| (1047) alten DDR-Motor wiederbeleben M. Richter (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 25. Januar 2012 um 0:16:28: |
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| Hallo, ich habe hier einen alten(vermutlich aus den 60-ern) 0.8cm³ Glühzünder der Marke "DREMO" aus ostdeutscher Produktion, welchen ich gerne wieder in Betrieb nehmen möchte. Dazu möchte ich einen neuen Zylinderkopf anfertigen, um eine moderne Glühkerze verwenden zu können. Welche Glühkerze(idealerweise eine von OS) wäre denn geeignet um so einen kleinen Motor mit SX-20 zu betreiben? |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Praxiserfahrung besteht diesbezüglich nicht. Als Ausgangsbasis empfiehlt sich der Wärmewert Typ "3". i. A. W. Frings |
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| (1046) Drehrichtungsumkehr im Schwebebetrieb? Hans-Birger Bengtsson (Wohnort: 82288) schrieb am Sonntag, 15. Januar 2012 um 20:24:31: |
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| Hallo Herr Frings, beim Schwebeflug meiner Caliber 6 mit OS 50 Hyper, erhöhte sich schlagartig die Drehzahl und gleichzeitig schien der Antriebsstrang unterbrochen zu sein (Verlust an Höhe). Nach ca. einer Sekunde war das Phänomen vorüber. Trat aber später nochmals auf, worauf ich den Flugbetrieb einstellte. Kraftstoff: Aerosynth SX10 Competition. Außentemperatur: ca.2°C. Motor: ca. 1 Laufstunde mit OS Resonazrohr. Vergasereinstellung: "Fett" In diversen Internetforen wird diese Problem beschrieben, jedoch ohne eindeutige Lösungsvorschläge. Eine Theorie besagt, daß der Motor durch die fette Vergasereinstellung (=Frühzündung) eine kurzfristige Änderung der Drehrichtung bewirkt. Kann es angesichts der relativ hohen Drehzahl möglich sein oder liegt das Problem woanders begründet? Mit besten Grüßen, H.-B. Bengtsson |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Bei einer fetten Vergasereinstellung ist die Brennraumtemperatur immer kühler als bei einer optimalen oder mageren Einstellung; somit zündet ein Glühzünder dann nicht früher, sondern später. Denkbar wäre ein kurzes Kontern des Motors durch umständebedingte (tatsächliches Abmagern der Kraftstoffzufuhr) erhebliche Frühzündung. Dies würde gefördert durch die niedrig temperierte Ansaugluft (höhere Dichte => mehr Sauerstoffgehalt => relative Abmagerung zur Vergaserjustage => erhöhte Brennraumtemperatur) im Verbund mit erst 1 Laufstunde (erhöhte Innenreibung > verminderter Wärmeübergang). Wie sich das mit der subjektiv empfundenen akustischen Tourenerhöhung vereinbart, kann ich natürlich nicht beurteilen. Dass der Motor während des Vollgaslaufes tatsächlich derart gekontert wird, dass er rückwärts läuft um dann anschließend wieder in die richtige Laufrichtung umzuspringen ist technisch sehr, sehr schwer nachvollziehbar. i. A. W. Frings |
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| (1045) Welcher Sprit zu Saito 325 r5 Serge Goedert (Wohnort: 1661 Luxembourg) schrieb am Mittwoch, 4. Januar 2012 um 1:09:54: |
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| Sehr geehrter Herr Frings, Ich habe mir einen alten Saito 325 R5 mit einer Gkühkerze pro Zylinder gekauft. Der Motor ist neu. Welchen Sprit würden Sie mir für das Einlaufen bzw. nach dem Einlaufen empfehlen ? Welche Glühkerze können Sie mir empfehlen? Eine Glühung wollte ich auch installieren. Mit bestem Dank, Goedert Serge. |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Für den Betrieb dieses Motors empfiehlt sich MethaSynth 115+8. Die Viertaktkerzen von O. S. Typ "F" sind sehr gut geeignet. i. A. W. Frings |
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| (1043) Beimischung von Rizinusöl Hellriegel Klaus (Wohnort: 67661 Kaiserslautern) schrieb am Montag, 2. Januar 2012 um 13:56:21: |
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| Hallo Herr Frings! Ich habe einen 4-Takt Boxermotor Magnum XL-160FT und möchte diesen mit MethaSynth 115+8 betreiben. Jamara empfiehlt einen Kraftstoff mit 15% synthetischem Schmierstoff, 10% Nitromethan und zusätzlich 3% Rizinusölzusatz. Frage: Ist Rizinusölzusatz beim MethaSynth 115+8 überhaupt erforderlich, bzw erlaubt? Mit freundlichen Grüssen Klaus Hellriegel |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Das im MethaSynth 115 + 8 enthaltene Syntheseöl kann bei einem Zusatz von Rizinusöl nicht die volle Schmierleistung im Grenzbereich entfalten. Rizinusöl unterläuft das Notlaufadditiv. i. A. W. Frings |
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| (1042) FES (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 1. Januar 2012 um 1:15:58: |
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| PROSIT 2012! Fuchs Europe Schmierstoffe GmbH, Werner Frings |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| (1041) Saito FG 57 T Benzin-Boxer Schwesinger Michael (Wohnort: 96450 Coburg) schrieb am Montag, 19. Dezember 2011 um 22:45:25: |
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| Hallo Herr Frings, Ich hätte da noch ein Frage, ich habe mir jetzt das von ihnen empfohlene Öl (Silkolene) bestellt. Leider habe ich zuvor Castrol Racing 1 Öl in den neuen Motor durch den Entlüftungsnippel eingespritzt da er ja ungeölt ausgeliefert wird. Vertragen sich jetzt beide Öle beim Einlaufen? Viele Grüße Michael |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Die beiden Öle werden sich sicherlich nicht positiv ergänzen. Da aber das injizierte Öl innerhalb kurzer Laufzeit ausgetragen wird, wird es keine Probleme geben. Zu vermeiden ist längere Kontaktzeit der beiden unterschiedlichen Öle sowie deren Zusammenmischen. i. A. W. Frings |
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| (1040) Saito FG 57 T Benzin-Boxer Schwesinger Michael (Wohnort: 96450 Coburg) schrieb am Dienstag, 13. Dezember 2011 um 13:05:54: |
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| Sehr geehrte Herren, ich würde gerne wissen was man bei diesem Motor für ein Kraftstoff-Öl Gemisch verwenden sollte da er ja laut FMT- Testbericht gleitgelagerte Nockenwellen und Pleul haben soll, im Voraus vielen Dank Gruß Michael |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Grundsätzlich gelten die Angaben des Motorenherstellers. Als Mischöl würden wir Silkolene Comp 2 plus empfehlen. i. A. W. Frings |
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| (1039) Kraftstoff / Schmierung Wymann Eduard (Wohnort: CH 3086 Zimmerwald) schrieb am Montag, 12. Dezember 2011 um 10:53:36: |
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| Werter Herr Frings Meinen Selbstbau-Sternmotor habe ich nun als Ottomotor mit Fremdzündung umgebaut ( vergl. auch Technikhilfe Fragen 820 / 821 )Ich plane nun den Motor (Hilfspleuel haben Gleitlager)mit Aspen und ca 4% Oel zu betreiben. Wenn ich ölfreies 4-Tackt Aspen kaufe, welches Oel( welche Oele ) würden Sie beimischen für eine optimale Schmierung und Konservierung des Kurbelbereichs zu erzielen?? Ist ev auch ein Oberschmieröl als Zusatz zu empfehlen?? Für Ihre Antwort besten Dank und Gruss: E.Wymann |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Als optimales Schmieröl empfehle ich Ihnen Comp 2 plus von Silkolene, da es einen hohen Ester-Anteil aufweist und aschearm verbrennt. 4 % Öl - das ist arg wenig! Der Kraftstoff-Durchsatz beträgt nun beim Benzinbetrieb etwa nur die Hälfte, das merken die Gleitlager sofort. Zudem wird der Motor wegen deutlich geringerer Innenkühlung heißer. Aspen hatte ich früher immer sehr gerne empfohlen, da die unverbrannten Gase erheblich unschädlicher sind. Allerdings habe ich bei meinen Motoren Verbrennungsrückstände festgestellt, die in diesem Ausmaß nicht akzeptabel sind. Ob es tatsächlich am Aspen-Treibstoff liegt, kann ich nicht sicher behaupten. Jedenfalls habe ich auf das einzige alkoholfreie Benzin, das es in Deutschland gibt, umgestellt: Ultimate von Aral. Für eine Beurteilung der aktuellen Rückstandsbildung damit ist es noch zu früh, bis dahin müssen noch zwanzig Betriebsstunden erflogen werden. i. A. W. Frings |
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| (1038) Viertakter kontert D.Soyez (Wohnort: 74722 Buchen) schrieb am Dienstag, 22. November 2011 um 18:28:22: |
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| Hallo Herr Frings,im Juli hatte ich mich an Sie gewendet,bezüglich des Konterproblems meines MotorsTT FS-91.Ihrer empfehlung nach habe ich eine Nylon 12x5,sowie einen schweren Spinner montiert.Zusätlich reduzierte ich die Kompression durch unterlegen einer zusätlichen Dichtung von 0,3mm.Jetzt läuft der Motor sehr viel weicher. Einziges manko: von Hand viel schwieriger zu starten.Bis jetzt gabs bei schönen Flügen keinerlei Probleme mehr. Benutze 12% Nitro und 18% Aerosynth3. Schöne Grüsse! D.Soyez |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Danke für die Rückmeldung, das freut mich, dass meine Tipps weiterhelfen konnten. Durch kräftigeres Ansaugen sind die unmittelbar folgenden Kompressionshübe etwas höher verdichtet und der Motor startet etwas besser. i. A. W. Frings |
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| (1037) Aerosynth 3 vs Aerosynth Competition SX Ricardo (Wohnort: Madrid) schrieb am Donnerstag, 17. November 2011 um 12:45:01: |
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| Hallo Herr Frings, Entschuldigen Sie mich für meine Beharrlichkeit, aber in Bezug auf meine vorherige Frage, soll ich verstehen, dass Aerosynth 3 übertrifft Aerosynth Wettbewerb, da es eine bessere und modernere Produkt ist? Entschuldigen Sie mich wieder für meine arme Deutsch-Übersetzung und ich danke Ihnen sehr |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Das ist richtig verstanden. AeroSynth 3 ist das bessere Öl. Es ist temperaturstabiler. Es hinterlässt nahezu keine Rückstände im Brennraum und Auspuff. Sie können immer wieder Fragen stellen. Sie werden gerne beantwortet. Wir haben einen guten Service. i. A. W. Frings |
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| (1036) Aerosynth 3 vs Aerosynth Competition Ricardo (Wohnort: Madrid) schrieb am Mittwoch, 16. November 2011 um 14:40:37: |
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| Sehr geehrte Damen und Ich möchte Sie bitten, die Unterschiede zwischen Aerosynth 3 und Aerosynth Wettbewerb. In meinem Standort (Madrid) nur Aerosynth Wettbewerb ist zugänglich durch lokale resealers, aber es scheint, dass Aerosynth 3 ist besser geeignet für einen Sport fliegen, und auch ein moderneres Produkt? Auch möchte ich Sie fragen, ob beide Arten von Ölen kompatibel sind und vermischt werden können. Vielen Dank, und sorry für meine deutsche Übersetzung. |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| AeroSynth 3 ist das modernere Öl. Es besteht teilweise aus Komponenten, die es nocht nicht sehr lange für Motorenöle gibt. Es ist sehr temperaturstabil. Es ist auch für sehr hohe Drehzahlen geeignet. AeroSynth 3 darf nicht mit anderen Ölen gemischt werden. Es kann dann schlechter werden. Es kann auch geschehen, dass sich die einzelnen Komponenten entmischen. i. A. W. Frings |
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| (1035) Synthesöl Selbstzünderkraftstoff Kuno Weber (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 10. November 2011 um 19:16:25: |
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| Hallo Herr Frings, herzlichen Dank für Ihre Antwort auf meine Frage vom 6. November (Schmier- und Koservierungsöle) für Selbstzünder. Mein Vorrat an Glissol R geht langsam zur Neige. Was empfehlen Sie mir dann als Ersatz? Mit freundlichem Gruß Kuno Weber |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Als Ersatz eignet sich AeroSave (hochviskos) oder AeroSynth-Competition (niedrigviskos). Nicht jedoch AeroSynth 3! i. A. W. Frings |
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| (1034) spezifisches Gewicht von Aerosynth 3 Wilhelm Resl (Wohnort: Haundorf) schrieb am Dienstag, 8. November 2011 um 22:43:30: |
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| Hallo Herr Frings, was wiegt ein Liter Aerosynth 3 genau? Gerne auch mit Temperaturangabe. Vielen Dank. Mit freundlichen Grüßen Wilhelm Resl |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Wichte: 0,995 +0,003 -0,002 15 °C. i. A. W. Frings |
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| (1033) Glissol als Rostschutz Kuno Weber (Wohnort: 59929 Brilon) schrieb am Sonntag, 6. November 2011 um 16:49:07: |
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| Guten Tag, ich habe die ganze Seite nach Dieselkraftstoffen durchforstet, aber keine Antwort auf meine spezielle Frage gefunden. Ich lasse gern historische Modelldiesel (40 Jahre und älter) laufen. Treibstoffzusammensetzung: Petroleum und Äther je nach Größe des Motors und Glissol R bzw. Glissol S als Schmiermittel -Anteil abhängig wie weit der Motor eingelaufen ist. Nun meine Frage: Kann ich diese Schmierstoffe auch als Korrosionsschutz ansehen, oder empfehlen Sie mir nach einem Testlauf ein anderes Mittel zur Konservierung und Rostschutz. Oder empfehlen Sie mir gar ein anderes Öl zur Schmierung und und Schutz. Mit freundlichem Gruß Kuno Weber |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Glissol S ist nicht für Selbstzünderkraftstoffe geeignet, sondern ausschließlich für Alkoholkraftstoffe. Glissol R ist hingegen sowohl für Selbstzünderkraftstoffe als auch in purer Form zur Langzeitkonservierung geeignet, wird aber nicht mehr produziert. i. A. W. Frings |
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| (1032) AW 1029: OS Bio-Ethanol Zweitakter Hermann Böhmer (Wohnort: 80939 Münchne) schrieb am Donnerstag, 6. Oktober 2011 um 18:49:16: |
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| Sehr geehrter Herr Frings, vielen Dank für Ihren Hinweis bezüglich der Spiritusqualität. Üblicher Haushalts-Spiritus enthält tatsächlich nur 95-97% Ethanol und ist als Treibstoff ungeeignet. Zum gleichen Preis wird aber von diversen Anbietern auch 100%iges Ethanol (wwww.energieprofis.net) angeboten, z.B. für die momentan in Mode befindlichen Zimmerkaminfeuer. Als Schmierstoff empfiehlt die Fa. O.S. allen Ernstes 10% Rizinusöl. Vermutlich hat das weniger technische Gründe, soll vielmehr das "Bio"-Label unterstreichen. Mit einer Mischung aus diesem 100%igen Ethanol und 10% AeroSave fand heute der Probelauf statt. Wie erwartet bzw. erhofft läuft der Motor ohne Probleme, auch wenn er (subjektiv) etwas weniger freudig anspringt, als meine Methanoler. Auffallend ist auch, dass der Verbrauch deutlich geringer ist, als beim vergleichbaren Methanoler. Eigentlich schade, dass O.S. dieses Motorenkonzept hierzulande nicht anbietet... |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Das vollsynthetische AeroSynth 3 ist esterbasiert und biologisch gut abbaubar (80 %/21 Tage). i. A. W. Frings |
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| (1031) Aero Run-In Franz Leitner (Wohnort: 8812 St. Blasen) schrieb am Donnerstag, 6. Oktober 2011 um 9:41:09: |
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| Hallo, gibt es für das Aero Run--In ein Folgeprodukt, welches auch für Benzin geeignet ist ? Wenn nicht welches Öl würden Sie für das Einlaufen von Benzinmotoren (3W) empfehlen ? Danke Franz Leitner |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Die Produktion von AeroRun-in wurde wegen mangelnder Kundenakzeptanz eingestellt,daher gibt auch kein Nachfolgeprodukt. Zum Einlaufen sollte während der ersten 20 Betriebsstunden ein einfaches Zweitaktöl verwendet werden. Die vorsichtige Gashand ist primär entscheidend! i. A. W. Frings |
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| (1029) OS Bio-Ethanol Zweitakter Hermann Böhmer (Wohnort: 80939 München) schrieb am Freitag, 30. September 2011 um 21:57:28: |
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| Hallo Herr Frings, als exotisches Mitbringsel aus Fernost habe ich einen O.S. Max 120 AX Ring-BE Bio-Ethanol Motor (OS #19213) bekommen. Nun stellt sich ein unerwartetes Problem: der erforderliche Sprit (Ethanol + Öl) ist hierzulande offensichtlich nicht verfügbar. Kann ich wohl einen Versuch mit Spiritus wagen? Welches Öl mischt sich mit Ethanol? Wieviel Prozent würden Sie empfehlen? Vielen Dank für eine kurze Info! Hermann Böhmer |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Spiritus ist ungeeignet. Sie müssen 'Technisch reines' Ethanol verwenden. Als Schmierstoff eignen sich alle Aero...-Öle; wegen des auf zwei Ebenen arbeitenden Korrosionsschutzes ist AS 3 vorzuziehen. Die zu verwendende Ölmenge im Kraftstoff bestimmt immer der Motorenhersteller. Um auch Grenzverhalten zu kompensieren sollten Sie nicht weniger als 15 % einsetzen. i. A. W. Frings |
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| (1027) Aerosave vs Aerosynth 3 Steffen Loos (Wohnort: 57072 Siegen) schrieb am Montag, 19. September 2011 um 15:03:51: |
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| Hallo, können Sie mir vieleicht den Unterschied sagen zwichen den zwei Ölen ? MfG: Steffen Loos |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| AeroSynth 3 ist ein esterbasiertes Syntheseöl, niedrigviskos, nur für Methanolkraftstoff geeignet. AeroSave ist ein polyglykolbasiertes Syntheseöl, hochviskos, für Benzin- und Methanol geeignet. i. A. W. Frings |
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| (1026) Nachkonservierung mit AeroSave Jan F. Lübbert (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 17. September 2011 um 9:11:57: |
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| Werter Herr Frings, Ich habe einen OS FT 160, den ich mit MethaSynth 115+8 berteibe. Um Rostbildung zu vermeiden, möchte ich den Motor nach jedem Betriebstag nachkonservieren. Leider bietet Graupner das Öl AeroSynth 3, welches im Kraftstoff befindlich ist, nicht mehr in (für Privatkonsumenten) sinnvollen Mengen an. Gleichzeitig habe ich noch eine Flasche AeroSave zu stehen, welches man aber nicht mit AeroSynth 3 mischen soll. Wären negative Konsequenzen zu erwarten, wenn ich nach dem Betrieb einen Schluck AeroSave ins Kurbelgehäuse spritze und vor dem nächsten Betrieb wieder ablasse? Mit freundlichem Gruß ind vielem Dank, Jan F. Lübbert |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Das Vermischen der beiden unterschiedlichen Ölgenerationen ist nicht sinnvoll, da es zu Vernetzungen kommen kann. AeroSynth 3 wird in gängigen 5-Liter-Gebinden angeboten. i. A. W. Frings |
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| (1025) OS FL70 einstellen Missfeld Kay-Uwe (Wohnort: 27243 Harpstedt) schrieb am Freitag, 9. September 2011 um 3:05:14: |
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| Hallo Ich habe einen OS FL70 4-Takter und habe ihn glaube ich zu sehr verstellt. Wie muss ich den Vergaser auf Werkseinstellung zurücksetzen? Und was für ein Gemisch an Sprit soll ich nehmen. Wie weit muss ich am Vergaser die Leerlaufschraube aufdrehen bzw.zudrehen? |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Als Kraftstoff eignet sich MethaSynth 115+8. Jede Vergasereinstellung ist von der jeweiligen Viskosität des Kraftstoffes abhängig. Die Einstellung muß im Wechsel von der fetten Seite her begonnen werden. Eine Grundeinstellung ist mir nicht bekannt. i. A. W. Frings |
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| (1024) Nockenwellenverstellung FS48 Michael (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 30. August 2011 um 23:59:02: |
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| Hallo, ich betreibe einen OS FS48 als Carantrieb mit SX25Race-Kraftstoff. Dieser wird mit keiner besonderen Prozedur ("heißes Abstellen") abgestellt, sondern stellt durch Kraftstoffmangel ab. Anschließend werden über die Kurbelgehäuseentlüftung 2-3cm³ pures Titan-SX-Öl eingespritzt und kurz durchgedreht.So habe ich den Motor teilweise schon monatelang ohne weitere Behandlung stehen lassen und es zeigen sich keinerlei Spuren von Korrosion oder Verharzung. Die Konservierungsfähigkeit des Titan-SX ist wirklich beeindruckend! Tolles Produkt. Ich bin weniger an hohen Drehzahlen oder Spitzenleistung interessiert, vielmehr lege ich Wert auf einen niedrigen und stabilen Leerlauf und "Druck von unten heraus". Deshalb habe ich auch eine recht große Schwungmasse installieren müßen, da mit geringer Schwungmasse der FS48 bei niedrigen Drehzahlen sehr unsauber läuft. Nun gibt es ja die Möglichkeit die Ventilsteuerzeiten durch gewollten Fehleinbau(abweichend von der Punktmarkierung) der Nockenwelle Richtung früh/spät zu verschieben. Könnte das funktionieren mit dem Ziel niedrigerer Leerlauf und mehr Drehmoment im unteren Drehzahlbereich zulasten der Spitzendrehzahl/-leistung? Falls ja, in welche Richtung muß die Nockenwelle verstellt werden? Zum Schluß noch eine konsruktive Frage: Ich habe 2 FS48, einer hat einen vollen Kurbelwellenzapfen, beim anderen ist dieser hohlgebohrt(wie das bei vielen aktuellen OS-Viertakten zu sein scheint). Warum wird der Kurbelwellenzapfen hohlgebohrt? Rein vom Massenausgleich her(rotatorisch) macht es ja keinen Sinn. |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Versuche, wie sich das Laufverhalten dieser Motoren durch das Verändern der Steuerwinkel um jeweils +/- 1 Zahn verändert, habe ich vor vielen Jahren auch am FS 48 S. probiert. Der Motor läuft weicher, aber mit erheblich geringerer Leistung. Die Meßwerte müßte ich heraussuchen, ich meine aber, dass es mindestens 25 % Verlust gewesen sind. Der FS 48 S hatte anfangs Probleme mit abgescherten Hubzapfen. Das lag auch daran, weil dieser Motor bei falscher Handhabung ausgesprochen klingelfreudig ist. Denkbar wäre, dass durch konstruktive Modifikationen deswegen die Kurbelwelle geändert wurde. i. A. W. Frings |
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| (1023) Nachtrag: OS FT 160 Luftschraube Jan Lübbert (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 27. August 2011 um 11:58:00: |
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| Sind Sie sicher, dass der FT 160 mit einer 16x8" 9200 macht? Das kommt mir sehr viel vor, wenn mit 15x8 gängige Drehzahlen bei ca. 8800 liegen. Vielleicht ein Tippfehler? Wie es aussieht, sollte ich dann wohl besser die 14x7 Dreiblattluftschraube vorziehen (Bin im Durchmesser auf max 15" beschränkt)? Mit freundlichem Gruß, Jan F. Lübbert |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Sie haben recht, hier liegt (lag) ein Versehen vor. Mit der APC 16" X 8 macht der FT 160 (mit Pegasus 1414/20, Herzog 2-in-1 300 ccm Dämpfer, AeroSynth 2 + 10 % NM) im Schnitt 8570 RPM. APC 15" X 10: 8150 RPM. i.A. W. Frings |
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| (1022) Titan SX Synth ÖL / Aerosynth 3 Stefan Karsch (Wohnort: 86830 Schwabmünchen) schrieb am Donnerstag, 25. August 2011 um 21:07:16: |
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| Hallo Herr Frings; Ist das Titan SX Synth Öl im Graupner Kraftstoff vergleichbar mit dem Aerosynth 3 Öl?? Welches Öl können Sie als universelles Konservierungsöl empfehlen, wenn man z.B. Coolpower Kraftstoff verwendet? Kann man Aerosynth Öl nehmen?? Vielen Dank, Stefan Karsch |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| AeroSynth 3 ist die Hausmarke von Fuchs Europe, Titan SX wird speziell den Vorgaben von Graupner angepasst. Beide Öle sind bezüglich der Viskositätslage und der Grundöle ähnlich. Aufgrund der immer möglichen Unverträglichkeiten sollten unterschiedliche Öle grundsätzlich nicht eingesetzt werden. i. A. W. Frings |
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| (1020) OS FT 160 Luftschraube Jan Lübbert (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 25. August 2011 um 17:37:56: |
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| Werter Herr Frings, Meine Frage passt zwar nicht direkt zu Schmier- und Kraftstoffen, jedoch glaube ich, dass Sie mir dennoch helfen könnten: Kürzlich habe ich mir einen OS FT 160 zugelegt (bis jetzt ca. 5 Betriebsstunden) und betreibe diesen jetzt mit MethaSynth 115+8. Früher flog ich in dem selben Modell den FT 120II mit einer Graupner Nylon 14x7 Zoll Dreiblattluftschraube. Der 160er dreht diese jetzt auf 9100, was ich für grenzwertig viel halte. Alternativ habe ich mir eine 15x8 Luftschraube (ebenfalls Graupner Nylon Dreiblatt) angeschafft. Mit der macht der Motor ca. 8000. Der Schub und die Flugleistung sind nahezu identisch, wobei ich den Eindruck habe, dass die kleine Latte ein kleines bischen mehr macht. Der Motor soll vorrangig für Seglerschlepps eingesetzt werden. Doch nun zum Problem: Ich glaube, dass der Motor mit der großen Latte etwas überfordert sein könnte, weil im Geräusch bei Vollgas immer ein gewisses Nageln anklingt, das ich erst mit ziemlich fetter Gemischeinstellung weg bekomme, wobei dann nur noch ca. 7500 Touren drin sind. Weiterhin fiel mir auf, dass ich das Vollgasgemisch mit der großen Luftschraube deutlich weiter aufdrehen musste, als mit der kleinen. Es kommt ein Drucktanksystem sowie eine Doppelvergaseranlage mit Pegasus-Vergasern zum Einsatz. INteressanterweise ist die Gas-Leistungskurve mit der großen Luftschraube näher an der Linearen, während sie mit der kleinen stark degressiv verläuft. Liegt das vielleicht am Ansaugweg? Weiterhin ist es mit der großen Latte kaum möglich, den Motor von Hand vorwärts zu starten. Welche Luftschraube würden Sie mir empfehlen? Was ist "schädlicher"? Grenzwertig hohe Drehzahl oder Nageln? Leider gibt es keine Luftschraube mit Zwischengröße, z.B. 15x7... Mit freundlichem Gruß und vielem Dank im Voraus, Jan F. Lübbert |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Mit 5 lediglich Betriebsstunden ist der Motor noch nicht eingelaufen. Für den FT 160 passt für optimale Leistung eine 16" X 8 Luftschraube, möglichst schwer aus Kunststoff. Die Bodendrehzahl mit 1 Vergaser liegt damit bei 8570 RPM (APC). Wenn der O. S. FT 160 klingelt, ist das deutlich zu hören; bei Vollgas im Steigflug hört es sich so an, als ob eine kleine Schraube im Auspuff wirbeln würde. Klingelnde Verbrennung ist einer der gefährlichsten Betriebszustände! i. A. W. Frings |
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| (1019) Titan SX- synth Oil zur Konservierung Stefan Karsch (Wohnort: 86830 Schwabmünchen) schrieb am Mittwoch, 24. August 2011 um 17:14:34: |
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| Sehr geehrtes Team, Zur Zeit verwende ich Cool Power MV Sprit mit 15% Nitro und 18% syntetischem Öl, da mein Händler keinen Graupner SX 12 Sprit mehr liefert. Meine Frage lautet: Kann ich das Titan SX-Synth Oil von Graupner auch weiterhin als Konservierungsöl verwenden, auch wenn im Sprit ein anderes synth. Öl verwendet wird?? Kommt es zu unerwünschten Reaktionen im Motor nach dem Fliegen?? Welche anderes Öl würde sich als allround Konservierungsöl eignen?? Vielen DAnk für Ihre Hilfe, MfG Stefan Karsch |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Titan SX Oil darf mit anderen Schmierölen nicht kontaminiert werden, da es dann zu Ausfällungen oder zu unerwünschten Vernetzungen kommen kann. i. A. W. Frings |
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| (1018) passender Sprit für OS FT 300 Rudolf Schwarz (Wohnort: 90469 Nürnberg) schrieb am Samstag, 6. August 2011 um 23:29:06: |
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| Hallo Herr Frings, habe einen fast neuen Boxer ergattert, den ich gelegentlich mit einem Propeller laufen lassen möchte. Welchen Sprit würden Sie dafür empfehlen? (es kommt ja nicht auf Leistung an, sondern auf einen sauberen Rundlauf, gute Gasannahme und vor Allem auf sichere Schmierung). Gibt hilfreiche Tipps bspw. für eine gute Vergasereinstellung? Eine Glühelektronik (Jamara Glow4) war dabei. Wie konserviere ich den Motor sicher bis zum nächsten Betrieb? Bin sehr auf Ihre Antwort gespannt - vielen Dank. |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Als Treibstoff eignet sich MethaSynth 115+8. Zum Konservieren pures AeroSave injizieren. i. A. W. Frings |
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| (1017) OS FS 48 kontert Jo Nüsseler (Wohnort: 89129) schrieb am Donnerstag, 4. August 2011 um 13:57:36: |
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| Hallo nochmal, nein keiner der Motore ist neu,deshalb keine mechanische Änderung. Mit der 11X7 dreht der Linksläufer 10800 1/min. Noch mehr Drehzahl mit schlechterem LS-Wirkungsgrad ist eigentlich nicht erwünscht. Ich verwende die Rainbow-tronic-Glühung, könnte eine andere Kerze bei sonst gleicher Konfiguration eine Lösung sein? Gibt es überhaubt alternative Kerzen? |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Der Grund für die altprofilierten SN ist auch deren höheres Gewicht. Aufgrund der Zusatzglühung könnte eine besonders kalte Kerze funktionieren. Der FS 48 S reagiert besonders empfindlich (primär) auf zu geringe Schwungmasse oder (sekundär) auf zu große Propellerlast, er ist dann ausgesprochen klingelfreudig. Das schlagartige Kontern kann durchaus zum Abscheren des Hubzapfens führen. i. A. W. Frings |
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| (1016) OS FS 48 S. kontert Jo Nüsseler (Wohnort: 89129) schrieb am Donnerstag, 4. August 2011 um 8:00:08: |
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| Hallo Herr Frings, ich betreibe in einer Zweimot einen links- und einen rechtslaufenden OS FS 48. Der Rechtsläufer zeigt nach mehreren Tankfüllungen ohne Auffälligkeit plötzlich starkes Kontern. Die bekannten Abstellmaßnahmen, wie große LS-Masse, Kerze OS-F, Verdichtung runtersetzen wurden aus Erfahrung schon vorher umgesetzt. Konfiguration: APC 11X7 (Verfügbarkeit Linksläufer!), 100mm CFK-Spinner (50gr Masse),Aeros.3/Meth./Nitr. im Verhältnis 15%/75%/10%. Was kann ich noch tun? | |||
| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Wenn der Rechtsläufer, noch neu, bzw. nicht eingelaufen war, könnte das nicht unbekannte Kontern deswegen erst später aufgetreten sein, weil durch den Einlaufvorgang die Kompression ansteigt. 11"X7 ist etwas viel, versuchsweise die alten Graupner SN 10,5"X6 montieren. Ein weiteres Erhöhen der Schwungmasse, z. B. Spinnerplatte, ist ebenfalls sehr hilfreich. i. A. W. Frings |
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| (1015) Lagerung Kraftstoff Pit Breid (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 25. Juli 2011 um 19:11:41: |
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| Wie lange kann Sprit/Öl ungeöffnet/angebrochen verwendet werden, ohne Schäden an den Motoren zu riskieren? Gibt es ein definiertes Verfallsdatum? | |||
| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Kraftstoff 1 / 1/2 Jahr, Schmierstoff 3 / 1 Jahr(e). i. A. W. Frings |
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| (1014) Einlaufen PH 160FT Bernd Langner (Wohnort: Lohne) schrieb am Samstag, 23. Juli 2011 um 9:32:33: |
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| Hallo Herr Frings Ich habe einen neuen 4T Boxermotor von PH mit 26cc. Als Kraftstoff will ich Aerosynth III einsetzen mit 15% Ölanteil. Kann ich diesen Kraftstoff auch zum einlaufen nehmen? oder sollte es Kraftstoff mit höheren Ölanteil sein.Alternativ hätte ich noch Kraftstoff mit 18% Rizinus für die ersten Laufstunden. Welche Vorgehensweise und welchen kraftstoff raten Sie mir. MFg Bernd Langner |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Ich würde den Motor direkt mit dem Kraftstoff einfliegen, der auch später zum Regeleinsatz verwendet werden soll. Dann lernt man den Motor und seine Vergasereinstellung von Anfang an richtig kennen und muß bei einem späteren Umstellen nicht die dadurch bedingte andere Einstellung nochmals durchlaufen. In erster Linie ist für einen guten Motoreinlauf eine zurückhaltende Gashand gefordert. i. A. W. Frings |
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| (1013) Vergasergrundeinstellungen Mario (Wohnort: 8753 FOHNSDORF) schrieb am Samstag, 23. Juli 2011 um 8:25:31: |
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| Ich besitze einen gebrauchten Webra BOXER 30-2-FT Glow Aero habe ihn erst einmal gereinigt und auch alle Düsen durchgeblasen und will ihn jetzt Starten. Da ich aber keine Vergasergrundeinstellung kenne Bitte ich um Hilfe, wie ist die Grundeinstellung Standgas bzw. Vollgas. | |||
| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Ich kenne den Motor nicht aus eigener Praxis, weiß daher nichts über dessen Vergasereinstellung. Grundsätzliches über Vergaserjustage etc. findet sich zum Beispiel hier: https://www.alles-rund-ums-hobby.de/de/Modellbau/Buecher/Modellmotoren-praxisnah i. A. W. Frings |
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| (1012) Viertakter kontert Dieter Soyez (Wohnort: 74722 Buchen) schrieb am Dienstag, 19. Juli 2011 um 14:48:02: |
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| Hallo Herr Frings, nochmal zu meiner Frage tt F-91S.Der Propeller ist eine Graupner Nylon.Probiert habe ich schon 13x8 und 12x7.Glühkerze verwende ich OS-F. Aktuell will ich durch reduzierung der Kompression evtl.Frühzündung vermeiden.Ich bin für alle Tips sehr Dankbar!mfg D.Soyez |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Wenn vorhanden, mit einer der früherer grauen Graupner Propeller 12,5" X 6 probieren, die sind relativ schwer. Wichtig ist eine hohe Schwungmasse. Gegebenenfalls Spinner aus Messing verwenden. (Ursache ist in "Modellmotoren-Praxisnah" genau beschrieben.) Reduzierung der Verdichtung durch 2 weitere Kopfdichtungen ist machbar, NM-Anteil auf 12 % erhöhen. i. A. W. Frings |
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| (1011) Probleme mit TT F-91S Dieter Soyez (Wohnort: 74722 Buchen) schrieb am Montag, 18. Juli 2011 um 21:14:21: |
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| Hallo Herr Frings, seit einigen Wochen versche ich,meinen 15ccm Viertakter zu ordentlichem Laufverhalten zu bringen.Anspringen ist kein Problem.Ich betreibe den Motor mit Glühung.Es kommt jedoch immer wieder vor,daß der Propeller ab ca 3/4Gas mit Kontermutter abfliegt und der Motor schlagartig steht.Sprit ist 10%Nitro,15%Aerosynth3.Propeller 14x7.ich konnte durch verschiedenste Einstellungen noch keine besserung erzielen.Vielleicht haben Sie einen Tip für mich? mfg.D.S |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Wird der Viertakter mit Holzpropeller betrieben? Das, was Sie schreiben, hört sich nach zu geringer Schwungmasse an. (Dieses starke Kontern des Motors ist gefährlich, denn dadurch kann letztendlich der Hubzapfen abscheren!) Abhilfen: Luftschraube aus schwererem Kunststoff verwenden, Luftschraubendurchmesser eine Nummer kleiner wählen, Glühkerze O.S. Typ "F" montieren. Rückmeldung wäre interessant. i. A. W. Frings |
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| (1010) Aspen / Super Benzin olaf hartung (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 18. Juli 2011 um 1:15:09: |
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| Hallo Herr Frings! habe die Absicht mir einen Saito FG 36 zuzulegen. Kann man diesen Motor mit Aspen betreiben? Oder doch lieber Super? Welches Öl würden Sie empfehlen? MfG Olaf |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Aufgrund der auf Dauer doch recht starken Rückstandsbildung bin ich von Aspen nicht mehr richtig überzeugt. Ich fliege daher seit Anfang der Saison das alkoholfreie Ultimate von Aral und das esterbasierte Zweitaktöl Planto Twin S. i. A. W. Frings |
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| (1009) Leistung Hofmann ,Klaus i.A. Club Taucha (Wohnort: 04349 Leipzig) schrieb am Freitag, 3. Juni 2011 um 8:50:55: |
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| Lieber Herr Frings im Auftrag v. Club-Mitglied . Er hat einen MVVS-35 ccm BENZINER. Klingt wie ein 4-Takter und bringt keine Leistung. Motor nicht alt.Vergaser Standart. An 2,40 m Piper Herzliche Grüße Klaus |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Ohne nähere Angaben ist eine Beurteilung nur vage möglich. 'Viertaktern' weist meist auf ein zu fettes Gemisch hin, der Motor setzt dann jede zweite Zündung aus. Eventuell ist auch die montierte Luftschraube zu groß. i. A. Werner Frings |
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| (1008) kurbelgeheuse einer stihl 025 hoffmann (Wohnort: 42697) schrieb am Freitag, 27. Mai 2011 um 14:33:45: |
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| womit kann mann das kurbel geheuse richtig abdichten habe schon mehrer dichtung kleber aus probiert | |||
| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Beispielsweise mit Hylomar M oder H. i. A. W. Frings |
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| (1007) Vollständiger Kompressionsverlust nach Ventilwechsel Alexander Bachmann (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 19. Mai 2011 um 23:30:46: |
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| Hallo Herr Frings, ich wende mich an Sie, da ich mit dem Kompressionsverlust meines Magnum 80 AR FS Viertakter nicht mehr weiter weiß. Die Vorgeschichte: Wegen eines Lagerschadens habe ich den Motor komplett zerlegt. Dabei ist mir das ziemlich verschlissene Auslassventil aufgefallen (weißlich angelaufen, Blasenbildung). Da es dieses nur als Set mit dem Einlassventil gibt, habe ich auch dieses ausgewechselt. Nach einer gründlichen Reinigung aller Komponenten mittels Kaltreiniger und Ultraschallreinigung wurde der Motor routinemäßig mit neuen Lagern, neuen Ventilen und neuen Dichtungen wieder zusammengebaut. Zu meinem Erstaunen musste ich feststellen, dass der Motor nach dem Zusammenbau bei eingesetzter Glühkerze keine Kompression aufbaut. Vielmehr "pustet" er die Luft aus dem Entlüftungsnippel wieder heraus. Wenn ich mit meiner Handfläche die Ein- und Auslassöffnung am Zylinderkopf zu halte, merke ich wie an der Einlassöffnung bei geschlossenem Einlassventil gesaugt wird. Das darf doch nicht sein... . Meine Frage daher: Müssen die Ventile und die Ventilsitze aufeinander angepasst / eingeschliffen werden? Falls ja, an wen kann man sich wenden? Was könnte sonst die Ursache für diese Symptomatik sein? Für eine Antwort wäre ich sehr dankbar! MfG, Alexander Bachmann |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Wenn der Motor aus der KH-Entlüftung bläst, ist dies ein Hinweis für eine mangelhafte Kolben-/Zylinderbüchsenabdichtung. Neue Ventile müssen eingeschliffen werden. Das geht prima mit Ventileinschleifpaste, Grad 'fein'. Es ist darauf zu achten, dass die eingeschliffene Sitzfläche lediglich 0,2 - 0,4 mm mißt. i. A. W. Frings |
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| (1006) OS 320 Pegasus Wymann Eduard (Wohnort: 3086 Zimmerwald) schrieb am Montag, 2. Mai 2011 um 14:22:39: |
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| Werter Herr Frings Mein Pegasus ist nun im Flieger in Betrieb. Letzthin hatte ich Schwierigkeiten beim Anlassen wie folgt: Mit der erprobten Düsennadeleinstellung von ca 1,5 U offen konnte ich nach dem Anspringen des Motors nicht auf Vollgas beschleunigen. Ca ab Halbgas ist der Motor trotz zunehmender Gasstellung am Sender eingesunken ,d.h. er drosselte und wollte abstellen. Bei rascher Rücknahme des Gashebels konnte ich ihn jeweils in Drosselstellung stabilesieren. Das Spiel lies sich mehrmals wiederholen! Durch unsystematisches Nachglühen und Schrauben an der Düsennadel konnte ich schliesslich diesen Zustand nach dem Verbrennen einer halben Tankfüllung ohne für mich erkennbaren Grund Ueberwinden und den Flieger starten. Haben Sie Erklärungen oder Typs? Merci, Gruss: E.Wymann |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Das hört sich so an, als ob im Düsenbereich des Vergasers Verschmutzung sitzt oder saß. Der Pegasus ist ein äußerst zuverlässiger und problemlos startender Motor. Letzteres hat mich mehrere gebrochene Finger gekostet. i. A. W. Frings |
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| (1005) Kraftstoff für OS-MAX 37 SZ-H Wilhelm Brückner (Wohnort: 12249) schrieb am Montag, 25. April 2011 um 20:15:47: |
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| Sehr geehrter Herr Frings, ich baue gerade einen Raptor 30V2 Heli, den ich mit dem OS-MAX 37 SZ-H (mit Zimmermann 32er Dämpfer) ausrüsten werde. In der englischen Original Bedienungsanleitung des OS 37 SZ-H wird ein Ölanteil von mindestens 18 % vorgeschrieben, empfehlenswerter Nitromethan Anteil 10 - 30% (!); in der übersetzten, deutschen Anleitung von Graupner steht nichts über den Ölanteil, sondern die Empfehlung, Aerosynth Competition SX-5, SX-10, Titan Synthetik S5 oder S12 zu verwenden. Diese haben meines Wissens aber einen wesentlich niedrigeren Ölanteil. Welche Mischung würden Sie empfehlen? Vielen Dank Wilhelm Brückner |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Grundsätzlich gelten die Vorgaben des Motorenherstellers. 18 % Öl kosten etwas mehr Leistung als 15 %, bieten dafür aber erheblich mehr Sicherheit und auch mehr innere Wäreabfuhr. Bei moderaten NM-Anteilen und ruhigem Flugbetrieb würde ich persönlich nach dem ersten Einlauf mit 15 % Ölanteil fliegen. i. A. W. Frings |
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| (1004) Ehanol beim KKM Christoph Rademacher (Wohnort: 46149 Oberhausen) schrieb am Sonntag, 17. April 2011 um 11:04:51: |
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| Aus welchen Gründen verträgt der Wankel E85 als Zumischung nicht ? Mit freundlichen Grüßen, Christoph Rademacher |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Wegen der mit Alkohol unverträglichen Bauteile und des anderen Verhältnisses der Kraftstoffanteile zu den Luftanteilen. i. A. W. Frings |
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| (1003) Richtiger Kraftstoff für Boxer OS MAX FT 160 Steffen Nowotny (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 12. April 2011 um 16:49:21: |
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| Hallo Herr Frings, kann ich für einen neuen OS MAX FT 160 den MethaSynth115+8-Kraftstoff unverändert, auch in der Einlaufphase, verwenden? Die Betriebsanleitung empfiehlt mindestens 18% synth. Öl, also müßte ich theoretisch noch die fehlenden 3% zumischen? Danke und viele Grüße - Steffen |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Aus Gewährleistungsgründen müssten Sie tatsächlich den Motor immer mit 18 % Öl betreiben. Ich persönlich hätte auch in der Einlaufphase keinerlei Bedenken, den Motor - auch wenn es mein eigener wäre - mit MethaSynth 115+8 zu betreiben. i. A. W. Frings |
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| (1002) Produktioneinstellung von MM100 zu Jahresende??? Gerd (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 8. April 2011 um 11:32:36: |
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| Hallo, ich habe gehört das die Firma Fuchs zum Jahresende 2011 die komplette Produktion von dem Modellmotoren-Methanol MM100 einstellen wird. Auch mit den Ölen soll es nicht weiter gehen. Über Graupner ist ja jetzt schon nichts mehr zu beziehen. Stimmt das? Wenn ja findet ich das nicht gerade sehr erfreulich. |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Davon ist mir nichts bekannt. Methanol 100 wird weiterhin vertrieben und die Fa. Graupner ist nach wie vor unser Vertriebspartner. i. A. W. Frings |
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| (1001) Kompression FS-30 Stefan R. (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 5. April 2011 um 23:40:42: |
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| Hallo, wie hoch ist die Kompression eines OS FS-30(aktuelles Modell)? Ich habe mal interessehalber die Steuerzeiten des Ventiltriebes vermessen und komme auf recht große Ventilüberschneidungswinkel. Einlass öffnet bei ~50° vor OT und der Auslass schließt ~25° nach OT. Das scheint mir recht viel. Wie ist die Soll-Auslegung diesbezüglich von OS? Danke! |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Das Verdichtungsverhältnis durchschnittlicher Methanol-Modellmotoren liegt etwa bei 1 : 7 bis 1 : 8. Die großen Steuerwinkel sind notwendig, um die hohen Drehzahlen zu ermöglichen. Wenn Sie richtig gemessen haben, ist das vorgefundene Maß der Sollwert. i. A. W. Frings |
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| (1000) E85 + AeroSave im Kreiskolbenmotor Christoph (Wohnort: 46149 - Oberhausen) schrieb am Dienstag, 5. April 2011 um 10:13:59: |
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| Vielen Dank für die schnelle Antwort. In den letzten 2 Jahren habe ich mich intensiv mit dem Wagen beschäftigt. Die meisten Motoren sterben durch Ablagerungen und folgenden Dichtleistenbruch, weil Mazda leider das Öl aus dem Motorsumpf zur Schmierung der Lauffläche nimmt. Daher habe ich meinen mit einem Adapter aus den USA umgebaut. Im Motor schmiert weiterhin 4-Takt-Öl. Die zweite Pumpe für die Lauffläche der Rotoren zieht aus einem Roller-Öltank mit Geber Liqui Moly Racing Synth 2T (Art.-Nr. 1505). Da Mazda mit dem Wagen die Euro 4 erfüllen wollte ist jedoch die Öleinspritzmenge extrem gering gewählt. Also mische ich momentan 1:300 oder 1:200 das gleiche Öl beim Tanken zu. Jedoch weiss ich nicht, wie gut sich das Liqui Moly-Öl mit E85 verträgt. Ist ja nicht für Alkohol-Mischungen geeignet. Das Zutanken von E85 hat für mich 2 Gründe. Zum einen der Preis. Super liegt bei 1,56 in Oberhausen. E85 tanke ich für 1,06. Zum anderen die saubere und kältere Verbrennung. Viele RX-8-Fahrer kämpfen mit defekten Kats durch eben die Verbrennung von 4-Takt-Öl (oben beschrieben) und heisse Abgase (prinzipbedingt). Aus welchen Gründen verträgt der Wankel E85 als Zumischung nicht ? Bin jetzt 100 km mit 35 Liter Super E5 und 25 Liter E85 gefahren und der Wagen läuft traumhaft. Liege damit sehr wahrscheinlich auch noch genau im Fenster der Lambda-Regelung (10 oder 15 %). Mehr Anteil E85 möchte ich auch gar nicht zutanken. Habe gestern nach ausgiebigem Warmfahren einmal durchbeschleunigt und bei 252 km/h ausrollen lassen. Leistungsverlust ist also auch nicht ansatzweise vorhanden, der Wagen ist mit 235 km/h angegeben. Vielen Dank für ihre Mühe sich das Alles durchzulesen und das Teilen ihrer Kompetenz mit diesem Forum. Mit freundlichen Grüßen, Christoph |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| (999) E85 + AeroSave im Kreiskolbenmotor! Christoph (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 4. April 2011 um 18:44:14: |
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| Ich fahre einen Mazda RX-8 mit Kreiskolbenmotor und mische ab und an E85 hinzu (circa 20 Liter auf 60 Liter Tankinhalt). Liege ich mit Aerosave richtig als Premix-Öl ? Mischungsverhältnis ist circa 1:250. | |||
| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Grundsätzlich ist AeroSave sowohl in Benzin, als auch in Alkohol löslich. Für den KKM ist Alkoholzusatz kontraproduktiv. Mazda gibt eine Freigabe für E 10, darüber hinaus jedoch nicht. i. A. W. Frings |
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| (998) Mischung AeroSynth-Competition + AeroSave Verena Becker (Wohnort: hannover) schrieb am Freitag, 25. März 2011 um 4:21:58: |
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| Hallo! Mein Händler hat mit aerosynth competition Sprit verkauft. 12 Prozent ölanteil. Zum motoreneinlaufen (viertakter) würde ich aber gerne einen höheren ölanteil nehmen. Kann ich etwas aerosave beimischen? MfG Verena |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Das Zumischen von AeroSave zu AS-Competition ist kein Problem, beide Öle sind 100 % kompatibel. i. A. W. Frings |
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| (997) Ölauswahl Stefan Reith (Wohnort: 97440 Werneck) schrieb am Montag, 21. März 2011 um 23:33:01: |
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| Ich rätsele noch welches Ol ich das nächste mal für meine Methanoler (2T, 4T, vielleicht auch mal wieder der Wankel?) nehmen soll. Aerosynth3 - oder AeroSave? Seid meiner Jugend bin ich Nitromethanverweigerer, aber komme der Motorenpflege nicht immer perfekt nach. Den Motoren zuliebe AeroSave (Koorrosionsschutz), der Umwelt zuliebe Aerosynth3? Sind die Unterschiede groß? Außerdem mische ich nach Waage, mir fehlt noch die Dichte von AE3. Danke Stefan |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Ohne Nitromethan laufen viele Motoren nur, wenn sie an der Magergrenze betrieben werden, das tut ihnen natürlich nicht gut. AeroSave ist hochviskos, AeroSynth 3 ist ein modernes, niedrigviskoses Syntheseöl mit hohem Esteranteil. Da die Motoreneinstellung ohne NM oft heikel ist, sollte in diesen Fällen AeroSave verwendet werden. Die Dichte liegt bei unseren Modellmotorenölen knapp unter 1 g/cm³. i. A. W. Frings |
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| (996) Saito 82 Hans-Werner Zdunski (Wohnort: 44879 Bochum) schrieb am Sonntag, 13. März 2011 um 21:58:56: |
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| Hallo Herr Frings Ich habe einen Saito 82 Golden Knight Viertackt Motor. Meine frage wieviel Nitro braucht dieser Motor MFG HWZ |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| MethaSynth 115 + 8 ist ein Kraftstoff, der für diesen Motorentyp sehr gut geeignet ist. i. A. W. Frings |
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| (995) Altöl aus Viertakter nach Gebrauch ablassen? Thomas Rücker (Wohnort: 31707) schrieb am Freitag, 4. März 2011 um 17:26:17: |
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| Hallo Herr Frings, ich verwende zwei FT160-Viertakt-Boxermotoren mit senkrecht nach unten stehender Kurbelwelle in Hubschraubern (Heim/Vario). Die Motoren wurden von mir nach dem "Alpha"-Prinzip von OS modifiziert, so daß kein Ölablassnippel mehr benötigt wird (das Öl wird über die Stößelrohre und Zylinderköpfe wieder in die Saugrohre zurückbefördert). Das führt nun dazu, daß nach dem Betrieb etwa 6ml "Altöl" in den Motoren zurückbleibt. Um dieses Öl aus den Motoren zu entfernen, müssten die Hubschrauber jeweils längere Zeit auf den Kopf gestellt werden, da die Ablassnippel an der Rückseite der Motoren sitzen, weshalb ich darüber nachdenke, ob das Ablassen des Öls überhaupt notwendig ist. Daher die Frage, ob ich das gebrauchte Öl - zumindest innerhalb der Flugsaison, wo alle paar Tage bis Wochen geflogen wird - gefahrlos in den Motoren belassen kann, oder ob es besser entfernt werden sollte, um schädliche Korrosion zu vermeiden. Ich verwende Methanolkraftstoff mit 15 bis 17% Aerosynth 3 und 5 bis 10% Nitromethan. Falls ablassen empfohlen wird: Soll der Motor dann ölfrei stehen bleiben, oder eine gewisse Menge frisches Aerosynth 3 o.ä. wieder eingefüllt werden? Vielen Dank! Thomas Rücker |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Wenn Sie den Motor beim letzten Flug des Tages vor dem Abstellen mehrere Minuten mit hoher Leistung betreiben, wird ein großer Teil der schädlichen Rückstände weitgehend verbrannt beziehungsweise ausgestoßen. Das sollte für den Korrosionsschutz ausreichen. Sicherheitshalber empfiehlt sich dennoch eine anschließende pure Zugabe von AeroSynth 3 als Injektion für den denkbaren Fall, dass die Menge der Schadstoffe die Wirkmenge des Inhibitors übersteigt. i. A. W. Frings |
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| (994) Os FS 60 Jorg-michael Wruck (Wohnort: 17398 Ducherow) schrieb am Sonntag, 13. Februar 2011 um 18:16:52: |
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| Hallo, Ich habe einen OS FS 60 ( Neu ), ich möchte für diesen MotorAerosynth verwenden. Wie hoch muss der Ölanteil sein und wieviel Nitro? Ich möchte den Motor nicht beschädigen Danke MfG Jörg |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Tatsächlich ein noch unbenutzter FS 60? Ist zum Betreiben inzwischen fast zu schade! Nehmen Sie nicht weniger als 15 % AeroSynth 3 + 10 % Nitromethan. Viel Spaß mit Ihrem Museumsstück! i. A. W. Frings |
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| (993) Marcus Eberhard (Wohnort: 55296) schrieb am Montag, 7. Februar 2011 um 13:50:58: |
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| Hallo nochmals Herr Frings, ich hatte heute schon eine Antwort von Ihnen erhalten, vielen Dank hierfür. Die Firma Spritonline.de hat einen Sprit mit 20% Aerosynth 3 und 15% Nitro als fertige Mischung im Angebot, wäre das auch möglich oder eignet sich Aerosynth generell nicht für meine Anwendung? Vielen Dank! |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Selbstverständlich ist auch diese Mischung für diesen Motor sehr gut geeignet. i. A. W. Frings |
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| (992) OS FS 26 S CX Marcus Eberhard (Wohnort: 55296) schrieb am Sonntag, 6. Februar 2011 um 19:04:32: |
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| Hallo Herr Frings, ich besitze einen der sehr raren OS 4 Takter der für den Einsatz in Fahrzeugen entwickelt wurde. Nun soll er erstmalig, ist bisher noch nie gelaufen, in einem Pistenbully als Antriebsmotor eingesetzt werden. Ein Zwangskühlung per Ventilator gibt es, der dreht die doppelte Motordrehzahl, es geht in diesem Modell auch nicht um Geschwindigkeit sondern um Kraft bei niedrigen Drehzahlen - und den Sound. Ich habe aktuell noch (recht viel) 2 Takt Sprit mit 16% Nitro aber nur 12% bzw. 9% Synthetik-öl. Kann ich da einfach mehr Öl zusetzen um auf die vom Hersteller geforderten 18% zu kommen? Wenn ja welches Öl, wenn nein welchen Sprit aus Ihrem Hause können Sie empfehlen der die empfohlenen 16% Nitro enthält? Vielen Dank! |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Den bisherigen Kraftstoff sollten Sie zum Auffetten ausschließlich das gleiche Öl verwenden, das in der Mischung enthalten ist. Als Fertigkraftstoff können Sie Titan SX-25 Race oder Titan SX-12 Aero verwenden. Diese Kraftstoffe enthalten 15 % Öl. Für die Einlaufphase können Sie Titan SX-Synth-Oil zumischen. i. A. W. Frings |
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| (991) Dieselkraftstoff Wymann Eduard (Wohnort: CH 3086 Zimmerwald) schrieb am Dienstag, 25. Januar 2011 um 13:36:01: |
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| Werter Herr Frings Gibt es heute noch jrgendwo Dieselkraftstoff fertig gemixt zu kaufen?? Wenn nein, welche Rezeptur ( Anteile, Komponenten)würden Sie für einen 1,5 ccm Hurrican empfehlen?? Merci, Gruss E.Wymann |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Ausführliche Beiträge hierzu finden Sie in Beitrag Nr. 825 und weiteren Beiträgen. i. A. W. Frings |
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| (990) Zündbeschleuniger Wymann Eduard (Wohnort: CH 3086 Zimmerwald) schrieb am Freitag, 7. Januar 2011 um 14:43:19: |
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| Werter Herr Frings Beim mischen von Dieselkraktstoff -Aether, Petrol und Rhizinus- wird empfohlen 1-2% ZUENDBESCHLEUNIGER zuzumischen. Was kann ich hierzu verwenden und wo ist dieser Saft käuflich?? Für Ihre Hilfe besten Dank zum voraus : Gruss:E.Wymann |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Isopropylnitrit[C3H7NO2] ist geeignet und zumindest theoretisch in Kleinmengen über Apotheken erhältlich. i. A. W. Frings |
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| (989) Entfettung und Kleben von Aluminium Hans-Birger Bengtsson (Wohnort: 82288 Kottgeisering) schrieb am Freitag, 7. Januar 2011 um 13:25:44: |
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| Hallo Herr Frings, Meine Enya 41-4C (Viertakter) wurde nach einer härteren Bodenberührung beschädigt. Der Stahlkrümmer löste sich und riß dabei ein Teil des Gewindes aus dem Gehäuse aus (ca. 50%; halbkreisförmig). Der Bruch ist recht sauber und ich stelle mich die Frage, ob das geklebt werden kann nach sorgfältiger Entfettung? Läßt sich Aerosynth mit Aceton oder Nitroverdünnung restlos entfernen? Welcher Kleber würden Sie hier empfehlen? Nach Recherchen fand ich einen Kleber (HYLOmix), der kurzzeitig Temperaturen von +300°C bestehen könnte. Für Ihre Antwort bedanke ich mich schon im Voraus. Mit besten Grüßen, H.-B. Bengtsson |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Nitroverdünnung ist zur Entfettung ungeeignet, Aceton funktioniert, Bremsenreiniger ist die beste Lösung. Aber: Mit dem Kleben eines Ausbruchs direkt im Zylinderkopfgewinde wird es nicht funktionieren. Die Temperaturen dort im Krümmerbereich liegen erheblich über der Festigkeitsgrenze der typischen Epoxidkleber, denn die Kerntemperatur des Abgasstrahls liegt bei Vollgas deutlich über 600 °C. Vielleicht haben sie Glück, jedenfalls müssen Sie den Kleber mit reichlich pulverisierten Aluminium-oder Kupferfeilspänen vermischen. i. A. W. Frings |
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| (988) Umbau auf Zündung und Benzin Dasbourg Jos (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 3. Januar 2011 um 10:02:20: |
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| Hallo Herr Frings, ich besitze ein Saito 300 Boxer welchen ich auf Benzin mit elektronischer Zündung umbauen lassen möchte.Ist es eigentlich möglich ein Methanoler zum Benziner umzubauen? Danke für Ihr Kommentar Dasbourg J. |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Technisch möglich ist es schon. Aber zu bedenken ist, dass aufgrund des erheblich geringeren Kraftstoffdurchsatzes sowie des deutlich kleineren Verdampfungswärmebedarfs von Benzin die Innenkühlung etwa um den Faktor 5 niedriger liegt. Zudem lassen sich manche Methanolvergaser nicht gut für den geringeren Benzindurchsatz einregeln. i. A. W. Frings |
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| (987) Drucknippel Auspuff Eichelseder H.-P. (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 25. Dezember 2010 um 13:37:02: |
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| Hallo Herr Frings, möchte eine OS-4ccm Zweitakter mit einem Resorohr ausrüsten. Wo gehört der Drucknippelanschluß hin?-im Krümmer gleich nach dem Auslaßkanal oder weiter hinten? MfG. |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Die günstigste Position ist hinter dem Resonanzbereich am Schalldämpfteil. i. A. W. Frings |
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| (986) Seidel Sternmotor ST 7-250 GL Rudolf Schwarz (Wohnort: 90469 Nürnberg) schrieb am Mittwoch, 15. Dezember 2010 um 1:26:17: |
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| Hallo Herr Frings, habe einen neuen Sternmotor ergattert, den ich gelegentlich mit einem Propeller laufen lassen möchte. Welchen Sprit würden Sie dafür empfehlen? (es kommt ja nicht auf Leistung an, sondern auf einen sauberen Rundlauf, gute Gasannahme und vor Allem auf sichere Schmierung). Gibt hilfreiche Tipps bspw. für eine gute Vergasereinstellung? Sollte eine Glühelektronik verwendet werden? Wie konserviere ich den Motor sicher bis zum nächsten Betrieb? Bin sehr auf Ihre Antwort gespannt - vielen Dank. |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Als Schmieröl sollten Sie AeroSynth 3 verwenden. Etwas Nitromethanzusatz kaschiert ungleichmäßige Gemischverteilung einzelner Zylinder. Zusätzliche Glühautomatik ist sinnvoll. Vor dem Abstellen den Motor 2 Minuten mit 3/4 Gas betreiben, drosseln und sofort Kraftstoffzufuhr unterbrechen. Anschließend bei geöffneter Vergaserdrossel einige Umdrehungen gegen die Laufrichtung durchdrehen. i. A. W. Frings |
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| (985) Resonanzrohrabstimmung bei 15ccm MVVS Pfeil Thomas (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 24. November 2010 um 21:16:06: |
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| Hallo Hr. Frings Ich habe einen 15ccm MVVS Motor. Dazu passend das originale Resorohr. Der Krümmer ist eine Spezialanfertigung der Fa. Krumscheid(Länge ca.12cm) Mein Sprit hat 10% Nitro und 15% Öl. Ich bekomme den Motor zwar zum Laufen, aber nicht in den Resonanzbereich. Deswegen meine Frage. Wie stimme ich das Rohr richtig ab. Welche Luftschraube würden Sie empfehlen ( für Speed Modell)Wenn es möglich wäre könnten Sie mir bitte eine ca Gesamtabstimmlänge ( bis Ende Resorohr) mitteilen. Vieln Dank |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Auszug aus Fachbuch "Modellmotoren praxisnah": Näherungswerte für die Resonanzen-Abstimmung 22.000 RPM ca. 300 mm 16.500 RPM ca. 380 mm vom Auslaßschlitz bis zum Gegenpart. Davon ausgehend einzentimeterweise verkürzen. Eine Luftschraubenempfehlung kann ich keine geben, diese hängt davon ab, bei welcher Drehzahl das Modell betrieben werden soll, beziehungsweise wegen der Lärmimmission, darf. Diesbezüglich sollte der Motorenhersteller Anleitung geben. i. A. W. Frings |
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| (983) Problem mit OS 61FX A. Michaelis (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 28. Oktober 2010 um 20:09:32: |
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| Hallo Herr Frings: I habe einen OS 61FX motor seit einigen Jahren. -Prop: APC 12x6 -Treibstoff: 80% methanol, 20% Rizinus -Rezorohr -Glühkerze: OS No. 8 Letztes mal am Flugplatz konnte ich den Motor nicht mehr einstellen. Motorstart geschiet problemlos, Leerlauf ist auch ganz normal. Beim Teil- oder Vollgas reagierte der Motor als ob die Vergasereinstellung zu "fett" wäre, obwohl vorher nichts geändert wurde. Unverbrannter Kraftstoff tritt mit dem Abgas aus. Nach Verstellung der Nadel Richtung "mager" verbessert sich der Motorlauf aber nach kurzer Zeit überhitzt der Motor. Bis jetzt habe ich alles probiert: -Neue Glühkerze -Kraftstoffleitungen und Tank geprüft und auch gewechselt. -Standard Schalldämpfer statt Resonanzrohr -Anderer Kraftstoff Alles ohne Erfolg. Jemand hat vorgeschlagen es wäre ein Problem durch Verschleiss zwischen Kolben und Laufbuchse. Ich will aber eine andere Meinung hören. Die kosten für Kolben und Laufbuchse machen die Reparatur sinnlos. |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Aus der Ferne kann ich ich natürlich nicht den mechanischen Zustand des Motors beurteilen. Verschleiß der Laufgarnitur sollte bei optimaler Schmierung nicht vor 200 Laufstunden auftreten. Da Sie schon viel unternommen haben, tippe ich darauf, dass irgendwo im Vergaserbereich eine winzige Verschmutzung hin und her pendelt. Grundsätzlich verbessert sich das Laufverhalten dieses Motors mit 2 - 5 % Nitromethanzusatz. i. A. W. Frings |
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| (982) Leere Sprit/Öl Kanister entsorgen Dieter F. Heinlin (Wohnort: 72793 Pfullingen) schrieb am Freitag, 8. Oktober 2010 um 15:54:34: |
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| Hallo, wie und wo entsorgt man fachgerecht leere Sprit- bzw. Ölkanister? |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Der verkaufende Händler ist zur kostenlosen Rücknahme der Gebinde verpflichtet. "Haushaltübliche Mengen" werden auch von (mobilen) Schadstoffsammelstellen kostenlos angenommen. i. A. W. Frings |
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| (979) 100 King Wymann Eduard (Wohnort: 3000 Bern) schrieb am Montag, 13. September 2010 um 15:12:19: |
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| Werter Herr Frings Ich betreibe meine Bü 131 mit einem 100 ccm King-Reihenmotor ( 2 Zyl. ) Motor und Gasservo sind unter der Haube. Mein Problem: Ich kriege keinen stabilen Leerlauf hin! wenn der Motor sauber auf ca 1000U/min eingestellt ist läuft er nach ca 3Min hoch auf ca 1500U/min ,dies ohne irgend eine Einwirkung von meiner Seite. Ist dieser hässliche Effekt beim Motor oder ev beim Servo zu suchen? Besten Dank für Ihre wertvolle Einschätzung Gruss E.Wymann |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Allgemein macht dieser Motor keine modelltypischen Probleme. Ich selbst finde leider keine schlüssige Erklärung zu dem geschilderten '3-Minuten-Problem'. Vielleicht ist die Ursache im Vergaserbereich zu finden. Vage denkbar wäre eine Störung der Zündanlage, indem nach 3 Laufminuten die Regelung bei Erwärmung auf mehr Frühzündung läuft. Sinngemäß könnte das auch an einer Unregelmäßigkeit des Gasservos liegen. i. A. W. Frings |
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| (978) Ethanol (E85) Zweitaktöl Florian (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 12. September 2010 um 11:52:45: |
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| Ich betreibe meine Motorsäge (Stihl) mit E85. Hierzu habe ich die Hauptdüse des Vergasers um 15% aufgebohrt um wegen des geringeren Heizwertes von E85 keinen Leistungsverlust zu haben. Des weiteren habe ich dann die Säge im Testlauf mit einer Mischung von 1:75 mit Fuchs PRO KR2 betrieben. (Läuft sehr gut!) Meine Frage lautet nun ob ich dieses Öl weiter benutzen soll? Oder ist es besser wegen des Korrosionschutzes und der unerwünschten Verbrennungsrückstände des Rizinusanteils im PRO KR2 auf ein Aerosynth Produkt umzusteigen. Wenn ja, welches würden Sie mir empfehlen. Vielen Dank für Ihre Hilfe. |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| AeroSynth-Competition (niedrigviskos) sowie AeroSave (hochviskos) sind sowohl für Alkohol- als auch für Benzingemische geeignet. Nicht jedoch AeroSynth 3! Zu überwachen ist aufmerksam die höhere Aggressivität gegen verschiedene Kunststoffe. Eigene Versuche hier im Hause zeigen durchaus positive Ergebnisse; für grundsätzliche Empfehlungen sind jedoch noch längere Testphasen notwendig. i. A. W. Frings |
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| (975) Saito FA40a Leerlaufprobleme Dirk Steinböhmer (Wohnort: 33619 Bielefeld) schrieb am Dienstag, 24. August 2010 um 11:42:40: |
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| Sehr geehrter Herr Frings, beim meinem Saito FA40a lässt sich der Leerlauf nicht vernünftig einstellen. Er läuft immer zu fett, auch wenn die Leerlaufnadel komplett reingedreht ist. 15 Liter Sprit mit 20% Aerosynth und 10% Nitro sind jetzt verflogen, der Motor sollte einigermaßen eingelaufen sein. Luftschraube ist eine APC 11x5, der originale Dämpfer wird verwendet. Verwendete Kerze ist die OS-F Der Motor läuft sehr rauh. Beim Starten von Hand springt er oft falschrum an. Die Kompression ist im kalten Zustand enorm. Vollgasnadel ist 2 1/2 Umdrehungen auf. Was kann die Ursache sein? |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Das hört sich deutlich nach deutlich verstimmtem Vergaser an; HD überreichlich und über LD teilweise kompensiert. Stellen sie die Kraftstoffdüsen in Grundstellung gemäß Herstellerangaben ein. Von dieser Position aus die HD etwas fetter als für höchsterreichbare Drehzahl stellen. Dann das Leerlaufgemisch justieren. Dabei sind immer wieder kleine Korrekturen an der anderen Seite in die stöchiometrisch entgegengesetzte Richtung nötig. Muß die HD magerer gestellt werden, bedeutet das, dass der Leerlauf ebenfalls abmagert und diametral umgekehrt. Diese Gemischabhängigkeit ist stark von der Vergaserkonstruktion abhängig, aber die Feinregulierung darf grundsätzlich immer nur in winzigen Änderungen erfolgen. i. A. W. Frings |
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| (974) Car Kraftstoff Carsten (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 19. August 2010 um 10:20:47: |
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| Hallo habe mal eine Frage zum selbermischen des Sprites. Brauche ich Methanol 100 , Aerosynth 3 und Nitromethan damit mein 3,5 cm³ Verbrennungsmotor Vernünftig und Lange läuft? Oder muss ich noch zu dem Methanol 100 zusätzlichen Zündbeschleuniger oder andere Additive geben oder reicht der Zündbeschleuniger der schon drin ist? Kann ich auch MethaSynth 115 mit Nitromethan nehmen und fertig ? Wollte mir mal einen Kanister selbermit 63% Methanol , 12% Aerosynth und 25 % Nitromethan mischen . Lg Carsten |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Methanol 100, Aerosynth 3 und Nitromethan sind für das Selbstmischen ausreichend, weitere Zusätze – jeder Art - sind kontraproduktiv. Als Fertigmischung käme eventuell MethaSynth 115+8 infrage, sofern 8 % NM ausreichend sind. i. A., W.Frings |
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| (973) Kraftstoff Super Tiger G2300 Kromer (Wohnort: 79114 Freiburg) schrieb am Mittwoch, 21. Juli 2010 um 18:38:56: |
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| Hallo Herr Frings, ich habe meine Super Tiger, welcher noch nicht gelaufen ist, zusätzlich mit Balistrol konserviert. Ist das ein Problem z.b. mit dem Kolbenring oder den Lagern. Können der bzw. die ev. verharzen wenn der Motor länger liegt oder kann das Öl Teile des Motor angreifen? Ist ja eigentlich nicht für Motoren gedacht. Haben Sie eventuell Erfahrung mit dem G2300? In der Anleitung steht, dass der Motor mit 20% Ölanteil betrieben werden soll. Im Internet ist die Rede von 10-12% Öl, da der Motor sonst nicht richtig laufen soll. Ich möchte das Aerosynth 3 benutzen. Und als letztes noch eine andere Frage, bei meinem Magnum 10ccm haben sich vor kurzem die Lager verabschiedet. Bei der Demontage habe ich festgestellt das sich der Kolben und die Laufbuchse sich dunkel (schwarz) verfärbt haben. Dies war noch nie. Liegt das eventuell am Kraftstoff. Mit sehr feiner Stahlwolle konnte ich die Teile wieder ohne Kratzer oder Abrieb reinigen. Vielen Dank im voraus für eine Antwort von Ihnen. Mit freundlichen Grüßen Alex Kromer |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Balistol ist ungeeignet, da es Buntmetalle angreift. Nehmen Sie pures AS3. Wenn der Motorenhersteller 20 % Öl vorschreibt, dann ist dies aus Gewährleistungsgründen bindend. Wenn es mein Motor wäre, hätte ich keine Bedenken, ihn mit 15 % AeroSynth 3 zu betreiben. Laufbuchse und Kolbenhemd auf der Lauffläche schwarz verfärbt - da könnte ungeeignetes Methanol die Ursache sein. Wenn es sich tatsächlich leicht abreiben lässt, kann es an ungeeignetem Öl liegen (rußt), aber dann muß die gesamte Laufgarnitur bereits sehr schlecht abdichten. i. A. W. Frings |
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| (972) Methanol W.Resl (Wohnort: Haundorf) schrieb am Montag, 19. Juli 2010 um 0:30:55: |
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| Hallo Herr Frings, ist es möglich, Methanol vom Kanister zu entnehmen, ohne das dabei feuchte Luft eindringen kann? Wenn ja, welche Möglichkeiten gibt es? An welcher Kennzeichnung am Kanister, kann ich das Abfülldatum für AE3 und Methanol M100 ablesen? Vielen Dank schon mal. Mit freundlichen Grüßen W. Resl |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Grundsätzlich strömt bei jeder Entnahme das dementsprechende Luftvolumen nach. Das ist aber bei üblicher Luftfeuchte kein Problem, sofern nicht überlagert wird. Bezüglich der Abfüllkennzeichnung müssen Sie sich bitte an die Fa. Graupner wenden. FES liefert ausschließlich in 205 l Fässern, die Kleinabfüllung führt bei allen Produkten die Fa. Graupner aus. i. A. W. Frings |
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| (971) Ethanol (E85) Zweitaktöl Hannes Hunger (Wohnort: 1030 Wien) schrieb am Mittwoch, 14. Juli 2010 um 10:37:24: |
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| Hallo, welches Öl würden sie für einen Zweitaktmotor (Vespa) empfehlen der mit E85 betrieben wird? Es geht mir um keine verbindliche Empfehlung sondern um einen Startpunkt für Versuche zu haben. Grüße Hannes Hunger |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| AeroSynth Competition ist sowohl für Benzin- als auch für Alkoholkraftstoffe als Schmieröl geeignet. i. A. W. Frings |
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| (970) Saito 150 - Konservierung Dörr, Fredy (Wohnort: 76855 Annweiler, Berwartsteinstr. 29a ) schrieb am Sonntag, 27. Juni 2010 um 23:36:25: |
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| Hallo Herr Frings, ich möchte einen 150er Saito längere Zeit nicht benützen - wie konservieren ? Aerosynth 3 an Kipphebel und ins Kurbelgehäuse einspritzen ? Wäre alternativ auch Ballistol möglich ? Besten Dank vortab. Viele Grüße Fredy Dörr |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Ja, genau. Motor üppig mit AS3 befüllen, auch in den Vergaserhals und den Kraftstoffnippel. Ballistol ist wegen der Buntmetallunverträglichkeit ungeeignet. i. A. W. Frings |
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| (968) Nitro Christian (Wohnort: 46414 Rhede) schrieb am Dienstag, 15. Juni 2010 um 1:17:38: |
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| Hallo Herr Frings, ab welcher Nitroanzahl (%) bringt das Nitro keinen Leistungszusatz mehr ??? (60%, 70% u.s.w.) Verwendete Komponenten: Glissol - S MM-100 Haltbarkeit u.s.w spielen keine Rolle. Vielen Dank für Ihre Antwort. |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Rein theoretisch geht dieses Pushen noch bei 9 : 1, sofern man die dann benötigte etwa 7-fache Kraftstoffmenge durch den Vergaser bekommt und die entsprechend notwendige Brennraumvergrößerung stimmig ist. Wie sich das Ganze in der Praxis verhält, kann ich nicht sagen. i. A. W. Frings |
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| (967) Langzeitkonservierung 4-Takt Motor Franz Heckenast (Wohnort: 2491 Neufeld) schrieb am Montag, 7. Juni 2010 um 10:58:29: |
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| Habe vor kurzem mein Modell ohne Motor verkauft, nun habe ich das gute Stück OS FS120 Surpass III liegen und möchte den Motor auf unbestimmte Zeit lagern. Wie gehe ich da am besten vor ? (Muss der Motor zur gründlichen Reinigung bzw. Spülung und Ölung zerlegt werden?) Vielen Dank im Voraus für Eure Antworten ! |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Ganz wichtig ist - bzw. war, - dass der Motor nach dem letzten Lauf heiß abgestellt wurde! Für die Langzeitkonservierung bitte pures AeroSynth 3 verwenden. In KH-Entlüftung, Vergaseröffnung, Kerzenbohrung jeweils 5 ccm injizieren, und den Motor anschließend ein Viertelminütchen per Hand durchdrehen. i. A. W.Frings |
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| (966) Saito 220 Wüthrich (Wohnort: 4852 Rothrist) schrieb am Sonntag, 30. Mai 2010 um 12:23:12: |
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| Guten tag Herr Frings, Mein Saito 220 F (methanoler ) , er löuft gut an nach ca. 1 min , kommt ein klingeln vom Motor und der steht sofort still. ich kann diesen wieder anwerfen und das gleiche spiel kommt wieder vor. das ventielspiel habe ich geprüft ist ok. Finde keine lose teile oder abgebrochene , nehme Flight High Power , mit 7% nitro , 17 % öel.Ich bin ratlos. Mfg wüthrich |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Das könnte an zu früher Gemischentzündung liegen, der Motor wird dann bis zum Stillstand gekontert. Versuchsweise das Laufverhalten mit Fertiggemisch MethaSynth 115+8 probieren. i. A. W. Frings |
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| (965) Treibstoffwahl bei RCV 60 SP Christian (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 17. Mai 2010 um 21:27:34: |
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| Guten tag Herr Frings, bei meinem RCV 60 SP wird lt. Hersteller ein Gemisch von 10%Nitro, 15%Öl davon 3-6% Kastor empfohlen. Wäre die Alternatieve zur Herstellerempfehlung statt 3-6/ Kastor das Aerosynth 3 zu verwenden? Ich muß meinen Motor noch gut und behutsam einlaufen lassen. Hier will ich nur das Beste für meinen Schatz ;) Danke für Ihre offene Meinung. mfG Christian |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Die Kraftstoff-Vorgaben des Motorenherstellers sind aus Gewährleistungsgründen bindend. Wenn es mein Motor wäre, hätte ich keinerlei Probleme, vom Start weg AeroSynth 3 zu verwenden. i. A. W. Frings |
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| (964) aspen für modellmotoren fröhling karl (Wohnort: 97502 euerbach) schrieb am Sonntag, 2. Mai 2010 um 16:53:39: |
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| Hallo Herr Frings: Kann man für große Modellmotoren (Benziner)ab 25 ccm aufwärts ohne weiteres den Treibstoff Aspen ( Stihlsprit ) verwenden und braucht man ein bestimmtes 2 Taktöl dafür. MfG Karl |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| (963) Neuer O. S. Hanno Spezial Dominik Dapprich (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 2. April 2010 um 12:55:28: |
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| Guten Morgen Herr Frings! Zur Erstinbetriebnahme eines RF.61 Hanno Special MKI bitte ich um Ihre Empfehlung: - Sprit erste 30-60min 20%Rizinus (Graupner G1), dann Umstellen auf Metasynth 115+8 Best. Nr. 2817? - Vorwärmen mit Heissluftföhn ratsam oder bringt es nichts? - Prop 12x10, rotes OS-Rohr T-4010 mit Orignialkrümmer (das ist eine Abstimmlänge von gut 48cm von Auslass bis erste Prallplatte)? Danke und schöne Ostern! |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Im Prinzip alles richtig. Das Einlaufen mit Rizinusöl ist nicht unbedingt nötig, zurückhaltender Betrieb in den ersten 8 Laufstunden ist das A und O eines guten Einlaufvorgangs. ABC-Motoren, die vor (je)dem Kaltstart den Zylinder aufgeheizt bekommen, erreichen eine bedeutend längere Lebensdauer, da bei dieser Bauart der Verschleiß im kalten Zustand immer überproportional hoch ist. i. A. W. Frings |
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| (962) Hochdrehende MVVS Motoren GRRT ; Quckie Bernd Langner (Wohnort: 49835 Wietmarschen) schrieb am Mittwoch, 31. März 2010 um 20:15:58: |
