angaben zu dürftig sind.

Unwilliges Laufverhalten ist oft auf zu geringen Nitromethananteil zurückzuführen.


i. A. W. Frings
 
(755) Rossi 60
Jens Bauer (Wohnort: 70378 Stuttgart) schrieb am Freitag, 18. Januar 2008 um 14:35:24:
    Sehr geehrter Herr Frings,

vorab: ich habe eine gebrauchte Vario-Helimechanik mit Rossi 60 Motor erworben. Betrieben wurde der Motor mit einem Sprit namens cool power. Da ich in meinen Flächenmodellen Sprit mit Aerosynth 3 verwende und damit noch nie irgendwelche Probleme hatte, würde ich diesen Motor ebenfalls gerne mit Aerosynth 3-Gemisch betreiben.

Nun die eigentlichen Fragen:

Ist es technisch gesehen ein Problem, den Sprit umzustellen ? ( Der Vorbesitzer meinte, man solle immer nur den gleichen Sprit verwenden, was ich aber nicht ganz nachvollziehen kann )

Welche Mischung empfehlen Sie für diesen Motor ( wieviel % Nitromethan + Öl ) ?

Besten Dank im voraus

Jens Bauer
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Es ist kein Problem, den Kraftstoff jederzeit zu wechseln. Beachten sollten Sie lediglich, daß die Kraftstoffe nicht im Vorratsbehälter zusammengemischt werden und daß die Umstellung in der Regel eine Veränderung der Vergasereinstellung mit sich zieht.

Bezüglich der Schmierstoffanteile sind immer die Vorgaben des Motorenherstellers maßgebend.

Wenn es mein Motor wäre, würde ich ihn - abhängig von der mechanischen und thermischen Belastung - mit 18 - 15 % Öl und bis zu 5 % Nitromethan betreiben.


i. A. W. Frings
 
(754) Bleibenzin
Krebs, Hans (Wohnort: Trier) schrieb am Dienstag, 15. Januar 2008 um 23:05:33:
    Guten Tag Herr Frings


in einem Forum habe ich gelese, dass Sie verbleites Benzin mit 100 Oktan fahren.

Da ich auch Oldtimer fahre, würde mich interssieren, wo Sie diesen Kraftstoff beziehen. Oktan 100 ist ja kein Problem (Shell, Aral), aber Bleizusatz schon.

Ist das Bleibenzin mit dem Bleifreien verträglich? In welchen Intervallen/Konzentration fahren sie es?

Vielen Dank vorab, Doppelwinkelgrüße,
Hans Krebs
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Dieses Benzin heißt "AVGAS" und wird für Flugzeugmotoren verwendet.

Die Verträglichkeit mit normalem Tankstellenbenzin ist problemlos.

Ich setze es wegen der ungehärteten Ventilsitze etwa jede 4. Tankfüllung ein. Aufgrund der sehr geringen Literleistung (28 PS) und niedrigen Höchstdrehzahl (<4000 RPM) reicht dies aus.

W. Frings
 
(753) Welches ÖL für Saito FG 36
Stefan Mannel (Wohnort: 36277 Schenklengsfeld) schrieb am Samstag, 12. Januar 2008 um 15:34:27:
    Sehr geehrter Herr Frings.Ich habe mir den neuen Saito FG 36 zugelegt.Dies ist ein 220er Benziner,der auch als Methanoler angeboten wird.Der Benziner hat zwischen den Ventilen grössere Kühlrippen und ausserdem ein Pleuel das mit Lagerbronze ausgebüchst ist,warum hier kein Nadellager verbaut wurde liegt Wahrscheinlich am zu geringen Platz im Kurbelgehäuse.Ausserdem ist der Sitz vom Ausslassventil ebenso ausgebüchst,das Einlassventil läuft wie beim Methanoler direkt im Alu.Saito schreibt 1:20 zum Einlaufen und 1:30 für den eingelaufenen Motor vor.Welches Öl würden Sie zum Einlaufen und zum späteren Betrieb empfehlen,ein normales Synthetik oder Estersynthetik?Vielen Dank und ein schönes Wochenende!  
Der Moderator antwortete hierzu:
Sowohl für den Einlaufbetrieb und den späteren Flugbetrieb können Sie "Silkolene Comp 2 plus" verwenden oder "Planto Twin S".


i.A. W. Frings

 
(751) Fuchs Rennöl Castorene R40
Andreas Sperner (Wohnort: Österreich) schrieb am Freitag, 11. Januar 2008 um 20:11:08:
    Hallo Hr.Frings!
Da ich auf der Fuchs Seite nichts finde probiere ich es hier. Es gibt das Fuchs Silkolene Castorene R40 Rennöl welches hauptsächlich bei den Speedway- und Eisspeedwaymotoren eingesetzt wird. Ich würde ein solches Öl gerne als Duftspender in meiner Renn Morini verwenden. Können Sie mir eine Bezugsquelle sagen bzw. einen Link und wieviel eine 1Ltr. Flasche kostet. Ich denke es harzt weniger als echtes Rizinus, oder irre ich mich da?

mfG und vielen Dank
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Auf dieser AeroSynth-Startseite finden Sie eine Verknüpfung zu "Silkolene". Dort sind die Produktinformationen hinterlegt. Ebenso sind dort Direktbestellungen möglich.


i. A. W. Frings
 
(750) Super Tigre S2300,welches ÖL..?
Rudolf Kissl (Wohnort: 83059 Kolbermoor) schrieb am Freitag, 11. Januar 2008 um 20:06:39:
    Guten tag Herr Frings,

da ich plane mein nächstes Modell mit einem ST 2300 zu motorisieren,stellt sich mir die Frage nach dem geeignetsten Spritgemisch.

ich möchte aus kostengründen den Motor Ohne Nitro betreiben.Das ist mir wichtig.

Wieviel % Öl würden Sie empfehlen und muss ich auf die Viskosität des Öl Rücksicht nehmen.

da ich in verschiedenen Foren schon so viele gegensätzliche und verwirrende Aussagen und Meinungen gelesen habe,wende ich mich mit diesen fragen an Sie um eine Expertenmeinung einzuholen.

Mfg,Rudolf Kissl

 
Der Moderator antwortete hierzu:
Grundsätzlich gelten die Kraftstoff- und Schmierstoffangaben des Motorenherstellers.

Wenn der Hersteller vorgibt, dass der Motor mit Nitromethan betrieben werden soll, dann hat dies konstruktive Gründe in Bezug auf Laufkultur, Zuverlässigkeit usw.


i. A. W. Frings
 
(749) Lagerstabilität AeroSynth 3
Thorsten Frey (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 10. Januar 2008 um 13:08:54:
    Hallo Herr Frings

eignet sich 2 Jahre altes Aerosynth 3, gelagert bei 20 Grad, noch als Luftfilteröl und zum Konservieren?

MfG

Thorsten Frey
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Sie können das Öl auch als Kraftstoffkomponente weiterhin benutzen. 2 Jahre sind kein Problem.


i. A. W. Frings
 
(748) OS FS 60
Wolfgang Engelberth (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 6. Januar 2008 um 17:53:07:
    Sehr geehrter Herr Frings,

ích habe einen OS FS 60 Viertaktmotor aus meinem "Verließ" herausgeholt, diesen komplett zerlegt und gereinigt , da dieser durch alten Sprit verharzt war. Ich möchte nun gerne wissen wie der Zusammenbau am hinteren Kurbelgehäuse, bzw. die Einstellung am Zahnkranz zu erfolgen hat. Das Verhältnis: Kolben--Ventilstößel/Ventile. Gibt es hierzu eine konkrete Anleitung ?

Wäre super wenn Sie mir hierzu antworten könnten

Besten Dank für die Mühe

Mit den besten Grüßen

W.Engelberth
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Die Steuerwinkel stehen richtig, wenn die Ventilüberschneidung exakt im oberen Totpunkt erfolgt.

i. A. W. Frings
 
(747) Pleuel, wieviel Temperatur?
Andreas S. (Wohnort: Österreich) schrieb am Samstag, 5. Januar 2008 um 11:36:46:
    `Hallo Hr.Frings!
Da Sie sich mit Motorradmotoren auch auskennen möchte ich mal fragen wieviel Temp. ein Pleuel aushält ohne an Festigkeit zu verlieren.
Ich musste nämlich die Kolbenbolzenbuchse ausbauen aufgrund von Lagerluft und bekam sie schließlich nur durch einsägen heraus. Habe es vorher mit der Heißluftpistole in der niedrigsten Stufe die bis 300Grad Temp. geht vorsichtig angewärmt. Da sich aber die Buchse durch die Bronze wahrscheinlich mehr ausdehnt als das Pleuel denke ich bekam ich sie deswegen nicht heraus. Ich habe immer wieder einen Tropfen Wasser auf die angewärmte Stelle getropft, als ich nicht mehr weiter erwärmt habe ist der Tropfen verdampft, ein Tropfen Motoröl aber nicht. Hat das dem pleuel nun geschadet oder nicht?
Vielen Dank schonmal für Ihre Antwort.

mfG

Andreas S.
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Der Pleuel hat durch diese Temperaturerhöhung keinen Schaden genommen, da die Temperatur gemäß Ihres Öltropfentests kaum über 250 °C lag.

Das Problem des Auspressens der Pleuelaugenbüchse dürfte daran gelegen haben, dass die Büchse geschrumpft wurde. Das geschieht in der Regel mit Temperaturdifferenzen von >200 °C.


i. A. W. Frings
 
(746) Kraftstoff Wankelmotor
Jo Wolf (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 4. Januar 2008 um 12:56:59:
    Sehr geehrter Frings,
besten Dank für die Beantwortung meiner 'Wankel' Fragen.

Gibt es für diesen Motor einen fertig gemischten Treibstoff der sich problemlos verwenden lässt,oder muss ich die Einzelkomponenten kaufen und selber mischen?
Mit freundlichem Gruß
Jo Wolf
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Sie können Titan SX 5 oder MethaSynth 115+8 benutzen, sollten den Ölanteil jedoch auf wenigstens 18 % mittels AeroSynth 3 erhöhen.


i. A. W. Frings
 
(745) O.S. Wankel RE49 PI-II
Jo Wolf (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 29. Dezember 2007 um 16:21:03:
    Sehr geehrter Herr Frings,

ich möchte einen O.S. Wankel Motor zum Antrieb eines Generators in einem Schienenfahrzeug (1:32)verwenden. Der geforderte Drehzahlbereich liegt zwischen 3000-9000 U/min. Lässt sich dieser Motor in diesem Bereich zuverlässig betreiben? Darf der Motor in diesem 'Teillastbetrieb' etwas magerer eingestellt werden, oder mit geringerem Ölanteil betrieben werden? Gibt es eine Möglichkeit die Düsennadel in einem anderen Winkel zu verlegen (ist die in den Vergaser eingepresste Messingbuchse verdrehbar)?
Ihr neues Buch, sowie das Aviatorheft mit dem Test de PI-II habe ich mir schon gekauft. Ihr Buch war für mich als Anfänger mit Verbrenner-Motoren extrem hilfreich.
Mit den besten Wünschen für das Neue Jahr!
Jo Wolf
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Der Motor läuft ab knapp 4000 RPM sehr zuverlässig. Magerlauf und Magerschmierung sind beim Wankelmotor schnell erreicht und besonders im Bereich des Trochoidenmantels besonders schädlich.

Im Teillastbereich ist die Belastung natürlich geringer als bei Volllast. Entscheidend ist aber nicht nur die Drehzahl, sondern in Relation dazu die jeweilige Drosselöffnung und der tatsächliche Lastabgriff.

Der Vergaser ist an den relavanten Stellen gepresst und lässt sich nur durch (relativ leichte) Modifikationen (auch im Halsbereich) anders montieren.


i. A. W. Frings
 
(744) Pleuellagerspiel BGX-1
Martin Huber (Wohnort: 76571 Gaggenau) schrieb am Samstag, 29. Dezember 2007 um 13:22:16:
    Guten Tag Herr Frings,

interessehalber habe ich bei dem BGX das Hauptpleuellagerspiel ermittelt.Der Motor ist garantiert nicht gelaufen.
Es sind sage und schreibe 0,08mm.
Normalerweise ist das Spiel doch sicher schon an der Verschleißgrenze?
Mir ist aufgefallen,daß beim Zusammenbau des Motores,das Pleuel nur mit recht großem Neigungswinkel auf den Kurbelzapfen aufzuschieben ist.
Vielleicht ist das Spiel deshalb so groß gewählt,um überhaupt die Montage zu ermöglichen?

Vielen Dank,M.Huber

 
Der Moderator antwortete hierzu:
Üblicherweise beträgt das Spiel zwischen Hubzapfen und Pleuelfußlager 0,03 mm.


i. A. W. Frings
 
(743) Nickelbeschichtung der Laufbüchse, Einlaufen von Motoren
Dominik Dapprich (Wohnort: 56477 Rennerod) schrieb am Sonntag, 23. Dezember 2007 um 21:08:04:
    Hallo Herr Frings, nochmals zurück zu den Themen aus Frage 738 und Frage 622, beim Einlaufen kaputtgegangener Webra Speed 70 ABC:

OS schreibt auf seiner Homepage, beim Einlaufen der ABN-Motoren nicht zu kühl laufen zu lassen, einen eher kleinen Prop und damit nicht zu niedrige Drehzahlen und ein Öl mit einem Rizinusanteil zu verwenden.
http://www.osengines.com/faq/product-faq.html

Könnten nicht doch die in den USA eher vorwiegenden Spritsorten mit traditionell mehr Nitro und häufig Rizinusanteilen auch eine Rolle spielen?

Nachtrag: Der defekte 70er Webra Speed wurde übrigens von Webra kostenlos auf Kulanz repariert, neue Büchse, neuer Kolben, neuer Pleul.... Es sei ein Motor aus der allerersten Serie gewesen, wonach recht schnell Änderungen an Kolben und Konizität der Büchse stattfanden.
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Die besten Syntheseöle kommen aus Deutschland. Da synthetische Modellmotorenöle in anderen Ländern teilweise sehr simpel aufgebaut werden, gibt es dort überwiegend Mixtueren, die mit Rizinus- oder Rapsölen verschnitten werden. Daher wird von dort auch immer noch Rizinusöl pur oder zugemischt empfohlen.


i. A. W. Frings
 
(742) Benzinkonservierung
Marc (Wohnort: trier) schrieb am Sonntag, 23. Dezember 2007 um 17:38:33:
    Hallo, Herr Frings. Ich habe noch ca 8 Liter 98 oktan Benzin mit 1:25 öl aus der Sommersaison übrig. Kann ich dieses ohne Probleme im Frühjahr weiter benutzen? Ich habe dieses Bezin in Plastikkanister fest verschbaubt im Gartenschuppen stehen (kalt+feucht..) Ich benutze das gemisch in einem "hochgezüchteten" Zenoah (rc-auto) Ich wünsche Frohe Weihnachten!  
Der Moderator antwortete hierzu:
Sommerbenzin ist etwas lagerstabiler als die Winterchargen.

Für Tankstellenbenzin gilt bei den meisten Lieferanten eine Alterungsstabilität von 3 Monaten.


i. A. W. Frings
 
(741) Kerzengewinde mit Absatz nach innen
Martin Huber (Wohnort: 76571 Gaggenau) schrieb am Sonntag, 23. Dezember 2007 um 15:12:27:
    Guten Tag Herr Frings,

bei dem Motor OS BGX-1 ragt das Kerzengewinde mit einem zylindrischen Absatz 1,3mm in den Brennraum hinein.
Die Glühkerze OS 8 schließt nahezu bündig ab.
Idealerweise sollte die Kerze doch bündig zum Brennraum abschließen.
Was hat es mit dem Absatz auf sich?