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| Hallo Herr Frings Ich betreibe einige Motoren die teilweise über 20000/Umin drehen. Größtenteils MVVS mit 6,5cc der Baureihe GRRT ; GFRT und den Quickie. Reichen bei diesen Motoren 15% Aerosynth 3 oder sollte man etwas mehr Öl benutzen. Gruß Bernd Langner |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Ausschließlich schmiertechnisch betrachtet, reichen 15 % AS3 aus. Ausschlaggebend ist letzendlich die Kühlung. Je größer der Schmierstoffanteil, desto mehr Wärme wird unmittelbar von den heißesten Zonen abgeführt. i. A. W. Frings |
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| (960) Glissol-R Josef Greger (Wohnort: 89407 Dillingen) schrieb am Donnerstag, 25. März 2010 um 14:00:17: |
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| Hallo Herr Frings, ich verwende mittlerweile AE3 für einen OS91 im harten Heli-Einsatz und hohem Nitro-Anteil. Nun habe ich noch ungeöffnete Ölgebinde vom nicht mehr hergestellten Glissol-R rumstehen (ca. 15 Jahre alt!). Kann ich das Öl bedenkenlos verwenden oder ist dies mit starken Einschränkungen gegenüber AE3 verbunden? Viele Grüße Josef Greger |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Nein, das Öl ist völlig überaltert und für nichts mehr zu gebrauchen! i. A. W. Frings |
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| (959) Ölanteil Rolf Thode (Wohnort: Frankfurt) schrieb am Freitag, 19. März 2010 um 12:30:33: |
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| Hallo, ich hätte eine Frage. Ich fliege verschiedene 4-Takt-Methanoler zwischen 13 und 30 ccm. Bisher habe ich fertige Spritmischungen mit 10% Nitromethan und 15 % Ölanteil genommen und damit insgesamt gute Erfahrungen gemacht. Nun wurde mir vorgeschlagen, mal Sprit mit 10% Ölanteil zu verwenden. Könnte das für die Motoren im normalen Sonntagsbetrieb schädlich sein? MfG Rolf |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Grundsätzlich sind die Angaben der Motorenhersteller bindend. Je geringer der Ölanteil, umso weniger Reserven sind in allen Bereichen vorhanden. Wenn Sie mit 15 % ölanteil gute Erfahrung gemacht haben, stellt sich die Frage, warum Sie den Ölanteil um ein Drittel reduzieren wollen. i. A. W. Frings |
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| (958) MVVS 61 Bernd Pick (Wohnort: 50321 Brühl) schrieb am Montag, 22. Februar 2010 um 9:00:47: |
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| Sehr geehrter Herr Frings, bei diesem Motor der letzten Baureihe ("eckiger" Zylinder) habe ich folgendes Problem: Der Motor springt leicht an, lässt sich aber nicht fett einstellen, egal wie weit ich die Hauptdüsennadel herausdrehe. Er wird entsprechend heiss. Vergaser habe ich gereinigt und regelt beim Durchblasen völlig normal. Sprit ist 20% Aerosave und 5% Nitromethan. Tanklage vorschriftsgemäss und Spritfilter vorhanden. Keine Undichtigkeit. Beste Grüße Bernd Pick |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Die Düsenstockauslegung ist durchweg so bemessen, dass beim völligen Öffnen des Düsenquerschnitts der Motor kräftig überfettet und "absäuft". Versuchsweise sollten Sie die Laufversuche mit AeroSynth 3 wiederholen. Dieses Öl ist sehr dünn und senkt somit die Viskosität des Kraftstoffs deutlich. Hilfsweise können Sie diesen Versuch auch mit 15 % AeroSave vornehmen. i. A. W. Frings |
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| (957) Steuerzeiteinstellungsmarkierungen Mot. KALT FC 1 Roland Schüler (Wohnort: 44575 CastropRauxel) schrieb am Montag, 1. Februar 2010 um 17:45:19: |
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| Sehr geehrter Herr Frings, habe heute Fragen zu einem KALT 4takter (Mod. FC 1)sowie einem OS 12 LD-X. Zum KALT: Das schöne an diesem 7.5ccm Motor ist, daß man ihn zerlegen kann, ohne die Steuerzeiten unbeabsichtigt zu verstellen, weil die Nockenwelle mit ihrem Antrieb eine geschlossene Einheit bildet. Ich möchte aber auch diese Einheit zwecks Reinigung/Verschleißkontrolle zerlegen. Bevor ich dies tue, würde ich gern wissen, ob die Nockenwelle sowie ihre Antriebswelle in ihrer notwendigen Einbau(Zusammenbau-)lage entsprechend gekennzeichnet sind, oder ob man selbst tätig werden muß. Die originale Betr.anl. in engl. Sprache gibt in dieser Hinsicht leider nichts her. Was das nötige Ventilspiel angeht, sagt die Ba.(wenn ich dies richtig "deute"), sowohl Elv. als auch Alv. seien mir einem Spiel von 0,03 bis 0,05mm einzustellen. Stimmt dies, besonders in Hinsicht auf das Alv.? Zum OS 12 LD-X: Können Sie mir zu diesem Car- Motor mit seiner doch sehr ungewöhnlichen Bauform etwas sagen, und zwar in Hinsicht auf a) den dafür vorgesehenen Schalldämpfer bzw. Reso? Meine Unterlagen einschl. älterer GRAUPNER-Kataloge (in einem wird der Motor noch abgeb./aufgeführt - obwohl nicht mehr im Programm -, allerdings ohne Hinweise auf erforderliches Zubehör. Auch würde ich gern wissen, was für eine Kupplung nebst erforderlichem Montagezubehör (Wellengewinde metrisch M5, Vorstand 16mm) für diesen Motor vorgesehen war. Ich mnöchte meinen "schachtelneuen"(einschl. Ovp. im Lieferzustand) LD-X für die Vitrine komplettieren, deshalb meine Fragen dazu. Mit freundlichen Grüßen, Roland Schüler |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Für diesen O.S.-Typ habe ich keinerlei Unterlagen. Speziell zu dem "Kalt" Viertakter weiß ich nur, dass das Ventilspiel beim 10 ccm Motor EV/AV gleich eingestellt wurde. i. A. W. Frings |
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| (956) OS Pegasus Wymann Eduard (Wohnort: 3086 Zimmerwald) schrieb am Freitag, 22. Januar 2010 um 14:02:21: |
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| Werter Herr Frings Alles klar, besten Dank!! Nur den Bericht FMT 2/91 finde ich im Indernet nicht. Haben Sie hierzu noch einen hilfreichen Typ?? Merci, Gruss:E.Wymann |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| (955) OS Pegasus Wymann Eduard (Wohnort: CH 3086 zimmerwald) schrieb am Mittwoch, 20. Januar 2010 um 16:22:05: |
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| Werter Herr Frings Wie wird der 4 Zylinder Boxer von OS beurteilt? a)Ist er mehr für die Vitrine oder auch für den harten Alltagseinsatz? b) Wie ist sein Startverhalten ? c) Braucht er eine externe Glühung ? d) Verträgt er geschletzte Figuren ? e) Gibt es ein technisches Datenblatt oder einen Bericht ? f) gibt es andere massgebliche Punkte die für den erfolgreichen Einsatz von Bedeutung sind? Besten dank für Ihre wertvollen Hinweise E.Wymann |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| ad. a) Problemloser Alltagsmotor. Bei "hartem" Einsatz ist natürlich für die hinteren Zylinder die optimale Kühlluftführung besonders wichtig. ad. b) Exzellent, "auf den ersten Schlag". ad. c) nein ad. d) durch den hängenden Zentralvergaser können stark negative g-Kräfte ein kurzes Stottern verursachen. ad. e) FMT 2/91 ad. f) 12 % AeroSynth 3 + 10 % Nitromethan, Kerzen O.S. "F", Luftschraube 20"X10. Absolut problemloser Motor mit faszinierender Laufkultur. Das eigene Exemplar ist in >100 Flugstunden nie ausgefallen. i. A. W. Frings |
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| (953) Steg im Auslaßfenster P. Aufhauser (Wohnort: 93152 Undorf) schrieb am Mittwoch, 13. Januar 2010 um 14:04:56: |
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| Hallo Hr. Frings, ich habe einen Super Tigre S2300 mit 30ccm, bei diesem Motor ist im Auslaßfenster ein Steg angebracht. Kann man diesen Steg entfernen, oder gibt es dann evtl. Probleme mit dem Kolbenring? Zwecks Leistungserhöhung würde ich gerne das Auslaßfenster bearbeiten, da ist der Steg aber kontraproduktiv. Mfg Aufhauser |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Der Steg dient zur Ring-/Kolbenführung und darf nicht entfernt werden. i. A. W. Frings |
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| (952) 2010 FUCHS EUROPE SCHMIERSTOFFE GmbH (Wohnort: MANNHEIM) schrieb am Freitag, 1. Januar 2010 um 13:44:24: |
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| PROSIT NEUJAHR! | |||
| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| (951) Vereinsanfrage Klaus Hofmann (Wohnort: ) schrieb am Mittwoch, 30. Dezember 2009 um 9:08:55: |
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| Habe ihre Adresse verlegt.Wünsche Ihre neue<br>Telef.nr.<br>Wußte mir keinen anderen Rat für Kontakt.Bitte Entschuldigung.<br>Klaus | |||
| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Hallo und guten Tag Klaus,<br><br>schön, dass nun wieder ein Kontakt möglich ist! Ich melde mich kurzfristig.<br><br>Grüße vom Nordeifelrand,<br>Werner | |||
| (950) Kraftstoff MethaSynth 115+8 Modellpilot (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 10. Dezember 2009 um 15:01:53: |
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| Hallo, welchen Kraftstoff würden Sie für den Betrieb von JBA 2-Taktern (z.B. JBA-52A) empfehlen? Man liest ja immer wieder in Foren, dass diese Motoren speziell für den US-Markt ausgelegt sind und daher unter anderem einen sehr hohen Nitro-Anteil benötigen, um einigermaße zu laufen... Das scheint aber auch der einzige Nachteil zu sein, denn von der Qualität stehen die "China-Böller" den deutschen Motoren angeblich in nichts nach. Vielen Dank für Ihren Support! |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Ich kenne diesen Motor nicht aus eigener Praxis. Gemäß des technischen Konzepts dürfte MethSynth 115+8 ein passender Kraftstoff sein. Grundsätzlich gelten die Angaben des Motorenherstellers. i. A. W. Frings |
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| (949) Methanol 100 D.Bühler (Wohnort: 3664 Burgistein) schrieb am Dienstag, 1. Dezember 2009 um 9:24:36: |
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| Hallo Könnten Sie mir bitte Lieferanten für Ihr Fuchs Methanol 100 in der Schweiz angeben. Mein Händler konnte das von mir gewünschte AS3 ohne Probleme liefern aber das Methanol 100 sei nicht möglich !? mfg D. Bühler |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Versehentlich wurde dieser Eintrag bis soeben übersehen. Methanol 100 wird wegen der hohen Gefahrgut-Frachtkosten nicht von FES exportiert. Eine theoretische Möglichkeit wäre die Bestellung von Kleingebinden über einen Graupner Händler in der Schweiz. Die Verwaltungs- und Transportkosten stehen aber in keiner gesunden Relation zum Produktpreis. i. A. W. Frings |
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| (947) 15% Aerosynth-3 - 5% Nitro Jörg Th. (Wohnort: 46244-Bottrop) schrieb am Donnerstag, 5. November 2009 um 13:05:54: |
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| Hallo, wäre der 15% Aerosynth-3 - 5% Nitro gut für eine OS 61-FX 2-Takter geeignet oder gibt es besseren Sprit? Habe gelesen, dass spezielle Einlauf-Kraftstoffe nicht unbedingt sinnvoll sind und man stattdessen besser sofort den Sprit zum Einlaufen des Motors wählt, den man später auch im normalen Flugbetrieb verwenden möchte... Ein geringer Anteil Nitromethan sollte im Kraftstoff vorhanden sein, soviel weiß ich bereits; dann gibt es verschiedene Meinungen, was die im Sprit enthaltenen Schmiermittel angeht. Ich würde gerne von vornherein einen modernen und hochwertigen Sprit verwenden, der durch die entsprechenden Eigenschaften zu einer langen Lebensdauer des hochwertigen Motors beiträgt. Ich würde mich sehr über einen Tip freuen. Vielen Dank & schöne Grüße...Jörg |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Die von Ihnen vorgesehene Kraftstoffmischung ist für den genannten Motor auch in der Einlaufzeit sehr gut geeignet. Das A und O eines guten Einlaufs ist, dass der Motor immer deutlich zur fetten Seite hin eingestellt ist, mit ständig wechselner Drehzahl betrieben wird und die Volllastphasen in den ersten 10 Stunden so kurz wie möglich gehalten werden. i. A. W. Frings |
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| (945) Öl für 4 Takt Benziner ...??? Bernhard Kramer (Wohnort: A - 1090 Wien) schrieb am Montag, 28. September 2009 um 13:43:50: |
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| Sehr geehrter Herren, mit großem Erfolg und Begeisterung verwende ich seit vielen Jahren Ihre Öle bei 2 Takt Methanolmotoren. Da ich jetzt auch 4 Takt Benziner verwenden möchte (Saito FG 36, VT 38 von Armin) möchte ich fragen, ob man(n) Ihr Produkt "COMP 2 PLUS SX" verwenden könnte ? Wenn ja, welchen % Satz der Beimengung würden Sie empfehlen (abgesehen von der Herstellerempfehlung ...) Bitte um Ihre Meinung ! Herzlichen Dank ! LG B. Kramer |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Silkolene Comp 2 plus SX ist für thermisch hochbelastete Benzin-Mischungsschmierung sehr gut geeignet. i. A. W. Frings |
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| (944) Bezug auf Zuschrift Nr. 884 (vom 22.Nov.2008) Roland Schüler (Wohnort: 44575 Castrop-Rauxel) schrieb am Montag, 14. September 2009 um 15:03:15: |
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| Hallo Herr Niegsch, habe gerade nach längerer "Abstinenz" beim Stöbern im Forum Ihre Zuschrift entdeckt. Handelt es sich bei Ihren 120ern um die Ausführung mit den Vförmig hängenden Ventilen? Würde dann gern mal mit Ihnen in Verbindung treten. Meine Mail-Adr. (falls Ihnen diese nicht angezeigt wird) lautet: <Roland-Schueler@web.de>. Davon abgesehen suche ich einen gut erhaltenen, auch leeren 120er Zylinderkopf (Vförmig hängende Ventile) mit einwandfreien Gewinden (Kerze/Auslaß) und Tassen. Danke, Roland Schüler |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| (943) dichte - aerosave Christian Christensen (Wohnort: Nordborg - Dänemark) schrieb am Donnerstag, 10. September 2009 um 13:53:22: |
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| Was is die dichte von aerosave (g/l oder änhliches). Ich möchte gern kraftstoff (methanol+aerosave) selber nach gewichtsanteilen mischen. |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Die Dichte von AeroSave beträgt 0,995 g/cm³ 15 °C. i. A. W. Frings |
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| (942) Preissenkung unserer Produkte FUCHS EUROPE SCHMIERSTOFFE GmbH (Wohnort: 68169 Mannheim) schrieb am Dienstag, 11. August 2009 um 7:36:19: |
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| Betrifft: AeroSynth 3 AeroSynth-Competition AeroSave MethaSynth 115 MethaSynth 115+8 Methanol 100 Die Händler- und Endverbraucherpreise unserer Produkte des Motorenbereichs werden ab sofort wieder zu den ursprünglich gültigen Preisen, die vor der letzten Preiserhöhung Gültigkeit hatten, angeboten. FUCHS EUROPE SCHMIERSTOFFE GmbH Anwendungstechnik Kleinverbrennungsmotoren i. A. W. Frings |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| (941) Neuer Motor klemmt Wilhelm Resl (Wohnort: Haundorf) schrieb am Montag, 10. August 2009 um 18:59:42: |
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| Hallo Herr Frings, wollte einen neuen TT Pro 21 R im Buggy einlaufen lassen. Leider klemmt die Laufgarnitur so sehr, das ich für ca. 2 Tankfüllungen etwa 5 Std. benötigt habe. Wie es aussieht ist die Toleranz der Laufgarnitur zu eng bemessen. Ist Ihnen etwas bekannt, das die erste Serie dieser Motoren probleme gemacht hat? Ohne den Motor mit dem Fön vorwärmen und die Kerze lockern geht im kalten Zustand nichts und im warmen Zustand geht er spätestens nach 30-40 Sekunden aus. In dieser kurzen Zeit erhitzt er sich auf über 120° Celsius und springt erst nach einer kleinen Pause wegen Dampfblasenbildung im Vergaser wieder an und das wie immer sehr schlecht. Macht es Sinn, diese Garnitur irgendwie zum Einlaufen zu bringen oder kann und sollte ich den Kolben mechanisch bearbeiten, damit er sich wie von vielen anderen Motoren gewohnt anstandslos einläuft?! In diesem Fall ist es wohl auch besser den Motor in einem Prüfstand einlaufen zu lassen!? Wahrscheinlich sollte ich nach dem Einlaufvorgang das Pleuel sicherheitshalber wechseln und noch einmal einlaufen lassen. Danke. Mit freundlichen Grüßen Wilhelm Resl |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| So, wie Sie es beschreiben, liegt ein Herstellungsfehler vor. Sinnvoll ist es daher, den Motor umzutauschen. Nacharbeiten zu enger Passungen - beispielsweise durch Läppen - ist möglich. Allerdings bedeutet dies, sowie jede andere Art der Anpassung, dass die Büchsenbeschichtung stark abgetragen wird und somit die anschließende Lebensdauer erheblich verkürzt ist. i. A. W. Frings |
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| (939) (938) AeroSynth 3 / Titan SX 5 Olaf Papendieck (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 30. Juli 2009 um 13:10:32: |
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| Hallo, sorry habe ich mich unglücklich Ausgedrück. Mir ging es darum, ob im Titan SX 5 auch das AeroSynth 3 enthalten ist. Da sie ja sagten, das man Titan Oel und Aerosynth 3 unter einander mischen kann und ja beide aus Ihrem Hause stammen, haben dann beide die gleiche Bestandteile, oder gibt es Unterschiede zwischen den beiden Oelen ? mit freundlichen Grüßen Olaf Papendieck |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Titan SX ist eine Rezeptur, die den Wünschen von Graupner angepasst wurde. AeroSynth 3 ist reine FES-Philosophie. Die Grundöle sind gleich. Die wesentlichen Unterschiede liegen in der Additivierung. i. A. W. Frings |
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| (938) AeroSynth 3 / Titan SX 5 Olaf Papendieck (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 30. Juli 2009 um 11:42:17: |
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| Bei Graupner werden 2 Kraftstoffe angeboten, in denen Ihr Oel enthalten ist: Titan SX5 und Eerosynth 3. Was genau ist der Unterschied zwischen den beiden und kann man Problemlos zwischen diesen beiden Wechseln ? mit freundlichen Grüßen Olaf Papendieck |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Titan SX 5 ist Kraftstoff mit 5 % NM. AeroSynth 3 ist pures Öl. SX-Öl ist mit AeroSynth 3 mischbar, nicht jedoch mit AeroSave und AS-Competition. i. A. W. Frings |
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| (937) Aerosynth 3 *PREISE* Wilhelm Resl (Wohnort: Haundorf) schrieb am Samstag, 25. Juli 2009 um 11:40:27: |
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| Sehr geehrter Herr Frings, eine Antwort in Bezug auf die Frage(933) hätte mich auch sehr interessiert. Habe mal kurz bei Graupner nachgesehen und muß sagen, dieses Öl muß mitlerweile mit Echtgold versetzt sein. Ich denke, da wird nichts anderes übrigbleiben als auf Rizinusöl umzusteigen. Mit freundlichen Grüßen Wilhelm Resl |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Sie brauchen nicht auf Rizinusöl umzusteigen. Es gibt in Kürze eine Lösung, dass unsere Modellmotorenöle und -Kraftstoffe wieder zu marktgerechten Preisen angeboten werden. i. A. W. Frings |
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| (935) Benzinvergaser Wymann Eduard (Wohnort: 307Ziwa) schrieb am Mittwoch, 22. Juli 2009 um 8:43:03: |
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| Werter Herr Frings Nochmals zu meinem 100 ccm King-_Benziner: Durch den Betrieb des Motors setzt sich im Flugzeugrumpf ein leicht öliger Niederschlag ab.Dieser kann aus konstruktiven Gründen nur vom Luftansaug (Ansaugtrichter) stammen. Wie und wo entsteht dieser "Dampf" im Motor, wie und wann kann er gegen die angesogene Luftrichtung aus dem Vergaser ( Walbro ) und kann dieser unschöne Effekt irgendwie vermieden werden?? Besten Dank für Ihre Antworten, Gruss: E.Wymann |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Das Ausnebeln von Kraftstoff-/Luftgemisch aus dem Vergaser ist ein bekanntes "Phänomen", das viele Ursachen und Zusammenhänge hat (Vorverdichten, Resonanzschwingungen, Unterdruck am Vergaserspund durch Fahrtwind, zu hohe Drehmomentbelastung in Relation zur Drosselklappe beim Gasgeben, ...). Einfache, wirkungsvolle und gängige Abhilfe bringt das Montieren eines Ansaugtrichters. i. A. W. Frings |
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| (934) Cox Motorenkraftstoff Peter Aufhauser (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 17. Juli 2009 um 12:36:52: |
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| Hallo Hr. Frings, ich möchte diverse kleine Cox Motoren (0,49 und 0,8ccm)mit Glissol S betreiben. Der Hersteller empiehlt aber ausdrücklich nur Rizinus zu verwenden. Können Sie das so bestätigen, oder kann ich bedenkenlos Rizininus durch Synthetiköl ersetzen? Vielen Dank P.Aufhauser |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Wenn der Hersteller Angaben zum Kraftstoff macht, sind diese aus Gewährleistungsgründen verbindlich. Ich persönlich habe und hatte keine Probleme, COX-Motoren mit Syntheseöl zu schmieren. i. A. W. Frings |
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| (933) Aerosynth 3 *PREISE* Oliver Kritzler (Wohnort: 58119 Haen) schrieb am Donnerstag, 16. Juli 2009 um 17:54:37: |
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| Sehr geehrter Frings, seit mehr als 3 Jahren setze ich mit großem Erfolg Aerosynth 3 in verschiedensten Modellmotoren ein. Die Fa.Graupner ist ihr exkusiv Vertriebspartner. Bitte können Sie mir eine Begründung für eine Preiserhöung von ca. 80%Ihres Öls innerhalb von 6 Monaten geben. Vielen Dank Mit freundichen Grüßen J.Oliver Kritzler |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Diese Preiserhöhungen fanden ohne Absprache und ohne unser Wissen statt. Eine Rückkehr zu den ursprünglichen und wettbewerbsfähigen Preisen wird derzeit organisiert. i. A. W. Frings |
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| (932) Startproblem Wymann (Wohnort: 3086 Ziwa) schrieb am Dienstag, 14. Juli 2009 um 14:30:20: |
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| werter Herr Frings Ich starte meinen 100ccm King Benziner wie üblich mit vollem Chocke. Nach 5-7 Umdrehungen zündet er ohne anzulaufen. Bis hier alles o.K. Nun Chocke raus und Standgas setzen. Jetzt muss ich 20-30 Mal drehen bis er anspringt !! Wieso das, gibt es Abhilfe?? Merci für Ihre wertvolle Hilfe Gruss: E.Wymann |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Die richtige Gemischzusammensetzung für eine spontane Entflammung ist bei Benzinmotoren erheblich kritischer als bei Methanolbetrieb. Ungesehen aus der Ferne mag dies evtl. eine Einstellungs-/Handhabungssache sein? Grundsätzlich ist das Startverhalten des o. a. Motors meines Wissens nicht kritischer als bei vergleichbaren Motoren anderer Hersteller. i. A. W. Frings |
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| (931) Wieviel Ölanteil? Dietmar Kolb (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 10. Juli 2009 um 14:35:39: |
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| Hallo, ich habe mir aus einem OS FS 60 Viertaktmotor einen Stationärmotor, siehe Video http://www.youtube.com/watch?v=zcUysG7OX0o, gebaut. Zur Erreichung eines möglichst niedrigen Leerlaufs habe ich die Verdichtung auf 5,5:1 reduziert, schwächere Ventilfedern montiert, ein schweres Schwungrad angebaut und eine Funkenzündung von Becker installiert. So ausgerüstet hat der Motor einen Drehzahlbereich von 500-5.000 U/min. Betrieben wird er mit Aspen Gerätebenzin und einem Ölanteil von 19% (Aerosave). Nun fällt mir auf, daß bei besonders niedrigen Umdrehungen Funkenüberschläge vom Zündkerzenstecker zum Zylinderkopf auftreten. Außerdem wirft der Motor ordentlich Öl aus. Wenn ich den Ölanteil reduziere, bessert sich das Verhalten, d.h., die Funkenüberschläge bleiben aus. Meine Frage ist nun, wie weit könnte ich den Ölanteil absenken, ohne einen Pleuellagerschaden befürchten zu müssen? Bei Gelegenheit werde ich den Motor auf Ölsumpfschmierung (mit Ölabstreifring) umbauen, momentan muß er aber noch mit Gemisch laufen. Für eine Antwort schon einmal besten Dank vorab. Viele Grüße Dietmar Kolb http://modell.portali.de |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Aufgrund der geringen Belastung lässt sich der zur Schmierung notwendige Ölanteil sicherlich beträchtlich senken. Da das Öl aber auch andere Funktionen wahrnehmen muß (Kühlung, Korrosionsschutz, etc.), ist eine definitiv sichere Prozentzahl nur durch Versuche zu ermitteln. Funkenüberschlag entsteht immer durch mangelhafte Isolierung bzw. zu kurze Kriechstromstrecken. Mit dem Ansteigen des Verdichtungsdrucks, des Ölnebelanteils sowie der Ladezeit der Primärspule wird dieses äußere Durchschlagen gefördert. i. A. W. Frings |
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| (930) max. Temperatur für FS-48 Jens H. (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 23. Juni 2009 um 20:58:32: |
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| Hallo, ich verwende eine OS FS-48 als Carmotor. Über ein Gebläse wird dieser zwangsbelüftet. Bei Testfahrten erreichte die Temperatur bei reichlich fetter Einstellung ~135 °C am Zylinderkopf. Was ist für einen solchen Motor ein verträglicher Temperaturbereich? Sind 135 °C schon zu heiß oder noch im Normalbereich? Verwendetes Öl: Titan-SX. |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Dazu gibt es leider keine Temperaturhinweise, da die gemessenen Temperaturen nie reproduzierbar oder vergleichbar sind. Sitzt der Meßfühler innen oder außen, zwischen der zweiten Kühlrippe oder der ersten Rippe, versenkt oder obenauf - jede Messung wird andere Werte ergeben. Richtig zur fetten Seite hin eingestellt und etwas Motorengehör sind die besten Messungen, ob ein Motor gesund läuft oder überhitzt. i. A. W. Frings |
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| (928) Magnum 10ccm Thomas Schmieder (Wohnort: Neustadt) schrieb am Sonntag, 24. Mai 2009 um 13:33:23: |
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| Hallo Herr Frings, bei meinem 10er Magnum habe ich folgendes Problem: Nach etwa 10 Flügen (mal etwas mehr oder weniger) läßt sich der Motor nicht mehr vernünftig einstellen, so dass er in der Luft gut durchläuft. Dann steigert sich das Ganze. Er springt immer noch gut an, nimmt aber ab Halbgas kein Gas mehr an und stellt ab. Wenn ich dann eine neue Kerze benutze, läuft er, als hätte es nie ein Problem gegeben. Woran kann es liegen, dass der Motor so viele Kerzen nach so kurzer Laufzeit braucht? Die Kerzen sind aber nicht defekt!! Ich habe nur festgestellt, dass gerade der obere Bereich nicht richtig bzw. nicht mehr glüht. Ich benutze im Moment Webra 3 oder Rossi 3 Kerzen und Aerosyth 115+8. Auch mit anderem Kraftstoff (Robbe 5% Nitro, 15 % Öl) habe ich das gleiche Problem. Haben Sie eine Idee woran das Kerzensterben liegen könnte? Gibt es eine Möglichkeit den Glühfaden zu reinigen? Vielen Dank für eine Antwort von Ihnen Mit freundlichem Grüßen Thomas Schmieder |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Das beschriebene Laufverhalten ist merkwürdig. Wenn der Motor mit der jeweiligen Glühkerze problemlos anspringt, sollte diese Kerze auch in den anderen Laufphasen richtig arbeiten. Dass die Wendel innen stärker glüht als außen, ist normal. Wenn die Wendel verzundert wäre, wäre das gesamte Laufberhalten schlecht. Verzunderte Kerzen lassen sich mit einem Tropfen Salzsäure reinigen, das ist aber nur ein Notbehelf und nicht ungefährlich! Ich denke, dass das Problem im Vergaserbereich zu suchen ist. i. A. W. Frings |
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| (927) Heli Kraftstoff OS.50 SX-H Ring Hyper, Herbert Lang (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 23. Mai 2009 um 19:24:17: |
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| Hallo Herr Frings, bin Heli- Anfänger und suche für meinen OS.50 SX-H Ring Hyper einen geeigneten Kraftstoff zum Einlaufen als auch zum Betrieb! Bei meiner Recherche entdeckte ich in 2008 die Antworten 815 und 819 die ähnlich gestellt wurden. Dort empfehlen Sie, den Ölanteil auf 17% zu erhöhen. Wenn ich Titan SX-1 (15% Öl + 1% Nitro) verwende bedeutet das, dass ich 2% Aero Synt 3 dazu mischen muss, also ca. 20 ml auf einen Liter SX-1? Ist diese Überlegung richtig? Vielen im Voraus Mit freundlichem Gruß Herbert Lang |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Ja, Ihre Überlegungen sind in allen Punkten richtig. i. A. W. Frings |
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| (926) Was für Öl für Yamada 91SR Wolfgang (Wohnort: 93057 Regensburg) schrieb am Montag, 18. Mai 2009 um 9:17:31: |
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| Hallo ich habe eien Frage zum Einsatz von AS in mein Motor. Was ist der ideale Schmierstoff und in welcher Menge sollte dieser Einsatz finden. Gruß Wolfgang |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| AeroSynth 3 ist sehr gut geeignet. Der Ölanteil richtet sich nach Einsatzart und NM-Menge, z. B. >15 %. Diesbezüglich sind die Angaben des Motorenherstellers zu beachten. i. A. W. Frings |
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| (925) Ethanol vs. Methanol Wilhelm Resl (Wohnort: Haundorf) schrieb am Donnerstag, 14. Mai 2009 um 11:22:51: |
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| Tipp: Zum Artikel (924) gibt es unter folgender Adresse http://modell-aviator.de/wp/?p=1073 den Bericht vom Aviator zum lesen. |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| (924) Ethanol vs. Methanol Holm Tiffe (Wohnort: 09600) schrieb am Montag, 27. April 2009 um 14:45:38: |
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| Ich habe die Technikhilfe hier von oben bis unten durchgegrast. Sie erwähnen zwar mehrfach das Ethanolbetrieb nicht funktioniert, aber warum konkret das nicht funktioniert, nicht. Der Verdampfungswärmebedarf von Methanol liegt bei 1110 KJ/kg, der von Ethanol bei 840KJ/Kg. Der Heizwert von 19000/26800 KJ/Kg, Luftbedarf 8,15/11,34 m³ Luft, die Dichte bei 0,792/0,789, Siedepunkt 64,7/78,4 Grad Celsius. Bis auf den deutlich höheren Heizwert des Ethanols sind die Unterschiede wohl reativ gering und es gibt ja auch Motoren die mit Ethanol laufen. Das sollte sich also mit einer Änderung von Motorparametern abdecken lassen. (Kompression, Mischungsverhältnis, geänderte Schmierung, Zündung und Kühlung). Der Benzinbetrieb von Modellmotoren mit umgerüsteter Zündung ist ja im Prinzip auch möglich und dieser Treibstoff weicht deutlich mehr vom Methanol ab als das Ethanol. Sie erwähnen einerseits bessere Innenkühlung bei Ethanolbetrieb, andererseits Überhitzung. Sorry wenn mir bei diesem Kuddelmuddel etwas unklar bleibt und ich gezielt nachfrage. Es muß ja nicht unbedingt der Brennspiritus mit 6% Wasser sein. Ich kenne die Zeitung "Aviator" nicht, werde aber mal schauen woher ich die auftreiben kann. Mfg, Holm Tiffe |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Artikel "Biosprit aus Ethanol - wie läuft`s?" erscheint im Aviator 6-09; EVT. 12.5. | |||
| (923) Ethanol vs. Methanol Holm Tiffe (Wohnort: 09600) schrieb am Montag, 27. April 2009 um 9:32:13: |
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| Ich habe nun schon öfter gelesen, das Ethanol als Modellmotorentreibstoff nicht geeignet sei.( Überhitzung, unruhiger Lauf etc.) Warum aber ist das so und wieso produziert die Industrie keine für den Betrieb mit Ethanol geeigneten Motoren? Angesichts der aktuellen Gefahrstoffverordnung in D (seit Juli od. Juni vorigen Jahres) besteht da wohl Handlungsbedarf (obwohl ich Fliegenpilze für gefährlicher halte und die sammelt unsere besorgte Regierung auch nicht ein). Was also sind die Gründe für die Nichteignung bzw. wie lassen sich diese beseitigen? Mfg, Holm Tiffe |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Dieses Thema wurde hier in der Technikhilfe bereits öfters behandelt. Ein aktueller Beitrag über Ethanol-Betrieb erscheint im nächsten "Aviator"-Heft. i. A. W. Frings |
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| (922) Ölkohle fördert Motorlauf? Norbert Matz (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 22. April 2009 um 21:32:47: |
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| Hallo Herr Frings Immer wieder ließt man, das wenn man längere Zeit mit Rizinushaltigem Sprit gefahren ist und dann auf vollsynthetischen Sprit wechselt die Rückstände ausgewaschen werden und ich dann einen Kompressionsverlust habe und unter Umständen dadurch der Motor nicht mehr läuft. Können sie da mal ein paar Worte zu sagen. Gruß N.Matz |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Ja, auch ich kenne diese nicht nachvollziehbaren Geschichtchen. Richtig ist, dass synthetische Schmieröle eine hohe Reinigungswirkung haben. Das ist auch der Sinn der diesbezüglich nicht unaufwendigen Additivierung. Wenn jemand ernsthaft erzählem möchte, dass Ölkohle an seinem Motor die Laufgarnitur abdichtet, dann soll er sich einmal die Frage stellen, warum es in allen Bereichen von Verbrennungsmotoren angestrebt wird, das gesamte Motorinnere metallisch blank zu erhalten. i. A. W. Frings |
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| (921) Ergänzung zu Frage 918 I.Gerth (Wohnort: Amberg) schrieb am Mittwoch, 22. April 2009 um 17:45:53: |
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| Hallo Herr Frings, danke für ihre Antwort! Wissen Sie, ob man die Membran des Pumpenvergasers vom FS91 erwerben kann? Bisher habe ich noch keine Ersatzteilnummer gefunden. Es wäre ärgerlich, ja fast schon wahnsinnig, wenn man wegen so einem kleinen Teil einen neuen Vergaser bräuchte. MfG |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Am besten wenden Sie sich direkt an die Serviceabteilung von Graupner. i. A. W. Frings |
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| (920) Schwarze Kerze Dasbourg Jos (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 21. April 2009 um 7:24:35: |
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| Hallo Herr Frings, ein feed back zu Eintrag 912: Vergaser von "schwarzem" Zylinder fetter gestellt.Ist jetzt ok. Habe die Motorhaube mit neuen Kühlöffnungen versehen, direkt auf die Zylinderköpfe.Rumpfansaugung hat eine Drehzahlverbessung von ca.200 U/min gebracht. |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| (919) Richtiges Oel fuer ein Moki (Mark) 180 Lawrence Clarke (Wohnort: 35066 Frankenberg) schrieb am Sonntag, 19. April 2009 um 21:05:35: |
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| Guten Tag Herr Frings, In meiner englischen Bedienungsanleitung steht, dass mein Moki 180 nur mit Rizinus Oel laufen soll (oder einer Mischung von synthetischem Oel und Rizinus). Kann der Moki auch nur mit Aerosynth 3 laufen? Ich weiss, dass Aerosynth 3 nicht mit Rizinus vermischt werden kann. Kind regards, Lawrence Clarke |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Die Angaben des Motorenherstellers sind aus Gewährleistungsgründen bindend. Wenn es mein Motor wäre, würde ich ihn ohne zu zögern mit AeroSynth 3 betreiben. Sie können AeroSave mit Rizinusöl mischen. Allerdings wird der chemische Verschleißschutz unwirksam. Der ist aber bei purem Rizinusöl ohnehin nicht verhanden. i. A. W. Frings |
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| (918) FS91 mit Pumpe - Pumpe deaktivieren I.Gerth (Wohnort: 86854- Amberg) schrieb am Mittwoch, 15. April 2009 um 17:38:40: |
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| Hallo, ich habe einen gebrauchten FS91 mit Pumpe ersteigert. Nun ließt man manchmal negatives über die Pumpe beim FS91. 1.Frage Kann man den Motor auch ohne Pumpe laufen lassen? Ist das mit dem Pumpenvergaser möglich? (Natürlich wird der Tank dann mit Druck vom Schalldämpfer versorgt) 2.Frage: Wie kann bei dem Pumpen-Fs91 Sprit angesaugt werden? Das übliche Zuhalten des Schalldämpfers ist ja nicht möglich. Ich möchte eigentlich den Motor per Hand starten und auf einen Starter verzichten. Danke und viele Grüße I.G. |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Vom FS 91 gibt es unterschiedliche Versionen mit Pumpe. Wenn der spezielle Pumpenvergaser montiert ist, muß er gegen den üblichen Saugvergaser getauscht werden. Ansaugen geht nur über zügiges Durchdrehen, weil die Membrane erst dann richtig fördert, wenn auf der Kraftstoffseite blasenfreier Kraftstoff steht. Schönen Gruß in die Oberpfalz, i. A. W. Frings |
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| (917) YS DZ 170 - CDI - PedroSa (Wohnort: 04740 Almería (España)) schrieb am Donnerstag, 9. April 2009 um 18:46:51: |
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| Hallo Herr Frings, Später die Installation der Set in der CDI YS DZ 170, damit der Brennstoff wird von 22% auf 5%. Nun, wenn ich Aerosave, 1. Spielt es eine Verringerung des Anteils von Öl (5%)weil Öl ist eine dicke? 2. Kann ich die Dreharbeiten des Motors Aerosave? 3. Wie viel Öl von den Dreharbeiten ich den Motor? 4. Kann ich andere Motoren Aerosave: OS FS 91 Surpass II-P, OS 120 AX, AX OS 46, OS 50 SXH. Vielen Dank für alles. |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Eine universelle Mischung ist 15 % AeroSave. Nitromethan für Four Stroke 8 - 12 %. i. A. W. Frings |
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| (916) YS DZ 170 - Aerosinth oder Aerosave PedroSa (Wohnort: 04740) schrieb am Mittwoch, 8. April 2009 um 22:56:36: |
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| Hallo, sorry für die Rechtschreibung, ich bin Spanisch. Ich wollte wissen, was Öl ist am besten für diesen Motor, Öl und was soll ich tun, schießen der Motor, danke. | |||
| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Für diesen Motor ist AeroSave gut. Es ist ein dickes Öl. Das macht das Regeln vom Vergaser einfacher. Please use AeroSave Oil. It's a Oil with high viscosity. That's singleacting for the carburator adjusting. i. A. W. Frings |
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| (915) (913) MethaSynth 115 + 8 Thomas N. (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 6. April 2009 um 13:59:19: |
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| Hallo Herr Firngs, bezugnehmend auf meine Frage vom 03.04.09, schreibt die Fa. Graupner in Ihrer Produkbeschreibung zu diesem Kraftstoff, dass man ihn die ersten 2 Stunden bei neuen Motoren nicht einsetzen sollte. Auf der Homepage von www.aerosynth.de steht : MethaSynth 115 + 8 kann auch bei Neumotoren eingesetzt werden! Habe meine Motoren noch nie mit einer speziellen Kraftstoffmischung einlaufen lassen, immer mit dem Sprit den ich auch danach fliege. Sollte man bei neuen Motoren doch einen anderen Kraftstoff als MS 115+8 verwenden (Einlaufen)? mfG Thomas N. |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Die Angabe für die Einschränkungen in den ersten 2 Laufstunden bezogen sich auf MS 115+8 (2816), das nicht mehr hergestellt wird. Das neue MethaSynth 115+8 (2817) ist anders formuliert und bedenkenlos auch in der Einlaufphase einsetzbar. i. A. W. Frings |
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| (914) Aerosynth3 Franz Briechle (Wohnort: 86874 Mattsies) schrieb am Sonntag, 5. April 2009 um 20:33:23: |
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| Hallo Herr Frings. Bisher verwendete ich Methasynth 115+8 mit dem Öl Aerosave.Im neuen Treibstoff wird Aerosynth3 verwendet. Meine Frage:Bestehen Bedenken wenn sich im Kurbelge- häuse von 4-Taktmotoren pures Aerosaveöl zur Konservierung befindet(evtl.Unverträglichkeit),oder muß Aerosynt3 verwendet werden? Vilen Dank im voraus. |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Nein, diesbezüglich bestehen keine Bedenken. Bei der Inbetriebnahme des Motors wird das Restöl zügig aus dem Kurbelgehäuse ausgestoßen, sodass für die theoretisch möglich Vernetzung durch die unterschiedlichen Öle zuwenig Zeit zur Verfügung steht. i. A. W. Frings |
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| (913) MethaSynth 115 + 8 Thomas N. (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 3. April 2009 um 21:12:47: |
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| Hallo Herr Frings, habe einen Saito FG180 mit Zündung und möchte nun für meine gesamten Motoren eine Sprit-Sorte verwenden. Ist der MethaSynth 115 + 8 hierfür geeignet? Oder besser nur 5% Nitro Motoren 8.5ccm und 15ccm O.S. mfG Thomas N. |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Sie können für diese Motoren MS 115+8 problemlos einsetzen. Die Angaben der Motorenhersteller sind zu beachten. i. A. W. Frings |
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| (912) Schwarze Glühkerze Dabourg Jos (Wohnort: 5488 Ehnen, Luxemburg) schrieb am Mittwoch, 1. April 2009 um 14:54:36: |
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| Hallo Herr Frings, ich betreibe seit 2 Flugsaisons ein Laser Vee360. Ich habe festgestellt, dass die Glühkerze auf dem rechten Zylinder immer stark verschmutzt ist, d.h. ein schwarzer öliger Belag auf der Kerze, der Kolbenboden ist blank, Auslassventil und Auslasskanal auch mehr verschmutzt als linker Zylinder.Die Mischung ist gemäss Hersteller: 15% Oel (Aerosave). Beide Zylinder haben eigene Tanks und Druckanschlüsse.Beide Vergaser mit Drehzahlmesser synchron eingeregelt.Leistung normal. Welche Ursachen liegen hier vor? Danke für Ihre fachlichen Ratschläge. Dasbourg Jos |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Es könnte daran liegen, dass der eine Zylinder etwas magerer läuft und deutlich heißer wird. Oder dass es zu Auspuffresonanzen kommt, die bis in den Brennraum zurückschwingen. Messen sie mit einem entsprechend empfindlichen Manometer den Auspuffinnendruck. Vermutlich ist der vom "schwarzen" Zylinder höher. i. A. W. Frings |
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| (911) INFO zu Glühzünder Schramm Martin (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 27. März 2009 um 16:48:03: |
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| Hallo Herr Frings, ich wollte mich erkundigen ob der Wirkungsgrad eines 3,5ccm Modellbaumotor (off-road) im Bereich von 10-20% liegt, habe dies irgendwo gelesen aber kann keine genaueren Angaben hirzu finden. Gruß Martin |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Der Wirkungsgrad üblicher Modellmotoren liegt grob bei 10 %. i. A. W. Frings |
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| (910) Mischbarkeit Weidner Fritz (Wohnort: 93073 Neutraubling) schrieb am Freitag, 27. März 2009 um 9:40:37: |
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| Hallo und guten Morgen aus Neutraubling, hier habe ich mal einefür mich grundsätzliche Frage. Kann man Aerosave und Titanöl mischen? Ich habe Metasynth 150/8 und möchte den Nitroanteil verringern. D.h. ich möchte Metanol und Öl zusetzen. Geht das? Danke im Voraus. m.f.G. Fritz Weidner |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Nein, AeroSave und Titan SX sollen nicht miteinander vermischt werden. Das neue MethaSynth 115+8 (2817) enthält allerdings nicht mehr AeroSave, wie die vorherige Version (xx16), sondern AeroSynth 3. Dies können Sie mit Titan SX auffetten. i. A. W. Frings |
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| (908) Ölumstellung M. Erasmy (Wohnort: Daun) schrieb am Mittwoch, 25. März 2009 um 8:43:18: |
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| Sehr geehrter Herr Frings,<br><br>ich möchte kommende Saison für meine Zweitaktmotore ein dünnes Leichtlauföl benutzen.<br><br>Können Sie mir bitte die Viskositäten für Aerosynth 3 und AeroSynthCompetition nennen?<br><br>Vielen Dank,<br>M. Erasmy | |||
| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| AS3: V100 18,3; V40 113,3 cSt ASC: V100 22,5; V40 131 cSt i. A. W. Frings |
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| (907) H . Friedrich (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 16. März 2009 um 19:29:28: |
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| Hallo. Ich habe hier meinen neuen Webra 55 GT.Zur Zeit habe ich leider kein Methanol mit Rizinus zur Verfügung sondern nur den Graupner Sprit Aero synth sx 5 competition. Ist dieser Kraftstoff zum Einlaufen geeignet? Mein Händler sagte mir das es kein Problem wäre.Webra rät ja ausdrücklich zum Rizinusöl. Mit freundlichen Grüßen H.Friedrich |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Wenn Webra ausdrücklich zu Rizinusöl rät, dann müssen Sie es auch verwenden. i. A. W. Frings |
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| (906) Diesel Preise Christian Evans (Wohnort: Kapstadt) schrieb am Montag, 16. März 2009 um 7:35:03: |
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| Hallo Ich wollte mal nachfragen was der preiunterschied von Diesel und Biodiesel ist bei euch in Deutschland. Hier kann man kein Biodiesel kaufen , aber unser Diesel kostet momentan R6.62 ,....das sind etwa 52 cent. Dieses is für ein Schulproject. Danke schön. Grüsse aus Kapstadt |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Da auf Biodiesel derzeit ein reduzierter Energiesteuersatz von 21 ct/l (regulär 47 ct/l) erhoben wird, liegt der Preis aktuell etwa bei 95 ct/l, der von üblichem Dieselöl bei ca. 1 €/l. Zu beachten ist der höhere Verbrauch von Biodiesel wegen des geringeren Heizwertes. i. A. W. Frings |
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| (905) Schmierbohrungen Wilhelm Resl (Wohnort: Haundorf) schrieb am Sonntag, 15. März 2009 um 21:50:45: |
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| Hallo Herr Frings, wenn ich die Technikhilfe so verfolge, entsteht bei mir der Eindruck, das Schmierbohrungen im Pleuel und Kurbelzapfen als auch umlaufende Schmiernuten im Kolben ca. 2-3mm unterhalb der Kolbenbodenoberkante fehl am Platze sind und die Schmierung eher negativ beeinflussen! Was ist hier wirklich Sache? Vielen Dank im Voraus. Mit freundlichen Grüßen Wilhelm Resl |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Diesbezüglich sind einige ausführliche Publikationen erschienen. Grundsätzlich sind Bohrungen in Gleitlagerflächen schädlich. Der hydrodynamische Aufbau des Schmierfilms wird erheblich gestört. Zudem leidet die Materialfestigkeit. Die Nachführung des Ölnebels in den Lagerspalt erfolgt durch die Kapillarwirkung. "Ölfangnuten" im Bereich des Feuerstegs sind umstritten. Einerseits können Sie bei ausreichendem Ölanteil zur Kühlwirkung beitragen, andererseits führen sie verstärkt zum Verlacken der Laufbüchse. i. A. W. Frings |
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| (903) Korrosion Brunck Dieter (Wohnort: Dörrenbach) schrieb am Dienstag, 10. März 2009 um 1:38:34: |
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| Hallo Herr Frings ! Ich habe einen V6 Motor gebaut. Einige Grundmaße stammen aus dem Bauplan " V8 Motor " von h. Schillings. Aber im grunde ist es eine Eigenkonstruktion. Die Zylinderlaufbuchsten bestehen aus GG 25, Kolben Aluminium. Nach einigen erfolgreichen Testläufen zerlegte ich den Motor u einige Korrekturen und Verbesserungen vorzunehmen. Dabei fiel mir auf, daß die Laufbuchsen stark mit flugrost befallen waren. Ich benutze den Graupner Kraftstoff Metasynth 115+8. Beim Studium ihres Forums in den letzten Tagen fiel mir auf, daß es einige Artikel über das Thema Korrosion gibt. Der Motor ist Wassergekühlt und wurde nicht immer bei jedem Test auf 80grad Celsius aufgeheizt. Kann die Kondenswasserbildung diese Korrosion hervorrufen obwohl 15% Ölanteil im Kraftstoff ? Was kann ich tun, um einer Korrosion Vorzubeugen ? Hilft ein sog. Afterrun Öl? Vielen Dank für ihre Bemühung im Voraus ! Gruß Dieter Brunck |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Die geschilderte Korrosion ist mit Sicherheit auf unterkühlten Motorlauf zurück zu führen. Bei der Verbrennung von Methanol, verstärkt durch Nitromethan, entstehen aggressive Säuren. Je größer das Motorgehäuse und je geringer die Leistungsanforderungen, desto mehr dieser sauren Kondensate schlagen sich im Motorinneren nieder und verbleiben dort. Der Korrosionsschutz in MethSynth 115+8 (alt, xx16 grün)neutralisiert diese Säuren verstärkt durch einen alkalischen Puffer. MS 115+8 (neu, xx17 gelb) wartet mit einem zusätzlichen Barriere Korrosinsschutz auf. Übersteigt jedoch sie Summe der Säuren die Summe der neutralisierenden Basen, dann ist der Korrosionschutz aufgebraucht und kann die Restsäuren nicht mehr neutralisieren. Bei MS xx17 wäre dies sehr ungewöhnlich. Abhilfe bringt, wenn Sie den Motor vor dem Abstellen grundsätzlich 2 - 3 Minuten lang mit hoher Leistung betreiben. Der Block muß sich stark aufheizen, damit die sauren Kondensate über die Entlüftung und den Auspuff ausgeblasen werden können. In Ihrem spezielen Fall ist das vielleicht unzureichend, sodass Sie sicherheitshalber eine zusätzliche Konservierung mit purem AeroSynth 3 vornehmen sollten. i. A. W. Frings |
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| (900) Abwesenheit FES (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 19. Februar 2009 um 18:12:18: |
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| DIE TECHNIKHILFE WIRD BIS 10. MÄRZ 2009 NICHT BETREUT. | |||
| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| (899) Ethanol Andreas Sperner (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 11. Februar 2009 um 15:40:38: |
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| Hallo Hr. Frings! In einem Motorradforum gibt es eine heftige Diskussion weil jemand seine Honda auf Ethanolbetrieb umstellen wollte. Nunja dort wird immer wieder drauf herumgeritten dass die Die Ventile nicht mitmachen weil Ethanol sehr viel heißer verbrennt als Benzin und somit die Ventile viel zu heiß werden. Ich dachte immer Alkoholbetrieb kühlt den Motor von innen? Zumindest weiß ich es vom methanol, aber ethanol ist ja auch ein Alkohol und verwandt zum Methanol. Was stimmt denn nun??? Vielen Dank schonmal. mfG |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Da der Verdampfungswärmebedarf von Ethanol höher ist als der von Benzin, ergibt sich bei stöchiometrisch gleicher Gemischeinstellung durch Ethanol eine stärkere Innenkühlung. Ich arbeite derzeit mit an einem Projekt eines Motorrades mit Wankelmotor im Renneinsatz. Da es bei Benzinbetrieb immer wieder zu Überhitzungsschäden kam, wird derzeit wegen der besseren Innenkühlung auf E 85 umgestellt. i. A. W. Frings |
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| (898) FF320 Horst Jungheim (Wohnort: 34630^Gilserberg) schrieb am Montag, 9. Februar 2009 um 16:52:09: |
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| Sehr geehrter Herr Frings Möchte einen FF320 in einen Spacewalker von RVK einbauen. Hätte gern gewußt ob ein 750ml Tank ausreichend ist, und wie Sie bei Ihren 4Zylinder-Motoren den Auspuff konstruiert haben. Vielen Dank. |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Mit 750 ccm ergeben sich im 'Drittelmix' Flugzeiten von mehr als 15 Minuten. Ich habe einen Pegasus Motor mit einem 4-in-1 Topfdämpfer von Herzog gedämpft. (Abb. in "Modellmotoren praxisnah", S. 173.) Der FF 240 hat lediglich um 7 cm verlängerte Auspuffkrümmer mit Verdickung in der Mitte, bei der 2 X der Drucktankanschluss abgegriffen wird. (Schwache Abb. in "Modellmotoren praxisnah", S. 81.) i. A. w. Frings |
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| (897) Glissol-S, Methanollagerung Wilhelm Resl (Wohnort: 91729 Haundorf) schrieb am Montag, 9. Februar 2009 um 15:54:28: |
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| Hallo Herr Frings, habe hier in einem älteren Beitrag gelesen, das AE3, Glissol-S, und Graupner Titan-SX im Prinzip die gleichen Öle sind. Das Titan-SX ist mehr auf Korrosionsschutz getrimmt und AE3 mehr auf biologische Abbaubarkeit. Was ist beim Glissol-S anders? Sind die Viskositäten der drei Öle unterschiedlich? Wenn ja, welches ist das dünnflüssigste und welches das dickflüssigste? Haben die besagten Öle unterschiedliche Farben und wenn ja, welches Öl hat welche Farbe? Wie lange kann man Methanol ungeöffnet lagern, wenn das Behältnis ein Blechfass ist und der Lagerort kühl, dunkel und trocken ist? Theoretisch müßte es doch dann unbegrenzt lagerfähig sein! Besten Dank im voraus. Mit freundlichen Grüßen Wilhelm Resl |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Die Grundöle der 3 genannten Öle sind gleich. Graupner verarbeitet die FES-Spezifikation bezüglich des Korrosionsschutzes zu TIATN SX (grün) weiter. Glissol S (gelb) entspricht weitgehend dem AS 3 (gelb), hat aber eine etwas höhere Viskosität. Bei der Lagerung von Methanol kommt es sehr auf die Art der Lagerung an, sowie auf den tolerierten Reinheitsgehalt. Für inhibiertes Methanol werden in versiegelten Fässern mit Kunststoffauskleidung beispielsweise 5 Jahre angegeben (ungeöffnet). i. A. W. Frings |
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| (896) Aerosave oder Aerosynth 3 F. Schäfer (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 1. Februar 2009 um 12:53:28: |
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| Hallo Herr Frings Möchte mir für meinen OS91SZ Helimotor meinen Sprit selbermischen , 20% Nitro 20% ÖL und bin unentschlossen was für ein ÖL. F. Schäfer |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Bei dem von Ihnen angegebenen Mischungsverhältnis ist der Öltyp sekundär. AeroSynth 3 ist niedrigviskos, dadurch ist die Spitzendrehzahl etwas höher. AeroSave ist hochviskos, damit ist eine (kritische) Vergasereinstellung etwas einfacher. i. A. W. Frings |
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| (895) Motorreinigung Wolfram Kuhles (Wohnort: 12689 Berlin) schrieb am Dienstag, 27. Januar 2009 um 19:37:38: |
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| Hallo Herr Frings, ich habe 3 Modellmotoren der 70er Jahre für meine Sammlung erworben. Natürlich wurden diese mit Rizinus betrieben und haben dann die Jahre ohne Reinigung/Konservierung verbracht. Die Folge war Edelharz. Eine Woche haben diese Motoren in Petroleum gelegen, erfolglos. Danach in Nitroverdünnung. Danach kommte man die Motoren wenigstens so weit bewegen, um sie zu zerlegen. Nun war ich erst mal annähernd ratlos, was das beste Reinigungsmittel sein könnte. Testweise habe ich einen Reinigungsversuch mit Backofenspray gemacht. Nur wenige Minuten Einwirkzeit reichten um das Gehäuse vollständigmit einer Bürste zu reinigen. Nach dem reichlichen Spülen mit Wasser habe ich eine Nachreinigung mit einen Methanol-Syntheticöl-Gemisch vorgenommen. Nun möchte ich gern Ihre Meinung zu dieser Reinigungsmethode erfragen. Mit freundlichen Grüssen W.Kuhles |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Methanol ist zur Reinigung nicht geeignet, zudem ist es giftig. Gut funktioniert das Einlegen in pures Syntheseöl, beispielsweise AeroSynth 3 oder AeroSave. Letzteres kann zur Verstärkung der Löseeigenschaften mit etwas Dieselkraftstoff gemischt werden. i. A. W. Frings |
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| (894) Yamada DZ160 Dingo - Öl D. Charisiadis (Wohnort: 32425-Minden) schrieb am Donnerstag, 22. Januar 2009 um 21:57:06: |
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| Hallo ans AeroSynth Team, ich habe einen gebrauchten DZ160 erhalten und möchte ihn in der kommenden Saison einsetzen. Der Vorbesitzer hat Cool Power Heli 30% benutzt (was eine gelblich-rote Ablagerung im Motor und Ölklohle am Auslaß-Ventilschaft hinterließ) und mir diesen Sprit auch empfohlen. Da ich seit mehr als 15 Jahren Produkte Ihres Hauses verwende und damit sehr zufrieden bin, möchte ich diese verwenden. Der Hersteller schreibt 20/20 vor (so würde ich es mir auch mischen), aufgrund der Produkteigenschaften von AeroSynth 3 wäre das mein Öl erster Wahl. Dazu aber drei Fragen: 1) Ich habe den Motor mit vorhandenem AeroSave konserviert (auch in der Hoffnung den Belag und die Ölkohle aufzulösen). Wie muß der Motor gereinigt werden, damit es keine Probleme bei Einsatz mit dem neuen Sprit gibt? 2) Der Motor hat eine durch den Einlaßstößel angetriebene Kraftstoffpumpe mit einem Kraftstoff-Druckregler (mit Membran). Sind durch die stark haftenden Eigenschaften des AeroSynth 3 Probleme mit "klebender" Membran bei längerem Stillstand (wie lange?) gegeben und wenn ja, was kann ich dagegen tun? 3) Ist unter Berücksichtigung von 2) ein konservieren mit AeroSynth 3 bei so einem Motor empfehlenswert? Mit bestem Dank vorab für die Beantwortung meiner Fragen, D. Charisiadis |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| ad. 1) Eine Reinigung ist nicht nötig. Wenn Sie den Motor beim ersten Betrieb mit dem neuen Kraftstoff etwa 15 Minuten mit üblicher Belastung betreiben, sind sämtliche Reste des ursprünglichen Öls ausgespült. ad. 2) Lediglich nach sehr langer Lagerzeit könnten am Anfang eines Motorlaufs in den ersten 2 Minuten leichte Gemischschwankungen auftreten. Das hängt mit dem Barriere-Korrosionsschutz zusammen, der von den benetzten Oberflächen durch das Methanol abgespült wird. ad. 3) Ein Injizieren von Frischöl nach dem letzten Motorlauf ist nicht nötig, bringt aber deutliche Vorteile: - Der Motor ist beim nächsten Start üppig vorgeschmiert. - Die reinigenden Zusätze können während der Lagerzeit eventuell anhaftene Rückstände lösen. i. A. W. Frings |
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| (893) Vergaser Wymann Eduard (Wohnort: CH 3086 Zimmerwald) schrieb am Donnerstag, 22. Januar 2009 um 17:02:00: |
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| Werter Herr Frings Ich suche Angaben betreffend dem Einsatz/ Auswahl von Benzinvergasern ( Walbro Bing u.a.) Ich brauche nähere Angaben betreffend typ. Luftgeschwindigkeiten, Auslegung Ansteuerimpuls der Benzinpumpe u.a.m. Wo finde ich derartige anwenderbezogene technische Spezifikationen?? Besten Dank für Ihre Hilfe, Gruss:E.Wymann |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Die Unterdrücke sind von der jeweiligen Strömgeschwindigkeit abhängig, die Impulse von der Drehzahl. Spezielle Fachliteratur (z. B. Ansdale, Hütten, Kfz-Techn. Taschenbuch) gibt hierzu einige Basiswerte an. Die typenbezogenen Werte sind vergaserspezifisch und sollten daher bei den jeweiligen Herstellern hinterfragt werden. i. A. W. Frings |
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| (892) Laufprobleme Jan F. Lübbert (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 6. Januar 2009 um 11:46:10: |
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| Sehr geehrter Herr Frings, Vorab vielen Dank für die schnelle Antwort! Der Vergaser ist nicht der simple, der in der Betriebsanleitung zu sehen ist, sondern ein Zweinadelmodell mit der Standgasschraube tangential zur Drehachse der Drossel an der Seite mit dem Gasregelhebelchen zum Servo. Ich vermute, dass dies der von Ihnen erwähnte Vergaser ist (Ich hab den Motor gebraucht gekauft). Die Glühkerzen sind fast neue OS Typ F. Diese machten einen spürbaren Unterschied gegenüber den früheren schon recht alten v.a. bei Standgas. Mit Benzin wäre ich eher vorsichtig, da der Motor schon jetzt bei Vollgas ziemlich rau klingt. Seit dem erwähnten Tankumbau ist mir auch aufgefallen, dass die Drehzahl bei Vollgas etwas schwimmt. Das Gemisch ist dabei so eingestellt, dass er so fett wie möglich bei höchster Drehzahl läuft, welche er über einen Bereich von ca. 1/8 Umdrehung hält. Heute hab ich den Motor noch mal im Garten bei -9°C getestet. Kurioserweise lief dann alles einwandfrei! Ich bin gespannt, ob das beim nächsten Mal auf dem Flugplatz dann immer noch klappt... Mit freundlichen Grüßen und vielem Dank, Jan F. Lübbert |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| (891) O.S. FT 120 II., Laufprobleme Jan F. Lübbert (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 5. Januar 2009 um 21:17:48: |
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| Sehr geehrter Herr Frings, Nachdem ich mit einem Problem mit meinem OS-FT120II Boxermotor selbst einfach nicht mehr weiter weiß, möchte ich Sie gerne um Hilfe bitten: Seit ein paar Wochen habe ich den Motor in einem neuen Modell verbaut und seitdem macht er Zicken: Früher lief er mit Saugtank problemlos, während er jetzt ebenfalls mit Saugtank und etwas längerer Spritleitung zunächst massive Standgasprobleme hatte (Sichere Drehzahl bei ca. 3000 sehr hoch). Auf Raten eines Freundes baute ich den Tank jetzt zum Drucktank um, womit der Motor bei Standgas jetzt mit deutlich unter 2000 perfekt läuft. Auch die Laufkultur über das gesamte Drehzahlspektrum (bis ca. 8300mit 14x7" Dreiblatt) hat sich spürbar verbessert. Als großes Problem bliebt jetzt jedoch noch, dass er beim schnelleren Gas-Wegnehmen (das letzte Viertel bis Standgas) oft ausgeht, besonders, wenn er vorher hochtourig lief. Außerdem neigt er dazu, beim schnellen Gasgeben nach lägnerer Standgasphase (meist beim Start) erst ordnungsgemäß hochzutouren und dann kurzzeitig etwas einzubrechen oder ganz abzusterben. Bleibt der Motor in Gang, läuft er anschließend einwandfrei mit Höchstleistung. Ich vermute, dass er in dieser Beschleunigungsphase nicht genug Sprit bekommt.Gebe ich langsam Gas, tritt das Problem nicht auf. Was kann ich dagegen tun, wenn man berücksichtigt, dass das Vollgasgemisch schon so fett wie möglich eingestellt ist, ohne fürs Schleppen wichtige Leistung zu verlieren? Das Standgasgemisch ist auch schon auf der fetten Seite, weil dies nach meiner Erfahrung die Willigkeit, Gas anzunehmen verbesserte. Interessanterweise musste ich die Standgasnadel nach dem Tankumbau etwa eine halbe Umdrehung fetter drehen und die Vollgasnadel ein paar Zähne. Könnte es auch an der niedrigen Außentemperatur von ca. -2°C gelegen haben? Der Motor läuft seit Jahren mit Graupner MethaSynth 115+8. Vielleicht haben Sie als Motorenprofi ja noch einen Tipp für mich? Mit freundlichen Grüßen, Jan F. Lübbert |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Hat der Motor den original montierten Vergaser, bei dem das Leerlaufgemisch lediglich durch eine simple Luftbohrung geregelt wird? Abhilfe bringt dann sehr wahrscheinlich die Montage des Zweinadelvergasers vom Pegasus-Boxer. Wichtig sind auch die richtigen Glühkerzen; gute Ergebnisse bringen die O.S. "F"-Viertaktkerzen. Versuchsweise sollten Sie den NM-Anteil auf 10 % erhöhen. Bei Temperaturen unter 0 °C kann der Zusatz von etwa 3 % Benzin das Laufverhalten im Teillastbereich deutlich verbessern. Allerdings ist das Verhalten des Motors bei Volllast wegen erhöhter Klopfgefahr sehr genau zu beobachten! i. A. W. Frings |
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| (890) Vergasereinstellung Nitromotor ralf Vellmann (Wohnort: 47533 Kleve) schrieb am Samstag, 3. Januar 2009 um 15:38:17: |
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| Mein ACME 05 motor geht bei ruckartigem gasgeben aus. Erhöht man langsam die Drehzahl über eine bestimmte Grenze dreht er willig hoch und hat auch Leistung. Standgas ist leicht fett eingestellt. Fahre mit 15% Nitro von C. Falscher Sprit oder falsche Einstellung ? |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Die beschriebenen Symptome deuten auf ein zu mageres Teillastgemisch. i. A. W. Frings |
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| (889) zur Antwort auf meine Frage Wolfram Kuhles (Wohnort: 12689 Berlin) schrieb am Sonntag, 21. Dezember 2008 um 20:09:27: |
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| Hallo, Herr Frings, vielen Dank für Ihre schnelle und erschöpfende Antwort. Der Gegenkonus meines Reso-Rohres ist in der Form hyperbolisch. Dadurch ist ein breiteres Drehzahlband in Resonanz. Ich werde die Auswirkungen der Überlänge genau beobachten. Bisher hatte ich noch keine Gelegenheit, die neu hergestellte Anlage ausgiebig zu testen. Ein frohes Fest wünscht Wolfram Kuhles |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| (888) Reso-Rohr-länger als für Höchstdrehzahl Wolfram Kuhles (Wohnort: 12689 Berlin) schrieb am Sonntag, 21. Dezember 2008 um 5:10:10: |
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| Hallo, Herr Frings, Ich habe in meinen Boot einen Benziner Zenoah G260 PUM. Obwohl Sie mehr das Thema Methanoler bearbeiten, meine Frage: Das Reso-Rohr ist auf etwa 9000 U/min abgestimmt,denn das ist mein Hauptfahrbereich. Wenn ich höhere Drehzahlen erreiche, welche Folgen hat das? Mir ist bekannt, dass sich dann der Füllgrad wieder verschlechtert, was die Leistungskurve abflacht. Welche Folgen entstehen außerdem in Richtung Ablagerungen im Motor, tritt eine Erhöhung der Temperaturen auf? Die Auswirkungen könnten doch analog zum Glühzünder sein, oder liege ich da falsch? Gruss Wolfram Kuhles |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Die thermodynamischen Auswirkungen durch Resonanzwellen lassen sich nie genau vorhersagen, da sich zu viele Paramater und Variablen gegenseitig und in Abhängigkeit voneinander beeinflussen. Daher können letztendlich Temperaturverhalten, aber auch die Anlagerung von Rückständen, nur in der Praxis definitiv ermittelt werden. Grundsätzlich gilt, dass die höchste Leistungsausbeute nur in einem bestimmten Resonanzbereich möglich ist. Je spitzer dieser Bereich ausgelegt wurde, um so enger ist in der Regel das Leistungsfenster. Liegt die Motordrehzahl über der Resonanzdrehzahl, kostet dies auf jeden Fall Leistung, das Risiko einer Motorüberhitzung ist gering, Ablagerungen ebenso. Zu kurze Resonanzen bewirken, dass der Motor bei Höchstleistung deutlich heißer wird, dass auf der Auslassseite das Kolbenhemd unter Mangelschmierung leidet und bestimmte Detergentien des Öles nicht mehr wirken können. Vom Grundprinzip her ist es dabei egal, mit welchem Kraftstoff der Motor betrieben wird und wie das Gemisch entzündet wird. Funkenzündung ist in diesem Fall jedoch weniger heikel. i. A. W. Frings |
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| (887) Vielen Dank und eine schöne Woche noch Dennis Niegsch (Wohnort: 41812) schrieb am Montag, 24. November 2008 um 16:12:56: |
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| Vielen Dank und eine schöne Woche noch | |||
| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| (886) Lage des Kolben Dennis Niegsch (Wohnort: 41812) schrieb am Montag, 24. November 2008 um 15:06:58: |
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| Muß der Kolben dann OT sein? Vielen Dank. |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Ja klar. |
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| (885) Einbau der Nockenwelle Dennis Niegsch (Wohnort: 41812) schrieb am Montag, 24. November 2008 um 12:46:23: |
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| Hallo Herr Frings, erst einmal víelen Dank. Eine Frage hätte ich noch, wie muß ich die Nockenwelle einsetzen? Da ist eine Markierung eingeschlagen. Vielen Dank Dennis Niegsch |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Die Markierung muß, wenn die Nockenwelle ganz in den Lagersitz eingedrückt ist, auf 345° weisen. i. A. W. Frings |
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| (884) Steuerzeiten, Ventilspiel OS FS 120 Dennis Niegsch (Wohnort: 41812 Erkelenz) schrieb am Samstag, 22. November 2008 um 20:16:54: |
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| Hallo Herr Frings, ich hoffe Ihnen geht es gut. Ich habe schon lange nicht mehr in diesem Forum gestöbert, doch nun habe ich meine beiden alten OS FS 120 zerlegt. Beim Ausbau der Nockenwellen habe ich keine eindeutige Position ausmachen können. Wie muss ich diese wieder einsetzen? Bitte um eine kurze Beschreibung. Können Sie mir auch die Einstellmaße für das Ventilspiel geben. Falls Sie ein paar Tipps zu dem Motor haben, nehme ich diese dankbar an. Ich möchte aus meinen beiden alten Motoren einen guten bebrauchten aufbauen. Vielen Dank Dennis Niegsch |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Im OT müssen die beiden Ventile uberschneiden. Das Ventilspiel muß für EV und AV zwischen 0,04 und 0,1 mm betragen. i. A. W. Frings |
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| (883) Zündungsproblem gerhard dutzler (Wohnort: 4690 Schwanenstadt) schrieb am Donnerstag, 20. November 2008 um 11:31:40: |
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| Es geht um einen ZDZ 2 Zylinder Boxer 80ccm. Der Motor läuft 1 bis 2 Tanks problemlos, dann fällt ein Zylinder aus. Wir haben eine neue Zündung eingebaut, es ergibt das selbe Problem. Die Kerzenstecker wurden umgesteckt, das Problem wanderte von einem Zylinder zum anderen. Ist es möglich, daß die Zündung nach einigen Minuten auf einem Kerzenstecker ausfällt? Auch bei der neuen Zündung ??? Mfg. gerhard dutzler |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Da sich die Störung beim Wechsel der Zündstecker auf den anderen Zylinder auswirkt, können Sie davon ausgehen, dass der Fehler im Zündungsbereich liegt. Tip: Mit einem "Föhn" und Kältespray lassen sich solche Fehler oft provozieren. i. A. W. Frings |
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| (881) Verbrenner als Druckmotor Peter Gruchot (Wohnort: nr Reutlingen) schrieb am Sonntag, 9. November 2008 um 19:25:03: |
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| Ich lese eben, dass es dem Motor egal sei, ob der Propeller als Zug- oder Drucklast auf die Kurbelwelle wirkt. Dies gilt doch sicher für gleitlagergeführte Kurbelwellen mit deutlichem Axialspiel wie der Max-FP-Reihe nicht uneingeschränkt? Ich habe zumindest den Eindruck, dass die Leistungsentfaltung trotz freiem Propellerstrahl in Pusheranordnung nicht angemessen ist und der Motor sich mehr quält als sonst. Die Rossis in den Biesterfeld-Mirages fühlten sich aber in Druckpropellerversion richtig wohl. |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Ihr Hinweis ist richtig. Ich hatte an gleitgelagerte Motoren nicht gedacht. Bei diesen Bauarten ist der Reibwiderstand der Mitnehmerscheibe konstruktionsbedingt bei Druck höher als bei Zug. Vielen Dank für den Hinweis. i. A. W. Frings |
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| (880) Zweitakter als Druckmotor u.wannemacher (Wohnort: 51377 leverkusen) schrieb am Mittwoch, 5. November 2008 um 10:13:47: |
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| Hallo Hr.Frings Meine Frage was ist beim Betrieb eines Motors als Pusher zu beachten,Kühlung ,Gemischeinstellung,etc. |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Bezüglich Motoreinstellung etc. gibt es keine Veränderungen; dem Motor ist es egal, ob er den Propeller ziehen oder drücken muß. i. A. W. Frings |
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| (879) Danke Herr Frings Deil Markus (Wohnort: Senden) schrieb am Dienstag, 4. November 2008 um 22:54:01: |
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| Vielen Dank bzgl Ihrer Hilfe im Bereich Modellkraftstoffe suche nach Korrossion u.a. Sie waren mir eine sehr große Hilfe Vielen Vielen Dank dass es solche Leute wie Sie gibt Viele Grüße Markus Deil - Fuchs Schmierstoffvertrieb Tel: 0179 1229815 |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| (878) Korrosionsschutz Wilhelm Resl (Wohnort: Haundorf) schrieb am Montag, 3. November 2008 um 15:37:06: |
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| Hallo Herr Frings, in der Regel stellt sich die Frage nach einem Korrosionsschutz wegen Salzwasser nicht. Wenn ich jedoch ein Modellrennboot, Wasserflugzeug oder Airboot im Salzwasser betreibe, bekommt der Motor unweigerlich Salzwasser über den Vergaser ab. Deskhalb auch die nicht ganz alltägliche Frage, welches Fuchs-Modellöl geeignet ist. Ist keines davon geeignet, muß ich entweder nach einem anderen Öl suchen das Rostbildung wegen Salzwasser verhindern kann oder sonstige alternativen anwenden. Vieleicht können Sie mir dazu eine aussagefähige Antwort oder eine hilfreiche Antwort geben?! Vielen Dank! Mit freundlichen Grüßen Wilhelm Resl |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Diese Modellmotorenöle sind alle in Richtung Neutralisation der sauren Produkte entwickelt und abgestimmt. Salzwasser ist alkalisch. Nur mit AeroSynth 3 und Titan SX ist ein diesbezüglicher Schutz zu erwarten, da der Barriere-Korrosionsschutz die Oberflächen passiv schützt. Meines Erachtens stellt sich aber die Frage nach Salzwasser-Korrosionsschutz nicht. Denn das, was an Wassernebel in den Motor eingesaugt wird, geht als Dampf sofort wieder zum Auspuff heraus. Falls aufgrund Wasserschlag o. ä. reichlich Wasser ins Motorinnere gelangt, muß ohnehin eine gründliche Nachkonservierung vorgenommen werden. i. A. W. Frings |
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| (877) Korrosionschutz bei Seewasser W.Resl (Wohnort: Haundorf) schrieb am Samstag, 1. November 2008 um 23:52:39: |
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| Hallo Herr Frings, wie sieht es eigentlich mit dem Korrosionschutz der diversen Fuchs-Modellmotorenöle bei Betrieb der Modelle in salzhaltigen Seewasser aus? Welche Öle sind geeignet und welche nicht? Vielen Dank! Mit freundlichen Grüßen Wilhelm Resl |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Der chemisch wirkende Korrosionsschutz eines Motoröls neutralisiert die bei der Kraftstoffverbrennung entstehenden aggressiven Säuren. Die Frage nach Rostschutz vor Salzwasser stellt sich diesbezüglich eigentlich nicht. ? i. A. W. Frings |
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| (876) Kraftstoff SX 25 Timo Horn (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 31. Oktober 2008 um 13:39:20: |
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| Hallo, ist in dem vollsynthetischem Graupner SX-25 Sprit das Aerosynth 3 enthalten oder ist es ein anderes Öl ? Mfg |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Dieser Kraftstoff enthält 15 % Titan SX Öl. i. A. W. Frings |
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| (875) Ethanol als Methanol Ersatz? David Meier (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 23. Oktober 2008 um 17:52:51: |
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| Lässt sich das Methanol eigentlich durch Ethanol ersetzen? Methanol hat einen Flammpunkt von 9°C im Gegensatz dazu hat Ethanol 12°C. Der Heizwert von Ethanol liegt mit 26,8 MJ/kg noch über dem Heizwert von Methanol mit 19,9 MJ/kg. Allerdings sind die Explosionsgrenzen des Kraftstoff- Luftgemisches von Ethanol kleiner. Stellt dies ein Hindernis für den Einsatz von Ethanol in Modellbaumotoren dar? Lässt sich durch Additive die Explosionsfreudigkeit von Ethanol steigern, ohne die Giftigkeit dieses Kraftstoffgemisches zu vergrößern? |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Leider ist Ethanol als Ersatz für Modellmotoren nicht geeignet. i. A. W. Frings |
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| (874) Einlauföl Laser 200V J. Tauber (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 22. Oktober 2008 um 18:15:00: |
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| Ich habe gelesen, daß das Einlaufen bei den modernen Synthetikölen länger dauert als bei Rizinusöl. Ist es sinnvoll, mit Rizinus eine definierte Zeit (wie lange?) einzulaufen und dann auf Aerosave umzustellen? Danke, J. Tauber |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Da die Modellmotorenöle von FES ein Verschleißschutzadditiv enthalten, das dann natürlich auch in der Einlaufphase wirkt, ist mit diesen Ölen der Abrieb deutlich niedriger, als mit diesbezüglich unlegierten Schmierstoffen. Mit blankem Rizinusöl geht der Einlauf tatsächlich etwas zügiger einher. Die Praxis zeigt aber, dass bei präzise gefertigten Motoren der Einlaufvorgang bereits nach wenigen Betriebsstunden vernachlässigt werden kann, wenn der Motor nicht gerade mit Höchstleistung gehetzt wird. i. A. W. Frings |
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| (873) Wassergehalt im Methanol bzw. Nitromethan W. Resl (Wohnort: Haundorf) schrieb am Donnerstag, 16. Oktober 2008 um 17:34:14: |
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| Hallo Herr Frings, ist es möglich, Methanol bzw. Nitromethan auf seinen Wassergehalt zu prüfen und wer kann so etwas machen? Was würde so ein Test kosten? Von ATE gibt es einen Bremsflüssigkeitstester in den man eine Probe gebrauchte Bremsflüssigkeit gibt und innerhalb kürzester Zeit den Wassergehalt in Prozent ablesen kann. Würde das Gerät auch für andere Flüssigkeiten geeignet sein, könnte man dieses auch hierfür verwenden!? Kann man zur Nachkonservierung und Langzeitkonservierung jedes Modellmotorenöl verwenden? Aus welchen Grund ist Racing-Ricinus oder das Silkolene KR2 Kartöl nicht oder weniger für die Schmierung von Modellmotoren geeignet? Hab selbst schon dieses Kartöl verwendet und kann nichts nachteiliges darüber sagen. Es hat sich hervorragend mit Methanol vermischt. Bei normalen Ricinus-Öl mußte man schon merklich mehr schütteln. Allerdings hab ich es nur für 1-2 Tankfüllungen getestet, im 1:8er Glattbahner mit 10% Öl und 10% Nitromethan. Um wieviel besser ist das Ricinus-Öl Castrol M gegenüber normalen Ricinus-Öl? Kennen Sie das Motul Micro Modellmotorenöl das von Heiner Gundert vertrieben wird und welche Erfahrungen haben Sie damit gemacht? Mit welchen Mittel kann man eine ABC Laufgarnitur einläppen und wie sollte man dabei vorgehen? Bitte um detailierte Antwort, danke! Mit freundlichen Grüßen Wilhelm Resl |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| >>>Ist es möglich, Methanol bzw. Nitromethan auf seinen Wassergehalt zu prüfen und wer kann so etwas machen?<<< Chemische Labors können eine Analyse des Wassergehaltes durchführen. >>>Was würde so ein Test kosten?<<< Ca. € 300,- >>>Von ATE gibt es einen Bremsflüssigkeitstester in den man eine Probe gebrauchte Bremsflüssigkeit gibt und innerhalb kürzester Zeit den Wassergehalt in Prozent ablesen kann. Würde das Gerät auch für andere Flüssigkeiten geeignet sein, könnte man dieses auch hierfür verwenden!?<<< Bei diesem Test wird lediglich der Siedepunkt der Bremsflüssigkeit ermittelt und über die Differenz zum ursprünglichen Siedepunkt auf den Wassergehalt geschlossen. >>>Kann man zur Nachkonservierung und Langzeitkonservierung jedes Modellmotorenöl verwenden?<<< Nur, wenn es einen funktionierenden Korrosionsschutz hat und die Grundöle untereinander verträglich sind. >>>Aus welchen Grund ist Racing-Ricinus oder das Silkolene KR2 Kartöl nicht oder weniger für die Schmierung von Modellmotoren geeignet?<<< Die Additivierung ist nicht auf die Problematik der Moddellmotoren abgestimmt. Der Lösungsvermittler ist für den Verbrennungsablauf der Kleinmotoren auf Dauer nachteilig. >>>Um wieviel besser ist das Ricinus-Öl Castrol M gegenüber normalen Ricinus-Öl?<<< Das müssen Sie bitte bei Castrol erfragen. >>>Kennen Sie das Motul Micro Modellmotorenöl das von Heiner Gundert vertrieben wird und welche Erfahrungen haben Sie damit gemacht?<<< Keine eigenen Erfahrungen. >>>Mit welchen Mittel kann man eine ABC Laufgarnitur einläppen und wie sollte man dabei vorgehen?<<< Wegen der Chromschicht ist ein Nachläppen der Paarung kontraproduktiv. i. A. W. Frings |