Wünsche Ihnen auf diesem Wegen noch gesegnete Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Martin Huber
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Die ersten Serienmotoren hatten diese Gewindebüchse nicht. Da der BGX-1 für seine Hubraumgröße relativ viel NM benötigt, könnte ich mir vorstellen, dass der vorstehende Bund das Frischgasgemisch um die Kerze herum gezielt verwirbeln soll, damit kein Flammkern entsteht und das Gemisch weicher entflammt wird.

Je "glatter" die Gaströmung durch den Brennraum erfolgt, desto besser ist zwar die Leistung, allerdings wird die Gemischentflammung ungünstiger.


i. A. W. Frings
 
(740) Kompressor Supercharger
Walter Pfeuffer (Wohnort: 86381 Krumbach) schrieb am Samstag, 22. Dezember 2007 um 11:12:48:
    Welches Öl kommt in einen Kompressor Eaton M45?
Danke.
MfG Walter Pfeuffer
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Bitte nehmen Sie für Ihre Anfrage Kontakt über http://www.fuchs-europe.de/kontakt.html auf.

i. A. W. Frings
 
(739) Titan SX Modellkraftstoff
Roy Schröder (Wohnort: 28844 Weyhe) schrieb am Freitag, 21. Dezember 2007 um 11:03:15:
    Hallo,

ist bei ausschließlicher Verwendung des Titan SX 8 Heli Kraftstoff noch eine Konservierung des Motors über den Winter notwendig oder reicht das spezielle Öl im besagten Sprit als Korrosionsschutz absolut aus?
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Wenn der Motor richtig heiß - also ohne Verbrennungskondensate - abgestellt wird, brauchen Sie auch bei Langzeitlagerung keine weiteren Korrosionsschutzmaßnahmen zu treffen.


i. A. W. Frings
 
(738) Abblättern der Hartnickelschicht an OS-Laufbuchsen
Dominik Dapprich (Wohnort: 56477 Rennerod) schrieb am Samstag, 15. Dezember 2007 um 22:59:50:
    Hallo,

gab es in Deutschland auch die oben genannte Thematik? In den USA wird dies oft als typisches OS-Problem seit etwa Anfang der 90er Jahre genannt, hier ist es mir nicht bekannt. Sind die verwendeten Treibstoffe / Öle eventl. dafür verantwortlich?
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Ablättern der Chrom- bzw. Nickelschicht ist mir bei Laufbüchsen unterschiedlicher Hersteller bekannt. Ob als Ursache dabei auch Herstellungsfehler zugrunde liegen, kann ich nicht festmachen.

Überwiegend kenne ich solches Abblättern, wenn die Büchsenbeschichtung mechanisch beschädigt wurde. Beispielsweise durch feine Riefen, aber auch durch punktuell stark einwirkende Lochfraßkorrosion. Dadurch können aggressive Verbrennungsrückstände die Kontaktfläche der jeweiligen Beschichtung und des Büchsenmaterials angreifen, was zum Unterwandern der Beschichtung führt.


i. A. W. Frings
 
(737) Lasermotor
Dasbourg Jos (Wohnort: Ehnen) schrieb am Samstag, 15. Dezember 2007 um 9:11:58:
    Hallo Herr Frings, können Sie den Laser 160 Vee kommentieren?
Möchte diesen Motor in ein Modell mit 1700 mm Spannweite einbauen.Gewicht ohne Motor um die 3400 gr.Danke für ihre Antwort
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Ich kenne den Motor nicht aus eigener Praxis. Das, was ich aus meinem Umfeld darüber mitbekam, lässt auf einen gut verarbeiten Motor schließen, der auch bezüglich des Laufverhaltens positiv beurteilt werden kann.


i. A. W. Frings
 
(736) Sternmotor OS
Jo Nüsseler (Wohnort: 89129 Langenau) schrieb am Mittwoch, 12. Dezember 2007 um 12:12:55:
    Hallo Herr Frings
und besten Dank für Ihre Hilfe aus Beitrag 640!
Wir haben so dem Motor das Laufen beigebracht.

Ich würde nun gerne meinen OS-Sirius so umbauen, daß er durch das Kurbelgehäuse saugt, wie die meisten Sternmotoren. Die Modifikation betrifft lediglich zwei Bauteile und währe durch Tausch des Gehäusedeckels wieder Rückgängig zu machen.
Die langen Gaswege mit vielen Stolperkanten stören mich ebenso, wie der hohe Ölauswurf und die Tatsache, daß die Innereinen mit Blowby-Kondensat geschmiert werden.
Sehen Sie auch die Vorteile im Umbau, wird das Laufverhalten evt. negativ beeinflusst, oder kennen Sie gar schon einen solchen Umbau?

Besten Dank vorab.
Mit freundlichen grüßen:
Jo Nüsseler
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Kein Vorteil ohne Nachteil! Durch die indirekte Gemischansaugung wird das Anspringverhalten schlechter. Zudem sinkt bei längeren Vollgasphasen die Leistung, weil sich die Zylinderfüllung aufgrund der Kurbelgehäuseaufheizung verschlechtert.

Auch bei durch indirektes Ansaugen möglichem Reduzieren des Ölverbrauchs werden Sie - bei guten Schmierstoffen - nach wie vor starke Ölverschmierung haben. Das liegt daran, daß beispielsweise AeroSynth 3 thermisch so stabil ist, daß nur relativ wenig Öl an der Verbrennung teilnimmt und dadurch ein hoher Auspuffauswurf erfolgt (was schmiertechnisch ausdrücklich erwünscht ist).

Ich besitze 5 Sternmotoren. Wenn ich von den Glühzündern den direkt ansaugenden Siriuus mit dem indirekt ansaugenden Seidel vergleiche, ergibt sich unter dem Strich beim Sirius ein erheblich besseres Ansaugverhalten. Der Seidel läuft hingegen in den unteren Drehzahlen auch mit wenig Nitromethan weicher.


i. A. W. Frings
 
(735) Kraftstoff für Pegasus FF 320
thomas Knöferl (Wohnort: 85120 Hepberg) schrieb am Sonntag, 9. Dezember 2007 um 16:11:54:
    Hallo Herr Frings,

mittlerweile eine ganze Saison betreibe ich meinen OS Pegasus mit dem Kraftstoff Competition SX 10.
Also 12 % Competition Öl und 10 % Prozent Nitro,
das laufverhalten ist damit erstklassig!
Den Motor lasse ich grundsätzlich nach jedem Flugtag an der zusätzlichen Entlüftung leerlaufen, und fülle anschließend wieder 10 ml.
neues Öl auf.
Ich würde gerne diesn Kraftstoff weiter verwenden, da erstens der Ölanteil etwas geringer ist(12%) und der Motor mit 10 % Nitro auch so läuft wie ich mir das vorstelle.

Was halten Sie von dieser Combination und taugt das Competition Öl auch zum Konservieren über Winter ich hätte auch pures Aero Save da.

Vielen Dank für ihre Antwort
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Wenn Sie mit dem Kraftstoff zufrieden sind, sollten Sie ihn weiterhin benutzen. Wichtig ist, dass der Pegasus vor dem letzten Abstellen 2 Minuten mit 75 % Leistung am Boden läuft und dann nach dem Drosseln sofort knackendheiß abgestellt wird.

AeroSave ist für eine Zusatzkonservierung das günstigere Öl. Nach Möglichkeit auch etwas Öl in die Auspuffrohre injizieren und den Motor gegen die Laufrichtung kräftig durchdrehen.


i. A. W. Frings
 
(734) COX TEE DEE
Markus Geyer (Wohnort: 78554 Aldingen) schrieb am Samstag, 8. Dezember 2007 um 19:45:48:
    Welchen Kraftstoff benutzt man zum Einlaufen lassen und danach für den Dauergebrauch für den TEE DEE 0.10 Motor?

MFG
Markus
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Für diesen Anwendungsfall ist Titan SX 20 prima geeignet.


i. A. W. Frings
 
(733) Wankelmotor PI II
Jens Winter (Wohnort: 65205 Wiesbaden) schrieb am Freitag, 7. Dezember 2007 um 10:12:38:
    Hallo Herr Frings,


auch ich habe zum neuen Wankel eine Frage. Passt der Zweinadel Vergaser auf den Vorgängermotor (PI)? Wenn ja, wissen Sie den Preis?, er steht nicht in den Graupner Neuheiten.

Gruß Jens Winter
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Der Gemischregelvergaser des aktuellen Motors passt exakt auf das Vorgängermodell. Der Verkaufspreis liegt um 60 Euro.
 
(732) Der neue OS. Wankel der 3. Generation
Richard Heinz (Wohnort: 90765 Fürth) schrieb am Donnerstag, 6. Dezember 2007 um 13:29:38:
    Hallo Herr Frings,

hatten Sie zwischenzeitlich schon den aktuellen Graupner OS Wankel der 3. Generation testen können ?
Lässt sich die Lebensdauer dieses Wankelmotors abschätzen (bei optimalen Betriebsbedingungen Aerosynthanteil > 20%, Betrieb immer reichlich fett)?
Wie lange ist Aerosynth-Öl im Kanister lagerfähig (Öl pur, ohne Methanol, in Originalflasche) ?
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Ein Testbericht Wankelmotors erscheint dieser Tage im aktuellen 'Aviator'.

Langzeiterfahrungen liegen mir mit diesem Motor noch nicht mit ausreichender Betriebstundenzahl vor.

Originalverschlossen beträgt für AeroSynth 3 die Herstellergarantie 1 Jahr. Unter guten Lagerbedingungen können Sie von einer Gebrauchsdauer von etwa 5 Jahren ausgehen.


i. A. W. Frings
 
(731) Saito FA 220A GK - Öl bzw mischungsverhältnis
Berger Christian (Wohnort: 5201 Seekirchen am Wallersee Österreich) schrieb am Dienstag, 4. Dezember 2007 um 15:50:15:
    Guten Tag,
ich habe den Saito Fa 220 hängend verbaut. Zum Betrieb beabsichtige ich den Sprit selber zu mischen.
Der Motor ist neu und soll nur mit eingenproduktion betrieben werden.
Welches mischungsverhältnis bzw. Öl würden Sie empfehlen?
Weiters suche ich nach Bezugsquellen in Österreich (Salzburg)für die Treibstoffkomponenten. Danke im voraus,

Berger Christian
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Der Ölanteil in der Kraftstoffmischung wird grundsätzlich vom Hersteller des Motors bestimmt.

FES-Schmieröle erhalten Sie zum Beispiel über die Firma Lindinger GmbH in Molln, Tel. 07584-33180.


i. A. W. Frings
 
(730) SX 12
H-P-E. (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 2. Dezember 2007 um 17:21:03:
    Hallo,
wie lange ist ein verschlossener Kanister SX-12 lagerfähig?
MfG.
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Die Herstellergarantie beträgt für originalverschlossene Gebinde 1 Jahr. In der Praxis kann man bei guten Lagerbedingungen mit 3 Jahren rechnen.


i. A. W. Frings
 
(728) gel. Motoren konservieren
huss (Wohnort: 70469) schrieb am Donnerstag, 29. November 2007 um 19:36:19:
    Herr Frings,

ich bleibe hart drann an dem Thema "Konservierung". Habe nun bei meinen bereits gelaufenen OS Motoren welche in der Vitrine stehen Korossion an KW u. Lagerschalen entdeckt, habe jetzt mit älterem Carbulin Öl bzw. Aero Synth nochmals "dick" konserviert. Macht dies Sinn, oder gibts es eine bessere Möglichkeit?

Vielen Dank, Gratualtion auch zu Ihren Büchern!
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Wenn Sie AeroSynth 3 oder Titan SX nehmen, dann macht das Sinn, weil diese Öle zusätzlich einen Barriere-Korrosionsschutz aufweisen. Die anderen FES-Öle arbeiten mit alkalischem Neutralisator, der schwerpunktmäßige Korrosionsschutz ist auf saure Verbrennungsprodukte abgestimmt.

Carbulin enthält Rizinusöl, das zwar als Barriere-Schutz dient, aber allmählich verharzt.


i. A. W. Frings
 
(726) neue motoren, Langzeitkonservierung
huss (Wohnort: 70469) schrieb am Mittwoch, 28. November 2007 um 14:56:45:
    Hallo Herr Frings,

besten Dank für die Beantwortung der Frage 725.
Ist das Waffenöl später mit Methanol löslich?
Bei gelaufenen Motoren empfiehlt sich doch auch keine Konservierung mit Waffenöl - oder?

Besten Dank im Vorraus
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Waffenöl ist nicht methanollöslich. Ich ging davon aus, daß es um eine mehrjähriger Lagerung der Motoren ginge. Waffenöl verharzt nicht und hinterlässt bei der Verbrennung keine festen Rückstände.

Für die Wiederinbetriebnahme ist daher die geringe Menge des "Fremdöls" ohne Belang.

Regelmäßig betriebene Motoren sollten damit nicht konserviert werden. Wenn Sie Ihre Motoren mit den Kraftstoff-/Öltypen Metha..., Aero..., Titan SX oder mit Glissol S betreiben und heiß abstellen, gibt es auch auf lange Sicht keine Korrosionsschäden.


i. A. W. Frings
 
(725) neue motoren
huss (Wohnort: 70469) schrieb am Mittwoch, 28. November 2007 um 0:42:41:
    Hallo

ich hätte gerne gewusst, ob bei neuen Modellmotoren (OS) bei längerer Lagerung (in Vitrine) ein zusätzlicher Korrossionsschutz notw. ist?
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Wenn die neuen Motoren nicht gelaufen haben, ist in der Regel keinerlei Zusatzkonservierung nötig.

Ich habe allerdings bei einigen O. S. Motoren festgestellt, dass sie über Jahre hinweg festharzen. Aus diesem Grunde macht man nichts falsch, wenn prophylaktisch jeder Vitrinenmotor zum Beispiel mit Waffenöl konserviert wird.


i. A. W. Frings
 
(724) Linkslauf Nockenwelle FS 40
K. Schmidt (Wohnort: 04349 L) schrieb am Dienstag, 27. November 2007 um 18:51:02:
    Guten Tag Herr Frings,

ich habe einen FS 40 als Bootsantrieb, der damals mit einer original Linkslauf-Nockenwelle umgerüstet wurde. Nun ist der Motor leider hin.

Wissen Sie, ob diese Nockenwelle auf den Nachfolgemotor FS 40 Surpass montiert werden kann?

Vielen Dank aus Leipzig
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Auf den Surpass 1804 passt die Nockenwelle 1487/48L des FS 40. Allerdings steht nicht die "Surpass"-Leistung zur Verfügung.

i. A. W. Frings
 
(723) SX-12
H.P.E (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 21. November 2007 um 19:59:19:
    Hallo,
spricht etwas dagegen,einen neuen Motor,zB.OS-FX 25 mit Graupner-Sprit SX 12 einlaufen zu lassen?
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Nein, im Prinzip spricht nichts dagegen. Aufgrund des relativ hohen Nitromethananteils für diesen Motor müssen Sie besonders sorgfältig auf eine stets fette Vergasereinstellung achten.

i. A. W. Frings
 
(722) Zusatzschmierstoff
Norbert Matz (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 20. November 2007 um 19:10:36:
    Hallo Herr Frings
Diese Beschreibung eines Zusatzschmierstoffes habe ich im Internet gefunden.
Können sie mal etwas dazu sagen ??

Gruß Norbert Matz



Beschreibung:
?LW RC RS ? ist ein Zusatzschmierstoff der dem Zweitaktöl beigemischt wird, und es in allen Bereichen Leistungsfähiger macht.

Zur Erklärung hier ein paar technische Eckdaten:

Egal wie fein die Oberfläche eines Metalls (Kolben, Zylinder, Pleuel, Lagerschalen, usw.) gearbeitet sind zeigen sich unter dem Mikroskop tiefe Täler und hohe Spitzen auf. Diese Metallspitzen sind lediglich wenige Tausendstel Millimeter hoch. Selbst diese geringe Höhe reicht aus um den Schmierfilm eines Hochleistungsöls zu durchdringen,sich zu verhaken und abzubrechen. Die abgebrochenen Spitzen verursachen weitere Kratzer und Furchen.

Dieses ist auch bekannt als Verschleiß und Materialabrieb.

Dieser Verschleiß steigt überproportional an, wenn man die Komponente Drehzahl und damit die Motortemperatur nur leicht erhöht.

Die Folge:
Der Druck und die Oberflächentemperatur an den aufeinander laufenden Metallflächen steigen mit an. Hier stoßen Handelsübliche Hochleistungs-Zweitaktöle an ihre Grenzen.

Durch zumischen von ?LW RC RS ? wird die Druckfestigkeit des Zweitaktöls um bis zu 400% erhöht.

Durch die erhöhte Druckfestigkeit wird ein verhaken und brechen der Metallspitzen verhindert. Örtlich werden diese Metallspitzen so stark erwärmt, das diese sich verformen und in die dahinter liegenden Täler gedrückt werden.

Durch diese Einglättung erhalten die Metalloberflächen die Fähigkeit, einen Schmierfilm noch besser an sich zu binden.

Diese thermoplastische Einglättung ist Einzigartig und bringt wesentliche Vorteile.

Denn durch diesen Druckfesten, Hochwertigen Schmierfilm an den zuvor geebneten Metalloberlächen wird der Bereich der Mischreibung, der üblicherweise 80% des Verschleißes ausmacht, fast vollständig verhindert!

Dadurch vermindert sich die Reibungstemperatur und Materialverschweißungen (z.B. Kolbenfresser usw.) sind so gut wie ausgeschlossen.


 
Der Moderator antwortete hierzu:
Was dort bezüglich der Oberflächen geschrieben steht, betrifft nur die Vorphase des Einlaufvorgangs. Danach jedoch sind diese herstellungsbedingten Oberflächenrauhigkeiten weitgehend aneinander angepasst, also geglättet.

Das hat aber nichts direkt mit der Schmierung zu tun, sondern mit der Notwendigkeit eines Einlaufvorgangs. Ein Einlaufvorgang ist ein gesteuerter, also gewollter und notwendiger Verschleiß.

Für die Schmierungsgüte selbst wird nicht eine spiegelnde Oberflächengüte angestrebt, im Gegenteil, die Oberflächen der Zylinder müssen eine bestimmte Rauhigkeit behalten, weil sonst der Schmierfilm nicht haften bleibt. Das ist auch der Grund, warum Zylinderlaufflächen gehont werden!

Tatsächlich ist es so, dass bestimmte Additivierungen den Einlaufvorgang verzögern. Gute Motorenöle sind grundsätzlich mit diesen Additivpaketen versehen. Zusätze, die Materialverschweißungen und Kolbenfresser usw. "so gut wie ausschließen" gibt es nicht. Es gibt es bei jedem Hubkolbenmotor Zonen, die nicht der Vollschmierung unterliegen können und dort daher immer Mischreibung besteht.


i. A. W. Frings




 
(721) Ölanteil ASP Sternmotor
Alfred Buscher (Wohnort: 42477 Radevormwald) schrieb am Dienstag, 20. November 2007 um 11:39:21:
    Sehr geehrter Herr Wrings,
erbitte Mitteilung über den Mindesölanteil
im Methanol für den ASP Sternmotor.
Vielen Dank
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Das kann ich Ihnen nicht sagen; maßgeblich sind grundsätzlich die Angaben des Motorenherstellers.

i. A. W. Frings
 
(720) Benzin Methanol gemisch welches Oel
Rolf Renz (Wohnort: 4222 Zwingen CH) schrieb am Montag, 19. November 2007 um 19:00:44:
    Hallo
Ich würde gern ein 26ccm MVVS Benzin Motor mit 20% Methanol(bessere innenkühlung ) berteiben welches Oel würde sich dazu am bessten eignen.vielen Dank
 
Der Moderator antwortete hierzu:
AeroSynth-Competion ist sowohl für Methanol- als auch für Benzinkraftstoffe geeignet.

i. A. W. Frings
 
(719) Fertigsprit Methanol für Hanno Spezial
GerdThoma (Wohnort: Bad Tölz) schrieb am Montag, 19. November 2007 um 3:14:07:
    Hallo,


ich suche für einen 10 cm³ Langhub OS Hanno Spezial einen funktionsfähigen Fertigsprit. Was können Sie empfehlen?

G. Thoma
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Titan SX 12 und SX 20 sind für diesen Motor gut geeignet.


i. A. W. Frings
 
(718) Mischbarkeit AeroSave/AeroSynth-Competition
Daniel Schmid (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 12. November 2007 um 17:27:16:
    Sehr geehrter Herr Frings, ist Aero Save und Aero Synt Competition Mischbar? Bzw. kann man ein OS160FX den ich mit Aero Synt Competiton betreibe über den Winter hindurch mit Aero Save konservieren?  
Der Moderator antwortete hierzu:
AeroSave und AeroSynth-Competition sind problemlos untereinander mischbar.

Beide Öle sind auch zur Nachkonservierung geeignet.


i. A. W. Frings
 
(717) SPEED 55-P5 HELI COMPETITION WEBRA
Andreas Meinhart (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 8. November 2007 um 22:25:49:
    Hallo Herr Frings

Kennen sie den oben genannten Motor haben sie erfahrung damit.

Danke
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Zu diesem Motor kann ich Ihnen leider nichts sagen, da ich ihn nicht aus eigener Wahrnehmung kenne.


i. A. W. Frings
 
(716) Moki Sternmotor
Stefan Thiel (Wohnort: 57639 Lautzert) schrieb am Mittwoch, 7. November 2007 um 16:54:09:
    Hallo Herr Frings,
Ihre Feststellung, das normale Zweitakter (Flugmotoren) mit dem Aspensprit mehr Verbrennungsrückstände haben, als mit einem hochwertigen Zweitaktöl und Super-Bleifrei habe ich auch festgestellt! Laut telefonischer Aussage von Herrn Eberle (Moki Ungarn) und nach einem Blick von mir in die Kerzenöffnung ist mein Sternmotor ausser an den Ventilschäften wirklich sauber und blank gewesen (mit Aspen 2 Takt)! Da mein Motor nun mit der Cmelak F-Schlepp machen muß, hoffe ich, das er so sauber bleibt! Das Kerzenbild bei meinem Motor ist identisch mit Ihrem Motor! Ihre Antwort hat mich nun darin bestärkt, doch bei Aspen 2 Takt zu bleiben! Ich wünsche Ihnen weiterhin viele schöne Flüge mit dem Sternmotor.
MFG Stefan Thiel
 
Der Moderator antwortete hierzu:
 
(715) Ölanteil Moki Sternmotor mit Planto Twin S
Stefan Thiel (Wohnort: 57639 Lautzert) schrieb am Montag, 5. November 2007 um 21:08:28:
    Hallo Herr Frings,
danke für die schnelle Antwort! Leider habe ich vergessen nach dem Ölanteil von Planto Twin S zu fragen! Soll ich 2 oder besser 2,5 Prozent Ölnateil bei das Super-Bleifrei mischen?
Ich hatte leider wieder Ventilklemmer (mit Aspen 2 Takt und LM Ventilsauber)! Der Motor war bei Moki in Ungarn, da im Leerlauf im warmen Zustand ein Zylinder ausgesetzt hat! Ein Austausch der Kerze brachte keine Veränderung und der Vollgaslauf war immer einwandfrei! Verursacht wurde der Zylinderausfall durch ein klemmendes Ventil (Ablagerungen im Ventilschaft), sodas die Störung nur im Leerlauf zum Tragen kam! Die Ventileschäfte wurden poliert und es wurden stärkere Ventilfedern eingebaut! Mein Motor ist einer der ersten, die ausgeliefert wurden! Nun befindet er sich in der aktuellen Bauausführung und läuft nun wieder einwandfrei!Der Motor ist schon 6 Jahre alt, aber er hat bisher ca. 30 Stunden auf meinem Prüfstand gelaufen, da mein Modell nicht fertig war und ich den Motor immer mal wieder hören mußte! Ich denke das meine Prüfstandsläufe auch zur Bildung von Ablagerungen beigetragen haben, denn im Flugbetrieb unter der stärkeren Belastung verbrennt der Motor doch besser! Nun möchte ich gerne die Bildung von Verbrennungsrückständen so gering wie möglich halten und daher auf "Super Bleifrei und Planto Twin S umstellen"! Ihr Rat ist mir wichtig, da Sie ja auch einen solchen Motor betreiben! Oder besser doch Aspen 4 Takt mit Silkolene Comp 2 Plus? Oder nach der Reparatur (vor 2 Laufstunden) wie bisher bei Aspen 2 Takt bleiben?
MFG Stefan Thiel
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Bezüglich der Verbrennungsrückstände gibt der 250-iger Moki Rätsel auf. Eines der hochwertigsten Zweitaktöle von FES ist das 'ash- and smokeless' gruppierte Silkolene Öl 'Comp 2 Plus'. Das wurde 10 Flugstunden mit einem Anteil von 2,5 % mit Super Plus geflogen. Dem folgten 10 Flugstunden mit 2,5 % 'Planto Twin S'. Ausfälle durch Verrußung gab es zwar nie, allerdings ergab eine Inspektion relativ kräftige Rußanlagerungen im Brennraumbereich und auf den Kolbenböden nach 45 Litern.

Nach Rücksprache mit Herrn Reisert setzten wir danach ausschließlich Aspen-2-T Gemisch (2 % Öl) ein. Nach nun weiteren 34 Flugstunden und 72 Litern ist festzustellen, daß die abgelagerten Rückstände im Inneren deutlich geringer sind. (Bei anderen Benzinern ist es umgekehrt, da verrußten die Zweitakter mit dem Aspen-Kraftstoff relativ stark.)

Die Maschine wird zum Dauer-Schleppen eingesetzt, der Motor somit kräftig gefordert, verbraucht wurden insgesamt 117 Liter Benzingemisch. Das Kerzenbild ist umbrafarben, es könnte gerne etwas heller sein. Da es keine Störungen gab, wurde das Gemisch nicht magerer gestellt.

Von NGK gibt es bezüglich des vorgegebenen Kerzentyps leider keine Alternativen, wie beispielsweise Edelmetallausführung oder vorgezogene Mittelelektrode.

Kurze Läufe sind für jeden Motor schlecht, da die Selbstreinigungstemperaturen nicht oder nur ungenügend erreicht werden.


i. A. W. Frings
 
(714) Öl für Moki Sternmotor
Stefan Thiel (Wohnort: 57639 Lautzert) schrieb am Sonntag, 4. November 2007 um 23:41:56:
    Hallo Herr Frings,
In Ihrer Antwort auf meine Frage (Nr. 479) zur Kraftstoff-Öl Kombination beim Moki Sternmotor haben Sie mir unter anderem eine Versuchsreihe mit dem neuen Öl "Planto Twin S" angekündigt! Gibt es hierzu schon Ergebnisse?
Welche Kraftstoff-Ölkombination benutzen Sie zur Zeit bei Ihrem Moki Sternmorot auf der Stearman (habe ich in der Aviator-Zeitschrift gesehen)?
Wann sollte ich die NGK CM6 Zündkerzen im Sternmotor austauschen? Diese Kerzen haben manchmal ein gewisses Eigenleben. In meinen Zweitaktern gehen diese Kerzen teilweise ohne Ankündigung kaputt! Letzten Sonntag noch in Ordnung, diesen Sonntag schon beim ersten Start des Motors ein unregelmäßiger Lauf! Kerze getauscht und alles wieder in Ordnung! Manche Kerzen werden 2 Jahre alt, die nächste nur 6 Wochen?
MFG Stefan Thiel
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Aus technischen Gründen in Absprache mit Fa. Airworld wurde der Motor diese Saison mit dem Fertigmix Aspen 2-T geflogen.

Planto Twin S ist für reinen Benzinbetrieb die erste Wahl, bei Methanol-/Ethanolzusatz ist Comp 2 plus von Silkolene besser (höhere TBN).

NGK-Kerzen sind sehr gute Zündkerzen. Die übliche Nutzungsdauer liegt bei 500 Betriebsstunden. Vermutlich sind die Kerzen lediglich am Isolator verrußt und schlagen daher dort durch. Abhilfe bringt Strahlreinigen. Falls die Kerzen auch nach längeren Flügen nicht sauberbrennen, können Sie vorsichtige (!) Versuche mit einem niedrigeren Wärmewert machen.

i. A. W. Frings
 
(713) Oberflächenvergütung Zylinder
Lothar Keinert (Wohnort: Braunschweig) schrieb am Sonntag, 4. November 2007 um 23:19:35:
    Guten Tag Herr Frings.

Ich hätte die Möglichkeit, Zylinderbuchsen Galnikalisieren zu lassen. Macht das bei Modellmotoren Sinn?

Vielen Dank sagt Lothar Keinert
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Galnikal ist eine Entwicklung von BMW (ähnlich Nikasil von Mahle). Es wird zur Laufflächenbewehrung von Aluminium in Laufpaarung mit einem Chrom-/Eisen-Pendant eingesetzt.


i. A. W. Frings
 
(712) Ölanteil Benzinmotoren
Ulrich Schmid (Wohnort: 86316 Friedberg) schrieb am Samstag, 3. November 2007 um 14:47:53:
    Hallo Herr Frings,
Im Kraftstoff für Glühzünder Modellmotoren sind ca. 15 % Ölanteil erforderlich.
Im Kraftstoff für Benzin Modellmotoren nur 2 bis maximal 4 %.Warum ist das so? Ich kann mir das mit dem nadelgelagerten Pleul am Benziner alleine nicht erklären.

Grüsse
U. Schmid
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Typische, für Benzinbetrieb ausgelegte Zweitaktmotoren sind bezüglich der Reib-/Lagerpaarungen etc. anders aufgebaut.

Wälzlager benötigen im Vergleich zum Gleitlager nur einen geringen Ölanteil (dieser muß allerdings hochwertig sein). Zudem werden Zylinder beispielsweise elnisil- oder nikasilbeschichtet, die Kolbenringe haben eine verchromte Lauffläche, usw.

Außerdem wird mit steigendem Zylindervolumen der Flächenanpressdruck in der Relation geringer.


i. A. W. Frings
 
(711) Aerosave im Modelldiesel
Ulrich Schmid (Wohnort: 86316 Friedberg) schrieb am Samstag, 3. November 2007 um 14:42:17:
    Hallo Herr Frings,

kann ich Aerosave auch im Kraftstoff für Modelldiesel verwenden?
 
Der Moderator antwortete hierzu:
AeroSave ist auch als Mischöl für Selbstzünderkraftstoffe geeignet.

i. A. W. Frings
 
(710) 2Vergasermotoren
Dasbourg Jos (Wohnort: 5488 Ehnen) schrieb am Mittwoch, 31. Oktober 2007 um 10:59:19:
    Eigentlich habe ich keine Frage, möchte nur mein Senf zum Thema 2Vergasermotoren dazugeben. Ich betreibe ein Laser360Vee mit 2 Vergasern und (ein Saito 300 Boxer), laut Hersteller(Laser) soll man den Vee 360 wie 2 einzelne Motoren einstellen, dh. 2 Sprittanks einbauen, wenn dies nicht möglich, 2 Pendel in einem Tank verwenden. Hoffe dass ich hiermit helfen konnte.  
Der Moderator antwortete hierzu:
 
(709) Nitro kühlt?
Norbert Matz (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 26. Oktober 2007 um 13:19:15:
    Hallo Herr Frings
ich habe in einem Forum folgende Aussage über Nitro gefunden.Ist das so richtig ?

Zur Kühlung:

Methanol verbrennt ("saubere" Verbrennung vorausgesetzt!)