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| (872) "Giftigkeit" von Abgasen Methasynth 115+8 Markus Spehr (Wohnort: 33154 Salzkotten) schrieb am Samstag, 11. Oktober 2008 um 20:43:46: |
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| Hallo Herr Frings, wie ist eigentlich die Giftigkeit der Abgase von Methasynth 115+8 einzuschätzen? Speziell bei Windstille (so wie in den letzten schönen Herbsttagen dieser Woche) bekommt man ja einiges davon mit beim Hubschrauberfliegen. Stinken tut´s ja gewaltig, aber ist es auch so giftig?? Gruß M. Spehr |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Grundsätzlich sind alle Abgase von Verbrennungsmotoren gesundheitsschädlich. i. A. W. Frings |
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| (871) Rich Müller (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 3. Oktober 2008 um 22:28:27: |
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| Hallo Herr Frings, ich habe mit großer Begeisterung Ihr Buch verschlungen. Folgende Frage beschäftigt mich seit längerer Zeit: welches ist denn die technisch beste Methode, um meinen Methanol-Car-Motor abzustellen? Drei Möglichkeiten kommen in Betracht: 1. Auspuff zuhalten 2. Spritschlauch abklemmen bzw. abdrücken 3. Schwungrad mittels geeigneter Vorrichtung mechanisch stoppen. Die erste Variante scheidet wohl aus. In den Fachzeitschriften und Bedienungsanleitungen der RC-Cars wird eigentlich immer die zweite Methode empfohlen. Vom Gefühl her tendiere ich aber eher zur dritten beschriebenen Möglichkeit. Wie denken Sie darüber? Wie ist es denn technisch gesehen am besten für den Motor? | |||
| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Methode Nr. 2 ist richtig. Es muß vermieden werden, dass unverbranntes Methanol im Motorinneren verbleibt. Jeder Methanolmotor muß so heiß wie möglich und "trocken" abgestellt werden. i. A. W. Frings |
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| (870) Ölanreicherung für Wankelmotor Matthias Schündehütte (Wohnort: 10961 Berlin) schrieb am Dienstag, 30. September 2008 um 19:59:37: |
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| Hallo Herr Frings, ich habe hier noch etwa 0,7 Ltr. AeroSave Öl, welches ich dazu benutzt habe, mein MethaSynth 115+8 Sprit für den Wankel 1. Generation (mit Kühlring) Ihren Angaben entsprechend anzureichern. Nun hat der aktuelle MethaSynth Sprit ja AeroSynth3 Öl, welches man mit keiner anderen Ölsorte mehr mischen darf. Welchen derzeit käuflichen Treibstoff können Sie mir für den Wankel und zur Anreicherung mir AeroSave empfehlen? mit freundlichen Grüßen Matthias Schündehütte PS: Schon der erste Wankel ist ein wunderbarer Motor! |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| AeroSave wird nur noch in purer Form zum Selbstmischen angeboten. Als Kraftstoff für den Wankelmotor empfiehlt sich MethaSynth 115+8, dem Sie 5 % AeroSynth 3 zumischen. Sie können den Rest AeroSave - falls er nicht separat für Kraftstoff vermischt wird - zur Motorkonservierung verwenden. i. A. W. Frings |
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| (869) beheitzte Einlaufphase Sandro (Wohnort: Berlin) schrieb am Freitag, 26. September 2008 um 2:06:02: |
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| Hallo Herr Frings, Was ist von der Idee zu halten, einen Modellmotor ohne Last, bei einer erzwungen Temperatur einlaufen zu lassen? Ich stelle mir da einen digitalen Temperaturregler vor, der ein Heizkabel steuert und somit den Motorkopf stendig bis zu einen Temperatur von 120° beheitzt. Dadurch soll der Motor, bei fetter Vergasereinstellung und den datzugehörigen Drehzahlwechseln, die in der Einlaufphase nötige Temperatur halten, ohne die sonst dazu nötige Belastung zu brauchen. Vielen Dank.. san |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Auf diese Art ist kein Motoreinlauf möglich. Der Einlaufvorgang muß immer unter allmählich gesteigerter Last und den entsprechenden unterschiedlichen Motortemperaturen erfolgen. i. A. W. Frings |
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| (868) Lösen des Zylinderkopfes Marc (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 25. September 2008 um 19:43:20: |
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| zu 861: hallo Herr Frings, in unserem Verein haben 2 Kollegen, und ich selbst einen Os 120 AX, und die beschriebene Probleme kommen mir ganz bekannt vor. Schon vorgekommen dass die Zylinderkopfschrauben sich gelöst haben durch die Vibrationen. Haben Sie eine Idee? selbst haben wir natürlich auch verschiedenes probiert, wie verschiedene (gewuchtete)Luftschrauben, gummilagerung des Motors, mehr Nitro, weniger Nitro usw. Aber ohne nennenswerte Resultate, ausser dass mit der G-Sonic ein etwas besserer Lauf entsteht. Danke für Ihre Antwort! Mfg Marc | |||
| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Das Lösen der Zylinderkopfschrauben rührt häufig davon her, dass nach einer Demontage der Motor wieder mit der alten Zylinderkopfdichtung zusammengebaut wurde. Eine gebrauchte und gestauchte Dichtung hat nicht genügend Elastizität, um eine ausreichende Vorspannung für die Zylinderkopfschrauben zu gewährleisten. Aufgrund der extremen Schwingungen im Verbund mit großen Temperaturunterschieden kann sich dann die Zylinderkopfverschraubung lösen. Mit Gewinde herausgerissene Glühkerzen sind immer die Folge von zuvor falscher Montage; ausschließlich aufgrund des Verbrennungsdrucks nebst Vibrationen etc. ist dies nicht möglich. i. A. W. Frings |
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| (867) aerosynth Michael Kunkel (Wohnort: 97816 - Lohr) schrieb am Sonntag, 14. September 2008 um 9:44:28: |
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| hallo, habe mir einen gebrauchten gut erhaltenen webra grünkopf mit zimmermanndämpfer in meinen moskito gebaut, weil der alte lagerschäden und schmutz angesaugt hatte. Der Vorbesitzer des grünkopf hatte mir versichert, dass er den motor ausprobiert hat und einwandfrei läuft. habe meinen alten sprit auf seite getan und wollte beim neuen motor alles richtig machen. methanol von tornado und 15 % aerosynth motor ist gleich angesprungen habe aber ein sehr hell klingendes geräusch bemerkt und bin gleich wieder gelandet. wenn der motor mit der hand gedreht wird, quitscht es. jetzt die frage. wie sieht aerosynth3 aus? weil ich glaube das das, was auf der flasche draufsteht vielleicht gar nicht drin ist? wie kann ich aerosynth3 nachprüfen? |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Eine sichere Identifizierung ist per IR-Spektrum möglich. AeroSynth 3 ist klargelb. Frisch produzierte Ware ist kanarienvogelgelb und verändert sich im Laufe der Zeit - da bewußt nicht lichtecht - zu schmutzigem maisgelb. Haben Sie das AeroSynth 3 im Originalgebinde erworben? Ggf. bitte Kontakt über aerosynth(@)fuchs-europe.de aufnehmen. i. A. w. Frings i. A. W. Frings |
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| (866) OS 91 FX Olaf Köhr (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 14. September 2008 um 8:43:01: |
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| Hallo Herr Frings, ich habe ein Problem mir o.g. Motor. Ich betreibe den Motor mit einer Dreiblattschraube 14x7. Damit erreiche ich eine max.Drehzahl von >9200rpm. Die Probleme sind folgende: 1. Am Boden nimmt der Motor gut Gas an, selbst nach längerer Leerlaufzeit. In der Luft nimmt der Motor das Vollgas ebenfalls gut an und erhöht entsprechend die Drehzahl. Nach Erreichen der max. Drehzahl (1-2 sek.)fällt diese jedoch schlagartig ab (ähnlich einem Zündaussetzer). Danach nimmt der Motor sofort wieder Drehzahl auf. Dies geschieht etwa 2-3 mal. Dannach läuft der Motor einwandfrei im Volllastbereich. Dabei ist es unerheblich, ob ich aus Leerlauf oder aus dem Teillastbereich heraus beschleunige. Bei starkem Gegenwind habe ich den Eindruck, daß das beschriebene Verhalten ausgeprägter ist. 2. Ist der Motor heiß, springt er sehr schlecht an. Als Kerze benutzeich eine Rossi R3 (Mittel). Im kalten Zustand spring der Motor auf Schlag an (max. 3 startversuche sind nötig) |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| ad 1) Dubios. Könnte an Auspuffresonanzen liegen; unlogisch ist jedoch, dass der Motor, wenn er ein paar Mal gemuckt hat, wieder gleichmäßig läuft. Versuchsweise eine andere Luftschraube montieren um zu sehen, wie er in einem anderen Drehzahl-/Lastspektrum läuft. ad 2) Dies ist normal. Bei einem heiß abgestellten Motor heizt sich je nach Konstruktion der Vergaser mehr oder weniger auf und es bilden sich dementsprechend Dampfblasen. i. A. W. Frings |
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| (864) Steuerzeiten Saito FA 120 einstellen HILFE Hartwig Engels (Wohnort: 53945 Blankenheim) schrieb am Samstag, 13. September 2008 um 13:54:37: |
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| Habe eien Saito FA 120 neu kommplett zerlegt und neu gelagert. Wie bekomme ich die Steuerzeiten der Nockenwelle eingestellt. Habe so manchen OS 4-Takter zerlegt, die haben eine Markierug auf der Nockenwelle und am Prop.-mitnehmer, ganz einfach, aber beim Saito scheint´s nicht so einfach zu sein. Wer kann mir helfen ?? Vielen Dank im voraus, H.Engels |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Im OT müssen die zugehörigen Ventile überschneiden. i. A. W. Frings |
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| (863) Metasynth und Vergasereinstellung Markus Spehr (Wohnort: 33154 Salzkotten) schrieb am Donnerstag, 11. September 2008 um 20:57:58: |
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| Hallo Herr Frings, faszinierend mit welcher Geduld Sie die Fragen hier beantworten! Nach Befolgung Ihrer Ratschläge (siehe Fragen 807 und 819) klappts nun auch mit dem Rost im Motor (oder vielmehr OHNE Rost:). Was mir nur auffällt: Mit dem Methasynth 115+8 und 2% Extra-Öl für die Kühlung muß ich die VL-Nadel beim OS 50 Hyper extrem weit zudrehen. Aktuell ist sie nur knapp eine 3/4 Umdrehung geöffnet. Sonst liest man im Internet von 1 Umdrehung und ein paar Klicks. Hängt dies mit der Viskosität des Öls zusammen? (Zu mager kann meine Einstellung nicht sein, sonst wäre der Motor nach ca. 12L schon längst hinüber:). Viele Grüße M. Spehr |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| In MethaSynth 115+8 ist das niedrigviskose AeroSynth 3 enthalten. Daher ist die Viskosität des Kraftstoffs niedriger, als beispielsweise das frühere Produkt mit hochviskosem AeroSynth 2 beziehungsweise AeroSave. Je niedriger die Kraftstoffviskosität, umso "enger" muß das Spaltmaß der Düseneinstellung sein. i. A. W. Frings |
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| (862) OS FS 90 Patrik Schweizer (Wohnort: 9000 St.Gallen) schrieb am Dienstag, 2. September 2008 um 14:36:05: |
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| Hallo Hab einen alten FS 80 bekommen, weiss zufälli jemand die Steuerzeiten bzw die Stellung der Nockensteuerung? Jemand hat sie auseinnandergenommen und versetzt eingebaut. Mit freundlichem Gruss |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Im OT müssen die beiden Ventile überschneiden. i. A. W. Frings |
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| (861) Joachim Neutzling (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 30. August 2008 um 16:26:46: |
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| Hallo, ich habe mit einen neuen (ca. 120 Minuten gelaufen) OS 120 AX folgendes Probelem: Bei ca. 5000 - 6000 treten starke Vibrationen (hörbar) auf, die unter anderem dazu geführt haben, dass sich sämtliche Schrauben am Motor (Schalldämpferschrauben, Zylinderkopfschrauben etc.) incl. Zündkerze lösen. Der Motor hat keinen Spinner, der Prop ist ein G-Sonic. Der sollte ja eigentlich ausgewuchtet sein; trotzdem habe ich ihn nochmals im Wuchtgerät überprüft. Alles i.O. Trotdem starke Vibrationen, die heute die Kerze nebst Gewinde (habe sie nicht überdreht!)herausgefeuert hat. Hat der Motor eine schlecht ausgewuchtete Kurbelwelle? Handelt es sich um einen Fabrikationsfehler? Kennt jemand diese Probleme? Was ist zu tun? Ich jedenfalles bin mit meinem Latein am Ende. Joachim |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| (860) Ersatzteile für OS-Motoren Heinz Mauss (Wohnort: 52355 Düren) schrieb am Mittwoch, 13. August 2008 um 17:38:20: |
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| Hallo, an meinem OS FS120 Surpass E ist die Ventilfeder am Auslassventil gebrochen. Anfrage bei Graupner ergab folgende kaum zu glaubende Antwort: Eine einzelne Ventilfeder ist nicht erhältlich. Nur in Kombination mit dem dazugehörenden Ventil. Preis 53,30 Euro zuzgl. Versand. Frage wo kann ich eine einzelne Ventilfeder erwerben, welche Größe bzw. Stärke (Federkraft in N ) brauche ich? Vielen Dank für eine Rückantwort. Mit freundlichem gruß Heinz Mauss |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| (859) Nachtrag zu 844, Leerlauf O 61RF-P zu fett Dominik Dapprich (Wohnort: 56477 Rennerod) schrieb am Montag, 11. August 2008 um 7:38:23: |
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| Kurzer Nachtrag zu Nr. 844: Ich habe mich unklar ausgedrückt, Sprit ist der Metasysnth 115+8 (Bestellnr. 2817). Letzte Saison noch der Vorgänger-Sprit 115+8 mit Aerosave-Öl, damit lief der RF61-P klasse.... Nun habe ich erstmals den OS 50SX mit dem neuen 115-8 geflogen und musste gegenüber dem alten Sprit ebenfalls die Leerlaufnadel sehr deutlich magerer drehen - hier hat der Verstellweg aber ausgereicht. Liegt das an niedrigerer Viskosität des Aerosynth 3-Öls? |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Die Viskosität des AeroSynth 3 Öles liegt unter der von AeroSave, vergleichbar etwa mit AS-Competition (V100: 32,5/21,0.) Die dadurch geringere Viskosität des Kraftstoffs bedingt tatsächlich eine etwas magerere Vergaserjustierung. Allerdings macht sich das aufgrund der Verdünnung der 15 Ölanteile mit 85 % Energieträgern nicht gravierend bemerkbar. i. A. W. Frings |
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| (858) (856) OS FS 40 im Standgas zu fett Max Paulsen (Wohnort: 24848 Kropp) schrieb am Mittwoch, 6. August 2008 um 14:33:45: |
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| Hallo, Vielen dank für ihre Antwort. Da ich bisher kein Methanol mit über 10% Nitro besessen habe und das aus mehreren Gründen auch nicht machen will, habe ich durch Zufall eine andere, eben so gute Lösung gefunden. Das Zauberwort heißt Stegglühkerze. Jetzt läuft der Motor Problemlos über 5min. im Standgas und auch im Teillastbereich schnurrt er wie ein Kätzchen ohne anzeichen auf Überfetten. Hoffentlich hilft diese kleine aber feine "Entdeckung" dem Einen odere Anderen bei ähnlichen Problemen. MfG Max Paulsen |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| (856) OS FS 40 im Standgas zu fett Max Paulsen (Wohnort: 24848 Kropp) schrieb am Dienstag, 5. August 2008 um 12:47:58: |
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| Guten Tag, mein Problem ist volgendes: Ich versuche einen gut erhaltenen OS FS 40 mit einem Einnadelvergaser einzustellen. Im Vollgas bereich ist alles 1A, aber im Standgas so wie bei 1/4Gas überfettet er, wobei der Motor eher bei 1/4Gas dazu neigt, durch das Überfetten zu stoppen. Verwendet wird eine OS 4-Takt Kerze bei 5% Nitromethananteil und einer 12x5 Graupner Luftschraube. Da der Motor in einer älteren Bleriot XI verbaut ist wurde zwecks Optik auf einen Druckanschluss verzichtet und ein ca. 20cm langes Messingrohr mit 6mm Innendurchmesser als "Dämpfer" verbaut. Wenn man das Nebenluftloch verschließt läuft der Motor im Standgas keine 10Sek. aber bei kompletter Öffnung hat man für ca. 30Sek. ein sicheres Standgas. Bei Erhöhung auf 1/4Gas stirbt der Motor wegen zu fettem gemisch ab, wobei man aber Vollgas geben kann und er nur kurz stottert und dann die gewollte Drehzahl erreicht. Ich dachte schon daran, das Nebenluftloch zu vergrößern, um im gedrosselten Bereich ein margeres Gemisch zu erhalten. Ebenso verdächtige ich auch den fehlenden Druckanschluss zum Tank und nicht zuletzt das lange, dünne Messingrohr. Den Nitromethananteil erhöhe ich nur sehr ungerne. Lange Rede, kurzer Sinn: Motor läuft schlecht, brauche Hilfe :) Vielen Dank für ihre Hilfe und Gruß Max Paulsen |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Wenn Sie sich zu 10 % Nitromethan entschließen können, läuft der Motor auch im Standgasbereich einwandfrei. i. A. W. Frings |
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| (855) Nachsatz zum Eintrag Nr. 854 Roland Schüler (Wohnort: 44575 Castrop-Rauxel) schrieb am Montag, 4. August 2008 um 15:11:40: |
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| Hallo Herr Frings, bedanke mich für die schnelle Antwort. Mit der Fa. Becker werde ich in Kürze Kontakt aufnehmen. Die Bilder zur Verdeutlichung meiner noch ausstehenden Frage werden ebenso in Kürze folgen. Zu meiner ersten Frage noch eine Präzisierung (oder wie auch immer): Daß die von Ihnen benannten Firmen derartige Werkzeuge herstellen, weiß ich. Was ich von Ihnen gerne hören würde, wäre die Nennung einer Bezugsquelle, also eines Händlers (oder auch mehrerer), bei dem ich das Gewünschte erwerben könnte. Mit freundlichen Grüßen, Roland Schüler |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| (854) Gewindereparatur Glühkerzen, Photos schicken Roland Schüler (Wohnort: 44575 Castrop-Rauxel) schrieb am Montag, 4. August 2008 um 13:03:06: |
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| Hallo und guten Tag Hr. Frings, meine 3 Fragen an Sie wären folgende: 1) Können Sie mir eine Bezugsquelle nennen für Gewindereparaturwerkzeug respektive kompl. Rep.-Sets oder zumindest einen entspr. Fertigschneider, passend für Glühkerzengewinde 1/4 Zoll-32G? Ich habe mir schon die Hacken abgelaufen, ohne wenigstens einen einzelnen Gewindebohrer zu ergattern. 2) Können Sie mir die Firmenanschrift u./o. die Telephonnr. der Firma Becker (Fernsteuerungen, Zündanlagen etc.)nennen? Ich habe das mal gewußt, finde selbiges aber nicht mehr. 3) Last not least: Besteht die Möglichkeit, Ihnen zwecks Verdeutlichung einer noch zu stellenden Frage einige wenige Photos zu schicken, oder muß ich mir einen präzisen Fragetext einfallen lassen, der Photos überflüssig erscheinen läßt? Mit freundlichen Grüßen, Roland Schüler |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| ad 1) Solche Reparatursätze für Glühkerzengewinde stellen u. a. die Firmen ReCoil und HeliCoil her. ad 2) Die Rufnummer ist 06071-35565. ad 3) Bitten senden Sie die Bilder als Anhang an aerosynth@fuchs-europe.de . i. A. W. Frings |
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| (853) Rückfrage zu (851) Denis Wittberg (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 4. August 2008 um 10:19:05: |
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| Hallo Herr Frings, besten Dank für die Einstellhilfe, der Motor springt jetzt an und läuft. Allerdings braucht er Glühunterstützung, beim Abziehen der Spannung im Leerlauf geht er nach zwei Sekunden aus. Auch Erhöhen der Drehzahl bringt nichts. Zuhalten des Spritschlauches für drei Sekunden bewirkt eine starke Zunahme der Drehzahl. Die Leerlaufschraube ist nahe des Maximums eingedreht. Muss ich am Zusammenspiel HDN/Leerlauf noch etwas ändern, um die Glühung abnehmen zu können? Danke und Gruß, Denis Wittberg |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Ihr Motor läuft zu fett. Bei diesem Vergaser handelt es sich um einen Gemischregeltyp, das heißt, die Teilgemischeinstellung und die Hauptsüsenstellung summieren sich. Daher muß das Gemisch immer wechselseitig eingestellt werden, wird der Teillastbereich abgemagert, magert auch das Hauptgemisch etwas ab, etc. i. A. W. Frings |
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| (852) Motortemperatur ralf franken (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 3. August 2008 um 19:49:11: |
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| wie heiß darf denn ein benzin motor werden der g 26 von graupner meiner wird 190 grad heiß ist dass ungesund oder wo ist bei benzin die obergrenze |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Die angegebene Temperatur sagt kaum etwas aus, da es auf die exakte Meßstelle ankommt. Innerhalb des Abgastraktes liegt die Temperatur beispielsweise oberhalb 600 °C. i. A. W. Frings |
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| (851) Unwilliger O.S. FS-91 Denis Wittberg (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 3. August 2008 um 11:47:00: |
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| Hallo Herr Frings, ich habe einen älteren O.S. FS-91 Surpass ausgegraben. Im Gegensatz zu den aktuellen Modellen sitzen Hauptdüsennadel und Leerlaufschraube hier einander gegenüber, die Leerlaufschraube ist im Servohebel. Der Motor ist jedenfalls von mir nicht zum Laufen zu bringen. Ich habe die von O.S. vorgeschlagenen Einstellungen (2 1/2 Umdrehungen Leerlaufschraube, 3 Umdrehungen Vollgasschraube) probiert, die allerdings von den S-II Modellen stammt. Dort heißt es, dass man die Leerlaufschraube rücksetzen kann, indem man sie im Uhrzeigersinn ganz eindreht und dann die 2 1/2 Umdrehungen rücksetzt. Bei meinem Vergaser ist die Drehrichtung der Leerlaufschraube aber genau umgekehrt. Treibstoff (15% Nitro, 20% synth. Öl) ist genügend da, das Ventilspiel stimmt, die Glühkerze funktioniert und ist eine O.S. "F". Man hört nach vielen Startversuchen, wie die Glühkerze beim Aufdrehen der Spannung im Zylinder "zischt". Eher ist zuviel Treibstoff da als zu wenig. Haben Sie für diesen Motor eine Einstellung zum erfolgreichen Starten? Danke, Denis Wittberg |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| In der Originalkonfiguration läuft der Motor mit einem Gemisch von 12 % AeroSave (hochviskos) + 10 % NM, HDN ca. 1 3/4, Teillastmade ca. bündig mit dem Flansch absolut problemlos. i. A. W. Frings |
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| (849) Kraftstofffarbe Wilhelm Resl (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 31. Juli 2008 um 22:52:12: |
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| Hallo Herr Frings, was halten Sie von solchen Kraftstoffeinfärbkonzentraten? Fuelcolor blau, rot, grün, Zubereitung aus demineralisiertem Wasser und Lebensmittelfarbstoff. Farbstoffanteil max. 0,5% 30ml reichen für 100-300l Kraftstoff, entspricht 0,0001ml - 0,0003ml pro Liter Kraftstoff. Ich denke, man könnte dann ja gleich eine Lebensmittelfarbe in etwas Methanol auflösen und den zwar sehr geringen Wasseranteil gänzlich weglassen. Schadet die Farbe oder das fertige Konzentrat die Motoren? Danke. Mit freundlichen Grüßen Wilhelm Resl |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Da die Telekom vom 27. Juli bis 01. August benötigte, um den Tausch und die Einrichtung eines defekten Routers zu organisieren, war eine frühere Beantwortung Ihrer Nachricht nicht möglich. Ich habe mit der Einfärbung von Kraftstoff "aus dem Bauch heraus" unangenehme Erfahrungen gemacht. Sicherheitshalber sollten Sie nur Farbzusätze benutzen, die auch für Tankstellenkraftstoffe Verwendung finden. i. A. W. Frings |
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| (848) Langzeittest Wirkungsgrad LPG Stephan Benz (Wohnort: Alling) schrieb am Dienstag, 29. Juli 2008 um 15:46:45: |
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| Hallo Herr Frings, ích habe mir vorgenommen einen Strom-Generator mit einem Viertakt OS Motor mit LPG zu konstruieren. 1. Wirkungsgrad a) Kennen sie Wirkungsgradangaben von Standardviertaktern? b) Ich würde mir von einer elektronischen Zündung einen spürbaren Wirkungsgradzuwachs erwarten. Sehen sie das auch so? c) Lebensdauer Nach "Googeln" im Internet stellte sich im Durchschnitt heraus dass Modellmotoren ca 300 std laufen. Ist der Wert realistisch? d) Wird er wesentlich größer wenn die Motoren nur im Teillastbereich laufen? e) LPG Wieso gibt es noch keine LPG Modellbaumotoren? Schlägt hier das Hitzeproblem zu? |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Da die Telekom vom 27. Juli bis 01. August benötigte, um den Tausch und die Einrichtung eines defekten Routers zu organisieren, war eine frühere Beantwortung Ihrer Nachricht nicht möglich. ad. a) Mit Methanol betriebene Modellmotoren haben einen Wirkungsgrad etwa zwischen 10 und <20 %. ad. b) Mit einer gesteuerten Funkenzündung ist die Leistungsausbeute im Vollgasbereich etwas günstiger als per Glühzündung. ad. c) Bei optimalen Betriebsbedingungen (weitgehend konstante Drehzahl, Luftfilter) sind 300 Betriebsstunden mit Methanol gut möglich. ad. d) Ja ad. e) Modellmotoren werden nicht unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten betrieben. Zudem gibt es große thermische Probleme, die sich schon bei der Umstellung auf Benzinkraftstoff ankündigen. i. A. W. Frings |
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| (846) Ersatzteile MVVS - 10 LS und 61 Winter, Peter (Wohnort: 52078 Aachen) schrieb am Sonntag, 27. Juli 2008 um 17:42:31: |
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| Suche Laufgarnituren für v.g. Motoren. Zylinderlaufbuchse und Kolben mit Pleuel. Wer kann mir helfen? |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| (845) 4 Takter Ulrich Schütte (Wohnort: 33813 Oerlinghausen) schrieb am Samstag, 26. Juli 2008 um 22:57:29: |
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| Woher bekomme ich die Betriebsanleitung von einem Enya 60-4C einstellungs und Schlauchanschlüsse. | |||
| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Da die Telekom vom 27. Juli bis 01. August benötigte, um den Tausch und die Einrichtung eines defekten Routers zu organisieren, war eine frühere Beantwortung Ihrer Nachricht nicht möglich. Einstellung der Ventile: 0,05 mm, den Vergaser stets von der fetten Seite her wechselseitig justieren, der Auspuffanschlussnippel führt zum Drucktank. i. A. W. Frings |
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| (844) Zu fetter Leerlauf beim OS RF61-P Dominik Dapprich (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 26. Juli 2008 um 17:17:33: |
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| Hallo Herr Frings, bei meinem OS 61RF-P steht am Typ 86-Vergaser der Exzenter für das Leerlaufgemisch schon auf maximaler Auslenkung für "mager". Dennoch nimmt der Motor nur etwas zögerlich Gas an, der Leerlauf ist jedoch sehr stabil. Die Hauptdüsennadel möchte ich nicht magerer drehen, sonst beginnt der Drehzahlabfall. Im Flug kommt die Drehzahl beim Gasgeben aus Halbgas nur im Steigflug rasch auf Touren. Der Motor ist ca. 3-4 Stunden gelaufen, Prop ist ein APC 12x8, Sprit Aerosynth 3. Hätten Sie einen Tipp? Danke! |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Da die Telekom vom 27. Juli bis 01. August benötigte, um den Tausch und die Einrichtung eines defekten Routers zu organisieren, war eine frühere Beantwortung Ihrer Nachricht nicht möglich. Erhöhen Sie etwas den Nitromethananteil, dann ist das Gemisch über einen breiteren Bereich zündfähig. Etwa nach 8 Flugstunden ist der Motor soweit eingelaufen, dass eine Feinjustage sinnvoll ist. i. A. W. Frings |
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| (843) Graupner NSU Wankel 49 PI Best Nr.1801 Keidel (Wohnort: 36169 Rasdorf) schrieb am Freitag, 25. Juli 2008 um 12:22:04: |
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| Bin in den Besitz eines alten Motors 49 PI gekommen.Und möchte ihn nun zur Konservierung zerlegen. Habe bei der Öffnung der hinteren Kammer festgestellt, daß der Exenter in gleicher Richtung mit der Ausgleichsmasse in der Mitnehmerscheibe zeigt. Ist dies richtig oder müssen diese in die jeweils entgegengerichtete Richtung zeigen. Die Mitnehmerscheibe kann ja durch die Vorgabe des Mitnehmersteins nicht verändert werden. Aber der Exenter kann anderst herum eingebaut werden. Eventuell können Sie mir zu meinem Problem Auskunft geben. Oder wissen Sie woher ich eine Montageanleitung beziehen kann. Habe schon lange Gegoogelt aber nichts gefunden. MfG J.K. |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Beim Wankelmotor läuft das vordere und das hintere Ausgleichgewicht grundsätzlich parallel. i. A. W. Frings |
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| (842) Drosselstellung Manuel (Wohnort: 76571 Gaggenau) schrieb am Freitag, 25. Juli 2008 um 12:20:06: |
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| Guten Tag, habe mir vor einigen Wochen einen gebrauchten Schlüter Heliboy zugelgt. Nun habe ich folgendes Problem. Als ich meinen Sender auf dieses Modell einrichten wollte, waren alle Servos umgepolt, gingen also in die andere Richtung wie ich wollte. Alles kein Problem nur beim Gas weiß ich jetzt nicht ob der Vergaser auf oder zu macht wenn ich den Schieberegler am Sender hochfahre. Müsste praktisch den Vergaser mit Lüfterrad komplett ausbauen, da ich nicht in den Vergaser sehen kann...Gibt es eventuell auch eine andere Möglichkeit um das festzustellen? Würde mich über eine Antwort sehr freuen, möchte das Baby endlich zum Laufen bringen;) Mit freundlichen Grüßen Manuel Klumpp |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Sie können die Stellung des Drosselkükens am "Schnüffeln" hören, wenn der Motor durchgedreht wird. Weitere Möglichkeit: Abdrücken mit Kraftstoff mittels Arzneispritze. Bei geschlossener Drossel ist der Widerstand höher. i. A. W. Frings |
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| (839) Hirtenberger 49 VT Thomas Daxbeck (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 22. Juli 2008 um 12:02:29: |
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| Da mein Hirtenberger Drehschieber Viertaktmotor, eingebaut in eine Fokker D VII, nicht einwandfrei läuft folgende Frage: Wie ist die Richtige Schlauchverbindung bei den vorhandenen Nippel am Kurbelwellengehäuse unten und des Nippels oben beim Drehschiebergehäuse? Zurzeit habe ich den Oberen mit dem Schalldämpfernippel verbunden und der Untere führt in den Tank, ich vermute, daß dies irgendwie falsch sein muß. Danke im voraus |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Der Nippel vom Kurbelgehäuses muß mit dem des Drehschieberkopfes verbunden werden. (Ölnebelschmierung) i. A. W. Frings |
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| (838) Einlaufen/Reinigung O.S. FS-91 II Felix Jonas (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 21. Juli 2008 um 19:53:06: |
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| Hallo Herr Frings, ich habe drei Fragen zu einem O.S. FS-91 II: - Beim fabrikneuen Motor versuchte ich das Einlaufen gemäß Anleitung: Vergaser voll geöffnet, Drehzahl wird mit Hauptdüsennadel kontrolliert (5 Sek. hohe Drehzahl, dann 10 Sek. sehr fett), Treibstoff Cool Power (15% NM/18% Synth.Öl). Ist diese Art des Einlaufens in Ordnung oder würden Sie anders vorgehen? - Der Motor lag nach einem Absturz einige Minuten im sumpfigen Wasser. Nach der Reinigung mit Druckluft habe ich den Motor gestartet und einige Minuten laufen lassen, dann heiß abgestellt. Braucht es eine spezielle Reinigung des Motors, wenn er im Wasser war? - Ist das Triebwerk mit 16X6 (Holz) überfordert? Danke, Gruß Felix Jonas |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| ad. 1) Es ist besser und praktischer, den Motor während des Flugeinsatzes einlaufen zu lassen. Da sind die verschiedenen Belastungszustände und Temperaturunterschiede nebst ständigem Drehzahlwechsel wesentlich geeigneter, um die Laufgarnitur etc. optimal einbetten zu können. ad. b) Wenn der Korrosionsschutz des verwendeten Kraftstoffs etwas taugt, ist eine Nachkonservierung nicht notwenidig. ad. c) Die Luftschraube ist zu groß, besser ist eine Belastung vergleichbar mit 13" X 8 und möglichst schwer. i. A. W. Frings |
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| (836) webra speedy rotermund (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 17. Juli 2008 um 21:27:41: |
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| kann mann den webra speedy 1,8 ccm auch mit aerosynth 3 betreiben habe jetzt sprit mit 15% öl und 25 % nitro würde dass gehen mfg uwe | |||
| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Kein Problem! i. A. W. Frings |
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| (835) Starten Benziner Wymann Eduard (Wohnort: CH 3086 Zimmerwald) schrieb am Mittwoch, 16. Juli 2008 um 16:22:03: |
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| Werter Hr Frings Ich betreibe neuerdings einen King Reihenzweizylinder 100ccm mit Beckerzündung. Treibstoff Aspen 2-Takt. Ich habe keine Erfahrung mit einem derartigen Ding!! Das Starten bereitet mir einen zu hohen Aufwand, haben Sie Verbesserungstyps??? Nach dem Ansaugen mit Chocke rein und dem üblichen kurzen Bloppern --Chock raus wenig Gas und dann 30 - 50 mal kurbeln bis das Ding läuft. Das ist doch zu anstrengend!!! Wo würden Sie zuerst suchen: -Benzinleitung ca 30 cm/2mm mit Filter? -Tankniveau 5cm unterhalb dem Vergaser? -Zündung? gibt es andere Ursachen? Besten Dank für Ihre Mithilfe und Gruss E.Wymann |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Ich kenne diesen Motor nicht. Bei vergleichbaren Kleinmotoren stelle ich häufig fest, dass der jeweils erste Start insofern Probleme bereitet, weil sich zuwenig Kraftstoff im System Pumpe - Vergaser - Kurbelgehäuse befindet. Die 30 cm lange Kraftstoffleitung erscheint mir mit lediglich 2 mm lichter Weite etwas arg eng. Versuchen Sie, direkt in den Vergaserhals etwas Kraftstoff zu injizieren. i. A. W. Frings |
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| (834) Wankel PI 4.9ccm Rolf Renz (Wohnort: 4222 Zwingen) schrieb am Dienstag, 15. Juli 2008 um 0:30:03: |
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| Habe 2 Fragen zum Wankel PI , der Org. Schalldämpfer hat keinen Drucknippel für den Tankanschluss muss der noch angebracht werden ? beim einlaufen mit 25 % oel ist mir aufgefallen das Motor zwischen der Trochoide und den Aludeckeln Oel und abgasblasen rausdrückt, es wurden alle Schrauben kontrolliert sie waren angezogen ,ist das normal ? mit Wankel Gruss | |||
| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Die ersten Serien hatten Schalldämpfer mit Druckanschluß. Da sich damit die Niveau- und Lageschwankungen des Kraftstoffspiegels etwas geringer auswirken, ist eine Nachrüstung sinnvoll. Prinzipbedingt steigt durch die Druckbeaufschlagung des Tanks geringfügig das Korrosionsrisiko. Da der Dreiecksläufer keine axialen Dichtleisten hat, wird er per Läppung eingepasst. Werden die 11 Schrauben zu streng angezogen, klemmt der Läufer an den Flanken spätestens dann, wenn der Motor sehr heiß wird. (Das ist besonders bei noch nicht eingelaufenen Motoren typisch.) Ist das Anzugsmoment etwas zu gering, bläst der Motor an den Seitendeckeln durch. Hier ist viel Fingerspitzengefühl gefragt. Im Zweifelsfalle ist eine leicht schwitzende Deckelverschraubung besser. Wenn der Motor nach 8 - 12 Flugstunden halbwegs eingelaufen ist, kann man durch gradweises Nachziehen den Motor dann "richtig dicht" verschrauben. i. A. W. Frings |
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| (833) OS 61 FX rasselt und klopft ! Markus (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 14. Juli 2008 um 23:20:54: |
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| Hallo Herr Frings, vielleicht können Sie mir einen Ratschlag geben. Ich habe mir vorkurzem einen OS 61 FX zugelegt, läuft einwandfrei bis auf ein Geräusch! Habe den Motor vorschriftsmässig einlaufen (Graupner Titan G5 knappe 2l) lassen was ohne Probleme von statten ging. Beim Erstflug wurde er dann ein bißchen magerer gestellt (um Vollgasannahme ohne Absteller zu gewährleisten )und dann ist mir aufgefallen (im Flug) das er im unterem Drehzahlbereich Klopfgeräusche macht. Extrem hörbar wenn aus Vollgas gedrosselt wird zum Teillastbereich. Am Boden hört man dann schließlich ein rasselendes Geräusch kurz über Leerlaufdrehzahl, was aber nur bei einem bestimmten Punkt (Drosselklappenstellung) zufinden ist. Gibt man mehr oder weniger Gas verschwindet es wieder. Modellvibrationen sind ausgeschlossen, eindeutig vom Motor. Andere Kerze, Propeller 12x6 oder 11x8, Sprit, fett-mager Stellung ändert nichts. Das Problem bleibt vorhanden! Würde mich sehr über eine Antwort freuen. mfg markus |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Könnte es sein, dass der Pleuelfuß oder das Pleuelauge zuviel Spiel hat? i. A. W. Frings |
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| (832) Abgastemperatur busfahrer (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 9. Juli 2008 um 1:02:46: |
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| Hallo!! Bin grad dabei mir die Resonanzlänge von einem Mark/Moki M61LS zu berechnen! Welche Abgastemperatur hat solch ein 2Takter der mit 5%Nitro geflogen wird? Können sie mir sonst noch Tips zu Thema Resonanz geben?--Welche Formel(gibt viele),Erfahrunge? Danke MfG Ulli |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Wie Sie richtig schreiben - es gibt viele Formeln zur Berechnung der Resonanzlängen. Es gibt darin noch mehr Variablen und Unbekannte, so dass im Endeffekt am ehesten die Praxis zum Ziel führt. Die Abgastemperaturen schwanken in Abhängigkeit von Leistung, Verasereinstellung, etc., extrem. Bei einem Impellermotor habe ich im Abgaskern Temperaturen von 600 - 650 °C gemessen, am Rande der Gassäule waren es dabei 500 oder 550 Grad. Das einfachste Verfahren für die praktische Längenbestimmung ist, von der tatsächlichen Drehzahl ausgehend die Resonanzlänge grob zu bestimmen und sich dann von der langen Seite her in 5 mm Schritten an das Optimum heranzutouren. i. A. W. Frings |
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| (830) "Luftschraube" Reusch 3 (Wohnort: 57567 Daaden) schrieb am Montag, 7. Juli 2008 um 9:13:37: |
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| Hallo Herr Frings, ich habe in einenem Motorspatz (Sp. 2.60m) einen OS FS-40 Surpass. Das Modell ist bis jetzt noch nicht geflogen und auch der Motor ist noch Jungfräulich. Als Sprit benutze ich Aerosynth 3 mit 10% Nitro. Welche Luftschraube würden sie mir empfehlen (das Modell ist recht schwer geraten)? Gruß und Danke |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Den Motorspatz habe ich vor knapp 20 Jahren mit dem ersten FS 40 (nicht S) geflogen, das klappte prima. Luftschraube (schwer, Kunststoff) 10,5" X 6. i. A. W. Frings |
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| (827) Rizinusöl Wilhelm Resl (Wohnort: 91729 Haundorf) schrieb am Montag, 30. Juni 2008 um 10:52:03: |
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| Hallo Herr Frings, hätte mal eine grundsätzliche Frage wegen Rizinusöl! Es gibt doch mittlerweile für jeden Einsatzzweck erstklassige Zweitaktöle, egal ob für Modellmotoren oder Benzinmotoren! Weshalb werden dann (ausgenommen Oldtimermotoren) von vielen Ölfirmen noch Öle aus reinem Rizinusöl bzw. Vollsynthetiköle mit Rizinusölbeimischung hergestellt oder benötigt? Das ist doch gar nicht mehr nötig, beziehungsweise eine schlechte Lösung! Selbst Silcolene/Fuchs hat immer noch das Kartöl was vom Hauptbestandteil Rizinus enthält und der Rest ist Estersynthetik. Zum anderen hab ich im Internet einen Bericht gelesen, bei dem es um Wasserentzug aus dem Methanol geht. Dabei wird das Methanol in die Gefriertruhe gestellt und der Wasseranteil im Methanol gefriert, anschließend fischt man das Eis aus dem Methanol und es ist somit Wasserfrei. Jedoch bezweifle ich, das dies funktioniert und ich gehe davon aus das nach der Entnahme des Behälters aus der Gefriertruhe auch im inneren des Behälters Kondenswasser entsteht und somit der Wasseranteil erhöht wird. Wenn ich es richtig mitbekommen habe, ist es doch so, das Wasseranteil im Methanol zwar nicht direkt schädlich für den Modellmotor ist, dies aber zu schlechterem Anspringverhalten und weniger Leistung führt. Wasseranteil im Nitromethan führt jedoch zu unkontrollierten Verbrennung Motorklingeln, was absolut schädlich für den Motor ist. Ist der Einsatz von Nitromethan zu empfehlen, wenn es noch klar und ohne Verfärbung ist, allerdings schon ca. 10 Jahre alt ist? Habe auch noch original verpacktes Propylenoxid, ca. 10 Jahre alt, welches ja krebserregend ist. Das Gebinde ist aus Glas und wurde noch nicht geöffnet und wurde kühl, trocken und im dunklem gelagert. Kann man diese Komponente noch verwenden? Vielen Dank für die Antwort! Mit freundlichen Grüßen Wilhelm Resl |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Rizinusöl wird teilweise zugesetzt, weil es die Kunden so möchten. Technisch gibt es dafür keine Gründe, im Gegenteil. Der Wassergehalt des Methanols lässt sich, da Methanol sinngemäß hygroskopisch ist, auf die von Ihnen beschriebene Weise nicht abscheiden. Wasserhaltiges Methanol verschlechtert das laufverhalten von Verbrennungsmotoren in allen Punkten. Sinngemäß gilt dies auch für NM. Die Lagerstabilität liegt unter 3 Jahre. Propylenoxid ist krebserzeugend und sehr giftig, es hat somit im Hobbybereich absolut nichts zu suchen! i. A. W. Frings |
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| (826) Teillast zu fett und vollast zu mager Andreas (Wohnort: 97437 Hassfurt) schrieb am Sonntag, 29. Juni 2008 um 19:09:47: |
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| Hallo zusammen ich habe einen Futura Nova mit einem 75P5 Motor in einen Rumpf eingebaut, auf dem Motor habe ich einen Lötterle Vergaser montiert der auch einwandfrei seinen Dienst tut,aber bei vollast kann man richtig sehen das die Rauchfahne zunehmend ab nimmt bis sie ganz verschwindet. Ich fliege 12%Aerosynth3 und 5%nitro was meiner Ansicht nach völlig normal ist. Der Vergaser hat eine 2Grad Nadel. Nun meine Frage warum verschwindet die Rauchfahne nach ca.1min. Überhitzt vielleicht der Motor so arg das alles Öl im Sprit verbrennt. Mfg Andreas |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Bei gleicher Kraftstoffzufuhr gibt es mehrere Gründe, wenn die Abgasfahne geringer wird: Geringere Spülverluste durch sich ändernde Auspuffresonanzen, vollständigere Verbrennung der Ölkomponente durch höhere Verbrennungstemperatur oder durch Sauerstoffüberschuß. i. A. W. Frings |
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| (825) Kraftstoffmischung Selbstzündermotoren M. Sch. (Wohnort: NRW) schrieb am Donnerstag, 19. Juni 2008 um 20:32:09: |
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| Guten Tag. Ich trage mich mit dem Gedanken, meine Modelle zukünftig statt mit Methanol-"Glühern" mit Modelldieseln anzutreiben. Ich würde mir meinen Kraftstoff dafür allerdings gerne selber mischen. Zum ersten, weil Modelldiesel-Sprit im Handel nur noch sehr schwer - und TEUER - zu bekommen ist. Zum zweiten aber auch, weil ich gerne selbst experimentiere. Unter anderem möchte ich gerne sowohl moderne "Ultra"-Dieselkraftstoffe z.B. "ARAL Ultimate Diesel" als auch Tankstellen-verfügbaren Biodiesel als Basis-Treibstoffe ausprobieren, da mich das üblicherweise verwendete PETROLEUM als Kraftstoff nicht wirklich überzeugt. Die übliche Mischung des Modell-Dieselkraftstoffs besteht normalerweise zu je einem Drittel aus Ether, Kraftstoff und Schmieröl. Speziell die dritte Komponente der "Standard-Mischung" scheint mir jedoch deutlich überhöht. Ich vermute, dieses Mischungsverhältnis stammt noch aus den "alten Tagen" des Fliegens mit Modell-Dieselmotoren. Heutzutage sollten selbst Gleitlager meines Erachtens mit nicht mehr als 20 Prozent Schmieröl im Kraftstoff auskommen können. Hierzu meine Fragen: 1. Wie steht FUCHS GRUNDSÄTZLICH zur Verwendung seiner Aerosynth-Öle im Modelldiesel? 2. Welches der Aerosynth-Öle ist für die Verwendung im Modelldiesel geeignet? (Speziell bezgl. seiner Eigenschaften bei der Vermischung mit Biodiesel oder Dieselkraftstoff!) 3. Wie sehen Sie die Höhe der Schmierölbeimischung zum Kraftstoff: Reichen 20 Prozent, oder müssen es wirklich 33,333 Prozent sein? Oder reichen - aufgrund der schon selbst sehr "öligen" Grundkomponenten des Modelldiesels - vielleicht sogar nur 10 Prozent Beimischung bereits aus? 4. Wie wird sich das entsprechende Öl bei der Verbrennung im Modell-Dieselmotor verhalten? (Betreffend Rußbildung, sabbern, Verkokung.) Modelldiesel verbrennen ihren Kraftstoff deutlich heißer als Methanolmotoren, sagt die Literatur, haben dafür aber ein kühleres Abgas. Haben Sie vielen Dank im Voraus für Ihre Bemühungen. Mit freundlichen Grüßen, M. Sch. |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Für den Betrieb mit Petroleum sind die Modellmotorenöle AeroSynth-Competition und AeroSave geeignet. Nicht jedoch AeroSynth 3. Dieselkraftstoff ist bedingt geeignet, Biodiesel und andere "synthetisierte" Dieselmotoren-Kraftstoffe nicht. Der große Ölanteil richtet sich nach der hohen Luftzahl der Dieselkomponente. Weniger als 25 % Ölanteil ist mit Nachteilen verbunden. Im kommenden "Aviator" erscheint ein Beitrag über Selbstzündermotoren, weitere Hinweise finden Sie auch im Fachbuch "Modellmotoren praxisnah" sowie in den vorherigen Beiträgen dieser Technikhilfe. i. A. W. Frings |
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| (824) Pegasus - Ölumstellung Franz Xaver Schuster (Wohnort: A-4551 Ried im Traunkreis) schrieb am Mittwoch, 18. Juni 2008 um 10:47:21: |
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| Sehr geehrter Herr Frings, konnte ihren Büchern und Komentaren schon einige sehr hilfreiche Tips entnehmen - danke dafür! Nun steht allerding bei meinem Pegasus auf grund einer veränderten Einbausituation (neues Modell)eine Ölumstellung an. Motor läuft etwas heißer - trotz Kühlluftführung mit Ventilatorabsaugung - 130° an der 1. Zyl.Rippe auf Kerzenhöhe am 4. Zyl.(bisher ~120°). Bisher 10% Aerosave mit 15% NM. Neu sollte dieses Aerosynth in gleichem Verhältnis zum Einsatz kommen - soll ich weiterhin mit Aeosave konservieren oder ergibt sich dadurch ein Mischproblem in der Startphase? Ist dieses Aerosynth die richtige Wahl? Danke für Ihre Mühe! mfG F.X.Schuster PS Sie schreiben im Beitrag 393 Aerosynth sei ein Leichtlauföl im Beitrag 630 verneinen Sie dies!? |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Mein Pegasus wird seit mittlerweile 18 Jahren problemlos mit 10 % AeroSave/AeroSynth 3 + 10 % Nitromethan betrieben. Nachkonservieren mit purem AeroSave ist gut möglich, auch wenn das Kraftstofföl die neue Schmierstoff-Generation AeroSynth 3, Titan SX oder Glissol S enthält. Bezüglich Ihrer aufmerksamen Frage nach Leichtlauföl AeroSynth-Competition/AeroSynth 3 haben Sie Recht. Aufgrund der Additivierung (Friction modifier) ist per Definition nur das AeroSynth-Competition ein "reinrassiges" Leichtlauföl. Da das neu entwickelte AeroSynth 3 etwa die gleich niedrige Viskositätslage wie AeroSynth-Competition hat, hatte ich es im direkten Vergleich zum deutlich zähflüssigeren AeroSave nicht ganz korrekt ebenfalls als "Leichtlauföl" bezeichnet. i. A. W. Frings |
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| (822) Knackende Geräusche beim Vollastbetrieb meinses OS FS 90 S Skysurfer (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 13. Juni 2008 um 20:51:06: |
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| Hallo, seit kurzem beunruhigen mich unregelmäßig auftretende "knackende" Geräusche beim Vollastbetrieb meines OS FS 90 S Viertakters. Anfangs bin ich davon ausgegangen, dass die Geräusche von der Auspuffvibration am Rumpf erzeugt werden, was sich aber nach dem Festhalten mit einer Zange nicht bestätigt hat. Das Auspuffsystem besteht aus einem original OS-Dämpfer und einem mittels Schelle angeklemmten Kupferrohr, als Verlängerung, mit gleichem Innendurchmesser wie der des Auspuffs. Der Motor ist noch verhältnismäßig neu und hat seitdem ca. 4 - 5 ltr. Sprit verbraucht. Der Einlaufvorgang erfolgte mit 2 Tankfüllungen Titan G5 à 450 ml, bevor der Umstieg auf Synthetiksprit erfolgte. Eine eher fette Vergasereinstellung wurde weiterhin beibehalten. Als Treibstoff verwende ich 15% Synthetiköl und 5% Nitromethan. Als Propeller ist ein 15x6 Holzprop im Einsatz, mit dem eine Drehzahl von ca. 8200 1/min erreicht wird. Glühkerze ist eine OS "F" (Viertakt-Kerze) mit On-Board Glow Unit. Da ich ungerne Dinge auseinanderschraube, die zuvor gut funktioniert haben, habe ich bisher davon abgesehen den Motor zu zerlegen. Was ich jedoch feststellen konnte ist, dass das Ventilspiel des Auslassventils zu groß war. Habe dies auf Werkseinstellung korrigiert. Der Nockenwellenantrieb ist nach Kontrolle gut geschmiert. Ich kann mir die Geräusche nicht erklären. Woran mag dies liegen? Ich würde mich sehr über ein paar Tipps und Anegungen freuen. Mit freundlichen Modellbauergrüßen, M. Dortmann |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Der Motor "klingelt"! Die Luftschraube ist erheblich zu groß. Richtig ist eine möglichst schwere Luftschraube (z. B. 12,5" X 6, Kunststoff), mit der einen Bodendrehzahl von mindestens 9500 - 10000 RPM erreicht wird. Einige Modellmotorenöle/-kraftstoffe führen zu verstärktem Frühzünden des Motors. i. A. W. Frings |
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| (821) Korrosion Wymann Eduard (Wohnort: 3086 zimmerwald CH) schrieb am Freitag, 6. Juni 2008 um 7:42:17: |
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| Werter Herr Frings Besten Dank für Ihre spontane Antwort! Es handelt sich um einen Selbstbau- Sternmotor der vielleicht bezüglich korrosionsfestigkeit der gewählten Materialien (Wellenstahl, HSS , Avional ) nicht ganz optimal ausgelegt ist!! Als Sprit wurde Methanol mit ca 6% Oel und 7% Nitro verwendet! Welches sind die massgeblichen Unterschiede der von Ihnen genannten Oele und welches würden Sie für vorgenannte Anwendung bevorzugen ( Entrosten/Reinigen , Schmieren , Kühlen und präventiv Schützen bezw Konservieren) ?? Besten Dank und viele Grüsse E.Wymann |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Wichtiger als die Wahl zwischen AeroSynth 3 und AeroSave ist das heiße Abstellen des Motors! Es muß verhindert werden, dass nennenswerte Mengen teilverbrannten Kraftstoffs innerhalb des Motorgehäuses verbleiben. Das ist in Ihrem Fall - sehr verwinkeltes und großvolumiges Kurbelgehäuse + niedriger Ölanteil - besonders kritisch. Da AS 3 zum neutralisierenden auch noch einen Barriere-Korrosionschutz aufweist, wäre das dem AeroSave vorzuziehen. Zu überlegen ist auch, eventuell nach dem Flugbetrieb eine Nachkonservierung (pures AeroSynth 3 + E-Starter) vorzunehmen. Bereits angesiedelter Rost ist nur mechanisch entfernbar, falls es nur Flugrost ist, hat er in der Regel aber keine Bedeutung. i. A. W. Frings P. S.: Ich fliege seit 9 Jahren einen 7-zylindrigen Sternmotor von Seidel mit niedrigem Öl- und relativ hohem Nitromethananteil. Der Motor wird vor dem Einpacken immer 2 Minuten mit 3/4 Gas am Boden "gehetzt" und nicht nachkonserviert. Korrosionsprobleme gibt es bisher keine. |
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| (820) Korrosion Wymann Eduard (Wohnort: ch 3086 Zimmerwald) schrieb am Dienstag, 3. Juni 2008 um 7:36:15: |
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| Werter Hr Frings Mein neuer Sternmotor hat nach wenigen Laufstunden ( 7% Nitro)leichte Korrosionsspuren.( Verfärbungen , Ablagerungen) Gibt es eine Empfehlung von Ihrer Seite bezüglich Oel oder Additiv derart , dass diese 1. Anzeichen wieder zum Verschwinden gebracht werden können?? Besten Dank für Ihren Typ und viele Grüsse E.Wyxmann |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Leider haben Sie keine näheren Angaben zum Motortyp und der Kraftstoffmischung gemacht. Einen sehr hohen - beim AS 3 mehrstufigen - Korrosionsschutz haben die Öle AeroSynth 3 und AeroSave. Methanol 100 enthält zudem einen Inhibitor. Grundsätzlich sollte jeder Methanolmotor nach dem Betrieb heiß und nach zuvor hoher Leistungsanforderung abgestellt werden, damit aggressive Verbrennungsprodukte ausgestoßen werden beziehungsweise verdampfen. i. A. W. Frings |
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| (819) Methasynth 115+8 für OS 50 Hyper geeignet? Markus Spehr (Wohnort: Bei Paderborn) schrieb am Dienstag, 27. Mai 2008 um 7:12:11: |
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| Hallo Herr Frings, nach massiven Rostproblemen mit einem anderen Kraftstoff (siehe Frage #807) habe ich nun einen neuen OS 50 Hyper und Methasynth 115+8 gekauft. Ist der Ölanteil von(nur?) 15% im Heli (Raptor 50)ausreichend oder sollte ich den Ölanteil erhöhen? Gruß M. Spehr |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Über die tatsächlich benötigten Ölprozente wird viel diskutiert. Bezüglich Korrosionsschutz reichen 15 % des enthaltenen AeroSynth 3 völlig aus. Bei extremer und lange anhaltender Belastung des Motors würde ich ich den Ölanteil auf etwa 17 % heraufsetzen, um die Innenkühlung zu verstärken. i. A. W. Frings |
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| (818) Viertakt Steuerzeiten R.Petschauer (Wohnort: 47506 Neukirchen /Vluyn) schrieb am Montag, 26. Mai 2008 um 21:20:38: |
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| Hallo Herr Frings Ich habe einen SAITO 120 Viertakt Motor, den ich vor einigen Jahren gebraucht gekauft habe, ohne jegliche Unterlagen. Nun nach dem erstmaligen zerlegen des Motors zwecks Reinigung und Lagerkontrolle bekomme ich nicht mehr die richtige Steuerzeit der Ventile hin.Ich kann auch keine Markierungen erkennen die einen vielleicht weiterhelfen, ausser einer kleinen Bohrung seitlich am Zahnrade des Nockenantriebes. Ich wäre sehr dankbar für einen Rat, da er für mich immer noch ein toller Motor ist. MfG R.Petschauer |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Im Zylindertotpunkt müssen beide Ventile auf "Überschneiden" stehen, dann sind die Steuerwinkel richtig justiert. i. A. W. Frings |
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| (817) Prozentangaben P. Schlemmer (Wohnort: 56412 Großholbach) schrieb am Montag, 26. Mai 2008 um 11:57:47: |
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| Hallo Herr Frings, vielen Dank für die schnelle Info. Können unterschiedliche %-Angaben u.U. durch die Verwendung von Vol.- bzw. Gewichtsanteil kommen? Nach kurze Rechnung: 20Vol% * 0,85g/mm³ = 17Gew.% könnte das ja passen. Danke! Gruss P.Schlemmer |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Diese Mischungsangaben beziehen sich wegen der unterschiedlichen spezifischen Wichte immer auf Volumen-Prozent. i. A. W. Frings |
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| (815) TT Pro 50 Kraftstoff im Helikopter P. Schlemmer (Wohnort: 56412) schrieb am Sonntag, 25. Mai 2008 um 23:59:32: |
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| Hallo, ich möchte meinen neuen TT PRO 50 von Beginn an mit einem geeigneten Kraftstoff betreiben. In der engl. Betriebsanweisung von Thunder Tiger steht folgendes zu lesen: FUEL A good quality, commercially available fuel containing 25% lubricant and 75% methanol is recommended for break-in / run-in and general usage. We also recommend castor oil or a castor/synthetic blend only for use as a lubricant. Fuel containing 5%-30% nitromethane and 20% lubricant is for use when more power is required. Most fuels containing synthetic lubricants (only) are much less tolerant of a lean run compared to fuel that contains castor oil. ..... Do not use fuel containig less than 20% lubricant. Mir kommt der angegebene Öl-Anteil von 20% als sehr hoch vor. Mir ist auch im Handel kein Kraftstoff mit solch hohem Anteil bekannt. Desweiteren habe ich von anderen Fachleuten im Bereich Modellmotor gelesen, die Einlaufphase sei am besten mit Rizinusöl zu bestreiten, da grob gesagt, die Schmiereigenschaften etwas weniger gut sein als bei synthetischen Ölen, was die Phase des Einlaufens gefahrlos reduziert. Ich würde gerne Kraftsoffe aus Ihrem Hause einsetzen, jedoch ohne Einbußen an den Betriebseigenschaften und der Lebensdauer. Was können Sie mir raten? |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Grundsätzlich sind die Angaben des Motorenherstellers verbindlich. Wenn es mein Motor wäre, würde ich ihn mit etwa 17 % AeroSynth 3/Titan SX oder AeroSave + 2 - 5 % Nitromethan betreiben. Sowohl im Betrieb, als auch in der Einlaufphase. Für einen guten Motoreinlauf ist in erster Linie die Pilotenhand verantwortlich, nicht nur das dafür verwendete Schmieröl. i. A. W. Frings |
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| (814) ad 810 Jan V. (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 23. Mai 2008 um 13:07:03: |
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| Hallo Herr Frings, Entschuldigung, durch die transparente Wand seint das Öl rot zu sein, es war aber das richtige AS3 drin. |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| (813) 1:10 3.3ccm motor benzin selber mischen Timpetu (Wohnort: Wyk auf Föhr) schrieb am Donnerstag, 22. Mai 2008 um 21:08:54: |
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| Guten Tag meine Frage: kann ich für mein traxxas revo 3.3 das benzin selber mischen? wenn ja mit welchen Zutaten? Und zu welchem Verhältniss? Ich hab gehört das man alle Zutaten in der Apoteke bekommt, stimmt das? Da ich auf einer Insel wohne hab ich leider nicht die möglichkeit auf einen Modellfachhändler zurück zu greifen und bin daher darauf angewiesen. Schon mal vielen Dank im vorraus. |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Methanol und Nitromethan lassen sich per Apotheke beziehen. Modellmotorenöl über den Versandhandel. Das Mischungsverhältnis richtet sich nach den Angaben des Motorenherstellers, z. B. 15/15. i. A. W. Frings |
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| (812) Enya 4T Steuerzeiten Dr. Hans-H. Brockmann (Wohnort: 59269 Beckum) schrieb am Sonntag, 18. Mai 2008 um 23:44:35: |
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| Guten Tag, Herr Frings Ich habe einen alten Enya 46-4C-Viertakter geschenkt bekommen.Zum Reinigen habe ich ihn vollständig zerlegt und prompt die Notizen bzgl. der Steuerzeiten verloren. Ist Ihnen eine Adresse bekannt, von der ich die nötige technische Info bekommen könnte? Besten Dank für die Mühe und Gruß aus Beckum |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Die Stirnräder müssen so justier werden, dass im OT die Nocken auf Überschneidung stehen. i. A. W. Frings |
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| (811) "Einlaufprozess" Thomas Reusch (Wohnort: 57567 Daaden) schrieb am Sonntag, 18. Mai 2008 um 22:02:21: |
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| Hallo Herr Frings, ich habe mir fertig gemischten Sprit mit 15% Aerosynt3 und 10% Nitro besorgt, und möchte damit einen neuen OS FS-40 S einlaufen lassen. Wie sollte der Einlaufprozess aussehen? Ist der Sprit geeignet? Gruß und Danke |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Diese Kraftstoffmischung ist auch für den Einlauf des Motors geeignet. Während der Einlaufphase ist der Motor möglichst gering zu belasten. Weitere Hinweise zum Thema "Einlauf" finden sich hier in der Technikhilfe. i. A. W. Frings |
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| (810) AS3 oder AS competition? Jan Vastl (Wohnort: Susice, CZ) schrieb am Samstag, 17. Mai 2008 um 1:04:52: |
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| Hallo Herr Frings, beim Händler habe ich AS3 bestellt. Das Öl wurde vorher immer im schwarzen Kanister verkauft und war gelb. Jetzt kam es im weissen Kanister und ist rot. Ich vermute, dass es sich um AS comp handelt und in der Produktion wurden die Aufkleber vertauscht. Wie Ihre Meinung dazu? Danke. |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| AeroSynth 3 ist gelb, AS-Competition ist pinkrot. Diese Öle dürfen nicht untereinander vermischt werden, da sie aus technisch unterschiedlichen Komponenten bestehen. Von einer Fehletiketierung ist mir bisher nichts bekannt. i. A. W. Frings |
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| (809) Motoroil Sven Gebers (Wohnort: 22117 Hamburg) schrieb am Freitag, 16. Mai 2008 um 15:11:58: |
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| Hallo, ich fahre einen Opel Corsa 1,2,und hatte die letzten zwei Jahre voll synthetikoil benutzt. Jetzt war der Wagn in der Werkstadt,und es wurde ein oil wechsel gemacht und sie haben wieder normales Motoroil 10 W 40 benutzt. Schadet das meinem Motor? mfg.sven |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Nein, keinerlei Schäden zu befürchten. i. A. W. Frings |
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| (808) Brodeln brutzeln im Motor von Gunten (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 15. Mai 2008 um 14:26:01: |
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| Guten Tag Ich habe mir für meinen Savage X ein Gemisch hergestellt mit 20% Nitromethan und 12% Aerosynth3 (Oel gemäss Ihrem Vorschlag), Rest ist Methanol. Vorher fuhr ich Sidewinder 16%. Nach dem 1. Tank mit dieser neuen Mischung hörte ich im Motor ein brodeln und brutzeln. Nachdem ich den Motor etwas magerer eingestellt hatte, war das Geräusch dann weg. Nun nach X Tanks, hörte ich auf einmal wieder dieses Geräusch. Die Temperatur liegt bei max. 120°C in der Nähe der Kerze, sollte also ok sein. Woher könnte dieses Geräusch kommen? Vom Oel? Muss ich auf Dauer mehr Oel (>12%) nehmen? Kann dies mein Motor schädigen? Ansonsten fährt der Wagen 1A mit dieser Mischung. Freundliche Grüsse J. von Gunten |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Das gelegentlich nach dem Abstellen zu hörende "Brutzeln" ist bei heißen Motoren normal. Das sind Kraftstoffkomponenten, die im Nachhinein durch den Wämestau den Siedepunkt erreichen. i. A. W. Frings |
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| (807) Rost durch Nitro nach wenigen Wochen??? Markus Spehr (Wohnort: Nähe Paderborn) schrieb am Montag, 12. Mai 2008 um 12:02:00: |
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| Hallo Herr Frings, ich habe seit ca. 6 Wochen den Raptor 50 mit dem Original Motor von Thunder Tiger in Betrieb. Der Motor hat max. 6 Tage zwischen den Flügen gestanden und wurde immer "heiß" abgestellt. Nun ist das hintere Lager schon total verrostet und hat schließlich im Flug blockiert. Sprit war Cool Power mit 10% Nitro. Ist die Verwendung von Nitro wirklich so kritisch bezüglich Rost-Bildung oder taugt der Sprit einfach nix? Gibt es Motore und Kraftstoffe, die im Heli auch OHNE Nitro betrieben werden können? Muß man tatsächlich nach jedem Flugtag ein "Afterrun-öl" einsetzen? Welchen Aerosynth-Sprit empfehlen Sie und habe ich damit Ruhe vor Rost-Problemen? Schon jetzt vielen Dank für Ihre Antwort! Gruß M. Spehr |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Bei ungenügendem Korrosionsschutz beginnt die Korrosion etwa nach 48 Stunden sichtbar zu werden. Nehmen Sie 15 - 17 % AeroSynth 3 oder AeroSave; den Motor nach dem Betrieb grundsätzlich heiß abstellen - und es gibt keine Korrosionsprobleme mehr. i. A. W. Frings |
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| (806) Kyosho GX40 saugt nicht an Reinhold Schulz (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 11. Mai 2008 um 17:56:45: |
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| Hallo, ich habe seit heute ein Problem mit dem GX40. Er ist in der Luft aus gegangen und lässt sich nicht mehr starten. Der Motor hat bis jetzt ca. 2 Liter Sprit verbraucht und wurde recht fett betrieben. Ich habe die Spritleitungen überprüft, (sind dicht) und den Vergaser + Düsen gereinigt. Der Motor saugt aber keinen Sprit an. Wird der Auspuff verstopft, wir Sprit in den Vergaser über den Druckanschluß gepumpt. Was kann die Ursache für den Ansaugverlust sein. MfG R.Schulz |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Überprüfen Sie, ob die Verschraubung des Kurbelhausdeckels dicht ist. i. A. W. Frings |
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| (805) Grundstoff von Synth. Modellmotorenöl Rolf Heszler (Wohnort: 72622 Nürtingen) schrieb am Montag, 5. Mai 2008 um 9:30:55: |
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| Hallo Woraus werden eigentlich synthetische Modellmotorenöle hergestellt? Öle für PKW Motore werden ja aus Erdöl hergestellt. mfG Rolf Heszler |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Syntheseöle werden ebenfalls aus Erdöl - beziehungsweise dessen Komponenten - gewonnen. i. A. W. Frings |
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| (804) Webra Boxer Rolf Oberländer (Wohnort: 95032 Hof) schrieb am Sonntag, 4. Mai 2008 um 12:27:13: |
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| Hallo Herr Frings, Ich habe mir vor kurzem einen Webra 30-2 FT Glow gekauft. Da bezüglich des Ölanteils im Kraftstoff verschiedene Angaben gemacht wurden (von 8% bis 25%) weiß ich nun überhaupt nicht mehr, womit der Motor betrieben werden kann. Zu welchen Glühkerzen und Treibstoff würden Sie mir raten? Vielen Dank Rolf Oberländer |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Grundsätzlich gelten die Angaben des Motorenherstelles. Als allgemeine Information gibt Webra einen Ölanteil von >15 % für Syntheseöl, 20 % für Rizinusöl an. Als Glühkerze wird der Typ "heiß" empfohlen. i. A. W. Frings |
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| (803) Genügend fetter Lauf / Ölfarbe Andre Christiansen (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 3. Mai 2008 um 10:20:05: |
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| Hallo, Sie schreiben das die Temperaturmessung nicht sonderlich aussagekräftig ist, und empfehlen einen angemessenen fetten Lauf. Der "fette" Lauf ist ja beim Hubifliegen deutlich spürbar. Und wenn man "spitz" einstellt merkt man sofort mehr Leistung und höhere Temperatur. Kann man das Restöl welches aus dem Dämpfer tritt bzgl. dessen Farbe als Kriterium hernehmen? Ist es ok so lange das Öl noch seine natürliche Farbe hat und nicht ins schwarze / verbrannte läuft? Somit würde ich etwas "magerer" stellen wenn die Ölfarbe noch ok ist. Danke und Gruß aus Ulm! |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Bei den von FES produzierten Modellmotorenölen verfärbt sich das Öl im Abgas mit steigender Verbrennungstemperatur allmählich dunkler. Die helle Farbe des Auspufföls sagt allerdings bei Zweitaktmotoren nur unter Vorbehalt einen "kühlen" Motorlauf aus: Je nachdem, wie groß die Spülverluste sind, gelangt auch ein nicht geringer Teil Frischöl in das Abgasresonanzsystem und hellt das Gesamtöl damit auf. Umgekehrt deutet ein dunkles Auslassöl sicher auf eine gefährlich hohe Betriebstemperatur hin. Die sicherste Motoreneinstellung ist immer die, dass der Motor, von der fetten Seite "viertakternd" beginnend, so eingestellt ist, dass er sauber rund läuft, ohne seine mögliche Spitzendrehzahl zu erreichen. Beim Helikopter zweifellos deutlich mühsamer einzustellen, aber vom Prinzip her ist dies bei Methanol-Modellmotoren der richtige Weg. i. A. W. Frings |
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| (802) methanol fröhling karl (Wohnort: 97502 euerbach) schrieb am Donnerstag, 1. Mai 2008 um 21:06:23: |
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| Hallo Herr Frings.Wie kann ich feststellen wie viel Wasser im Methanol ist. Kann man es messen und womit<br>was ist noch zulässig muß dem Handler ders aus Großgebinde verkauft einfach vertrauen ?Und noch die Vorteile von L Kolbenringen | |||
| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Der Wassergehalt von Methanol sollte - neben den weiteren Restdestillaten - unter 5 ppm liegen. Die Bestimmung ist nur mit hohem technischen Aufwand möglich.<br><br>L-Ringe werden durch den Gasdruck verstärkt gegen die Zylinderwandung gedrückt, dichten somit besser ab, haben aber daher aber auch einen höheren Reibwiderstand.<br><br><br>i. A. W. Frings | |||
| (801) TITAN SX-20 AERO für Car Motoren Heinz Luzius (Wohnort: 55131 Mainz) schrieb am Mittwoch, 30. April 2008 um 9:27:59: |
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| guten Morgen Herr Frings Ich würde für meine Car Motoren 2,5 und 3,5 gerne Aerosynth 15% und 25% Nitro verwenden,leider ist kein Händler für passenden Sprit erreichbar in der Nähe. Kann ich TITAN SX-20 AERO der ja ähnliche spezifikation hatt benutzen ? Danke gruß Heinz Luzius |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Das ist kein Problem, SX 20 enthält 15 % Syntheseöl und 25 % Nitromethan (vol.). i. A. W. Frings |
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| (800) OS 91FX dirk koen (Wohnort: 54518 Rivenich) schrieb am Samstag, 26. April 2008 um 0:02:00: |
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| Hallo Herr Frings, besitze einen Robbe Rubin mit o.g. Motor. Welcher Sprit ist für diesen Motor emfehlenswert, und welche Luftschraube würden sie in verbindung mit einem Krummscheid KS 10 Resorohr emfehlen?. Haben Sie auch Daten zur Abstimmlänge?. MfG D. Koen |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Als Kraftstoff ist beispielsweise Titan SX 5 oder MethaSynth 115+8 geeignet. Die Luftschraubenanpassung ist abhängig von der jeweiligen Flugcharakteristik, als Ausgangsbasis wäre etwa eine 13"X9 passend. Die Resonanzabstimmung ist immer von der jeweiligen Drehzahl abhängig und muß daher individuell angepasst werden. Sehr grober Näherungswert: 450 mm/10.000 min-1. i. A. W. Frings |
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| (799) frage zu 791, Pumpe zieht Luft Marc (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 23. April 2008 um 16:08:29: |
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| Hallo Herr Frings,Nochmals zu 791 Sie schreiben:Es ist bei Membranvergasern nicht unüblich, daß sich zuvor eingesaugte Luftpolster erst allmählich abbauen. Wenn es aber nun umgekehrt ist, was bei mir vorkommt, Dass die pumpe am Anfang 4/5 voll ist, un nach dem fahren so gut wie leer ist, auf was lässt sich dies zurückführen? (tank nicht leer gefahren) Danke |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Wenn auf der Kraftstoffseite der Pumpe das Luftvolumen zunimmt, muß zwangsweise mit der Kraftstoffzuführung auch Falschluft in die Pumpe gelangen. i. A. W. Frings |
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| (795) Einstellung Steuerzeiten beim HP 21 Josef Schmutterer (Wohnort: 875521 Ottobrunn) schrieb am Mittwoch, 16. April 2008 um 16:38:38: |
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| Ich habe den Zylinderdeckel bei meinem Hirtenberger VT 21 abgenommen. (Es ist die Version ohne Radiallager im Kopf) und dummerweise an der Welle gedreht.Der Drehschieber wurde angehoben und jetzt stimmen die Winkel nicht mehr. In welcher Stellung soll der Drehschieber bei OT stehen? Herzlichen Dank für eine Antwort JS |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Der Enlaß- und der Auslaßkanal müssen im OT einen Spalt geöffnet sein. i. A. W. Frings |
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| (794) Welches Oel? von Gunten (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 16. April 2008 um 12:30:43: |
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| AGuten Tag Ich und mein Kollege fahren Flachbahner und Offroader mit Motoren von 2.5 bis 4.6ccm. Beide nur als Hobby ohne Rennambitionen einfach "just for fun". Nitrogehalt: 16-25% Nun meine Frage: Welches Oel empfehlen Sie uns zum selbermischen des Treibstoffes? - AeroSave - Aerosynth3 - Aerosynth Competition Verstehe ich es richtig, dass mit diesen Oelen kein Rizinusöl verwendet werden darf und dass es dieses auch nicht braucht? Freundliche Grüsse J. von Gunten |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| AeroSynth 3 ist für Ihren Anwendungsbereich sehr gut geeignet. Der Zusatz von Rizinusöl birgt bei diesem Öl die Gefahr des Entmischens, zudem wird der chemische Verschleißschutz unterlaufen und dadurch unwirksam. i. A. W. Frings |
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| (793) niedrige Betriebsdrehzahl sebastian K (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 14. April 2008 um 13:42:53: |
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| Hallo Herr Frings, habe einen ASP Viertaktmotor, diesen baue ich in einen Triebwagen und möchte den Motor so langsam wie möglich laufen lassen (wegen des Sounds). Meine Frage ist, was man ändern kann oder soll oder ob er auch ohne Veränderungen(z.B.Steuerzeiten) langsam läuft(Schwungmasse ist genug vorhanden). Vielen Dank für ihre Antwort |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Da Modellmotoren für hohe Drehzahl ausgelegt sind, lassen sie sich nicht gut bei tiefen Drehzahlen belasten. Das Verändern der Steuerwinkel ist nur mit sehr hohem Aufwand möglich. Etwas Verbesserung für den tieftourigen Betrieb bringt das Reduzieren der Verdichtung, Erhöhung des NM-Anteils auf >15 %, Drosselglühkerze, elektrische Zusatzglühung. i. A. W. Frings |
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| (792) E 85 und AeroSave Kay-M.Kloth (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 13. April 2008 um 23:38:25: |
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| Hallo Herr Frings, ein Bekannter möchte gern sein Simson-Moped mit E85 betreiben. Hier stellt sich nun die Frage nach einem geeigneten Mischöl, momentan benutzt er Rizinus. Wäre Aerosave prinzipiell geeignet? Wie steht es um die Scherstabilität (der Motor hat 44mm Hub und ca. 10000 U/min)? Welches Mischungsverhältnis sollte eingehalten werden, wenn bei Benzinbetrieb 3% mineralisches oder Syntheseöl ausreichen? Gibt es Unverträglichkeiten mit bestimmten Kunststoffen (ich denke da an Simmerringe und Vergaserdichtungen) oder ist hier das Äthanol an sich schon aggressiver? Vielen Dank für Ihre Bemühungen! |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| AeroSave und AeroSynth-Competition sind vom Prinzip her sowohl für (M)ethanol, als auch für Benzin gut geeignet. 3 % sollten für die Schmierung an sich ausreichend sein; für den Korrosionsschutz ist das knapp, daher ist Nachkonservierung empfehlenswert. Die Polyglykole des Syntheseöles greifen u. U. einige Kunststoffe an. Moderne Simmerringe aus Viton machen keine Probleme. i. A. W. Frings |
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| (791) G230 rc, Walbro Vergaser Marc (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 12. April 2008 um 22:28:58: |
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| Hallo, Herr Frings, zuerst möchte ich mich bedanken für Ihre schnellen, kompetenten und hilfreichen Antworten hier im Forum. Da Sie ja schon erwähnt haben mit diesem Motor nicht viele Erfahrungen zu haben, können Sie mir aber noch vielleicht meine Frage hierzu beantworten. Es handelt sich um den Walbro Vergaser. Mir ist aufgefallen dass sich die durchsichtige "Pumpe" machmal(nach einer Tankfüllung 30-35min.ohne Tank ganz leer zufahren, dann wüsste ich die Ursache) ganz voll Benzin ist, manchmal ist sie nur halbvoll, manchmal 3/4... Worauf lässt sich dies zurüchführen? Undichtigkeiten sind mir keine aufgefallen, weder am Zylinderfuss, noch am Vergaser, resp. Isolator. Mfg Marc |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Es ist bei Membranvergasern nicht unüblich, daß sich zuvor eingesaugte Luftpolster erst allmählich abbauen. i. A. W. Frings |
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| (790) webra 120 fröhling karl (Wohnort: 97502 euerbach) schrieb am Samstag, 12. April 2008 um 18:47:38: |
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| Hallo ich habe einen webra 120 mit tn2 vergaser und Kolbenring Aufgefallen ist mir beim einlaufen des Motors das er das ganze Öl wieder zum Auspuff herausbefördert das öl sieht so weiß aus eskommen richtige Tropfen heraus ist das normal oder muß er noch länger einlaufen mfg. Ps Der Sprit ist von Robbe 16% öl |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Bei relativ kühlem Betrieb und besonders fetter Gemischeinstellung ist das von Ihnen beschriebene Auspuffkondensat normal. i. A. W. Frings |