2CH3OH + 3O2 -> 2CO2 + 4H2O

also 2 Teile Methanol brauchen 3 Teile Sauerstoff aus der Ansaugluft.


Nitromethan dagegen verbrennt

4CH3NO2 + 3O2 -> 4CO2 + 6H2O + 2N2

auf dieselben 3 Teile Sauerstoff kommen 4 Teile Nitromethan, es benötigt also nur halb so viel Sauerstoff zum Verbrennen.

In der Praxis bedeutet das, dass man einen Motor, der mit Hochprozentigem betrieben wird, auch "fetter" stellen kann (die angesaugte Luft ist ja pro Hub immer konstant, aber die tatsächlich benötigte Luft sinkt)

Gleichzeitig besitzt Nitromethan mit ~ 0,6 MJ/kg eine etwa doppelt so große Verdampfungswärme wie Methanol mit ~ 0,3 MJ/kg

Der Kühleffekt durch die Erhöhung des Nitromethangehalts stützt sich also auf zwei Faktoren:

- Erhöhung der Durchflussmenge des Gemischs
- Erhöhung der Verdampfungsenergie des Gemischs


Zur Leistungssteigerung:

Methanol bringt ~ 19 MJ/kg an Energie
Nitromethan etwa ~ 11 MJ/kg an Energie

Nachdem für den selben Luftsauerstoff doppelt so viel Nitromethan wie Methanol verbrannt werden kann, beträgt der Energiezuwachs etwa 3 MJ/kg (22MJ/kg gesamt)

Die 3 MJ/kg machen energietheoretisch also magere 15% Mehrleistung aus, würde man einen Motor einerseits mit 0% Nitro, andererseits mit 100% Nitro fahren.

In der Praxis kommt aber dazu, dass Nitromethan durch seine größere Explosionsfähigkeit (6-60 Vol% in Luft glaube ich) das Gemisch weitaus zündfreudiger macht, was einer Leistungssteigerung deutlich über dem theoretischen Prozentsatz entspricht, da eine schnellere und effizientere (aber sicher nicht vollständige) Verbrennung erfolgen kann.

Kurzum: das Nitromethan unterstützt unsere ineffizienten Vergaser bei der Bildung eines zündfreudigen Gemisches was. m.M. den Löwenanteil an der Mehrleistung ausmacht.
(nebst anderen angenehmen Nebeneffekten wie besseres Laufverhalten und Einstellbarkeit)

Dazu noch folgendes Statement:
----
Durch den höheren Energiemsatz ist der Kühlvorteil kleiner als der Hitzenachteil.
----

... trifft umso mehr zu, je schlechter die Gemischbildung im Motor ist (also je größer die Mehrleistung durchs Nitromethan)

Bei einer von Haus aus "guten" Verbrennung wäre die Kühlwirkung doppelt so groß, der Leistungszuwachs aber nur etwa 15% ergo würde der Motor trotz höherer Leistung viel kühler laufen.

Was hat das alles mit der Kompression zu tun?

... nachdem bei fetterer Gemischeinstellung mehr Sprit in den Motor gelangt, dessen Brennraumvolumen aber konstant bleibt, steigt natürlich der Kompressionsdruck ("Flüssigkeiten lassen sich nicht komprimieren")
Dem kann man entgegen wirken, in dem der Brennaumdeckel aufgebockt wird. Das Kompressionsvolumen wird also vergrößert, wenn der Motor mit höherem Nitromethananteil betrieben wird, als er ausgelegt wurde.

 
Der Moderator antwortete hierzu:
Der obige Beitrag ist recht fehlerhaft.

Der spezifische Verdampfungswärmebedarf von Nitromethan liegt bei lediglich ca. 48 % im Vergleich zu Methanol, es ist also genau umgekehrt.

Die verstärkte innere Kühlung entsteht primär durch den bei hoher Nitromethandosierung höheren Methanoldurchsatz im Vergleich zur stöchiometrischen Verbrennung von purem Methanol.

Nitromethan selbst steigert die Leistung nur indirekt, da sein Heizwert deutlich niedriger als der vom Methanol ist.

Dadurch dass Nitromethan bei gleichem Fanggrad den Sauerstoffeintrag pro Hub erhöht, kann auf diesem Wege mehr vom Energieträger Methanol zugeführt werden, was ansonsten zur Zündunfähigkeit des Gemisches führen würde.

Bezüglich der Vergrößerung des Brennraumvolumens liegt die Aussage reichlich daneben, da vergaster Kraftstoff selbstverständlich komprimierbar ist. Da der Fanggrad gleich bleibt, bleibt auch der Verdichtungsdruck gleich. (Käme der Kraftstoff im flüssigen Aggregatzustand in den Brennraum, ließe er sich nicht entflammen.)

Die Kompression muß deshalb vermindert werden, weil die größere Volumenbildung der gezündeten Brandgase nicht mehr der Relation des hubraumspezifischen Fangrades entspricht.

Weitere ausführliche Informationen zu diesem Thema finden sich im Fachbuch "Modellmotoren praxisnah".


i. A. W. Frings
 
(708) Modellmotorenöl von UK
fröhling karl (Wohnort: 97502 euerbach) schrieb am Donnerstag, 25. Oktober 2007 um 20:20:43:
    Hallo Herr Frings : Ich habe noch 5 Liter Aerosynth 2 von UK ist es dasselbe wie von Fuchs und kann ich es noch verwenden wie gut ist es zum Beispiel zum einlaufen eines 20 ccm Webra speed und was halten sie von diesem motor Durchlaufverhalten oder Absteller oder Übergang oder Leistung ??? Mfg. Karl  
Der Moderator antwortete hierzu:
Dieses AeroSynth-Öl von UK können Sie nicht mehr verwenden, da es völlig überaltert ist. Unter der Firmierung "Union Kraftstoff" wurde letztmalig etwa 1993 produziert; somit dürfte der Kanister runde 15 Jahre alt sein.

Den oben genannten Motor können Sie mit dem richtigen Kraftstoff problemlos nutzen, er ist unauffällig zu betreiben.


i. A. W. Frings
 
(707) Laufprobleme Viertakter
Joachim Markwitz (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 24. Oktober 2007 um 21:52:32:
    Hallo Herr Frings,

seit etwa drei Jahren fliege ich einen gebrauchten Saito FA270, den der Vorbesitzer allem Anschein nach nur mit Rizinussprit betrieben hat. Der Motor lief bisher immer sehr zuverlässig,zeigte jedoch vor kurzem folgendes Problem: nach dem Start und dem obligatorischem Warmlaufen lassen ging der Motor beim Gasgeben bei erreichter Betriebstemperatur plötzlich aus, ließ sich aber wieder starten und ich konnte fliegen. In der Luft fiel mir dann ein verzögertes Ansprechen auf Gasgeben und-wegnehmen auf. Nach einer Leerlaufpassage vor dem Landeanflug stellte der Motor dann ab. Nach der ersten Vermutung das der Vergaser verschmutzt sein könnte habe ich diesen zerlegt und gereinigt, der Motor sprang zwar nach einspritzen der üblichen Menge von etwa 2ml Sprit
(15% Aerosynth+5%Nitro)an, ging jedoch gleich wieder aus.(Tank und Spritleitungen auch in Ordnung) Eine Onboard-Glühanlage ist eingebaut.
Beim erneuten Anwerfen stellte ich fest,das der linke Zylinder ohne Kompression ist, ein späteres Zerlegen des Motors ergab das beide Ventile undicht geworden waren. Kann es sein dass sich abgelöste Ölkohle des Rizinusöls auf die Ventilsitze gelegt hat und das Problem ausgelöst hat? Das sollte sich durch Einschleifen der Ventile wohl beheben lassen. Beim Zerlegen der Nockenantriebe ist mir aufgefallen das die linke Nockenwelle anders ausgeführt ist als rechte.Und zwar so: Abstand der Nockenscheitel rechts ca.70-75Grad; links ca.120Grad. Gibt es dafür einen Grund ? Mir gibt der Motor Rätsel auf, vielleicht können Sie mir weiterhelfen.
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Die von Ihnen geschilderten Laufproblme deuten typisch auf eine gestörte Kraftstoffzufuhr hin.

AeroSynth 3 weicht alte Verbrennungsrückstände allmählich an, so dass sie während des fortlaufenden Betriebes abgespült werden. Ein partizielles Absetzen auf den Ventilsitzflächen ist nicht möglich.
Häufig setzen sich Verbrennungsrückstände an den Schäften des Auslassventils fest, dies führt dann zum gelegentlichen Steckenbleiben der Ventile.

Beim Nachschleifen der Ventilsitzflächen müssen Sie sehr behutsam vorgehen, ansonsten ist der Abtrag zu hoch. Gute Ergebnisse bekommen Sie, wenn sie Ventileinschleifpaste - von z. B. Teroson, "Fein", - mit etwa 1/3 Zahnpasta mischen.

Leider habe ich diesen Motortyp bisher nicht in der Hand gehabt, so dass ich zu den Steuerwinkeln nichts sagen kann.


i. A. W. Frings
 
(706) Ölanteil und schwarze ölhaltige Abgase nach Benzinumbau
Klaus Gutperlet (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 22. Oktober 2007 um 9:27:04:
    Sehr geehrter Herr Fings,

nach dem Benzinumbau eines OS-Pegasus, betreibe ich den Motor mit einem Wolbrovergaser und 15% Ölanteil (vollsynthetisches 2T Motorradöl). In der Einlaufphase sogar mit 18%. Die Leistung ist mittlerweile in Ordung (nach Erhöhung der Frühzündung um wenige Grad).

Problem: Das Auspuffgas enthält große Mengen von schwarzem Schmier (würde sagen Öl). Es ist so viel, das das Flugzeug praktisch nicht mehr als 5 Sekunden an einem Ort stehen darf sonst ist der Boden schwarz.
Welche Möglichkeiten habe ich die Auspuffgase möglichst schmierfrei zu bekommen ? Ist der Ölanteil evtl. noch viel zu hoch für die Art der Pegasus-Schmierung ? Anderes Öl verwenden ?

Für Tipps würde ich michs sehr freuen.

MfG Klaus Gutperlet
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Aufgrund der "Nasssumpfschmierung" kann der Pegasus bei Methanolbetrieb mit etwas geringeren Schmierölanteilen geflogen werden.

Wenn der Motor jedoch mit Benzin betrieben wird, beträgt der Kraftstoffdurchsatz weniger als 50 %. dementsprechend sinkt auch der Schmierölanteil.

Da die Innenkühlung bei Benzin im Vergleich zu Methanol nur etwa 1/5 beträgt, wird der Motor ungewöhnlich heiß, dies gilt insbesonders für die hinteren Zylinder. Aufgrund dessen - und der Art des eingesetzten Schmieröls - kommt es zu dem stark dunklen Ölauswurf. Der ist mengenmäßig aber deutlich geringer als bei Methanolbetrieb.

i. A. W. Frings
 
(679) Glühung für 9 Zylinder Seidel-Sternmotor
Scheer Gustav (Wohnort: 83607 Holzkirchen) schrieb am Sonntag, 2. September 2007 um 10:35:59:
    Guten Tag Herr Frings,

ich habe bei meinem 9 Zylinder Seidel-Sternmotor immer wieder das Problem, dass der unterste Zylinder aussetzt. Das bedeutet Leistungsverlust bzw. er bleibt in der Luft stehen.

Aussenlandungen bedeuten in der Regel Beschädigungen am Modell, die ich zukünftig vermeiden will.

Ich möchte mir jetzt eine Glühanlage kaufen.

Welche Produkte gibt es zu kaufen, was ist Ihre Empfehlung ?

Besten Dank für Ihre Rückantwort.

G. Scheer
 
Der Moderator antwortete hierzu:
An meinem 7-Zylinder und den 4-Zylindern betreibe ich seit vielen Jahren problemlos die getaktete Glühung von Hölzl Meersburg.

Den 9-Zylinder ungetaktet mit Relaisschaltung, das ist aber nur ein Kompromiß (wegen der hohen Ströme).

Die getakteten Glühanlagen von Microsens kenne ich noch nicht, ist aber für den Reihenvierzylinder geplant.

Das Problem, dass bei den Seidelmotoren die unteren Zylinder überfetten, habe ich auch. Linderung bringt ein deutlicher Zusatz von Nitromethan. Sie sollten auf jeden Fall eine On-Board-Glühung einsetzen.

i. A. W. Frings
 
(678) Glükerzen und MethaSynth 115 + 8
Heinrich Kastning (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 31. August 2007 um 19:42:48:
    Hallo ich habe da ein Problem mit meinem alten OS Max 61 mit Heckauslas.
Lange zeit habe ich kein Modellbau betrieben und habe nun den Stritt MethaSynth 115 + 8
Gekauft, leider geht die Kerze immer wieder aus (kann am Alter liegen) nun brauche ich eine Neue und bin mir nicht sicher welch denn wohl die beste Wahl ist.
Können Sie mir einen Rat dazu geben?
Danke im Voraus.
Mit freundlichen Grüßen
Heinrich Kastning
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Mit einem mittleren Wärmewert (z. B. Nr. 3) sollten Sie als Ausgangsbasis zurecht kommen.


i. A. W. Frings
 
(677) Druck Auspuff/Vergaser
Ziller Franz (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 31. August 2007 um 9:06:25:
    Hallo und guten Tag, habe da mal eine Frage. Würde mich mal Interresieren wie hoch eigentlich der überdruck im Drucktank ist, bzw. wie hoch der Saugrohrunterdruck von einem Glühzündermotor ist. Und ob es sein kann wenn der Überdruck zu gering ist das der Motor beim senkrechthalten des Modells ausgeht, in normallage funktioniert der Motor einwandfrei (OS MAX 35 ccm)  
Der Moderator antwortete hierzu:
Die Kraftstoff-Ansaugleistung des Vergasers wird durch einen Drucktankanschluß unterstützt.

Der Druck innerhalb eines Schalldämpfers ist sehr unterschiedlich. Eigene Vollgas-Messungen ergaben, daß meist ab einem Druck von 0,02 bis >0,025 bar der Motor "zugestopft" wird.

Definitive Unterdruckangaben sind nicht möglich. Er hängt u. a. von der Drehzahl, der Drosselstellung und des Vergaserquerschnitts nebst der Strömgeschwindigkeit ab. Eigene Messungen ergaben Werte um -0,2 bar.


i. A. W. Frings
 
(676) Öl
Markus (Wohnort: wob) schrieb am Mittwoch, 29. August 2007 um 23:57:20:
    Hallo Herr Frings
welche guter Öl für 3,5 Motor bei Drehzahl:45000?




Vielen Dank .




 
Der Moderator antwortete hierzu:
AeroSynth 3, Titan SX, Glissol S sind modernste Öle, die mit Syntheseestern und reichlich Verschleißschutz-Additiven arbeiten.


i. A. W. Frings
 
(675) Korrosionsschutz
Heiner Graf (Wohnort: Pirmasens) schrieb am Dienstag, 28. August 2007 um 21:34:16:
    Sehr geehrter Herr Frings,

in Modell hatten Sie geschrieben das die Aero-Öle über Säureneutralisation verfügen. Können Sie mir dazu bitte die Neutralisierungszahl nennen?

mfg H. Graf
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Die Aero.../Titan-SX/Glissol-S Syntheseöle haben eine TBN von >4 mg KOH/ml.


i. A. W. Frings
 
(674) Saito Fa-40
Andreas Sperner (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 26. August 2007 um 12:52:11:
    Hallo Hr.Frings!
Ich habe wieder einmal eine Viertakterfrage.
Ich besitze auch einen Saito Fa-40 aber keinen neuen sondern einen ungelaufenen Veteran mit den offenen Kipphebeln. Er soll aber schon irgendwann mal in ein geeignetes Modell.
Wurde dieser Motor mal von ihnen getestet oder so, mich würden Leistungsdaten, Ventilspiel und kraftstoffmischung interessieren.
Vielen Dank schonmal.

mfG

Andreas Sperner
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Das Ventilspiel sollte bei 0,05 mm liegen. Läuft etwas rauh. Als Kraftstoff eignet sich MethaSynth 115+8. Mit einer 9"X6 können Sie etwa 10000 RPM erwarten.


i. A. W. Frings
 
(673) ÖL
Markus (Wohnort: WOB) schrieb am Sonntag, 26. August 2007 um 2:11:37:
    Hallo Herr Frings


Ich fahre FSRV3,5 Rennboot von 30 min dauerrennen (extrem magere Vergaserverstellt)
Der Motor:Novarossi 35Plus21 (Drehzahl:45000/PS: 2,90) ein Gemisch Aerosave 12%mit 25% Nitro und möchte gern ausprobiert auf ein Gemisch mit 1% Aerosynth3 noch dazu.?