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| (788) Gaskanäle überarbeiten Marc (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 8. April 2008 um 20:09:40: |
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| ich bearbeite die Einlass-Auslass öffnungen leicht nach (im durchschnitt,un stömungsoptimierend) soll ich die Metalloberfläche danach Hochglantpolieren, oder doch lieber eine rauhe Oberfläche belassen. Da gibt es ja mehrere Theorien... (poliert wäre besser da die Gase besser entlag gleiten, oder bei Rauhen würde das Gemisch noch besser/feiner verwirbelt)Wenn meine Informationen richtig sind, hatte Porsche die Kanäle früher auch poliert, tut dies nun aber nicht mehr..? Danke! |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Wenn Sie in den Gasführungskanälen für harmonische Übergänge sorgen und anschließend die Wandungsoberflächen polieren, wirkt sich dies positiv auf die Leistungsentfaltung aus. i. A. W. Frings |
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| (787) G230rc Zylinderkopf abdrehen Marc (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 8. April 2008 um 18:03:32: |
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| Hallo, da ich meinen Zylinderkopf abdrehen will, zwecks Kompressions erhöhung, wollte ich Sie fragen ob Sie mir einen tip geben können, wieviel ich abdrehen soll. Ich hatte gedacht 0,10mm. Weiss aber nicht ob dies recht. Den Kolben werde ich auch plandrehen, wenn Sie mir da auch ein tip geben können. Würde mich auf weiter tuningtipps freuen. Steuerzeiten werde ich so sein lassen, ist mir zuviel Risiko, da was zu ändern. Danke | |||
| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Ich habe mit diesem Motor keine Erfahrung mit Tuningmaßnahmen. Eine Erhöhung der Verdichtung durch Abplanen von 1 mm kann etwas mehr Leistung bringen. i. A. W. Frings |
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| (786) MVVS Dieselmotor Rolf Renz (Wohnort: Zwingen) schrieb am Donnerstag, 27. März 2008 um 0:04:59: |
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| Hallo. Habe einen 10ccm MVVS Dieselmotor wir eingelaufen mit 20% Rizinusöl.Möchte im Flugbetrieb nachher 10-15 % hochwertiges Benzin 2Taktöl einsetzen,geht das ? oder sind damit Probleme zu erwarten. Gemisch ist= 45% Petrol 40% Ehter 15% Oel Danke für eine Antwort MFG |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Nicht alle Benzinmotoren-Zweitaktöle sind für Selbstzünderkraftstoffe geeignet. Problem ist einerseits der Lösungsvermittler bei den selbstmischenden Ölen. Andererseits kommt es bei einigen synthetischen Produkten durch den Ether zu Unverträglichkeiten, die die Korrosionsgefahr deutlich erhöhen. AeroSynth-Competition ist geeignet, allerdings nicht in der von Ihnen avisierten zu niedrigen Menge, 20 - 25 % Ölanteil sind - unabhängig von der Ölart - richtig. i. A. W. Frings |
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| (785) Enya 91 im Oldtimer Kai Kreher (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 26. März 2008 um 20:57:55: |
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| Guten Tag Ich habe seit ca. einem halben Jahr einen Enya 91-4c 15ccm 4-Takt-Motor in einem Oldtimermodell (ca. 1,80 m Spannweite) eingebaut. Allerdings habe ich das Problem, dass er in den niedrigen Drehzahlen immer ausgeht und ich mit relativ hohem Standgas landen muss. Dies macht die Landung jedoch extrem schwierig. Meine Frage jetzt: Welche Luftschraube und welche Glühkerze bietet sich hier denn an? Und welchen Sprit benötige ich denn genau für diesen Motor. Und gibt es die möglichkeit eine on-board Glühung für diesen Motor einzubauen, da er bei angeschlossener Zündung mit sehr geringem Standgas läuft. Und: Haben sie evtl. noch irgendwelche Tips zum richtigen Einstellen? Mit freundlichen Grüßen Kai Kreher |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Luftschraube etwa 14" X 7 aus Kunststoff (möglichst viel Schwungmasse), Glühkerze O.S. "F", Kraftstoff MethaSynth 115 + 8 oder Titan SX 12. On-board Glühung ist kein Problem, wenn sichergestellt ist, daß ab ca. 75 % Motorleistung die zusätzliche Glühung abschaltet. Weitere Grundlagen- und Praxishilfen finden sich im Fachbuch "Modellmotoren praxisnah", Informationen dazu sehen Sie auf der Startseite oben rechts unter "Buchtipp". i. A. W. Frings |
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| (784) Titan SX 12 Manuel Klumpp (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 18. März 2008 um 11:34:00: |
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| Guten Tag, ich bin bisher immer mit meinem Webra 10ccm Motor den Aero Synth SX 10 Sprit geflogen. Jetzt hat mein Händler nur noch Titan Synth SX 8 und SX 12. Kann ich diesen Sprit auch verwenden? |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| TITAN SX 12 Aero können Sie problemlos verwenden. i. A. W. Frings |
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| (783) Einlaufen des Motors Thorsten Göppert (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 12. März 2008 um 22:44:50: |
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| Hallo Herr Frings, Sie schreiben in Ihrem Buch, dass das Gemisch für den Einlaufvorgang nicht fett genug sein könne, um den Motor besonders gut zu schmieren und zu kühlen. Gibt es ein 'zu kaltes' Einlaufen durch zu fettes Gemisch? man hört immer wieder Temperaturangaben, die nicht unterschritten werden sollten, um nicht gleich zu hohen Verschleiss zu haben. Man müsste hier meiner Meinung nach aber viel zu weit zudrehnen, um z.B 80 Grad zu bekommen, da man ja mit verhaltenem Gasfinger fährt (car-Bereich). Können Sie dazu was sagen? Sie schreiben auch, dass car Motoren wesentlich länger leben könnten, wenn man ihnen mehr Zeit zum einlaufen gönnen würde. Welche Zeit sollte man einem ABC car Motor -durchschnittlich- zum Einlaufen geben? Mfg T. Göppert |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Zu "kalten" Motorlauf gibt es in dem Sinne nicht, da die Verlustwärme eines "rund" laufenden Motors auch bei fetter Einstellung noch ausreichend hoch ist. Temperaturangaben sind wenig aussagend, da, wenn außen an der Kühlrippe beispielsweise 80 °C gemessen werden, dies nichts darüber aussagt, ob der Kolbenboden dann beispielsweise 200 °C oder 250 °C aufweist. Das optimale Feinanpassen von Gleitflächen dauert - wie im Buch beschrieben - rund 20 Betriebsstunden. i. A. W. Frings |
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| (782) mehr Nitro = mehr Verschleiß ? Frank Gepphard (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 11. März 2008 um 10:53:28: |
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| Hallo, sehr Interessant. Ist es nicht so das ich mit 25% Nitro fetter fahren kann als mit 16% Nitro und deshalb das Motorleben mit 25% (fett) im Vergleich zu 16% (mager) verlängern kann? Letztendlich aber dennoch etwas mehr Leistung zur Vefügung habe als mit 16% (mager) Gruß F.G. |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Grundsätzlich: Mehr spezifische Literleistung bedeutet zwangsweise immer (!) mehr Belastung und damit einhergehend letztendlich auch mehr Motorverschleiß. Wenn Sie den Motor so einstellen, dass er mit 25 % Nitromethan im Kraftstoff exakt die gleiche Leistung bringt, wie bei einer Einstellung mit 16 % NM, dann läuft er kühler. (Durch den nitromethanbedingten, höheren Methanoldurchsatz erfolgt die Innenkühlung aufgrund des höheren Kraftstoffverbrauchs wegen der - außerhalb des Arbeitstaktes - benötigten größeren Verdampfungswärme.) Wenn der Motor kühler läuft, ist dessen thermische Belastung geringer. Die direkte mechanische Belastung bleibt hingegen gleich. Da das Nitromethan bei Anteilen oberhalb etwa 12 - 15 % zwecks Leistungssteigerung eingesetzt wird, ist ein stark nitrierter Kraftstoff immer besonders verschleißgefährdend. Die Motorbelastung steigt dann nämlich überproportional an, wenn der Motor an der Magerlaufgrenze betrieben wird. i. A. W. Frings |
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| (781) Aerosynth 3 für Dieselmotoren? Klaus Wensing (Wohnort: 64367 Mühltal) schrieb am Dienstag, 11. März 2008 um 7:55:17: |
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| Hallo Herr Frings, sie weisen an verschiedenen Stellen darauf hin, das Aerosynth 3 für das Mischen von Kraftstoff für Modelldieselmotoren nicht geeignet sei. Gibt es hierfür eine Begründung? MfG Klaus Wensing |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| AeroSynth 3 ist eine neue Rezeptur mit anderen Komponenten und ausschließlich für Alkoholkraftstoffe geeignet. Die Öle AeroSynth-Competition und AeroSave sind auch in Benzin- und Dieselmischungen löslich. i. A. W. Frings |
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| (780) mehr Nitro = mehr Verschleiß ? Norbert Matz (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 10. März 2008 um 18:53:54: |
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| Hallo Herr Frings Ist der Motorverschleiß mit 25 % Nitroanteil höher als mit 16 %. Natürlich bei den gleichen Rahmenbedingungen. Sprich Temperatur und Ölanteil. Gruß |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Selbstverständlich steigt im Regelbetrieb die Motorbelastung und damit der Verschleiß mit der Erhöhung des Nitromethananteils (ab etwa >12 %) an. Jeder Verbrennungsmotor bezieht seine spezifische Literleistung letztendlich aus der Kraft, die auf die Kolbenbodenfläche wirkt. Wenn eine Motorleistung (z. B. durch NM) erhöht wird, steigt somit immer die mechanische Belastung der diversen Bauteile ebenfalls an. Bei Nitromethan ist zudem noch die thermische Belastung zu betrachten. Um mehr Leistung zu erhalten, muß die Wärmeenergiemenge, die im Brennraum erzeugt wird, vergrößert werden. Durch die dadurch stärkere Expansion der eingesaugten Gasmenge steigt die abgegebene Kraft. Und damit steigt zusätzlich zur mechanischen Beanspruchung auch die thermische Belastung. i. A. W. Frings |
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| (779) Thorsten Göppert (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 7. März 2008 um 19:09:44: |
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| Hallo Herr Frings, ihr Buch 'Modellmotoren praxisnah' liest sich wirklich wie 'Butter'. Ein sehr gelunges Werk, sogar für mich aus dem car-Bereich. Leider mit 220 Seiten viel zu kurz, es könnte ruhig 'Bibelstärke' haben. Ich kann nur hoffen, dass Sie schon am nächsten Werk schreiben :-) MfG Thorsten Göpper |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| (778) Kobenring wechseln Marc (Wohnort: Luxemburg) schrieb am Sonntag, 2. März 2008 um 13:28:38: |
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| Hallo, Herr Frings. Ich besitze einen "hochgezüchteten" Zenoah G230 Rc, der bei 1/5er Rennen ganz schön hart behandelt wird. Ich benutze ein 1/25 Gemisch. Nun meine Frage, können Sie mir sagen wann der Kolbenring gewechselt werden sollte. Man hört alles zwischen 4-25 liter, die andern reden von Minuten resp Stunden. Ich möchte mich aber lieber von einem wahren Motorenexperte wie Sie beraten lassen, als von den guten Ratschlägen auf der Piste. Danke | |||
| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Kolben, Kolenring und Zylinderlaufbüchse sind eine zusammengehörende Funktionseinheit. Ein Austausch wird notwendig, wenn der Verschleiß der Gruppe so hoch ist, dass Leistungsverluste bzw. Funktionsstörungen auftreten. Nur das sporadische Auswechseln eines Kolbenrings ergibt keinen Sinn. i.A W. Frings |
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| (776) ASP 4-Takt 15ccm Perlitschke Klaus (Wohnort: 94522 Wallersdorf) schrieb am Mittwoch, 27. Februar 2008 um 15:36:04: |
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| Hallo, habe einen 15er ASP 4-Takter (älterer Motor, hängend) in eine Yak 54 (1380mm Spannweite) eingebaut, das Ding geht super. Nach ein paar Flügen blieb der Motor plötzlich beim Landeanflug mit sehr geringem Leerlauf stehen. Er hatte beim drehen eine "Druckstelle" und verursachte auch Geräusche. bei der Demontage stellte sich heraus, dass die Nockenwelle (die Verzahnung) defekt war. Die Nockenwelle war absolut trocken gelaufen (verfärbte sich sogar blau), auch die Kipphebel waren trocken. Der Motor läuft jetzt wieder (mit neuer Nockenwelle), gibt es eine Abhilfe für dieses Problem? | |||
| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Einfachste Abhilfe ist, etwas pures Modellmotorenöl a) in den Kipphebelbereich und b) seitlich bei abgenommenem Deckel auf die Nocken zu geben. Alle 10 Betriebsstunden wiederholen. Normalerweise soll das Schmieröl durch das Kw-Hauptlager zur Schrägverzahnung gelangen. Teilweise wurden bei den chinesischen Motoren Dichtlippenlager montiert. Dies verhindert die Ölnebelzirkulation vom Kurbelgehäuse über den Kurbelwellenschaft zum Nockenwellenbereich und von dort aus weiter per Blow-by bis zu den Kipphebeln. Möglich ist auch, dass - falls ein offenes Kw-Lager montiert ist - die Passung des Kw-Schaftes so gering ist, dass sich dort nicht genügend Lecköl vorbei mogeln kann. Ahilfe bringt dann das Einarbeiten einer schmalen Nut. i. A. W. Frings |
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| (775) Webra 61F LS Competition ABCD Jo Nüsseler (Wohnort: 89129 Langenau) schrieb am Mittwoch, 27. Februar 2008 um 14:13:07: |
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| Hallo Herr Frings, unter obiger Bezeichnung gab es einen langhubigen Heckauslass-Motor mit rot eloxiertem Zylinderkopf. Vermutlich für die damalige F3A-Klasse ausgelegt. Ich suche nach Referenzdaten, Drehzahl/Porpeller um einen solchen Motor nach Restaurierung zu vergleichen und im sinnvollen Auslegungsbereich zu betreiben. Wo kann ich solche Daten bekommen? Besten Dank vorab. Mit freundlichen Grüßen |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Das war das Pendant des Hanno Sp. von O.S. Davon habe ich keine Daten. Der Motor war für Drehzahlen um 9000 RPM optimiert. i. A. W. Frings |
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| (774) Einstellung Nocken Enya 90-4C Lindenau (Wohnort: 22113 Oststeinbek) schrieb am Mittwoch, 27. Februar 2008 um 10:02:36: |
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| Hallo Herr Frings, ein herzliches Dankeschön für die kurze Antwort zur Frage 772. Zum besseren Verständnis nun nochmals eine Nachfrage: Einlassventil am oberen Totpunkt offen / geschlossen? Auslassventil am oberen Totpunkt offen / geschlossen? Beide Ventile am oberen Totpunkt offen / geschlossen? Überschneidung ??? Danke für Ihre Hilfe! Können in Deutschland noch Ersatzteile für ENYA-Motoren bezogen werden? Meine Internetrecherche war bisher wenig erfolgreich. |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Wenn der Kolben auf OT steht, müssen beide Ventile parallel stehen und sich beim Hin- und Herbewegen der Kw um wenige Grad "in der Wippe" befinden. Das heißt, das eine Ventil beginnt zu schließen, das andere beginnt sich zu öffnen. Das ist der Überschneidungstotpunkt. Bei einer Kurbelwellenumdrehung von 360° zum nächsten (Zünd)totpunkt, sind die Nocken in der weitentferntesten Stellung zu den Kipphebeln, dies ist die Stellung, bei der das Ventilspiel justiert wird. i. A. W. Frings |
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| (773) Alter Kraftstoff Andreas (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 26. Februar 2008 um 20:59:20: |
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| hallo danke für die antwort.kann ich auch anderen sprit verwenden?z.B.den guten graupner 25%?den davon habe ich noch was rumstehen.oder schädige ich damit meinem motor?was kann passieren wenn ich mit diesem sprit versuche zu starten? MfG Andreas |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Kraftstoff sollte innerhalb 1/2 Jahr nach dem Öffnen verbraucht werden, da die Qualität während der Lagerung ständig abnimmt. Näheres findet sich im bereits genannten Literaturverweis, siehe Beitrag Nr. 771. i. A. W. Frings |
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| (772) Einstellung Nockenwelle für Ein- und Auslass / Enya 90-4C Lindenau (Wohnort: 22113 Oststeinbek) schrieb am Dienstag, 26. Februar 2008 um 11:40:16: |
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| Sehr geehrte Damen und Herren, Nachdem ich meinen ENYA 90-4C nach einer Einlagerung (ca. 15 Jahre) komplett zerlegt und gereinigt habe, bin ich mir unsicher wie die Nockenwellen für den Ein- und Auslass richtig justiert werden. Gibt es eine detaillierte Anleitung, die Auskunft über die korrekte Stellung der Nocken gibt? Aus einer mir vorliegenden Explosionszeichnung wird dieser Schritt nicht deutlich. Schon im Voraus ein herzliches Dankeschön für die Beantwortung meiner Frage. Mit freundlichen Grüßen A. Lindenau |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Kein Problem: Im OT müssen sich die beiden Ventile überschneiden. i. A. W. Frings |
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| (771) Grundlagen Andreas (Wohnort: ummern) schrieb am Samstag, 23. Februar 2008 um 21:43:26: |
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| hallo...ich habe ein flugmodell von meinem nachbarn bekommen mit einen enya SS 25 motor von robbe. wollte heute mal einen start versuch machen aber bekomme den motor nicht zum laufen. welchen sprit und welche kerze brauche ich überhaupt? kenne mich leider gar nicht aus. bitte um schnellen rat! MfG Andreas ps:bitte auf e-mail antworten danke... |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| MethaSynth 115 ist für diesen Motor gut geeignet. Als Glühkerze eignet sich ein mittlerer Wärmewert, Nr. 3. Für das Erlernen des Umgangs mit Verbrennungsmotoren ist das auf der Startseite vorgestellte Fachbuch "Modellmotoren praxisnah" sehr hilfreich. i. A. W. Frings |
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| (769) N.Matz (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 11. Februar 2008 um 12:59:38: |
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| Die rote Supstanz ist Silicon und diese verträgt sich mit AE3. Also keine Angst. Gruß N.Matz |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| (768) rote Substanz Thomas König (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 11. Februar 2008 um 11:14:52: |
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| Hallo Herr Frings, ich habe einen 3,5ccm carmotor von einem Tuner bearbeiten lassen. Er hat unter anderem die Kurbelwelle mit einer roten Substanz ausgegossen. Mein Sprit entält Aerosynth3, kann ich ihn weiterbenutzen? MfG Thomas König |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Das müssen Sie den Tuner fragen, ich kenne seine rote "Substanz" nicht. i. A. W. Frings |
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| (767) Saito 150 Rainer Böttcher (Wohnort: 06268 Querfurt) schrieb am Sonntag, 10. Februar 2008 um 22:48:13: |
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| Sehr geehrter Herr Frings, ich habe einen neuen Saito 150. Nun stellt sich für mich die Frage nach dem richtigen Sprit, zumal der Motor hängend eingebaut ist. Ich wollte eigentlich 10% Nitro und 20% Aerosynth3 nehmen. Wie ist denn ihre Meinung dazu ? Vielen Dank für Ihre Hilfe. Mit besten Grüßen Rainer |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Die von Ihnen vorgegebene Mischung ist in Ordnung. Aufgrund der hängenden Zylinderlage kann es notwendig werden den Nitrometahananteil auf 12 % zu erhöhen. Nach dem Einlaufvorgang können Sie den Ölanteil etwas verringern. i.A. W. Frings |
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| (765) AeroSynth-Competition Andres Bachofner (Wohnort: 8906 Bonstetten) schrieb am Montag, 4. Februar 2008 um 20:53:46: |
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| Hallo Herr Frings Ich betreibe meinen Magnum 46 xls 2-Takter mit dem Aerosynth Competition. Wie hoch liegt Ihrer Meinung nach die max. Betriebstemperatur ,gemessen am Zylinderkopf,für dieses Öl damit es noch ordentlich Schmiert...? Grüsse aus der Schweiz |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Dazu kann ich keine Angaben machen. Temperaturmessungen sind - wenn überhaupt - lediglich untereinander, und dann auch nur bedingt, vergleichbar. Da es keine definierten Meßpunkte und -kriterien gibt und geben kann, kann es auch keine absoluten Zahlen dazu geben. Schon der Versatz der Meßsonde um 1 Millimeter Kühlrippentiefe ergibt bereits große Meßdifferenzen. Wichtig ist, dass jeder Modellmotor stets ausreichend fett eingestellt wird. i. A. W. Frings |
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| (762) Spritwechsel Wymann Eduard (Wohnort: 3086 Zimmerwald) schrieb am Donnerstag, 31. Januar 2008 um 8:11:38: |
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| werter Herr Frings Besten Dank für die spontane Beantwortung!!Es bleibt für mich offen, was ist alkyliertes Benzin und wo erhalte ich dies?? Besten Dank und viele Grüsse: E.Wymann |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Gemeint ist aromatenfreies Benzin. Gerätebenzin, MotoMix, Aspen usw. i. A. W. Frings |
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| (761) Spritwechsel Wymann (Wohnort: 3086 Zimmerwald) schrieb am Mittwoch, 30. Januar 2008 um 16:59:42: |
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| Werter Hr Frings Besten Dank für Ihre Antwort 757. Für mich noch offen bleibt die Frage nach dem Benzin!! Bleifrei, verbleit, Oktanzahl,Aspen u.a.m ??? Wo wirkt sich die Temperaturerhöhung (Verbrennung) erfahrungsgemäss am ehesten negativ aus?? Besten Dank für ihre Angaben, Gruss:E.Wymann |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Übliches Tankstellenbenzin ist richtig. Besser ist alkyliertes Benzin. Aufgrund der indirekten Gemischansaugung wirkt sich das verstärkte Aufheizen des Kurbelgehäuses sehr deutlich in Richtung Leistungsverlust aus. Zudem ist ein erhöhter Verschleiß im oberen Bereich der Zylinder und der Kolbenringe wahrscheinlich. Grundsätzlich ist die Belastung der Zylindergruppe und der Auslaßventile aufgrund der wesentlich geringeren Innenkühlung des Benzins höher. i. A. W. Frings |
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| (760) Frage 637 Martin Sundarp (Wohnort: 33102 Paderborn) schrieb am Montag, 28. Januar 2008 um 14:26:02: |
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| Sehr geehrter Herr Frings, ich habe ihre Empfehlung zum Lösen festsitzender Motoren mit Interesse gelesen. Meinen sie Auto- oder Modelldieselkraftstoff ? Kann man auch Petroleum benutzen? Vielen Dank für ihre Mühe |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Gemeint ist Kfz-Dieselmotorenkraftstoff, diesbezügicher "Bio"-Diesel funktioniert am besten. Petroleum und Heizöl funktionieren auch, aber nicht so gut. i. A. W. Frings |
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| (759) Werkstoff - Pleuel - OS BGX M.Huber (Wohnort: Nähe Baden Baden) schrieb am Sonntag, 27. Januar 2008 um 18:23:03: |
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| Guten Tag Herr Frings,<br><br>wissen Sie vielleicht in etwa ,aus welchem Werkstoff-Legierung das Pleuel besteht?<br><br>Hab mal das verdrängte Volumen und Gewicht vom Pleuel,abzüglich der Lagerbüchsen ermittelt.<br>Die Dichte daraus liegt zwischen 3,9 - 4,0Kg/dm³.<br><br>Die hochfeste Titanlegierung 3.7165 liegt um +- 4,4Kg.<br><br>Vielen Dank.<br> | |||
| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Mir ist nicht bekannt, woraus der Pleuel des BGX 1 gefertigt ist. Die von Ihnen genannten Wichte kommen Titan sehr nahe, so dass es sich vermutlich um eine gespreizte Titan-Legierung (über-/untereutektisch?) handelt. i. A. W. Frings |
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| (757) Spritwechsel Wymann (Wohnort: ch 3086 Zimmerwald) schrieb am Freitag, 25. Januar 2008 um 15:22:24: |
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| Hallo Herr Frings<br><br>Ich habe meinen 7 Zyl. Sternmotor(70 ccm)mit Funkenzündung nachgerüstet!<br><br>Mit welchem Benzin / Gemisch würden Sie die ersten Versuche starten, damit die Ueberraschungen in Grenzen verbleiben ??<br><br> Gruss: E.Wymann | |||
| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| 6 % Zweitaktöl Silkolene Comp 2 oder Fuchs Planto Twin S. <br><br>Beachten Sie bitte, dass der Motor bei Benzinbetrieb deulich heißer wird!<br><br><br>i. A. W. Frings | |||
| (756) Moki/Mark 360 Andreas Ullmann (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 24. Januar 2008 um 15:03:49: |
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| Hallo Herr Frings, ein Bekannter aus England hat Probleme mit einem Reihen - 2 -Zylinder Mark 360 ( Methanoler ) Motor geht nach Abnehmen der Glügung aus. Hauptnadel 3,5 offen , Leerlauf alles Standart-Setting. Ist eine 6 er Kerze zu kalt? Braucht der Motor Drucktankanschluss? Irgend ein Trick ? Thermische Probleme? Vielen Dank im vorraus Andy |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Hierzu kann ich keine Hinweise geben, da die Angaben zu dürftig sind. Unwilliges Laufverhalten ist oft auf zu geringen Nitromethananteil zurückzuführen. i. A. W. Frings |
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| (755) Rossi 60 Jens Bauer (Wohnort: 70378 Stuttgart) schrieb am Freitag, 18. Januar 2008 um 14:35:24: |
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| Sehr geehrter Herr Frings, vorab: ich habe eine gebrauchte Vario-Helimechanik mit Rossi 60 Motor erworben. Betrieben wurde der Motor mit einem Sprit namens cool power. Da ich in meinen Flächenmodellen Sprit mit Aerosynth 3 verwende und damit noch nie irgendwelche Probleme hatte, würde ich diesen Motor ebenfalls gerne mit Aerosynth 3-Gemisch betreiben. Nun die eigentlichen Fragen: Ist es technisch gesehen ein Problem, den Sprit umzustellen ? ( Der Vorbesitzer meinte, man solle immer nur den gleichen Sprit verwenden, was ich aber nicht ganz nachvollziehen kann ) Welche Mischung empfehlen Sie für diesen Motor ( wieviel % Nitromethan + Öl ) ? Besten Dank im voraus Jens Bauer |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Es ist kein Problem, den Kraftstoff jederzeit zu wechseln. Beachten sollten Sie lediglich, daß die Kraftstoffe nicht im Vorratsbehälter zusammengemischt werden und daß die Umstellung in der Regel eine Veränderung der Vergasereinstellung mit sich zieht. Bezüglich der Schmierstoffanteile sind immer die Vorgaben des Motorenherstellers maßgebend. Wenn es mein Motor wäre, würde ich ihn - abhängig von der mechanischen und thermischen Belastung - mit 18 - 15 % Öl und bis zu 5 % Nitromethan betreiben. i. A. W. Frings |
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| (754) Bleibenzin Krebs, Hans (Wohnort: Trier) schrieb am Dienstag, 15. Januar 2008 um 23:05:33: |
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| Guten Tag Herr Frings in einem Forum habe ich gelese, dass Sie verbleites Benzin mit 100 Oktan fahren. Da ich auch Oldtimer fahre, würde mich interssieren, wo Sie diesen Kraftstoff beziehen. Oktan 100 ist ja kein Problem (Shell, Aral), aber Bleizusatz schon. Ist das Bleibenzin mit dem Bleifreien verträglich? In welchen Intervallen/Konzentration fahren sie es? Vielen Dank vorab, Doppelwinkelgrüße, Hans Krebs |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Dieses Benzin heißt "AVGAS" und wird für Flugzeugmotoren verwendet. Die Verträglichkeit mit normalem Tankstellenbenzin ist problemlos. Ich setze es wegen der ungehärteten Ventilsitze etwa jede 4. Tankfüllung ein. Aufgrund der sehr geringen Literleistung (28 PS) und niedrigen Höchstdrehzahl (<4000 RPM) reicht dies aus. W. Frings |
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| (753) Welches ÖL für Saito FG 36 Stefan Mannel (Wohnort: 36277 Schenklengsfeld) schrieb am Samstag, 12. Januar 2008 um 15:34:27: |
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| Sehr geehrter Herr Frings.Ich habe mir den neuen Saito FG 36 zugelegt.Dies ist ein 220er Benziner,der auch als Methanoler angeboten wird.Der Benziner hat zwischen den Ventilen grössere Kühlrippen und ausserdem ein Pleuel das mit Lagerbronze ausgebüchst ist,warum hier kein Nadellager verbaut wurde liegt Wahrscheinlich am zu geringen Platz im Kurbelgehäuse.Ausserdem ist der Sitz vom Ausslassventil ebenso ausgebüchst,das Einlassventil läuft wie beim Methanoler direkt im Alu.Saito schreibt 1:20 zum Einlaufen und 1:30 für den eingelaufenen Motor vor.Welches Öl würden Sie zum Einlaufen und zum späteren Betrieb empfehlen,ein normales Synthetik oder Estersynthetik?Vielen Dank und ein schönes Wochenende! | |||
| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Sowohl für den Einlaufbetrieb und den späteren Flugbetrieb können Sie "Silkolene Comp 2 plus" verwenden oder "Planto Twin S". i.A. W. Frings |
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| (751) Fuchs Rennöl Castorene R40 Andreas Sperner (Wohnort: Österreich) schrieb am Freitag, 11. Januar 2008 um 20:11:08: |
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| Hallo Hr.Frings! Da ich auf der Fuchs Seite nichts finde probiere ich es hier. Es gibt das Fuchs Silkolene Castorene R40 Rennöl welches hauptsächlich bei den Speedway- und Eisspeedwaymotoren eingesetzt wird. Ich würde ein solches Öl gerne als Duftspender in meiner Renn Morini verwenden. Können Sie mir eine Bezugsquelle sagen bzw. einen Link und wieviel eine 1Ltr. Flasche kostet. Ich denke es harzt weniger als echtes Rizinus, oder irre ich mich da? mfG und vielen Dank |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Auf dieser AeroSynth-Startseite finden Sie eine Verknüpfung zu "Silkolene". Dort sind die Produktinformationen hinterlegt. Ebenso sind dort Direktbestellungen möglich. i. A. W. Frings |
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| (750) Super Tigre S2300,welches ÖL..? Rudolf Kissl (Wohnort: 83059 Kolbermoor) schrieb am Freitag, 11. Januar 2008 um 20:06:39: |
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| Guten tag Herr Frings, da ich plane mein nächstes Modell mit einem ST 2300 zu motorisieren,stellt sich mir die Frage nach dem geeignetsten Spritgemisch. ich möchte aus kostengründen den Motor Ohne Nitro betreiben.Das ist mir wichtig. Wieviel % Öl würden Sie empfehlen und muss ich auf die Viskosität des Öl Rücksicht nehmen. da ich in verschiedenen Foren schon so viele gegensätzliche und verwirrende Aussagen und Meinungen gelesen habe,wende ich mich mit diesen fragen an Sie um eine Expertenmeinung einzuholen. Mfg,Rudolf Kissl |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Grundsätzlich gelten die Kraftstoff- und Schmierstoffangaben des Motorenherstellers. Wenn der Hersteller vorgibt, dass der Motor mit Nitromethan betrieben werden soll, dann hat dies konstruktive Gründe in Bezug auf Laufkultur, Zuverlässigkeit usw. i. A. W. Frings |
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| (749) Lagerstabilität AeroSynth 3 Thorsten Frey (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 10. Januar 2008 um 13:08:54: |
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| Hallo Herr Frings eignet sich 2 Jahre altes Aerosynth 3, gelagert bei 20 Grad, noch als Luftfilteröl und zum Konservieren? MfG Thorsten Frey |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Sie können das Öl auch als Kraftstoffkomponente weiterhin benutzen. 2 Jahre sind kein Problem. i. A. W. Frings |
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| (748) OS FS 60 Wolfgang Engelberth (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 6. Januar 2008 um 17:53:07: |
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| Sehr geehrter Herr Frings, ích habe einen OS FS 60 Viertaktmotor aus meinem "Verließ" herausgeholt, diesen komplett zerlegt und gereinigt , da dieser durch alten Sprit verharzt war. Ich möchte nun gerne wissen wie der Zusammenbau am hinteren Kurbelgehäuse, bzw. die Einstellung am Zahnkranz zu erfolgen hat. Das Verhältnis: Kolben--Ventilstößel/Ventile. Gibt es hierzu eine konkrete Anleitung ? Wäre super wenn Sie mir hierzu antworten könnten Besten Dank für die Mühe Mit den besten Grüßen W.Engelberth |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Die Steuerwinkel stehen richtig, wenn die Ventilüberschneidung exakt im oberen Totpunkt erfolgt. i. A. W. Frings |
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| (747) Pleuel, wieviel Temperatur? Andreas S. (Wohnort: Österreich) schrieb am Samstag, 5. Januar 2008 um 11:36:46: |
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| `Hallo Hr.Frings! Da Sie sich mit Motorradmotoren auch auskennen möchte ich mal fragen wieviel Temp. ein Pleuel aushält ohne an Festigkeit zu verlieren. Ich musste nämlich die Kolbenbolzenbuchse ausbauen aufgrund von Lagerluft und bekam sie schließlich nur durch einsägen heraus. Habe es vorher mit der Heißluftpistole in der niedrigsten Stufe die bis 300Grad Temp. geht vorsichtig angewärmt. Da sich aber die Buchse durch die Bronze wahrscheinlich mehr ausdehnt als das Pleuel denke ich bekam ich sie deswegen nicht heraus. Ich habe immer wieder einen Tropfen Wasser auf die angewärmte Stelle getropft, als ich nicht mehr weiter erwärmt habe ist der Tropfen verdampft, ein Tropfen Motoröl aber nicht. Hat das dem pleuel nun geschadet oder nicht? Vielen Dank schonmal für Ihre Antwort. mfG Andreas S. |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Der Pleuel hat durch diese Temperaturerhöhung keinen Schaden genommen, da die Temperatur gemäß Ihres Öltropfentests kaum über 250 °C lag. Das Problem des Auspressens der Pleuelaugenbüchse dürfte daran gelegen haben, dass die Büchse geschrumpft wurde. Das geschieht in der Regel mit Temperaturdifferenzen von >200 °C. i. A. W. Frings |
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| (746) Kraftstoff Wankelmotor Jo Wolf (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 4. Januar 2008 um 12:56:59: |
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| Sehr geehrter Frings, besten Dank für die Beantwortung meiner 'Wankel' Fragen. Gibt es für diesen Motor einen fertig gemischten Treibstoff der sich problemlos verwenden lässt,oder muss ich die Einzelkomponenten kaufen und selber mischen? Mit freundlichem Gruß Jo Wolf |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Sie können Titan SX 5 oder MethaSynth 115+8 benutzen, sollten den Ölanteil jedoch auf wenigstens 18 % mittels AeroSynth 3 erhöhen. i. A. W. Frings |
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| (745) O.S. Wankel RE49 PI-II Jo Wolf (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 29. Dezember 2007 um 16:21:03: |
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| Sehr geehrter Herr Frings, ich möchte einen O.S. Wankel Motor zum Antrieb eines Generators in einem Schienenfahrzeug (1:32)verwenden. Der geforderte Drehzahlbereich liegt zwischen 3000-9000 U/min. Lässt sich dieser Motor in diesem Bereich zuverlässig betreiben? Darf der Motor in diesem 'Teillastbetrieb' etwas magerer eingestellt werden, oder mit geringerem Ölanteil betrieben werden? Gibt es eine Möglichkeit die Düsennadel in einem anderen Winkel zu verlegen (ist die in den Vergaser eingepresste Messingbuchse verdrehbar)? Ihr neues Buch, sowie das Aviatorheft mit dem Test de PI-II habe ich mir schon gekauft. Ihr Buch war für mich als Anfänger mit Verbrenner-Motoren extrem hilfreich. Mit den besten Wünschen für das Neue Jahr! Jo Wolf |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Der Motor läuft ab knapp 4000 RPM sehr zuverlässig. Magerlauf und Magerschmierung sind beim Wankelmotor schnell erreicht und besonders im Bereich des Trochoidenmantels besonders schädlich. Im Teillastbereich ist die Belastung natürlich geringer als bei Volllast. Entscheidend ist aber nicht nur die Drehzahl, sondern in Relation dazu die jeweilige Drosselöffnung und der tatsächliche Lastabgriff. Der Vergaser ist an den relavanten Stellen gepresst und lässt sich nur durch (relativ leichte) Modifikationen (auch im Halsbereich) anders montieren. i. A. W. Frings |
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| (744) Pleuellagerspiel BGX-1 Martin Huber (Wohnort: 76571 Gaggenau) schrieb am Samstag, 29. Dezember 2007 um 13:22:16: |
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| Guten Tag Herr Frings, interessehalber habe ich bei dem BGX das Hauptpleuellagerspiel ermittelt.Der Motor ist garantiert nicht gelaufen. Es sind sage und schreibe 0,08mm. Normalerweise ist das Spiel doch sicher schon an der Verschleißgrenze? Mir ist aufgefallen,daß beim Zusammenbau des Motores,das Pleuel nur mit recht großem Neigungswinkel auf den Kurbelzapfen aufzuschieben ist. Vielleicht ist das Spiel deshalb so groß gewählt,um überhaupt die Montage zu ermöglichen? Vielen Dank,M.Huber |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Üblicherweise beträgt das Spiel zwischen Hubzapfen und Pleuelfußlager 0,03 mm. i. A. W. Frings |
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| (743) Nickelbeschichtung der Laufbüchse, Einlaufen von Motoren Dominik Dapprich (Wohnort: 56477 Rennerod) schrieb am Sonntag, 23. Dezember 2007 um 21:08:04: |
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| Hallo Herr Frings, nochmals zurück zu den Themen aus Frage 738 und Frage 622, beim Einlaufen kaputtgegangener Webra Speed 70 ABC: OS schreibt auf seiner Homepage, beim Einlaufen der ABN-Motoren nicht zu kühl laufen zu lassen, einen eher kleinen Prop und damit nicht zu niedrige Drehzahlen und ein Öl mit einem Rizinusanteil zu verwenden. http://www.osengines.com/faq/product-faq.html Könnten nicht doch die in den USA eher vorwiegenden Spritsorten mit traditionell mehr Nitro und häufig Rizinusanteilen auch eine Rolle spielen? Nachtrag: Der defekte 70er Webra Speed wurde übrigens von Webra kostenlos auf Kulanz repariert, neue Büchse, neuer Kolben, neuer Pleul.... Es sei ein Motor aus der allerersten Serie gewesen, wonach recht schnell Änderungen an Kolben und Konizität der Büchse stattfanden. |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Die besten Syntheseöle kommen aus Deutschland. Da synthetische Modellmotorenöle in anderen Ländern teilweise sehr simpel aufgebaut werden, gibt es dort überwiegend Mixtueren, die mit Rizinus- oder Rapsölen verschnitten werden. Daher wird von dort auch immer noch Rizinusöl pur oder zugemischt empfohlen. i. A. W. Frings |
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| (742) Benzinkonservierung Marc (Wohnort: trier) schrieb am Sonntag, 23. Dezember 2007 um 17:38:33: |
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| Hallo, Herr Frings. Ich habe noch ca 8 Liter 98 oktan Benzin mit 1:25 öl aus der Sommersaison übrig. Kann ich dieses ohne Probleme im Frühjahr weiter benutzen? Ich habe dieses Bezin in Plastikkanister fest verschbaubt im Gartenschuppen stehen (kalt+feucht..) Ich benutze das gemisch in einem "hochgezüchteten" Zenoah (rc-auto) Ich wünsche Frohe Weihnachten! | |||
| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Sommerbenzin ist etwas lagerstabiler als die Winterchargen. Für Tankstellenbenzin gilt bei den meisten Lieferanten eine Alterungsstabilität von 3 Monaten. i. A. W. Frings |
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| (741) Kerzengewinde mit Absatz nach innen Martin Huber (Wohnort: 76571 Gaggenau) schrieb am Sonntag, 23. Dezember 2007 um 15:12:27: |
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| Guten Tag Herr Frings, bei dem Motor OS BGX-1 ragt das Kerzengewinde mit einem zylindrischen Absatz 1,3mm in den Brennraum hinein. Die Glühkerze OS 8 schließt nahezu bündig ab. Idealerweise sollte die Kerze doch bündig zum Brennraum abschließen. Was hat es mit dem Absatz auf sich? Wünsche Ihnen auf diesem Wegen noch gesegnete Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Martin Huber |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Die ersten Serienmotoren hatten diese Gewindebüchse nicht. Da der BGX-1 für seine Hubraumgröße relativ viel NM benötigt, könnte ich mir vorstellen, dass der vorstehende Bund das Frischgasgemisch um die Kerze herum gezielt verwirbeln soll, damit kein Flammkern entsteht und das Gemisch weicher entflammt wird. Je "glatter" die Gaströmung durch den Brennraum erfolgt, desto besser ist zwar die Leistung, allerdings wird die Gemischentflammung ungünstiger. i. A. W. Frings |
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| (740) Kompressor Supercharger Walter Pfeuffer (Wohnort: 86381 Krumbach) schrieb am Samstag, 22. Dezember 2007 um 11:12:48: |
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| Welches Öl kommt in einen Kompressor Eaton M45? Danke. MfG Walter Pfeuffer |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Bitte nehmen Sie für Ihre Anfrage Kontakt über http://www.fuchs-europe.de/kontakt.html auf. i. A. W. Frings |
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| (739) Titan SX Modellkraftstoff Roy Schröder (Wohnort: 28844 Weyhe) schrieb am Freitag, 21. Dezember 2007 um 11:03:15: |
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| Hallo, ist bei ausschließlicher Verwendung des Titan SX 8 Heli Kraftstoff noch eine Konservierung des Motors über den Winter notwendig oder reicht das spezielle Öl im besagten Sprit als Korrosionsschutz absolut aus? |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Wenn der Motor richtig heiß - also ohne Verbrennungskondensate - abgestellt wird, brauchen Sie auch bei Langzeitlagerung keine weiteren Korrosionsschutzmaßnahmen zu treffen. i. A. W. Frings |
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| (738) Abblättern der Hartnickelschicht an OS-Laufbuchsen Dominik Dapprich (Wohnort: 56477 Rennerod) schrieb am Samstag, 15. Dezember 2007 um 22:59:50: |
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| Hallo, gab es in Deutschland auch die oben genannte Thematik? In den USA wird dies oft als typisches OS-Problem seit etwa Anfang der 90er Jahre genannt, hier ist es mir nicht bekannt. Sind die verwendeten Treibstoffe / Öle eventl. dafür verantwortlich? |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Ablättern der Chrom- bzw. Nickelschicht ist mir bei Laufbüchsen unterschiedlicher Hersteller bekannt. Ob als Ursache dabei auch Herstellungsfehler zugrunde liegen, kann ich nicht festmachen. Überwiegend kenne ich solches Abblättern, wenn die Büchsenbeschichtung mechanisch beschädigt wurde. Beispielsweise durch feine Riefen, aber auch durch punktuell stark einwirkende Lochfraßkorrosion. Dadurch können aggressive Verbrennungsrückstände die Kontaktfläche der jeweiligen Beschichtung und des Büchsenmaterials angreifen, was zum Unterwandern der Beschichtung führt. i. A. W. Frings |
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| (737) Lasermotor Dasbourg Jos (Wohnort: Ehnen) schrieb am Samstag, 15. Dezember 2007 um 9:11:58: |
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| Hallo Herr Frings, können Sie den Laser 160 Vee kommentieren? Möchte diesen Motor in ein Modell mit 1700 mm Spannweite einbauen.Gewicht ohne Motor um die 3400 gr.Danke für ihre Antwort |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Ich kenne den Motor nicht aus eigener Praxis. Das, was ich aus meinem Umfeld darüber mitbekam, lässt auf einen gut verarbeiten Motor schließen, der auch bezüglich des Laufverhaltens positiv beurteilt werden kann. i. A. W. Frings |
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| (736) Sternmotor OS Jo Nüsseler (Wohnort: 89129 Langenau) schrieb am Mittwoch, 12. Dezember 2007 um 12:12:55: |
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| Hallo Herr Frings und besten Dank für Ihre Hilfe aus Beitrag 640! Wir haben so dem Motor das Laufen beigebracht. Ich würde nun gerne meinen OS-Sirius so umbauen, daß er durch das Kurbelgehäuse saugt, wie die meisten Sternmotoren. Die Modifikation betrifft lediglich zwei Bauteile und währe durch Tausch des Gehäusedeckels wieder Rückgängig zu machen. Die langen Gaswege mit vielen Stolperkanten stören mich ebenso, wie der hohe Ölauswurf und die Tatsache, daß die Innereinen mit Blowby-Kondensat geschmiert werden. Sehen Sie auch die Vorteile im Umbau, wird das Laufverhalten evt. negativ beeinflusst, oder kennen Sie gar schon einen solchen Umbau? Besten Dank vorab. Mit freundlichen grüßen: Jo Nüsseler |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Kein Vorteil ohne Nachteil! Durch die indirekte Gemischansaugung wird das Anspringverhalten schlechter. Zudem sinkt bei längeren Vollgasphasen die Leistung, weil sich die Zylinderfüllung aufgrund der Kurbelgehäuseaufheizung verschlechtert. Auch bei durch indirektes Ansaugen möglichem Reduzieren des Ölverbrauchs werden Sie - bei guten Schmierstoffen - nach wie vor starke Ölverschmierung haben. Das liegt daran, daß beispielsweise AeroSynth 3 thermisch so stabil ist, daß nur relativ wenig Öl an der Verbrennung teilnimmt und dadurch ein hoher Auspuffauswurf erfolgt (was schmiertechnisch ausdrücklich erwünscht ist). Ich besitze 5 Sternmotoren. Wenn ich von den Glühzündern den direkt ansaugenden Siriuus mit dem indirekt ansaugenden Seidel vergleiche, ergibt sich unter dem Strich beim Sirius ein erheblich besseres Ansaugverhalten. Der Seidel läuft hingegen in den unteren Drehzahlen auch mit wenig Nitromethan weicher. i. A. W. Frings |
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| (735) Kraftstoff für Pegasus FF 320 thomas Knöferl (Wohnort: 85120 Hepberg) schrieb am Sonntag, 9. Dezember 2007 um 16:11:54: |
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| Hallo Herr Frings, mittlerweile eine ganze Saison betreibe ich meinen OS Pegasus mit dem Kraftstoff Competition SX 10. Also 12 % Competition Öl und 10 % Prozent Nitro, das laufverhalten ist damit erstklassig! Den Motor lasse ich grundsätzlich nach jedem Flugtag an der zusätzlichen Entlüftung leerlaufen, und fülle anschließend wieder 10 ml. neues Öl auf. Ich würde gerne diesn Kraftstoff weiter verwenden, da erstens der Ölanteil etwas geringer ist(12%) und der Motor mit 10 % Nitro auch so läuft wie ich mir das vorstelle. Was halten Sie von dieser Combination und taugt das Competition Öl auch zum Konservieren über Winter ich hätte auch pures Aero Save da. Vielen Dank für ihre Antwort |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Wenn Sie mit dem Kraftstoff zufrieden sind, sollten Sie ihn weiterhin benutzen. Wichtig ist, dass der Pegasus vor dem letzten Abstellen 2 Minuten mit 75 % Leistung am Boden läuft und dann nach dem Drosseln sofort knackendheiß abgestellt wird. AeroSave ist für eine Zusatzkonservierung das günstigere Öl. Nach Möglichkeit auch etwas Öl in die Auspuffrohre injizieren und den Motor gegen die Laufrichtung kräftig durchdrehen. i. A. W. Frings |
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| (734) COX TEE DEE Markus Geyer (Wohnort: 78554 Aldingen) schrieb am Samstag, 8. Dezember 2007 um 19:45:48: |
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| Welchen Kraftstoff benutzt man zum Einlaufen lassen und danach für den Dauergebrauch für den TEE DEE 0.10 Motor? MFG Markus |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Für diesen Anwendungsfall ist Titan SX 20 prima geeignet. i. A. W. Frings |
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| (733) Wankelmotor PI II Jens Winter (Wohnort: 65205 Wiesbaden) schrieb am Freitag, 7. Dezember 2007 um 10:12:38: |
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| Hallo Herr Frings, auch ich habe zum neuen Wankel eine Frage. Passt der Zweinadel Vergaser auf den Vorgängermotor (PI)? Wenn ja, wissen Sie den Preis?, er steht nicht in den Graupner Neuheiten. Gruß Jens Winter |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Der Gemischregelvergaser des aktuellen Motors passt exakt auf das Vorgängermodell. Der Verkaufspreis liegt um 60 Euro. | |||
| (732) Der neue OS. Wankel der 3. Generation Richard Heinz (Wohnort: 90765 Fürth) schrieb am Donnerstag, 6. Dezember 2007 um 13:29:38: |
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| Hallo Herr Frings, hatten Sie zwischenzeitlich schon den aktuellen Graupner OS Wankel der 3. Generation testen können ? Lässt sich die Lebensdauer dieses Wankelmotors abschätzen (bei optimalen Betriebsbedingungen Aerosynthanteil > 20%, Betrieb immer reichlich fett)? Wie lange ist Aerosynth-Öl im Kanister lagerfähig (Öl pur, ohne Methanol, in Originalflasche) ? |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Ein Testbericht Wankelmotors erscheint dieser Tage im aktuellen 'Aviator'. Langzeiterfahrungen liegen mir mit diesem Motor noch nicht mit ausreichender Betriebstundenzahl vor. Originalverschlossen beträgt für AeroSynth 3 die Herstellergarantie 1 Jahr. Unter guten Lagerbedingungen können Sie von einer Gebrauchsdauer von etwa 5 Jahren ausgehen. i. A. W. Frings |
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| (731) Saito FA 220A GK - Öl bzw mischungsverhältnis Berger Christian (Wohnort: 5201 Seekirchen am Wallersee Österreich) schrieb am Dienstag, 4. Dezember 2007 um 15:50:15: |
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| Guten Tag, ich habe den Saito Fa 220 hängend verbaut. Zum Betrieb beabsichtige ich den Sprit selber zu mischen. Der Motor ist neu und soll nur mit eingenproduktion betrieben werden. Welches mischungsverhältnis bzw. Öl würden Sie empfehlen? Weiters suche ich nach Bezugsquellen in Österreich (Salzburg)für die Treibstoffkomponenten. Danke im voraus, Berger Christian |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Der Ölanteil in der Kraftstoffmischung wird grundsätzlich vom Hersteller des Motors bestimmt. FES-Schmieröle erhalten Sie zum Beispiel über die Firma Lindinger GmbH in Molln, Tel. 07584-33180. i. A. W. Frings |
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| (730) SX 12 H-P-E. (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 2. Dezember 2007 um 17:21:03: |
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| Hallo, wie lange ist ein verschlossener Kanister SX-12 lagerfähig? MfG. |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Die Herstellergarantie beträgt für originalverschlossene Gebinde 1 Jahr. In der Praxis kann man bei guten Lagerbedingungen mit 3 Jahren rechnen. i. A. W. Frings |
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| (728) gel. Motoren konservieren huss (Wohnort: 70469) schrieb am Donnerstag, 29. November 2007 um 19:36:19: |
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| Herr Frings, ich bleibe hart drann an dem Thema "Konservierung". Habe nun bei meinen bereits gelaufenen OS Motoren welche in der Vitrine stehen Korossion an KW u. Lagerschalen entdeckt, habe jetzt mit älterem Carbulin Öl bzw. Aero Synth nochmals "dick" konserviert. Macht dies Sinn, oder gibts es eine bessere Möglichkeit? Vielen Dank, Gratualtion auch zu Ihren Büchern! |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Wenn Sie AeroSynth 3 oder Titan SX nehmen, dann macht das Sinn, weil diese Öle zusätzlich einen Barriere-Korrosionsschutz aufweisen. Die anderen FES-Öle arbeiten mit alkalischem Neutralisator, der schwerpunktmäßige Korrosionsschutz ist auf saure Verbrennungsprodukte abgestimmt. Carbulin enthält Rizinusöl, das zwar als Barriere-Schutz dient, aber allmählich verharzt. i. A. W. Frings |
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| (726) neue motoren, Langzeitkonservierung huss (Wohnort: 70469) schrieb am Mittwoch, 28. November 2007 um 14:56:45: |
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| Hallo Herr Frings, besten Dank für die Beantwortung der Frage 725. Ist das Waffenöl später mit Methanol löslich? Bei gelaufenen Motoren empfiehlt sich doch auch keine Konservierung mit Waffenöl - oder? Besten Dank im Vorraus |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Waffenöl ist nicht methanollöslich. Ich ging davon aus, daß es um eine mehrjähriger Lagerung der Motoren ginge. Waffenöl verharzt nicht und hinterlässt bei der Verbrennung keine festen Rückstände. Für die Wiederinbetriebnahme ist daher die geringe Menge des "Fremdöls" ohne Belang. Regelmäßig betriebene Motoren sollten damit nicht konserviert werden. Wenn Sie Ihre Motoren mit den Kraftstoff-/Öltypen Metha..., Aero..., Titan SX oder mit Glissol S betreiben und heiß abstellen, gibt es auch auf lange Sicht keine Korrosionsschäden. i. A. W. Frings |
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| (725) neue motoren huss (Wohnort: 70469) schrieb am Mittwoch, 28. November 2007 um 0:42:41: |
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| Hallo ich hätte gerne gewusst, ob bei neuen Modellmotoren (OS) bei längerer Lagerung (in Vitrine) ein zusätzlicher Korrossionsschutz notw. ist? |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Wenn die neuen Motoren nicht gelaufen haben, ist in der Regel keinerlei Zusatzkonservierung nötig. Ich habe allerdings bei einigen O. S. Motoren festgestellt, dass sie über Jahre hinweg festharzen. Aus diesem Grunde macht man nichts falsch, wenn prophylaktisch jeder Vitrinenmotor zum Beispiel mit Waffenöl konserviert wird. i. A. W. Frings |
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| (724) Linkslauf Nockenwelle FS 40 K. Schmidt (Wohnort: 04349 L) schrieb am Dienstag, 27. November 2007 um 18:51:02: |
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| Guten Tag Herr Frings, ich habe einen FS 40 als Bootsantrieb, der damals mit einer original Linkslauf-Nockenwelle umgerüstet wurde. Nun ist der Motor leider hin. Wissen Sie, ob diese Nockenwelle auf den Nachfolgemotor FS 40 Surpass montiert werden kann? Vielen Dank aus Leipzig |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Auf den Surpass 1804 passt die Nockenwelle 1487/48L des FS 40. Allerdings steht nicht die "Surpass"-Leistung zur Verfügung. i. A. W. Frings |
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| (723) SX-12 H.P.E (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 21. November 2007 um 19:59:19: |
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| Hallo, spricht etwas dagegen,einen neuen Motor,zB.OS-FX 25 mit Graupner-Sprit SX 12 einlaufen zu lassen? |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Nein, im Prinzip spricht nichts dagegen. Aufgrund des relativ hohen Nitromethananteils für diesen Motor müssen Sie besonders sorgfältig auf eine stets fette Vergasereinstellung achten. i. A. W. Frings |
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| (722) Zusatzschmierstoff Norbert Matz (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 20. November 2007 um 19:10:36: |
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| Hallo Herr Frings Diese Beschreibung eines Zusatzschmierstoffes habe ich im Internet gefunden. Können sie mal etwas dazu sagen ?? Gruß Norbert Matz Beschreibung: ?LW RC RS ? ist ein Zusatzschmierstoff der dem Zweitaktöl beigemischt wird, und es in allen Bereichen Leistungsfähiger macht. Zur Erklärung hier ein paar technische Eckdaten: Egal wie fein die Oberfläche eines Metalls (Kolben, Zylinder, Pleuel, Lagerschalen, usw.) gearbeitet sind zeigen sich unter dem Mikroskop tiefe Täler und hohe Spitzen auf. Diese Metallspitzen sind lediglich wenige Tausendstel Millimeter hoch. Selbst diese geringe Höhe reicht aus um den Schmierfilm eines Hochleistungsöls zu durchdringen,sich zu verhaken und abzubrechen. Die abgebrochenen Spitzen verursachen weitere Kratzer und Furchen. Dieses ist auch bekannt als Verschleiß und Materialabrieb. Dieser Verschleiß steigt überproportional an, wenn man die Komponente Drehzahl und damit die Motortemperatur nur leicht erhöht. Die Folge: Der Druck und die Oberflächentemperatur an den aufeinander laufenden Metallflächen steigen mit an. Hier stoßen Handelsübliche Hochleistungs-Zweitaktöle an ihre Grenzen. Durch zumischen von ?LW RC RS ? wird die Druckfestigkeit des Zweitaktöls um bis zu 400% erhöht. Durch die erhöhte Druckfestigkeit wird ein verhaken und brechen der Metallspitzen verhindert. Örtlich werden diese Metallspitzen so stark erwärmt, das diese sich verformen und in die dahinter liegenden Täler gedrückt werden. Durch diese Einglättung erhalten die Metalloberflächen die Fähigkeit, einen Schmierfilm noch besser an sich zu binden. Diese thermoplastische Einglättung ist Einzigartig und bringt wesentliche Vorteile. Denn durch diesen Druckfesten, Hochwertigen Schmierfilm an den zuvor geebneten Metalloberlächen wird der Bereich der Mischreibung, der üblicherweise 80% des Verschleißes ausmacht, fast vollständig verhindert! Dadurch vermindert sich die Reibungstemperatur und Materialverschweißungen (z.B. Kolbenfresser usw.) sind so gut wie ausgeschlossen. |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Was dort bezüglich der Oberflächen geschrieben steht, betrifft nur die Vorphase des Einlaufvorgangs. Danach jedoch sind diese herstellungsbedingten Oberflächenrauhigkeiten weitgehend aneinander angepasst, also geglättet. Das hat aber nichts direkt mit der Schmierung zu tun, sondern mit der Notwendigkeit eines Einlaufvorgangs. Ein Einlaufvorgang ist ein gesteuerter, also gewollter und notwendiger Verschleiß. Für die Schmierungsgüte selbst wird nicht eine spiegelnde Oberflächengüte angestrebt, im Gegenteil, die Oberflächen der Zylinder müssen eine bestimmte Rauhigkeit behalten, weil sonst der Schmierfilm nicht haften bleibt. Das ist auch der Grund, warum Zylinderlaufflächen gehont werden! Tatsächlich ist es so, dass bestimmte Additivierungen den Einlaufvorgang verzögern. Gute Motorenöle sind grundsätzlich mit diesen Additivpaketen versehen. Zusätze, die Materialverschweißungen und Kolbenfresser usw. "so gut wie ausschließen" gibt es nicht. Es gibt es bei jedem Hubkolbenmotor Zonen, die nicht der Vollschmierung unterliegen können und dort daher immer Mischreibung besteht. i. A. W. Frings |
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| (721) Ölanteil ASP Sternmotor Alfred Buscher (Wohnort: 42477 Radevormwald) schrieb am Dienstag, 20. November 2007 um 11:39:21: |
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| Sehr geehrter Herr Wrings, erbitte Mitteilung über den Mindesölanteil im Methanol für den ASP Sternmotor. Vielen Dank |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Das kann ich Ihnen nicht sagen; maßgeblich sind grundsätzlich die Angaben des Motorenherstellers. i. A. W. Frings |
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| (720) Benzin Methanol gemisch welches Oel Rolf Renz (Wohnort: 4222 Zwingen CH) schrieb am Montag, 19. November 2007 um 19:00:44: |
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| Hallo Ich würde gern ein 26ccm MVVS Benzin Motor mit 20% Methanol(bessere innenkühlung ) berteiben welches Oel würde sich dazu am bessten eignen.vielen Dank |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| AeroSynth-Competion ist sowohl für Methanol- als auch für Benzinkraftstoffe geeignet. i. A. W. Frings |
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| (719) Fertigsprit Methanol für Hanno Spezial GerdThoma (Wohnort: Bad Tölz) schrieb am Montag, 19. November 2007 um 3:14:07: |
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| Hallo, ich suche für einen 10 cm³ Langhub OS Hanno Spezial einen funktionsfähigen Fertigsprit. Was können Sie empfehlen? G. Thoma |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Titan SX 12 und SX 20 sind für diesen Motor gut geeignet. i. A. W. Frings |
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| (718) Mischbarkeit AeroSave/AeroSynth-Competition Daniel Schmid (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 12. November 2007 um 17:27:16: |
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| Sehr geehrter Herr Frings, ist Aero Save und Aero Synt Competition Mischbar? Bzw. kann man ein OS160FX den ich mit Aero Synt Competiton betreibe über den Winter hindurch mit Aero Save konservieren? | |||
| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| AeroSave und AeroSynth-Competition sind problemlos untereinander mischbar. Beide Öle sind auch zur Nachkonservierung geeignet. i. A. W. Frings |
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| (717) SPEED 55-P5 HELI COMPETITION WEBRA Andreas Meinhart (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 8. November 2007 um 22:25:49: |
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| Hallo Herr Frings Kennen sie den oben genannten Motor haben sie erfahrung damit. Danke |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Zu diesem Motor kann ich Ihnen leider nichts sagen, da ich ihn nicht aus eigener Wahrnehmung kenne. i. A. W. Frings |
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| (716) Moki Sternmotor Stefan Thiel (Wohnort: 57639 Lautzert) schrieb am Mittwoch, 7. November 2007 um 16:54:09: |
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| Hallo Herr Frings, Ihre Feststellung, das normale Zweitakter (Flugmotoren) mit dem Aspensprit mehr Verbrennungsrückstände haben, als mit einem hochwertigen Zweitaktöl und Super-Bleifrei habe ich auch festgestellt! Laut telefonischer Aussage von Herrn Eberle (Moki Ungarn) und nach einem Blick von mir in die Kerzenöffnung ist mein Sternmotor ausser an den Ventilschäften wirklich sauber und blank gewesen (mit Aspen 2 Takt)! Da mein Motor nun mit der Cmelak F-Schlepp machen muß, hoffe ich, das er so sauber bleibt! Das Kerzenbild bei meinem Motor ist identisch mit Ihrem Motor! Ihre Antwort hat mich nun darin bestärkt, doch bei Aspen 2 Takt zu bleiben! Ich wünsche Ihnen weiterhin viele schöne Flüge mit dem Sternmotor. MFG Stefan Thiel |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| (715) Ölanteil Moki Sternmotor mit Planto Twin S Stefan Thiel (Wohnort: 57639 Lautzert) schrieb am Montag, 5. November 2007 um 21:08:28: |
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| Hallo Herr Frings, danke für die schnelle Antwort! Leider habe ich vergessen nach dem Ölanteil von Planto Twin S zu fragen! Soll ich 2 oder besser 2,5 Prozent Ölnateil bei das Super-Bleifrei mischen? Ich hatte leider wieder Ventilklemmer (mit Aspen 2 Takt und LM Ventilsauber)! Der Motor war bei Moki in Ungarn, da im Leerlauf im warmen Zustand ein Zylinder ausgesetzt hat! Ein Austausch der Kerze brachte keine Veränderung und der Vollgaslauf war immer einwandfrei! Verursacht wurde der Zylinderausfall durch ein klemmendes Ventil (Ablagerungen im Ventilschaft), sodas die Störung nur im Leerlauf zum Tragen kam! Die Ventileschäfte wurden poliert und es wurden stärkere Ventilfedern eingebaut! Mein Motor ist einer der ersten, die ausgeliefert wurden! Nun befindet er sich in der aktuellen Bauausführung und läuft nun wieder einwandfrei!Der Motor ist schon 6 Jahre alt, aber er hat bisher ca. 30 Stunden auf meinem Prüfstand gelaufen, da mein Modell nicht fertig war und ich den Motor immer mal wieder hören mußte! Ich denke das meine Prüfstandsläufe auch zur Bildung von Ablagerungen beigetragen haben, denn im Flugbetrieb unter der stärkeren Belastung verbrennt der Motor doch besser! Nun möchte ich gerne die Bildung von Verbrennungsrückständen so gering wie möglich halten und daher auf "Super Bleifrei und Planto Twin S umstellen"! Ihr Rat ist mir wichtig, da Sie ja auch einen solchen Motor betreiben! Oder besser doch Aspen 4 Takt mit Silkolene Comp 2 Plus? Oder nach der Reparatur (vor 2 Laufstunden) wie bisher bei Aspen 2 Takt bleiben? MFG Stefan Thiel |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Bezüglich der Verbrennungsrückstände gibt der 250-iger Moki Rätsel auf. Eines der hochwertigsten Zweitaktöle von FES ist das 'ash- and smokeless' gruppierte Silkolene Öl 'Comp 2 Plus'. Das wurde 10 Flugstunden mit einem Anteil von 2,5 % mit Super Plus geflogen. Dem folgten 10 Flugstunden mit 2,5 % 'Planto Twin S'. Ausfälle durch Verrußung gab es zwar nie, allerdings ergab eine Inspektion relativ kräftige Rußanlagerungen im Brennraumbereich und auf den Kolbenböden nach 45 Litern. Nach Rücksprache mit Herrn Reisert setzten wir danach ausschließlich Aspen-2-T Gemisch (2 % Öl) ein. Nach nun weiteren 34 Flugstunden und 72 Litern ist festzustellen, daß die abgelagerten Rückstände im Inneren deutlich geringer sind. (Bei anderen Benzinern ist es umgekehrt, da verrußten die Zweitakter mit dem Aspen-Kraftstoff relativ stark.) Die Maschine wird zum Dauer-Schleppen eingesetzt, der Motor somit kräftig gefordert, verbraucht wurden insgesamt 117 Liter Benzingemisch. Das Kerzenbild ist umbrafarben, es könnte gerne etwas heller sein. Da es keine Störungen gab, wurde das Gemisch nicht magerer gestellt. Von NGK gibt es bezüglich des vorgegebenen Kerzentyps leider keine Alternativen, wie beispielsweise Edelmetallausführung oder vorgezogene Mittelelektrode. Kurze Läufe sind für jeden Motor schlecht, da die Selbstreinigungstemperaturen nicht oder nur ungenügend erreicht werden. i. A. W. Frings |
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| (714) Öl für Moki Sternmotor Stefan Thiel (Wohnort: 57639 Lautzert) schrieb am Sonntag, 4. November 2007 um 23:41:56: |
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| Hallo Herr Frings, In Ihrer Antwort auf meine Frage (Nr. 479) zur Kraftstoff-Öl Kombination beim Moki Sternmotor haben Sie mir unter anderem eine Versuchsreihe mit dem neuen Öl "Planto Twin S" angekündigt! Gibt es hierzu schon Ergebnisse? Welche Kraftstoff-Ölkombination benutzen Sie zur Zeit bei Ihrem Moki Sternmorot auf der Stearman (habe ich in der Aviator-Zeitschrift gesehen)? Wann sollte ich die NGK CM6 Zündkerzen im Sternmotor austauschen? Diese Kerzen haben manchmal ein gewisses Eigenleben. In meinen Zweitaktern gehen diese Kerzen teilweise ohne Ankündigung kaputt! Letzten Sonntag noch in Ordnung, diesen Sonntag schon beim ersten Start des Motors ein unregelmäßiger Lauf! Kerze getauscht und alles wieder in Ordnung! Manche Kerzen werden 2 Jahre alt, die nächste nur 6 Wochen? MFG Stefan Thiel |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Aus technischen Gründen in Absprache mit Fa. Airworld wurde der Motor diese Saison mit dem Fertigmix Aspen 2-T geflogen. Planto Twin S ist für reinen Benzinbetrieb die erste Wahl, bei Methanol-/Ethanolzusatz ist Comp 2 plus von Silkolene besser (höhere TBN). NGK-Kerzen sind sehr gute Zündkerzen. Die übliche Nutzungsdauer liegt bei 500 Betriebsstunden. Vermutlich sind die Kerzen lediglich am Isolator verrußt und schlagen daher dort durch. Abhilfe bringt Strahlreinigen. Falls die Kerzen auch nach längeren Flügen nicht sauberbrennen, können Sie vorsichtige (!) Versuche mit einem niedrigeren Wärmewert machen. i. A. W. Frings |
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| (713) Oberflächenvergütung Zylinder Lothar Keinert (Wohnort: Braunschweig) schrieb am Sonntag, 4. November 2007 um 23:19:35: |
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| Guten Tag Herr Frings. Ich hätte die Möglichkeit, Zylinderbuchsen Galnikalisieren zu lassen. Macht das bei Modellmotoren Sinn? Vielen Dank sagt Lothar Keinert |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Galnikal ist eine Entwicklung von BMW (ähnlich Nikasil von Mahle). Es wird zur Laufflächenbewehrung von Aluminium in Laufpaarung mit einem Chrom-/Eisen-Pendant eingesetzt. i. A. W. Frings |
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| (712) Ölanteil Benzinmotoren Ulrich Schmid (Wohnort: 86316 Friedberg) schrieb am Samstag, 3. November 2007 um 14:47:53: |
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| Hallo Herr Frings, Im Kraftstoff für Glühzünder Modellmotoren sind ca. 15 % Ölanteil erforderlich. Im Kraftstoff für Benzin Modellmotoren nur 2 bis maximal 4 %.Warum ist das so? Ich kann mir das mit dem nadelgelagerten Pleul am Benziner alleine nicht erklären. Grüsse U. Schmid |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Typische, für Benzinbetrieb ausgelegte Zweitaktmotoren sind bezüglich der Reib-/Lagerpaarungen etc. anders aufgebaut. Wälzlager benötigen im Vergleich zum Gleitlager nur einen geringen Ölanteil (dieser muß allerdings hochwertig sein). Zudem werden Zylinder beispielsweise elnisil- oder nikasilbeschichtet, die Kolbenringe haben eine verchromte Lauffläche, usw. Außerdem wird mit steigendem Zylindervolumen der Flächenanpressdruck in der Relation geringer. i. A. W. Frings |
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| (711) Aerosave im Modelldiesel Ulrich Schmid (Wohnort: 86316 Friedberg) schrieb am Samstag, 3. November 2007 um 14:42:17: |
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| Hallo Herr Frings, kann ich Aerosave auch im Kraftstoff für Modelldiesel verwenden? |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| AeroSave ist auch als Mischöl für Selbstzünderkraftstoffe geeignet. i. A. W. Frings |
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| (710) 2Vergasermotoren Dasbourg Jos (Wohnort: 5488 Ehnen) schrieb am Mittwoch, 31. Oktober 2007 um 10:59:19: |
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| Eigentlich habe ich keine Frage, möchte nur mein Senf zum Thema 2Vergasermotoren dazugeben. Ich betreibe ein Laser360Vee mit 2 Vergasern und (ein Saito 300 Boxer), laut Hersteller(Laser) soll man den Vee 360 wie 2 einzelne Motoren einstellen, dh. 2 Sprittanks einbauen, wenn dies nicht möglich, 2 Pendel in einem Tank verwenden. Hoffe dass ich hiermit helfen konnte. | |||
| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| (709) Nitro kühlt? Norbert Matz (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 26. Oktober 2007 um 13:19:15: |
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| Hallo Herr Frings ich habe in einem Forum folgende Aussage über Nitro gefunden.Ist das so richtig ? Zur Kühlung: Methanol verbrennt ("saubere" Verbrennung vorausgesetzt!) 2CH3OH + 3O2 -> 2CO2 + 4H2O also 2 Teile Methanol brauchen 3 Teile Sauerstoff aus der Ansaugluft. Nitromethan dagegen verbrennt 4CH3NO2 + 3O2 -> 4CO2 + 6H2O + 2N2 auf dieselben 3 Teile Sauerstoff kommen 4 Teile Nitromethan, es benötigt also nur halb so viel Sauerstoff zum Verbrennen. In der Praxis bedeutet das, dass man einen Motor, der mit Hochprozentigem betrieben wird, auch "fetter" stellen kann (die angesaugte Luft ist ja pro Hub immer konstant, aber die tatsächlich benötigte Luft sinkt) Gleichzeitig besitzt Nitromethan mit ~ 0,6 MJ/kg eine etwa doppelt so große Verdampfungswärme wie Methanol mit ~ 0,3 MJ/kg Der Kühleffekt durch die Erhöhung des Nitromethangehalts stützt sich also auf zwei Faktoren: - Erhöhung der Durchflussmenge des Gemischs - Erhöhung der Verdampfungsenergie des Gemischs Zur Leistungssteigerung: Methanol bringt ~ 19 MJ/kg an Energie Nitromethan etwa ~ 11 MJ/kg an Energie Nachdem für den selben Luftsauerstoff doppelt so viel Nitromethan wie Methanol verbrannt werden kann, beträgt der Energiezuwachs etwa 3 MJ/kg (22MJ/kg gesamt) Die 3 MJ/kg machen energietheoretisch also magere 15% Mehrleistung aus, würde man einen Motor einerseits mit 0% Nitro, andererseits mit 100% Nitro fahren. In der Praxis kommt aber dazu, dass Nitromethan durch seine größere Explosionsfähigkeit (6-60 Vol% in Luft glaube ich) das Gemisch weitaus zündfreudiger macht, was einer Leistungssteigerung deutlich über dem theoretischen Prozentsatz entspricht, da eine schnellere und effizientere (aber sicher nicht vollständige) Verbrennung erfolgen kann. Kurzum: das Nitromethan unterstützt unsere ineffizienten Vergaser bei der Bildung eines zündfreudigen Gemisches was. m.M. den Löwenanteil an der Mehrleistung ausmacht. (nebst anderen angenehmen Nebeneffekten wie besseres Laufverhalten und Einstellbarkeit) Dazu noch folgendes Statement: ---- Durch den höheren Energiemsatz ist der Kühlvorteil kleiner als der Hitzenachteil. ---- ... trifft umso mehr zu, je schlechter die Gemischbildung im Motor ist (also je größer die Mehrleistung durchs Nitromethan) Bei einer von Haus aus "guten" Verbrennung wäre die Kühlwirkung doppelt so groß, der Leistungszuwachs aber nur etwa 15% ergo würde der Motor trotz höherer Leistung viel kühler laufen. Was hat das alles mit der Kompression zu tun? ... nachdem bei fetterer Gemischeinstellung mehr Sprit in den Motor gelangt, dessen Brennraumvolumen aber konstant bleibt, steigt natürlich der Kompressionsdruck ("Flüssigkeiten lassen sich nicht komprimieren") Dem kann man entgegen wirken, in dem der Brennaumdeckel aufgebockt wird. Das Kompressionsvolumen wird also vergrößert, wenn der Motor mit höherem Nitromethananteil betrieben wird, als er ausgelegt wurde. |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Der obige Beitrag ist recht fehlerhaft. Der spezifische Verdampfungswärmebedarf von Nitromethan liegt bei lediglich ca. 48 % im Vergleich zu Methanol, es ist also genau umgekehrt. Die verstärkte innere Kühlung entsteht primär durch den bei hoher Nitromethandosierung höheren Methanoldurchsatz im Vergleich zur stöchiometrischen Verbrennung von purem Methanol. Nitromethan selbst steigert die Leistung nur indirekt, da sein Heizwert deutlich niedriger als der vom Methanol ist. Dadurch dass Nitromethan bei gleichem Fanggrad den Sauerstoffeintrag pro Hub erhöht, kann auf diesem Wege mehr vom Energieträger Methanol zugeführt werden, was ansonsten zur Zündunfähigkeit des Gemisches führen würde. Bezüglich der Vergrößerung des Brennraumvolumens liegt die Aussage reichlich daneben, da vergaster Kraftstoff selbstverständlich komprimierbar ist. Da der Fanggrad gleich bleibt, bleibt auch der Verdichtungsdruck gleich. (Käme der Kraftstoff im flüssigen Aggregatzustand in den Brennraum, ließe er sich nicht entflammen.) Die Kompression muß deshalb vermindert werden, weil die größere Volumenbildung der gezündeten Brandgase nicht mehr der Relation des hubraumspezifischen Fangrades entspricht. Weitere ausführliche Informationen zu diesem Thema finden sich im Fachbuch "Modellmotoren praxisnah". i. A. W. Frings |
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| (708) Modellmotorenöl von UK fröhling karl (Wohnort: 97502 euerbach) schrieb am Donnerstag, 25. Oktober 2007 um 20:20:43: |
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| Hallo Herr Frings : Ich habe noch 5 Liter Aerosynth 2 von UK ist es dasselbe wie von Fuchs und kann ich es noch verwenden wie gut ist es zum Beispiel zum einlaufen eines 20 ccm Webra speed und was halten sie von diesem motor Durchlaufverhalten oder Absteller oder Übergang oder Leistung ??? Mfg. Karl | |||
| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Dieses AeroSynth-Öl von UK können Sie nicht mehr verwenden, da es völlig überaltert ist. Unter der Firmierung "Union Kraftstoff" wurde letztmalig etwa 1993 produziert; somit dürfte der Kanister runde 15 Jahre alt sein. Den oben genannten Motor können Sie mit dem richtigen Kraftstoff problemlos nutzen, er ist unauffällig zu betreiben. i. A. W. Frings |
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| (707) Laufprobleme Viertakter Joachim Markwitz (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 24. Oktober 2007 um 21:52:32: |
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| Hallo Herr Frings, seit etwa drei Jahren fliege ich einen gebrauchten Saito FA270, den der Vorbesitzer allem Anschein nach nur mit Rizinussprit betrieben hat. Der Motor lief bisher immer sehr zuverlässig,zeigte jedoch vor kurzem folgendes Problem: nach dem Start und dem obligatorischem Warmlaufen lassen ging der Motor beim Gasgeben bei erreichter Betriebstemperatur plötzlich aus, ließ sich aber wieder starten und ich konnte fliegen. In der Luft fiel mir dann ein verzögertes Ansprechen auf Gasgeben und-wegnehmen auf. Nach einer Leerlaufpassage vor dem Landeanflug stellte der Motor dann ab. Nach der ersten Vermutung das der Vergaser verschmutzt sein könnte habe ich diesen zerlegt und gereinigt, der Motor sprang zwar nach einspritzen der üblichen Menge von etwa 2ml Sprit (15% Aerosynth+5%Nitro)an, ging jedoch gleich wieder aus.(Tank und Spritleitungen auch in Ordnung) Eine Onboard-Glühanlage ist eingebaut. Beim erneuten Anwerfen stellte ich fest,das der linke Zylinder ohne Kompression ist, ein späteres Zerlegen des Motors ergab das beide Ventile undicht geworden waren. Kann es sein dass sich abgelöste Ölkohle des Rizinusöls auf die Ventilsitze gelegt hat und das Problem ausgelöst hat? Das sollte sich durch Einschleifen der Ventile wohl beheben lassen. Beim Zerlegen der Nockenantriebe ist mir aufgefallen das die linke Nockenwelle anders ausgeführt ist als rechte.Und zwar so: Abstand der Nockenscheitel rechts ca.70-75Grad; links ca.120Grad. Gibt es dafür einen Grund ? Mir gibt der Motor Rätsel auf, vielleicht können Sie mir weiterhelfen. |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Die von Ihnen geschilderten Laufproblme deuten typisch auf eine gestörte Kraftstoffzufuhr hin. AeroSynth 3 weicht alte Verbrennungsrückstände allmählich an, so dass sie während des fortlaufenden Betriebes abgespült werden. Ein partizielles Absetzen auf den Ventilsitzflächen ist nicht möglich. Häufig setzen sich Verbrennungsrückstände an den Schäften des Auslassventils fest, dies führt dann zum gelegentlichen Steckenbleiben der Ventile. Beim Nachschleifen der Ventilsitzflächen müssen Sie sehr behutsam vorgehen, ansonsten ist der Abtrag zu hoch. Gute Ergebnisse bekommen Sie, wenn sie Ventileinschleifpaste - von z. B. Teroson, "Fein", - mit etwa 1/3 Zahnpasta mischen. Leider habe ich diesen Motortyp bisher nicht in der Hand gehabt, so dass ich zu den Steuerwinkeln nichts sagen kann. i. A. W. Frings |
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| (706) Ölanteil und schwarze ölhaltige Abgase nach Benzinumbau Klaus Gutperlet (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 22. Oktober 2007 um 9:27:04: |