Oder Andere der besten Öl?


Vielen Dank für die Hilfe.



Gruß Markus
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Sie sollten die zuvorige Schmierölgeneration AeroSynth 3, AeroSave, AeroSynth-Competition, Titan S und Glissol R nicht mit den neuen Schmierstoffen AeroSynth 3, Titan SX und Glissol S vermischen.


i. A. W. Frings
 
(672) Zu Beitrag 668
Andreas Sperner (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 23. August 2007 um 13:46:05:
    Vielen Dank Hr. Frings!
Das Nähmaschinenöl ist nur drin damit sich kein Rost bildet da der Motor gekauft wurde weil er im Angebot war er aber erst in einiger Zeit in einer AT-6 von Jamara zum Einsatz kommen wird. Ich hoffe er ist nicht zu klein, die T-6 hat 1675mm Spannweite und soll wie das Vorbild fliegen, also kein Gedaudel sondern schöner dem Vorbild entsprechender Kunstflug.
Welche kraftstoffmischung empfehlen Sie für diesen Motor wenn er eingelaufen ist? Zum EInlaufen nehme ich speziellen Einlaufkraftstoff den es bei Modellbau Lindinger gibt.

mfG

Andreas Sperner
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Nähmaschinenöl verträgt sich in der Regel nicht mit Modellmotorenöl und sicher nicht mit Methanol. Das gibt eine undefinierbare Pampe im Kurbelgehäuse.

Richtig ist, sofern eine Konservierung notwendig erscheint, das gleiche Öl zu nehmen, das auch im Kraftstoff verwendet wird.

Als Kraftstoff brauchen Sie einen etwas höheren Nitromethananteil als bei der Zweinadelversion. Bei stehendem Zylinder könnte MethaSynth 115+8 gute Ergebnisse bringen, ansonsten Titan SX 12.


i. A. W. Frings
 
(671) Saito FA-182TD Eintrag 670
Christian Klotzbücher (Wohnort: 86830 Schwabegg) schrieb am Donnerstag, 23. August 2007 um 13:21:18:
    Hallo Herr Frings,

danke für die schnelle Beantwortung meiner Fragen!
Ich werde Ihnen bezüglich der geschilderten unterschiedlichen Einstellung der Luftkorrekturschraube mal die deutsche Bedienungsanleitung des Motors (von Fa. Aeronaut)
zufaxen oder mailen. Dort ist es auch vermerkt, daß die Einstellschraube für den li. Zylinder weiter geöffnet sein muss als rechts.
Leuchtet mir auch nicht ein, warum! Vielleicht zerlege ich den Motor mal, um mir alles genau anzusehen!

Herzlichst,

C. Klotzbücher
 
Der Moderator antwortete hierzu:
 
(670) Saito FA-182TD
Christian Klotzbücher (Wohnort: 86830 Schwabegg) schrieb am Mittwoch, 22. August 2007 um 9:45:40:
    Hallo Herr Frings,

zunächst möchte ich Ihnen sagen, daß sich das Warten auf Ihr Buch gelohnt hat! Wirklich Klasse das Werk!
Zu o.g. Motor, den ich frisch erworben und in einen Rascal 110 gebaut habe: ich tue mich mit der Einstellung der Doppelvergaser schwer.
Der Motor reagiert auf Herausdrehen also anfetten der Hauptdüsennadel des re. Vergaser gar nicht. Wenn ich in Richtung mager drehe komme ich irgend wann an einen Punkt, an welchem die Drehzahl abfällt, der Motor also zu mager wird. Ausgehend von diesem Punkt öffne ich die DN bis der Motor wieder mit Höchstdrehzahl läuft. Wenn ich nun weiter anfette, bleibt die Drehzahl konstant, Auspuff räuchert nur gering. Ich kann die DN so weit herausdrehen, bis ich sie entfernen kann, erst dann geht der Motor aus.
Der linke Zylinder hingegen lässt sich einwandfrei einstellen.
In der Bedienungsanleitung wird auch beschrieben, daß die Leerlauf-Luft-Regulierschraube beim li. Zylinder immer etwas weiter geöffnet sein muß als rechts. Das verstehe ich nicht, da ja jeder Zylinder für sich getrennt durch eigenen Vergaser und Abgasanlage arbeitet, die einzige Verbindung ist ja nur der gemeinsame Hubzapfen...
Die Spritversorgung ist ein einzelner Schlauch vom Tank zu einem Y-verbinder, von da ab gleich lange Schläuche zu den Vergasern.
Denken Sie, es wäre sinnvoll, für jeden Vergaser ein eigenes Pendel oder gar Tank einzubauen?

Vielen Dank für Ihre Zeit und Hilfe,

Ihr Christian Klotzbücher, der Sie gerne mal auf ein Bier einladen würde!!!

 
Der Moderator antwortete hierzu:
Offenbar gibt es bei Ihrem Motor ein Problem mit der Kraftstoffversorgung. Überprüfen Sie den Vergaser auf Verschmutzung.

Auch bei gleichlangen Kraftstoffschläuchen kann es zu Strömungswiderständen während des Motorlaufs durch hochfrequente Schwingungen kommen. Abhilfe bringt das Fixieren der Leitungen.

Von der Theorie her ist ein zweites Tankpendel der richtige Weg. Bei meinem FT 180 Flachmotor mit Doppelvergaser hatte ich das nicht gemacht, es gab nie Probleme; das Y-Stück saß direkt am Tankstutzen, der Tank wurde mit Schalldämpferdruck beaufschlagt.

Warum bei einem Vergaser das Teillastgemisch anders eingestellt werden soll ist auch für mich nicht erklärlich, da jeder Zylinder von seinem eigenen Vergaser versorgt und getrennt auf optimale Gemischzusammensetzung justiert wird.


i. A. W. Frings
 
(669) Reinigung von Cox-Motoren
Riedele Ulrich (Wohnort: 82140 Olching) schrieb am Sonntag, 19. August 2007 um 10:15:33:
    Hallo Herr Frings, hab gestern bei meinen Eltern meine alte Leidenschaft für Modellfliegen wieder entdeckt :-)). Will mit meinem Sohn erstmal kleine Brötchen backen und mit dem Fesselfliegen beginnen. Hierzu hatte ich früher einen Cox-Motor 0,8 ccm benutzt. Dieser lief das letzte mal Anfang der 80-iger Jahre. Dementsprechend sieht dieser auch aus.Ziemlich verklebt.Hab in mal eine Nacht in Waschbenzin eingelegt. Hat nicht viel gebracht.Der Kolben läßt sich nicht bewegen.Möchte aber nichts kaputt machen. Vieleicht könnten Sie mir einen Tipp geben, welches richtige Reinigungsmittel ich verwenden kann? Vielen Dank für Ihre Unterstützung. Ihr Uli Riedele  
Der Moderator antwortete hierzu:
In Beitrag Nr. 637 werden Sie fündig.

Den 0,8 COX Motor gab es auch mit Flatterventil. In diesem Fall müssen Sie äußerst vorsichtig sein, da das hauchdünne Plättchen aus Bronzelegierung extrem empfindlich ist.


i. A. W. Frings
 
(668) Nochmal FL-70
Andreas Sperner (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 16. August 2007 um 18:02:12:
    Hallo Hr.Frings!
Ich habe mir nun den FL-70 zugelegt und ich weiß dass der Motor keinen Kolbenring hat und dass solche Garnituren wenn sie neu sind immer etwas klemmen im OT aber bei diesem Motor wird das Durchdrhen von einem lauten Quietschen begleitet. ??????
Öl ist reichlich im Zylinder (Nähmaschinenöl).
Ist das normal oder liegt hier ein Fehler vor?
Vielen Dank.
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Das Passungsspiel dieser Laufgarnituren stimmt erst dann, wenn der Motor betriebswarm ist. Ansonsten läuft der Kolben im Bereich der Übergangspassung. Das kalte Durchdrehen sollte daher weitgehend vermieden werden.

Nähmaschinenöl ist ungeeignet. Diese Öle haben zwar Korrosionsschutz, sind aber sehr niedrigviskos und thermisch nicht belastbar; zudem sind sie nicht in Methanol löslich.


i. A. W. Frings
 
(666) Ölfahne
Andreas Pramesberger (Wohnort: 1210 Wien) schrieb am Dienstag, 14. August 2007 um 18:51:10:
    Werter Herr Frings,
betreibe seit kurzem einen RCV 120 SP mit Graupner Titan SX12 Aero (nach Rücksprache mit RCV). Ein toller Motor, hat mit diesem Sprit excellente Laufeigenschaften und ist sehr drehfreudig. Ölauswurf aus Kurbelgehäuseentlüftung ist reichlich, aus dem Auspuff kommt so gut wie kein Öl.(Was ich sehr positiv sehe, bleibt doch so das Modell sauber).Vergaser ist korrekt (fett) eingestellt.Nach Abstellen des Motors durch schliessen der Drossel dringt, dreht man nachher am Propeller, weißer Rauch aus dem Auspuff. Modellbaukollegen meinten, das wäre ein Zeichen für Überhitzung. Was meinen sie dazu?
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Ihre Beobachtungen sind völlig normal. Beim Durchdrehen des noch betriebswarmen Motors werden Kraftstoffreste komprimiert und vergast ausgestoßen. Durch die sofortige Kondensation entsteht dann der hell sichtbare Nebel.


i. A. W. Frings
 
(664) OS FL-70
Andreas Sperner (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 10. August 2007 um 9:04:45:
    Hallo Hr.Frings!
Können Sie über oben genannten Motor etwas sagen, wurde dieser schon getestet?
Vielen Dank im voraus.

mfG

Andreas Sperner
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Im Vergleich zu dem aufwendigeren FS 70 Surpass macht sich vor allem der simple Vergaser negativ bemerkbar. Der Surpass mit dem Zweinadelvergaser hat einen wesentlich feineren Leerlauf, und auch das Übergangsverhalten ist besser.

Bezüglich der Leistung gibt es kaum Unterschiede.


i. A. W. Frings
 
(663) Unterschied der Öle
Olaf Werner (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 5. August 2007 um 12:58:45:
    Hallo Herr Frings,

zuerst einmal mein großes Lob für diese technisch äußerst informative Seiten und Ihre einmaligen Hilfestellungen.
Ich habe ein Frage zum Thema Modellmotor-Öle:
Wie unterscheiden sich die folgenden Öle im Detail?

1.) AeroSynth 3
2.) AeroSynth Competition
3.) Titan SX

Mir ist bekannt, dass sich die Additivpakete unterscheiden. Mich würde allerdings interessieren, um welche Aspekte es dabei genau geht (Reibwert-Verminderer, EP-, AW-Additive, etc.), und welche Eigenschaften des jeweiligen Öls sich daraus ergeben. Ist das verwendete Additivpaket der einzige Unterschied?
Wie schätzen Sie das bevorzugte Einsatzgebiet dieser Öle ab?

In unterschiedlichen "Testberichten" ist zu lesen, dass Öl "MOLSYN 150K" der Firma "Möllenberg & Sonntag, Schwelm" wegen dem höheren Flammpunkt dem Aerosynth 3 Öl deutlich überlegen ist. Meines Erachtens ist der Flammpunkt eines Öls nicht von besonderem Interesse und zur Beurteilung der Qualität eines Öls geradezu unwichtig.Wie beurteilen Sie diese Ansicht?

Mit freundlichen Grüßen
Olaf Werner
 
Der Moderator antwortete hierzu:
AeroSynth Competition ist ein niedrigviskoses Leichtlauföl auf Polyglykolbasis. Enthält u. a. einen Friction-Modifier.

Das neue AeroSynth 3 ist ein niedrigviskoses biologisch schnell abbaubares Öl, das auf einem großen Teil eines Syntheseesters basiert.

Die Ester-Komponente ergibt eine besonders hohe Temperaturfestigkeit und Polarität.

Aufgrund der kritischen Sättigung der Grundöl-Komponenten soll es nicht mit anderen Ölen vermischt werden.

Titan SX beruht auf der Basis von AeroSynth 3, wird aber auf Graupners Vorgaben abgestimmt und kann von Graupner in Grenzen selbständig additiviert werden.

Alle Öle enthalten einen chemisch neutralisierenden Korrosionsschutz, EP- und AW-Additivpakete. AS 3 und Titan SX beinhalten zudem einen Barriere-Korrosionsschutz.


Zum Flammpunkt:

Rückschlüsse einer Flammpunktangabe auf die tatsächlichen Hochtemperatureigenschaften nach dem Motto "niedriger Flammpunkt = geringe Hitzebeständigkeit" sind irreführend.

Der Flammpunkt ist ein Messwert, der aufgrund bestimmter Sicherheits-Vorschriften - zum Beispiel der Gefahrgut- oder Brandschutzverordnung - existiert. Er gibt an, ab welcher Temperatur ein erstmaliges Entflammen des Stoffes unter Zufügung einer externen Flamme möglich ist (genormtes Verfahren). Das hat jedoch mit der letztendlichen Temperaturfestigkeit nichts direkt zu tun, dafür ist der Siedeverlauf entscheidend.

Wie irreführend eine Orientierung am Flammpunkt sein kann, zeigt das Beispiel an AeroSynth. Bei einer speziellen Export-Version für Skandinavien wurde diesem Öl 5 % Methanol zugegeben. Die Deklarierung des Flammpunktes sank dadurch auf unter 160 °C, die "deutsche" - methanolfreie - Variante liegt bei einer Flammpunktangabe von rund 230 °C. Im Siedeverlauf endet die letzte Fraktion beider Öle erst jenseits der 500 °C (per GC). Hier ist also direkt erkennbar, dass der Flammpunkt bezüglich der thermischen Eigenschaften nichts aussagen kann.


i. A. W. Frings
 
(662) Modellmotoren Buch
Mike Küster (Wohnort: Hannover) schrieb am Donnerstag, 2. August 2007 um 15:33:13:
    Sehr geehrter Herr Frings,


ich interessiere mich für das gesamte Umfeld von Kreis- und Drehkolben-Motoren. Sie wurden mir von der Wankel IG als diesbezüglicher Fachmann von Kleinverbrennungsmotoren genannt.

Ich bin kein Modellflieger. Können Sie das Buch dennoch empfehlen für mein spezielles Interessengebiet? Wie gross ist der Umfang, der Dreh- und Kreiskolbenmotoren behandelt?

Vielen Dank für die Mühe,
Mike Küster
 
Der Moderator antwortete hierzu:
In 'Modellmotoren praxisnah' wird der Kreiskolbenmotor im Wesentlichen mit 6 Druckseiten behandelt.

Das Drehkolbenprinzip wird lediglich kurz in der Nomenklatur erwähnt.


i. A. W. Frings
 
(661) OS FS-60
Andreas Sperner (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 1. August 2007 um 15:28:09:
    Hallo Hr. Frings!
Ich besitze einige alt Viertaktmotoren. Saito FA-40, ENYA 40-4c und einen OS FS-60.
Mich würde interessieren welcher Kraftstoff für die alten Motoren geeignet ist und wie groß und schwer ein Modell werden darf indem der FS-60 seinen Dienst tun soll weil er ja nicht gerade der Kräftigste ist.
mfG und Danke.