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| Sehr geehrter Herr Fings, nach dem Benzinumbau eines OS-Pegasus, betreibe ich den Motor mit einem Wolbrovergaser und 15% Ölanteil (vollsynthetisches 2T Motorradöl). In der Einlaufphase sogar mit 18%. Die Leistung ist mittlerweile in Ordung (nach Erhöhung der Frühzündung um wenige Grad). Problem: Das Auspuffgas enthält große Mengen von schwarzem Schmier (würde sagen Öl). Es ist so viel, das das Flugzeug praktisch nicht mehr als 5 Sekunden an einem Ort stehen darf sonst ist der Boden schwarz. Welche Möglichkeiten habe ich die Auspuffgase möglichst schmierfrei zu bekommen ? Ist der Ölanteil evtl. noch viel zu hoch für die Art der Pegasus-Schmierung ? Anderes Öl verwenden ? Für Tipps würde ich michs sehr freuen. MfG Klaus Gutperlet |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Aufgrund der "Nasssumpfschmierung" kann der Pegasus bei Methanolbetrieb mit etwas geringeren Schmierölanteilen geflogen werden. Wenn der Motor jedoch mit Benzin betrieben wird, beträgt der Kraftstoffdurchsatz weniger als 50 %. dementsprechend sinkt auch der Schmierölanteil. Da die Innenkühlung bei Benzin im Vergleich zu Methanol nur etwa 1/5 beträgt, wird der Motor ungewöhnlich heiß, dies gilt insbesonders für die hinteren Zylinder. Aufgrund dessen - und der Art des eingesetzten Schmieröls - kommt es zu dem stark dunklen Ölauswurf. Der ist mengenmäßig aber deutlich geringer als bei Methanolbetrieb. i. A. W. Frings |
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| (679) Glühung für 9 Zylinder Seidel-Sternmotor Scheer Gustav (Wohnort: 83607 Holzkirchen) schrieb am Sonntag, 2. September 2007 um 10:35:59: |
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| Guten Tag Herr Frings, ich habe bei meinem 9 Zylinder Seidel-Sternmotor immer wieder das Problem, dass der unterste Zylinder aussetzt. Das bedeutet Leistungsverlust bzw. er bleibt in der Luft stehen. Aussenlandungen bedeuten in der Regel Beschädigungen am Modell, die ich zukünftig vermeiden will. Ich möchte mir jetzt eine Glühanlage kaufen. Welche Produkte gibt es zu kaufen, was ist Ihre Empfehlung ? Besten Dank für Ihre Rückantwort. G. Scheer |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| An meinem 7-Zylinder und den 4-Zylindern betreibe ich seit vielen Jahren problemlos die getaktete Glühung von Hölzl Meersburg. Den 9-Zylinder ungetaktet mit Relaisschaltung, das ist aber nur ein Kompromiß (wegen der hohen Ströme). Die getakteten Glühanlagen von Microsens kenne ich noch nicht, ist aber für den Reihenvierzylinder geplant. Das Problem, dass bei den Seidelmotoren die unteren Zylinder überfetten, habe ich auch. Linderung bringt ein deutlicher Zusatz von Nitromethan. Sie sollten auf jeden Fall eine On-Board-Glühung einsetzen. i. A. W. Frings |
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| (678) Glükerzen und MethaSynth 115 + 8 Heinrich Kastning (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 31. August 2007 um 19:42:48: |
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| Hallo ich habe da ein Problem mit meinem alten OS Max 61 mit Heckauslas. Lange zeit habe ich kein Modellbau betrieben und habe nun den Stritt MethaSynth 115 + 8 Gekauft, leider geht die Kerze immer wieder aus (kann am Alter liegen) nun brauche ich eine Neue und bin mir nicht sicher welch denn wohl die beste Wahl ist. Können Sie mir einen Rat dazu geben? Danke im Voraus. Mit freundlichen Grüßen Heinrich Kastning |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Mit einem mittleren Wärmewert (z. B. Nr. 3) sollten Sie als Ausgangsbasis zurecht kommen. i. A. W. Frings |
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| (677) Druck Auspuff/Vergaser Ziller Franz (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 31. August 2007 um 9:06:25: |
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| Hallo und guten Tag, habe da mal eine Frage. Würde mich mal Interresieren wie hoch eigentlich der überdruck im Drucktank ist, bzw. wie hoch der Saugrohrunterdruck von einem Glühzündermotor ist. Und ob es sein kann wenn der Überdruck zu gering ist das der Motor beim senkrechthalten des Modells ausgeht, in normallage funktioniert der Motor einwandfrei (OS MAX 35 ccm) | |||
| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Die Kraftstoff-Ansaugleistung des Vergasers wird durch einen Drucktankanschluß unterstützt. Der Druck innerhalb eines Schalldämpfers ist sehr unterschiedlich. Eigene Vollgas-Messungen ergaben, daß meist ab einem Druck von 0,02 bis >0,025 bar der Motor "zugestopft" wird. Definitive Unterdruckangaben sind nicht möglich. Er hängt u. a. von der Drehzahl, der Drosselstellung und des Vergaserquerschnitts nebst der Strömgeschwindigkeit ab. Eigene Messungen ergaben Werte um -0,2 bar. i. A. W. Frings |
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| (676) Öl Markus (Wohnort: wob) schrieb am Mittwoch, 29. August 2007 um 23:57:20: |
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| Hallo Herr Frings welche guter Öl für 3,5 Motor bei Drehzahl:45000? Vielen Dank . |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| AeroSynth 3, Titan SX, Glissol S sind modernste Öle, die mit Syntheseestern und reichlich Verschleißschutz-Additiven arbeiten. i. A. W. Frings |
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| (675) Korrosionsschutz Heiner Graf (Wohnort: Pirmasens) schrieb am Dienstag, 28. August 2007 um 21:34:16: |
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| Sehr geehrter Herr Frings, in Modell hatten Sie geschrieben das die Aero-Öle über Säureneutralisation verfügen. Können Sie mir dazu bitte die Neutralisierungszahl nennen? mfg H. Graf |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Die Aero.../Titan-SX/Glissol-S Syntheseöle haben eine TBN von >4 mg KOH/ml. i. A. W. Frings |
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| (674) Saito Fa-40 Andreas Sperner (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 26. August 2007 um 12:52:11: |
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| Hallo Hr.Frings! Ich habe wieder einmal eine Viertakterfrage. Ich besitze auch einen Saito Fa-40 aber keinen neuen sondern einen ungelaufenen Veteran mit den offenen Kipphebeln. Er soll aber schon irgendwann mal in ein geeignetes Modell. Wurde dieser Motor mal von ihnen getestet oder so, mich würden Leistungsdaten, Ventilspiel und kraftstoffmischung interessieren. Vielen Dank schonmal. mfG Andreas Sperner |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Das Ventilspiel sollte bei 0,05 mm liegen. Läuft etwas rauh. Als Kraftstoff eignet sich MethaSynth 115+8. Mit einer 9"X6 können Sie etwa 10000 RPM erwarten. i. A. W. Frings |
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| (673) ÖL Markus (Wohnort: WOB) schrieb am Sonntag, 26. August 2007 um 2:11:37: |
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| Hallo Herr Frings Ich fahre FSRV3,5 Rennboot von 30 min dauerrennen (extrem magere Vergaserverstellt) Der Motor:Novarossi 35Plus21 (Drehzahl:45000/PS: 2,90) ein Gemisch Aerosave 12%mit 25% Nitro und möchte gern ausprobiert auf ein Gemisch mit 1% Aerosynth3 noch dazu.? Oder Andere der besten Öl? Vielen Dank für die Hilfe. Gruß Markus |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Sie sollten die zuvorige Schmierölgeneration AeroSynth 3, AeroSave, AeroSynth-Competition, Titan S und Glissol R nicht mit den neuen Schmierstoffen AeroSynth 3, Titan SX und Glissol S vermischen. i. A. W. Frings |
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| (672) Zu Beitrag 668 Andreas Sperner (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 23. August 2007 um 13:46:05: |
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| Vielen Dank Hr. Frings! Das Nähmaschinenöl ist nur drin damit sich kein Rost bildet da der Motor gekauft wurde weil er im Angebot war er aber erst in einiger Zeit in einer AT-6 von Jamara zum Einsatz kommen wird. Ich hoffe er ist nicht zu klein, die T-6 hat 1675mm Spannweite und soll wie das Vorbild fliegen, also kein Gedaudel sondern schöner dem Vorbild entsprechender Kunstflug. Welche kraftstoffmischung empfehlen Sie für diesen Motor wenn er eingelaufen ist? Zum EInlaufen nehme ich speziellen Einlaufkraftstoff den es bei Modellbau Lindinger gibt. mfG Andreas Sperner |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Nähmaschinenöl verträgt sich in der Regel nicht mit Modellmotorenöl und sicher nicht mit Methanol. Das gibt eine undefinierbare Pampe im Kurbelgehäuse. Richtig ist, sofern eine Konservierung notwendig erscheint, das gleiche Öl zu nehmen, das auch im Kraftstoff verwendet wird. Als Kraftstoff brauchen Sie einen etwas höheren Nitromethananteil als bei der Zweinadelversion. Bei stehendem Zylinder könnte MethaSynth 115+8 gute Ergebnisse bringen, ansonsten Titan SX 12. i. A. W. Frings |
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| (671) Saito FA-182TD Eintrag 670 Christian Klotzbücher (Wohnort: 86830 Schwabegg) schrieb am Donnerstag, 23. August 2007 um 13:21:18: |
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| Hallo Herr Frings, danke für die schnelle Beantwortung meiner Fragen! Ich werde Ihnen bezüglich der geschilderten unterschiedlichen Einstellung der Luftkorrekturschraube mal die deutsche Bedienungsanleitung des Motors (von Fa. Aeronaut) zufaxen oder mailen. Dort ist es auch vermerkt, daß die Einstellschraube für den li. Zylinder weiter geöffnet sein muss als rechts. Leuchtet mir auch nicht ein, warum! Vielleicht zerlege ich den Motor mal, um mir alles genau anzusehen! Herzlichst, C. Klotzbücher |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| (670) Saito FA-182TD Christian Klotzbücher (Wohnort: 86830 Schwabegg) schrieb am Mittwoch, 22. August 2007 um 9:45:40: |
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| Hallo Herr Frings, zunächst möchte ich Ihnen sagen, daß sich das Warten auf Ihr Buch gelohnt hat! Wirklich Klasse das Werk! Zu o.g. Motor, den ich frisch erworben und in einen Rascal 110 gebaut habe: ich tue mich mit der Einstellung der Doppelvergaser schwer. Der Motor reagiert auf Herausdrehen also anfetten der Hauptdüsennadel des re. Vergaser gar nicht. Wenn ich in Richtung mager drehe komme ich irgend wann an einen Punkt, an welchem die Drehzahl abfällt, der Motor also zu mager wird. Ausgehend von diesem Punkt öffne ich die DN bis der Motor wieder mit Höchstdrehzahl läuft. Wenn ich nun weiter anfette, bleibt die Drehzahl konstant, Auspuff räuchert nur gering. Ich kann die DN so weit herausdrehen, bis ich sie entfernen kann, erst dann geht der Motor aus. Der linke Zylinder hingegen lässt sich einwandfrei einstellen. In der Bedienungsanleitung wird auch beschrieben, daß die Leerlauf-Luft-Regulierschraube beim li. Zylinder immer etwas weiter geöffnet sein muß als rechts. Das verstehe ich nicht, da ja jeder Zylinder für sich getrennt durch eigenen Vergaser und Abgasanlage arbeitet, die einzige Verbindung ist ja nur der gemeinsame Hubzapfen... Die Spritversorgung ist ein einzelner Schlauch vom Tank zu einem Y-verbinder, von da ab gleich lange Schläuche zu den Vergasern. Denken Sie, es wäre sinnvoll, für jeden Vergaser ein eigenes Pendel oder gar Tank einzubauen? Vielen Dank für Ihre Zeit und Hilfe, Ihr Christian Klotzbücher, der Sie gerne mal auf ein Bier einladen würde!!! |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Offenbar gibt es bei Ihrem Motor ein Problem mit der Kraftstoffversorgung. Überprüfen Sie den Vergaser auf Verschmutzung. Auch bei gleichlangen Kraftstoffschläuchen kann es zu Strömungswiderständen während des Motorlaufs durch hochfrequente Schwingungen kommen. Abhilfe bringt das Fixieren der Leitungen. Von der Theorie her ist ein zweites Tankpendel der richtige Weg. Bei meinem FT 180 Flachmotor mit Doppelvergaser hatte ich das nicht gemacht, es gab nie Probleme; das Y-Stück saß direkt am Tankstutzen, der Tank wurde mit Schalldämpferdruck beaufschlagt. Warum bei einem Vergaser das Teillastgemisch anders eingestellt werden soll ist auch für mich nicht erklärlich, da jeder Zylinder von seinem eigenen Vergaser versorgt und getrennt auf optimale Gemischzusammensetzung justiert wird. i. A. W. Frings |
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| (669) Reinigung von Cox-Motoren Riedele Ulrich (Wohnort: 82140 Olching) schrieb am Sonntag, 19. August 2007 um 10:15:33: |
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| Hallo Herr Frings, hab gestern bei meinen Eltern meine alte Leidenschaft für Modellfliegen wieder entdeckt :-)). Will mit meinem Sohn erstmal kleine Brötchen backen und mit dem Fesselfliegen beginnen. Hierzu hatte ich früher einen Cox-Motor 0,8 ccm benutzt. Dieser lief das letzte mal Anfang der 80-iger Jahre. Dementsprechend sieht dieser auch aus.Ziemlich verklebt.Hab in mal eine Nacht in Waschbenzin eingelegt. Hat nicht viel gebracht.Der Kolben läßt sich nicht bewegen.Möchte aber nichts kaputt machen. Vieleicht könnten Sie mir einen Tipp geben, welches richtige Reinigungsmittel ich verwenden kann? Vielen Dank für Ihre Unterstützung. Ihr Uli Riedele | |||
| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| In Beitrag Nr. 637 werden Sie fündig. Den 0,8 COX Motor gab es auch mit Flatterventil. In diesem Fall müssen Sie äußerst vorsichtig sein, da das hauchdünne Plättchen aus Bronzelegierung extrem empfindlich ist. i. A. W. Frings |
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| (668) Nochmal FL-70 Andreas Sperner (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 16. August 2007 um 18:02:12: |
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| Hallo Hr.Frings! Ich habe mir nun den FL-70 zugelegt und ich weiß dass der Motor keinen Kolbenring hat und dass solche Garnituren wenn sie neu sind immer etwas klemmen im OT aber bei diesem Motor wird das Durchdrhen von einem lauten Quietschen begleitet. ?????? Öl ist reichlich im Zylinder (Nähmaschinenöl). Ist das normal oder liegt hier ein Fehler vor? Vielen Dank. |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Das Passungsspiel dieser Laufgarnituren stimmt erst dann, wenn der Motor betriebswarm ist. Ansonsten läuft der Kolben im Bereich der Übergangspassung. Das kalte Durchdrehen sollte daher weitgehend vermieden werden. Nähmaschinenöl ist ungeeignet. Diese Öle haben zwar Korrosionsschutz, sind aber sehr niedrigviskos und thermisch nicht belastbar; zudem sind sie nicht in Methanol löslich. i. A. W. Frings |
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| (666) Ölfahne Andreas Pramesberger (Wohnort: 1210 Wien) schrieb am Dienstag, 14. August 2007 um 18:51:10: |
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| Werter Herr Frings, betreibe seit kurzem einen RCV 120 SP mit Graupner Titan SX12 Aero (nach Rücksprache mit RCV). Ein toller Motor, hat mit diesem Sprit excellente Laufeigenschaften und ist sehr drehfreudig. Ölauswurf aus Kurbelgehäuseentlüftung ist reichlich, aus dem Auspuff kommt so gut wie kein Öl.(Was ich sehr positiv sehe, bleibt doch so das Modell sauber).Vergaser ist korrekt (fett) eingestellt.Nach Abstellen des Motors durch schliessen der Drossel dringt, dreht man nachher am Propeller, weißer Rauch aus dem Auspuff. Modellbaukollegen meinten, das wäre ein Zeichen für Überhitzung. Was meinen sie dazu? |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Ihre Beobachtungen sind völlig normal. Beim Durchdrehen des noch betriebswarmen Motors werden Kraftstoffreste komprimiert und vergast ausgestoßen. Durch die sofortige Kondensation entsteht dann der hell sichtbare Nebel. i. A. W. Frings |
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| (664) OS FL-70 Andreas Sperner (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 10. August 2007 um 9:04:45: |
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| Hallo Hr.Frings! Können Sie über oben genannten Motor etwas sagen, wurde dieser schon getestet? Vielen Dank im voraus. mfG Andreas Sperner |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Im Vergleich zu dem aufwendigeren FS 70 Surpass macht sich vor allem der simple Vergaser negativ bemerkbar. Der Surpass mit dem Zweinadelvergaser hat einen wesentlich feineren Leerlauf, und auch das Übergangsverhalten ist besser. Bezüglich der Leistung gibt es kaum Unterschiede. i. A. W. Frings |
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| (663) Unterschied der Öle Olaf Werner (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 5. August 2007 um 12:58:45: |
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| Hallo Herr Frings, zuerst einmal mein großes Lob für diese technisch äußerst informative Seiten und Ihre einmaligen Hilfestellungen. Ich habe ein Frage zum Thema Modellmotor-Öle: Wie unterscheiden sich die folgenden Öle im Detail? 1.) AeroSynth 3 2.) AeroSynth Competition 3.) Titan SX Mir ist bekannt, dass sich die Additivpakete unterscheiden. Mich würde allerdings interessieren, um welche Aspekte es dabei genau geht (Reibwert-Verminderer, EP-, AW-Additive, etc.), und welche Eigenschaften des jeweiligen Öls sich daraus ergeben. Ist das verwendete Additivpaket der einzige Unterschied? Wie schätzen Sie das bevorzugte Einsatzgebiet dieser Öle ab? In unterschiedlichen "Testberichten" ist zu lesen, dass Öl "MOLSYN 150K" der Firma "Möllenberg & Sonntag, Schwelm" wegen dem höheren Flammpunkt dem Aerosynth 3 Öl deutlich überlegen ist. Meines Erachtens ist der Flammpunkt eines Öls nicht von besonderem Interesse und zur Beurteilung der Qualität eines Öls geradezu unwichtig.Wie beurteilen Sie diese Ansicht? Mit freundlichen Grüßen Olaf Werner |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| AeroSynth Competition ist ein niedrigviskoses Leichtlauföl auf Polyglykolbasis. Enthält u. a. einen Friction-Modifier. Das neue AeroSynth 3 ist ein niedrigviskoses biologisch schnell abbaubares Öl, das auf einem großen Teil eines Syntheseesters basiert. Die Ester-Komponente ergibt eine besonders hohe Temperaturfestigkeit und Polarität. Aufgrund der kritischen Sättigung der Grundöl-Komponenten soll es nicht mit anderen Ölen vermischt werden. Titan SX beruht auf der Basis von AeroSynth 3, wird aber auf Graupners Vorgaben abgestimmt und kann von Graupner in Grenzen selbständig additiviert werden. Alle Öle enthalten einen chemisch neutralisierenden Korrosionsschutz, EP- und AW-Additivpakete. AS 3 und Titan SX beinhalten zudem einen Barriere-Korrosionsschutz. Zum Flammpunkt: Rückschlüsse einer Flammpunktangabe auf die tatsächlichen Hochtemperatureigenschaften nach dem Motto "niedriger Flammpunkt = geringe Hitzebeständigkeit" sind irreführend. Der Flammpunkt ist ein Messwert, der aufgrund bestimmter Sicherheits-Vorschriften - zum Beispiel der Gefahrgut- oder Brandschutzverordnung - existiert. Er gibt an, ab welcher Temperatur ein erstmaliges Entflammen des Stoffes unter Zufügung einer externen Flamme möglich ist (genormtes Verfahren). Das hat jedoch mit der letztendlichen Temperaturfestigkeit nichts direkt zu tun, dafür ist der Siedeverlauf entscheidend. Wie irreführend eine Orientierung am Flammpunkt sein kann, zeigt das Beispiel an AeroSynth. Bei einer speziellen Export-Version für Skandinavien wurde diesem Öl 5 % Methanol zugegeben. Die Deklarierung des Flammpunktes sank dadurch auf unter 160 °C, die "deutsche" - methanolfreie - Variante liegt bei einer Flammpunktangabe von rund 230 °C. Im Siedeverlauf endet die letzte Fraktion beider Öle erst jenseits der 500 °C (per GC). Hier ist also direkt erkennbar, dass der Flammpunkt bezüglich der thermischen Eigenschaften nichts aussagen kann. i. A. W. Frings |
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| (662) Modellmotoren Buch Mike Küster (Wohnort: Hannover) schrieb am Donnerstag, 2. August 2007 um 15:33:13: |
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| Sehr geehrter Herr Frings, ich interessiere mich für das gesamte Umfeld von Kreis- und Drehkolben-Motoren. Sie wurden mir von der Wankel IG als diesbezüglicher Fachmann von Kleinverbrennungsmotoren genannt. Ich bin kein Modellflieger. Können Sie das Buch dennoch empfehlen für mein spezielles Interessengebiet? Wie gross ist der Umfang, der Dreh- und Kreiskolbenmotoren behandelt? Vielen Dank für die Mühe, Mike Küster |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| In 'Modellmotoren praxisnah' wird der Kreiskolbenmotor im Wesentlichen mit 6 Druckseiten behandelt. Das Drehkolbenprinzip wird lediglich kurz in der Nomenklatur erwähnt. i. A. W. Frings |
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| (661) OS FS-60 Andreas Sperner (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 1. August 2007 um 15:28:09: |
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| Hallo Hr. Frings! Ich besitze einige alt Viertaktmotoren. Saito FA-40, ENYA 40-4c und einen OS FS-60. Mich würde interessieren welcher Kraftstoff für die alten Motoren geeignet ist und wie groß und schwer ein Modell werden darf indem der FS-60 seinen Dienst tun soll weil er ja nicht gerade der Kräftigste ist. mfG und Danke. Andreas Sperner |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| MethaSynth 115 + 8 sollte für alle Motoren ausreichend sein, bei hängender Zylinderlage eventuell Titan SX 12. Den FS 61 können Sie etwa mit der Leistung eines einfachen 5 ccm Zweitakters vergleichen. i. A. W. Frings |
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| (660) os 120 gemini Henrik Seifert (Wohnort: 02977 Hoyerswerda) schrieb am Dienstag, 31. Juli 2007 um 20:57:35: |
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| Hallo herr Frings, welcher Sprit paßt zu dem Motor und was haben die beiden Anschlußnippel unter und hinten an dem Gehäuse für eine Funktion? Ich habe leider keine BA zu dem Motor und keine Erfahrungen mit 4T-Boxern. Was sollte man beachten ? Ich will den Motor mit onboard-Glühung in eine 2m Fokker DVIII ( Balsa USA ) einbauen, da sollte die LS groß wie möglich mit der entsprechenden kleinstmöglichen Steigung sein. Haben Sie da einen Tip ? Vielen Dank im Voraus |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Den FT 120 Gemini gab es in 3 Varianten, die deutliche Unterschiede aufwiesen. Die Variante FT 120 (I) von 1979 war problematisch, lief unzuverlässig auf beiden Zylindern. Kraftstoffempfehlung Titan SX 12, Luftschraube möglichst schwer, etwa 14" X 6, Kerzen O. S. Typ "F". Der Typ II von 1985 hatte gute Laufeigenschaften, er kommt mit MethaSynth 115 + 8 hin, bei Zusatzglühung auch mit weniger Nitromethan, unter 5 % sollten Sie aber wegen der ungleichmäßigen Zylinderfüllung und der Neigung zur Flammkernbildung nicht gehen. Luftschraube 16" X 6, ebenfalls möglichst schwer. Kalte Glühkerzen bei Zusatzglühung, die zwingend ab etwa 75 % Drosselöffnung abgeschaltet sein muß. Dazwischen gab es noch kurz eine nicht näher gekennzeichnete Variante, die im Wesentlichen dem Typ (I) entsprach und noch Pleuel aus Aluminium hatte. Mir ist Ihre Variante mit 2 Kurbelgehäusenippeln nicht bekannt. Jedenfalls ist am Rückseitendeckel die Entlüftung des Kurbelgehäuses. Die ersten FT 120 wurden wegen der Laufprobleme häufig mehr oder weniger sinnvoll umgebaut. i. A. W. Frings muss H. Fr. machen; io |
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| (659) Hartlot Peter (Wohnort: Osnabrück) schrieb am Dienstag, 31. Juli 2007 um 7:46:37: |
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| Hallo Herr Frings, ist Hartlot mit Silberanteil dennoch für Auspuffkrümmer geeignet wenn es Viertaktmotoren (Methanoler) sind? Peter |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Bei der Verwendung von üblichem Silberlot gibt es bezüglich der Abgastemperaturen keine Festigkeitsprobleme. i. A. W. Frings |
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| (658) Zum Beitrag 651 Andy (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 29. Juli 2007 um 21:17:42: |
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| Hallo! Dies wurde einmal in einem "Modell" beschrieben. Ich denke das war eh von Ihnen Hr. Frings. Es ging aber dabei um festgeharzte Motoren welche man ohne zerlegen wieder gängig macht indem der Motor in Synthetiköl eingelegt wird. Es wurde nur kurz aufgelistet dass diese Methode einen alten ausgelutschten Motor nicht nur von den Rückständen sondern auch von allerletzter Kompression befreit hat. |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| (657) SY 120 4 Takt Ernst Luthwig (Wohnort: 4053 Haid, Lenaustraße 5) schrieb am Sonntag, 29. Juli 2007 um 15:18:04: |
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| Sg. Hr. Frings Der Motor hat etwa 5 Stunden Laufzeit. Lief bis dato perfekt. Plötzlich traten Startprobleme (wurde immer nur mit der hand gestartet) in Form verkehrter Laufrichtung und im Flug plötzlicher Drehzalverlust auf. Ein Aufdrehen der DN führte zu keinem Ergebnis. Derzeit springt der Motor nur in verkehrter Laufrichtung an. Ventileinstellung 0,04-0,1 bei oberen Totpunkt und Standgasnadel(6 Umdrehungen hinein) wurden gem. Bedienungsanleitung eingestellt. jBeim Ansaugen (in beiden Drehrichtungen)wird der Treibstoff über den Vergaser ausgespritzt und nicht über den Auspuff. Die Kompression ist gefühlsmäßig ebenfalls um 1/3 geringer. Mit der Bitte um Hilfe. mfg. Ernst Luthwig |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Vermutlich ist der Vergaser grob falsch eingestellt oder verschmutzt. Die Einstellwerte gemäß Bedienungsanleitung können immer nur ein sehr grober Anhalt sein, da die endgültigen Düsennadelstellungen u. a. von der Zusammensetzung und der Viskosität des jeweiligen Kraftstoffs sehr stark beeinflußt werden. Grundsätzlich muß daher immer eine eigene, jeweilige Gemischzusammensetzung justiert werden. Dies wird, mit der HDN beginnend, im Wechsel mit dem Teillastgemisch von der fetten Seite her begonnen. i. A. W. Frings |
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| (656) SAITO FA 80 T Boxermotor Nockenwelleneinstellung Schünemann (Wohnort: 10435 Berlin) schrieb am Sonntag, 29. Juli 2007 um 15:08:50: |
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| Hallo! Ich habe meinen schönen alten SAITO 13 ccm Boxermotor auseinandergenommen, um ihn zu reinigen, und um die festgeharzten Teile gängig zu machen. Hierzu habe ich die Nockenwellen abgenommen. Jetzt weiß ich aber nicht genau, wie ich die Nockenwellenzahnräder wieder an das Kurbelwellenzahnrad ansetze, damit die Ventile genau rechtzeitig öffnen. Es gibt einen Markierungspunkt an diesen Zahnrädern, aber keinen an dem der Kurbelwelle. Beim unteren Totpunkt des Kolbens beginnt das Auslassventil zu öffnen - oder etwas später?? Am oberen TP schließt es und das Einlassventil öffnet - oder etwas später?? Wieviel später? Auch weiß ich nicht, ob es einen unterschied macht, welcher der beiden Zylinder erst zündet.. Jedenfalls hab ich das Teil "nach Gefühl" eingesetzt, und siehe da! Der Motor springt an, läuft bei Halbgas auch nach abziehen der Glühstecker - aber bei Vollgas kommt nix mehr und im Standgas geht er auch aus. Außerdem wird der eine Zylinder heißer als der andere. Frage: Wo finde ich Daten zur Einstellung der Nockenwellen 2. Frage woher kriege ich einen Dichtungssatz für diesen Motor? Würde mich über eine Antwort sehr freuen!! Philipp |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Die Nocken müssen so stehen, daß EV und AV gleichzeitig im OT überschneiden. Der Motor wird nicht mehr gebaut, ein kompletter Dichtungssatz wird daher zum Zufallsfund. Das Gehäuse können Sie mit methanolresistenter Dichtungsmasse montieren. Für die Zylinderköpfe sollten Sie sich die Dichtungen vom Einzylinder mit gleicher Bohrung anschauen. i. A. W. Frings |
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| (655) Graupner TITAN G 5 Lothar Reindl (Wohnort: Pforzheim) schrieb am Samstag, 28. Juli 2007 um 4:31:17: |
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| Herr Frings, können wenigstens Sie mir sagen wieviel Öl in dem Graupner Sprit TITAN G 5 enthalten ist? Vielen Dank! |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Titan G 5 enthält 22 % Rizinusöl + 5 % Nitromethan. i. A. W. Frings |
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| (651) Spritwechsel Rizinus-/Syntheseöl Norbert Matz (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 25. Juli 2007 um 21:10:28: |
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| Hallo Herr Frings. Untenstehenden Beitrag habe ich aus einem Forum. Können sie da mal ein paar Worte zu sagen ? Was man unter gar keinen Umständen machen sollte: Vom einem rizinushaltigem Sprit auf Spritsorten wechseln die ausschliesslich synthetische Öle beinhalten. Grade bei älteren Motoren kann das der GAU sein -> totaler Kompressionsverlust. Warum? Rizinus hinterlässt Ablagerungen im Motor die dichtende Wirkung haben. Synthetische Öle lösen diese alten Rückstände und bilden keine neuen -> R.I.P. |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Das ist eine typisch unfachliche Aussage. Selbstverständlich kann zu jeder Zeit die Schmierölsorte von Rizinusöl auf Syntheseöl - und umgekehrt - gewechselt werden. Angelagerte Verbrennungsrückstände sind immer schädlich, da sie die innere Wäremeabfuhr und die Zylinderfüllung beeinträchtigen. Und soll hier allen Ernstes der Glaube vermittelt werden, daß ein ausgeleierter und verschlissener Motor durch festgebrannte Rückstände lauffähig bleibt? i. A. W. Frings |
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| (650) Magnum XL 61 A II mit Pleuellagerspiel? W. Krämer (Wohnort: Germersheim) schrieb am Freitag, 20. Juli 2007 um 18:48:22: |
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| Guten Tag Herr Frings, Der oben genannte Motor weist nach ca. 2 Laufstunden folgendes Problem auf: Deutlich reduzierte Leistungabgabe verbunden mit einem Spiel von etwa 2 cm bei OT gemessen an der Luftschraubenspitze. Liegt hier ggf. ein Pleuellagerschaden vor? Sprit: 15% Aerosynth 3, 5% Nitromethan Luftschraube: Graupner 10-8,3 Dreiblatt Glühkerze: Enya No. 3 Mit freundlichen Grüßen W. Krämer |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Das entspräche einem Totgang an der Kw von etwa 9°, das ist reichlich. Wiederholen Sie bitte die Prüfung des Spiels bei 90° Hubzapfen-Stellung. Ist dann immer noch Spiel spürbar, dann sollten Sie den hinteren Kurbelgehäusedeckel demontieren und nachschauen, ob der Pleuel sichtbares Spiel auf dem Hubzapfen aufweist. i. A. W. Frings |
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| (647) Enya Viertakter lauft rueckwarts Cees Wester (Wohnort: Niederlande) schrieb am Montag, 16. Juli 2007 um 21:18:07: |
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| Mein viertacter Enya 60 4C dreht rueckwarts beim anlassen when die abstand von de ventilen zu gross ist (mehr als 0,1 mm). Wharum?? Die timing von die Ventilen is immer noch langer wie aufgabe von Hersteller so ich gelaube nicht das es die timing ist. Zum druckfullung von die Tank is ein verbindung von die Entluftung nach die Auspuff da. Vielen dank. |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Dass der Motor rückwärts läuft, ist nicht vom Ventilspiel abhängig. Zu großes Ventilspiel vermindert nur etwas Motorleistung. Wenn der Motor rückwärts startet und einige Sekunden weiterläuft, dann war zuviel unverbrannter Kraftstoff im Auspuff. Vielleicht glüht auch die Glühkerze zu stark oder falsche Type. Beim Anlassen ist es wichtig, dass der Motor über den Zündtotpunkt hinweg angeworfen wird. Elektrostarter ausprobieren. i. A. W. Frings |
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| (646) OS 91 4 taker ventilfedern RAINER BOECKMANN (Wohnort: 33014 Bad Driburg) schrieb am Montag, 16. Juli 2007 um 10:42:38: |
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| Bei meinem OS 91ziger 4 takter ist mir die Auslassfeder gebrochen, wie bekomme ich sie am einfachsten getauscht. | |||
| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Zylinderkopf demontieren, AV unterlegen und den Ventilfederteller herunterdrücken, um die Schaftsicherung zu entfernen. Bei der Montage darauf achten, daß die Ventilfeder nicht mit einem scharfkantigen Gegenstand o. ä. angekratzt wird. Neue Kopfdichtung verwenden. i. A. W. Frings |
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| (645) GX40 KYosho hängender einbau Philipp Rapp (Wohnort: 88085 Langenargen) schrieb am Mittwoch, 11. Juli 2007 um 10:14:33: |
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| Hallo ich habe ein Problem mit meinem GX40, Eingebaut ist der Motor hängend. Jetzt habe ich das Problem, dass ich ihn fast nur umgedreht, also in "normal Lage" starten kann. Sobald ich ihn herumdrehe geht er aus, nur wenn ich die Starterbatterie drann lasse, läuft er auch hängend. Was könnte da der grund sein. Habe eine mittlerer Glühkerze. Was für Sprit?? Hoffentlich könnt ihr mir helfen. Gruß Philipp |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Falls der Motor trotz richtiger (!) Vergasereinstellung bei hängender Zylinderlage unsauber läuft, sollten Sie Kraftstoff mit etwas Nitromethan verwenden. Beispielsweise Titan SX-5. i. A. W. Frings |
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| (644) Lagertausch Marc (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 7. Juli 2007 um 11:06:08: |
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| Hallo Herr Frings, ich habe bei meinem Os 46 ax beide Lager ausgetauscht. Soll ich den Motor nun wieder einlaufen lassen, da er ja komplett demontiert war? Wenn ja wie lange dauert diese "neue" einlaufphase? Danke und freundliche Grüsse Marc | |||
| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Da nach dem Zusammenbau eines Motors diverse Bauteile stets einige µm anders zueinander positioniert sind, ist ein schonender Anfangsbetrieb für ca. 2 Betriebsstunden sinnvoll. i. A. W. Frings |
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| (643) Methanolkraftstoff Gensheimer Markus (Wohnort: 67105 Schifferstadt) schrieb am Donnerstag, 5. Juli 2007 um 0:25:32: |
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| Hallo Herr Frings, wo bekomme ich den Methanolkraftstoff für Sand/Speedwaymaschinen her? Wurde trotz stundenlanger Suche im Internet nicht fündig. Danke für die Hilfe im voraus. Mfg m.Gensheimer |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Methanol für Verbrennungsmotoren wird z. B. über den Modellbaufachhandel vertrieben. i. A. W. Frings |
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| (642) OS- 300Ft -Pleuelabriss Wolfgang Reiplinger (Wohnort: 66901 Schönenberg_ Kübelberg) schrieb am Freitag, 29. Juni 2007 um 12:27:56: |
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| Hallo Herr Frings, o.g. Motor verrichtet (verrichtete) seinen Dienst in einem Helicopter-Eigenbau (Hughes 300C)mit einem Abfluggewicht von ca. 15kg. Der Motor wurde von mir neu erworben und entsprechend den Herstellerangaben mit 18% Öl- (Aerosynth 3)und 10% Nitroanteil betrieben. Der Motor wurde zunächst stationär mit Luftschraube 18x10 bzw. 20x8 mit ca. 12l Kraftstoff und wechselnden Drehzahlen und zu letzt mit einigen mehrminütigem Vollastläufen eingelaufen. Eigens für den Einsatz im Helicopter wurde von mir ein Doppel- Radialgebläsegehäuse aus GfK sowie ein doppelseitig wirkendes Schwungmassen- Gebläserad angefertigt.(Kühlung sehr gut!) Das überschüssige Öl wurde von mir vom Kurbelgehäuse- Entlüftungsnippel in einen separaten Öl-Auffangtank abgeleitet.Allerdings, so glaube ich ist mir hierbei ein entscheidener Fehler unterlaufen??, für die Verbindung zwischen Kurbelgehäuse und Öltank wählte ich leider Schrumpfschlauch mit ca. 5mm Durchmesser, also ausreichender Querschnitt!? Lediglich beide Enden wurden von mir auf Passitz der Anschlußnippel geschrumpft. Nach ca.2,5L Kraftstoffverbrauch im Flugbetrieb (in der Regel Vollastbetrieb)kam es zum Abriss des hinteren Pleuels. Nach dem Zerlegen des Motors war zu erkennen, dass am kurbelwellenseitigen Pleuellager eine Mangelschmierung vorlag, Grund: erkennbare Schlieren der Pleuelbronze. Das Pleuel selbst war im Bereich des Lagerauges komplett zerbröselt.Das Aussehen der beiden Kolben war so als wären sie nie in Betrieb gewesen, d.h. ohne kleinste Riefen und ohne jegliche Verfärbung.Beide Laufbuchsen zeigten ebenfalls keine Gebrauchsspuren.Der zuvor beschriebene Schrumpfschlauch zum Öltank war in seiner kpl. Länge (ca.140mm) auf einen Innendurchmesser von ca. 1,6-1,8mm geschrumpft.Ich hoffe sie können aus meiner Beschreibung einen oder einige plausibele Gründe ableiten.Ist der Motor für diesen Einsatz mit ca.7500- 7800U/min Dauerdrehzahl überhaupt geeignet? Sollte noch mehr Öl beigemicht werden? Besten Dank für ihre Hilfe. Mit freundlichen Grüssen W.Reiplinger |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Es ist aus der Ferne natürlich nicht möglich, eine definitive Schadensfeststellung machen zu können, dazu muß der (undemontierte) Motor komplett untersucht werden. Bezüglich der geschilderten Betriebsbedingungen gibt es nichts zu mäkeln. Somit kommt nun der typische Satz, dass - ausgehend von der Annahme, dass der der Motor keinen Herstellungsfehler hatte - tatsächlich Mangelschmierung vorgelegen haben muß. In der Tat sind bei Boxermotoren die Pleuelschäden relativ gesehen häufiger als bei einzylindrigen Viertaktern. Das hängt damit zusammen, dass die Gemischverteilung auf die Zylinder ungleichmäßig ist. Bei einem "spitz" eingestellten Motor kann dies bedeuten, dass ein Zylinder ideal läuft, der andere hingegen bereits etwas im mageren Bereich. Ein Einzylinder würde nun merklich Leistung verlieren, beim Mehrzylinder wird der magere jedoch mitgezogen und überhitzt. Läuft dann der ständig heißer werdende Pleuel allmählich im Mischreibungsbereich, baut sich innerhalb von wenigen Sekunden eine so hohe Reibungswärme auf, dass das Material nachgibt und der Pleuelfuß aufplatzt. Bezüglich der etwas rückstauenden Kurbelgehäuseentlüftung sehe ich keine Bedenken zur Schmierung, dies hat gegebenenfalls Negativauswirkung auf die Korrosion. Ein hilfreicher Hinweis wäre eine Angabe, wieviel Kondensat aus dem Kurbelgehäuse im Verhältnis zum verflogenen Kraftstoff austrat. i. A. W. Frings |
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| (641) Glissol-R oder Glissol-S für Benzinmotoren W.Krupp (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 28. Juni 2007 um 12:56:37: |
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| Hallo! Mir wurde für den Betrieb meines MVVS 45IRS die Verwendung von Glissol-R empfohlen. Gibt es das Öl überhaupt noch oder wurde es durch Glissol-S ersetzt? Sind aus Ihrer Sicht beide gleich gut geeignet? Wäre auch ein korrespondierendes Aerosynth Produkt empfehlenswert und wenn ja, welches? Vielen Dank und Gruß W.Krupp |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Glissol-R wurde durch Glissol-S ersetzt. Glissol-S ist nicht für Benzinkraftstoff geeignet. Benzinlösliche Öle sind AeroSynth-Competition und AeroSave. Letzteres ist deutlich hochviskoser als typische Zweitaktöle für Benzinmotoren. Beide Öletypen sind besonders stark bezüglich des chemisch wirkenden Korrosionsschutzes additiviert, da sie diesbezüglich auf die Problematik der Methanol/Nitromethanverbrennung abgestimmt sind. i. A. W. Frings |
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| (640) Vergaser für Sternmotor Jo Nüsseler (Wohnort: 89129 Langenau) schrieb am Mittwoch, 27. Juni 2007 um 11:27:09: |
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| Hallo Herr Frings, bei einem Eigenbaumotor SM70 ist mit verschiedenen Vergasern der Standard-Bauweise (OS, Webra, Enya, auch Bauplanempfehlung) kein sicherer Lauf für einen Flugbetrieb zu erziehlen. Auf dem Prüfstand sind rund 20 Liter durchgelaufen, wobei der Ölanteil (aerosynth 3) von 15% auf 7% abgesenkt wurde. Nitromethan 10%, Kerzen Rossi 4, Glühregelung. Ich habe mit Vergaserküken von 5,5-8mm Durchmesser experimentiert. Phenomän: Der Vollgas-Lauf gelingt immer mit völlig unempfindlicher Düsennadelstellung (2-3 Umdrehungen ohne Änderung) Propeller von 20X12 bis 24X10 in Holz und GFK, bei Drehzahlen von 4500 1/min bis 6100 1/min. (Empfehlung Bauplan 5500 1/min) Der Leerlauf und das Herausbeschleunigen sind nicht in Griff zu bekommen, die Leerlauf/Teillastnadeln sind äußerst kritisch zu handhaben. Kein sicherer Betrieb unter 2000 1/min. Rückfragen beim Konstrukteur waren wenig fruchtbar. Meine Methanolmotoren-Erfahrung umfasst 30 Jahre mit 2- und 4-takter, 1-7 Zylinder, selbst Wankel und Kleinstmotoren, doch ich stehe auf dem Schlauch. Ich brauche dringend einen Expertenrat. Welchen Vergaser Empfehlen Sie? Soll ich mechanisch am Motor etwas ändern, wenn Bauausführung, Präzision, Leichtgängigkeit, Steuerzeiten und Verdichtung IO sind? Besten Dank vorab. Mit freundlichen Grüßen: Jo Nüsseler |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Leider ist mir die o. a. Motorbauweise nicht bekannt, so daß ich nur Allgemeines zu dem geschilderten Laufverhalten angeben kann. Als aus eigener Erfahrung besonders unkritische Gemischregel-Vergaser kann ich die O. S. -Typen 1414.20 oder - für hohen Durchsatz - 1820.20 empfehlen. Die O. S. "F" Viertaktkerzen haben einen weit gespreizten Einsatzbereich. Bei störrischem Laufverhalten sollten Sie versuchsweise den Nitromethananteil auf 12 % hochsetzen, um eventuelle Schwächen in der Gemischaufbereitung zu kaschieren. i. A. W. Frings |
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| (639) Kraftstoff für RCV 4-Takt Motoren E. Schulschenk (Wohnort: 06847 Dessau) schrieb am Mittwoch, 27. Juni 2007 um 11:12:06: |
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| Ich habe 2 Stück RCV 90-SP Modellflugmotoren. Welcher Graupner Kraftstoff ist für den Einlaufprozess und für den Betrieb geeignet ? | |||
| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Hierfür eignen sich beispielsweise Titan SX-12 oder MethaSynth 115+8. Grundsätzlich sind die Vorgaben des Motorenherstellers zu beachten. i. A. W. Frings |
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| (638) Bezugsquelle Heinrich Harder (Wohnort: 48734 Reken) schrieb am Sonntag, 24. Juni 2007 um 11:40:20: |
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| Hallo Herr Frings, besten Dank für den Tip. Wo bekomme ich Aerosave? Danke H.Harder |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| AeroSave wird über den Modellbaufachhandel vertrieben; Händler, die Graupner-Artikel führen, können auch AeroSave liefern. Sie können den Löse-Vorgang beschleunigen, wenn Sie der Mischung 10 % Waschbenzin zusetzen. i. A. W. Frings |
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| (637) Motoren fest Heinrich Harder (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 23. Juni 2007 um 13:06:22: |
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| Hallo, ich besitze zwei Motoren, die seit rund 30 Jahren ohne Reinigung gelagert wurden. Beide sind absolut fest. Als Ursache wird wohl das verharzte Rizinusöl infrage kommen. Wie bekommt sie wieder gängig? Was löst dieses Harz? Danke H. Harder |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Fluten Sie den Motor 2 Wochen mit einem gleichanteiligen Gemisch aus AeroSave mit Dieselkraftstoff. Das weicht auch altbackene Verharzungen allmählich auf. i. A. W. Frings |
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| (636) OS MAX 40FS Olaf Köhr (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 22. Juni 2007 um 18:41:15: |
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| Hallo, ich habe folgendes Problem mit meinem Motor: Der Motor startet einwandfrei. Nachdem ich den Glühkerzenstecker entfernt habe läuft der Motor einwandfrei und nimmt auch Vollgas einwandfrei an. Nach ca 30-40 sec. Vollgas stirbt der Motor langsam ab. Wenn ich nun den Motor fetter mache erhöht sich die Drehzahl wieder, um dann wieder nach ca. 20-30sek. langsam abzusterben. Also wieder fetter-> Drehzahl hoch-> 20sec. absterben usw. ..usw. Dieses Verhalten tritt auch bei Halbgas auf mit gleichem Effekt. Ich kann das Absterben auch verhindern, indem ich den Dämpferauslaß verenge. Ich denke, dadurch erhöhe ich den Druck im Tank über den Ausgleich vom Dämpfer. Lasse ich den Motor abkühlen, muss ich für einwandfreien Lauf den Motor wieder magerer stellen, um dann das Spiel neu zu beginnen. Ich habe bereits den Tank und alle Leitungen erneuert, das Kücken ausgeblasen und auch das komplette System inkl. Motor adgedrückt. Es schein dicht zu sein. Auch tritt das Problem bei verschiedenen Glühkerzen auf. Ich fahre z.Z. 12% Öl und 5% Nitro, allerdings ist das Gemisch schon ca. 2 Jhre alt, wurde aber luftdicht verwahrt. |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Hört sich nach Schwergang an, ist typisch beispielsweise für (noch) stramm gehende Garnituren. Denkbar ist auch eine Überhitzung durch Rückstau im Auslasssystem; aber auch Frühzündungsklingeln durch zu geringe Schwungmasse. 2 Jahre alter Kraftstoff kann nicht mehr viel taugen, unsere Empfehlung für ein geöffnetes Gebinde beträgt maximal 6 Monate. Für den FS 40 eignet sich eine Kraftstoffmischung von 15 % AeroSave + 8 % Nitromethan, bei hängender Zylinderlage 10 %, Glühkerze Typ "F", Luftschraube aus möglichst schwerem Kunststoff, z. B. 10,5" X 6. i. A. W. Frings |
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| (633) 2 Takt Öl Torsten Berndt (Wohnort: 27318) schrieb am Mittwoch, 30. Mai 2007 um 21:51:56: |
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| Guten Tag Herr Frings Ich habe mal in einem Forum gelesen das es 2 Takt Mischöl gibt was biologisch abbaubar ist, haben Sie da erfahrung oder sogar was in Angebot? (Motor: 26 ccm Zenoah) vielen dank |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Biologisch gut abbaubare Motorenöle für die Mischungsschmierung sind für Methanolkraftstoffe: AeroSynth 3 für Benzinkraftstoffe: Planto Twin S. i. A. W. Frings |
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| (632) YS 160 DZ Wilho (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 30. Mai 2007 um 14:36:17: |
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| Hallo, Haben Sie Yamada Viertakt Motoren mit Aerosynth 3 getestet? Ich betriebe jetzt mein YS 160 DZ mit 30% Nitro und 20% synthetisch Öl. Was ist Ihre Empfehlung als treibstoffmischung mit Aerosynth 3 und 30% Nitro? |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Grundsätzlich gelten die verbindlichen Angaben des Motorenherstellers. i. A. W. Frings |
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| (631) Leichtlauföle Klaus Jansen (Wohnort: Bad Neustadt) schrieb am Dienstag, 29. Mai 2007 um 14:02:55: |
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| Hallo Herr Frings, vielen Dank für die Antwort. Ich verstehe aber nicht ganz, warum AeroSynth 3 nun kein Leichtlauföl sein soll, irgendwo in einem vorherigen Thread habe ich gelesen, daß die Viskosität nahezu gleich ist. Dann müssen doch beides Leichtlauföle sein? Vielen Dank, K. Jansen |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Ein klassisches "Leichtlauföl" ist nicht nur deswegen ein Leichtlauföl, weil es eine niedrige Viskosität hat! Leichtlauföle beinhalten in der Additivierung auch "Friction Modifier", die die Reibkraft des Öles in sich und an den Kontaktflächen vermindern. Daher ist bei gleicher Viskositätsannahme mit AeroSynth-Competition die erreichbare Spitzendrehzahl höher. i. A. W. Frings |
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| (630) Leichtlauföle Competition / Aerosynth 3 klaus Jansen (Wohnort: Bad neustadt) schrieb am Montag, 28. Mai 2007 um 22:50:26: |
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| Hallo Herr Frings, können Sie mir bitte sagen, mit welchem der beiden obigen Leichtlauföle ich eine höhere Spitzendrehzahl erreichen kann?? Vielen Dank |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Nur AeroSynth-Competition ist ein Leichtlauföl, nicht hingegen AeroSynth 3. Bei hochtourigen Maschinen macht sich der Leichtlaufeffekt von AS-Competition zunehmend bemerkbar; allerdings hat auch die Ester-Komponenten in AeroSynth 3 eine ähnliche Auswirkung. i. A. W. Frings |
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| (629) Motorüberhitzung Wuillemin (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 22. Mai 2007 um 8:35:48: |
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| Gute Tag Herr Frings Ich beziehe mich auf meine Anfrage vom 15.05.2007 (Treibstoff für OS 140 RX), respektive Ihre Antwort gleichentags und kann Ihnen folgendes mitteilen: Ich habe nun entschieden, nochmals Treibstoff aus: - 17 % Aerosynth Competition N° 2804.5 - 20 % Nitro (ca. 98.9 % Reinheitsgrad) zusammenzumischen. Der Motor hat damit bereits bei der Startvorbereitung, also nach üblichem Warmlaufen und anschliessendem kurzen Vollgas, sehr deutlich überhitzt. Habe ihn sofort angestellt. Trotzdem hat es, von weissem Rauch aus der Motorhaube begleitet, bereits fürchterlich gestunken. Ob der Motor Schaden genommen hat kann ich erst nach Ausbau und optischer Verifizierung beurteilen. Aus RC-Foren ist zu entnehmen, dass es Bundesligapiloten gibt, die diesen Motor mit 15 % Aerosynth Competition betreiben! So gesehen sollte ich mit 17 % jedenfalls auf der sicheren Seite sein. Reso-Abstimmlänge = 60,5 cm, Prop APC 17x10 Breitblatt. Wo könnte hier die Ursache liegen? Und gibt es etwas bestimmtes beim Spritmischen zu beachten? Bis jetzt hatte ich jedenfalls damit nie Probleme. Beste Grüsse K. Wuillemin |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Offenbar stimmt beim Motorbetrieb etwas nicht. Zu mager - Resonanzrohr deutlich zu kurz - mangelhafte Kühlluftzirkulation - Klopffestigkeit Methanol - Schwergang des Motors fallen mir spontan dazu ein. Bei 20 % NM empfiehlt es sich, die Verdichtung um 2/10 mm zu reduzieren. i. A. W. Frings |
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| (627) Treistoff für OS 140 RX Wuillemin (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 15. Mai 2007 um 3:14:01: |
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| Hallo Herr Frings Ich besitze einen OS 140 RX und möchte für diesen die Treibstoffmischung von: a) 18 % Aerosynth Competition 15 % Nitromethan auf allenfalls: b) 18 % Aerosynth 3 15 % Nitromethan wechseln. Prop: APC 17 x 10 Breiblatt oder APC 17 x 10 Schmalblatt Graupner Hatori ResoRohr Fragen: 1) Welche optimale Treibstoffzusammensetzung können Sie mir für diesen Motor empfehlen? 2) Welche Abstimmlänge muss ich dabei berücksichtigen? 3) Wird der OS 140 RX mit Aerosynth 3 weiterhin kraftvoll und zuverlässig laufen. Ist der Korrosionsschutz, wie beim Aerosynth Competition, gleichwertig? 4) Ist bei Aerosynth 3 mit einer gewissen Drehzahleinbusse zu rechnen und wird der Leerlauf gleichwertig bleiben? Besten Dank für Ihre Stellungnahme. Beste Grüsse. K. Wuillemin |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| ad 1) Die angegebenen Mischungen können Sie problemlos einsetzen; bei hängender Zylinderlage evtl. den NM-Anteil um 2 - 3 % erhöhen. ad 2) Bei einer Umstellung von AS-Competition auf AS 3 dürfte eine Neuabstimmung der Resonanz nicht notwendig werden. ad 3 + 4) Die Drehzahl wird aufgrund der relativ niedrigen Betriebsdrehzahl mit AS 3 etwa gleich sein. AS 3 enthält zusätzlich einen Barriere-Korrosionsschutz. i. A. W. Frings |
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| (626) Kompressormotor Hallo Herr Frings (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 14. Mai 2007 um 16:01:29: |
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| Hallo Herr Frings, ich habe in alten Modell einen Beitrag über den O. S. Super-Charger gefunden. Da ich diesen Motor "geerbt" habe, jedoch nicht gut mit der einstellung zurech komme, würde mich intessieren, welchen aktuellen Kraftstoff (mögl. fertig) Sie empfehlen. Des weiteren wüßte ich gerne, woran die damals neuste Membrane zu erkennen ist. Im Dank voraus, H. Sturm |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Wie im Beitrag geschrieben, etwa 17 % Öl und 17 - 20 % Nitromethan verhelfen dem Motor zu passablem Lauf. Als Fertigkraftstoff können Sie Titan SX 20 verwenden. Die letzte Membranenmodifikation war eine glasklare Membrane mit 2 oder 3 konzentrischen Ringen. i. A. W. Frings |
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| (625) Honda-Kolbenring Walter Meixner (Wohnort: Trier) schrieb am Montag, 14. Mai 2007 um 10:28:39: |
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| Herr Frings, zwar Off-topic, aber als Schmierstofffachmann und Oldtimer-Besitzer sind Sie vielleicht ein Ansprechpartner. Ich restauriere Honda Motorräder aus den 60-er Jahren. Dabei taucht immer wieder der Begriff "Minutenring" auf. Die Irritation ist, dass es unterschiedliche Meinungen dazu gibt. Die eine Fraktion spricht dabei von einer speziellen Beschichtung der Anlauffläche, andere meinen, daß dies mit dem Winkel der Anlauffläche zusammenhängt. Letzteres wird wiederum auch als Maßnahme zur verbesserten Ölabstreifung diskutiert. Für weiter führende Hinweise wäre ich dankbar, Gruß Walter Meixner |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Minutenringe (M, SM) sind Kolbenringe, die aufgrund schräg geschliffener Anlauffläche oder einer Fase (IF) schneller einlaufen. Andere Verfahren sind das poröse Beschichten der Lauffläche mit z. B. Molybdän (Flammspritzen) oder simpel bei Modellmotoren mit lediglich nicht überschliffener Oberfläche. Nicht zu verwechseln mit Nasenringen, die zur verbesserten zusätzlichen Ölabstreifung Verwendung finden. Die unsymmetrischen Bauarten haben eine Einbaumarkierung, die zum Kolbenboden zeigt. Honda hat damals lediglich den obersten Kolbenring mit leichter Schrägung und Hartverchromung eingesetzt, darunter waren normale Rechteckringe montiert. i. A. W. Frings |
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| (623) Druckregler für Viertakter Dirk Anno (Wohnort: 50259 Pulheim) schrieb am Sonntag, 6. Mai 2007 um 10:54:07: |
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| hallo lieber herr frings, ich möchte gerne einen druckregler von webra an meinem saito 125a anschließen (hubschrauber), leider ist mir noch nicht ganz klar, wie ich das mit dem druckanschluß vom kurbelgehäuse machen soll. über eine kurze hilfe würde ich mich sehr freuen! beste grüße |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Vermutlich meinen Sie die Membranansteuerung für Kraftstoffförderung? Der Anschluß für die Pumpmembrane muß an einer im Betrieb hoch gelegen Stelle des hinteren Kurbelgehäuses erfolgen. Die Serien-Kurbelgehäuseentlüftung darf nicht verschlossen werden. Wie sich diese Kombination in der Praxis bewährt, kann ich nicht sagen, da ich solche Umbauten bisher nicht gemacht habe. i. A. W. Frings |
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| (622) Schaden bei Einlaufen eines Webra 70F mit Aerosave Dominik Dapprich (Wohnort: 56477 Rennerod) schrieb am Freitag, 4. Mai 2007 um 16:32:43: |
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| Hallo Herr Frings, Herr Höhn vom deutschen Webra Service hat mir vorgeschlagen, einen Webra Speed 70F zur Inaugenscheinnahme an Sie zu senden. Könnte ich das machen? Lt. seiner Aussage ist der Motor im Einlaufprozess beschädigt worden, Resultat ist ein Spiel Kurbelzapfen - Pleuel von ca. 0,05mm, konische Zapfenform sowie "unkorrekte" Einlaufspuren in der Garnitur. Ich mach die Modellfliegerei jetzt schon ziemlich lange (fast 30Jahre) und möchte das so einfach nicht hinnehmen. Der Motor wurde mit Methasynth 115+8 (Aerosave Öl), dem ca. 2 Prozent Rizinus im ersten Liter beigefügt wurden im Flugzeug einlaufen lassen, und definitiv nicht im Standgas tuckern lassen sondern nach den ersten 15 Minuten mit wechselnden Drehzahlen in die Luft befördert. Der Motor fiel durch deutliches Pleullagerspiel im warmen Zustand auf, und nach etwa 30 Minuten Laufzeit liess sich kein Leerlauf mehr einstellen, die Kompression war im warmen Zustand fast nicht spürbar. Insgesamt wurden vielleicht 1,5L Sprit verbrannt. Habe ich wirklich etwas gravierend falsch gemacht? Vielen Dank! |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Für Kleinmotoren rechnen sich Gutachten in der Regel nicht. Die nach Aufwand berechneten Kosten beginnen in einfach gelagerten Fällen bei etwa € 250,- + 19 % USt. Wenn Sie MethaSynth 115+8 in der alten Variante (2816) Rizinusöl zugegeben haben, wurde damit die Verschleißschutz-Additivierung unwirksam. Kommt es dann in irgendeiner Betriebsphase zur Mangelschmierung inform durchbrochenen Schmierfilms, steigt der Abrieb extrem an. Der neuen Variante MS 115+8 (2817) darf kein Rizinusöl u. a. wegen Unverträglichkeit des darin enthaltenen Schmieröls zugegeben werden. Rizinusöl verschiebt die Polarität des Kraftstoffs. Aufgrund der sich unkalkulierbar verändernden Kapillarwirkung verschlechtert sich das Schmierverhalten in Gleitlagerbereichen mit engen Radien. i. A. W. Frings |
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| (621) RC-Heliforum Bericht Aerosynth und Yamada Freidl Thomas (Wohnort: 83209 Prien) schrieb am Freitag, 4. Mai 2007 um 10:23:49: |
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| http://www.rc-heli.de/board/index.php?topic=62475.0 hier können Sie mal nach lesen |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| (620) siehe vorherigen EIntrag im Forum Freidl Thomas (Wohnort: 83209 Prien) schrieb am Freitag, 4. Mai 2007 um 10:15:29: |
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| Hallo Herr Frings, kann ich Sie telefonisch erreichen? Oder könnten Sie mich kurz anrufen, dann kann ich Ihnen besser die Geschichte SChildern. Tel. 08051 3516 Mit freundlichen Grüßen Thomas Freidl |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Der telefonische Beratungsservice ist Dienstags 9:00 - 11:00 Uhr (12 ct/min.) und von 18:00 - 20:00 Uhr (6ct/min.) unter der Servicenummer 0700-00771133. i. A. W. Frings |
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| (619) EILT Aerosynth 3 (Sprit von Spritonline.de) Motorschaden Yamada ST 91 RR Thomas Freidl (Wohnort: 83209 Prien) schrieb am Donnerstag, 3. Mai 2007 um 17:54:28: |
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| Hallo Herr Frings, Herr Küppers von Spritonline sagte ich soll hier mal reinschreiben. Also: Ich habe mir kürzlich einen Neuen Yamada ST 91 RR mit hatori-Dämpfer für meine Hirobo Freya gekauft. Und letzte Woche 10 Liter von Spritonline (15 % Nitro und 15 % Aerosynth3) gekauft. Heute war ich beim Fliegen und hab ca. 4 Tankfüllungen verflogen (insgesamt ca. 8 bis 10 Liter - vorher 2 andere Spritsorten). immer noch eingestellt, wobei ich immer auf eine deutliche Rauchfahne geachtet hab und die war auch gegeben. Beim 5. Flug hat motor aufeinmal leistung verloren. Ich bin dann sofort gelandet und der motor ging plötzlich aus. Ich drehte die kerze Raus (Enya 4) und stellte fest, dass diese kaputt war. Ich hab eine neue OS 8 reingedreht und nach etwas startschwierigkeiten sprang der motor dann doch wieder an. ICh flog weiter und wieder das gleiche wie oben. Ich hab dann nochmal versucht den Motor zu starten, aber er lies sich kaum mehr mit dem Starter durch drehen. Irgendwas ist da jetzt kaputt. Er lief doch vorher gut. OK. er saute mir den ganzen Heli recht ein (alles voll so rot-gold-braun-gemisch) Der Motorenlieferant sagt es liegt am Öl das ist nicht gut für diesen Motor. Es wird Coolpower empfohlen. Er hat auch schon von anderen gehört, dass es mit Aerosynth laufprobleme gibt. Ich hab den Motor zwischenzeitlich ausgebaut.er lässt sich immer noch sehr schwer drehen. Ich hab auch leichte rieven am kolben und es sind so ablagerungen (spänchen) im Motor (hab deckel abmontiert. Können Sie mir bitte sagen was da los ist? Mit freundlichen Grüßen Thomas Freidl |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Wenn der Motor mit 15 % AeroSynth 3 gefressen hat, muß er erheblich zu heiß geworden sein, so daß der Schmierfilm durchbrochen wurde. Hilfreich wären genauere Angaben zu der Aussage, daß AeroSynth 3 nicht für Yamada-Motoren geeignet sein soll. Wir würden das mit dem Motorenlieferanten gerne klären. i. A. W. Frings |
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| (618) Methanolzusatz für Benzinmotor Sperner Andreas (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 29. April 2007 um 8:59:38: |
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| Hallo Hr.Frings! Meine Frage bezieht sich auf Methanol. Da ich Oldtimermotorradrennen fahre wollte ich fragen ob denn eine Umstellung meiner Morini auf Methanolbetrieb ohne großen Aufwand möglich wäre, dass hier dann fast der doppelte Verbrauch ansteht weiß ich. Hauptsache ist ob der Bleiersatz auch in Methanol eingesetzt werden kann und würde nur etwas Methanol im Benzin etwas bringen? Schonmal vielen Dank für Ihre Bemühungen. mfG Andreas Sperner |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Im Beitrag Nr. 469 finden Sie weiterführende Angaben zum Benzin-/Methanolbetrieb. i. A. W. Frings |
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| (617) Pleuelwechsel N.Matz (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 24. April 2007 um 15:09:10: |
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| Hallo Herr Frings Es wird in der Car-Szene immer wieder diskutiert, ob es sinnvoll ist, nach dem Einlaufvorgang das Pleuel zu wechseln. Wie ist ihre Meinung dazu ? |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Wenn der Motor richtig eingefahren wird, dann ist der Pleuel anschließend noch heil und braucht selbstverständlich nicht gewechselt - und wiederum eingelaufen - zu werden. i. A. W. Frings |
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| (616) OS FS 91 Surpass Grundeinstellung Vergaser Harald hekerle (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 23. April 2007 um 23:57:22: |
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| Guten Abend Ich habe einen gebrauchten OS 91 SF Surpass 1.Generation und möchte die Grundeinstellung des Vergasers vornehmen. Ich habe schon eine neue Kerze probiert jedoch erhöht sich der Leerlauf nach ca 5 sec. ein wenig. Ich benutze einen Sprit mit 12,5% Nitro und 17% ÖL und habe zusätzlich eine Gloweinrichtung verbaut die den Leerlauf "weicher" machen sollte. derzeitige Latten im Programm 14x7 oder 14x8 oder 13,5x8 ist für eine Pitts. wie soll Ich Einstelltechnisch vorgehen? lg Harald |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Vergaser werden grundsätzlich von der fetten Seite her eingestellt. Der FS 91 hat einen Gemischregelvergaser, bei dem sowohl das Teillastgemisch als auch das der Hauptdüsennadel wechselseitig in Beeinflussung stehen. i. A. W. Frings |
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| (615) Webra 55 P5 vs. OS max sx Hyper Jens Thiessen (Wohnort: 25761-Büsumer Deichhausen) schrieb am Freitag, 20. April 2007 um 11:32:03: |
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| Hallo Herr Frings, haben Sie einen Vergleich des Webra 55P5 und des OSMax SX Hyper? Es wird immer wieder von Einstellschwierigkeiten des Webras geschrieben, können Sie das bestätigen? Können Sie eine Empfehlung für die Einstellung des Webras geben? Danke Gruß Jens Thiessen |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Ich habe beide Motoren nicht selbst in Betrieb. Probleme bei der Vergaserjustage ergeben sich verstärkt, wenn die Kraftstoffviskosität besonders niedrig ist, oder wenn der Motor konstruktivbedingt mehr Nitromethan benötigt, als er bekommt. i. A. W. Frings |
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| (614) Kurbelwellenzapfen Norbert Matz (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 19. April 2007 um 21:52:25: |
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| Hallo Herr Frings Woran liegt es das bei vielen Carmotoren der Kurbelwellenzapfen schneller verschleißt als die doch weichere Bronzebuchse im Pleulauge. Gruß N.Matz |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Daß der Hubzapfen im Vollschmierungsbereich einem stärkeren Verschleiß unterliegt, kann ich nicht bestätigen. Anders ist es im Mischreibungsbereich. Lagerbronze enthält Materialien, die bei Abrasion eine gewisse Notschmierung gewährleisten. Dies führt dazu, daß die Metallan- und abtragungen wechselseitig verlaufen und sich dabei das elastischere Büchsenmaterial leichter deformiert als der Stahlzapfen. Das war früher, als noch Bleibronze verwendet wurde, umgekehrt. Die Aussage bezieht sich aber nur auf aufgetretene Mangelschmierung. Hinzu kommt auch, daß die Büchsenfläche punktuell großflächiger belastet wird als die Zapfenfläche und zudem deren Kühlung erheblich besser ist. i. A. W. Frings |
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| (613) Rhizinus Maier Dieter (Wohnort: BY) schrieb am Donnerstag, 19. April 2007 um 18:57:28: |
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| Überall lese ich, das Rhizinus extrem gut schmiert und deshalb auch in Synthetikölen zugefügt wird. Warum sollte das dann ausgerechnet bei Euren Aero Ölen nicht gut sein? Vielen Dank im Voraus für eine erschöpfende Auskunft. Dieter Maier |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Weil die Öle von FES durch Rizinusöl schlechter werden beziehungsweise damit nicht mischbar sind. Die Schmierstofftechniker haben sich schon etwas dabei gedacht, als die diversen AeroSynth-Syntheseöle entwickelt wurden. Es wäre leicht und billig gewesen, das "gute" Rizinusöl zuzusetzen, denn dessen Rohstoff-Kostenfaktor liegt bei lediglich 40 %. Aber so etwas entspricht nicht der Philosophie von Spitzenqualität. i. A. W. Frings |
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| (612) Beschaffung Zahnriemen Roland Schüler (Wohnort: 44575 Castrop-Rauxel) schrieb am Donnerstag, 19. April 2007 um 17:16:34: |
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| Guten Tag Herr Frings,vielleicht können Sie mir mit einer Auskunft weiterhelfen. Ich habe vor kurzem einen in jeder Beziehung neuwertigen, äußerst gepflegten Webra T4-90 ersteigert. Er hat eine bemerkenswert hohe Kompression(offensichtlich kein Druckverlustüber einen undichtenDrehschieber, nichts pfeift), was er aber nicht hat, ist ein Zahnriemen. Hätten Sie einen Hinweis, wo bzw. bei wem ich einen solchen erwerben könnte? Worauf soll ich achten,wenn ich ein Fremdfabrikat verwende(Maße, Material, Zahnform etc.)? Bedanke mich, mit freundlichen Grüßen, Roland Schüler | |||
| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Bei meinem damaligen T4 habe ich den Zahnriemen durch ein baugleiches Ersatzteil für einen Elektrohobel ersetzen können. Leider habe ich aber keine Unterlagen mehr über den Typ. Jedenfalls sind es Standard-Zahnriemen. Damals waren Zahnriemen aus schwarzem Material im Umlauf, die mit synthetischen Ölen unverträglich reagierten. i. A. W. Frings |
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| (611) Zusatzfrage (610) Lang & Reuchlin Motore Werner Franz (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 16. April 2007 um 22:31:07: |
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| Hallo Herr Frings, ich hätte noch eine zusätzliche Frage bezüglich dem Boxermotor Lang & Reuchlin: In welcher Ausgabe von Modell haben Sie darüber berichtet? Würde mich sehr für diesen Artikel interessieren, da ich vor kurzem diesen Boxermotor gebraucht gekauft habe. mfg Werner Franz |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Der Artikel steht in FMT 438. |
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| (610) Lang & Reuchlin Motore Dieter Schüler (Wohnort: Bad Neustadt) schrieb am Samstag, 14. April 2007 um 21:29:28: |
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| Hallo Herr Frings, ich habe zufällig Ihren Beitrag in Modell über den Boxermotor von Lang & Reuchlin gelesen. Ich suche dringend für diesen Motor ein Flatterventil. Wissen Sie eine Bezugsquelle? Viele Grüße, Dieter |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Hier hilft wohl nur noch die Suche nach zufälligen Restbeständen. i. A. W. Frings |
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| (609) Aerosynth 9% in 16% Nitro Stephan Seidensticker (Wohnort: 31224 Peine) schrieb am Samstag, 14. April 2007 um 13:06:10: |
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| Hallo ich habe 5L Nitro 16% mit 9% Aerosynth reicht der Anteil an Aerosynth aus für 2,5ccm und 3,5ccm Motoren?.Gruß Stephan | |||
| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Der notwendige Schmierstoffanteil im Kraftstoff kann verbindlich nur vom Motorenhersteller, nicht vom Schmierstoffhersteller angegeben werden. 9 % Öl ist extrem wenig. Wir empfehlen einen Ölanteil von mindestens 15 %. i. A. W. Frings |
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| (608) Wankelmotor Alex Lennartz (Wohnort: 50127 Bergheim) schrieb am Montag, 2. April 2007 um 20:38:31: |
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| Guten Tag Herr Frings, können Sie schon etwas zum Laufverhalten (i. e. Vergaser) des neuen OS-Wankelmots sagen? mfg Alex Lennartz |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Ein Testmotor soll unterwegs sein; eigene praktische Erfahrungen liegen noch nicht vor. i. A. W. Frings |
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| (607) Kühlrippen Car-Mot Karsten Klotz (Wohnort: NRW) schrieb am Sonntag, 1. April 2007 um 19:15:18: |
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| Hallo, ich habe die Möglichkeit, Kühlköpfe aus dem Vollen zu fräsen. Leider ist aber der Erfolg nicht so wie erwartet. Meiner Logik nach müsste der Mot, wenn ich die Rippenfläche verdoppel, bei halbem Winddurchsatz gleich gekühlt werden. Klappt aber nicht, die Überhitzungsprobleme bleiben. Warum klappt das nicht? Im Voraus vielen Dank an die Fachleute, K. K. |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Der passive Wärmetransfer durch das Medium Aluminium geschieht relativ langsam. Bei hoher Wärmemengenproduktion reicht dieser Wärme-Abtransport zu den weitflächigen Enden der Kühlrippen nicht aus, es entsteht ein Wärmestau. Daher müssen Motoren mit hoher Verlustwärme immer verstärkt von innen (durch den Kraftstoff) gekühlt werden. i. A. W. Frings |
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| (605) Antwort auf die Frage von Markus K Torben Matz (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 1. April 2007 um 8:40:49: |
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| Markus mit deiner Frage bist du hier nicht ganz richtig. Versuche es mal bei www.rc-independent.com | |||
| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Na, wenn das kein Service ist! | |||
| (604) Kupplung umrüsten Markus K. (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 31. März 2007 um 13:40:26: |
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| Hallo Herr Frings. Ich habe einen Carson Stormracer2.Der Motor hat eine zweibacken Fliehkraftkupplung von Werk aus drin.Ich möchte aber auf eine dreibacken Fliehkraftkupplung umrüsten.Wie baut man die Kupplung um? M.f.G. Markus K. |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| (602) Modellmotoren-praxisnah Norbert Matz (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 30. März 2007 um 17:43:39: |
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| Hurra das Buch ist endlich da. | |||
| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| (601) Re - Unwucht Martin Huber (Wohnort: 76571 Gaggenau) schrieb am Mittwoch, 28. März 2007 um 15:28:29: |
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| Sehr geehrter Herr Frings, zu dem Umbau ist mir etwas eingefallen. Könnte man den Motor nicht original belassen ( Heckauslass ) und statt dessen einen großen 180° - Bogen als Krümmer verwenden ? Oder hätte diese Variante zu viel Leistungsverlust gegenüber einem geraden Krümmer ? Vielen Dank |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Jede Umleitung schnell strömender Gase bringt einen Leistungsverlust mit sich. Bei guter Feinabstimmung dürfte dies aber die bessere Lösung sein. i. A. W. Frings |
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| (600) Lagerspiel,Unwucht durch Wangenerleichterung Martin Huber (Wohnort: 76571 gaggenau) schrieb am Dienstag, 27. März 2007 um 12:06:19: |
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| Sehr geehrter Herr Frings, habe gestern einen ersteigerten Motor OS 91 VR-DF ( Impeller ) erhalten,welcher auf Marinemotor umgebaut wurde. Man hat hierzu Kopfteile vom 13ccm OS - Marinemotor verwendet und die Kurbelwelle wurde um 180° versetzt eingebaut. Nun aber hätte das Kolbenhemd Feindberührung mit der Kurbelwange. Darum hat der Umbauer,angeblich ein amerikanischer Motorenguru ( John Ackermann ),an der Kurbelwange einiges abgeschliffen,damit das nicht passiert. Seitlich betrachtet ist der Materialabtrag sichelförmig,ca.7mm breit und mittig ca.3mm hoch.Hab das abgeschliffene Volumen mit Knetmasse ermittelt und daraus eine Kugel geformt. Das Volumen der Kugel (11mm Dm ),umgerechnet in Stahl,ergibt ein fehlendes Gewicht von 5,5g. Der Schwerpunkt der Sichel,( ermittelt mit eine Modell aus Papier,auf einer Messerkante ), liegt ca.4mm,von außen her. Bei einem Wangenradius von 17,2mm,läge der Massenschwerpunkt nun bei 13,2mm. Nach meiner Rechnung ergäbe das eine Wucht von 385N bei 22ooo / min. Wäre diese Unwucht noch akzeptabel oder sollte man besser versuchen einen Ausgleich zu schaffen ? Meine letzte Frage bezieht sich auf das Pleuellagerspiel bei diesem Motor. Meineserachtens ist das Lagerspiel viel zu groß.Ich habe 0,07mm ermittelt. Das Pleuelauge ist im OT - bereich nur 1/100mm größer,als quer gemessen. Im UT - bereich erkennt man noch die Honspuren. Der Kurbelzapfen ist nur minimal unrund. In die Lagerbüchse ist eine schraubenförmige,etwa 0,1mm breite Nut,mit einer Steigung von etwa 2mm eingearbeitet.Diese trifft mittig in die Schmierbohrung,welche durch das Pleuel führt. Diese Ausführung sehe ich zum ersten Mal. Handelt es sich hierbei nun um einen Sonderfall,wegen der hohen Drehzahl oder ist das Lager verschlissen ? Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit, Martin Huber |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Das Verändern des Ausgleichgewichtes erhöht die schädliche Unwucht deutlich. Da ein einzylindiger Motor nicht vollständig ausgleichend wuchtbar ist, gibt es auch keinen definitven Wert, wie das Schwundgewicht zu kompensieren wäre. Bei gleitgelagerten Motoren liegt das typische Lagerspiel des Pleuelfuß um 0,03 mm, bei extrem hochdrehenden Motoren geht das konstruktive Maß bei Ausnahmen bis auf 0,05 mm. 0,07 mm ist entschieden zu hoch, da sich dann kaum noch ein tragfähiger hydrodynamischer Schmierfilm aufbauen kann. i. A. W. Frings |
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| (599) Viertakter mit 25% Nitro DirkAnno (Wohnort: 50259 Pulheim) schrieb am Montag, 26. März 2007 um 21:44:18: |
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| Hallo Herr Frings, kann ich ohne weiteres meinen OS 91 Viertakter mit 25%Nitro und 17% Oelanteil befeuern (Hubschrauber)? Vielen Dank im voraus. Mfg Dirk Anno |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Bei diesem hohen NM-Anteil muß zwingend die Verdichtung reduziert werden. Zu beachten ist auch der Korrosionsschutz, da bei der Verbrennung der Anteil der Salpetersäure ansteigt. i. A. W. Frings |
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| (598) Buch-Tipp: Modellmotoren - praxisnah Wilhel Resl (Wohnort: 91720 Absberg) schrieb am Montag, 19. März 2007 um 19:37:49: |
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| Hallo, für alle die schon lange darauf warten und wissen wollen wann das neue Buch erscheint habe ich mir erlaubt folgenden Anhang hier herein zu setzen. 3) Buch-Tipp: Modellmotoren - praxisnah ======================================== Die Funktionsweise eines Verbrennungsmotors erschließt sich selbst ambitionierten Modellbauern nicht ohne Weiteres. Doch mit dem richtigen Hintergrundwissen können Technik-Begeisterte ihre Aggregate nicht nur leichter verstehen - sie werden diese infolgedessen auch erfolgreicher bedienen. Mit "Modellmotoren - praxisnah" bildet Modellmotoren-Spezialist Werner Frings die gesamte inhaltliche Breite dieses spannenden Themas auf dem letzten Stand der Technik ab. Auf über 200 Seiten bietet dieses neue Standardwerk fundiertes Technik-Wissen, das nicht nur Modellbauern, sondern auch theoretisch Interessierten das "unbekannte Wesen" Verbrennungsmotor auf verständliche und stets nachvollziehbare Weise näher bringt. Durch seinen beruflich bedingten, nahezu täglichen Umgang mit Modellmotoren und deren Zubehör - gepaart mit der Leidenschaft des anspruchsvollen Modellfliegers - gelingt es Frings, neben der detaillierten Beschreibung aller funktionellen Zusammenhänge immer auch den praktischen Umgang mit Modellmotoren in den Vordergrund zu stellen. "Modellmotoren - praxisnah" schärft den Blick für Ursache und Wirkung. Das Buch hilft dabei, Probleme zu vermeiden, bevor sie entstehen. Denn wer das "Warum" versteht, kann sich in die Materie hineindenken und dadurch letztlich Bedienungsfehler vermeiden. Kurz gesagt: Wer Interesse an Modellmotoren hat, wird Freude an diesem Buch haben. Das Fachbuch "Modellmotoren - praxisnah" erscheint im März 2007. Bestell schon jetzt Dein persönliches Exemplar direkt unter: https://www.alles-rund-ums-hobby.de/openstore.htm?LF_B_MB,10664 |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| (597) 4-Takt-Modelmotor, Sumpfschmierung Rainer lodes 65 (Wohnort: 66482 Zweibrücken) schrieb am Montag, 19. März 2007 um 18:30:20: |