Andreas Sperner
 
Der Moderator antwortete hierzu:
MethaSynth 115 + 8 sollte für alle Motoren ausreichend sein, bei hängender Zylinderlage eventuell Titan SX 12.

Den FS 61 können Sie etwa mit der Leistung eines einfachen 5 ccm Zweitakters vergleichen.

i. A. W. Frings
 
(660) os 120 gemini
Henrik Seifert (Wohnort: 02977 Hoyerswerda) schrieb am Dienstag, 31. Juli 2007 um 20:57:35:
    Hallo herr Frings,
welcher Sprit paßt zu dem Motor und was haben die beiden Anschlußnippel unter und hinten an dem Gehäuse für eine Funktion? Ich habe leider keine BA zu dem Motor und keine Erfahrungen mit 4T-Boxern. Was sollte man beachten ? Ich will den Motor mit onboard-Glühung in eine 2m Fokker DVIII ( Balsa USA ) einbauen, da sollte die LS groß wie möglich mit der entsprechenden kleinstmöglichen Steigung sein. Haben Sie da einen Tip ?
Vielen Dank im Voraus
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Den FT 120 Gemini gab es in 3 Varianten, die deutliche Unterschiede aufwiesen.

Die Variante FT 120 (I) von 1979 war problematisch, lief unzuverlässig auf beiden Zylindern. Kraftstoffempfehlung Titan SX 12, Luftschraube möglichst schwer, etwa 14" X 6, Kerzen O. S. Typ "F".

Der Typ II von 1985 hatte gute Laufeigenschaften, er kommt mit MethaSynth 115 + 8 hin, bei Zusatzglühung auch mit weniger Nitromethan, unter 5 % sollten Sie aber wegen der ungleichmäßigen Zylinderfüllung und der Neigung zur Flammkernbildung nicht gehen. Luftschraube 16" X 6, ebenfalls möglichst schwer. Kalte Glühkerzen bei Zusatzglühung, die zwingend ab etwa 75 % Drosselöffnung abgeschaltet sein muß.

Dazwischen gab es noch kurz eine nicht näher gekennzeichnete Variante, die im Wesentlichen dem Typ (I) entsprach und noch Pleuel aus Aluminium hatte.

Mir ist Ihre Variante mit 2 Kurbelgehäusenippeln nicht bekannt. Jedenfalls ist am Rückseitendeckel die Entlüftung des Kurbelgehäuses. Die ersten FT 120 wurden wegen der Laufprobleme häufig mehr oder weniger sinnvoll umgebaut.


i. A. W. Frings
















muss H. Fr. machen; io
 
(659) Hartlot
Peter (Wohnort: Osnabrück) schrieb am Dienstag, 31. Juli 2007 um 7:46:37:
    Hallo Herr Frings,

ist Hartlot mit Silberanteil dennoch für Auspuffkrümmer geeignet wenn es Viertaktmotoren (Methanoler) sind?

Peter
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Bei der Verwendung von üblichem Silberlot gibt es bezüglich der Abgastemperaturen keine Festigkeitsprobleme.

i. A. W. Frings
 
(658) Zum Beitrag 651
Andy (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 29. Juli 2007 um 21:17:42:
    Hallo!
Dies wurde einmal in einem "Modell" beschrieben. Ich denke das war eh von Ihnen Hr. Frings. Es ging aber dabei um festgeharzte Motoren welche man ohne zerlegen wieder gängig macht indem der Motor in Synthetiköl eingelegt wird. Es wurde nur kurz aufgelistet dass diese Methode einen alten ausgelutschten Motor nicht nur von den Rückständen sondern auch von allerletzter Kompression befreit hat.
 
Der Moderator antwortete hierzu:
 
(657) SY 120 4 Takt
Ernst Luthwig (Wohnort: 4053 Haid, Lenaustraße 5) schrieb am Sonntag, 29. Juli 2007 um 15:18:04:
    Sg. Hr. Frings
Der Motor hat etwa 5 Stunden Laufzeit. Lief bis dato perfekt. Plötzlich traten Startprobleme (wurde immer nur mit der hand gestartet) in Form verkehrter Laufrichtung und im Flug plötzlicher Drehzalverlust auf. Ein Aufdrehen der DN führte zu keinem Ergebnis. Derzeit springt der Motor nur in verkehrter Laufrichtung an. Ventileinstellung 0,04-0,1 bei oberen Totpunkt und Standgasnadel(6 Umdrehungen hinein) wurden gem. Bedienungsanleitung eingestellt. jBeim Ansaugen (in beiden Drehrichtungen)wird der Treibstoff über den Vergaser ausgespritzt und nicht über den Auspuff. Die Kompression ist gefühlsmäßig ebenfalls um 1/3 geringer. Mit der Bitte um Hilfe. mfg. Ernst Luthwig
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Vermutlich ist der Vergaser grob falsch eingestellt oder verschmutzt.

Die Einstellwerte gemäß Bedienungsanleitung können immer nur ein sehr grober Anhalt sein, da die endgültigen Düsennadelstellungen u. a. von der Zusammensetzung und der Viskosität des jeweiligen Kraftstoffs sehr stark beeinflußt werden.

Grundsätzlich muß daher immer eine eigene, jeweilige Gemischzusammensetzung justiert werden. Dies wird, mit der HDN beginnend, im Wechsel mit dem Teillastgemisch von der fetten Seite her begonnen.


i. A. W. Frings
 
(656) SAITO FA 80 T Boxermotor Nockenwelleneinstellung
Schünemann (Wohnort: 10435 Berlin) schrieb am Sonntag, 29. Juli 2007 um 15:08:50:
    Hallo!

Ich habe meinen schönen alten SAITO 13 ccm Boxermotor auseinandergenommen, um ihn zu reinigen, und um die festgeharzten Teile gängig zu machen.
Hierzu habe ich die Nockenwellen abgenommen.
Jetzt weiß ich aber nicht genau, wie ich die Nockenwellenzahnräder wieder an das Kurbelwellenzahnrad ansetze, damit die Ventile genau rechtzeitig öffnen. Es gibt einen Markierungspunkt an diesen Zahnrädern, aber keinen an dem der Kurbelwelle.
Beim unteren Totpunkt des Kolbens beginnt das Auslassventil zu öffnen - oder etwas später?? Am oberen TP schließt es und das Einlassventil öffnet - oder etwas später?? Wieviel später?

Auch weiß ich nicht, ob es einen unterschied macht, welcher der beiden Zylinder erst zündet..

Jedenfalls hab ich das Teil "nach Gefühl" eingesetzt, und siehe da! Der Motor springt an, läuft bei Halbgas auch nach abziehen der Glühstecker - aber bei Vollgas kommt nix mehr und im Standgas geht er auch aus.
Außerdem wird der eine Zylinder heißer als der andere.

Frage: Wo finde ich Daten zur Einstellung der Nockenwellen

2. Frage woher kriege ich einen Dichtungssatz für diesen Motor?

Würde mich über eine Antwort sehr freuen!!

Philipp
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Die Nocken müssen so stehen, daß EV und AV gleichzeitig im OT überschneiden.

Der Motor wird nicht mehr gebaut, ein kompletter Dichtungssatz wird daher zum Zufallsfund.

Das Gehäuse können Sie mit methanolresistenter Dichtungsmasse montieren. Für die Zylinderköpfe sollten Sie sich die Dichtungen vom Einzylinder mit gleicher Bohrung anschauen.

i. A. W. Frings
 
(655) Graupner TITAN G 5
Lothar Reindl (Wohnort: Pforzheim) schrieb am Samstag, 28. Juli 2007 um 4:31:17:
    Herr Frings,


können wenigstens Sie mir sagen wieviel Öl in dem Graupner Sprit TITAN G 5 enthalten ist?

Vielen Dank!
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Titan G 5 enthält 22 % Rizinusöl + 5 % Nitromethan.


i. A. W. Frings
 
(651) Spritwechsel Rizinus-/Syntheseöl
Norbert Matz (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 25. Juli 2007 um 21:10:28:
    Hallo Herr Frings.
Untenstehenden Beitrag habe ich aus einem Forum.
Können sie da mal ein paar Worte zu sagen ?

Was man unter gar keinen Umständen machen sollte: Vom einem rizinushaltigem Sprit auf Spritsorten wechseln die ausschliesslich synthetische Öle beinhalten.
Grade bei älteren Motoren kann das der GAU sein -> totaler Kompressionsverlust.
Warum?
Rizinus hinterlässt Ablagerungen im Motor die dichtende Wirkung haben. Synthetische Öle lösen diese alten Rückstände und bilden keine neuen -> R.I.P.

 
Der Moderator antwortete hierzu:
Das ist eine typisch unfachliche Aussage.

Selbstverständlich kann zu jeder Zeit die Schmierölsorte von Rizinusöl auf Syntheseöl - und umgekehrt - gewechselt werden.

Angelagerte Verbrennungsrückstände sind immer schädlich, da sie die innere Wäremeabfuhr und die Zylinderfüllung beeinträchtigen.

Und soll hier allen Ernstes der Glaube vermittelt werden, daß ein ausgeleierter und verschlissener Motor durch festgebrannte Rückstände lauffähig bleibt?


i. A. W. Frings
 
(650) Magnum XL 61 A II mit Pleuellagerspiel?
W. Krämer (Wohnort: Germersheim) schrieb am Freitag, 20. Juli 2007 um 18:48:22:
    Guten Tag Herr Frings,
Der oben genannte Motor weist nach ca. 2 Laufstunden folgendes Problem auf: Deutlich reduzierte Leistungabgabe verbunden mit einem Spiel von etwa 2 cm bei OT gemessen an der Luftschraubenspitze. Liegt hier ggf. ein Pleuellagerschaden vor?
Sprit: 15% Aerosynth 3, 5% Nitromethan
Luftschraube: Graupner 10-8,3 Dreiblatt
Glühkerze: Enya No. 3

Mit freundlichen Grüßen
W. Krämer
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Das entspräche einem Totgang an der Kw von etwa 9°, das ist reichlich.

Wiederholen Sie bitte die Prüfung des Spiels bei 90° Hubzapfen-Stellung. Ist dann immer noch Spiel spürbar, dann sollten Sie den hinteren Kurbelgehäusedeckel demontieren und nachschauen, ob der Pleuel sichtbares Spiel auf dem Hubzapfen aufweist.

i. A. W. Frings
 
(647) Enya Viertakter lauft rueckwarts
Cees Wester (Wohnort: Niederlande) schrieb am Montag, 16. Juli 2007 um 21:18:07:
    Mein viertacter Enya 60 4C dreht rueckwarts beim anlassen when die abstand von de ventilen zu gross ist (mehr als 0,1 mm). Wharum??
Die timing von die Ventilen is immer noch langer wie aufgabe von Hersteller so ich gelaube nicht das es die timing ist. Zum druckfullung von die Tank is ein verbindung von die Entluftung nach die Auspuff da.
Vielen dank.
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Dass der Motor rückwärts läuft, ist nicht vom Ventilspiel abhängig. Zu großes Ventilspiel vermindert nur etwas Motorleistung.

Wenn der Motor rückwärts startet und einige Sekunden weiterläuft, dann war zuviel unverbrannter Kraftstoff im Auspuff. Vielleicht glüht auch die Glühkerze zu stark oder falsche Type.

Beim Anlassen ist es wichtig, dass der Motor über den Zündtotpunkt hinweg angeworfen wird. Elektrostarter ausprobieren.

i. A. W. Frings
 
(646) OS 91 4 taker ventilfedern
RAINER BOECKMANN (Wohnort: 33014 Bad Driburg) schrieb am Montag, 16. Juli 2007 um 10:42:38:
    Bei meinem OS 91ziger 4 takter ist mir die Auslassfeder gebrochen, wie bekomme ich sie am einfachsten getauscht.  
Der Moderator antwortete hierzu:
Zylinderkopf demontieren, AV unterlegen und den Ventilfederteller herunterdrücken, um die Schaftsicherung zu entfernen.

Bei der Montage darauf achten, daß die Ventilfeder nicht mit einem scharfkantigen Gegenstand o. ä. angekratzt wird. Neue Kopfdichtung verwenden.


i. A. W. Frings
 
(645) GX40 KYosho hängender einbau
Philipp Rapp (Wohnort: 88085 Langenargen) schrieb am Mittwoch, 11. Juli 2007 um 10:14:33:
    Hallo ich habe ein Problem mit meinem GX40,

Eingebaut ist der Motor hängend. Jetzt habe ich das Problem, dass ich ihn fast nur umgedreht, also in "normal Lage" starten kann. Sobald ich ihn herumdrehe geht er aus, nur wenn ich die Starterbatterie drann lasse, läuft er auch hängend.
Was könnte da der grund sein. Habe eine mittlerer Glühkerze. Was für Sprit??

Hoffentlich könnt ihr mir helfen.

Gruß
Philipp
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Falls der Motor trotz richtiger (!) Vergasereinstellung bei hängender Zylinderlage unsauber läuft, sollten Sie Kraftstoff mit etwas Nitromethan verwenden. Beispielsweise Titan SX-5.

i. A. W. Frings
 
(644) Lagertausch
Marc (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 7. Juli 2007 um 11:06:08:
    Hallo Herr Frings, ich habe bei meinem Os 46 ax beide Lager ausgetauscht. Soll ich den Motor nun wieder einlaufen lassen, da er ja komplett demontiert war? Wenn ja wie lange dauert diese "neue" einlaufphase? Danke und freundliche Grüsse Marc  
Der Moderator antwortete hierzu:
Da nach dem Zusammenbau eines Motors diverse Bauteile stets einige µm anders zueinander positioniert sind, ist ein schonender Anfangsbetrieb für ca. 2 Betriebsstunden sinnvoll.


i. A. W. Frings
 
(643) Methanolkraftstoff
Gensheimer Markus (Wohnort: 67105 Schifferstadt) schrieb am Donnerstag, 5. Juli 2007 um 0:25:32:
    Hallo Herr Frings,
wo bekomme ich den Methanolkraftstoff für Sand/Speedwaymaschinen her? Wurde trotz stundenlanger Suche im Internet nicht fündig.
Danke für die Hilfe im voraus.