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| Hallo Herr Frings, kennen Sie 4-Takter mit Sumpfschmierung oder wie könnte ich einen umbauen auf Sumpfschmierung. Mit welchem Öl sollte ich anfangen. Für die Ventile würde ich einen kleinen Klimmzug machen. Vielen Dank, Rainer Lodes |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Der Kavan FK 50 hat Naßsumpfschmierung. Eine kleine Kolbenpumpe spritzt Öl aus dem Wannensumpf in Richtung Kolbenboden. Dem Kraftstoff ist nur noch 2 % Öl zuzumischen. Hier ist ein hochviskoses Öl mit hoher Neutralisationsfähigkeit sinnvoll, zum Beispiel AeroSave. i. A. W. Frings |
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| (596) Rizinusöl Wilhelm Resl (Wohnort: 91720 Absberg) schrieb am Montag, 19. März 2007 um 18:23:36: |
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| Hallo Herr Frings, zunächst besten Dank für die schnelle beantwortung meiner Frage im Forum. Ich betreibe meine Motoren seit Jahren mit Aerosynth2 und bin damit sehr zufrieden. Muß noch dazu sagen, das ich meine RC-CAR-Motoren mit Aerosynth2 (8%) und Rizinusöl (2-3%) betrieben habe und nicht wußte das man kein Rizinusöl dazumischen darf. Das ganze war anfang der 90er Jahre. Trotzdem konnte ich nichts negatives feststellen. Mein Rex Buggy-Motor hat das ganze ca. 50 Std. überlebt bis die Laufgarnitur hinüber war und das trotz hoher Drehzahlen und hoher thermischer Belastung. Hatte damit niemals Korrosionspropleme selbst bei der Lagerung über den Winter meines 1:8 Glattbahner-Motors ohne zusätzliche nachkonservierung. Möchte dieses Jahr auch mal Aerosynth3 testen. Gibt es einen Zusatz käuflich zu erwerben, damit ich mein Synthetik-Öl B11/150 von Höchst veredeln kann und somit noch aufbrauchen kann, denn die 2-3 Liter hätte ich ungern entsorgt? Habe es früher wie viele andere FSR-Rennbootfahrer mit einer Mischung von 7,5-10% B11 und 5-7,5% Rizinusöl gemischt und nach jeder Fahrt den Motor mit WD-40 konserviert, da die Motoren sonst von heute auf Morgen verrostet wären. Bin kürzlich zufällig über diesen Bericht gestolbert und mich hätte speziell die Aussage über das Verhalten von Rizinusöl bei so hohen Themperaturen interessiert. Können Sie diese Schilderung bestätigen oder ist es eher unglaubwürdig? Siehe Anhang unten!!! Besten Dank im voraus. Mit freundlichen Grüßen Wilhelm Resl Hallo Freunde, Als Verfechter von Rizinusöl muß ich jetzt auch noch etwas dazusenfen. Und zwar einen Auzug aus einer Übersetzung aus dem amerikanischen RC-Modeller. und da wird geschrieben: ....die Flüssigkeit die als Schmierstoff dienen soll, muß ausreichend polar sein, um bewegte Flächen zu benetzen. Außerdem muß ein hoher Widerstand gegen Verkochen und Verdampfen bei den Einsatztemp. gegeben sein. ... ..Rizinusöl erfüllt für Modellmotoren alle diese Anforderungen mit einer Einschränkung, es ist thermisch unstabil. Diese unübliche Unstabilität ist aber gerade der Grund für die hervorragenden Schmierungseigenschaften von Rizinusöl bei Temperaturen, bei denen andere Schmierstoffe, z.B. Synthetiköle schon nicht mehr einsatzfähig sind. Rizinusöl ist eine etwa 87%ige Triglyzerin-Rizinolein-Säure, die deshalb einzigartig ist, weil sie eine Doppelbindung an der neunten Position und ein Hydroxil an der elften Position besitzt. Steigt die Temperatur, verliert die Säure ein Molekül Wasser und wird ein "trockenes Öl. Rizinusöl hat hervorragende Lagerstabilität bei Raumtemperatur, bei höheren Temperatuten polymerisiert es jedoch rasch. Bei der Polymerisation formt es noch schwerere Öle, die reich an Estern sind. Diese Ester beginnen nicht einmal sich zu zersetzten, bevor die Temperatur 340° erreicht. Rizinusöl formt dann riesige Molekülstrukturen bei diesen für uns relevanten Temperaturen - in anderen Worten, bei steigender Temperatur wandelt sich Rizinusöl in einen noch besseren Hochtemperatur-Schmierstoff um. Leider ist ein Endprodukt diese Prozesses die sogenannte Ölkohle. Der Anwender kann also nicht alles haben, gute Schmiereigenschaften und auch bei hohen Temperaturen einen sauberen Motor. Ein denkbarer Kompromiss wäre die Beimengung von polyalkylem Glykol wie z.B. Union Carbide UCON oder MA731. Eine solche Mischung besitzt synergetische Eigenschaften, also bessere Eigenschaften, als die Einzelkomponenten. Ein weiterer Hinweis: Rizinusöl kann durch geringe Zugabe von Vitamin E (gegen das Verglasen = Ölkohle) stabilisiert werden, machen Sie es jedoch zu stabil, verliert es seine unüblichen Hochtemperatur-Schutzeigenschaften. Rizinusöl besitzt weitere einzigartige Eigenschaften: Es ist hoch polar und hat große Affinität für Metalloberflächen (es mag Metall). Es hat eine Flammpunkt von nur 230°, Aber sein Brennpunkt ist etwa 450° . Das ist unüblich verglichen mit polyalkylen Glykolen, deren Flammpunkt zwischen 175 und 205° C liegt und die einen Brennpunkt von nur 290° besitzen. Praktisch alle üblichen Synthetiköle verbrennen also im Brennraum, wenn der Motor (zu) mager eingestellt wird. Rizinusöl verbrennt nicht, es verändert sich eben zu mehr und mehr komplexeren Formen. Synthetiköle kochen an der Zylinderwand leicht über ihrem Flammpunkt. Das Gleiche kann am Kolbenbolzen eintreten.Synthetiköle versuchen darüber hinaus, sich in ihre Ausgangsmaterialien zurück zu verwandeln, üblicherweise in Ethylenoxid, komplexe Alkohole oder andere weniger geeignete Schmierstoffe. Dies geschieht sehr schnell, wenn die kritische Temperatur überschritten ist.(Unzippering) Der Anwender hat also die Wahl: Synthetiköle verbrennen oder verdampfen bei (zu) magerer und somit heißer Moteoreinstellung, Rizinusöl zerfällt in eine Reihe von Estern mit besten Schmiereigenschaften -hinterläßt jedoch unschöne (aber eigentlich unkritische) Rückstände am Motor....... Und zum Schluß steht dann noch, daß Synthetiköle durchaus ok. sind, wenn ihre Einschränkungen beachtet werden, und daß eine Mischung aus beiden Ölen eine gute Kombination darstellt. Ich persönlich fliege z.B. einen Motot seit mehr als 25 Jahre mit Rizinus, und er ist immer noch nicht braun. Rost im Motor kommt dabei nicht vor. An alle Synthetikler die Erinnerung: Der Text ist nicht von mir! |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Die Modellmotorenöle von Fuchs enthalten ein Notlaufadditiv. Dies wird nur dann wirksam, wenn der Schmierfilm durchbrochen wird, es also zu Metall-auf-Metall-Kontakt kommt. Im optimalen Vollschmierbereich bewirkt es nichts. Das ist sinnbildlich vergleichbar bei einem Auto mit (oder ohne) Airbags; wenn es nie knallt, bleiben sie wirkungslos. Zu bedenken ist aber, dass bei Hubkolbenmotoren vor allem die kritische Zone des oberen Totpunkts immer im Mischreibungsbereich läuft (bei Viertaktern auch Teile des Ventiltriebs), da dort kein hydrodynamischer Schmierfilmaufbau möglich ist. Rizinusöl ist ein natürlicher Ester. Der unterläuft die Spaltbarkeit des Notlaufzusatzes, und dieser wird nicht freigesetzt. Das ist dann im Prinzip ein Öl wie das ehemalige AeroRun-In, da war nur Korrosionsschutz drin. Einfache Additive, die man einem Grundöl beimischt, gibt es nicht als "Fertigmischung". Zudem ist das Einbringverfahren sehr aufwendig; zum einen muss die Ölcharge auf über 70 °C erhitzt werden, ein anderer Teil wird - beziehungsweise wurde - eingegast. Die neue FES-Ölgeneration besteht aus völlig neuen Rohstoffkombinationen und ist bezüglich der (Hochtemperatur-)Eigenschaften und der starken Polarität extrem positiv in allen Eigenschaften. Aufgrund seiner recht heiklen Zusammensetzungen wurden die Mischungsverträglichkeiten bis an die Grenzen ausgereizt, daher besteht hohe Gefahr von Emulsionsbildung, wenn Fremdöle hinzukommen. Die grundsätzlichen Schmiereigenschaften von (frischem!) Rizinusöl sind nicht schlecht. Rizinusöl ist polar, was die Benetzung nichtkapillarer Schmierflächen begünstigt. Es ist auch relativ temperaturfest. Nachteil ist neben der niedrigen Kapillarität (schlecht z. B. für gleitgelagerte Pleuel) die geringe Alterungsstabilität und die starke Rückstandsbildung. Der zitierte Beitrag ist stellenweise falsch. Selbstverständlich altert Rizinusöl auch bei Raumtemperatur (sonst würde es nicht verharzen). Der Temperaturverlauf zur Zersetzung beginnt wesentlich (>100 °C) früher. Natürlich verbrennt Rizinusöl ebenfalls - wie jedes Öl - teilweise im Brennraum. Der thermische Zerfall entsprechend additivierter Syntheseöle erfolgt über einen Zeitraum von mehreren Minuten und spielt somit im Tausendstel-Sekunden-Bereich eines Arbeitstaktes keine Rolle. Die Güte des Schmieröls ist am Auspuffauswurf zu erkennen: Je mehr das Modell verschmiert ist, desto besser ist die Temperaturstabilität. - i. A. W. Frings |
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| (595) West Eurotec 50V1 bzw. Webra Christian Klotzbücher (Wohnort: 86830 Schwabegg) schrieb am Montag, 19. März 2007 um 16:41:42: |
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| Hallo Herr Frings, ich habe seit kurzem o.g. Motor in einem Speedmodell Magnum R. Da das Modell über kein Fahrwerk verfügt und auf dem Bauch gelandet werden muß, ist es erforderlich den Motor vor dem Aufsetzen abzustellen, was mir trotz vollständig geschlossener Drossel nicht gelingt. Ich habe den Vergaser bereits schon mal ausgebaut und den Sockel dünn mit Silikon bestrichen, weil ich dachte daß er in diesem Bereich Falschluft zieht, aber kein befriedigendes Ergebnis erziehlt! Haben Sie eine Idee dazu? Kann ich diesen hoch drehenden Motor mit meiner 4-Takt-Mischung 17% Aerosynth3 und 10% Nitro betreiben? Herzlichen Grüße, C. Klotzbücher Hoffentlich kommt Ihr Buch bald! |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| "Eigentlich" sollte es so sein, dass bei völlig geschlossenem Vergaser der Motor ausgehen muß. Wenn sich Falschluft zwischenmogelt, klappt das aber nicht. Außer am Vergaserhals kann ebenfalls über die Einstellnadeln oder die Düsenstockverschraubung Falschluft gezogen werden. Versuch: Nehmen Sie eine Arzneispritze mit langer und dicker Kanüle. Träufeln Sie im Leerlaufbetrieb bei völlig geschlossener Drossel gezielt Kraftstoff an die relevanten Stellen. Gelangt der Kraftstoff an Stellen, an denen Luft gezogen wird, bleibt der Motor stehen. Grund könnte auch eine deutlich zu magere Leerlaufjustage sein, der Motor geht dann sehr zögerlich aus. 17 % AS 3 + 10 % NM sind selbstverständlich auch für diesen Motor gut geeignet. Da durch das NM die Vergasereinstellung fetter justiert werden kann (und muß!) ist damit das Leerlaufproblem vielleicht gelöst. i. A. W. Frings |
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| (594) Flammpunkt Wiebke (Wohnort: 99867 Gotha) schrieb am Samstag, 17. März 2007 um 23:59:19: |
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| Hallo.. Kann mir jemand sagen wie groß der Flammpunkt in C° Von Benzin, Diesel und Brennspiritus ist?? und......... Welche Verrausetzungen lassen sich über Flammpunkte eines Gemisch von entzündbaren Flüssigkeiten treffen, wenn die enzelnen Flammpunkte der gemischkomponenten bekannt sind. herzliche Grüße..;) |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| FP von Tankstellenbenzin in der neuen Alkohol-Variante um -20 °C, Dieselöl ab 55 °C, Spiritus >15 °C. Der Rest der Frage ist nicht klar verständlich, hat aber auch nichts mit Modellmotoren zu tun. Tiefgehende Information über Flammpunkte finden sich unter Raoult. i. A. W. Frings |
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| (593) Rizinusöl Wankelmotor Wilhelm Resl (Wohnort: 91720 Absberg) schrieb am Samstag, 17. März 2007 um 19:16:30: |
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| Hallo Herr Frings, hätte da mal eine Frage in Bezug auf die Kraftstoffzusammensetzung in Ihrem Buch "Modellmotoren in der Praxis"!! Weshalb empfehlen Sie auf der Seite 142 für Wankelmotoren ein Gemisch mit 2% Rizinusöl, ich dachte das währe nicht gut, vor allem beim Mischen mit Aerosynthölen? |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Aufgrund der relativ hohen Gleitgeschwindigkeit des Wankelrotors ist es vorteilhaft, wenn durch den Zusatz von Rizinusöl der Schmierstoff polarer wird, zumal diese Motoren schnell zur Bildung von Rattermarken im heißen Trochoidenbereich neigen. Die von Ihnen angemerkte Angabe bezieht sich in meinem Buch auf allgemeine Polyglykolöle. Bei allen FES Aero-Ölen wird durch Rizinusöl dessen Verschleißschutz unwirksam. Bei den neuen Schmierstoffen AeroSynth 3, Titan SX und Glissol S wird ein synthetischer Ester verwendet, der eine sehr hohe Polarität aufweist. i. A. W. Frings |
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| (592) Kraftstoff Red Alert Michael Jakat (Wohnort: 50171 Kerpen) schrieb am Samstag, 17. März 2007 um 14:47:35: |
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| Hallo, ich möchte ein Rc-Car Motor RB-V12 2.11ccm mit dem Sprit fahren den ich noch habe (Red Alert mit 14% Aerosynth3) Geht das oder hat der Sprit für diese Motoren zu viel Ölanteil. Der Hersteller empfielt natürlich seinen Sprit. Danke Gruß Michael |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Technisch gesehen spricht nichts gegen diesen Kraftstoff, im Gegenteil. Aus Gewährleistungsgründen sind die Angaben des Motorenherstellers verbindlich. i. A. W. Frings |
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| (591) Aerosynth 3 & Titan SX25 / race Thomas Falk (Wohnort: 80338 München) schrieb am Dienstag, 13. März 2007 um 0:56:44: |
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| Hallo, verträgt sich Aerosynth 3 und Titan SX25 bzw. SX25/race oder gibt es negative Reaktionen der Öle? MfG Thomas Falk |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Titan SX-Öl und AeroSynth 3 sind untereinander problemlos mischbar. i. A. W. Frings |
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| (590) Motorüberhitzung McSchweigler (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 7. März 2007 um 14:52:50: |
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| Guten Tag Herr Frings Vorweg: ich rede von einem 3.5 ccm Force Motor in einem Carson Specter 1:8 Buggy. Also ich habe natürlich auch versucht mit der Gemischschraube das Problem zu Beseitigen, jedoch läuft er dann nicht mehr so, wie er sollte (säuft fast ab bzw. keine weißblaue Rauchfahne mehr). Kurz: im jetzigen Zustand habe ich keinerlei Chance den Motor vor dem überhitzen zu bewahren, ohne ihn kurz vor die Absaufgrenze zu bringen. Mit dem anderen Benzin hat's ja schließlich wunderbar geklappt... Bitte übrigens um Verzeihung wegen der vorherigen (unklaren) Frage... Mit freundlichen Grüßen D. Schweigler |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Ich kann es nur wiederholen: Wenn Ihr Motor überhitzt, liegt es mit Gewißheit nicht am verwendeten Titan-Kraftstoff, denn hierbei sind alle Komponenten Öl - Methanol - Nitromethan von gehobener Qualität. Bei ausreichend fetter Vergasereinstellung hat der erhöhte Methanolanteil einen signifikanten Anteil an der Innenkühlung. Aufgrund unterschiedlicher Viskositätslagen muß natürlich bei einem Wechsel des Kraftstoffs die Vergaserjustage in allen Bereichen korrigiert werden. Die Abgasfahne ensteht immer bei einer unvollständigen Verbrennung. i. A. W. Frings |
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| (589) Titan race S25 bringt meinen Motor zum glühen McSchweigler (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 6. März 2007 um 18:48:37: |
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| Hallo <br><br>Also ich hab ein zimlich blödes Problem: Ich hab 2,5 L Graupner titan 25% . Jetzt musste ich aber leider feststellen, dass dieses Benzin meinen Motor (3,5ccm , Force) nach einem halben Tank (50 ml), zum überhitzen. Da das nicht am Motor, sondern am Benzin liegt, darauf bin ich nur gekommen, da ich voher Rocket Fuel (25%) von T2M getankt habe und das damit nicht ein einziges mal überhitzt ist (bei gleichen Bedingungen).<br>Jetzt wollte ich Fragen, ob es ein Additiv für das Graupnerbenzin gibt, um so zu arbeiten wie das von T2M.<br><br>Mit freundlichen Grüßen<br><br>D. Schweigler | |||
| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Vermutlich meinen Sie Methanolkraftstoff. Wenn der Motor mit diesem Kraftstoff überhitzt, läuft er zu mager. Dies wird durch den hohen Anteil Nitromethan gefördert. Oberhalb 15 % NM muß die Verdichtung reduziert werden. i. A. W. Frings |
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| (588) Webra Speed 120 Robert Hermsdorf (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 1. März 2007 um 19:49:47: |
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| Hallo! Ich fliege einen Webra speed 120 Aero in meiner Funtana mit einer 16x8 Latte. Gibt es erfahrungen zum Nitroanteil? Mit 5% ist das einstellen grausig und der Vollastbereich unbefriedigend. Habe über Aerosynth Competition nachgedacht und eine OS 4Taktkerze, soll besser gehen. MfG, Robert |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Ich habe diesen Motor nicht betrieben, höre aber häufig, daß es Laufprobleme (mit TN-Vergaser) gibt. Erhöhen Sie versuchsweise den Nitromethananteil auf 8 - 10 %. AeroSave ist für unwillig einzustellende Motoren am besten geeignet. i. A. W. Frings |
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| (587) RCV Andreas Pramesberger (Wohnort: 1210 Wien) schrieb am Donnerstag, 1. März 2007 um 13:29:26: |
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| Werter Herr Frings, gibt es Erfahrungen mit den RCV SP Motoren und dem Gebrauch reinen Syntheseöls? RCV besteht auf einem kleinen Rizinusanteil als "Detonation inhibitor". Beste Grüße aus Wien |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Mit der SP-Serie habe ich keine eigene Praxiserfahrung. Von der CD-Serie wurde ein Motor in der Erprobungsphase von AeroSynth 3 unter extremen Bedingungen auf dem Prüfstand betrieben, es gab keine Probleme mit diesem Syntheseöl. i. A. W. Frings |
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| (586) Fringsbuch Olli (Wohnort: Hamburg) schrieb am Mittwoch, 28. Februar 2007 um 1:26:29: |
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| Na, Herr Frings wie sieht es denn aus mit Ihrem? neuen Buch? Erst September, dann Februar und nun immer noch schweigen. Gerüchte verdichten sich, offenbar wird ihr Neckar-Buch nun bei Ebay der Renner? Grüße aus dem wilden Norden und nix für ungut |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Das fertige Manuskript wurde im April dem Verlag übergeben. Liefertermin bitte dort nachfragen. W. Frings |
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| (585) Moki-Sternmotor M. Schönwetter (Wohnort: 66113 Saarbrücken) schrieb am Dienstag, 27. Februar 2007 um 21:59:14: |
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| Sehr geehrter Herr Frings, ich möchte an die Einträge 465 und 459 anknüpfen. Können Sie bitte Ihre bisherigen Erfahrungen mit den Moki Sternmotoren 150ccm, 215ccm bzw 250 ccm schildern. Wie ist das Anspringverhalten, die Zuverlässigkeit ? Gab es bisher Probleme oder Schäden ? Ich danke Ihnen im voraus. MfG Martin Sch. |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Ich habe bisher nur den Motor mit 250 ccm geflogen. Betriebsverhalten in allen Bereichen makellos. In der 20. Betriebsstunde ging das Hauptlager der Kurbelwelle fest. Schnelle Garantiereparatur; Fehlerursache konnte nicht geklärt werden. Verbrennungsrückstände im Auge behalten. Ausführlicher Beitrag im Aviator-Heft. i. A. W. Frings |
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| (583) AeroSynth bei Ebay Zimmermann (Wohnort: Tirschenreuth) schrieb am Dienstag, 27. Februar 2007 um 20:22:06: |
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| Hallo Herr Frings, im Internet wird derzeit 20 Liter AeroSynth 2 versteigert. Auf dem Etikett steht aber nicht Fuchs und Graupner, sondern Mineralölwerke Wenzel & Waidmann. Ist das Originalware? Für schnelle Antwort wäre ich dankbar, G. Zimmermann |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Gemäß geschildertem Etikett ist das Öl deutlich über 10 Jahre alt und daher nicht mehr empfehlenswert. i. A. W. Frings |
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| (582) Oelgehalt bei 4Taktmotor Jos Dasbourg (Wohnort: 5488 Ehnen Luxemburg) schrieb am Dienstag, 20. Februar 2007 um 17:35:11: |
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| Hallo Herr Frings, ich betreibe seit 2 Flugsaisons ein Saito 300 Boxer mit 20 Prozent Aerosave da Saito 20Prozent synt.Oel vorschreibt, was ich auch 2 Jahre befolgt habe mit den bekannten Folgen (verschmiertes Modell),habe jetzt neuen Laser 360 Vee, der Hersteller empfiehlt 15 Prozent synt.Oel.Wo ist der goldene Mittelweg? | |||
| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Mit 15 % werden Sie gut zurechtkommen, allerdings sind die Angaben des Motoren-Herstellers bindend. Auch mit 15 % Ölanteil wird Ihr Modell stark verschmieren. Das liegt daran, daß unsere Öle sehr temperaturstabil sind und daher kaum an der Verbrennung teilnehmen. Schmiertechnisch gesehen ist das ideal. Kein Vorteil ohne Nachteil. i. A. W. Frings |
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| (581) Schalldämpfer für O.S. Wankel der 1. Generation O. Pleuger (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 19. Februar 2007 um 22:15:05: |
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| Sehr geehrter Herr Frings, ich suche für obigen Motor den zugehörigen Schalldämpfer. Bisherige Anfragen, u.a. bei der Graupner Service - Abteilung verliefen leider ergebnislos. Mit freundlichen Grüßen O. Pleuger |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Da hilft vielleicht die Suche in den (Un-)Tiefen des Internets? i. A. W. Frings |
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| (580) Verträglichkeit Siegfried Hoffmeister (Wohnort: 04349 Leipzig) schrieb am Samstag, 17. Februar 2007 um 4:23:18: |
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| Herr Frings, können Sie das bitte mit der Unverträglichkeit genauer erklären? Wir haben versehentlich das neue Aerosynth-Öl in alten Sprit gekippt und keine Probleme bekommen. Mit Dank voraus, Siegfried Hoffmeister |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Die neue Ölgeneration (AeroSynth 3, Titan-SX) besteht aus speziellen Polyglykolen sowie synthetischen Esterölen sowie diversen Additiv-Paketen. Das Problem besteht darin, daß Polyglykole sehr schwierig mit anderen Ölen mischbar sind. Bei der obigen Rezeptur wurde die Grenze des Möglichen ausgereizt. Kommt nun ein anderes Öl hinzu, kann es zu einer Emulsion kommen. Auch eine scheinbar gelungene Verträglichkeit kann Mischungslücken über den Temperaturverlauf enthalten. Inwiefern - und bei welchen Temperaturen - dies ebenfalls geschieht, wenn Methanol als Lösungsvermittler fungiert, ließe sich nur mit einem unangemessen hohen Laboraufwand klären. i. A. W. Frings |
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| (579) Luftfilteröle H.Müller (Wohnort: Kiel) schrieb am Donnerstag, 15. Februar 2007 um 17:25:28: |
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| Hallo Hr. Frings , Habe gehört das sich Rizinushaltige Luftfilteröle nicht unbedingt mit Aerosynth3 Treibstoffen vertragen . Was kann man alternativ zu Aerosynth3 Öl als Luftfilteröl einsetzen. Mit freundlichen Grüßen H.Müller |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| So empfindlich ist AeroSynth 3 nicht, das funktioniert auch weiterhin mit Rizinusöl zur Luftfilterung. Sie können aber auch pures AeroSynth 3 als Luftfilteröl benutzen. Aufgrund des synthetischen Esters, der sehr polar ist, ist dieses Öl gut dafür geeignet. i. A. W. Frings |
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| (577) Wankelmotor Rackl Dieter (Wohnort: Ingolstadt) schrieb am Montag, 12. Februar 2007 um 23:01:59: |
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| Herr Frings, auch ich interessiere mich für den neuen OS-Wankel. Was ist daran neu, weil es jetzt ausdrücklich heißt "für Synthetik-Öl"? mfg, Rackl |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Leider sind mir die konstruktiven "inneren" Änderungen nicht bekannt. Die bisherigen Versionen ließen sich ebenfalls problemlos mit Syntheseöl betreiben. i. A. W. Frings |
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| (576) neuer Graupner Wankelmotor E. Sonntag (Wohnort: Wittlich) schrieb am Sonntag, 11. Februar 2007 um 23:11:03: |
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| Sehr geehrter Herr Frings, in den Graupner-Neuheiten ist der überarbeitete O.S. Wankel vorgestellt. Da die bisherigen PI-Motoren keine Leerlaufregulierung haben, ist meine Frage, ob der Zweinadelvergaser des neuen Wankel auf den alten Motortyp passt? Vielen Dank, E. Sonntag |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Ich habe den Motor bisher lediglich auf dem Messestand gesehen und nicht auf dieses Detail geachtet. i. A. W. Frings |
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| (575) Helikopter-Kraftstoff H.Dombrowski (Wohnort: 53913 Swisttal) schrieb am Donnerstag, 8. Februar 2007 um 20:09:16: |
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| Hallo Herr Frings Ich habe einen OS.50 SX-H Ring Hyper,in einem Raptor.Können Sie mir eine Empfehlung geben welchen Sprit ich verwenden sollte. Bisheriger Sprit Cool Power mit 15% Nitro bei 17% Ölanteil. Grüße Dombrowski |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Wenn es soviel Nitromethan sein soll, können Sie beispielsweise Titan SX-12 Aero nehmen, ansonsten das neue MethaSynth 115 + 8 oder Titan SX-5. i. A. W. Frings |
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| (574) Aerosave als Beimischung zu Cool Power Sprit J. Offen (Wohnort: 22955 Hoisdorf) schrieb am Mittwoch, 7. Februar 2007 um 20:22:36: |
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| Guten Tag Herr Frings, für einen Yamada FZ110 Motor hatte ich mir kürzlich Cool Power Sprit mit 25% Nitro bei 17% Ölanteil gekauft. Ich möchte den Ölanteil auf 20% erhöhen, so wie es für den Yamada Motor erforderlich ist. Kann ich dafür mein vorhandenes Aerosave Öl verwenden? Werden sich die im Cool Power enthaltenen Öle mit dem Aerosave vertragen? Dem Korrosionsschutz würde es ja vermutlich nur förderlich sein. Besten Dank für Ihre Info. MfG J. Offen |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Verträglichkeitsversuche mit Produkten von Mitbewerbern werden nicht (mehr) gemacht. Falls AeroSave mit natürlichen Estern (Rizinusöl) oder synthetischen Estern in Kontakt kommt, werden die Verschleißschutz-Additive (EP + AW) unterlaufen und können, wenn der Schmierfilm durchbrochen wird, im Mischreibungsbereich nicht wirken. Das betrifft auch die Bereiche, in denen kein hydrodynamischer Schmierfilmaufbau (z. B. im OT und Teilen des Ventiltriebs) möglich ist. Hinzu kommen grundsätzliche Unverträglichkeiten zwischen wasserlöslichen und nichtwasserlöslichen Polyglykolölen. Daher ist das Vermischen artfremder Produkte immer riskant und meist kontraproduktiv. i. A. W. Frings |
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| (573) Wankelmotor O. S. PI II Karsten Beusch (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 5. Februar 2007 um 23:17:37: |
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| Hallo Herr Frings, auf der Messe steht der neue Graupner-Wankelmotor mit nun endlich serienmäßigem 2-Nadel-Vergaser. Dazu heißt es "jetzt auch für Synthetik-Öl geeignet". Das heißt, daß der bisherige Motor nun plötzlich nicht mehr dafür geeignet war/ist? (Obwohl meiner seit Jahren mit 20/5 Aerosave problemlos läuft). Vorab Dank, mfg K. Beusch |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Meine 5 Wankelmotoren laufen alle ausschließlich mit purem Syntheseöl, teilweise seit 1989. Diesbezüglich gab es keine Probleme. i. A. W. Frings |
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| (572) kolbenring-tausch chr.woltmann (Wohnort: 22880) schrieb am Sonntag, 4. Februar 2007 um 12:15:24: |
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| hallo herr frings, vielen dank zunächst für ihre antwort zu meinem problem. meine frage heute: sollte, wenn der kolbenring gewechselt wird, auch die laufbuchse gewechselt werden? motor: mark 135. |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Das kommt auf den Zustand der Laufgarnitur an. Ist das Verschleißmaß zu hoch, wird die gesamte Garnitur gewechselt. Wird der Kolbenring aus irgeneinem anderen Grund gewechselt und Büchse nebst Kolben sind einwandfrei, dann reicht der Ringtausch. i. A. W. Frings |
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| (570) Spiritus als Ersatz für nitro? Olli (Wohnort: 31843) schrieb am Mittwoch, 31. Januar 2007 um 16:23:42: |
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| Hallo mal eine verrückte Frage, was würde passieren wenn man einen nitromotor mit spiritus und rizinusöl gemisch betreiben würde hätte er nur weniger leistung oder würde der nciht mal angehen? ich dnke spiritus ist ja auch extrem leicht entflammbar oder würde es da probleme mit der wärme geben? oder zugabe von Methan zum spiritus? auch wenn das blöd klingt, warum sollte sowas nciht gehen? kann mir da jemand drauf antworten? mfg |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Spiritus ist als Kraftstoff für Methanolmotoren ungeeignet. i. A. W. Frings |
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| (568) Dichte von Öl Erich (Wohnort: Salzburg) schrieb am Dienstag, 30. Januar 2007 um 12:35:42: |
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| Sehr geehrter Herr Frings. Können Sie mir bitte sagen, wie hoch die Dichte (g/ml) von den Ölsorten Aerosynth 2- Orange und Aerosynth 3 bei 20°C ist. Danke für Ihre Bemühungen. Schöne Grüsse Erich |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Die spezifische Dichte beider Öle liegt gem. DIN 51757 bei 0,99 (15 °C). AeroSynth 2 wird seit über 2 Jahren nicht mehr produziert. i. A. W. Frings |
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| (567) OS Max 6,5 ccm 4 Takter Dr. Michael Neininger (Wohnort: Tübingen) schrieb am Donnerstag, 25. Januar 2007 um 11:57:01: |
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| Vielen Dank für die hilfreiche Antwort auf Frage Nr. 546. Nach richtigem Einbau der Kurbelwelle lief der Motor realtiv problemlos an. Allerdings war ein sehr fettes Gemsich nötig (Düsennadel ca. 2/3 herausgedreht) und der Motor lies sich weder drosseln noch konnte Gas gegeben werden, ohne dass er ausging. Sie hatten undichte Ventilsitze und Falschluft als mögliche Ursache erwähnt. Ich habe versuchsweise die beiden Muttern an den Kipphebeln auf dem Zylinderkopf verstellt, mit denen man wohl das Ventilspiel einstellt (?). Der Motor läuft jetzt nicht mehr .... - Wo kann man eine Leere zum Einstellen des Ventilspiels für diesen Motor bekommen (OS Max 6,5 ccm 4 Takt FS 40)? - Kann man als Laie die Ventildichtung überprüfen? - Wo kann man ggf. neue Ventilsitze beziehen und kann man diese selbst einbauen? Vielen Dank und viele Grüße, MN |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Ist der verwendete Kraftstoff in Ordnung? Etwa 15 % Öl, 8 % Nitromethan und nicht überaltert? Das Ventilspiel muß zwischen 0,04 und 0,1 mm liegen. Diese Lehren gibt es im Modellbaugeschäft oder im Kfz-Zubehörhandel. Ventile können, wenn der Sitz nur leicht undicht ist, mit feiner Ventileinschleifpaste und etwas Erfahrung nachgeschliffen werden. Beschrieben wird dies beispielsweise im auf der Startseite erwähnten Buch. Ein undichtes Ventil kann oft beim Komprimieren gehört werden, wenn die Vergaser- oder Auspufföffnung nahe ans Ohr gehalten wird. Ein gut abdichtender Motor "schnalzt" beim Durchdrehen des Propellers locker über den Verdichtungspunkt. i. A. W. Frings |
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| (565) OS FT 160 im Hubschrauber Jochen Findt (Wohnort: 34519 Diemelsee) schrieb am Mittwoch, 24. Januar 2007 um 18:22:12: |
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| Danke für die schnelle Antwort in Beitrag Nr 563. Zu dem Scnüffelventil habe ich eine Frage. Soll es so sitzen das durch die obere Bohrung Luft gezogen werden kann um unten mehr auszustoßen oder umgekehrt? Wo kann man so ein Ventil bekommen? Noch eine Frage zur Nachkonservierung. Ich habe lange Zeit Treibstoff mit Titan Öl benutzt und nach dem Fliegen etwas von dem Öl (ca.2-5ml je nach Motor)zur Konservierung in den Motor gespritzt. Jetzt benutze ich Treibstoff mit Aerosynt 3. Ich habe noch ca. einen halben Liter Titan Öl. Kann ich damit die Motoren weiterhin konservieren oder ist das eher schädlich? mit freundlichem Gruß Jochen Findt |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Das Schnüffelventil soll oben sitzen, um die Zirkulation des Schmieröles zu begünstigen. Rückschlagventile kann man durch Vermindern der Federstärke als Schnüffelventil verwenden. AeroSynth 3 ist mit Titan SX-Öl verträglich, nicht jedoch mit Titan S. i. A. W. Frings |
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| (563) OS FT 160 im Hubschrauber Jochen Findt (Wohnort: 34519 Diemelsee) schrieb am Dienstag, 23. Januar 2007 um 19:29:09: |
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| Hallo Herr Frings, Ich habe einen OS FT 160 Viertakt Boxer, den ich in einen Vario Sky Fox Hubschauber einbauen werde. Die zusätzliche Entlüftungsöffnung im Kurbelgehäuse (zwischen vorderem und mittlerem Lager) ist schon angebracht. Können Sie mir eine Empfehlung geben welchen Sprit ich verwenden sollte.(wieviel Öl/Nitro) Soll ich die hintere (jetzt obere)Entlüftung verschließen? Können Sie mir sagen wo ich Informationen bekommen kann wie bei einem Viertakter mit Gemischschmierung Kurbelwelle, Pleuel,Ventiltrieb usw. geschmiert werden. Für eine kurze Antwort bedanke ich mich schon im Voraus. mit freundlichem Gruß Jochen Findt |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Als Fertigkraftstoff ist MethaSynth 115 + 8 geeignet. Die obere Entlüftung kann gut genutzt werden, wenn Sie sie mit einem Schnüffelventil versehen. Schauen Sie sich hierzu bitte auch Beitrag Nr. 359 an. Ausführliche Hinweise zur Viertaktschmierung per Gemisch - die sich hier nicht erschöpfend behandeln lässt - finden Sie beispielsweise in einem meiner Modellmotorenbücher. Siehe Hinweis "Buchtipp" auf der Startseite. i. A. W. Frings |
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| (561) OS FS52: Ausbau Kolben und Pleuel Peter Ris (Wohnort: CH-6023 Rothenburg) schrieb am Montag, 22. Januar 2007 um 11:13:41: |
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| Ich möchte bei einem OS FS52 den Kolben ausbauen, bekomme aber das Pleuel nicht vom Kurbelzapfen: lässt sich nicht genügend seitlich verschieben, obwohl die Laufbauchse ausgebaut ist. Frage: geht das nur durch Entfernen des Kolbenbolzens duch die rückseitige Bohrung im Kurbelgehäuse ? Wie kann man das bewerkstelligen, da Bolzen stramm im Kolben sitzt? Braucht man dazu ein Spezialwerkzeug ? Besten Dank für Ihre Antwort und freundlicher Gruss: P.Ris. |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Der Kolbenbolzen wird nach dem Ziehen der Zylinderbüchse durch die Bohrung des Zylindermantels herausgezogen. Der Bolzen wird mit Schiebesitzpassung in den Kolbenbohrungen eingepasst. Er ist hohlgebohrt und sollte und sich daher mit einfachen Hilfsmitteln herausziehen lassen. Sitzt der Bolzen zu stramm, weil er beispielsweise eingelaufen ist, läßt er sich sicher mit einem "Linksdrall" fassen und herausziehen. i. A. W. Frings |
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| (560) Wankel 5 ccm Ernst Sonntag (Wohnort: Wittlich) schrieb am Sonntag, 21. Januar 2007 um 19:48:15: |
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| Sehr geehrter Herr Frings, in Ihrem Buch haben Sie geschrieben, dass beim OS Wankelmotor hinten die "Teerkammer" regelmäßig gereinigt werden muß. Ich habe diesen Motor vor Jahren gekauft und geflogen, dann lag er einige Jahre in der Ecke. Nun möchte ich ihn wieder in Betrieb nehmen und bekomme die Heckschrauben der Teerkammer nicht gelöst. Die Inbussechskante sind rund. Was schlagen Sie vor: a) Hat es Sinn, in diese Kammer ein Lösungsmittel (welches?) zu injizieren, sodass ich den Deckel nicht zu lösen brauche. b) Ist es möglich diese Teerablagerungen zu verhindern, wenn ich AeroSynth 3 nehme? Der Motor lässt sich einwandfrei durchdrehen. Vielen Dank, E. Sonntag |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Wenn der Angriff der Innensechskantschrauben rundgedreht ist, hilft nur noch Abbohren der Schraubenköpfe. Das geht in diesem Fall mit einem Sacklochbohrer relativ einfach. Anschließend ein paar trockene Schläge auf die Gewindestümpfe geben und mit einer Gripzange lösen. Es ist gut möglich, alte Rückstände in der "Teerkammer" mit Syntheseölen anzuweichen, da über die Entlüftung Öl direkt dorthin injiziert werden kann. Gefahr besteht beim Verkoken auch für das Exzenterwellenlager, das dort als Nadellager die Zirkulation aus dem Trochoidengehäuse ermöglicht. i. A. W. Frings |
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| (549) 4-Takt Kraftstoff Kai (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 9. Januar 2007 um 19:04:55: |
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| Hallo welchen Sprit nehme ich für einen alten 6,5 ccm 2Takt Motor? Mfg Kai |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Dafür eignet sich MethaSynth 115. i. A. W. Frings |
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| (548) 3 ccm Motor Treibstoffwahl dirk meiburg (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 9. Januar 2007 um 17:33:32: |
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| Hallo Herr Frings, ich besitze seit kurzem ein RC Offroad-Car (Carson Plasma) mit einem 3 ccm Force Motor. Da dieses mein erstes Auto mit Verbrenner ist, und im Netz sehr viele Meinungen kursieren, möchte ich gerne von Ihnen wissen, welche Kombination von Glühkerze und Modellbaukraftstoff am sinnvollsten ist. Leider sind die Unterlagen zu diesem Auto recht dürftig und zwei verschieden Händler haben zu 100 % unterschiedliche Aussagen. mfg dirk meiburg |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| 15 % Öl + 20 % Nitromethan (z. B. Titan SX-20) sind im Verbund mit einer kalten Glühkerze eine gute Ausgangsbasis für den ersten Betrieb. i. A. W. Frings |
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| (546) OS FS 40, 4 Takt 6,5 ccm Dr. Michael Neininger (Wohnort: Tübingen) schrieb am Montag, 8. Januar 2007 um 14:37:15: |
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| Hallo Herr Frings, Sehr hilfreiches Forum! Erlauben Sie mir auch eine Frage zu einem OS 4 Takt mit 6,5 ccm und neuer Glükerze F, den ich total verharzt bekommen und dann gereinigt habe: Aktuell kriege ich den Motor nur mit 18% Nitro zum laufen und leider nur mit ca. 3/4 geöffnetem Drosselküken. Sobald ich versuche, den Motor mit der Düsennadel fetter oder magerer einzustellen, geht er aus (bereits nach 2-3 Rasten, nicht Umdrehungen!). Versuche ich, den Motor zu drosseln, geht er ebenfalls aus. Mehr Gas geben funktioniert aber, die Drehzahl steigt dann an. Mit nur wenig geöffnetem Drosselküken springt er nicht an, genaus wenig mit 5% Nitro. Mittlerweile habe ich fast alle Düsennadelstellungen ausprobiert, es scheint nicht ein einfaches "zu fett" oder "zu mager" Problem zu sein (?). Der Motor war komplett zerlegt, die Nockenwelle zuerst um 90 grad falsch rum eingebaut (bin halt Mediziner). - Macht es Sinn, den Motor in der fast Vollgasstellung und der Düsennadeleinstellung, in der er im Augenblick läuft, eine Weile "einlaufen" zu lassen? - Könnte das Problem mit der Einbaulage der Nockenwelle zusammenhängen (Markierung der Nockenwelle steht nach unten im oberen Totpunkt) - oder würde der Motor erst gar nicht anlaufen, wenn die Nockenwelle um ein paar Grad falsch sitzt? - Die Schraube für das Leerlaufgemisch (Einnadel Vergaser mit Bohrung und Schraube) habe ich bisher ganz draußen, d.h. die Bohrung ist offen. Wäre es sinnvoll, bei konstanter Düsennadelstellung das Leerlaufgemisch zu verändern und zu sehen, ob ich den Motor dann drosseln kann? - Mit wieviel Prozent Nitro sollte man einen 6,5 ccm 4-Takter sinnvollerweise betreiebn bzw. mit welcher Mischung aus Ihrem Hause? (Werde ich dann kaufen ...) Vielen Dank und viele Grüße, Michael Neininger |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Der alte FS 40 ist trotz Einnadelvergaser ein recht alltagstauglicher Motor, der nicht mit Problemen behaftet ist. 8 % Nitromethan reichen für den Motor aus, bei hängender Zylinderlage 10 %. Fertigmischung MethaSynth 115 + 8 oder Titan SX-12 Aero. Möglichst schwere Luftschraube aus Kunststoff, 10,5" X 6, Glühkerze OS "F". Die Nockenwelle ist richtig montiert, wenn im Totpunkt die Markierung in ganz eingeschobenem Zustand auf 345° zeigt. Wenn sie um 1 Zahn verkehrt montiert ist, läuft der Motor problemlos, allerdings mit wesentlich verminderter Leistung. Bei stärkerem Versatz ist eine Beschädigung des Ventiltriebs möglich. Die Leerlaufmade soll die Bohrung etwa 1/2 verschließen. Eventuell zieht Ihr Motor Falschluft? Ventilsitz(e) undicht? i. A. W. Frings |
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| (543) Zu hoher Leerlauf Chr. Woltmann (Wohnort: 22880 Wedel) schrieb am Montag, 18. Dezember 2006 um 15:49:05: |
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| Hallo Herr Frings, mein neuer ZDZ- Benzinmotor hat eine Leerlaufdrehzahl von über 2000U/min. Wie kriege ich diese runter? Oder ist es eine Sache des Einlaufens, mit welcher Einlaufdauer muss ich rechnen? m.f.G. Chr.Woltmann |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Ja, auch das Leerlaufverhalten wird mit zunehmendem Einlaufvorgang besser, zumal der Vergaser anfangs etwas fetter justiert sein sollte. Je besser der Motor eingelaufen ist - das dauert bei Verbrennungsmotoren durchweg 20 - 25 Betriebsstunden - um so kleiner wird der innere Reibungswiderstand und um so besser die Verdichtung. Dadurch sinkt die geringstmögliche Zünddrehzahl. Die ersten 2 Stunden sind am holperigsten, ab der etwa 8. Stunde erfolgen nur noch gering spürbare Änderungen. i. A. W. Frings |
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| (542) SAITO 325 5Zyl STERN EINLAUFEN Martin (Wohnort: 5020 SALZBURG) schrieb am Sonntag, 17. Dezember 2006 um 23:52:35: |
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| Hallo, welches Öl würden sie zum Einlaufenlassen vom SAITO 325 5Zyl STERN verwenden? Kennen Sie irgendwelche Schwachpunkte bei diesem Motor bezüglich Sprit/Ölanteil und Leerlaufverhalten? Besten Dank Martin |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Ich kenne den Motor nicht bezüglich eigener Handhabung. Vor Hörensagen her habe ich nichts signifikant Negatives dazu gehört. Zum Einlaufen sollten sie das gleiche Schmieröl verwenden, das auch später eingesetzt werden soll. Evtl. den Schmierstoffanteil geringfügig für die ersten 5 - 8 Laufstunden erhöhen. i. A. W. Frings |
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| (540) Verschiedene Kraftstoffe vermischt W. Braun (Wohnort: Lechfeld) schrieb am Mittwoch, 13. Dezember 2006 um 12:27:17: |
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| Guten Tag Herr Frings, ich habe versehentlich zwei verschiedene Kraftstoffsorten (mit AeroSave und Aerosynth3 - Öl)miteinander vermischt. Kann ich diese "Gemisch" noch verwenden? Mit freundlichen Grüßen W. Braun |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| AeroSynth 3 reagiert bei der Beimischung von anderen Polyglykolen und Estern mit Ausfällungen. Auch in der Mischung mit Methanol als Lösungsvermittler kann es vereinzelt Probleme geben. Dies ist erkennbar an einer mehr oder weniger starken Eintrübung des Kraftstoffs oder an Ausfällungen, die sich an der Oberfläche oder auf dem Grund absetzen können. i. A. Frings |
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| (538) Winterkonservierung Karsten Beusch (Wohnort: Köln) schrieb am Dienstag, 12. Dezember 2006 um 2:11:37: |
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| Hallo Herr Frings, was empfehlen Sie zur Langzeitkonservierung bei Zweitakt-Methanolmotoren? Ich verwende das gelbe Methasynth 115+8. Vielen Dank voraus, K. Beusch |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Wenn Sie Ihre Motoren heiß abstellen, sodaß keine Kraftstoffkondensate im Inneren verbleiben, ist bei der Verwendung von MethaSynth-Kraftstoffen keine Konservierung nötig. i. A. W. Frings |
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| (536) Wankelmotor festgefressen Joachim Boschert (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 11. Dezember 2006 um 19:29:38: |
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| Guten Abend Herr Frings, mein Wankel mit 5 ccm hat in der Luft plöztlich abgestellt, obwohl er meiner Meinung nach recht fett eingestellt war und eine deutliche Rauchwolke erzeugte. Am Boden stellte ich dann fest, dass der Motor sich nicht mehr drehen lies. Nach dem Zerlegen stellte sich heraus, dass beide Gehausehälften scheinbar vom Rotor angefressen waren. Ich verwende 10 % Nitro und 20 % Carbulin und eine Super Nylon 9,5x5. Was könnte die Ursache sein und kann ich die beiden Hälften auf der Flächenschleifmaschine oder auf der Richtplatte wieder glätten? Mit freundlichen Grüßen J. Boschert |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Wenn Sie Abrasionsschäden auf den Seitendeckeln vorgefunden haben, dann hat der Motor sehr stark unter Mangelschmierung gelitten! Normalerweise zeigt sich stark erhöhter Verschleiß im heißen Teil des Epitrochoidmantels. Hier sollten Sie prüfen, ob bereits - meist irreparable - Rattermarken aufgetreten sind. Lebensdauerverlängernd ist es beim kleinen PI, die Scheitelleisten alle 10 - 15 Betriebsstunden "auf Umschlag" zu montieren. Geringtiefe Riefen in den Seitendeckeln lassen sich durch Planschleifen und anschließendem Läppen abarbeiten, als vorteilhaft hat es sich erwiesen, als letzten Arbeitsgang Molybdändisulfid einzuarbeiten. i. A. W. Frings |
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| (534) Leistungsdrosselung durch SD; Farbe Altöl. Mullenbach Marc (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 7. Dezember 2006 um 22:38:32: |
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| Hallo Herr Frings, Ich habe mehrere Fragen an Sie. Man höhrt machmal Clubmitglieder die einem sog. Geheimtipps anvertrauen. 1.Eines betrifft, den Auspuffauslass um 0.5 bis 1 mm im Durchmesser zu erweitern. Bringt das wirklich mehr Leistung? (wäre doch zu einfach) 2.Und den Konus aus dem Auspuff entfernen? 3.Kann man irgenwelche Rückschlüsse über den Zustand des Motors ziehen anhand der Farbe des öls, das an den Tragflachen des Modells haftet (bei mir an einem Motor, ziemlich Dunkel, ohne Metallspähne...) Mfg Marc |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| ad. 1 und 2: Das kommt u. a. auf den Auspuff und das Gasspülsystem des Motors an, so allgemein läßt sich dazu nichts Konkretes sagen. Einfachste Nachvollziehung: mit Drehzahlmesser. ad. 3: Bei den FES-Ölen ist es so, daß sie umso dunkler werden, je heißer der Motor betrieben wird. Besonders dunkler Auspuffauswurf entsteht auch bei Aluminiumabrieb und wenn zuvor im Motor- und Dämpferinneren von anderen Kraftstoffen starke Verbrennungsrückstände abgelagert wurden. i. A. W. Frings |
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| (533) Magnum XL 80 ARFS O. Pleuger (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 3. Dezember 2006 um 22:56:43: |
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| Guten Tag Herr Frings, ich möchte diesen 4-Takt-Motor hängend in einem Kunstflugmodell einbauen. Gibt es diesbezüglich besonderes zu beachten? Ich möchte Sprit mit 15% Aerosave und 10% Nitromethan, Kerze OS Typ "F" und eine Luftschraube 3-Blatt 12x8 verwenden. Mit freundlichen Grüßen O.Pleuger |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Aufgrund der hängenden Zylinderlage kann die Entlüftung des Kurbelgehäuses schlechter funktionieren. Daher ist es in dem Fall besonders wichtig, den Motor vor dem endgültigen Abstellen 2 Minuten mit hoher Leistung zu betreiben und nach dem Drosseln sofort abzustellen. Wichtig ist, daß durch den heißen Betrieb schädliche Kondensate von unvollständig verbranntem Kraftstoff im Motorinneren minimiert werden. i. A. W. Frings |
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| (532) Verkarzter Motor durch jahrzehntejahre Lagerung Volkmar Hofmann (Wohnort: 50859 Köln) schrieb am Sonntag, 3. Dezember 2006 um 11:53:30: |
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| Sehr geehrter Herr Frings, Habe noch einen OS-MAX R 60 RC aus den 80iger Jahren, nur einmal gelaufen. Ist jedoch total klebrigbraun verharzt. Habe ihn zerlegt und in Waschbezin eingelegt. Reicht allerdings nicht, da Kubelwelle mit Kugellager, sowie Kolbel festsitzen. Mit Welchem Lösungsmittel kann den Harz zu Leibe rücken. Und vor allen Dingen, wo kann ich es beziehen. Mit freundlichem Gruß und vielen Dank im voraus. Volkmar Hofmann |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Verharzungen aus alten Verbrennungsrückständen können Sie aufweichen, indem Sie den Motor mehrere Tage in einer gleichteiligen Mischung aus AeroSave + Dieselöl baden. i. A. W. Frings |
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| (530) Neuer Motor OS Max 91 FSII-P, Einlaufen & Kraftstoff Ulrich Schatz (Wohnort: Hamburg) schrieb am Sonntag, 26. November 2006 um 10:30:45: |
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| Sehr geehrter Herr Frings! Erst einmal ein großes Lob für dieses tolle Forum! Nun zu meinen Fragen: Ich habe einen neuen OS MAX 91FSII mit Pumpe für das Modell Extra 300L von Graupner. 1. Welchen Kraftstoff empfehlen Sie fürs Einlaufen und für den späteren Betrieb. 2. Macht es Sinn, den Ölanteil während der Einlaufphase zu erhöhen? Wenn ja mit welchem Öl? 3. Gibt es zuätzliche Tipps fürs Einlaufen, ergänzend oder abweichend zur Betriebsanleitung? Vielen Dank schonmal im Voraus für Ihre Hilfe! Mit freundlichen Grüßen Ulrich Schatz |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| ad. 1: Kraftstoff mit 15 % Schmieröl und 5 - 10 Nitromethan ist für den Motor im gesamten Einsatzspektrum geeignet. ad. 2: Wenn Sie den Ölanteil für die ersten 2 Laufstunden auf 20 % erhöhen, läuft der Motor vor allem an den anfangs stramm laufenden Paßstellen etwas kühler. Immer das gleiche Öl verwenden, das auch im Kraftstoff verwendet wird. Notwendig ist diese Schmieranteilerhöhung nicht, wenn der Motor gefühlvoll und ausreichend fett betrieben wird. ad. 3: in erster Linie entscheidet nicht das Schmieröl über die Qualität des Einlaufs, sondern der schonende Betrieb des Motors. i. A. W. Frings |
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| (528) "Force" Car-Motor 3,5ccm Uli Kümpel (Wohnort: 73230 Kirchheim / Teck) schrieb am Donnerstag, 23. November 2006 um 12:02:56: |
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| Hallo Herr Frings und Aerosynth, verunsichert durch unklare und sehr dürftige Aussagen in der offensichtlich schlecht übersetzten Bedienungsanleitung - man empfiehlt nur Sprit-Marke des Herstellers ohne Aussage zur Qualität (erforderl. Ölanteil ist nicht def., usw.), meine Fragen (und anderen gehts wahrscheinlich ähnlich): * Der Motor ist neu - ich würde ihn mit 5% Nitro und 15% Öl im Sprit betreiben und auch einlaufen lassen wollen. Der Sprit ist noch von meinen Flugmotoren vorhanden. Ist das für diesen Motor so ratsam und möglich, oder ist grundsätzlich mehr Nitroanteil erforderlich für annehmbare Laufkultur, beherrschbare Einstellbarkeit, schonenden Betrieb und Ledensdauer,...? 'Branchenüblich' wird man wohl erst mit 16 bis 30% Nitromethan glücklich, ich halte davon aber nicht viel, wenn's auch anders geht!? Es kommt mir nicht so sehr auf die High-End-Leistung an, eher auf Lebensdauer und vernünftige Handhabbarkeit. (Einstell- und Einlaufverfahren sind mir geläufig - habe nur mit diesem Motor noch keine Erfahrung; heiss abstellen und Konservierung ist klar) * Wäre es in diesem Zusammenhang evtl. erforderlich die ZK-Dichtung zu ändern (also Kompression) oder Kerzen in Richtung 'heiss' einzusetzen: "wenig Nitro = heissere Kerze"? (ich weiss nicht, was vom Hersteller verbaut wurde - wahrscheinlich Standart-mittelheiss??)? * Gibts techn. weiterführende Informationen/Daten zum Force-Motor, die über "1,9PS" und "29.000/min" hinausgehen? - der Vertreiber bietet nur eine Ersatzteilliste an; div. Foren sind voll mit Falschaussagen und Halbwahrheiten... Danke - Gruss von der Teck - ULI |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Ich kenne diesen Motor nicht aus eigener Erfahrung. Wenn der Motor mit 5 % Nitromethan gut im Leerlauf und Übergangsbereich arbeitet, gibt es außer zur Leistungserhöhung (setzt allmählich ein ab ca. 15 %) keinen Grund, mehr Nitromethan zuzumischen. An das Minimum muß man sich in 2 %-Schritten herantasten. Mit 15 % Schmieröl sollten Sie gut zurechtkommen. Je höher der Ölanteil, desto besser funktioniert die Schmierung im Mischreibungsbereich. Ab etwa 15 % NM empfiehlt es sich, die Verdichtung für jede weiteren 5 % um 0,2 mm zu verringern. Die Leistungssteigerung kommt nicht direkt vom Nitromethan sondern indirekt über das Pushen mit einem höheren Methanoldurchsatz, da sich durch NM als Sauerstoffträger das stöchiometrische Verhältnis verbreitern lässt. Daher muß der Brennraum mehr Volumen aufweisen und das Verdichtungsverhältnis verringert werden. Mit nitriertem Kraftstoff lässt sich ein Methanolmotor fetter einstellen. Er läuft allerdings nur dann auch kühler, wenn die geforderte Leistung nicht höher ist, als sie ohne NM-Zusatz möglich wäre. 1,9 PS aus 3,5 Kubikzentimeterlein Hubraum ergäbe eine Literleistung von 543 PS - die Seriösität einer solchen Aussage kann sich jeder selbst ausrechnen. i. A. W. Frings |
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| (527) Verfügbarkeit AeroSave J. N. (Wohnort: Ulm) schrieb am , 21. November 2006 um 22:21:01: |
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| Sehr gehrte Damen und Herren, gerüchteweise habe ich gehört, daß oben genanntes Produkt nicht mehr lange angeboten wird. Können Sie mir bitte mitteilen, ob das stimmt, wann das sein wird und ob es ein vergleichbares Produkt geben wird. Wichtig wäre auch die Mischbarkeit eventueller Restbestände mit dem Alternativprodukt, sowie eine Information zur Umstellung der bisher mit Aerosave betriebenen Motore. Für Ihre Rückmeldung besten Dank vorab. Mit freundlichen Grüßen J. N. |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Gerüchten haftet der Mangel an, daß sie oftmals nicht stimmen. So ist es auch bei dem Modellmotorenöl AeroSave. Dieses wird weiterhin produziert. AeroSynth 3 ist ein Schmieröl, das aus moderneren Komponenten besteht und vor allem bezüglich der thermischen Stabilität, des zusätzlichen Barriere-Korrosionsschutzes, der POlarität sowie der biologischen Abbaubarkeit ein hochwertigeres Modellmotorenöl ist. Die neue Schmierölgeneration - AeroSynth 3, Titan SX sowie Glissol S - darf nicht mit den bisherigen Ölen vermischt werden, da die neuen Öle heikel zusammengesetzt sind und sich einzelne Komponenten entmischen könnten. Bei einer Umstellung auf die neuen Öle gibt es keine Besonderheiten; da diese Öle niedrigviskos sind, ist lediglich der Vergaser neu zu justieren. i. A. W. Frings |
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| (526) Aerosynth in der Schweiz Christoph Meier (Wohnort: 4543 Deitingen) schrieb am Sonntag, 19. November 2006 um 22:28:47: |
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| Hallo, wo bekomme ich Aerosynth Produkte in der Schweiz? |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| In der Schweiz können Sie Kleingebinde über die Modellbauläden erhalten, die Graupner-Artikel vertreiben. Ansonsten ist ein Bezug evtl. möglich über: Motorex AG, Bern-Züricher-Str. 31, CH 4900 Langenthal. i. A. W. Frings |
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| (525) Kraftstoff (Diesel) für Kleinstmodelldieselmotoren Jansen Johannes (Wohnort: 64625 BENSHEIM) schrieb am Sonntag, 19. November 2006 um 15:08:18: |
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| Sehr geehrter Herrn Frings, vor einigen Tagen fand ich aus meiner Kindheit einen kleinen Modellflugzeug-Dieselmotor der Marke WAF1 (0,85ccm)in einer Schachtel wieder. Auch wenn der technische Stand heute ein anderer ist, möchte ich diesen Motor wieder zum Leben erwecken. Das Problem, es gibt wohl keinen Kraftstoff mehr zu kaufen. (Früher von Webra zu beziehen) Durch Internetrecherche fand ich folgendes Mischungsverhältnis: 1. 25% Rizinusöl oder HD-Motorenöl SAE 20W-50 oder synthetisches Modellmotorenöl auf Polyglykolbasis (z. B.AeroSynth) 2. 36% Äther (Schwefeläther) 3. 2% Isopropylnitrit 4. 37% Petroleum oder Dieselkraftstoff. Jetzt meine Frage: Da Isopropylnitrit auch eine Droge ist kann es nur sehr schwierig besorgt werden. Kann der Motor auch ohne diesem Zusatz laufen bzw. gibt es einen Ersatzstoff? Vielleicht wissen Sie eine Lösung! Vielen Dank im voraus Gruß Joannes Jansen |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| 20W-50 Mehrbereichsöl ist wenig geeignet, besser ist ein niedrig legiertes Mineralöl SAE 30 oder 40. AeroSynth 2 und AeroSynth-Competition sind geeignet, nicht jedoch AeroSynth 3. Den Etheranteil sollten Sie zugunsten des Petroleums etwa 3 % niedriger ansetzen. Mit Isopropylnitrit laufen die Selbstzündermotoren spürbar besser. Wenn Sie den Apotheker bitten, 2 % Isopropylnitrit direkt mit den anderen Komponenten zu vermischen, sollte es diesbezüglich kein Problem geben. Selbstzünderkraftstoff ist nur kurz (3 - 6 Monate) lagerfähig. Siehe auch Beitrag Nr. 180. i. A. W. Frings |
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| (524) Afterrun-öl Mullenbach Marc (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 18. November 2006 um 9:58:16: |
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| Hallo, Herr Frings, welche Meinung haben Sie zu den sogenannten Aftrerunölen? Sind sie zu empfehlen, oder nur überflüsssig? Ich betreibe Methanoler, sowie Benziner Mfg Marc |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Wenn Sie hochwertigen Treibstoff benutzen, ist eine Zusatzkonservierung nicht notwendig. Wichtig ist, daß die Motoren immer heiß abgestellt werden. i. A. W. Frings |
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| (521) HPI S25 Motor Oliver (Wohnort: 07554) schrieb am Mittwoch, 15. November 2006 um 19:50:46: |
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| Ich habe ein Problem mit meinem S25 Motor, der beim starken beschleunigen aus dem Standgas sehr schlecht Gas annimmt und sich ca. 3-5 sek. verschluckt bevor er einwandfrei läuft. An was könnte das liegen? Würde mich sehr über eine Antwort freuen. |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Das unwillige Auftouren könnte an zu magerer Vergasereinstellung liegen, oder an zu geringem Nitromethananteil im Kraftstoff. Magerlauf im Zwischengasbereich läßt sich oft daran erkennen, daß beim zügigen Gasgeben der Motor stottert oder ausgeht, beim allmählichen Gasgeben hingegen nicht. i. A. W. Frings |
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| (519) ASP-Sternmotor Kay-M.Kloth (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 9. November 2006 um 11:58:01: |
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| Hallo Herr Frings, kennen Sie den 5-Zylinder Stern ASP 400, der von Conrad vertrieben wird (oder wurde)? Nach längerem Stehen springt er nur an, wenn er mit Kraftstoff fast "ersäuft" wurde und mit reichlich Starthilfespray versorgt ist. Könnte eine Einspritzmöglichkeit hinter dem Vergaser Abhilfe schaffen oder können Sie mir anderweitige Empfehlungen geben? Vielen Dank im Voraus! Kay-M.Kloth |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Ich habe diesen Motor bisher nicht selbst betrieben. Er ist vom Aufbau her ähnlich wie der "Sirius"-Sternmotor von O. S. Dieser läuft mit MethaSynth 115 + 8 problemlos und springt auch nach längeren Flugpausen sofort an. Starthilfespray sollte nur sehr zurückhaltend eingesetzt werden, da damit sehr starkes Frühzünden auftreten kann. i. A. W. Frings |
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| (518) O. S. Wankel Markus Eugster (Wohnort: 8280 Kreuzlingen) schrieb am Dienstag, 7. November 2006 um 21:55:08: |
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| Hallo Herr Frings In Ihrem Buch schreiben Sie, dass für den Os Wankel der Herzog 300ccm Zweikammer Dämpfer gut passt. Wo kann man den kaufen? Wo finde ich eine Anleitung wie man die Leerlaufbohrung am Vergaser herstellt, oder gibt es einen Os Vergaser mit Lehrlaufbohrung der an den Wankel passt. Freundliche Grüsse aus der Schweiz, M.Eugster |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Die Fa. Herzog erreichen Sie in Schelklingen unter Tel. 0049-7384-273. Eine Umbaubeschreibung des O. S. Wankel PI Vergasers steht auf S. 28 in "Modell-Motorenpraxis". Zeitweise hat auf Anfrage auch die Serviceabteilung der Fa. Graupner diesen Umbau durchgeführt. i. A. W. Frings |
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| (517) Boxermotor mit Benzinbetrieb Gerhard Umlauf (Wohnort: 72649 Wolfschlugen) schrieb am Dienstag, 7. November 2006 um 15:26:48: |
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| Sehr geehter Herr Frings, Zum Beitrag (221) habe ich noch eine Frage. Kennen Sie vielleicht die Adresse oder Tel. Nr. der Firma Vogelsang (in welchem Hagen). Mich interessieren Bezugsquellen/Hersteller von Mehrzylinder Motoren (Ausführung: Viertakter und Benziner (50-200 ccm)). Auf Ihre Antwort freue ich mich - vielen Dank! Mit freundlichen Grüßen Gerhard Umlauf |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Die letzte mir bekannte Telefon-Nr. ist: 02331-586660. Wenn Sie noch etwas Zeit haben, werden Sie bei der Fa. Airworld fündig werden; dort ist derzeit ein Moki-Boxermotor in der Prototypenphase. i. A. W. Frings |
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| (516) Modellmotorenbuch H.P. Eichelseder (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 2. November 2006 um 17:35:55: |
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| Hallo Herr Frings! Ihr neues Buch hätte doch eigentlich schon im September auf den Markt kommen sollen?-können Sie mir einen Termin nennen,wann es lieferbar ist. MfG. |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Das Manuskript liegt seit Anfang Mai beim Verlag. W. Frings |
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| (515) Abstimmung Resorohr BGX 1 Pfeil Th. (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 31. Oktober 2006 um 17:26:35: |
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| Hallo vielen Dank für die Info mit dem Kraftstoffschlauch. Als Auspuff wird ein Krumscheiddämpfer bis 50 ccm verwendet. Was soll ich bezüglich der Abstimmlänge beachten ,weil sie sagten der Motor würde extrem darauf reagieren? Der Motor wird mit einer 19 x 10 er CFK Latte betrieben. Vielen Dank im Vorraus T. Pfeil |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Ich habe den BGX-1 mit dem originalen riesigen Resonanzrohr von O. S. und einer 18" X 10 problemlos betrieben. Von anderen BGX-Betreibern weiß ich, daß bei Verwendung anderer Resonanzschalldämpfer häufig Probleme mit der Vollgas-Einstellbarkeit des Motors auftraten. i. A. W. Frings |
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| (514) FS40 Surpass, Nockenwellenmarkierung Frank Fuchs (Wohnort: 61118 Bad Vilbel) schrieb am Dienstag, 31. Oktober 2006 um 8:44:39: |
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| Hallo Herr Frings, hallo an das Forum, leider ist bei meiner Nockenwelle KEINE Markierung ersichtlich. Auf wieviel Grad muss die vordere Nocke beim Einbau stehen, vielleicht kann ich mir so helfen? Klar ist: Die Nockenwellenmarkierung muß beim O. S. FS 40 auf 345° stehen, wenn die Nockenwelle ganz ins hintere Wälzlager eingeschoben ist. (Optisch parallel zur Stößelstangenhülse.) Die Kurbelwelle muß dabei exakt in einem der Totpunkte stehen. Vielen Dank vorab, Grüße |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Auf der Stirnfläche des Schneckenrads muß eine kleine Punktmarkierung eingestanzt sein. Im O. T. müssen beide Ventile überschneiden. i. A. W. Frings |
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| (513) Innendurchmesser von Kraftstoffschläuchen Pfeil Th. (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 30. Oktober 2006 um 18:34:33: |
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| Hallo Habe einen OS BGX 1 35ccm Methanoler. Wie stark sollte da der Innendurchmesser des Kraftstoffschlauches sein ? |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Sie sollten für diesen Motor die im Fachhandel angebotenen Kraftstoffschläuche mit dem größeren Innendurchmesser verwenden. Anmerkung: Der BGX-1 reagiert ausgeprägt auf die Auspuffabstimmung. Bei vielgelaufenen Motoren prüfen, ob die Führung des Drosselkükens nicht ausgeleiert ist. i. A. W. Frings |
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| (508) Frage zum Beitrag 498 Andreas Sperner (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 25. Oktober 2006 um 16:14:41: |
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| Zum Beitrag 498: Heißt das, der Sirius hat eine gewisse Ölfüllmenge im Kurbelgehäuse? Die Seidel Sterne saugen aber nach wie vor übers Kurbelgehäuse an oder? Besten Dank. lg Andreas |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Der Sternmotor von O. S. wird im Kurbelgehäuse indirekt durch Blow-by Leckagen geschmiert und muß daher einen hohen Ölanteil im Kraftstoff aufweisen. Bei den indirekt durch das Kurbelhaus einsaugenden Sternmotoren von Seidel wird das gesamte Motorinnere reichlich mit Frischgas durchspült, daher reicht hier ein erheblich geringerer Schmierölanteil aus. i. A. W. Frings |
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| (507) Schmierbohrungen T. Sartori (Wohnort: Frankfurt) schrieb am Montag, 23. Oktober 2006 um 20:15:59: |
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| Sehr geehrter Herr Frings, zu Beitrag 503 möchte ich mich abschließend äußern. Dass die von Ihnen geschilderten Ölbohrungen tatsächlich sls Kanäle ausgeführt sind, halte ich für fraglich. Denn dann würde der zur Schmierung notwendige Öldruck verloren gehen. Das gäbe ja im nu festfressende Kurbelwellen. Nix für ungut, T. Sartori |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Bei der Druckumlaufschmierung erfolgt der Transport des Öles wie in Beitrag # 503 beschrieben teilweise durch die rotierenden und oszillierenden Bauteile beziehungsweise Baugruppen hindurch. Es ist falsch anzunehemen, daß die Ölpumpe den Schmieröldruck aufbaut. Richtig ist, daß sich bei der Vollschmierung der hydrodynamische Schmierfilm erst durch die Relativbewegung der Lagerpaare aufbaut. Die Schmierölpumpe versorgt lediglich die Schmierstellen permanent mit frischem Öl. Für einen hydrodynamischen Schmierfilm ist deren Druck erheblich zu niedrig. i. A. W. Frings |
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| (505) 4Takter Dasbourg Jos (Wohnort: 5488 EHNEN) schrieb am Sonntag, 22. Oktober 2006 um 20:05:53: |
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| Hallo Herr Frings, danke für Ihre Antwort, habe ein e Verlängerung des Ansaugrohrs um 5 cm gedreht und ausprobiert, laüft jetzt wie das berühmte schweizer Uhrwerk, kein messbarer Leistungsverlust, sogar besser in der Gasannahme, waren viele Späne geflogen aber es hat sich gelohnt. | |||
| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| (504) neue Propeller joachim Nüsseler (Wohnort: 89129 Langenau) schrieb am Donnerstag, 19. Oktober 2006 um 21:04:36: |
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| Hallo Herr Frings, Ich danke Ihnen für Ihre bisherigen Antworten zu den mehrzylindrigen Methanolern. In vielen Ihrer Anregungen zum Betrieb von Viertaktern empfehlen Sie schwere Kunststoffpropeller. Wie beurteilen Sie in diesem Zusammenhang die neue G-Sonic Serie von Graupner? ein 20X10 Prop wiegt hier 140gr. Der vergleichbare APC-Propeller 195gr. Besten Dank vorab. Mit freundlichen Grüßen: Jo Nüsseler |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Je höher die Schwungmasse, desto besser wird die Laufkultur des Motors (dies gilt ebenso für Zweitakter). Das macht sich auch bei Mehrzylindermotoren deutlich bemerkbar. Wie sich die neuen Sonic von Graupner verhalten, kann ich nicht sagen, da ich sie in der Praxis noch nicht geflogen habe. Mit den großen APC-Luftschrauben komme ich gut zurecht, für langsame und schwere Maschinen bevorzuge ich ein breites Luftschraubenblatt wie z. B. von DynaTrust. i. A. W. Frings |
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| (503) Heftbeitrag z. Pleuelschmierung Tiby Sartori (Wohnort: FFM) schrieb am Donnerstag, 19. Oktober 2006 um 19:50:31: |
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| Sehr geehrter Herr Frings, im Aviatorheft 6/06 schreiben Sie auf Seite 100 zum Schluß, dass in Nutzfahrzeugmotoren bereits seit den 50-iger Jahren keine Schmierölbohrungen in Pleuellagern mehr angebracht werden. Das ist nicht richtig, auch heute noch werden diese Bohrungen dort angebracht und sind nicht zu übersehen. Leider kann ich hier kein entsprechendes Bild einstellen. In diesem Sinne nix für ungut! T. Sartori |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Das was in dem Heft steht, ist richtig. Die von Ihnen genannten Bohrungen haben eine völlig andere Aufgabe. Da es sich bei NFZ-Viertaktern nicht um Gemisch-, sondern um Umlaufschmierung handelt, sind die von Ihnen geschilderten Bohrungen Ölkanäle, die den Druckölumlauf durch die Schmierstoffpumpe gewährleisten. Diese Ölkanäle führen u. a. durch die Kurbelwelle; das durch die Pumpe geförderte Öl tritt z. B. an den Pleuellagerbereichen aus, beim Überschneiden mit der Pleuelfußbohrung strömt es von dort durch einen Kanal innerhalb des Pleuels bis zum oberen Pleuelauge und dem Kolbenbolzen, usw. Die Bohrungen, die Sie meinen, haben somit eine andere Funktion als die fraglichen Pleuel-Ölböhrungen in dem von Ihnen erwähnten Artikel. i. A. W. Frings |
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| (501) Viskosität von Aerosynt bzw. Titan Armin Röthlisberger (Wohnort: CH 3604 THUN) schrieb am Mittwoch, 18. Oktober 2006 um 20:17:07: |
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| Hallo Herr Frings, Ich flog meine Wasserflugmodelle mehrere Jahre störungsfrei ohne einen Absteller mit Methasynt 115+8 mit auf 16% erhöhtem Nitroanteil(98%). Motoren: OS91FX. Merker Resor.mitDrucktank,APC 16x8",8000U/Min Habe nun anfangs Jahr auf Titan SX-12 umgestellt. Meine Motoren liefen alle weiterhin gut,ohne verstellung der Düsennadel.Das Betriebklima an "meinem See" lag immer im Bereich von 17-25°C. Diesen Sommer flog ich wieder in Italien 400m tifer bei 35°C Lufttemperatur und Treibstoff aus dem Auto der noch wärmer war. Nun hatte ich Motorenprobleme.Zuerst deutete ich das Laufverhalten irrtümlich als zu fett;aber es zeigte sich bald,dass die Motoren in beiden Modellen zu mager waren.Meine Frage geht nun dahin 1.hat das Titan-Oel ein Viskositätsverhalten wie z.B.Motorenoel 10W-40 ? 2.war ich eventuell mit dem niederviskoseren Treibstoff ohne veränderung der Einstellung im Grenzbereich und zu Hause machte sich das nicht bemerkbar? Mit freundlichen Grüssen A. Röthlisberger |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Die Viskosität dieser Modellmotorenöle ist nicht wie bei Umlaufölen in einen Viskositätsbereich eingeordnet. Der VI von Titan SX liegt bei 181, V40 113, V100 18. Da der Motor unter den veränderten Betriebsbedingungen heißer wurde, war eine fettere Vergasereinstellung notwendig, um eine verstärkte Innenkühlung zu gewährleisten. i. A. W. Frings |
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| (500) Modellmotorenbuch H.-P.Eichelseder (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 17. Oktober 2006 um 19:11:16: |
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| Hallo Herr Frings! Wann kommt Ihr neues Buch auf den Markt? MfG. |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Siehe # 394. | |||
| (499) 4 Takter Dasbourg Jos (Wohnort: L-5488 Ehnen Luxembourg) schrieb am Montag, 16. Oktober 2006 um 21:47:48: |
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| Hallo Herr Frigs, habe ein Saito 180 hängend in ein Modell eingebaut,die Tankmitte ist jetzt bedeutend höher als der Vergaser.Bringt eine Verlängerung des Ansaugrohrs mit Vergaser auf Tankmitte eine Abhilfe? Danke für Ihre Antwort |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Ein Versatz des Vergasers in Richtung des mittleren Kraftstoffspiegels bringt kaum Probleme, wenn Sie die Verlängerung harmonisch ausführen. Die Leistung wird, da der Motor erschwert ansaugen muß, etwas sinken, der Verlust hält sich aber bei sauberer Ausführung in Grenzen. Oft ist es auch so, daß durch die Gaswellenresonanz die Laufkultur steigt. i. A. W. Frings |
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| (498) Nachfrage FF OS 320 Pegasus und FR5 300 Sirius Jo Nüsseler (Wohnort: 89129 Langenau) schrieb am Donnerstag, 12. Oktober 2006 um 21:29:07: |
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| Hallo Herr Frings, zum Pegasus: ich habe in älteren Beiträgen über diesen Motor gelesen, da ist von "Naßsumpfschmierung" die Rede, sowie der Herstellerempfehlung 14% Öl. In meiner Anleitung ist 18% zu lesen. Ihrer Erfahrung (Antwort auf 489)folgend habe ich nach kurzer Einlaufzeit 12% Öl verwendet und ich habe noch immer das Gefühl, dies sei zuviel. Ist der Motor konstruktiv noch auf demselben Stand, wie in den älteren Beiträgen (Naßsumpf)? Sind die unterschiedlichen Öl-Angaben des Herstellers nicht sehr übertrieben? Zum Sirius: Wenn ich die Explo-zeichnung richtig deute, wird über das Kurbelgehäuse angesaugt? Dann wäre auch hier ein wesentlich geringerer Ölanteil sinnvoll (andere Sterne dieser Bauart kommen mit 6% aus), stimmt das? Besten Dank vorab. MIt freundlichen Grüßen: Jo Nüsseler |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| ad. Pegasus Der Motor hat Naßsumpfschmierung, die es ermöglicht, den Schmierölanteil niedriger zu halten. Allerdings sind dann die Anforderungen an den Korrosionsschutz besonders hoch. Die unterschiedlichen Angaben sind in den Übersetzungsebenen Japanisch-Englisch-Deutsch zu finden. Aufgrund von Motorschäden hat die Fa. Graupner die Schmiermengenempfehlung heraufgesetzt. Teilweise wurden die Motoren ohne gezielte Kühlluftführung für die hinteren Zylinder betrieben. ad. Sirius Der Sirius saugt direkt in die Zylinderköpfe ein, das Kurbelgehäuse ist abgeschottet. i. A. W. Frings |
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| (497) Leistungssteigernde Öl-Additive Bachner Erhard (Wohnort: 84104 Tegernbach) schrieb am Donnerstag, 12. Oktober 2006 um 19:11:28: |
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| Hallo Herr Frings, ich habe eine Frage, welche die Motorentechnik im allgemeinen betrifft. Ein Verwandter hat mir ein Automotorenöl-Additiv empfohlen. Er hat KFZ-Technik studiert und macht schon den Eindruck Ahnung zu haben. Das Additiv, so verspricht er mir, würde eine zu spürende Leistungssteigerung zur Folge haben (ich glaube mich an eine Zahl um die 8% zu erinnern). Meine Schwester bestätigt dies, nachdem Ihr Fahrzeug eine Dosis von dem Additiv genommen hat. Nachdem ich gefragt habe, wie denn diese Leistungssteigerung zustande kommen würde, erklärte er mir sinngemäß, daß dies mit einem verbesserten Einlaufen der sich berührenden und gleitenden Motorenteile zusammenhinge. Die mikrofeinen Unebenheiten in der Oberflächenstruktur der gleitenden Teile würden abgebaut und „glatt poliert“, womit die Reibungskräfte innerhalb des Motors abnehmen würden. Diese Minimierung der „schädlichen Kräfte“ verursache die Leistungssteigerung. Jetzt ist mein Fahrzeug schon eine betagte Karosse, der Motor hat auch schon den einen oder anderen Kilometer gesehen und bisher ging ich eigentlich davon aus, daß ich mir bzgl. des Einlaufs meines Autos (Erstzulassung März 1988) keine Gedanken mehr zu machen brauche. Wie ist Ihre Meinung zu leistungssteigernden Öl-Additiven? Wirken sie wirklich, wie mir erklärt wurde? Können sie tatsächlich an einer alten Kiste wie der meinen noch was bewirken? Vielen Dank für Ihre Antwort Viele Grüße Bachner Erhard PS: Ist folgender Hinweis auf Ihrer Homepage "Bitte beachten Sie, dass eine Beantwortung Ihrer Frage aus technischen Gründen voraussichtlich erst wieder am 23. Mai 2006 erfolgen kann. Vielen Dank für Ihr Verständnis." noch von Bedeutung? Ich geh davon aus, dass Sie sich in der Technikhilfe selber keine Fragen stellen und deswegen die Eingabemaske möglicherweise nicht zu Gesicht bekommen. |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Wenn Sie geschrieben hätten, um was für ein Additiv es sich handelt, hätte ich gezielter antworten können. Vermutlich handelt es sich um Molybdändisulfid als Ölzusatz? (z. B. als Konzentrat von Liqui Moly oder unsere CFE-Motoröle.) Das macht sich tatsächlich positiv bemerkbar; 8 % Mehrleistung ist allerdings etwas reichlich optimistisch. Für den ersten Einlauf ist MoS2 meines Erachtens weniger empfehlenswert, denn dieser soll nicht behindert werden. (Hierzu gibt es in der Schmierstoffbranche jedoch unterschiedliche Auffassungen.) Für vielgelaufene Motoren auch im Nachhinein geeignet, sofern kein signifikanter Ölverbrauch vorliegt. - Vielen Dank für den Hinweis bezüglich der Eingabemaske, das war mir nicht bekannt. - Viele Grüße in den weißblauen Freistaat, i. A. W. Frings |
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| (496) Aerosave-Verfügbarkeit Dominik Dapprich (Wohnort: 56477 Rennerod) schrieb am Montag, 9. Oktober 2006 um 15:36:08: |
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| Hallo Herr Frings, ich habe bisher einen OS FF320 sowie einen Enya VT240 mit dem "klassischen" Methasynth 115+8 betrieben, also mit Aerosave-Öl. Ist diese fertige Kombination nicht mehr lieferbar? Was empfehlen Sie nun? Ich gehöre zum Kreis der Piloten, die leider auch mal längere Pausen zwischen aktiven Flugwochenden hinnehmen müssen, und daher auf den Korrosionsschutz besonderen Wert legen. Vielen Dank! Dominik Dapprich |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Aufgrund technischer Probleme war eine frühere Bearbeitung Ihrer Anfrage nicht möglich. MethaSynth 115 + 8 mit der Bestellnummer 2816... (blau/rotes Etikett) wurde durch das gleichnamige Produkt mit der Bestellnummer 2817... (grün/rotes Etikett) ersetzt. Anstatt AeroSave wird nun das neue biologisch gut abbaubare Öl AeroSynth 3 zugemischt. Der Korrosionsschutz wurde bei diesem Öl durch einen zusätzlichen Barriere-Schutz ergänzt. AeroSave wird weiterhin als pures Schmieröl angeboten. i. A. W. Frings |
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| (495) Wirkungsgrade Anton Karg (Wohnort: Worms) schrieb am Samstag, 7. Oktober 2006 um 15:51:29: |
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| Hallo, können Sie verbindliche Angaben über die Wirkungsgrade von Methanolmotoren geben? Vielen Dank |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Aufgrund technischer Probleme war eine frühere Bearbeitung Ihrer Anfrage nicht möglich. Die typischen Methanol-Modellmotoren haben einen sehr schlechten Wirkungsgrad. Durchaus liegt der Wirkungsgrad unter 10 %; bei sehr guter (Resonanz-)Abstimmung sind knapp 15 % erreichbar. i. A. W. Frings |
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| (494) SX Öl Norbert Matz (Wohnort: 24358 Bistensee) schrieb am Samstag, 7. Oktober 2006 um 8:14:12: |
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| Hallo Herr Stobinski Das Titan-SX Öl und Aerosynth 3 von Graupner und das Glissol S von Demuth sind neu und dürfen nicht mit den alten Ölen Aerosave / Competition gemischt werden. |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| (493) SX 10 / Graupner Peter Stobinski (Wohnort: 73732) schrieb am Mittwoch, 4. Oktober 2006 um 9:36:15: |
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| Hallo, Ich habe einen neuen Kanister SX10 Competischen von Graupner gekauft. Leider ist der Sprit nicht mehr Rot. Jetzt bin ich mir unsicher ob ich das mit dem alten Cometischen- Öl 'aufölen' kann. (Ich Öl das noemalerweise auf 14% auf.) Ist da nur der Farbstoff weg, oder ist das jetzt anderes ÖL? Grüße Peter |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Aufgrund technischer Probleme war eine frühere Bearbeitung Ihrer Anfrage nicht möglich. Der Kraftstoff AeroSynth Competition SX 10 mit der Bestellnummer 2811... muß gemäß Originalrezeptur rot sein. i. A. W. Frings |
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| (492) Gemischabmagerung Gerhard Stöck (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 3. Oktober 2006 um 15:52:32: |
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| Hallo Herr Frings, vielleicht können Sie mir helfen. Ich fliege eine CAP 232 (158cm Spannweite) mit einem 61 Magnum 4Takt. Ich habe das Modell gebraucht gekauft. An sich ist alles in Ordnung, nur das der Motor nach dem Anlassen immer 2-3min nicht auf die volle Leistung kommt. Erst nach einiger Zeit mit Vollgasfliegen kommt das Motörchen richtig auf Touren. Der Motor läuft im sicheren Gemischbereich (leichte Auspufffahne), wenn ich den Motor magerer stelle, geht er im Rückenflug sehr leicht aus.Ich denke also nicht, das es an der Gemischeinstellung liegt, zudem ich mit 5% NM fliege. Muss dieser Motor also immer erst richtig warmlaufen ??? Mit bestem Fliegergruß Gerhard Stöck |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Aufgrund technischer Probleme war eine frühere Bearbeitung Ihrer Anfrage nicht möglich. Eventuell ist der Motor noch nicht vollständig eingelaufen und neigt daher beim Abmagern der Gemischeinstellung zur örtlichen Überhitzung und klemmt. Möglich ist auch, daß die Tankeinbaulage ungünstig zum Düsenstock steht. i. A. W. Frings |
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| (489) OS 300 Sirius und 320 Pegasus joachim Nüsseler (Wohnort: 89129 Langenau) schrieb am Montag, 25. September 2006 um 21:44:22: |
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| Hallo Herr Frings, ich bin seit dreisig Jahren Modellflieger, die letzten 15 Jahre habe ich mich mit Turbinen und Jets als Eigenkonstruktionen beschäftigt. Nun soll der Jugendtraum wahr werden, mehrzylindrige Viertakter. Bevor ich mich wieder an den Selbstbau wage, habe ich oben genannte Motore "von der Stange" bestellt. Ich suche verzweifelt nach Daten über den möglichen Schub, wegen der Flugmodellauslegung. Mir ist bekannt, daß eine Angabe unter anderem von der angestrebten Fluggeschwindigkeit abhängt und der Standschub nicht allesentscheidend ist. Haben sie dennoch Messergebnisse aus eigener oder sonstigen Quellen? Was sollte ich beim Einlaufvorgang beider Probanten beachten? Besten Dank vorab. Mit freundlichen Grüßen Jo Nüsseler |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Ich messe nie den Standschub, da dieser nur sehr wenig über die Motorleistung aussagt. Einen diesbezüglich tiefergehenden Beitrag von mir finden Sie im aktuellen Heft Motorflug-Praxis. Meine Motoren drehen mit 10 % NM und 12 % AeroSave etwa: FR 5 mit 18" X 10 7500 RPM, 20" X 8 6900 RPM; FF 320 mit 20" X 10 7000 RPM. Testberichte von mir finden Sie in FMT 2/91 für den Pegasus und Modell 9/2000 für den Sirius. i. A. W. Frings |
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| (488) OS FT300, Ölauswurf Uwe Martens (Wohnort: Hannover) schrieb am Mittwoch, 20. September 2006 um 9:07:21: |
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| Hallo Herr Frings, habe den FT 300 angeschafft und bin dehr angetan von dem Motor. Mich stört aber der starke Ölauswurf aus der Kurbelgehäusebelüftung, der trozt Ableitung mittels Schauch das Modell mehr oder weniger stark verschmutzt. Ist es möglich bzw. ratsam wie im KFZ-Bereich das Öl zusammen mit den Blowbygasen wieder in den Ansaugtrakt zu leiten? Wenn ja wo am besten - vor oder nach Vergaser - hier würde sich zB. anbieten das Verteiler-Stück der Saugrohre mit einem Nippel zu versehen und mit der Kurbelgeäuseentlüftung zu verbinden. Der Motor würde natürlich vor dem Umbau komplett eingelaufen sein damit sich der Ölauswurf stabilisiert hat und kein evtl. Abrieb aus dem Einlauf wieder in den Motor gelangen kann. Danke im vorraus Gruß Uwe Martens |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Ich habe an mehreren Boxermotoren versuchsweise eine Ölrückführung in den Brennraum installiert und zwar sowohl vor als auch hinter dem Vergaser. Probleme gibt es keine. Etwas nachteilig ist ein etwas gebremster Leerlauf und leicht verzögertes Hochtouren. Das läßt sich mit geringer Erhöhung des NM-Anteils kaschieren. Beachten Sie, daß bei diesem Verfahren hohe Ansprüche an den Korrosionsschutz und die rückstandsfreie Verbrennung des Öls gestellt werden! Anmerkung: Bei meinem FT 300 ging der anfangs starke Kurbelgehäuseauswurf mit zunehmendem Einlaufzustand (>8 Flugstunden) deulich zurück und liegt heute bei wenigen cm³ pro Liter Kraftstoff. i. A. W. Frings |
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| (487) Dichtmasse H-P.Eichelseder (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 19. September 2006 um 20:47:31: |
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| Hallo Herr Frings! Mit was dichtet man am besten den Ventildeckel an einem Os FS70 Surpass ab. Eignet sich dazu Oilit oder eine Dichtmasse aus dem Kfz.-Bereich? MfG |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Aus dem Kfz-Zubehörmarkt empfiehlt sich beispielsweise "Hylomar" als gut brauchbare Dichtmasse, da sie nicht aushärtet und die Klebestellen sich später leicht reinigen lassen. Vorsicht mit fest aushärtender Dichtungsmasse, damit lassen sich die Deckel später oft nur mit großer Kraft entfernen, und auch die Dichtmasse lässt sich dann nur noch mit einem Schaber ablösen. i. A. W. Frings |
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| (486) JPX 212 Temp-Probleme; Ergänzung zu # 471 Dirk Heuer (Wohnort: 32694 Dörentrup) schrieb am Montag, 18. September 2006 um 12:37:16: |
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| Sehr geehrter Herr Frings! Habe auf Ihr Anraten den Treibstoff von Normal auf Super-plus geändert und die Zylinderkopf-Temp. ist wieder im Normalbereich von ca. 150°C. Nochmals vielen Dank für Ihre Hilfe! MfG Dirk Heuer |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Schön, daß es so einfach geklappt hat. Weiterhin guten Flug! Werner Frings |
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| (485) AeroSynth 3 + Rizinusöl U. P., per E-Mail (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 15. September 2006 um 20:02:55: |
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| Sehr geehrte Damen und Herren, ich mische schon seit längerer Zeit AS3 mit Rizinusöl. Bisher ist alles perfekt. Nun habe ich feststellen müssen, dass man die Öle nicht mischen soll. Da ich kein chemisches Hintergrundwissen besitze frage ich mich jetzt warum ich die Öle nicht mischen soll, bzw. was passiert oder kann passieren? Mit freundlichen Grüßen Uli P. |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Rizinusöl unterläuft den chemisch wirkenden Verschleißschutz der FES-Modellmotorenöle. Bei Zumischung zu AeroSynth 3 kommt es zu Ausfällungen. i. A. W. Frings |
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| (484) Ölanteil Funkenzündung U. D., per E-Mail (Wohnort: Ingolstadt) schrieb am Donnerstag, 14. September 2006 um 21:01:15: |
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| Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrter Herr Frings, ich beabsichtige, einen OS FT 300 (neu), mit einer elektronischen Zündung ausrüsten zu lassen. Da bisherige elektronische Zündungen - manchmal auch wegen des relativ hohen Ölanteils - bei Nutzung konventioneller Öle nicht immer in diesem Motor zuverlässig arbeiteten, habe ich eine Frage: Wie hoch sollte der Ölanteil im OS FT 300 mindestens sein, wenn der Motor gut eingelaufen ist und Methanol Aerosynth 3 genutzt wird bzw welches Ihrer Öle empfehlen Sie, wenn ein möglichst geringer Ölanteil im Methanol sein soll? Der Motor würde nach jedem Einsatz (gelegentlich auch F-Schlepp) mit dem Öl "nachgespült". Vielen Dank für Ihre Mühe im Voraus; mit freundlichen Grüßen U. D. |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Leider können wir Ihnen nicht raten, den Ölanteil im Kraftstoff wesentlich zu senken. Der Motorenhersteller schreibt verbindlich 16 beziehungsweise 18 % Schmieröl vor. Da dieser Boxermotor schon aufgrund des großen Hubraums erhebliche Wärme entwickelt, dient ein großer Anteil des Schmieröls der Innenkühlung. Erschwerend kommt hinzu, daß das Modell im Schleppbetrieb eingesetzt wird, d. h. mehrere Minuten im Hochlastbereich. Die Umrüstung von Glüh- auf Funkenzündung hat u. a. den Nachteil, daß der Motor mit relativ magerem Gemisch betrieben werden muß, er läuft deswegen nochmals deutlich heißer. Anmerkung: Der eigene eingesetzte FT 300 wird in der originalen Glühzünderversion seit über 13 Jahren absolut problemlos mit MethaSynth 115 + 8 betrieben. i. A. W. Frings |
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| (483) ST-770 Ulrich Peters (Wohnort: 50859 Köln) schrieb am Donnerstag, 14. September 2006 um 13:43:57: |
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| Hallo Herr Frings, können Sie mir eine Bezugsquelle für die von Ihnen eingesetzte Hölzl-Glühung nennen? Danke für Ihre Hilfe. Grüße aus Köln Ulrich Peters |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Die letzte mir bekannte Telefonnummer ist 07532-6750. i. A. W. Frings |
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| (482) Sternmotor Seidel F. Kastleiner (Wohnort: Beuel) schrieb am Sonntag, 10. September 2006 um 23:33:10: |
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| Sehr geehrter Herr Frings, was empfehlen Sie als Sternmotorflieger und Schmierstoffspezialist zur Schmierung des offenen Ventiltriebs? Seidel schreibt Maschinenöl vor, damit komme ich bei meinem 710 aber schlecht zurecht, weil das Öl verfliegt und zuviel Dreck übrig bleibt. Macht es Sinn, Siliconfett zu verwenden, da dies bis über 300 Grad vertragen soll? Dank für die Mühe, Florian Kastleiner |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Silikonfett ist aufgrund der unzureichenden Schmierfähigkeit für den Ventiltrieb ungeeignet. Ideal ist zur Hochlastschmierung Schmierfett mit sehr hohem Molybdändisulfid-Anteil (MoS2) geeignet. Gut brauchbar sind auch Fette mit hohem Feststoffanteil Kupfer, sie werden beispielsweise bei der Montage von Bremsanlagen verwendet. i. A. W. Frings |
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| (480) Kraftstoff-Ölkombination Moki Sternmotor Stefan Thiel (Wohnort: 57639 Lautzert) schrieb am Donnerstag, 31. August 2006 um 22:35:30: |
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| Bezugnehmend auf meine Frage von gestern (479)! Hallo Herr Frings, vielen Dank für die schnelle und klare Antwort! Könnten Sie mir Bezugsadressen für die von Ihnen empfohlenen Öle mitteilen? Über ein Ergebnis nach Abschluß ihrer Versuche bezüglich des Öls "Planto Twin s" würde ich mich sehr freuen! MFG Stefan Thiel |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Ihr nächstgelegener Händler für Fuchs-Öle (Industriebereich) ist: Fa. Rothenpieler, Am Berg 3, 57334 Bad Laasphe. Comp 2 Plus wird in Litergebinden auch über Fa. Graupner vertrieben. Es steht vsl. noch ein weiteres Öl auf dem Programm, das Titan GT 1 0W-20. Teilweise setze ich spezielle Blends ein, die nicht im Handel sind. i. A. W. Frings |
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| (479) Welche Kraftstoff-Öl Kombination beim Moki Sternmotor! Stefan Thiel (Wohnort: 57639 Lautzert) schrieb am Donnerstag, 31. August 2006 um 0:42:39: |
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| Sehr geehrter Herr Frings, mein Moki-Sternmotor (225ccm) hat nun ca 25 Laufstunden hinter sich und mich stört die starke Rußbildung und die Verbrennungsrückstände! Zum Einlaufen wurde der Motor mit 4 Prozent syntetischem 2-Taktöl (Husquarna rot)betrieben. Danach habe ich bei gleicher Ölsorte auf 2,5 Prozent Ölanteil umgestellt. Es gab dann etwas weniger Verbrennungsrückstände. Mit dem Husquarna-Öl habe ich bei meinen Moki Zweitaktern sehr gute Erfahrung (vor allem eine Rückstandsarme Verbrennung und kein Blauqualm)gemacht. Auf anraten der Fa. Airworld habe ich nun in den letzten Laufstunden auf den fertigen Aspen- Zweitaktsprit umgestellt. Danach wurden es wieder etwas weniger Verbrennungsrückstände, jedoch immer noch viel (nach meinem Ermessen)! Gibt es ein hochwertiges Zweitaktöl, welches in einem Viertaktmotor nur wenig Rückstände hinterläßt? Welche Spritkombinatin benutzen Sie bei Ihrem Moki Sternmotor? Welche Erfahrungen haben Sie mit ihrem Moki Motor hinsichtlich der Verbrennung und deren Rückständen! Am Motorlauf gibt es nichts zu mängeln, jedoch hat schon einmal ein Auslaßventil am Schaft geklemmt (meiner Meinung nach duch abgelagerte Verbrennungsrückstände am Ventilschaft). Das Ventil konnte mit WD 40 problemlos gelöst werden!MFG Stefan Thiel |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Die relativ starke Rußbildung rührt daher, daß der Motor aufgrund des Viertaktprinzips deutlich heißer verbrennt als ein Zweitaktmotor, zumal beim letzterem noch die kühlenden Spülverluste hinzukommen. Meine eigenen Versuche mit Aspen waren als Fertigmix bezüglich der Verbrennungsrückstände deutlich schlechter als bei purem Alkylatbezin mit 2,5 % "Silkolene Comp 2 plus". Dies gilt sowohl für Zweitaktmotoren als auch für den Viertaktmoki. Demnächst ist eine Versuchsserie mit dem biologisch gut abbaubaren Zweitakt-Schmieröl "Planto Twin S" vorgesehen, da es einen besonders hohen Estergehalt hat. Grundsätzlich verschmutzt bei per Gemisch geschmierten Benzinviertaktern der Verbrennungsraum stärker als beim Zweitaktprinzip. Gute Abhilfe bringt das gelegentliche Zusetzen von "Ventil-Sauber" (LM); das benutze ich beispielsweise auch bei meinem gemischgeschmierten Wankelmotor seit 10 Jahren. i. A. W. Frings |
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| (478) Startadapter ST-770 Ulrich Peters (Wohnort: 50859 Köln) schrieb am Montag, 28. August 2006 um 18:55:16: |
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| Hallo Herr Frings, da für den ST-770-Spinner kein handelsüblicher Startadapter passt, wäre ich Ihnen sehr dankbar, wenn Sie mir Ihren Akkuschrauberadapter kurz beschreiben könnten. Sollte das in Ihren Büchern beschrieben sein. reicht mir der Hinweis. Danke für Ihre Tipps. m.f.G. Uli Peters |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| In "Modellmotoren - praxisnah" ist der Adapter abgebildet, das Buch ist aber noch nicht im Vertrieb. Auf die KW des Seidel paßt der Spinner für den O. S. Sirius-Sternmotor. Sie müssen lediglich die Länge der Zentralschraube der Luftschraubenstärke anpassen. Darauf paßt die große Öffnung der üblichen E-Starter Mitnehmereinsätze aus Gummi. Wenn Sie den Starterkopf eines Elektrostarters demontieren, eine innen durchgesteckte M 8 Schraube zentrisch mit Mutter montieren, läßt sich der Starterkopf in einen Akku-Schrauber einspannen. Zu beachten ist, daß die Anlaßdrehzahl des Schraubers nicht zu niedrig liegt. i. A. W. Frings |
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| (477) HB 61 - Welcher Sprit Stefan Berger (Wohnort: 83104 Ostermünchen) schrieb am Montag, 28. August 2006 um 15:30:08: |
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| Hallo, Ich habe einen alten Bernhardt Motor HB61, der in einem Hubschrauber-Modell eingebaut ist. Meine Frage nun: Welchen Sprit (welches Mischungverhältnis) ist für den Motor am besten. oder kann man jeden beliebigen Modellbau-Sprit verwenden? |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Als Fertigkraftstoff eignet sich beispielsweise MethaSynth 115; wenn Sie 2 % Nitromethan zusetzen, läuft der Motor spürbar weicher. Hinweis: Falls über den Heckflansch das Kühlgebläse angetrieben wird, müssen Sie den Kraftschluß der Stahlwelle mit dem Kunststoffexzenter regelmäßig kontrollieren, das war bei der Helikopter-Variante eine Schwachstelle. i. A. W. Frings |
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| (476) Sternmotor ST-770 Ulrich Peters (Wohnort: 50859 Köln) schrieb am Montag, 28. August 2006 um 10:17:35: |
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| Hallo Herr Frings, haben Sie schon mal im Betrieb von größeren Modellmotoren über den Einsatz einer elektrischen Kraftstoffpumpe nachgedacht und gibt es damit schon Erfahrungen? Für Ihre Antwort danke im Voraus. Grüße aus Köln Uli Peters |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Da ich aktuell den 250 ccm Moki-Sternmotor, der serienmäßig eine Kraftstoffpumpe hat, fliege, ist natürlich gedankliche Nähe zum Seidel-Sternmotor gegeben. Das Problem bei der indirekten Gemischansaugung ist, dass ein überfluteter Motor nur noch äußerst unwillig zu starten ist, ich mache das beispielsweise mit einem kräftigen Akkuschrauber. Nachrüsten mit diversen Kraftstoffpumpen zeigen immer wieder, daß dann gerne andere Nachteile auftreten, d. h., es ist viel Tüftel- und Anpassungsarbeit nötig. Der einfachste Weg ist bei Methanolmotoren das Kaschieren mit reichlich Nitromethan. i. A. W. Frings |
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| (475) Propeller Dreiblatt Willi Düser (Wohnort: 26316 Varel) schrieb am Samstag, 26. August 2006 um 23:18:13: |
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| Hallo Herr Frings Muss man die Grössenbezeichnungen für einen Dreiblattpropeller erst umrechnen, vielleicht durch zwei mal drei, oder ist das eins zu eins zu verstehen ? Danke, Gruss Willi Düser |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Die aufgedruckten Angaben gelten immer als absolute Zahl. Die Dimensionsangabe von beispielsweise 10" X 6 bedeutet pro Umdrehung (theoretisch) 6 Zoll Fortschritt und einen Durchmesser von 10 Zoll. Die Anzahl der Blätter spielt hierfür keine Rolle, mit ihr erhöht sich natürlich der Widerstand. i. A. W. Frings |
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| (474) Autoöl T. Schröder (Wohnort: Kassel) schrieb am Samstag, 26. August 2006 um 15:26:47: |
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| Guten Tag Schmieröltechniker, leider finde ich auf der Fuchs-HP keine Technikerhilfe, so dass ich es hier versuche: 2 Fragen zu Automotorenöl: 1. Gibt es einen Anhaltswert, wie lange das Motorenöl braucht, um bei ruhiger Warmfahrt auf Betriebstemperatur zu gelangen? Die Anzeige des Kühlwassers ist nicht weiterführend, da dort nur der kleine Umlauf um die Zylinder gemessen wird. 2. Stimmt es, dass synthetisches Autoöl besser kühlt als Mineralöl? Vielen Dank vorab, T. Schröder |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Die vollständige Durchwärmung des Motorölkreislaufes dauert deutlich länger als die des Kühlwassers. Ich kann Ihnen Anhaltswerte vom eigenen PKW geben: Bei Außentemperaturen von 15 °C beträgt bei gleichmäßiger Fahrweise (Landstraße 70 km/h) die Öltemperatur (4,25 l) nach 8 km ca. 70 °C. Bei der Umlaufschmierung kühlt Syntheseöl im Wesentlichen nicht anders als Mineralöl. Allerdings bleibt bei Leichtlaufölen aufgrund deren geringerer Eigenreibung die Öltemperatur bei Autobahnfahrt etwas niedriger. Bei o. a. Fahrzeug liegt diese mit einem synthetischen 0W-20 Öl bei 110 °C, mit 10W-40 knapp 10 °C höher. i. A. W. Frings |
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| (473) Seidel Sternmotor Robert Schell (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 23. August 2006 um 23:42:52: |
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| Sehr geehrter Herr Frings, ich habe eine Nachfrage zu Beitrag #464. Sie empfehlen dort leider ohne Begründung den Vergaser des O. S. Vierzylinders zu montieren. Diese Vergaser haben aber einen erheblich geringeren Innendurchmesser als der von Fa. Seidel original montierte 7 L-Vergaser. Damit ist ein erheblicher Leistungsverlust vorprogrammiert ohne erkennbaren Vorteil. mfg, R. Schell |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Die Seidel-Sternmotoren saugen indirekt durch das Kurbelgehäuse an; da sie keine Pumpe haben, ist die Krafstoffversorgung ungleichmäßig. Der lichte Durchmesser des Pegasus-Vergasers liegt 30 % unter dem des montierten 7 L-Vergasers. Dadurch steigt die Strömgeschwindigkeit und somit auch die Ansaugleistung kräftig an. Die Vollgasleistung sinkt nicht sonderlich stark, bei einer 22" X 10 liegt der Drehzahlverlust bei ca. 250 RPM. i. A. W. Frings |
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| (471) Temperaturprobleme am Zweitaktmotor Dirk Heuer (Wohnort: 32694 Dörentrup) schrieb am Montag, 21. August 2006 um 23:24:26: |
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| Mein 1 Zylinder JPX-Motor 212 ccm erhitzt sich am Zylinderkopf unter Leistung auf 180-190°, normal wäre 150-160°. Auch ist die Drehzahl bzw. Leistung nicht voll da. Der Motor besitzt einen Resonanzauspuff, den ich bereits gesäubert und neu angepasst habe. Das Gemisch von 1:50 wurde nicht verändert. Allerdings nutze ich seit einiger Zeit Normalbenzin. Könnte der Grund für die zu hohe Temp. das Abdrehen von ca. 0,5 mm am Zylinderdeckel sein? Welche Gründe könnte es noch geben. mfg D. Heuer |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Soweit ich weiß, wurde der Motor ursprünglich für Avgas 100 (LL) konzipiert. Verwendung von Normalbenzin könnte auch aufgrund der Kompressionserhöhung zu klingelnder Verbrennung führen, wodurch die Betriebstemperatur steigt. Kerzenbild prüfen! Zu bedenken ist auch, daß den Benzinqualitäten "Mogas", "Normal" und "Super" zunehmend Bioethanol zugegeben werden muß. Auch dies verändert das Laufverhalten, zudem steigt dadurch die Gasblasenbildung erheblich an. Wenn Sie nicht Avgas benutzen, sollten Sie daher die Qualität "Super Plus" (98) verwenden, da diesem (noch) kein Ethanol zugesetzt wird. i. A. W. Frings |
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| (470) motorenüberhitzung, mech geräusche christoph woltmann (Wohnort: 22880 wedel) schrieb am Montag, 21. August 2006 um 18:08:48: |
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| mehrere motoren zwischen 10 und 18 ccm betreibe ich mit reso.rohr.nach längerem normalem betrieb lässt sich der motor plötzlich nicht mehr einstellen, überhitzt,macht erhebliche mech. geräusche,sodass ich den motor abstellen muss. sprit: 17% synt.öl, 5% nitro. für einen hinweis danke ich im voraus |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Wenn der Motor überhitzt, kann dies an zu magerem Kraftstoffgemisch liegen, auch ein zu kurz eingestelltes Resonanzrohr führt zu ähnlichem Verhalten. i. A. W. Frings |
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| (469) Benzin-Zweitaktmotor und Methanol Siegfried Klinger (Wohnort: 60316 Frankfurt_main) schrieb am Montag, 21. August 2006 um 16:03:18: |
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| In Veteranen- und Rennsportkreisen ist es scheinbar nicht möglich eine Kompetenz für meine Fragen zu finden. Ich hoffe der Modellbau kann mir weiter helfen: Es soll einem Triumph Einzylinderdoppelkolbenmotor 250ccm aus 1939 für den Veteranenrennsport „Beine gemacht werden“. Schon in den ersten Nachkriegsjahren wurde dieses Unterfangen von einigen Rennfahrern mit mehr oder weniger Erfolg unternommen. Als Hauptstolperstein hat sich dabei der Auslaßkolben erwiesen. Diesem wird es schlicht und einfach zu heiß im Benzinbetrieb. Deshalb mein Gedanke und meine Fragen: 1. Wäre dieser Motor nach entsprechender Änderung am Vergaser mit Methanol zu betreiben? 2. Könnte ich mit einer entsprechenden Innenkühlung im Auslaßbereich gegenüber Benzin rechnen? 3. Im Bahnsport und im Rennbootsport wird auch Methanol verwendet. Nun sind diese Motoren sehr hoch verdichtet. Eine hohe Verdichtung würde aber, wenn man es zu weit triebe, leistungsmindernd bei einem Doppelkolbenmotor wirken. Da der Doppelkolbenmotor durch den Brennraum hindurchspülen muss wird die erreichbare Verdichtung nur bei 1:7 bis 1:9 liegen. Hat Methanol bei einer so niederen Verdichtung Zünd- und Startprobleme? 4. Welches Material müsste ich bei der Auswahl von Wellendichtringen, Dichtmassen, Schläuchen und Dichtungen wählen? 5. Was ist bei der Auswahl von Zündkerzen zu beachten und gibt es unterschiede im Zündkerzenbild und im Zündzeitpunkt gegenüber Benzin? 6. Welches Öl muss man dem Methanol in welchen Mengen beimischen um einen 250ccm Motor betreiben zu können (1:25 wie bei Benzin)? 7. Was ist mit so unangenehmen Sachen wie Lagerkorrosion und Verharzung des Motors nach seiner Benutzung? Muss der immer wieder zerlegt werden? 8. Wie genau muss ein Vergaser für Methanol regeln können? Reicht ein umgebauter Benzinvergaser aus? 9. Wie lange sind angesetzte Mischungen (Methanol/Öl) lagerfähig und was sind die Marktpreise? Wer liefert hier in Frankfurt? Mit Dank für Ihre Bemühung. Siegfried Klinger Frankfurt_main |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| ad. 1, 2: Technisch ist Betrieb mit Methanol möglich. Rechnerisch ergibt der Betrieb im Vergleich zu Benzin eine um etwa Faktor 5 stärkere Innenkühlung. ad. 3: Die niedrige Verdichtung hat keinen Nachteil bezüglich des Zündverhaltens, im Gegenteil. Aufgrund des niedrigeren Dampfdruckes wird allerdings das Startverhalten bei niedrigen Temperaturen schlechter. Aufgrund der stärkeren Abkühlung des Einlaßbereiches steigt die Leistung mit Methanol etwas an. ad. 4: Dies ist das Hauptproblem. Methanol und die dafür nötigen speziellen synthetischen Schmieröle greifen einige Kunststoffe an, die von Benzin nicht tangiert werden. Moderne Wellendichtringe (z. B. Viton) sind gegen diese Stoffe resistent. Einige Flüssigdichtmassen werden von Methanol aufgelöst. Wichtig ist, daß es nirgendwo zu Kontakt mit Zink kommt (Vergaserschrauben, -gehäuse, Benzinhahn, etc.), da Zink mit Methanol reagiert. ad. 5: Das Brennbild der Zündkerzen unterscheidet sich im Wesentlichen nur durch den anderen Wärmehaushalt. ad. 6: Es gibt spezielle Rennöle, die für Methanol- und Mischbetrieb geeignet sind. Oder pures Modellmotorenöl (z. B. AeroSynth-Competition). Wenn für Benzinbetrieb 4 % Öl vom Motorenhersteller vorgegeben werden, paßt dies auch bei Mischungsschmierung bei Methanol. ad. 7: Mit Methanol betriebene Motoren unterliegen einer erheblich höheren Korrosionsgefahr. Wichtig ist das heiße Abstellen des Motors; aufgrund des geringen Ölanteils ist eine Nachkonservierung (gleiche Öl wie im Kraftstoff) anzuraten. Mit vollsynthetischen Ölen gibt es keine Verharzungen. ad. 8: Methanol hat eine erheblich breitere Zündgrenze als Benzin, daher ist hier der Vergaser einfacher in Richtung "fett" einzustellen. Auf jeden Fall muß die Bedüsung des Vergasers vollständig geändert werden, der Verbrauch ist mit Methanol mehr als doppelt so hoch wie mit Benzin. ad. 9: Kraftstoffmischungen sollten innerhalb 6 Monaten aufgebraucht werden. Methanol und Öl sollten Sie zum Selbstmischen im Fachhandel einzeln kaufen, da es 4 %-ige Methanolmischungen nicht gibt; die Mischungen für Modellmotoren liegen zwischen >10 und 20 % Ölanteil. Anmerkung: Einfacher ist meines Erachtens Benzin im Mischbetrieb mit Methanol. Es gibt dafür spezielle Kraftstoffe, beispielsweise M 15. i. A. W. Frings |
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| (468) Zusatzglühung Thilo Wünsche (Wohnort: Hamburg) schrieb am Freitag, 18. August 2006 um 2:03:53: |
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| Hallo, kann mir nicht vorstellen dass es Sinn macht einen 7-zylinder mit Zusaztglühung auszurüsten, die können doch nie alle ausfallen? mfg Th. Wünsche |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Es geht hier primär nicht um zusätzliches Glühen bei laufendem Motor, sondern um das Glühen beim Startvorgang. Beim Vorglühen mit 2 Volt fließen 30 - 35 A, es müssen dicke Glühkabel verlegt werden, und es ist nicht möglich, die hängenden Zylinder stärker zu versorgen. Vorglühen mit 2 Volt/20 Ah Bleiakkumulatoren hat sich als unpraktisch erwiesen. i. A. W. Frings |
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| (467) ST-770 Ulrich Peters (Wohnort: 50859 Köln) schrieb am Donnerstag, 17. August 2006 um 21:58:57: |
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| Hallo Herr Frings, danke für Ihre schnelle Info. Hier noch eine Frage: ich möchte den ST-770 mit einer Glühautomatik ausrüsten. Ich habe zwei Glow 4 von Jamara und wollte jeweils vier und drei Zylinder ankoppeln. Ist das O.K., oder haben Sie eine bessere Empfehlung? Grüße aus Köln Uli Peters |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Die Glühanlagen von Jamara kenne ich nicht. Ich benutze seit über 5 Jahren die Hölzl-Glühung für 7 Zylinder. Die ist so groß wie 1/2 Zigarettenschachtel, jede Kerze ist einzeln angesteuert und regelbar sowie über LEDs kontrollierbar. Versorgungsspannung ist 7,2 V; durch die Taktung können dünne Kabel verbaut werden. Die unteren Kerzen sollten etwas stärker geglüht werden. i. A. W. Frings |
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| (466) FS30 Problem bei hängender Einbaulage Ingo Gerth (Wohnort: 86854- Amberg) schrieb am Donnerstag, 17. August 2006 um 16:34:27: |
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| Hallo Herr Frings, Problem ist der Leerlauf bei hängendem Motor... Ich habe den so eingestellt, dass der Motor sauber auf Vollgas hochdreht und auf der leicht fetten Seite ist (Schlauch zugedrückt - Motor dreht vorm Ausgehen noch ein Stück hoch) Aber...der Motor will einfach nicht länger im Leerlauf seinen Dienst tun. Egal, ob ich den Motor im Leerlauf etwas magerer oder fetter mache, nach einer gewissen Zeit ( vielleicht 10s) gibt es Aussetzer und der Motor stirbt ab, wenn ich nicht etwas mehr Gas gebe. Ist das jetzt ein Problem der hängenden Einbauweise, die Kerze wird immer abgelöscht? Kann ich das wirklich nur mit einer Glühkerzenheizung beseitigen? (Ist doch für ein FS30 etwas übertrieben,oder? ) Mein Kraftstoffgemisch besteht aus 10% Nitro und 18% Öl. I.Gerth |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Dieses Laufverhalten ist bei hängender Zylinderlage normal und insbesondere bei kleinen Hubräumen stärker ausgeprägt. Wenn der Motor halbwegs eingelaufen ist, sollten Sie ab der 8. Betriebsstunde 15 % eines niedrigviskosen Syntheseöls - beispielsweise AeroSynth 3 oder AeroSynth-Competition - nehmen und den Nitromethananteil auf 12 % erhöhen. Verbindlich sind die Angaben der Bedienungsanleitung. Schöne Grüße in die Oberpfalz, i. A. W. Frings |
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| (465) Moki Walter-Hermann Thommen (Wohnort: 4431 Bennwil) schrieb am Montag, 14. August 2006 um 15:33:16: |
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| Guten Tag Herr A.W. Frings………… Ich habe Interesse an einem 250 ccm Moki. Habe aber schon einige Berichte zu den Sternmotoren im Internet gelesen in den meisten berichten zu den Moki Sternmotoren gab es meistens Problem das nicht immer alle 5 Zylinder zuversichtlich laufen. Keiner konnte in diesen berichten eine zufrieden stellende antwort geben. Herr A.W. Frings wie sind Sie mit Ihrem Moki zu Recht gekommen? Ich baue gerade eine Fokker Eindecker mit 4,30 cm Spanweite das Gewicht mit dem Moki 250 ccm würde ca. 28 Kilo werden. Hat der Moki die nötige Leistung um die 28 Kilo ohne Probleme durch die Luft zu befördern? Ich habe auch nirgends vom Moki 250 Stern Einbaumass angaben gefunden. Ich wollte den Fokker Eindecker zuerst mit einem ZG 62 mit Getriebe einbauen Gewicht mit dem ZG 62 würde ca. 26 Kilo werden habe aber bedenken ob der ZG 62 mit Getriebe ausreicht. Ich würde mich freuen wen Sie mir oder irgendjemand anders weiter helfen könnte. Ich Grüsse alle…………. walti@mgob.net |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Ich betreibe den 250 ccm Sternmotor nun seit etwa 5 Wochen mit bisher rund 6 Flugstunden. Es gab zwar zwischendurch Startprobleme, die waren aber auf ein Durchrutschen der Drosselklappenanlenkung zurückzuführen, und weil der Fehler so simpel war, wurde er nicht sofort erkannt. Das Laufverhalten ist tadellos, auch das spontane Anspringen auf allen Zylindern, Leerlauf <800 RPM. Aufgrund des Hubraums bedarf die Leistung keiner Diskussion, eine 32" X 18 wird mit 4400 RPM gedreht. Der Motor treibt einen Doppeldecker mit 20 kg, eine angehängt Lo 100 mit 14 kg ist bei Halbgas nach einer halben weiträumigen Platzrunde auf Ausklinkhöhe. Die Montage erfolgt über Dreibeinmotorträger mit M 5 Schrauben, der Lochkreisdurchmesser des liegt bei etwa 85 mm. i. A. W. Frings |
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| (464) Seidel ST-770 Ulrich Peters (Wohnort: 50859 Köln) schrieb am Donnerstag, 10. August 2006 um 23:41:35: |
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| Hallo Herr Frings, habe mir vor 10 Jahren einen 7-Zyl-.Seidel Sternmotor gekauft, den ich nun für meine Bücker 133 in Betrieb nehmen will. Meine Frage an Sie mit viel Erfahrung mit dem ST-770: Welche Kerzen empfehlen Sie? Für Ihre Antwort danke im Voraus. M.f.G. Uli Peters Köln |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Glühkerzen: O. S. "F" Kraftstoff: 4 % AeroSynth 3 + 6 % NM Luftschraube: Mejzlik 22" X 10 oder APC 24" X 8 Vergaser: O. S. 7 L mit Venturieinsatz, empfehlenswert ist ggf. Druckanschluß; besser Umrüstung auf den Gemischregelvergaser vom Pegasus (1414.20). i. A. W. Frings |
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| (463) Zerlegen von Motoren Bachner Erhard (Wohnort: 84104 Tegernbach) schrieb am Dienstag, 8. August 2006 um 13:17:34: |
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| Hallo Herr Frings, von unnötigem Zerlegen eines Modellmotors wird - wenn ich mich richtig erinnere – abgeraten, weil bei jedem Zusammenbau durch das Anziehen der Zylinderkopf-Schrauben eine geringfügig andere Einbauspannung des Zylinders die Folge ist. Die Neujustage des Zylinderkopfes führt zu einer neuen Verspannung der Buchse. Ein Motor benötigt nach einer solchen Maßnahme eine Anpassungszeit. Kann also keine Höchstleistung erbringen. Ich hoffe, daß dies so korrekt ist. Jetzt hat mir einer – offensichtlich Formel 1-Fan – erzählt, daß die Formel 1 –Motoren, nach jedem Rennen zur Wartung komplett zerlegt werden! Was ich mir mit meinem modellspezifischen Motorenwissen erst mal nicht erklären kann. Ist die Aussage falsch und wenn doch korrekt, warum schadet den Formel 1 –Motoren ein Zerlegen nicht? Schließlich sind sie nur dazu da, Höchstleistung abzugeben. Viele Grüße Bachner Erhard |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Wenn Modellbauer so exakt mit Drehmomentschlüsseln arbeiten würden wie Formel-1-Monteure, und wenn die Modellmotoren so präzize und hochwertig gefertigt würden wie o. a. Motoren, dann spräche nichts gegen das gelegentliche Zerlegen eines Modellmotors. F-1-Motoren sind bis zum letzten Oberflächen-µ feinstbearbeitet, haben teils mittels Laser vergütete Zylinderlaufbahnen, ovale Kolben etc. Der Kern der Empfehlung, Modellmotoren nicht unnötig zu zerlegen rührt daher, weil dabei häufig Fehler gemacht werden. i. A. W. Frings |
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| (462) Kerzen- und Kolbenbild Bachner Erhard (Wohnort: 84104 Tegernbach) schrieb am Freitag, 4. August 2006 um 14:57:42: |
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| Hallo Herr Frings, an meinem Raptor Hubschrauber hab ich bei einem Check folgendes festgestellt. - 1. Die Enya 4 Kerze - bestimmt schon 24 h Laufzeit auf dem Buckel, ich werde sie gegen eine neue tauschen - hat beim Übergang vom Wendelende zum Kerzenkörper einen kleinen, aber doch deutlich sichtbaren dunkelgrauen Klumpen. - 2. Der Kolbenboden ist in einem örtlich begrenzten Bereich um die Kerze dunkel gefärbt. Der Motor hat nur hochwertige Spritkomponenten gesehen, also: - Aerosynth3 bzw. Aerosave (15%) - Methanol MM100 - Nitromethan (12%); von der von Ihnen empfohlenen Quelle 3. - Den Check hab ich infolge eines plötzlichen auftauchenden (spürbaren, aber nicht extremen) Magerlaufs des Motors durchgeführt. Ich hab dies sofort registriert und bin unmittelbar danach gelandet. Woher könnte dieser kleine Klumpen am unteren Wendelende resultieren? Wie ist die dunkle Färbung des Kolbenbodens zu erklären? Der Motor ist während seiner 17 Betriebsstunden absolut problemlos gelaufen. Danke für Ihre Antwort Bachner Erhard |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| ad 1) Ablagerungen an dieser Stelle sind typisch, da sich dort an der Klemmkante aufgrund der Verwirbelungen die festen Partikel der Brandgase als erstes festsetzten. ad 2) Auch normal, daß nach 17 Betriebsstunden auf dem Kolbenboden Verbrennungsrückstände sichtbar sind; kein Kraftstoff verbrennt absolut rückstandsfrei. Solange der Belag des Kolbenbodens mit dem Finger abwischbar ist, besteht kein Handlungsbedarf, da Additive des Frischöls diese Rückstände minimieren. Zu beachten ist jedoch, ob diese Konzentration von Schmauchspuren nicht auf zu kurze Resonanzabstimmung zurückzuführen ist. Sind die Resonanzwellen aufgrund nicht ausgenutzter Drosselkükenstellung zu lang, ist dies egal, stehen sie hingegen bei Vollgaslauf an, ist es kritisch. ad 3) Abmagern des Gemischs hat nichts mit Verbrennungsrückständen zu tun. Allerdings macht sich eine allmähliche Vergaserverschmutzung bei Verwendung von AeroSynth 3 im Vergleich zu AeroSave aufgrund der unterschiedlichen Viskositätslage füher bemerkbar. i. A. W. Frings |
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| (461) Motor einstelung -nitromotor Martin godzierz (Wohnort: 64689 Hammelbach) schrieb am Donnerstag, 3. August 2006 um 12:56:31: |
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| ich breuchte mal einen Spizialisten der mir sagen kann wie man den motor richtig einstelt damit ehr normallaufen tut.mich würde es freuen wenn ich eine antwort bekomme.Mit freundlichen Gruß Martin |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Vorraussetzung für richtigen Motorlauf sind neben Grundkenntnissen beispielsweise der richtige Kraftstoff gemäß Betriebsanweisung. Grundsätzlich muß die Vergasermontage von der fetten Seite her erfolgen. Fachliteraturempfehlung finden Sie beispielsweise unter "Buchtipp". i. A. W. Frings |
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| (460) Ölanteil J. E. (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 3. August 2006 um 12:52:34: |
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| Sehr geehrte Damen und Herren, verwende seit vielen Jahren das AeroSynth Competition im meinen 61'er OS Motoren. Habe mir nunmehr für meine Helicopter den OS Max 91 SZ zugelegt. Mit der von mir verwendeten Spritmischung von 5%-Nitro bei 12% Öl bin ich nicht so richtig zurechtgekommen. Habe dann mein Mischungsverhältnis auf 15%-Nitro und 18%-Öl verändert. Aber auch damit hat sich das Laufverhalten meines OS 91 SZ nicht zu meiner vollen Zufriedenheit verändert. Frage: Ist der von mir verwendete Ölanteil für das AeroSynth competition korrekt oder kann ich auch einen geringeren Ölanteil verwenden um einen vielleicht besseren Motorlauf zu erzielen? Vielleicht ist aber auch ein höhere Ölanteil besser? Wenn ich meine Restbestände von diesem Öl aufgebraucht habe, werde ich wohl auf das AeroSynth 3 umstellen wollen.<br><br>Welchen Ölanteil kann ich dort am besten für 91'er Motore bei welchem Nitroanteil verwenden. Meine bisher probierten Komponenten: Motor: OS Max 91 SZ (mit verschiedenen Kopfdichtungen) Dämpfer: 50mm Zimmermanndämpfer, Webradämpfer WHT91 Kerze: Enya 5, OS A3 und OS R8 Mit ist bewusst, das meine Fragen sicherlich nicht abschliessend beantwortet werden können, da das Laufverhalten auch von vielen anderen Faktoren abhängig ist (z.B. Qualität vom Methanol, Innendurchmesser vom Spritschlauch, Höhe Tank - Vergaser, Vergaser an sich u.s.w.). Für mich ist nur wichtig zu erfahren, mit welchem Ölanteil (AeroSynth comp. und AeroSynth 3) und welchem Nitroanteil ich meine Motoren noch auf der sicheren Seite betreiben kann. Vielen Dank für Ihre Antwort. Mit freundlichen Grüssen J. E. |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Zu denen von Ihnen gestellten Fragen bezüglich "idealer" Schmierstoffmenge können keine definitive Angaben gemacht werden, da letztendlich das gesamte Zusammenspiel von Motorbetrieb und -konstruktion zählt. Grundsätzlich sind immer die Angaben des Motorenherstellers verbindlich; wenn der Motorenhersteller beispielsweise 18 % Öl vorschreibt, kann kein Schmierstoffhersteller sagen, mit Öl "XY" dürfen es auch 17 % sein. Ausschließlich zur Motorenschmierung kämen auch Methanolmotoren mit deutlich geringeren Ölanteilen aus. Da aber auch schlechte Komponenten, falsche Handhabung etc. berücksichtigt werden müssen, tendieren die Angaben zu einer erhöhten Schmierstoffmenge. Hinzu kommt bei Methanolbetrieb die hohe Korrosionsgefahr, die mit sinkender Korrosionsschutzadditivmenge erheblich steigt. Grundsätzlich gilt: Je höher der Schmierstoffanteil, um so größer ist die Reserve bei Überhitzung, Magerlauf, etc. Dazu aber auch der Hinweis, daß hohe Ölanteile das Laufverhalten bei geringer Last beeinträchtigen können. Bezüglich der geschilderten Laufprobleme sollten Sie versuchsweise als Schmieröl AeroSave einsetzten. AeroSave ist deutlich hochviskoser als AeroSynth-Competition, was nicht nur die Grenzbelastbarkeit im Hochtemperaturbereich anhebt, sondern auch die Vergaserreaktion auf Niveauschwankungen etc. verringert. Daß das Laufverhalten Ihres SZ-Motors selbst bei der relativ hohen Menge von 15 % Nitromethan nicht zufriedenstellend ist, läßt allerdings darauf schließen, daß grundsätzlich ein Fehler (Resonanzrohrabstimmung, Einzelkomponenten, etc.) vorliegt. i. A. W. Frings |
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| (459) Moki Stern Jo Nüsseler (Wohnort: 89129 Langenau) schrieb am Mittwoch, 2. August 2006 um 17:48:59: |
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| Hallo Herr Frings, ich interessiere mich für den neuen 150ccm Sternmotor von Moki, im Vertrieb von Airworld. Konnten sie dieses Triebwerk schon in Augenschein nehmen? Mich interessiert vor allem, ob ein Umbau auf Methanolbetrieb möglich wäre, oder der Motor gar in dieser Version angeboten wird. Eine Anfrage bei Airworld blieb bisher unbeantwortet, auch zu dem Motorendesigner (Herr Eberle glaube ich) konnte bisher kein Kontakt hergestellt werden. Mechanische Bearbeitung wäre nicht das Problem, sofern Schmiersystem, Verdichtung usw. passen würden. |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Momentan betreibe ich den 250 ccm Moki, der sich hervorragend macht. Der bauähnliche 150 ccm Sternmotor ist derzeit noch in der Versuchsphase und soll vsl. ab Herbst vertrieben werden. Eine Umrüstung auf Methanolbetrieb dürfte aus technischer Sicht keine Probleme bereiten; zu prüfen ist, ob der Vergaser für Methanol tauglich ist. Es stellt sich aber die Frage nach dem Sinn des Betriebs mit Methanol? Ich sehe nur Nachteile. Die geringe Mehrleistung spielt bei dem Hubraum keine Rolle, zumal die Höchstdrehzahl elektronisch begrenzt wird. Zudem steigt die Korrosionsgefahr mit Methanol erheblich an. Der Verbrauch würde außerdem bei Methanolverwendung schätzungsweise auf >2,5 l/h ansteigen. i. A. W. Frings |
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| (458) Fetteres Gemisch nach Haupttank-Spritentnahme Bachner Erhard (Wohnort: 84104 Tegernbach) schrieb am Mittwoch, 2. August 2006 um 15:07:27: |
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| Hallo Herr Frings, ich fliege einen Hubschrauber mit Haupt- und Headertank. Der Headertank befindet sich zwischen Vergaser und Haupttank. Einen leeren Haupttank kann ich schön stabil daran erkennen, daß der Motor nun deutlich fetter läuft. Was ist dafür verantwortlich? Ist es der kürzere Entnahmeweg (der Sprit muß nun nicht mehr durch die Leitung zwischen Header- und Haupttank gesaugt werden) oder ein höheres Sprit-Entnahmeniveau des Header-Tanks? Viele Grüße Bachner Erhard |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Bei einer in Reihe geschalteten Doppeltankanlage macht sich die Gesamtleitungslänge sehr deutlich bemerkbar. Auch das Niveau der Kraftstoffspiegel zum Vergaser hat entsprechenden Einfluß. Um diese Schwankungen des Krafstoffzulaufs etwas zu minimieren, habe ich an einem Flächenmodell mit durstigem Wankelmotor den hinteren Tank höher positioniert. Der ist dann als erster leer, der Strömungswiderstand sinkt, und da der Folgetank etwas tiefer sitzt, steigt der "Saugwiderstand" etwas an. Somit gleicht sich das Versorgungssystem etwas aus. i. A. W. Frings |
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| (457) englische 4 Takter Heinz Luzius (Wohnort: 55131 Mainz) schrieb am Mittwoch, 2. August 2006 um 11:15:21: |
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| Hallo Herr Frings Ich such gutes Motorenöl für meine alte Triumph Bonneville und eine Indische Royal Enfield. von allen Seiten werde ich gewarnt ja kein Synthetisches Öl zu verwenden und viskosität mindest ab 20-50. können Sie mir eine Empfehlung für diese Oldtimer geben vielen Dank und Gruß Heinz Luzius |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Syntheseöle greifen u. U. die damals in Oldtimermotoren verbauten Elastomere an. Revidierte Motoren, bei denen die Wellendichtringe, ggf. Ventilschaftabstreifer, etc. aus aktuellem Material gefertigt sind, sind diesbezüglich unempfindlich. Sie können als Mehrbereichsöl niedrig legiertes Mineralöl wie z. B. Titan Superior 20W-50 verwenden. Aufgrund gröberer Passungen/Verschleiß kann es bei erhöhtem Ölverbrauch sinnvoll sein, ein hochviskoses Einbereichsöl zu verwenden. Damit ist jedoch der Kaltlaufverschleiß höher. Grundsätzlich sind die Vorgaben des Motorenherstellers zu beachten. i. A. W. Frings |
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| (456) DMFV-Beiträge K. Lebörf (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 28. Juli 2006 um 12:22:50: |
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| Hallo Herr Frings, warum finde ich im Modellfliegerheft des DMFV keinen Beitrag mehr von Ihnen, mit Ratschlägen zur Motorhandhabung und zu Schmierstoffen? Ein Grund dieses Heft zu lesen, ist für mich die Motorkolumne. Auch schätze ich Ihre Aufsätze sehr, weil sie in gut verständlicher Form geschrieben sind und ohne englische Einwürfe auskommen. Ein gutes Beispiel für die Englischsucht bei DMFV ist dieser dümmliche Schlüsselanhänger, welcher im Augustheft auf Seite 93 zu sehen ist. mfG K. Lebörf |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Ab Herbst werde ich wieder Beiträge für den "Modellflieger" fertigen. W. Frings |
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| (455) Enya 15 ccm 4 Takt schlägt zurück Markus (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 27. Juli 2006 um 21:08:18: |
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| Hallo, ich besitze einen Viertaktmotor (Enya 15 ccm 4 Takt). Er springt super an, aber dann während des laufens von Halbgas auf Vollgas fängt er laut an zu tickern. Schlägt auch gelegentlich zurück. Woran kann es liegen? Ventilspiel? Sprit? Steuerzeiten der Ventile ( vielleicht sind sie mal demontiert und nicht richtig montiert worden). Schön wären auch ein paar Daten vom Motor wie Ventilspiele usw. Ich habe schon eine Glühautomatik montiert, das Ergebnis war aber auch nicht besser. Im voraus besten Dank. |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Ihre Angaben sind zu dürftig, um die Ursache genauer einkreisen zu können. Es könnte sich um Frühzünden handeln. Ursachen können dafür sein: Zu geringe Schwungmasse (leichte Holzluftschraube), zu groß dimensionierte Luftschraube, falsche Kraftstoffzusammensetzung (zuwenig NM), usw. Das Ventilspiel beträgt kalt 0,05 EV/AV. i. A. W. Frings |
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| (454) Motorkollaps Tiby Sartori (Wohnort: Frankfurt) schrieb am Donnerstag, 27. Juli 2006 um 0:37:11: |
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| Ja, da moechte ich mich meinem Vorredner anschliessen. Ich fand die Motor-Kollaps Serie ebenfalls ausgezeichnet. Leider steht im DMFV-Heft nur noch sehr wenig ueber unsere Methanolmotoren. Da hat sich wohl Modell breit gemacht, jedes Heft ein Pruefstandtest! Die hatten ja auch mal Frings in der Redaktion fuer Motoren. Bemerken moechte ich aber auch, dass diese Homepage zu den besten Motorensites gehoert, die ich kenne. Hatte mal vor Jahren ein Prob, dass hier punktgenau geloest wurde. mfg,Tiby |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| (453) Motorenkollaps Bachner Erhard (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 25. Juli 2006 um 12:00:29: |
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| Hallo Herr Frings, seit Monaten schau ich enttäuscht in den Modellflieger: kein neuer Bericht über einen Motorschaden! Gehen die Teile nach dem Aerosynth3 nun endlich im Handel angelangt ist, denn nicht mehr kaputt? Also wirklich! Erst einem eine Droge verabreichen und dann nicht mehr liefern. :-) Viele Grüße Bachner Erhard |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Die Droge ist das Öl, nicht der defekte Motor! Durch die Bucharbeit sind die Monatsbeiträge etwas in den Hintergrund getreten. Tatsache ist aber auch, daß es hier zuwenig Schadmotoren gibt. Ab Herbst mache ich wieder regelmäßig Beiträge für den Modellflieger. Freundliche Grüße, Werner Frings |
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| (452) Zusatzschmierung für Viertakter Andy (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 21. Juli 2006 um 18:29:20: |
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| Hallo Hr. Frings! Danke. Das mit dem A747 leuchtet mir ein nur Hr. Demuth hat in seinem Buch Viertakt-Modellmotoren geschrieben dass man normales Automotorenöl uins Kurbelhaus sowie an den Ventiltrieb und so geben kann. Dies sollte man vorallem vor dem allerersten Lauf machen. |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Das wurde bereits vor über 20 Jahren geschrieben; Dr. Demuth ist vor 10 Jahren verstorben. Für diesbezüglich aktuelle Literatur können Sie sich unter "Buchtipp" informieren. Grundsätzlich sind die Angaben der Produkthersteller verbindlich. Moderne Schmierstoffe reagieren verstärkt negativ auf Zumischungen. i. A. W. Frings |
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| (451) Zusatzschmierung für Viertakter Andy (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 20. Juli 2006 um 16:27:34: |
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| Hallo Hr. Frings! Da durch die Verlustschmierung bei den Glühzünder Viertaktern recht wenig l im Kopf ankommt ist es sicher ratsam hier ab und an einige Tropfen Öl an die Kipphebel und so zu bringen. Meine Frage. Kann man hierfür auch Castrol A747 Rennzweitaktöl verwenden? lg und Danke Andy |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Castrol A 747 ist für die Parallelschmierung des Ventiltriebs ungeeignet, da es nicht mit anderen Ölen vermischt werden darf. Dies gilt auch für die FES-Modellmotorenöle. Das im Kraftstoff verwendete Schmieröl gelangt als Blow-By in geringen Mengen auch in den Bereich des Ventiltriebs (via Ventilführungen, Stößelführungen). Richtig ist für Zusatzschmierung die Verwendung des gleichen Öls, das auch im Kraftstoff eingesetzt wird. i. A. W. Frings |
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| (450) Einen Schalldämpfer für 4-TBoxer OS FT-160 Dirk Anno (Wohnort: D-50259 Köln) schrieb am Mittwoch, 19. Juli 2006 um 9:34:39: |
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| hallo lieber herr frings, ist es möglich den os boxer ft-160 auch mit einem schalldämpfer zu betreiben (hubschrauber), wenn ja, was sollte ich dabei beachten und welches system hat sich am besten bewährt? vielen dank im voraus für ihre mühe. mfg dirk anno |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Der FT 160 kann problemlos schallgedämpft werden. Pro Zylinder sollten Sie ein Dämpfervolumen von 150 - 200 ccm anstreben. Bei 2-in-1-Dämpfern ist es wichtig, daß die Zuleitungen zum Dämpfer mindestens 250 mm Länge aufweisen. Besonders günstig sind die Mehrkammerdämpfer von Herzog. i. A. W. Frings |
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| (449) Ölverbrauch WankelmotorC 27 Bruno Lemancyck (Wohnort: Vaihingen) schrieb am Samstag, 15. Juli 2006 um 0:21:51: |
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| Sehr geehrter Herr Frings, ich möchte mich ausnahmsweise mit einer Zweirad-Motorfrage an Sie wenden und auf den Beitrag # 440 beziehen. Bei u. a. Beitrag erwähnen Sie den Öl-Mehrverbauch einer Autolubeschmierung bei Verwendung des Comp 2 Synthetic-Öls. (Das das gleiche ist, das von Graupner angeboten wird?) In einem älteren Forumbeitrag erwähnten Sie den KC 27 Wankelmotor von Sachs. Da ich im vorletzten "Modellflieger" bei der Vorstellung des goldenen O. S. Wankelmotors überraschend eine Abbildung von der W 2000 mit Oil-Injektion sah, nehme ich an, daß Sie auch damit Erfahrung haben. Meine Fragen zu diesem Motor: Würden Sie das Silkolene-Öl uneingeschränkt für den KC 27 empfehlen? Wie ist dessen Viskosität? Wie verhält siche der Verbrauch bei der Olpumpen-Version, wenn auf dieses Öl umgestellt wird? Kann die Fördermenge bei Verwendung moderner Syntheseöle kleiner gestellt werden? Mit freundlichem Gruß! |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Silkolene Comp 2 Plus wird von Graupner in Litergebinden angeboten. Es ist ausschließlich für Benzinmotoren geeignet. Den KC 27 habe ich 10 Jahre lang problemlos mit dem speziellen Zweitaktöl für Großdieselmotoren Rotella DD SAE 40 gefahren. Verbrauch bei normaler Pumpeneinstellung 260 ccm/100 km. Nach der Umstellung auf das synthetische Comp 2 Plus (etwa SAE 10 W/30) betrug der Verbrauch 325 ccm, so daß die Förderleistung reduziert wurde. Langzeiterfahrung liegt noch nicht vor. Da die Ersatzteilsituation für den Wankelmotor besonders schwierig ist, wird das Fahrzeug nur schonend gefahren. i. A. W. Frings i. A. W. Frings |
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| (448) Nitromethan Wymann Eduard (Wohnort: ch 3086 Zimmerwald) schrieb am Freitag, 14. Juli 2006 um 15:02:12: |
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| Werter Hr Frings Besten dank fur die prompte Beantwortung meiner Fragen. Ich habe noch deren zwei!! -Welches sind die konstruktiven Merkmale die ein Modellmotor( Vergaser) erfüllen muss, damit er auch ohne NM einwandfrei läuft, bezw eingestellt werden kann?? -Hat der Betrieb mit NM irgend welche Folgen betr Korrosion bezw. Konservierung eines Modellmotors?? Besten Dank und Gruss: E.Wymann |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Für ein gleichmäßiges Durchbrennen des Methanol-Luftgemischs ist neben der stöchiometrisch richtigen Zusammensetzung der gasförmige Aggregatzustand des Gemischs ausschlaggebend. Ein homogenes Gasgemisch ergibt sich u. a. über die zur Verfügung stehende Verdampfungswärme und über den Verweilzeitraum - z. B. Weg - vom Düsenstock bis in den Brennraum. Aufgrund der kurzen Gaswege ist eine homogene Vergasung bei Modellmotoren schlecht möglich, dies wird durch geringe Nitromethanmengen kompensiert. Durch besondere Brennraum- und Gaskanalgestaltung läßt sich der NM-Anteil niedrig halten, dies geht in der Regel mit Leistungsverzicht einher. Nitromethan zerfällt bei der Verbrennung u. a. zu Salpetersäure. Da diese besonders aggressiv ist, ist mit steigendem Nitromethananteil ein erhöhter Korrosionsschutz erforderlich. Alle FES-Modellmotorenöle können bei richtig abgestelltem Motor bis zum Faktor 1,5 (NM : Öl) ohne Zusatzkonservierung eingesetzt werden. i. A. W. Frings |
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| (447) Mehtanol RICO (Wohnort: 39576 STENDAL) schrieb am Freitag, 14. Juli 2006 um 11:19:18: |
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| Hallo Meine Frage: Wo kann man mehtanol frei käuflich erwerben. Ich habe es in Apoteken versucht aber der Preis ist zu hoch,schön wäre eine Adresse oder telefonnummer. DANKE |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Typisches Modellmotorenmethanol gibt es in Modellbaugeschäften. Größere Mengen sind kostengünstig unter www.glissol.de zu finden. i. A. W. Frings |
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| (446) Vergasereinstellung Bernd Leisten (Wohnort: Treysa) schrieb am Donnerstag, 13. Juli 2006 um 23:38:17: |
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| Sehr geehrter Herr Frings Aus Unachtsamkeit habe ich mir die Vergasereinstellungen für meinen O. S. FT 160 so sehr verstellt, dass der Motor im Gegensatz zu sonst vor allem in den Vollgasfasen unzuverlässig läuft, es ist nicht mehr möglich, stotterfreien Lauf zu erhalten. Es ist die Version mit dem Zweinadel-Vergaser, montiert ist die Ergänzungsdüsennadel mit kleinem Konuswinkel. Kraftstoff 10 % Aerosynth 3 mit 10 % Nitro. Sie haben über diesen Motor öfter in >>Modell<< geschrieben. Können Sie mir eine Grundeinstellung geben? Problem ist wohl die Teilgemischschraube. Vielen Dank für die Hilfe! |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Wenn es sich um den Gemischregelvergaser 1414-20 handelt und die Hauptdüsennadel mit umlaufender Nut montiert ist, ist die Grundeinstellung mit obiger Kraftstoffviskosität etwa Teilgemischmade vom Rechtsanschlag 2 Umdrehungen nach links, Hauptdüsennadel 1,5 Umdrehungen heraus. Anmerkung: 10 % Schmieröl ist riskant wenig, da aufgrund der ungleichmäßigen Gemischverteilung ein Zylinder immer etwas magerer und dadurch heißer läuft. i. A. W. Frings |
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| (445) Nitromethan Wymann Eduard (Wohnort: CH 3086 Zimmerwald) schrieb am Mittwoch, 12. Juli 2006 um 14:56:11: |
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| Werte Kollegen Meine Fragen sind: Wie funktionniert das NM beim Verbrennungsprozess (chemisch und physikalisch) Welche praktischen Grundsätze sind vom Modellmotorenbetreiber zu beachten? Welches sind dig Grenzen für den Einsatz von NM? Existiert weiterführende Litheratur? Besten Dank und Gruss:E.WY ymann |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Nitromethan setzt bei der Verbrennung Sauerstoff frei. Durch diesen höheren Sauerstoffanteil ist es möglich, mehr Methanol zuzuführen, als es zur stöchiometrischen Verbrennung mit ausschließlich Luftsauerstoffanteil möglich wäre. Die höhere Leistung ergibt eine deutlich höhere thermische und auch mechanische Belastung. Je höher der NM-Anteil zwecks Leistungssteigerung, um so größer wird das Risiko für einen Motorschaden. Anteile bis etwa 20 % nur zur Verbesserung der Laufkultur sind unbedenklich. Fachliteratur finden Sie auf der Startseite unter "Buchtipp". i. A. W. Frings |
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| (444) 2 Takter verharzt: und jetzt? Andreas Karrer (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 10. Juli 2006 um 12:15:22: |
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| Hallo, habe einen gebrauchten 2 Takter (10ccm) erstanden der sehr schwergängig geht, und bei dem auch der Vergasser sich nicht bewegen lässt: Frage: mit welchen Hilfsmittel gibt es eine Chance das gute Stück wieder zum Laufen zu bringen? Ich hatte schon viele Beiträge mit WD40, Backofenspray etc gelesen, aber...?! | |||
| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Wenn der Motor nicht korrodiert, sondern lediglich verharzt ist, genügt es, ihn mit einer Mischung aus 1 Teil AeroSave und 1 Teil Petroleum vollständig zu befüllen und gelegentlich an der Kurbelwelle hin und her zu drehen. Nach ein paar Tagen werden Verharzungen weich. i. A. W. Frings |
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| (443) Modellsprit selbst mischen - nach Masse oder Volumen? Erich (Wohnort: Salzburg) schrieb am Montag, 3. Juli 2006 um 14:05:52: |
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| Ich mische seit kurzem meinen Heli-Modellsprit selbst und dabei ist eine Frage aufgetaucht. Wie mischen? Mischen nach Masse oder nach Volumen? Fragt man Clupkollegen, bekommt man die unterschiedlichsten Anworten. Ich habe gehört, dass CoolPower nach Masse mischt und RD-Sprit wiederrum nach Volumen. Daher meine Frage an Sie: Wie mischt man den Heli-Modellsprit richtig, wenn 10Liter gesamt herauskommen sollen - Öl wird AoreSynth 2-Orange verwendet? Welches Mischungsverhältnis sollte für einen OS91SX-H bzw. für einen ThunderTiger PRO-50H(R)verwendet werden und welche Zündkerze sollte verwendet werden? Wieviel Nitromethan sollte unbedingt dazugemischt werden um einen vernünftigen Motorlauf zu bekommen - Je weniger Nitro desto besser. Als Vergaser wird der Lötterle Vergaser in beiden Motoren verwendet - Welche Mischnadel ist die optimalste für das jeweilige Gemisch??? Schaldämpfer wird Zimmermann 0%Nitro verwendet. Welche Motortemperatur ist die Maximale für die beiden Motoren? Im voraus herzlichen Dank für Ihre Beanwortung meiner Fragen. Erich |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Mischungsangaben werden in der Regel immer nach Vol.-% gemacht, da sie sich auf die Angaben des Motorenherstellers beziehen. Automatische Abfüll- und Mischanlagen arbeiten zwar nach Gewichtsanteilen, das hat aber technische Gründe und ist entsprechend umgerechnet. Entscheidend ist bei der Verhältnismischung das Gesamtvolumnen. Beispielsweise muß 10 Liter Fertigkraftstoff mit 15 % Öl und 5 % Nitromethan 1,5 Liter Schmierstoff, 0,5 Liter Nitromethan und 8 Liter Methanol enthalten. Zu den spezifischen Motorfragen können hier keine verbindlichen Angaben gemacht werden, sie richten sich grundsätzlich nach den Angaben des jeweilgen Motorenherstellers. Zugaben von geringen Nitromethananteilen senken die Vibrationen deutlich. Temperaturangaben sind, da es kein einheitliches Meßverfahren und bauartbedingt auch keine relevanten Meßpunkte gibt, nicht möglich. Die Brennraumkalotte erreicht im Zylinderkopf durchaus 300 °C während zur gleichen Zeit an der Kühlrippe 150 °C und 1 mm daneben 130 °C gemessen werden können. Hier hilft nur eine sich selbst anzueignende Relativmessung weiter, auch hierbei muß sehr systematisch vorgegangen werden. Hinweis: AeroSynth 2 wird seit 2004 nicht mehr hergestellt. i. A. W. Frings |
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| (442) T.Göppert (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 30. Juni 2006 um 13:03:22: |
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| Ein Lob an die Technikhilfe und an Herrn Frings. Fragen rund um das Thema Sprit und Öle im Modellbau bekommt NIRGENDWO kompetenter beantwortet, als an dieser Stelle. Ich benutze seit einem Jahr Aerosynth 3, etwas besseres hatte ich nie. Kein Rost mehr, perkfeter Lauf, ein tolles Öl für unsere kleinen Motoren. |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| (441) Öl für Modellturbine P. Drum (Wohnort: Altenkirchen) schrieb am Freitag, 30. Juni 2006 um 8:27:26: |
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| Sehr geehrter Herr Frings, gibt es ein Öl von Fuchs, das sich zum Beimischen in Kerosin eignet, um Modellturbinen zu betreiben? Wenn ja, wie ist die Bezeichnung und wo kann man es beziehen, welches Mischungsverhältnis ist empfehlenswert? Für Ihre Mühe im Voraus besten Dank! MfG P. Drum |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| FES bietet keine Turbinenöle mehr an. Dazu müssen Sie sich an Konzerne wenden, z. B. BP TO 2380 oder Aero Shell 500. Unterschiedliche Viskositäten beachten! i. A. W. Frings |
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| (440) Kawasaki 3-Zyl. Schindler H. (Wohnort: Bayern) schrieb am Donnerstag, 29. Juni 2006 um 23:25:22: |
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| Auch ich möchte mich ausnahmsweise in diesem Modell-Motorenforum nochmals wegen Motorradmotor melden Können Sie von NGK die VX-Type empfehlen oder hat es damit auch Nachteile? Fuchs macht das Zweitaktöl Comp 2 plus. Ist das nutzbar? Die Wellenringe sind aus Viton, und muss die Frischölpumpe anders eingestellt werden. Ich bedanke mich vorab für die Hilfe, Grüße aus Nürnberg, H. S. |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Ich fahre in meiner S 3 seit 7 Jahren die NGK B 8 H VX und habe seitdem endlich einen stabilen Leerlauf; bereits unmittelbar nach dem Starten läuft der kalte Motor ohne Choke und nervigem Gaspumpen durch. Das erwähnte Silkolene-Öl fahre ich seit 3/4 Jahr, in einem anderen Krad 2 Jahre. Da es esterbasiert ist, bedürfen die schmiertechnischen Aspekte keiner Diskussion. Zu beobachten sind jedoch die Kunststoffleitungen der Frischölpumpe. Ablagerungen gibt es keine, Abgasfahne nur kurz bei Vollgas nach dem Warmfahren. Da diese Öle sehr dünn sind, steigt der Verbrauch bei unveränderter Pumpeneinstellung deutlich an, er liegt bei mir bei rund 140 ccm/100 km, zuvor 105 ccm/100. i. A. W. Frings |
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| (439) Beitrag 437, hier: Glühkerze Enya No. 2 K. Pfeiffer (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 29. Juni 2006 um 11:47:59: |
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| Herr Frings vielen Dank für Ihre schnelle Antwort. Leider finde ich bei der Internet - Recherche keinen Händler, der die von Ihnen vorgeschlagene Glühkerze Enya No. 2 vertreibt. Könnten Sie mir eine Bezugsquelle nachweisen? Mit freundlichen Grüßen K.Pfeiffer |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Ich hatte nicht beedacht, daß Enya nicht mehr produziert, auch Glühkerzen sind daher vermutlich Restbestände bei irgendwelchen Ladenhändlern. Das ist schade, diese Glühkerzen waren sehr gut und zuverläsig. Grundsätzlich muß der HP aber auch mit Typ 3 laufen. Mit 10 % NM habe ich nie Laufprobleme gehabt, und die Ansprüche waren hoch, da ich zweimotorig flog. HP hat damals die Motoren mit Regina-Kerzen ausgerüstet, Typ weiß ich nicht, es war aber sicher nicht die Viertaktkerze. i. A. W. Frings |
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| (438) Aerosynth 3 Joos van der Put (Wohnort: NL) schrieb am Mittwoch, 28. Juni 2006 um 23:03:38: |
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| Hello geachte Herr Frings, wir habe das problem, das wir nicht sicher sein ob wir die neue Aerosynth 3 oil bekomme habe. Es ist eine gruene oil und die dealer sagt das ist normal. Wenn wir hier alles lese dann erkenne wir aber das die Aerosynth 3 oil gelb wie kanari sein solle. Wie konne wir das pruefe? Bedankt, J. v. d. Put |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| AeroSynth ist gelb und dünnflüssig. AeroSave ist tannengrün und dickflüssig. i. A. W. Frings |
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| (437) Unsicherer Leerlauf bei Hirtenberger HP 49 VT K. Pfeiffer (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 28. Juni 2006 um 18:47:11: |
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| Guten Tag Herr Frings, nach einem Kerzendefekt stellt sich mir nun die Frage, welche Glühkerze für diesen Motor geeignet ist. Bei der defekten Kerze handelte es sich vermutlich um eine heiße Rossi (?) Kerze. Mit den bisher versuchten Glühkerzen Enya Nr. 3 und OS Typ F war kein zufriedenstellender Leerlauf zu erreichen. Lediglich mit angeklemmter Stromversorgung lief der Motor auch im Leerlauf stabil durch. Ich verwende Sprit mit 16% Aerosave und 10% Nitro und eine 11x7 Zoll Luftschraube. Mit freundlichen Grüßen K. Pfeiffer |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Das was Sie schreiben ist merkwürdig. Diese Drehschiebermotoren reagieren sehr unempfindlich auf die Kerze. Mit einer (neuen!) Enya 3 und 10 % NM sollte es keine Probleme geben. Versuchsweise Enya 2 montieren, ob ein Trend erkennbar wird. i. A. W. Frings |
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| (436) Zündkerzengesicht Andy (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 27. Juni 2006 um 17:50:03: |
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| Hallo Hr.Frings! Es geht in meiner Frage nicht um Modellmotoren aber vielleicht können Sie mir trotzdem helfen. Kann man an modernen Viertakt Motorradmotoren mit Einspritzung am Kerzenbild erkennen ob er zu mager läuft, ein Bekannter sagt vehement nein. Was ist denn nu richtig? Besten Dank schonmal. lg Andy |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Es ist tatsächlich so, daß bei Verwendung von bleifreiem Kraftstoff und modernen synthetischen Schmierölen auch nach längerer Betriebszeit kaum noch Verbrennungsrückstände am Kerzenisolator erkennbar sind. Auch die Qualität der Additivierung des Kraftstoffs hält das Motorinnere sauber. Erreicht die Zündkerze nicht ihre Selbstreinigungstemperatur - die liegt typbedingt zwischen etwa 400 und 800 °C - lagert sie dunkle Rückstände an, die somit unterkühlten Betrieb signalisieren. Umgekehrt ist es so, daß das Kerzenbild bei Betriebstemperatur und geringer Überhitzung kaum einen Unterschied hergibt. Lediglich extreme Überhitzung kann wiederum an einigen Stellen erkannt werden. Da geringe Unterschiede schon vorhanden sind, läßt sich bei Mehrzylindern allerdings unterschiedliche Lauftemperatur im direkten Vergleich diagnostizieren. i. A. W. Frings i. A. W. Frings |
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| (435) Kolbenfresser mit Aerosave!!! Gerold Bremer (Wohnort: 59368 Werne) schrieb am Sonntag, 25. Juni 2006 um 20:04:44: |
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| Hallo Herr Frings. Ich habe an meinem neuen Supertiger 4500 Glow einen Kolbefresser mit ihrem Aerosave-Öl, obwohl der Motor nur 1 Stunde gelaufen hat! Eingelaufen wurde er 30 Minuten mit wechselnder Drehzahl am Boden. Sprit: 10 % original Aerosave mit technisch reinem Methanol. Luftschraube 24" X 10 von Menz. Bereits beim 1. Flug stellte ich fest, dass die Schmierung mit Ihrem Öl unzureichend ist. Beim nächsten Flug blieb der Motor stehen und aus dem Auspuffschlitz waren schwarze Fressspuren zu sehen. Ich bin nicht bereit, dies zu akzeptieren und möchte den Motor zwecks kostenloser Reparatur einsenden. mfg G. Bremer |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| So ganz einleuchtend ist mir Ihre Reklamation nicht. Als Einlaufkraftstoff benutzen Sie 10 % Öl. Gemäß Bedienungsanleitung ist für die Einlaufphase jedoch 15 % Öl vorgeschrieben. Sie schreiben von einer Einlaufzeit von lediglich 30 Minuten. Das ist deutlich zu kurz. Gemäß Anleitung wird für diese Phase ein Verbrauch von mindestens 8 Liter Kraftstoff angesetzt. Als Luftschraube benutzen Sie eine erheblich zu große 24" X 10, der Hersteller gibt zum Einlauf die Dimension 20" X 8 an. Wenn Sie schon selbst bemerkten, daß der Motor bereits beim ersten Flug unter Mangeschmierung litt, stellt sich zudem die Frage, warum Sie nicht sofort landeten, um die Ursachen der unvermeidlichen Motorüberhitzung zu klären. i. A. W. Frings |
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| (434) Laser 150 Bernhard Kramer (Wohnort: A-1090 Wien) schrieb am Sonntag, 25. Juni 2006 um 11:23:08: |
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| Hallo Herr Frings ! Seit kurzem besitze ich einen engl. Laser 150 Viertakter. Betreiben möchte ich ihn mit 15% Aerosynth / 5% Nitro. Dies ist mein "Einheitssprit". Kerze Rossi 3. Propp 16 * 10 Können Sie mir aus Ihrer Erfahrung "etwas" für den Betrieb des Motors mit auf den Weg geben ...??? Bitte um Info ! Danke ! MfG B. Kramer . |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Das ist ein völlig unproblematischer und sehr guter Motor mit "Horex"-Sound. Wie er mit Rossi Nr. 3 läuft, weiß ich nicht, mit der O. S. "F" jedenfalls in allen Drehzahlbereichen gut. i. A. W. Frings |
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| (432) Thomas (Wohnort: Wien) schrieb am Mittwoch, 21. Juni 2006 um 19:57:00: |
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| hollo ich habe einen enya ss-50 und brauche einen neuen kolbenring heiß eine wo ich die bekomme danke im voraus |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Da die Produktion eingestellt ist, ist in erster Linie der "Schnäppchenmarkt" als Ersatzteilquelle geeignet. i. A. W. Frings |
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| (431) K (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 20. Juni 2006 um 1:23:33: |
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| Kann ich Großturbinen Kerosin aus Mil. Beständen für Selbstzünder Diesel einsetzen ? | |||
| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| F 34 ja, F 40 vsl. nein. i. A. W. Frings |
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| (430) Kraftstoff E 85 Axel Graaf (Wohnort: Saarburg) schrieb am Mittwoch, 14. Juni 2006 um 1:54:39: |
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| Hallo und guten Tag, kann ich den Sonderkraftstoff E 85 für einen ZG 62 verwenden? Wievil % Mehrleistung ergibt sich damit? Welches Ihrer Öle ist dafür geeignet? Vielen Dank vorab, mfg A. Graaf |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Zum Laufverhalten mit E 85 liegt mir noch keine praktische Erfahrung vor. Theoretisch spricht nichts dafür, daß es nicht funktioniert. Zu prüfen ist allerdings unbedingt das Verhalten der Elastomere wegen der Ethanolkomponente. Die Mehrleistung resultiert aufgrund des höheren Verdampfungswärmebedarfs und wird nicht wesentlich höher als beim typischen Benzinbetrieb sein. Sie müssen allerdings mit einem ca. 20 % höheren Kraftstoffverbrauch rechnen. Als Schmierstoff können Sie kein übliches Zweitakt-Motorenöl benutzen. Geeignet sind spezielle Vielstoff-Motorenöle. Darauf basiert beispielsweise AeroSynth-Competition, nicht jedoch AeroSynth 3. i. A. W. Frings |
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| (429) OS Vierzylinder Tobias Reuter (Wohnort: Hamburg) schrieb am Sonntag, 11. Juni 2006 um 1:06:47: |