Mfg m.Gensheimer
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Methanol für Verbrennungsmotoren wird z. B. über den Modellbaufachhandel vertrieben.


i. A. W. Frings
 
(642) OS- 300Ft -Pleuelabriss
Wolfgang Reiplinger (Wohnort: 66901 Schönenberg_ Kübelberg) schrieb am Freitag, 29. Juni 2007 um 12:27:56:
    Hallo Herr Frings,

o.g. Motor verrichtet (verrichtete) seinen Dienst
in einem Helicopter-Eigenbau (Hughes 300C)mit einem Abfluggewicht von ca. 15kg.
Der Motor wurde von mir neu erworben und entsprechend den Herstellerangaben mit 18% Öl- (Aerosynth 3)und 10% Nitroanteil betrieben.
Der Motor wurde zunächst stationär mit Luftschraube 18x10 bzw. 20x8 mit ca. 12l Kraftstoff und wechselnden Drehzahlen und zu letzt mit einigen mehrminütigem Vollastläufen eingelaufen.
Eigens für den Einsatz im Helicopter wurde von
mir ein Doppel- Radialgebläsegehäuse aus GfK sowie ein doppelseitig wirkendes Schwungmassen- Gebläserad angefertigt.(Kühlung sehr gut!)
Das überschüssige Öl wurde von mir vom Kurbelgehäuse- Entlüftungsnippel in einen separaten Öl-Auffangtank abgeleitet.Allerdings, so glaube ich ist mir hierbei ein entscheidener Fehler unterlaufen??, für die Verbindung zwischen Kurbelgehäuse und Öltank wählte ich leider Schrumpfschlauch mit ca. 5mm Durchmesser, also ausreichender Querschnitt!? Lediglich beide Enden wurden von mir auf Passitz der Anschlußnippel geschrumpft. Nach ca.2,5L Kraftstoffverbrauch im Flugbetrieb (in der Regel Vollastbetrieb)kam es zum Abriss des hinteren Pleuels.
Nach dem Zerlegen des Motors war zu erkennen, dass am kurbelwellenseitigen Pleuellager eine Mangelschmierung vorlag, Grund: erkennbare Schlieren der Pleuelbronze. Das Pleuel selbst war im Bereich des Lagerauges komplett zerbröselt.Das Aussehen der beiden Kolben war so als wären sie nie in Betrieb gewesen, d.h. ohne kleinste Riefen und ohne jegliche Verfärbung.Beide Laufbuchsen zeigten ebenfalls keine Gebrauchsspuren.Der zuvor beschriebene Schrumpfschlauch zum Öltank war in seiner kpl. Länge (ca.140mm) auf einen Innendurchmesser von ca. 1,6-1,8mm geschrumpft.Ich hoffe sie können aus meiner Beschreibung einen oder einige plausibele Gründe ableiten.Ist der Motor für diesen Einsatz mit ca.7500- 7800U/min Dauerdrehzahl überhaupt geeignet? Sollte noch mehr Öl beigemicht werden? Besten Dank für ihre Hilfe.
Mit freundlichen Grüssen W.Reiplinger
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Es ist aus der Ferne natürlich nicht möglich, eine definitive Schadensfeststellung machen zu können, dazu muß der (undemontierte) Motor komplett untersucht werden.

Bezüglich der geschilderten Betriebsbedingungen gibt es nichts zu mäkeln. Somit kommt nun der typische Satz, dass - ausgehend von der Annahme, dass der der Motor keinen Herstellungsfehler hatte - tatsächlich Mangelschmierung vorgelegen haben muß. In der Tat sind bei Boxermotoren die Pleuelschäden relativ gesehen häufiger als bei einzylindrigen Viertaktern. Das hängt damit zusammen, dass die Gemischverteilung auf die Zylinder ungleichmäßig ist. Bei einem "spitz" eingestellten Motor kann dies bedeuten, dass ein Zylinder ideal läuft, der andere hingegen bereits etwas im mageren Bereich. Ein Einzylinder würde nun merklich Leistung verlieren, beim Mehrzylinder wird der magere jedoch mitgezogen und überhitzt.

Läuft dann der ständig heißer werdende Pleuel allmählich im Mischreibungsbereich, baut sich innerhalb von wenigen Sekunden eine so hohe Reibungswärme auf, dass das Material nachgibt und der Pleuelfuß aufplatzt.

Bezüglich der etwas rückstauenden Kurbelgehäuseentlüftung sehe ich keine Bedenken zur Schmierung, dies hat gegebenenfalls Negativauswirkung auf die Korrosion.

Ein hilfreicher Hinweis wäre eine Angabe, wieviel Kondensat aus dem Kurbelgehäuse im Verhältnis zum verflogenen Kraftstoff austrat.


i. A. W. Frings
 
(641) Glissol-R oder Glissol-S für Benzinmotoren
W.Krupp (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 28. Juni 2007 um 12:56:37:
    Hallo!

Mir wurde für den Betrieb meines MVVS 45IRS die Verwendung von Glissol-R empfohlen. Gibt es das Öl überhaupt noch oder wurde es durch Glissol-S ersetzt? Sind aus Ihrer Sicht beide gleich gut geeignet? Wäre auch ein korrespondierendes Aerosynth Produkt empfehlenswert und wenn ja, welches?

Vielen Dank und Gruß

W.Krupp
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Glissol-R wurde durch Glissol-S ersetzt. Glissol-S ist nicht für Benzinkraftstoff geeignet.

Benzinlösliche Öle sind AeroSynth-Competition und AeroSave.

Letzteres ist deutlich hochviskoser als typische Zweitaktöle für Benzinmotoren. Beide Öletypen sind besonders stark bezüglich des chemisch wirkenden Korrosionsschutzes additiviert, da sie diesbezüglich auf die Problematik der Methanol/Nitromethanverbrennung abgestimmt sind.


i. A. W. Frings

 
(640) Vergaser für Sternmotor
Jo Nüsseler (Wohnort: 89129 Langenau) schrieb am Mittwoch, 27. Juni 2007 um 11:27:09:
    Hallo Herr Frings,
bei einem Eigenbaumotor SM70 ist mit verschiedenen Vergasern der Standard-Bauweise (OS, Webra, Enya, auch Bauplanempfehlung)
kein sicherer Lauf für einen Flugbetrieb zu erziehlen. Auf dem Prüfstand sind rund 20 Liter durchgelaufen, wobei der Ölanteil (aerosynth 3)
von 15% auf 7% abgesenkt wurde. Nitromethan 10%, Kerzen Rossi 4, Glühregelung. Ich habe mit Vergaserküken von 5,5-8mm Durchmesser
experimentiert. Phenomän: Der Vollgas-Lauf gelingt immer mit völlig unempfindlicher Düsennadelstellung (2-3 Umdrehungen ohne Änderung)
Propeller von 20X12 bis 24X10 in Holz und GFK, bei Drehzahlen von 4500 1/min bis 6100 1/min. (Empfehlung Bauplan 5500 1/min)
Der Leerlauf und das Herausbeschleunigen sind nicht in Griff zu bekommen, die Leerlauf/Teillastnadeln sind äußerst kritisch zu handhaben.
Kein sicherer Betrieb unter 2000 1/min.
Rückfragen beim Konstrukteur waren wenig fruchtbar. Meine Methanolmotoren-Erfahrung umfasst 30 Jahre mit 2- und 4-takter, 1-7 Zylinder,
selbst Wankel und Kleinstmotoren, doch ich stehe auf dem Schlauch. Ich brauche dringend einen Expertenrat. Welchen Vergaser Empfehlen Sie?
Soll ich mechanisch am Motor etwas ändern, wenn Bauausführung, Präzision, Leichtgängigkeit, Steuerzeiten und Verdichtung IO sind?

Besten Dank vorab.
Mit freundlichen Grüßen:
Jo Nüsseler
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Leider ist mir die o. a. Motorbauweise nicht bekannt, so daß ich nur Allgemeines zu dem geschilderten Laufverhalten angeben kann.

Als aus eigener Erfahrung besonders unkritische Gemischregel-Vergaser kann ich die O. S. -Typen 1414.20 oder - für hohen Durchsatz - 1820.20 empfehlen.

Die O. S. "F" Viertaktkerzen haben einen weit gespreizten Einsatzbereich.

Bei störrischem Laufverhalten sollten Sie versuchsweise den Nitromethananteil auf 12 % hochsetzen, um eventuelle Schwächen in der Gemischaufbereitung zu kaschieren.


i. A. W. Frings
 
(639) Kraftstoff für RCV 4-Takt Motoren
E. Schulschenk (Wohnort: 06847 Dessau) schrieb am Mittwoch, 27. Juni 2007 um 11:12:06:
    Ich habe 2 Stück RCV 90-SP Modellflugmotoren. Welcher Graupner Kraftstoff ist für den Einlaufprozess und für den Betrieb geeignet ?  
Der Moderator antwortete hierzu:
Hierfür eignen sich beispielsweise Titan SX-12 oder MethaSynth 115+8.

Grundsätzlich sind die Vorgaben des Motorenherstellers zu beachten.


i. A. W. Frings
 
(638) Bezugsquelle
Heinrich Harder (Wohnort: 48734 Reken) schrieb am Sonntag, 24. Juni 2007 um 11:40:20:
    Hallo Herr Frings,

besten Dank für den Tip.

Wo bekomme ich Aerosave?

Danke
H.Harder
 
Der Moderator antwortete hierzu:
AeroSave wird über den Modellbaufachhandel vertrieben; Händler, die Graupner-Artikel führen, können auch AeroSave liefern.

Sie können den Löse-Vorgang beschleunigen, wenn Sie der Mischung 10 % Waschbenzin zusetzen.


i. A. W. Frings
 
(637) Motoren fest
Heinrich Harder (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 23. Juni 2007 um 13:06:22:
    Hallo,

ich besitze zwei Motoren, die seit rund 30 Jahren
ohne Reinigung gelagert wurden.
Beide sind absolut fest.
Als Ursache wird wohl das verharzte Rizinusöl
infrage kommen.
Wie bekommt sie wieder gängig?
Was löst dieses Harz?
Danke
H. Harder
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Fluten Sie den Motor 2 Wochen mit einem gleichanteiligen Gemisch aus AeroSave mit Dieselkraftstoff. Das weicht auch altbackene Verharzungen allmählich auf.


i. A. W. Frings
 
(636) OS MAX 40FS
Olaf Köhr (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 22. Juni 2007 um 18:41:15:
    Hallo,
ich habe folgendes Problem mit meinem Motor:
Der Motor startet einwandfrei. Nachdem ich den Glühkerzenstecker entfernt habe läuft der Motor einwandfrei und nimmt auch Vollgas einwandfrei an. Nach ca 30-40 sec. Vollgas stirbt der Motor langsam ab. Wenn ich nun den Motor fetter mache erhöht sich die Drehzahl wieder, um dann wieder nach ca. 20-30sek. langsam abzusterben. Also wieder fetter-> Drehzahl hoch-> 20sec. absterben usw. ..usw.
Dieses Verhalten tritt auch bei Halbgas auf mit gleichem Effekt.
Ich kann das Absterben auch verhindern, indem ich den Dämpferauslaß verenge. Ich denke, dadurch erhöhe ich den Druck im Tank über den Ausgleich vom Dämpfer.
Lasse ich den Motor abkühlen, muss ich für einwandfreien Lauf den Motor wieder magerer stellen, um dann das Spiel neu zu beginnen.

Ich habe bereits den Tank und alle Leitungen erneuert, das Kücken ausgeblasen und auch das komplette System inkl. Motor adgedrückt. Es schein dicht zu sein. Auch tritt das Problem bei verschiedenen Glühkerzen auf. Ich fahre z.Z. 12% Öl und 5% Nitro, allerdings ist das Gemisch schon ca. 2 Jhre alt, wurde aber luftdicht verwahrt.
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Hört sich nach Schwergang an, ist typisch beispielsweise für (noch) stramm gehende Garnituren. Denkbar ist auch eine Überhitzung durch Rückstau im Auslasssystem; aber auch Frühzündungsklingeln durch zu geringe Schwungmasse.

2 Jahre alter Kraftstoff kann nicht mehr viel taugen, unsere Empfehlung für ein geöffnetes Gebinde beträgt maximal 6 Monate.

Für den FS 40 eignet sich eine Kraftstoffmischung von 15 % AeroSave + 8 % Nitromethan, bei hängender Zylinderlage 10 %, Glühkerze Typ "F", Luftschraube aus möglichst schwerem Kunststoff, z. B. 10,5" X 6.


i. A. W. Frings
 
(633) 2 Takt Öl
Torsten Berndt (Wohnort: 27318) schrieb am Mittwoch, 30. Mai 2007 um 21:51:56:
    Guten Tag Herr Frings

Ich habe mal in einem Forum gelesen das es 2 Takt Mischöl gibt was biologisch abbaubar ist, haben Sie da erfahrung oder sogar was in Angebot?
(Motor: 26 ccm Zenoah)

vielen dank
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Biologisch gut abbaubare Motorenöle für die Mischungsschmierung sind

für Methanolkraftstoffe: AeroSynth 3
für Benzinkraftstoffe: Planto Twin S.

i. A. W. Frings
 
(632) YS 160 DZ
Wilho (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 30. Mai 2007 um 14:36:17:
    Hallo,

Haben Sie Yamada Viertakt Motoren mit Aerosynth 3 getestet? Ich betriebe jetzt mein YS 160 DZ mit 30% Nitro und 20% synthetisch Öl. Was ist Ihre Empfehlung als treibstoffmischung mit Aerosynth 3 und 30% Nitro?
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Grundsätzlich gelten die verbindlichen Angaben des Motorenherstellers.


i. A. W. Frings
 
(631) Leichtlauföle
Klaus Jansen (Wohnort: Bad Neustadt) schrieb am Dienstag, 29. Mai 2007 um 14:02:55:
    Hallo Herr Frings,


vielen Dank für die Antwort. Ich verstehe aber nicht ganz, warum AeroSynth 3 nun kein Leichtlauföl sein soll, irgendwo in einem vorherigen Thread habe ich gelesen, daß die Viskosität nahezu gleich ist. Dann müssen doch beides Leichtlauföle sein?

Vielen Dank,
K. Jansen
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Ein klassisches "Leichtlauföl" ist nicht nur deswegen ein Leichtlauföl, weil es eine niedrige Viskosität hat! Leichtlauföle beinhalten in der Additivierung auch "Friction Modifier", die die Reibkraft des Öles in sich und an den Kontaktflächen vermindern.

Daher ist bei gleicher Viskositätsannahme mit AeroSynth-Competition die erreichbare Spitzendrehzahl höher.


i. A. W. Frings
 
(630) Leichtlauföle Competition / Aerosynth 3
klaus Jansen (Wohnort: Bad neustadt) schrieb am Montag, 28. Mai 2007 um 22:50:26:
    Hallo Herr Frings,


können Sie mir bitte sagen, mit welchem der beiden obigen Leichtlauföle ich eine höhere Spitzendrehzahl erreichen kann??



Vielen Dank
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Nur AeroSynth-Competition ist ein Leichtlauföl, nicht hingegen AeroSynth 3.

Bei hochtourigen Maschinen macht sich der Leichtlaufeffekt von AS-Competition zunehmend bemerkbar; allerdings hat auch die Ester-Komponenten in AeroSynth 3 eine ähnliche Auswirkung.


i. A. W. Frings
 
(629) Motorüberhitzung
Wuillemin (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 22. Mai 2007 um 8:35:48:
    Gute Tag Herr Frings

Ich beziehe mich auf meine Anfrage vom 15.05.2007 (Treibstoff für OS 140 RX), respektive Ihre Antwort gleichentags und kann Ihnen folgendes mitteilen:

Ich habe nun entschieden, nochmals Treibstoff aus:
- 17 % Aerosynth Competition N° 2804.5
- 20 % Nitro (ca. 98.9 % Reinheitsgrad)
zusammenzumischen.

Der Motor hat damit bereits bei der Startvorbereitung, also nach üblichem Warmlaufen und anschliessendem kurzen Vollgas, sehr deutlich überhitzt. Habe ihn sofort angestellt. Trotzdem hat es, von weissem Rauch aus der Motorhaube begleitet, bereits fürchterlich gestunken. Ob der Motor Schaden genommen hat kann ich erst nach Ausbau und optischer Verifizierung beurteilen.

Aus RC-Foren ist zu entnehmen, dass es Bundesligapiloten gibt, die diesen Motor mit 15 % Aerosynth Competition betreiben! So gesehen sollte ich mit 17 % jedenfalls auf der sicheren Seite sein.
Reso-Abstimmlänge = 60,5 cm, Prop APC 17x10 Breitblatt.

Wo könnte hier die Ursache liegen? Und gibt es etwas bestimmtes beim Spritmischen zu beachten?
Bis jetzt hatte ich jedenfalls damit nie Probleme.

Beste Grüsse
K. Wuillemin
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Offenbar stimmt beim Motorbetrieb etwas nicht. Zu mager - Resonanzrohr deutlich zu kurz - mangelhafte Kühlluftzirkulation - Klopffestigkeit Methanol - Schwergang des Motors fallen mir spontan dazu ein.

Bei 20 % NM empfiehlt es sich, die Verdichtung um 2/10 mm zu reduzieren.

i. A. W. Frings
 
(627) Treistoff für OS 140 RX
Wuillemin (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 15. Mai 2007 um 3:14:01:
    Hallo Herr Frings

Ich besitze einen OS 140 RX und möchte für diesen die Treibstoffmischung von:
a) 18 % Aerosynth Competition
15 % Nitromethan
auf allenfalls:
b) 18 % Aerosynth 3
15 % Nitromethan

wechseln.

Prop: APC 17 x 10 Breiblatt
oder APC 17 x 10 Schmalblatt

Graupner Hatori ResoRohr

Fragen:
1) Welche optimale Treibstoffzusammensetzung können Sie mir für diesen Motor empfehlen?
2) Welche Abstimmlänge muss ich dabei berücksichtigen?
3) Wird der OS 140 RX mit Aerosynth 3 weiterhin kraftvoll und zuverlässig laufen. Ist der Korrosionsschutz, wie beim Aerosynth Competition, gleichwertig?
4) Ist bei Aerosynth 3 mit einer gewissen Drehzahleinbusse zu rechnen und wird der Leerlauf gleichwertig bleiben?

Besten Dank für Ihre Stellungnahme.

Beste Grüsse.
K. Wuillemin
 
Der Moderator antwortete hierzu:
ad 1) Die angegebenen Mischungen können Sie problemlos einsetzen; bei hängender Zylinderlage evtl. den NM-Anteil um 2 - 3 % erhöhen.

ad 2) Bei einer Umstellung von AS-Competition auf AS 3 dürfte eine Neuabstimmung der Resonanz nicht notwendig werden.

ad 3 + 4) Die Drehzahl wird aufgrund der relativ niedrigen Betriebsdrehzahl mit AS 3 etwa gleich sein. AS 3 enthält zusätzlich einen Barriere-Korrosionsschutz.

i. A. W. Frings
 
(626) Kompressormotor
Hallo Herr Frings (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 14. Mai 2007 um 16:01:29:
    Hallo Herr Frings,

ich habe in alten Modell einen Beitrag über den O. S. Super-Charger gefunden.

Da ich diesen Motor "geerbt" habe, jedoch nicht gut mit der einstellung zurech komme, würde mich intessieren, welchen aktuellen Kraftstoff (mögl. fertig) Sie empfehlen. Des weiteren wüßte ich gerne, woran die damals neuste Membrane zu erkennen ist.

Im Dank voraus,
H. Sturm
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Wie im Beitrag geschrieben, etwa 17 % Öl und 17 - 20 % Nitromethan verhelfen dem Motor zu passablem Lauf. Als Fertigkraftstoff können Sie Titan SX 20 verwenden.

Die letzte Membranenmodifikation war eine glasklare Membrane mit 2 oder 3 konzentrischen Ringen.

i. A. W. Frings
 
(625) Honda-Kolbenring
Walter Meixner (Wohnort: Trier) schrieb am Montag, 14. Mai 2007 um 10:28:39:
    Herr Frings,

zwar Off-topic, aber als Schmierstofffachmann und Oldtimer-Besitzer sind Sie vielleicht ein Ansprechpartner.

Ich restauriere Honda Motorräder aus den 60-er Jahren. Dabei taucht immer wieder der Begriff "Minutenring" auf. Die Irritation ist, dass es unterschiedliche Meinungen dazu gibt. Die eine Fraktion spricht dabei von einer speziellen Beschichtung der Anlauffläche, andere meinen, daß dies mit dem Winkel der Anlauffläche zusammenhängt. Letzteres wird wiederum auch als Maßnahme zur verbesserten Ölabstreifung diskutiert.

Für weiter führende Hinweise wäre ich dankbar,
Gruß Walter Meixner
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Minutenringe (M, SM) sind Kolbenringe, die aufgrund schräg geschliffener Anlauffläche oder einer Fase (IF) schneller einlaufen.

Andere Verfahren sind das poröse Beschichten der Lauffläche mit z. B. Molybdän (Flammspritzen) oder simpel bei Modellmotoren mit lediglich nicht überschliffener Oberfläche.

Nicht zu verwechseln mit Nasenringen, die zur verbesserten zusätzlichen Ölabstreifung Verwendung finden.

Die unsymmetrischen Bauarten haben eine Einbaumarkierung, die zum Kolbenboden zeigt.

Honda hat damals lediglich den obersten Kolbenring mit leichter Schrägung und Hartverchromung eingesetzt, darunter waren normale Rechteckringe montiert.


i. A. W. Frings
 
(623) Druckregler für Viertakter
Dirk Anno (Wohnort: 50259 Pulheim) schrieb am Sonntag, 6. Mai 2007 um 10:54:07:
    hallo lieber herr frings,
ich möchte gerne einen druckregler von webra an meinem saito 125a anschließen (hubschrauber), leider ist mir noch nicht ganz klar, wie ich das mit dem druckanschluß vom kurbelgehäuse machen soll. über eine kurze hilfe würde ich mich sehr freuen!

beste grüße
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Vermutlich meinen Sie die Membranansteuerung für Kraftstoffförderung?

Der Anschluß für die Pumpmembrane muß an einer im Betrieb hoch gelegen Stelle des hinteren Kurbelgehäuses erfolgen. Die Serien-Kurbelgehäuseentlüftung darf nicht verschlossen werden.

Wie sich diese Kombination in der Praxis bewährt, kann ich nicht sagen, da ich solche Umbauten bisher nicht gemacht habe.


i. A. W. Frings
 
(622) Schaden bei Einlaufen eines Webra 70F mit Aerosave
Dominik Dapprich (Wohnort: 56477 Rennerod) schrieb am Freitag, 4. Mai 2007 um 16:32:43:
    Hallo Herr Frings,

Herr Höhn vom deutschen Webra Service hat mir vorgeschlagen, einen Webra Speed 70F zur Inaugenscheinnahme an Sie zu senden. Könnte ich das machen?

Lt. seiner Aussage ist der Motor im Einlaufprozess beschädigt worden, Resultat ist ein Spiel Kurbelzapfen - Pleuel von ca. 0,05mm, konische Zapfenform sowie "unkorrekte" Einlaufspuren in der Garnitur.

Ich mach die Modellfliegerei jetzt schon ziemlich lange (fast 30Jahre) und möchte das so einfach nicht hinnehmen. Der Motor wurde mit Methasynth 115+8 (Aerosave Öl), dem ca. 2 Prozent Rizinus im ersten Liter beigefügt wurden im Flugzeug einlaufen lassen, und definitiv nicht im Standgas tuckern lassen sondern nach den ersten 15 Minuten mit wechselnden Drehzahlen in die Luft befördert.

Der Motor fiel durch deutliches Pleullagerspiel im warmen Zustand auf, und nach etwa 30 Minuten Laufzeit liess sich kein Leerlauf mehr einstellen, die Kompression war im warmen Zustand fast nicht spürbar. Insgesamt wurden vielleicht 1,5L Sprit verbrannt.

Habe ich wirklich etwas gravierend falsch gemacht?

Vielen Dank!
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Für Kleinmotoren rechnen sich Gutachten in der Regel nicht. Die nach Aufwand berechneten Kosten beginnen in einfach gelagerten Fällen bei etwa € 250,- + 19 % USt.

Wenn Sie MethaSynth 115+8 in der alten Variante (2816) Rizinusöl zugegeben haben, wurde damit die Verschleißschutz-Additivierung unwirksam.

Kommt es dann in irgendeiner Betriebsphase zur Mangelschmierung inform durchbrochenen Schmierfilms, steigt der Abrieb extrem an.

Der neuen Variante MS 115+8 (2817) darf kein Rizinusöl u. a. wegen Unverträglichkeit des darin enthaltenen Schmieröls zugegeben werden. Rizinusöl verschiebt die Polarität des Kraftstoffs. Aufgrund der sich unkalkulierbar verändernden Kapillarwirkung verschlechtert sich das Schmierverhalten in Gleitlagerbereichen mit engen Radien.


i. A. W. Frings
 
(621) RC-Heliforum Bericht Aerosynth und Yamada
Freidl Thomas (Wohnort: 83209 Prien) schrieb am Freitag, 4. Mai 2007 um 10:23:49:
    http://www.rc-heli.de/board/index.php?topic=62475.0

hier können Sie mal nach lesen
 
Der Moderator antwortete hierzu:
 
(620) siehe vorherigen EIntrag im Forum
Freidl Thomas (Wohnort: 83209 Prien) schrieb am Freitag, 4. Mai 2007 um 10:15:29:
    Hallo Herr Frings,

kann ich Sie telefonisch erreichen?
Oder könnten Sie mich kurz anrufen, dann kann ich Ihnen besser die Geschichte SChildern.

Tel. 08051 3516

Mit freundlichen Grüßen
Thomas Freidl
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Der telefonische Beratungsservice ist Dienstags 9:00 - 11:00 Uhr (12 ct/min.) und von 18:00 - 20:00 Uhr (6ct/min.) unter der Servicenummer 0700-00771133.


i. A. W. Frings
 
(619) EILT Aerosynth 3 (Sprit von Spritonline.de) Motorschaden Yamada ST 91 RR
Thomas Freidl (Wohnort: 83209 Prien) schrieb am Donnerstag, 3. Mai 2007 um 17:54:28:
    Hallo Herr Frings,

Herr Küppers von Spritonline sagte ich soll hier mal reinschreiben.

Also:

Ich habe mir kürzlich einen Neuen Yamada ST 91 RR mit hatori-Dämpfer für meine Hirobo Freya gekauft.
Und letzte Woche 10 Liter von Spritonline (15 % Nitro und 15 % Aerosynth3) gekauft.

Heute war ich beim Fliegen und hab ca. 4 Tankfüllungen verflogen (insgesamt ca. 8 bis 10 Liter - vorher 2 andere Spritsorten). immer noch eingestellt, wobei ich immer auf eine deutliche Rauchfahne geachtet hab und die war auch gegeben.

Beim 5. Flug hat motor aufeinmal leistung verloren. Ich bin dann sofort gelandet und der motor ging plötzlich aus. Ich drehte die kerze Raus (Enya 4) und stellte fest, dass diese kaputt war. Ich hab eine neue OS 8 reingedreht und nach etwas startschwierigkeiten sprang der motor dann doch wieder an.

ICh flog weiter und wieder das gleiche wie oben.

Ich hab dann nochmal versucht den Motor zu starten, aber er lies sich kaum mehr mit dem Starter durch drehen.

Irgendwas ist da jetzt kaputt. Er lief doch vorher gut. OK. er saute mir den ganzen Heli recht ein (alles voll so rot-gold-braun-gemisch)

Der Motorenlieferant sagt es liegt am Öl das ist nicht gut für diesen Motor. Es wird Coolpower empfohlen. Er hat auch schon von anderen gehört, dass es mit Aerosynth laufprobleme gibt.
Ich hab den Motor zwischenzeitlich ausgebaut.er lässt sich immer noch sehr schwer drehen. Ich hab auch leichte rieven am kolben und es sind so ablagerungen (spänchen) im Motor (hab deckel abmontiert.

Können Sie mir bitte sagen was da los ist?

Mit freundlichen Grüßen
Thomas Freidl
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Wenn der Motor mit 15 % AeroSynth 3 gefressen hat, muß er erheblich zu heiß geworden sein, so daß der Schmierfilm durchbrochen wurde.

Hilfreich wären genauere Angaben zu der Aussage, daß AeroSynth 3 nicht für Yamada-Motoren geeignet sein soll. Wir würden das mit dem Motorenlieferanten gerne klären.


i. A. W. Frings
 
(618) Methanolzusatz für Benzinmotor
Sperner Andreas (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 29. April 2007 um 8:59:38:
    Hallo Hr.Frings!
Meine Frage bezieht sich auf Methanol. Da ich Oldtimermotorradrennen fahre wollte ich fragen ob denn eine Umstellung meiner Morini auf Methanolbetrieb ohne großen Aufwand möglich wäre, dass hier dann fast der doppelte Verbrauch ansteht weiß ich. Hauptsache ist ob der Bleiersatz auch in Methanol eingesetzt werden kann und würde nur etwas Methanol im Benzin etwas bringen?
Schonmal vielen Dank für Ihre Bemühungen.

mfG

Andreas Sperner
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Im Beitrag Nr. 469 finden Sie weiterführende Angaben zum Benzin-/Methanolbetrieb.


i. A. W. Frings
 
(617) Pleuelwechsel
N.Matz (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 24. April 2007 um 15:09:10:
    Hallo Herr Frings
Es wird in der Car-Szene immer wieder diskutiert, ob es sinnvoll ist, nach dem Einlaufvorgang das Pleuel zu wechseln. Wie ist ihre Meinung dazu ?
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Wenn der Motor richtig eingefahren wird, dann ist der Pleuel anschließend noch heil und braucht selbstverständlich nicht gewechselt - und wiederum eingelaufen - zu werden.


i. A. W. Frings
 
(616) OS FS 91 Surpass Grundeinstellung Vergaser
Harald hekerle (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 23. April 2007 um 23:57:22:
    Guten Abend
Ich habe einen gebrauchten OS 91 SF Surpass 1.Generation und möchte die Grundeinstellung des Vergasers vornehmen. Ich habe schon eine neue Kerze probiert jedoch erhöht sich der Leerlauf nach ca 5 sec. ein wenig. Ich benutze einen Sprit mit 12,5% Nitro und 17% ÖL und habe zusätzlich eine Gloweinrichtung verbaut die den Leerlauf "weicher" machen sollte.
derzeitige Latten im Programm 14x7 oder 14x8 oder 13,5x8 ist für eine Pitts.

wie soll Ich Einstelltechnisch vorgehen?

lg Harald
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Vergaser werden grundsätzlich von der fetten Seite her eingestellt.

Der FS 91 hat einen Gemischregelvergaser, bei dem sowohl das Teillastgemisch als auch das der Hauptdüsennadel wechselseitig in Beeinflussung stehen.

i. A. W. Frings
 
(615) Webra 55 P5 vs. OS max sx Hyper
Jens Thiessen (Wohnort: 25761-Büsumer Deichhausen) schrieb am Freitag, 20. April 2007 um 11:32:03:
    Hallo Herr Frings,

haben Sie einen Vergleich des Webra 55P5 und des OSMax SX Hyper?
Es wird immer wieder von Einstellschwierigkeiten des Webras geschrieben, können Sie das bestätigen?
Können Sie eine Empfehlung für die Einstellung des Webras geben?

Danke

Gruß Jens Thiessen
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Ich habe beide Motoren nicht selbst in Betrieb.

Probleme bei der Vergaserjustage ergeben sich verstärkt, wenn die Kraftstoffviskosität besonders niedrig ist, oder wenn der Motor konstruktivbedingt mehr Nitromethan benötigt, als er bekommt.


i. A. W. Frings
 
(614) Kurbelwellenzapfen
Norbert Matz (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 19. April 2007 um 21:52:25:
    Hallo Herr Frings
Woran liegt es das bei vielen Carmotoren der Kurbelwellenzapfen schneller verschleißt als die doch weichere Bronzebuchse im Pleulauge.
Gruß N.Matz
 
Der Moderator antwortete hierzu:
Daß der Hubzapfen im Vollschmierungsbereich einem stärkeren Verschleiß unterliegt, kann ich nicht bestätigen.

Anders ist es im Mischreibungsbereich. Lagerbronze enthält Materialien, die bei Abrasion eine gewisse Notschmierung gewährleisten. Dies führt dazu, daß die Metallan- und abtragungen wechselseitig verlaufen und sich dabei das elastischere Büchsenmaterial leichter deformiert als der Stahlzapfen. Das war früher, als noch Bleibronze verwendet wurde, umgekehrt.

Die Aussage bezieht sich aber nur auf aufgetretene Mangelschmierung.


Hinzu kommt auch, daß die Büchsenfläche punktuell großflächiger belastet wird als die Zapfenfläche und zudem deren Kühlung erheblich besser ist.


i. A. W. Frings
 
(613) Rhizinus