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| Sehr geehrter Herr Frings, ich habe aus einem Nachlaß einen FF 240 OS Vierzylinder erhalten, der augenscheinlich noch nie gelaufen hat. Leider ohne Anleitung. Können Sie mir dazu folgende Hinweise geben: 1. Welcher Kraftstoff? 2. Welche Luftschraube? 3. Besonderheiten? Vielen Dank für Ihre Mühe, mfg |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| ad. 1) Der Hersteller empfiehlt als Kraftstoff 14 % Öl. Da dieser Motor mit Naßsumpfschmierung arbeitet, kann der Ölanteil in Eigenverantwortung deutlich niedriger angesetzt werden. 8 % Nitromethan sind empfehlenswert. ad. 2) 18" X 10 ad. 3) Wichtig ist beim Betrieb, daß die untere KH-Entlüfftung verschlossen und die obere geöffnet ist. Nach dem Betrieb muß die untere geöffnet werden, damit das Kondensat auslaufen kann. Weitere Hinweise finden Sie unter Nr. 104. i. A. W. Frings |
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| (428) Starterfreilauf bei ER 5 Andreas (Wohnort: 55411 Bingen) schrieb am Samstag, 10. Juni 2006 um 20:04:59: |
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| Guten Tag, ich habe ein proplem mit meiner Kawa ER5 im kalten zustand ca unter 5°C blokiert der Startetfreilauf wenn ich dann den E-Start ständig drücke oder an der Kurbelwelle den Motor zurück drehe, funktioniert es dann auch irgentwann mal wider.Bei den Temperaturen, die wir momentan haben funktioniert es wider einwandfrei ich habe aber bedenken dass wen es wider kalt wird, dass es wider kommt ich bin nämlich auf die Maschine angewiesen, da ich kein Auto zur verfügung habe.Wen die Maschine einmal gelaufen ist und das Öl etwas warm ist ist wider alles OK. Ich währe Ihnen sehr dankbar, wenn Sie darauf eine Antwort hätten im vorraus vielen Dank. |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Das könnte an zu schwacher Batterieleistung liegen oder an zu hochviskosem Motoröl. i. A. W. Frings |
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| (427) Nockenwelle Enya 90 4C Dennis Niegsch (Wohnort: 41812 Erkelenz) schrieb am Samstag, 10. Juni 2006 um 16:38:34: |
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| Guten Tag, könnten Sie mir vielleicht die Einstellung für die Zahnräder der Ventilsteuerung beim Enya 90 4C geben. Die Zahnräder haben einen Markierung eingeschlagen, wo müssen dieses stehen, wenn der Kolben OT ist. Für Ihr Hilfe wäre ich wie immer sehr dankbar Mfg Dennis Niegsch |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Die beiden Markierungspunkte auf den Stirnrädern müssen in Deckung gebracht werden. Die beiden OT-Strichmarkierungen des KW-Stumpfes müssen senkrecht nach oben stehen. Beim Aufschieben des NW-Blocks sehr genau arbeiten, damit sich sich die Feinverzahnung der NW nicht versetzt. Die Markierungen überdecken sich durch die Montage. Es gibt Varianten - die wurden nicht über Becker vertrieben - mit Markierungen auf der Rückseite der Zahnräder. Einfacher ist die Montage, die Nocken direkt auf Überschneidungs-OT bei KW-OT zu setzen. Da symmetrische Steuerwinkel vorliegen, ist die richtige Montage so auch kontrollierbar. i. A. W. Frings |
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| (426) Sprit für kleine Glühzünder A. Bruder (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 5. Juni 2006 um 21:57:06: |
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| Hallo Herr Frings, ich habe einen HB 12 mit Perry Vergaser und im Beipackzettel wird "Cox-Sprit" empfohlen. Den gibt es nun wahrscheinlich lange nicht mehr, also meine Frage: Welche moderne Mischung würden Sie für diesen kleinen Motor empfehlen? |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Diesen Bernhard-Motor gab es mit Perry-Vergaser in 2 Varianten. Die Ausführung mit unverripptem Zylinderkopf benötigte 6 - 8 % Nitromethan und war mit der Hand nur sehr unwillig zu starten. Die ältere Version mit Rippenkopf begnügte sich mit <5 % NM und sprang zufriedenstellend per Hand an. Für beide Motoren 15 % hochviskoses Schmieröl. Die Teilgemischregulierung an der Rändelschraube darf nur im Zehntelmillimeterbereich verstellt werden. i. A. W. Frings |
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| (425) Anmerkung zu antwort 423 Carsten Röder (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 5. Juni 2006 um 21:43:38: |
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| Hallo Herr Frings, das liest sich aber in einem anderen Forum ganz anders. Dort funktionierts mit Spiritus! Gruß C. R. |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Mag sein, daß ein Glühzünder in einem anderen Forum mit Spiritus läuft. In der Praxis läuft er mit 6 % Wasser und aufgrund der anderes gelagerten Eigenschaften von Ethanol hingegen nicht. i. A. W. Frings |
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| (424) Motor SAITO 120 S Willi (Wohnort: 96110 Scheßlitz) schrieb am Freitag, 2. Juni 2006 um 18:28:08: |
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| habe meinen 120iger S SAITO neu gelagert,älteres Modell,der mit den ( verchromten Deckeln.) ventiele werden vorne, mit einem Ritzel,an dem zwei Nocken sind über die Kurbelwelle angesteuert. am Ritzel ist vorne eine kleine Punkt-markierung. meine Frage : wo muß der Punkt , und wie die Kurbelwelle stehen ?????????? HILFE vielleicht können Sie mir auch ein Reparatur-blatt mit Anleitung und Datenblatt zukommen lassen oder auch ,wo man diese erhalten könnte!! herzlichen Dank im voraus. Willi |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Leider habe ich diesen Motor nicht mehr. Soweit ich mich entsinne, mußte die Punkt-Markierung bei OT-Stellung senkrecht stehen. Sie können dies ausprobieren, indem Sie im OT die Ventile auf "Überschneiden" ausrichten. i. A. W. Frings |
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| (423) Spiritus-Sprit Carsten Röder (Wohnort: Rolandseck) schrieb am Donnerstag, 1. Juni 2006 um 18:32:14: |
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| Hallo Herr Frings, ich setze mit Erfolg Brennspiritus aus dem Baumarkt zum Betrieb meiner Modellmotoren ein, da dies im Gegensatz zu Methanol ungiftig ist. Welches Öl ist für diese Anwendung besser geeignet: Aerosynth 2 oder 3? Gruß, C. R. |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Ihren "Erfolg" kann ich nicht nachvollziehen. Brennspiritus besteht aus Ethanol, das im Vergleich zu Methanol einen wesentlich geringeren Verdampfungswärmebedarf sowie eine andere Luftzahl aufweist. Hinzu kommt, daß dieser Spiritus vergällt und mit im Schnitt 6 % Wasser verschnitten ist. Für Glühzündermotoren somit kein funktionierender Energieträger. AeroSynth 3 würde wegen des Wassergehaltes vermutlich zur Emulsion neigen, AeroSynth 2 wird seit 1 1/2 Jahren nicht mehr hergestellt. i. A. W. Frings |
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| (422) Modellgröße OS FS-60 Sperner Andreas (Wohnort: 5671 Bruck/Glstr. A) schrieb am Donnerstag, 1. Juni 2006 um 12:09:33: |
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| Hallo Hr. Frings! Ich besitze einen OS FS-60 und wollte mal fragen welche Modellgröße für diesen Motor möglich ist. Dass es ein eher gemütliches Flugzeug sein sollte ist klar. Ich habe mal in einem "Modell" einen Bericht über die OH-7 "WEE-MITE" mit 2,20m Spannweite gelesen. Diese ist mit einem FS-60 ausgerüstet, aber ist das angesichts der doch recht geringen Leistung des FS-60 nicht ein wenig groß und schwer, ich glaube die kiste wog über 3kg. Und vorallem welchen Sprit benötigt dieser Motor? Wäre toll wenn sie mir helfen könnten. lg Andreas Sperner |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Der O. S. FS 60 kam 1976 als erster O. S. Viertaktmotor auf den Markt. Die Leistung war bescheiden. Für zufriedenstellenden Lauf wird 12 - 10 % Nitromethan und etwa 15 % Öl benötigt. i. A. W. Frings |
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| (421) Steuerzeit OS 120 Klaus Stephan (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 25. Mai 2006 um 23:12:59: |
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| Hallo, ich habe einen 120er OS 4T zerlegt. Leider habe ich mir die Nockenwellenstellung beachtet. Wo muß die Markierung sein? Es handelt sich um einen alten OS (kein Surpass). Vielen dank im Voraus. |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Die NW-Markierung muß bei vollständig eingeschobener Welle auf 345° stehen. i. A. W. Frings |
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| (420) Magnum XL 75 ABC Gecko (Wohnort: Ingolstadt) schrieb am Donnerstag, 25. Mai 2006 um 22:46:48: |
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| Hallo! Von einem Bekannten habe ich einen Magnum XL 75 ABC bekommen. Der Motor wurde lange Zeit nicht mehr betrieben und die Bedienungsanleitung ist leider nicht mehr auffindbar. Kann man im Fachhandel eine Anleitung nachbestellen oder auf anderem Wege beziehen? Danke im voraus ;-) |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| (419) Mischbarkeit AeroSave + AS-Competition Daniel (Wohnort: Schweiz) schrieb am Donnerstag, 25. Mai 2006 um 16:24:01: |
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| Hallo, Ist Aero-Save und Aerosynth Competition mischbar? Bzw. kann man bei Verwendung von Treibstoff mit Competiton Öl mit Aero-Save nachkonservieren? MFG, Dani |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| AeroSave und AeroSynth-Competition sind problemlos untereinander mischbar. AeroSave hat ein 50 % höheres Säureneutralisationsvermögen und eignet sich daher besonders gut als Korrosionsschutzöl. i. A. W. Frings |
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| (416) Glissol-S Anton Mühlbauer (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 12. Mai 2006 um 15:31:58: |
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| Hallo Hr. Frinks, es gibt ein neues Motorenöl mit der Bezeichnung Glissol-S. Ist dieses Öl AeroSynth 3, oder nur so etwas ähnliches? Es kommt ja aus ihrem Hause. |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Wegen Abwesenheit war eine frühere Beantwortung Ihrer Frage leider nicht möglich. Glissol S, AeroSynth 3 und Titan SX sind moderne esterbasierte Öle neuester Schmierstoff-Technologie Sie sind aufgrund der Grundkomponenten sehr eng verwand, unterscheiden sich jedoch bezüglich der Additivierung. i. A. W. Frings |
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| (415) Alterung von Kraftstoff Michael Rassinger (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 11. Mai 2006 um 11:54:11: |
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| Sehr geehrter Herr Frings, ich bediene mich seit ca. 2 Jahren mit Kraftstoff (5% Nitro, 10% synt. Öl) aus einem 30-Liter-Fass, das im Keller steht und natürlich Temperatur- und Luftfeuchtigkeitsveränderungen mitmachen muss. Gestern habe ich wieder Kraftstoff aus dem Fass getankt. Im Vergleich zu dem Treibstoff, der im kleinen Kanister den Winter über im temperierten Haus stand, bringt der "frische" Treibstoff aus dem Fass nun spürbar weniger Leistung an meinem 61er O.S. Zweitakter. Kann das ein Anzeichen für Wasseraufnahme des Sprits im Keller sein? Oder verflüchtigt sich Nitromethan mit der Zeit? Kann ich den Treibstoff für gute Leistung wieder mit Nitro anreichern? Danke und Gruß Michael Rassinger |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Wegen Abwesenheit war eine frühere Beantwortung Ihrer Frage leider nicht möglich. Methanol ist hygroskopisch und kann daher nach Wasseraufnahme nicht durch Nitromethanzugabe "entwässert" werden. Da zudem bei der Lagerung bzw. dem mehrmaligen Umfüllen die leichtflüchtigen Komponenten zuerst entweichen, sinkt auch daher die Zündfähigkeit allmählich. Das FES "Methanol 100" enthält zudem einen leichtflüchtigen Zündbeschleuniger. i. A. W. Frings |
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| (414) Mischverfahren für Aero Save Eberhard Heiduk (Wohnort: 56566 Neuwied) schrieb am Dienstag, 9. Mai 2006 um 22:29:05: |
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| Geehrter Herr Frings, Welche Mischverfahren empfehlen Sie für Aero Save. Bringt es Vorteile unter berücksichtigung des Brandschutzes die Komponenten mit einem Mischpropeller oder alternativ mit einem Schneebesen aufzumischen? Ich hatte Glyssol benutzt und wecksele jetzt zu Aero Save. Nach dem mischen mit Glyssol wurde der Behälter mit den Komponenten aufgeschüttelt. Vor Flugtagen wurde er nochmal kurz geschüttelt. Trozdem war nach aufbrauchen von ca.4/5 der Mischung der Ölanteil so erheblich gestiegen das bei meinem OS starke laufprobleme autraten. Vielen dank |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| AeroSave, das vollständig in Methanol gelöst ist, kann sich grundsätzlich nicht mehr entmischen. Das gilt auch für Glissol-R bzw. Glissol-S. Wenn der Ölanteil innerhalb einer fertigen Kraftstoffmischung ansteigt, ist dies nur durch erhebliches Verdunsten der leichtflüchtigen Komponenten möglich. Zum Vermischen genügt es, wenn der nicht vollständig gefüllte Vorratsbehälter (max. 5/6) kräftig geschüttelt wird. i. A. W. Frings |
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| (413) Öl-Entmischung Bekannt, per E-Mail (Wohnort: Amberg/Opf.) schrieb am Dienstag, 9. Mai 2006 um 22:23:46: |
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| Grüß Gott, ich hätte eine kleine Frage an Herrn Frings. Bei meinen Recherchen habe ich gehört, dass bei Verwendung von benzolfreiem Benzin (pures Benzin, zB „Motorplus“) und hinzumischen von eigenem Öl manchmal eine Entmischung oder negative Reaktion stattfinden kann. Nun meine Frage: verträgt sich benzolfreies Benzin mit dem von Toni Clark angebotenem Hochleistungsöl „Bel Ray“ ?? Mit diesem Öl bin ich sehr zufrieden, da es kaum Abgasdreck am Modell hinterlässt. Vielen Dank für Ihre Antwort. Mit freundlichen Grüßen |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Weitgehend benzolfreies Benzin ist Tankstellenbenzin "Super Plus". Hiermit gibt es keine Löslichkeitsprobleme bei Verwendung von typischen Motorenölen für Benzinbetrieb; allerdings ist für manche Ölarten eine Mischkanne notwendig. In alkyliertem "Gerätebenzin" entmischt sich vollständig gelöstes Öl ebenfalls nicht mehr, auch wenn dies gelegentlich behauptet wird. Sinnvoll ist es bei dieser Kraftstoffart, biologisch gut abbaubares Zweitaktöl zu verwenden. Probleme kann es allerdings geben, wenn fertigem Zweitaktmix andersartiges Öl zugegeben wird. Einen diesbezüglich weiterführenden Beitrag finden Sie im "Modellflieger", Heft 6/7-2002. Viele Grüße in die schöne Oberpfalz von einem ehemaligen Neumarkter! i. A. W. Frings |
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| (412) Sellbstzündermotoren Bekannt, per E-Mail (Wohnort: Attersee) schrieb am Dienstag, 9. Mai 2006 um 7:49:24: |
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| Guten Tag! Ich betreibe ältere wie auch neue Selbstzünder Modellmotore mit den üblichen Mischungen Äther/Kerosin/Rizinus/IPN bzw Pentylnitrit Die Entwicklung ist wohl auch hier nicht stehengeblieben, daher meine Fragen, um deren Beantwortung ich Sie höflichst bitte: 1) Bieten Sie ein Öl, dass hier geeignet ist, vor allem mit den Komponenten sich mischt, an? - ersetzt dies zur Gänze Rizinusöl 2) Darf auch Super Diesel (z.B. bp ultimate) von der Tankstelle verwendet werden? 3) Castrol SAE50 Castor Oil(Rizinus, angeblich speziell behandelt), sollte/darf dieses synthetischen Ölen zugemischt werden? 4) Hauptsächlich werden Kleinst- und Kleinmotore betrieben, auch ein 4 Takter ist darunter, wie wird hier vorteilhaft der Kurbeltrieb geschmiert (kleine Füllung ins Motorgehäuse, aber welch ein Öl?) Danke für Ihre Mithilfe, Herzliche Grüße X. X. |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| ad 1) Von unseren Syntheseölen eignet sich AeroSynth 2, AeroSynth-Competition und AeroSave. AeroSynth 3 ist nicht geeignet. ad 2) Dieselöl für Nutzfahrzeugmotoren enthält Zusätze, die das Zündverhalten von Selbstzündern beeinflussen können; daher ist reines Petroleum am besten geeignet. ad 3) Die oben genannten Syntheseöle reagieren beispielsweise negativ auf die Zumischung von Rizinusöl, da dieses das Verschleißschutzadditiv unwirksam macht. Auch wurden Unverträglichkeiten bei Fremdölzumischung inform von Vernetzungen beobachtet. Kein hochwertig additiviertes Öl wird durch Zumischen besser als die jeweiligen Einzelöle. ad 4) Am unkritischsten ist zur Konservierung das gleiche Öl, das auch im Kraftstoff verwendet wird. i. A. W. Frings |
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| (411) Kraftstoffviskosität Joos van der Put (Wohnort: Heerlen, NL) schrieb am Montag, 8. Mai 2006 um 8:32:11: |
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| Geachte Herr Frings, wir haben nach lange zeit die neue Aerosynth No. 3 Oil bekomme. Davor war Aerosynth No. 2. Die gleichviele oilmasse ist in die brandstoff wie vor. Wir haben nun eine anzahl probleme. Alle moteur laufen viel zu reich, wir mussen die resistor sterk vermageren. Wie kann das moeglich sein bei gleichviel oil? Viele dank fuer ihren hilfe. Joos |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| AeroSynth 2 ist ein dickes Öl. AeroSynth 3 ist ein dünnes Öl. Bei gleicher Ölmenge im Methanol ist der fertige Kraftstoff mit AeroSynth 3 dünner. Ein dünner Kraftstoff strömt leichter durch die Vergaserdüse. Dadurch gelangt mehr Kraftstoff in den Motor. Daher muß die Vergaserdüse bei "dünnem" Kraftstoff magerer, bei "dickem" Kraftstoff fetter eingestellt werden. Das ist normal. i. A. W. Frings |
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| (410) Motorreparaturen Jürgen Hermanns (Wohnort: Magdeburg) schrieb am Montag, 8. Mai 2006 um 0:07:30: |
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| Herr Frings, führen Sie auch (gegen Honorar) Motoreneinstellungen/Reparaturen (ZDZ 80)durch? Mit freundlichem Gruß, J. Hermanns |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Nein, das mache ich grundsätzlich nicht. In Beitrag Nr. 347 finden Sie einen Hinweis. i. A. W. Frings |
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| (409) Unterschied Titan-SX /Titan-SX Race Jens H. (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 3. Mai 2006 um 19:19:56: |
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| Guten Abend, gibt es eigentlich einen Unterschied zwischen dem von Graupner vertriebenen Treibstoff Titan SX16-Race und anderen Titan SX-Gebinden? Ist das "Race" nur Marketing? |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Der Unterschied besteht in den verschiedenen Nitromethananteilen. Das Schmieröl ist jeweils das neue Leichtlauföl Titan SX. Inwieweit Graupner weitere Additive zusetzt, kann ich nicht sagen, diesbezüglich sollten Sie direkt bei der Serviceabteilung von Graupner nachfragen. i. A. W. Frings |
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| (408) Kolbengeschwindigkeit Theißen (Wohnort: FRankfurt /M) schrieb am Mittwoch, 3. Mai 2006 um 9:01:31: |
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| Sehr geehrter Herr Frings, in der Verbandzeitschrift vom DDMFV steht in einem Ihrer Motorentestests (RCV 58 eine mittlere und eine höchste mittlere Kolbengeschwindigkeit, die sich erheblich unterscheiden. Ich bin Kfz-Meister und kenne nur eine mittlere Kolbengeschwindigkeit. Woher kommt Ihre "höchste mittlere" und welche Kolbengeschwindigkeit stellt bei Ihrer Varianate dann das Maximum dar? Nicht zweifelsfreie Grüße, Gerhard Theißen |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Da haben Sie nicht genau genug gelesen. Angegeben wurde von mir die "Mittlere Kolbengeschwindigkeit" sowie die "Größte Kolbengeschwindigkeit". Bezüglich der Belastungseinschätzung der Kolbengleitbahn wird die mittlere Kolbengeschwindigkeit herangezogen, ab 18 m/s beginnt es kritisch zu werden. Die höchste Kolbengeschwindigkeit ist etwa an der Stelle, bei der der Pleuel den Kurbelkreis tangiert und liegt erheblich über der vm. Sollte ein Kfz.-Meister diese Unterscheidung tatsächlich nicht wissen? i. A. W. Frings |
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| (407) Zweitakter Abgasrückführung J. Weber (Wohnort: Dülmen) schrieb am Dienstag, 2. Mai 2006 um 23:56:54: |
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| Sehr geehrter Herr Frings, aufgrund der hohen Spülverluste von Zweitaktmotoren überlege ich, außer einer festdrehzahlabhängigen Resonanzauspuffeinstellung (Helikopter) einen Teil der Abgase in den Ansaugtrakt zurückzuführen. Haben Sie damit bereits Erfahrung? Sinn ist das Propagieren eines umweltfreundlichen Konzeptes. Ich habe von Ihnen vor etwa 10 Jahren einen Beitrag in FMT über "Blow-by"-Gase gelesen. Können Sie mir die Ausgabe noch nennen? Vielen Dank, Josef Weber |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Abgasrückführung ist bei Modellmotoren nur mit erheblichen Leistungsverlusten möglich; zudem gelingt dies nur, wenn hohe Nitromethananteile vorhanden sind, da die stöchiometrische Gemischzusammensetzung durch die ungleichmäßige externe Abgaszuführung stark schwankt. Der Beitrag steht in FMT 9/1994. i. A. W. Frings |
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| (406) Super Tigre läuft nicht Jonas Röhling (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 29. April 2006 um 9:08:36: |
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| Sehr geehrter Herr Frings, ich besitze einen 20 ccm Super Tigre 2-Takter, der sich nicht zum ordentlichen Laufen bringen lässt. Die Vollgaseinstellung ist kein Problem, im Leerlauf bzw. unteren Drehzahlbereich gibt es jedoch Probleme. Als Sprit wird 5% Nitro und 12% synth. Öl verwendet, auch 10% Nitro wurden schon versucht. Der Motor lässt sich durch Verstellen der Leerlaufschraube in keiner Position zu einem vernünftigen Laufen bringen. Wenn er einmal recht und schlecht läuft, geht er beim Gasgeben wieder aus. Meint man, die richtige Leerlaufeinstellung gefunden zu haben, stirbt er nach 1-2 Minuten im Leerlauf ebenfalls ab. Auch beim Reduzieren von Vollgas auf Leerlauf geht der Motor meist sofort aus. Was könnte ich noch unternehmen, um den Motor zum Laufen zu kriegen? Danke und mit freundlichen Grüßen, J. Röhling |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Gelegentlich ist festzustellen, daß Super Tigre - Motoren aufgrund von Fertigungstoleranzen schlecht funktionierende Vergaser aufweisen. Falls Verunreinigungen im gesamten Vergasersystem sicher ausgeschlossen werden können, sollten Sie den Motorlauf versuchsweise mit einem anderen Vergaser testen. i. A. W. Frings |
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| (405) Ergänzung zu No.404 Jörg Hofmann (Wohnort: Mömbris) schrieb am Freitag, 28. April 2006 um 12:53:27: |
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| Sehr geehrter Herr Frings, zunächst einmal vielen Dank für Ihre Antwort. Hierzu habe ich noch folgende Anmerkungen: Selbstverständlich musste für die jew. Spritmischungen der Vergaser anders (teilw. erheblich) justiert werden. Bezüglich der beiden CP-Varianten kann ich mir das Resultat der Tests auch nur über die verwendeten Ölsorten erklären (Meines Wissens nach verwendet Morgan Fuels bei Sprits mit dem Zusatz "Heli" ein anderes Öl als bei den anderen Spritsorten) Mit freundlichen Grüßen ein Ratloser Jörg Hofmann |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| (404) Treibstoff bei Viertaktern Jörg Hofmann (Wohnort: Mömbris) schrieb am Donnerstag, 27. April 2006 um 12:40:10: |
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| Sehr geehrter Herr Frings, Ich verwende seit 4 Jahren Aerosave und seit einem 3/4 Jahr Aerosynth III für meine 2-Takter in Hubschraubern. Jetzt habe ich seit einem halben Jahr einen Heli mit einem Saito 150 und bin seither nur am testen! Ich habe Mischungen von 12,5% bis 17,5% Aerosave bzw Aerosysnth III in Kombination mit 10% bis 12,5% Nitro getestet. Leider waren die Resultate immer gleich: Der Motor schaffte, obwohl ich die Pitchwerte stark reduzierte diese nicht, bzw. überhitzte er (bis hin zum Absteller). Eine noch fettere Einstellung konnte nicht mehr gewählt werden; bei magerer wurde er noch schneller heiß! (Sämtliche "Laufverhalten" wurden mithilfe eines Telemetriesystems überprüft) Jetzt habe ich mir doch einmal den vom Hersteller des Hubschraubersystems empfohlenen Sprit (Cool Power 12,5% Heli) gekauft und getestet. Das Ergebniss ist, dass der Motor die normalen Pitchwerte (selbst über einen Zeitraum von mehreren Minuten) absolut klaglos in einem unkritischen Temperaturbereich bewältigt!!! Fairer Weise muss ich auch sagen, dass Cool Power 20% (ohne den Zusatz "Heli") im Prinzip die gleichen Ergebnisse wie die Mischungen mit den Fuchs - Ölen ergibt (da dieser Sprit auch auf dem Platz vorhanden war habe ich das auch einmal getestet). Wie kann das sein? bzw. Wie kann ich dieses Problem lösen (ich möchte eigentlich nicht irgendeine "Suppe" in den Heli tanken und auf die bewährten Fuchs-Öle verzichten) Herzlichen Dank für Ihre Antwort Mit freundlichen Grüßen Jörg Hofmann |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Die spezifische Wärmeaufnahmekapazität der genannten Schmieröle ist etwa gleich, sodass im Vollschmierungsbereich die Wärmeableitung vom Ölanteil und weniger vom Öltyp abhängig ist. (Allerdings gibt es Schmierstoffrezepturen, die eine leichtsiedende Komponente enthalten, um zusätzlich Hitze durch Verdampfungswärme abzuführen (z. B. AeroSynth-Competition)). Erst ab dem Mischreibungsbereich - der schmierstoffabhängig früher oder später eintritt - macht sich eine unterschiedliche Ölqualität bemerkbar, da es dabei zur erhöhten Reibung und somit Wärmeentwicklung kommt. Warum Ihr Motor mit NM 12,5 % Cool-Power rund läuft, mit auf 20 % erhöhtem NM sowie den sehr unterschiedlichen Ölen AeroSave und AeroSynth 3 hingegen nicht, lässt sich von hier aus nicht klären. AeroSynth 3 ist ein Leichtlauföl und bezüglich der Viskositätslage ähnlich Cool-Power, so dass sich nur geringe Unterschiede in der Treibstoffviskosität ergeben. Nicht schlüssig ist, daß der Motor bei gleichem Ölanteil und -typ, jedoch auf 20 % erhöhtem Nitromethananteil schlechter läuft, das widerspricht jeder praktischen Erfahrung. Einen großen Unterschied müssten Sie zudem bei der Verwendung von AeroSave gemerkt haben, da dieses Öl ein hochviskoser Typ ist und sich damit im Vergleich zu den anderen Kraftstoffen bei gleichem Ölanteil eine in allen Bereichen andere Vergasereinstellung ergibt. i. A. W. Frings |
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| (403) Sternmotor Jürgen Hoffmann (Wohnort: Leipzig) schrieb am Donnerstag, 27. April 2006 um 0:59:01: |
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| Sehr geehrter Herr Frings, zur Zeit unserer "Wende" habe ich von Ihnen einen Test von einem 70 cm³ Sternmotor der Firma Seidel gelesen. Diesen Motor würde ich gerne kaufen. Können Sie den Motor heute noch empfehlen? Können Sie mir erreichbare Drehzahlen nennen? Soll ich AeroSave oder besser AeroSynth 3 nehmen? Wieviel Prozent Öl jeweils? Brauche ich Nitromethan? Es sind viele Fragen, aber ich möchte gerne Ihre Meinung zu diesem Motor wissen. Ich bedanke mich vorab, J. Hoffmann |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Ja, der Seidel-Motor ist sehr empfehlenswert. Angenehmes Laufverhalten, schöner Klang, robust. Mein Exemplar hat zwischenzeitlich 100 Betriebsstunden störungsfrei absolviert, der Motor wurde dabei bis an die erlaubte Drehzahlgrenze und mit sehr wenig Öl betrieben. Durchschnittliche Drehzahlen: Menz 22" X 14 6000 U/min., APC 24" X 10 5700 U/min. Ich fliege den ST-710 seit über 3 Jahren mit AeroSynth 3, davor mit AeroSave. AS 3 ist thermisch erheblich stabiler. Der Hersteller schreibt einen Ölanteil von 5 % vor. Nitromethan ist nicht notwendig, aber mit ein paar Prozent läuft der Sternmotor besser, da die Gemischverteilung u. a. durch die indirekte KH-Ansaugung etwas ungleichmäßig erfolgt. i. A. W. Frings |
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| (402) Grosse Propeller Wymann Eduard (Wohnort: ch 3086 zimmerwald) schrieb am Mittwoch, 26. April 2006 um 15:13:57: |
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| Wo erhalte ich Datenblätter (Leistung Moment schub) über gross Modellpropeller 18*8 - 36*10 ?? | |||
| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Solche Datenblätter gibt es in den Büchern von P. Demuth (Neckar-Verlag), allerdings weniger für große Dimensionen. Wenn die exakte Motorleistung bekannt ist, lässt sich der Cp-Wert ausrechnen. i. A. W. Frings |
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| (400) Nachkonservierung Dennis Scholfen (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 25. April 2006 um 0:48:01: |
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| Hallo Aerosynth, wieviel Aerosynth-3-Öl empfehlen sie zur After-run-Motorkonservierung? Dank Denis Sch. |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| siehe # 373. i. A. W. Frings |
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| (399) WD 40, Nachkonservierung Norbert Matz (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 24. April 2006 um 22:48:52: |
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| Hallo Herr Frings Sagen sie mal ein paar Worte zu Motorkonservierung mit WD 40. N.Matz |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Ich kenne WD 40 nicht vom praktischen Einsatz. Oft sind diese Universalprodukte (siehe auch # 388) nicht mit Methanol löslich, etc. Die sicherste Nachkonservierung gelingt mit dem gleichen Öl, mit dem auch der Kraftstoff hergestellt ist. i. A. W. Frings |
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| (398) Einlaufen Flugmodellmotor Peter Waldhelm Ellricherstr. 17 (Wohnort: 99762 Neustadt Harz) schrieb am Sonntag, 23. April 2006 um 22:27:28: |
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| Herr Frings! Bitte um Hinweise zum Einlaufen eines Flugmodellmotors Magnum ABC- Garnitur 8,5ccm 2-Takt! Der Motor ist neu. Habe jetzt ein Gemisch 74% Methanol,26% Rizinus-Öl. Hauptnadel 2,5 Umdrg. offen Leerlf.-Schraube 1/2 offen. Kerze Nr.8 = OS. Schraube= 25+15. Motor ca.350 ml. mit1/4 -1/3 Gas laufen lassen.Nächste Füllung immer kurz 1/2 Gas,geht er aus. Im ob Totpnkt. klemmt er sehr,Pleuel klappert. Motor vibriert sehr, Sprit schäumt. Wo liegt der Fehler? Vielen Dank für die Bearbeitung. P. Waldhelm |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Vermutlich haben Sie ein besonders "steifes" Exemplar erwischt, das einer längeren Einlaufprozedur bedarf. Wenn Sie 5 % Nitromethan zugeben, läuft der Motor deutlich zuverlässiger und auch weicher im fetten Bereich. Zudem sollten Sie den Ölanteil deutlich senken. Wenn der Pleuel tatsächlich "klappert", dann ist er ausgeschlagen, das wäre ein mechanischer Fehler. i. A. W. Frings |
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| (397) O. S. FS 48 S. kontert Hans Konzen (Wohnort: 50321 Brühl) schrieb am Sonntag, 23. April 2006 um 18:24:20: |
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| Hallo, ich betreibe einen OS FS 48 Surpass von Graupner. Sprit Methasynth 115+8. Sobald ich versuche, den Motor auf Vollgas einzustellen, bleibt er schlagartig stehen, oft löst sich dabei die Propellerverschraubung. Den Motor habe ich gebraucht gekauft und vermute, dass die Ventilsteuerung nicht stimmt? Die Nockenwelle zeigt bei oben stehendem Kolben mit dem Punkt etwa auf 11 Uhr, wenn ich sie um nur 1 Zahn nach rechts verstelle, steht der Punkt allerdings schon auf 1 Uhr. Die 12 Uhr Position lässt sich nicht einstellen. Im Leerlauf und bei Halbgas läuft der Motor gut. mfg, Hans |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Vermutlich ist die Schwungmasse zu gering, so daß der Motor aufgrund zuviel Frühzündung kontert. Der FS 48 S. reagiert darauf sehr empfindlich. Denkbar wäre auch eine zu heiße Glühkerze. Die Steuerwinkel sind richtig, wenn im OT die NW-Markierung auf 345° steht. i. A. W. Frings |
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| (396) Hauptdüsennadel O.S. FS-91 Denis Wittberg (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 23. April 2006 um 0:39:45: |
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| Hallo Herr Frings, bei meinem O.S. FS-91 Surpass (gebraucht, mind. 10 Jahre alt) beobachte ich folgendes Phänomen: Entgegen der Bedienungsanleitung läuft der Motor auf Vollgas nur zufriedenstellend mit der Düsennadeleinstellung 1 1/4 Umdrehungen offen (lt. Handbuch 3-3,5 Umdrehungen). Auch die Leerlaufschraube ist nur 1,5 Umdrehungen offen (Handbuch 2,5). Bei fetterer Einstellung stirbt der Motor sofort ab. Geflogen wird mit 5% Nitromethan und 15% synth. Öl. Woran kann dieses extreme Verhalten liegen? Danke! D. Wittberg |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Die herstellerseitigen Einstellwerte der Düsennadel beziehen sich auf Kraftstoff mit einem Rizinusölanteil von 20 % + 20 % Nitromethan. Vermutlich benutzen Sie ein niedrigviskoses Öl; bei geringerer Kraftstoffviskosität ergibt sich eine engere Düsennadelstellung. Das ist normal. i. A. W. Frings |
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| (395) AeroSave weiterhin lieferbar Rödl Karl (Wohnort: Ingolstadt) schrieb am Mittwoch, 19. April 2006 um 20:50:01: |
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| Ein Versandhändler hat mir wiederholt gesagt, dass es Aerosave nur noch als Restbestände gibt, da es nicht mehr produziert wird. Im Graupner Katalog ist es noch drin und in ihrem Download-Bereich ebenso. Ist dies ein Gerücht? Ich bin mit dem Save seit einem Jahrzehnt zufrieden und möchte nicht auf das neue Dünnöl wechseln müssen. Vielen Dank, Rödl Karl |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Da hat Ihnen der Händler wiederholt etwas falsches erzählt. AeroSave wird weiterhin produziert, ebenso AeroSynth-Competition. Lediglich AeroSynth 2 wird durch den Nachfolger AeroSynth 3 ersetzt. i. A. W. Frings |
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| (394) Erscheinungstermin Erhard Bachner (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 19. April 2006 um 17:46:18: |
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| Hallo Herr Frings, wann erscheint Ihr neues Buch denn auf dem Markt? Viele Grüße Bachner Erhard |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Gemäß Vertragspapier im September. W. Frings |
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| (393) AeroSave oder AeroSynth 3? Martin Bergweiler (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 19. April 2006 um 12:58:42: |
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| Hallo Herr Frings, bezüglich meiner Frage zum geeigneten Öl in Hochleistungsmotoren haben Sie mir geantwortet, dass Aerosave hochviskos und Aerosynth3 niedrig viskos ist. Was bedeutet das genau bzw. welches dieser beiden Öle ist besser geeignet? Aerosave verwende ich seit Jahren in Hubschraubern und bin damit sehr zufrieden! Mfg Martin |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| AeroSave ist ein dickflüssiges Öl (V100 32,5) auf Polyglykolbasis. Ein dickflüssiges (unadditiviertes) Öl baut von der Viskosität her einen druckfesteren Schmierfilm auf als ein dünnes Schmiermedium. AeroSynth 3 ist ein dünnflüssiges Leichtlauföl (V100 18,3). Ein dünnflüssiges Öl ermöglicht höhere Spitzendrehzahlen aufgrund der geringeren Reibung. Nachteilig kann sich bei grob gezimmerten Vergasern auswirken, daß sie sich aufgrund der niedrigeren Kraftstoffviskosität etwas schlechter einstellen lassen. AeroSave wurde vor über 15 Jahren entwickelt und wird seitdem unverändert produziert. AeroSynth 3 besteht aus modernen Rohstoffen, die von den Grundölen her eine enorme thermische Belastung vertragen und eine sehr gute Benetzungsfähigkeit aufweisen. Unter reproduzierbaren Laborbedingungen liegt AeroSynth 3 im VKA-Freßtest wenigstens 1 Laststufe über AeroSave. i. A. W. Frings |
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| (392) AeroSynth 3 zum Einlaufen Christoph Palmer (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 18. April 2006 um 12:36:57: |
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| Hallo Herr Frings, Graupner schreibt, dass Aerosynth 3 in den ersten 2 Betriebsstunden eines neuen Motors nicht eingesetzt werden soll. Woran liegt das? Mein neuer Saito 100 hat 2 Liter Rizinussprit zum Einlaufen durch, ca. 45 Minuten Laufzeit. Muss ich wirklich erst einen anderen Kraftstoff verwenden? Danke für die Auskunft! Christoph Palmer |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Der Katalogtext ist leider falsch und wurde nicht mit Fuchs Europe abgesprochen. Richtig ist, daß die neuen Öle/Kraftstoffe auch zum Einlaufen von Modellmotoren verwendet werden können. i. A. W. Frings |
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| (391) 30ccm Moki Methanoler T. Pfeil (Wohnort: RLP) schrieb am Montag, 17. April 2006 um 23:41:22: |
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| Hallo Habe meinen Moki mit einem Perry Vergaser und Perry Pumpe versehen. Der Motor läuft zwar, wird aber überflutet mit Sprit. Das Ein und Ausdrehen der Madenschraube in der Pumpe brachte keine Veränderung! Auch lässt der Vergaser sich nicht über die Düsennadel einstellen. Können Sie mir sagen wie ich das eingestellt bekomme? |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Mit der Perry-Pumpe liegen mir leider keine eigenen Erfahrungen vor. i. A. W. Frings |
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| (390) UK-Aerosynth Harald Stollenwerk (Wohnort: Düren) schrieb am Montag, 17. April 2006 um 11:43:31: |
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| Hallo und guten Tag, aus einem Nachlaß habe ich 4 20 Liter Kanister mit "UK-Aero Synth" gefunden. Auf den Kanistern steht "Wenzel & Weidmann 5180 Eschweiler". Anhand der Postleitzahl muß das Öl >10 Jahre alte sein. Die Kanister sind original verschlossen. Gelagert waren sie in einem ungeheizten Schuppen haben also mit Sicherheit Frost abbekommen. Fragen: Kann ich das Öl noch einsetzen und wie ist es prüfbar? Kann ich die Qualität in Ihrem Werk untersuchen lasen, es handelt sich immerhin um 80 Liter. Vorab vielen Dank, H. Stollenwerk |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| AeroSynth ("1") enthielt noch Lösungsvermittler und wurde zuletzt 1989 produziert. Verwenden können Sie es nicht mehr, die übliche Lagerstabilität lag bei <5 Jahren. i. A. W. Frings |
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| (389) Impuls T.Matz (Wohnort: 24358) schrieb am Montag, 17. April 2006 um 10:06:21: |
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| Herr Robinson, schauen sie mal ins RCWEB.de Da sind sie mit ihrer Frage besser aufgehoben. | |||
| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| (388) Konservierung Ewald Klär (Wohnort: NRW) schrieb am Samstag, 15. April 2006 um 17:00:26: |
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| Hallo, immer wieder ist zu lesen, dass zur Nachkonservierung Ballistrol oder Nähmaschinenöl gut geeignet ist. Können Sie dies empfehlen? VD, Ewald |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Nähmaschinenöl ist völlig ungeeignet, da es bezüglich Konzeption keiner thermischen und sauren Belastung unterliegt. Ballistol geliert und ist in Methanol schlecht löslich, zudem verträgt es sich nicht mit einigen synthetischen Methanolmotoren-Ölen. Richtig wird pur mit dem gleichen Öl konserviert, das auch im Kraftstoff enthalten ist. i. A. W. Frings |
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| (387) Impuls 2000 Robinson (Wohnort: Kaarst) schrieb am Freitag, 14. April 2006 um 20:47:13: |
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| Hi, ich habe einen Impuls 2000 geschenkt bekommen. Der hat lange im Keller gelegen. Er kann nicht gestartet werden, weil beim Anziehen die Starterschnur "leer" durchgeht. Ein Bekannter meint, dass der Motor zugeharzt ist und gereinigt werden muß. Gibt es Anleitungen über das Zerlegen solcher Motoren? Vielen Dank, Robi |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Vermutlich ist der Starterfreilauf verklebt. Abhilfe bringt das Injizieren von reichlich Spiritus oder Waschbenzin durch die Öffnung des Starterzugs. Falls der Motor tatsächlich festgeharzt ist, muß das Innere ebenfalls (durch Kerzenbohrung, Auspuff, Vergaserhals) gespült werden. i. A. W. Frings |
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| (386) Methanol für Benzinmotoren Josef Keutner (Wohnort: Köln) schrieb am Freitag, 14. April 2006 um 15:26:27: |
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| Sehr gehrter Herr Frings, habe mehrmals versucht, Sie über die Hotline anzurufen, leider ohne Erfolg. Ich betreibe einen ZDZ 80 und habe thermische Probleme, da es aufgrund der Scale-Bauweise während der Bodenphase zuwenig Luftdurchsatz gibt. Nun brachte mich der Beitrag #382 auf die Idee, dem Benzin Methanol zuzusetzen. Sicherlich kennen Sie Methanol "M 15", das es an einigen Tankstellen gibt? Damit würde der Motor kühler laufen (wieviel?) Aber wie ist das mit dem Schmieröl? Ich verwende synthetisches TTS Öl von Castrol, das ausschließlich für Benzinbetrieb freigegeben ist. Ich habe noch weitergehende Fragen zum Methanolzusatz und würde diese gerne aus Zeitgründen telefonisch diskutieren. Im Voraus vielen Dank, Dr. J. Keutner |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Methanolzusatz erhöht tatsächlich etwas die Innenkühlung bei Benzinmotoren, dadurch steigt auch die Leistung geringfügig an. Es erhöht sich aber auch die Korrosionsgefahr, zudem kann es Unverträglichkeiten mit Schmierölen geben, die ausschließlich für Benzinbetrieb konzipiert sind. Der Telefonservice ist dienstags von 09:00 - 11:00 und von 18:00 - 20:00 Uhr. i. A. W. Frings |
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| (385) Umstieg von Aerosave auf Aerosynth3 Ralf (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 14. April 2006 um 14:20:12: |
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| Hallo ich möchte gerne wissen was genau zu beachten ist, wenn ich von Aerosave auf Aerosynth3 umsteigen möchte? Kann ich jetzt einfach den Sprit mit Aerosynth3 Öl tanken, oder muss der Motor vorher von dem Aerosave ÖL gereinigt werden? |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Bei der Umstellung auf die esterbasierten Öle AeroSynth 3, Titan SX, Glissol S soll beachtet werden, daß keine Vermischung mit Fremdölen stattfindet. Spülen des Motors, Tankanlage etc. ist nicht notwendig. Da AeroSynth 3 niedrigviskos ist, wird u. U. eine neue Vergasereinstellung notwendig werden. i. A. W. Frings |
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| (384) Methanol Martin Bergweiler (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 14. April 2006 um 9:52:25: |
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| Hallo Herr Frings, ich habe noch eine kurze Frage die ich zuvor vergessen habe. Ich miche mein Sprit selber und verwende hochweriges Methanol (99,96%). Hier im Forum habe ich gelesen, das in dem Methanol 100 von Fuchs ein Zündbeschleuniger verwendet wird. Wie wirkt sich dieser auf die Leistung bzw. auf das Laufverhalten des Motors aus? Kann ich solch einen Stoff meinem Methanol beimischen und woraus besteht dieser? Mfg Martin |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Der Zündbeschleuniger bewirkt ein besseres Startverhalten der Motoren insbesondere bei niedrigen Temperaturen, zudem wird die Effizienz von Nitromethan etwas erhöht. i. A. W. Frings |
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| (383) Kühlung durch Öl Martin Bergweiler (Wohnort: Kühlung verschiedener Ölsorten) schrieb am Donnerstag, 13. April 2006 um 22:10:34: |
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| Hallo Herr Frings, stimmt es, dass Rizinusöl bei der Verwendung von Hochleistungsmotoren (z.B für Pylonrenner) bessere Kühleigenschaften besitzt als Sythetische Öle? Welches Öl würden Sie in welcher Menge für solche Motoren empfehlen? Wenn ich denn Nitro Anteil in 5er Schritten bis auf 35% erhöhe, wie sollte sich dann der Ölanteil erhöhen? Was ist an AeroSynth3 besser als an AeroSave? |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Die spezifische Wärmeaufnahmekapazität von Rizinusöl dürfte sich wahrscheinlich nicht wesentlich von der des Syntheseöls unterscheiden, entscheidend ist letztendlich ein hoher Ölanteil. Einige synthetische Öle (z. B. AS-Competition) haben zusätzlich eine niedrigsiedende Ölkomponente, um durch Verdampfungswärmeentzug die Innenkühlung zu verstärken. Bei 35 % Nitromethan ist ein Ölanteil von >20 % sinnvoll; diesbezügliche Angaben sind Sache des Motorenherstellers. AeroSave ist hochviskos und stark additiiviert; AeroSynth 3 ist niedrigviskos, biologisch gut abbaubar und entspricht bezüglich Know-how und Rohstoffen den derzeit modernsten Standards. i. A. W. Frings |
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| (382) Benzinzusatz T. Brück (Wohnort: Trier) schrieb am Donnerstag, 13. April 2006 um 19:38:26: |
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| Hallo Herr Frings, ich habe in einem Modellmotorenbuch (Demuth) gelesen, daß der Zusatz von 5 % Benzin als Nitromethanersatz dienlich sein soll. Mein OS FS 70 Surpass lief aber eigentlich nicht gut damit. Hat es Sinn, Nitro + Benzin zu mixen? Öl ist Glissol 15 %. Sind Sie der Frings, der früher in FMT schrieb? mfg, T. Brück |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Benzin kann Nitromethan nicht ersetzen. Da es zudem die Klopffestigkeit des Kraftstoffs senkt, ist der ohnehin fragliche Benzinzusatz sogar schädlich. i. A. W. Frings |
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| (380) Ventilspiel O. S. Motoren Modellflieger (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 11. April 2006 um 17:26:19: |
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| Ich besitze einen OS FS 70 surpass Viertakt- Verbrennungsmotor, und hätte gerne gewusst, wie hoch das Ventilspiel bei diesem Motor sein sollte. | |||
| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Das Ventilspiel beträgt für EV und AV 0,04 - 0,1 mm. i. A. W. Frings |
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| (379) AeroWash T. Flamm (Wohnort: Mönchengladbach) schrieb am Sonntag, 9. April 2006 um 19:41:38: |
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| Sehr geehrter Herr Frings, vor Jahren gab es von Wenzel & Weidmann den Kaltreiniger "AeroWash", der von Ihnen über Graupner vertrieben wurde. Graupner kennt dieses Produkt angeblich nicht, obwohl es in einigen Katalogen steht. Wenzel & Weidmann gibt es wohl nicht mehr, auch finde ich unter dem ursprünglichen Hersteller "Lichtenberg" nichts Vergleichbares. Können Sie mir eine Bezugsquelle für diesen oder einen vergleichbaren biologisch abbaubaren Kaltreiniger nennen? Vielen Dank für Ihre Bemühungen, mit freundlichem Gruß, T. Flamm |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Dieser Kaltreiniger wird von Fuchs Europe als Industriereiniger unter "Renoclean Spezial 2000" vertrieben. Verdünnung 1 : 10 bis 1 : 50 mit Wasser. i. A. W. Frings |
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| (378) OS-Boxer Eckart Kremer (Wohnort: Schweich) schrieb am Samstag, 8. April 2006 um 16:11:26: |
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| Hallo, sind die Boxermotoren von OS Wechsel- oder Gleichzünder? mfg, E. Kremer |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Viertakt-Boxermotoren zünden immer wechselseitig. i. A. W. Frings |
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| (377) Diesel 6, 5 cm3 St. Behringer (Wohnort: Lauf) schrieb am Samstag, 8. April 2006 um 10:43:54: |
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| Herr Frings, ich habe einen unbekannten Dieselmotor der von einer Firma namens "B A W" hergestellt ist. Leider ist mir die Guß-Schelle des Auspuffsammlers gerissen. Wissen Sie, wer solche Motoren vertrieb oder wo es E-Teile gibt? mfg St. Behringer |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Vermutlich meinen Sie PAW? Dort werden Selbstzünder bis 10 ccm Hubraum gebaut. Letzte mir bekannte Adresse: Progress Aero Works Union Mill Union Street Maclessfield SK 11 627 Tel./Fax.: 0044 16 25423891 i. A. W. Frings |
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| (376) AeroSynth 3 rizinushaltig? Rolli (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 7. April 2006 um 15:40:27: |
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| Enthält Aerosynth 3 Rizinusöl? Ich finde das es stark klebrig ist und verharzt! | |||
| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| AeroSynth 3 ist vollsynthetisch. Das starke Haftvermögen dieses Schmieröls kommt von dem in der Mischung enthaltenen Esteröl. Je besser dieses Haftvermögen, um so besser ist die Zylinderschmierung. i. A. W. Frings |
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| (375) Nitromethan, Höchstmenge Anton Fischhaber (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 7. April 2006 um 9:28:34: |
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| Sehr geehrter Herr Frings, ich möchte bezug auf Nr. 374 nehmen. Ich habe eine winzigen Zaunkönig, der 2-Motorig aufgebaut ist. Antriebe sind 0,33 er Cox-Pee-Wee. Ich möchte versuchsweise die Motoren mit höchstmöglicher Leistung betreiben, da ich anstrebe, 200 km/h zu knacken. Wenn ich 20 % Öl nehme, wieviel Nitromethan kann zugemischt werden, um allerhöchste Leistung zu erhalten? Die Lebensdauer ist nicht wichtig, fressen dürfen die Motore natürlich nicht. Vielen Dank für die Mühe, Speedy-Tony vom Frankenland |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Sie können 40 % Nitromethan nehmen. Wichtig ist dabei jedoch, daß der Motor ausreichend fett eingestellt ist, bei zu magerem Gemisch geht er ansonsten blitzschnell fest. Problem dürfte bei den PEE WEE deren winziges Tankvolumen sein, da sich durch den hohen Nitromethananteil der Kraftstoffdurchsatz entsprechend erhöht. i. A. W. Frings |
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| (374) Cox Harald July (Wohnort: Wittlich) schrieb am Donnerstag, 6. April 2006 um 17:10:43: |
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| Hallo Herr Frings, ich habe einen kleinen OX Motor aus USA mit nur 0,16 cm3 Hubraum. Die Anleitung empfiehlt Fertigspritt, den es in Deutschland nicht gibt. Welches MIschungsverhältnis soll ich nehmen? Ich nutze Aerosynth 3 und euer Methanol 100 von Demuth, möchlichst ohne Nitro. Stimmt es, dass diese Flatterventil-Motoren besonders schwierig einzustellen sind? Vielen Dank + Grüße nach Mannheim, H. July |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Ohne Nitromethan läuft dieser Motor nur äußerst unwillig. Eine empfehlenswerte Mischung ist 15 % AeroSynth 3 + 15 - 20 % Nitromethan. Flatterventil-Motoren reagieren in der Tat etwas teigig auf die Düsennadelverstellung. Der 0,16 ccm COX ist jedoch ein "Tee Dee"-Typ und somit über Kurbelwellen-Drehschieber gesteuert. i. A. W. Frings |
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| (373) Nachkonservierung Volker Gabel (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 6. April 2006 um 13:15:44: |
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| Hallo Herr Frings, ich verwende die Mischung 12% Aerosynth 3 und 25% Nitromethan. Mit wieviel purem AS 3 muss ich nachkonservieren? Gruß Volker Gabel |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Als Daumenregel gilt zur Nachkonservierung: 50 % vom Hubraum. i. A. W. Frings |
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| (372) Auspuff O.S. FS-91 Denis Wittberg (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 5. April 2006 um 22:51:22: |
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| Hallo Herr Frings, ein kleiner Nachtrag zu Frage 368: Der Schalldämpfer des geschilderten Motors passt nun partout nicht unter die Motorhaube, die ich nur sehr ungern aufschneiden möchte. Kann man statt des Standard- Schalldämpfers, der ja lediglich ein verbreitertes Rohr ist, ein Silikonstück am Krümmer befestigen? Oder sind Leistungseinbußen und Probleme mit der Abgasführung vorprogrammiert? Danke und Gruß D. Wittberg |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Silikonschlauch ist als Krümmerverlängerung aus mehreren Gründen ungeeignet. Besser ist es, wenn Sie einen möglichst langen Stahlwellschlauch vor den Schalldämpfer setzen. Bei einer Drehzahl von 9000 U/min ist eine Wellschlauchlänge von rund 250 mm optimal. i. A. W. Frings |
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| (371) Motortemperaturmessung per Infrarotthermometer Marcel Siegers (Wohnort: Neuß) schrieb am Mittwoch, 5. April 2006 um 20:10:29: |
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| Hallo, wissen sie den emmissionsgrad, der an ir thermometern eingestellt werden muss, für den zylindekopf eines os hyper 21 von graupner? Marcel |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Das kann ich Ihnen nicht sagen, Näherungswerte stehen in der Bedienungsanleitung. Infrarotmessungen an Modellmotoren sind kaum aussagefähig, da sich der Meßpunkt kaum reproduzieren läßt, eine Abweichung um 1 mm ergibt bereits ganz andere Zahlen. Zudem ist es wichtig, zu wissen, wie die Temperatur im inneren Material des Zylinderkopfes ist, die Temperatur einer Kühlrippe ist geade bei den großflächigen Car-Motoren uninteressant. N. B.: Der "Hyper"-Motor wird zwar von Graupner vertrieben, ist aber kein O. S.-Motor. i. A. W. Frings |
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| (370) Motorkonservierung MArcus Neumann (Wohnort: Bad Sassendorf) schrieb am Sonntag, 2. April 2006 um 9:40:34: |
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| Hallo Herr Frings, womit soll ich den Motor nach dem Betrieb mit 30%AS-C Konservieren? Der Yamada hat eine Silikon-Membrane im Motor. Soll ich einfach ein zwei Tropfen AS 3 benutzen oder verträgt sich das nicht mit dem Competition Öl. MFG Marcus |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| AeroSynth 3 verträgt sich nicht mit anderen Ölen. Nehmen Sie zur Nachkonservierung reichlich von dem Öl, das auch im Kraftstoff verwendet wird. i. A. W. Frings |
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| (368) Kurbelwellengehäuseentlüftung Denis Wittberg (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 30. März 2006 um 0:29:11: |
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| Hallo Herr Frings, ich habe einen älteren O.S. FS-91 Surpass (ohne Pumpe) hängend eingebaut. Leider ragt der Nippel der Kurbelwellengehäuseentlüftung so weit nach oben, dass die Motorhaube nicht mehr ordentlich passt. Kann ich den Nippel abschrauben und das austretende Öl in regelmäßigen Abständen entfernen oder schaden fehlender Nippel und Schlauch dem Motor? Danke und freundlichen Gruß Denis Wittberg |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Wenn der Nippel fehlt, ist dies für die Motorfunktion egal, solange noch wenigstens 3 mm Luftspalt zwischen Öffnung und Haube besteht. Es gibt aber eine riesige Sauerei, da das unter der Haube entstehende Kondensat Motorblock etc. völlig verschmiert. Besser ist es, seitlich einen Nippel anzubringen und die obere Öffnung zu verschließen. i. A. W. Frings |
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| (367) Nitro-Öl anteil Marcus Neumann (Wohnort: Bad Sassendorf) schrieb am Mittwoch, 29. März 2006 um 12:42:54: |
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| Wie viel Öl ASCompet. würden Sie bei der Verwendung von 30% Nitro empfehlen? MFG Marcus Neumann |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Die Ölanteile im Kraftstoff bestimmt der Motorenhersteller, nur dessen Aussagen sind verbindlich. Wenn es mein Motor wäre, würde ich bei 30 % NM 20 % Öl nehmen; Nachkonservierung ist empfehlenswert. i. A. W. Frings |
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| (366) Mischungsverhältniss Marcus Neumann (Wohnort: 59505 Bad Sassendof) schrieb am Dienstag, 28. März 2006 um 17:02:33: |
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| Hallo Herr Frings, <br>Ich fliege schon länger Fuchs Öl und bin damit sehr zufrieden. Jetzt habe ich mir Aerosynth Compet. Öl bestellt und möchte es im Heli mit einem Yamada Motor betreiben (91ST)<br>Vorher hatte ich AS 3 wobei mir mit dem Öl immer etwas die Vergaserkanäle des ST´s verklebten. Ich hatte nach längerer Stand-zeit schwierigkeiten den Motor an zu bekommen wenn er einmal lief war wieder alles bestens.<br>Mein Mischungsverhältnis war 20% Nitro und 17% Öl<br>Mit was für einem Verhältnis soll ich den Motor nun betreiben. <br><br>MFG Marcus Neumann | |||
| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Sie können den Motor mit dem gleichen Mischungsverhältnis betreiben, falls der Motorenhersteller keine anderen Vorgaben macht; die Viskositätslage ist ähnlich.<br><br>Das \\"Verkleben\\" des Vergaserinneren bei Verwendung von AeroSynth 3 ist normal. Das ist der zusätzliche \\"Barriere\\"-Korrosionsschutz, der im AeroSynth-Competition fehlt. Dieser zusätzliche Korrosionsschutz überzieht das Motoinnere mit einem säure- und weitgehend sauerstoffresistenten \\"Pelz\\". Dieser spült sich bei Inbetriebnahme des Motors innerhalb 30 - 45 s frei.<br><br><br>i. A. W. Frings | |||
| (365) RCV-120 SP Mike List (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 28. März 2006 um 12:11:20: |
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| Hallo Herr Frings, ich habe mir nach Lektüre Ihres Tests des RCV-58 CD einen 120 SP derselben Firma zugelegt. Dazu würde ich gerne einige Dinge fragen, da es noch keinen (deutschen) Testbericht über das Triebwerk gibt. - Als Treibstoff werden 15% Öl mit max. 6% Castor sowie 10% Nitro angegeben. Kann ich mit Glühelektronik auf 5% Nitro runtergehen? Was bedeutet 6% Castor? - Es wird dringend empfohlen, den Motor auf einem Einlaufstand 2 Stunden einlaufen zu lassen, weil er anfangs sehr rütteln würde. Ist für solch einen Motor die Befestigung mit D-Locks oder dergleichen nicht zu empfehlen? - Die Maschine wird mit einem Sechskant-Adapter hinter dem Propeller gestartet. Da das Gegenstück am Motor vielleicht schon bald ausleiert, interessiert mich, ob ein Anlassen von vorne wegen des 2:1 Getriebes der Maschine schaden kann. Danke und Gruß Mike List |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Wenn Sie den Nitromethananteil senken, bedeutet dies, daß der Methanoldurchsatz niedriger wird, und der Motor wird deutlich heißer. "Castor Oil" ist Rizinusöl. Eine eng tolerierte elastische Motormontage ist durchweg anzuraten, da dies der Schalldämpfung dient; keineswegs darf der Motor aber so weich aufgehängt sein, dass er sich mehrere Millimeter um sämtliche Freiheitsgrade bewegen kann. Ich kenne diesen Motortyp nicht aus der Praxis, es ist ein anderes Steuerprinzip als beim RCV-58. i. A. W. Frings |
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| (364) Laser Diesel Viertakter 13ccm Thommen Walter-Hermann (Wohnort: 4431 Bennwil) schrieb am Mittwoch, 15. März 2006 um 21:12:53: |
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| Guten Tag Hr. Frings Ich habe einen Laser Diesel Viertakter 13ccm Meine frage haben Sie Erfahrungen mit diesem Motor? leider bringe ich ihn nicht zum laufen, irgendetwas mach ich nicht richtig. Wie muss ich die Hauptdüse, Leerlaufdüse und den Gegenkolben rein oder raus drehen beim starten des Motors. Ich habe eine Mischung von 25% Oel, 38% Äther, 37% Petroleum. Würde mich freuen wen Sie mir helfen könnten. Mit freundlichen Grüssen Walter-Hermann Thommen E-Mail walter.thommen@freesurf.ch Oder walti@mgob.net |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Ich habe den Motor vor etwa 10 Jahren gehabt, war aber nicht sehr zufrieden mit dem Laufverhalten. Benutzen Sie als Motoröl 25 % AeroSynth-Competition, das ist dünn und verbrennt sauerstoffreicher als Mineral- oder Rizinusöl. Dazu 33 % frischer Ether (Vorsicht!), 40 % gereinigtes Petroleum (Apotheken-Qualität), 2 % Isopropylnitrit (Vorsicht!). An die Einstellwerte kann ich mich leider nicht mehr erinnern, hier sollten Sie die Grundwerte der Bedienanleitung entnehmen. Grundsätzlich ist die Gesamteinstellung deutlich schwieriger als bei einem Methanolmotor. Mein Motor war technisch beeindruckend und von ausgezeichneter Fertigungsqualität. Das Laufverhalten war jedoch im Teillastbereich unwillig, der Leerlauf war nie unter 4000 U/min justierbar. i. A. W. Frings |
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| (363) Einbaulage Tank F. Spindler (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 14. März 2006 um 14:22:51: |
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| Hallo Hr. Frings, Ich besitze eine F18 mit 10ccm Magnum Druckmotor. Ich bin mir aber nicht im klaren wo ich den Tank plazieren soll. Entweder im Schwerpunkt ( habe aber dann ca. 45-50cm Spritleitungen ) und denke das es hier zu Spritversorgungsproblemen kommen könnte. Oder Tankeinbau direkt im Heck am Motor. Auch die Frage der Schwerpunktermittlung bei Tankeinbau im Heck ( Auswiegen leer oder vollgetankt ) kann ich selbst nicht lösen. Fliege bis jetzt nur Modelle mit Zugmotor. Ich hoffe Sie können mir eine Hilfe bei meinem Problem sein. Danke und Gruß F. Spindler |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Je nach Empfindlichkeit des Modells sollten Sie den Tank möglichst nahe am Schwerpunkt positionieren. Kraftstoffleitungen mit größerem Querschnitt wählen, Druckanschluß zum Auspuff nutzen. Aufgrund der Tanklage vor dem Motor ist bei dieser Anordnung aufgrund der Bewegungsrichtung des Flugmodells die längere Leitung nicht so kritisch, da der Kraftstofffluss zum Motor durch die Massenträgheit gefördert wird. Beim Zugmotor ist dies umgekehrt. i. A. W. Frings |
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| (362) Yamada FZ 110: AeroSynth 3 oder Aerosave? A. Michaelis (Wohnort: Aachen) schrieb am Dienstag, 7. März 2006 um 23:30:26: |
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| Hallo Herr Frings, ich habe einen neuen Yamada FZ 110 Motor (4-Takter), der demnächst zum Einsatz kommen soll. Der Motor wird mit 15-20% Nitromethananteil und 18% Ölanteil betrieben. Für mich sind Verschleiß- und Korrosionsschutz höchste Priorität. Meine Frage an Sie: Welches Öl ist in diesem Fall besser geeignet? AeroSynth 3 oder Aerosave? Vielen Dank für ihre Hilfe. MfG, A. Michaelis |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Nehmen Sie AeroSynth 3, das ist esterbasiert und derzeit der Stand modernster Schmiertechnik. Lediglich die Vergasereinstellung kann mit diesem Öl (im Vergleich zu AeroSave) etwas mehr Fingerspitzengefühl erfordern, das betrifft aber nur Motoren mit grob gefertigten Vergasern. i. A. W. Frings |
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| (361) Überlagertes Öl zur Konservierung oder als Mopedöl? Wilhelm Resl (Wohnort: 91720 Absberg) schrieb am Sonntag, 26. Februar 2006 um 21:34:06: |
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| Hallo Herr Frings, kann ich ein überlagertes AS2 noch für die Konservierung meiner Motoren verwenden oder zum mischen mit Benzin für ein Moped? Besten Dank. Mit freundlichen Grüßen Wilhelm Resl |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Wenn Sie das Öl sehr gründlich schütteln (3 Minuten), etwas in ein Becherglas füllen und nach 3 Tagen weder der Hauch einer Trübung, noch ein Oberflächen- oder Bodenfilm erkennbar ist, können Sie es zum Nachkonservieren verwenden (unverbindlich!. Dies ist allerdings nicht möglich, wenn Sie im Anschluß Kraftstoff mit AeroSynth 3 einsetzen wollen. Als "Obenöl" fürs Moped funktioniert es, sofern die Grundschmierung nicht mit Mineralöl erfolgt. Bedenken Sie bitte, daß das Polyglykol aus den durchsichtigen Kraftstoffleitungen die Weichmacher allmählich auslöst. i. A. W. Frings |
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| (360) Additiviertes Rizinusöl, Vergleich Qualität AS 3 /Molsyn 150 K Wilhelm Resl (Wohnort: 91720 Absberg) schrieb am Sonntag, 26. Februar 2006 um 21:30:26: |
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| Welche Erfahrungen haben Sie, bezüglich der unterschiede zwischen normalen Rizinusöl und einem speziell raffinierten Rizinus-Öl (Racing-Rizinus-Öl), ist es von der Qualität und den Verbrennungsrückständen her um soviel besser? Hatte vor einiger Zeit bei einem Kraftstoffhändler nach dem Preis von AS3 nachgefragt. Als Antwort bekam ich, das sie das Öl nicht in ihrem Programm haben und so haben sie mich auf das Molsyn 150 verwiesen. Dieses Öl soll von der Qualität her mit dem AS3 auf gleichen Stand sein!? Da ich das Öl nicht kannte, habe ich mich schlau gemacht und einen Test der verschiedenen Öle auf der Homepage www.ms-schmierstoffe.de heruntergeladen. Nach dem studieren der Diagramme und Testergebnissen mußte ich feststellen, das dieses Öl wirklich gut sein muß. Nun wäre es natürlich sehr interessant zu wissen, ob das AS3 nicht noch besser ist als das besagte Molsyn 150?! Es wäre toll, wenn es einen aktuellen Test dazu geben würde. Leider ist das Datenblatt (Diagramm) auf der AS-Homepage nicht sehr aussagekräftig. Daher wäre eine ausführlichere Dokumentation und Testergebnisse sehr aufschlussreich. Ich bin überzeugt, das es entsprechende Testergebnisse über das AS3 gibt, die sich mit Sicherheit nicht von den anderen Ölen verstecken müssen!? Besten Dank. Mit freundlichen Grüßen Wilhelm Resl |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Solche Öle werden u. a. auch von Fuchs-Silkolene hergestellt. Sie sind nur eingeschränkt einsetzbar und für den Dauereinsatz sowie in Modellmotoren ungeeignet. Nähere Information finden Sie über die AeroSynth-Startseite unter "Silkolene". AeroSynth 3 ist, was die Additivpakete sowie die Basisöle betrifft, die derzeit modernste Schmiertechnik, die Fuchs Europe (natürlich nicht nur für den Modellmotorenbereich) bietet. Immerhin steht hier ein Schmierstoffunternehmen mit einer Personalstärke von ca. 4000 dahinter. Auch hierüber bietet die Fuchs Europe-Homepage viel Information. Vergleichstests mit Mitbewerber-Produkten wurden früher gemacht. Heute hält man nur noch gelegentlich nach Patentverletzungen Ausschau. Bei der Entwicklung von AeroSynth 3 wurde als Referenzöl AeroSave genommen. Die Laststufen bei VKA- und SWR-Verfahren für Freß- und Verschleißuntersuchungen liegen deutlich höher, wesentlch hat sich zudem die thermische Belastbarkeit nach oben verschoben, und auch der Korrosionsschutz wurde erweitert. i. A. W. Frings i. A. W. Frings |
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| (359) OS FT-160 Boxer Entlüftung versetzen.. Dirk Anno (Wohnort: D-50259 Pulheim) schrieb am Mittwoch, 22. Februar 2006 um 19:56:17: |
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| hallo lieber herr frings, ich möchte einen os ft-160 boxer in einem hubschrauberrumpf fliegen, dabei wollte ich folgende kraftstoffmischung verwenden: 20% aerosyn.3 u. 10% nitro. ist das ok? des weiteren empfahl mir ein fliegerfreund die gehäuseentlüftung in richtung kurbelwellenausgang zu versetzen, da der motor in der mechanik hängend (wellenausgang nach unten)montiert ist. macht das sinn, und läuft der boxer dadurch besser, wenn ja, warum? herzlichen dank schon im voraus für ihre mühe mfg dirk anno |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Die Kraftstoffmischung ist in Ordnung; je nach Belastung kann der Ölanteil vorsichtig etwas gesenkt werden. Nun wird es kniffelig: a) Die Kurbelgehäuseentlüftung am hinteren, unteren Ende funktioniert durch die Einbettung der Stirnräder bedingt nach dem Zahnradpumpenprinzip. Durch Kippen der Einbaulage um 90° wird diese Funktion, was die Kondensate betrifft, eingeschränkt. b) Einbau einer 2. Entlüftung ist sinnvoll. Die Plazierung des Nippels muß - vom KW-Mitnehmer aus betrachtet - unmittelbar vor dem mittleren Lager in den schmalen Hohlraum münden! c) Zudem sollten Sie einen weiteren Nippel in den Unterdruckbereich hinter dem Vergaser plazieren und mit der vorderen Entlüftung verbinden. Viel Erfolg! i. A. W. Frings |
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| (358) Magnum FS 30 Viertakter M. Menzel (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 19. Februar 2006 um 0:12:57: |
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| Hallo, mein Magnum FS 30 Viertakter hat das Problem, daß er sich nach etwa 10 bis 20 Sekunden Leerlauf abschüttelt und dann stehen bleibt. Das Gas nimmt er aber immer schön zügig an. Ich betreibe den Motor mit 12 % Nitromethan und 15 % Öl. Ich habe schon sämtliche Einstellungen der Leerlaufnadel durchprobiert. Als Glühkerze verwende ich die OS F und der Motor ist liegend eingebaut. Was kann Ihrer Meinung nach die Ursache für die Motorabsteller sein? Ist eine Leerlaufdrezahl von 3500 U/min schon zu niedrig? Was ist eine für solche Motoren übliche Leerlaufdrezahl wo der Motor noch stabil läuft? Mit freundlichen Grüßen M.Menzel |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Eine Leerlaufdrehzahl von 3500 RPM sollte in dieser Hubraumgröße erreichbar sein. Denkbar für mangelhaften Leerlauf wäre z. B. ein zu fettes Leerlaufgemisch. Prüfbar durch den Vergleich des Laufverhaltens mit beibelassener Glühung. Ganz wichtig ist die Schwungmasse, je höher, desto niedriger der stabile Leerlauf. Holzluftschrauben sind oft zu leicht. Bei unglücklich weicher "Gummi"-Motorbefestigung sinkt die mögliche Leerlaufdrehzahl oft drastisch. i. A. W. Frings |
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| (357) RCV-Motoren Mike List (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 31. Januar 2006 um 23:53:43: |
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| Hallo Herr Frings, ich bin durch Zufall auf RCV-Motoren gestoßen, die sich durch ihr erstaunliches Funktionsprinzip auszeichen und hervorragend unter schmale Motorhauben passen würden. Haben Sie Erfahrung mit diesen Motoren? In einem amerikanischen Test konnte ich lesen, dass sie im unteren Drehzahlbereich gern ausgehen, was natürlich nicht optimal wäre. Danke und Gruß Mike List |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Meine Erfahrungen mit dem RCV 58 CD sind ausgesprochen positiv. Einen ausführlichen Testbericht dieses Motors finden Sie im DMFV-Modellflieger Heft 10/11.2003. i. A. W. Frings |
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| (356) Frage zu Beitrag 353 Sperner Andreas (Wohnort: A-5671 Bruck/Glstr) schrieb am Freitag, 27. Januar 2006 um 11:16:32: |
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| Hallo Hr. Frings! Im Buch Viertakt Modellmotoren von Dr. Demuth steht bei den EHMO Viertaktmotoren dass Hr. Handt bei den ersten Viertaktern seiner Serie einen Perry Vergaser mit Kunststoffgehäuse verwendet hat und sich dieser gelegentlich bei ungünstiger Kühlluftzufuhr lockertse da das Kunststoffgehäuse weich wurde. Vielleicht ist dies die Ursache, leider weiß man nichts über die Einbaulage des Motors. Ich könnte mir denken wenn der Vergaser locker wird kann Falschluft gezogen werden was die Absteller erklären könnte. lg Andreas Sperner |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| (355) Wankelfan Gerhard Lutterbach (Wohnort: Simmerath) schrieb am Mittwoch, 25. Januar 2006 um 18:25:53: |
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| Hallo Her Frings, ich habe mir erlaubt, in dem anderen Forum auf Sie als Wankelexperten zu verweisen. Nochmals vielen Dank für die ausführlichen Telefonate. Ich melde mich,wie das mit den Scheitelleisten geklappt hat! G. Lutterbach |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| (353) Perry- Vergaser Klaus (Wohnort: 72127 Kusterdingen) schrieb am Dienstag, 24. Januar 2006 um 13:54:04: |
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| Hallo Herr Frings, ich besitze einen HB 61 RC Motor mit dem original Perry Vergaser (Kunststoff). Nun stellt der Motor nach kurzer Laufzeit ca.10 min.einfach und ohne jede Ankündigung ab. Am Anfang war der Motor spitze, nach ca. 4 Std. Betriebszeit fingen die Absteller an. Vieleicht haben Sie ja ein par Tipps für mich. MfG Klaus |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Wenn der Motor 10 Minuten problemlos läuft und dann anfängt widerwillig zu werden, könnte die Ursache in der Kraftstoffversorgung liegen. Beispielsweise würde ein undichtes Tankpendel dazu führen, daß ab einem bestimmten Kraftstoff-Niveau Luft gezogen wird und der Motor dadurch wegen Magerlauf überhitzt und ausgeht. Hier hilft nur systematisches Suchen. Die Bernhard-Motoren sind gute Motoren, auch die Perry Vergaser sind erheblich besser als ihr (damaliger) Ruf; man durfte halt das Teillastgemisch nur in 1/10 mm Schritten verändern. i. A. W. Frings |
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| (352) Spritmischung bei 30000 U/min Peter Aufhauser (Wohnort: 93152 Undorf) schrieb am Montag, 23. Januar 2006 um 16:00:56: |
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| Hallo Hr. Frings da ich demnächst mir einen Nelson (6.5ccm)Hochleistungsmotor zulegen möchte,würde ich gerne wissen welches Öl und mit welchem Anteil ich das Methanol mischen soll? In der Szene wird mir von Synthetischem Öl abgeraten, und ausdrücklich Rizinus empfohlen. Wie sehen Sie das? Mit welcher Ölsorte ist Glissol zu vergleichen? Es soll sich ja um Fuchsöl handeln, stimmt das? Gruß Peter Aufhauser |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Praktische Erfahrungen in diesem Drehzahlbereich liegen mit RC-Carmotoren vor sowie mit 15 ccm DF-Motoren. Es gab auch in diesen Betriebsbereichen keinerlei Probleme sowohl mit den bisherigen Syntheseölen als auch mit der neuen AeroSynth 3/Titan SX-Generation. Das neue Schmieröl basiert auf synthetischen Estern und ist bezüglich Polarität und Temperaturfestigkeit den Vorgängerölen erheblich überlegen. Glissol R ist vom Grunde her mit AeroSynth 2 und Titan S vergleichbar. Diese Produkte werden nicht mehr produziert und zur Zeit ausverkauft. i. A. W. Frings |
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| (350) Hängender Einbau Mike List (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 22. Januar 2006 um 10:55:03: |
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| Hallo Herr Frings, welche Unterschiede ergeben sich eigentlich für einen Motor (2- Takt und 4-Takt) bezüglich Laufverhalten, Anspringen und Wartung bei einem hängenden bzw. um 90/135/225/270 Grad gedrehten Triebwerk? Danke und Gruß Mike List |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Bei hängendem Einbau wird die Kraftstoffentzündung vor allem im unteren Teillastbereich schwieriger, da die Glühkerze verstärkt mit unvergasten Kraftstoffteilchen konfrontiert wird. Es ist daher vorteilhaft, den Nitromethananteil um ca. 2 % höher anzusetzen. Bei Viertaktern wird bei hängender Lage die Pleuelschmierung etwas knapper. Außerdem wandert abhängig von der Einbaulage die Kurbelgehäuseentlüftung oft in eine ungünstige Stellung. i. A. W. Frings |
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| (349) Mischen Titan S mit Titan SX thorsten herney (Wohnort: 63505 Langenselbold) schrieb am Mittwoch, 18. Januar 2006 um 1:03:20: |
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| hallo herr frings. ich habe einen ys-120nc yamada nagelneu, welchen ich nun zum ersten mal starten möchte. sprit habe ich mir schnell bei meinem händler geholt, titan s12. wieviel öl ist da drinne, kann ich es bis 20% öl mit titan sx synth öl auffüttern. wollte auch den nitroanteil auf 15-18%erhöhen für die einlaufzeit, wobei ich den ölanteil nicht unter 20% für den dauerbetrieb halten möchte. vielen dank für ihre hilfe. |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Titan S 12 enthält 18 % Syntheseöl Typ "Titan S". Dieser Schmierstoff wird nicht mehr produziert, da er Anfang 2005 durch den neuen Öltyp "SX" ersetzt wurde. Diese beiden Öltypen sind nicht miteinander verträglich! Sie können daher die vorhandene "S"-Kraftstoffmixtur nur mit der vorherigen Ölgeneration aufmischen (Titan S, AeroSynth 2, AeroSave, AS-Competition), soweit diese Öle noch verfügbar sind. i. A. W. Frings |
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| (348) Verbrauch 15 ccm Zweitakt M.Stiebing (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 17. Januar 2006 um 13:10:12: |
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| welchen verbrauch hat ein OS 91 FX ca. brauche diese Angebe zur Auslegung meines Tanks sind 10%Nitromethangehalt für diesen Motot o.k. |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Leider kann ich Ihnen keine verbindlichen Angaben machen, da ich diesen Motor nicht selbst geflogen habe. Der Kraftstoffverbrauch unterliegt sehr stark der jeweiligen Betriebsart. Im munter geflogenen Drittelmix können Sie grob von etwa 500 ccm auf 12 Minuten ausgehen. <5 % NM sollten für diesen Motor ausreichend sein. i. A. W. Frings |
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| (347) Wer repariert Th. Wünsche (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 16. Januar 2006 um 13:00:52: |
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| Sehr geehrter Herr Frings, vielen Dank für die Antwort. Über den normalen Graupner-Service geht es nicht, da ich Sonderlager verbauen lassen möchte, die zudem noch angepasst werden müssen. Kennen Sie eine Adresse, die solche Feinarbeiten durchführen kann? Vielen Dank vorab, Thilo Wünsche |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Versuchen Sie es bei der Fa. Andreas Nitsch in Hamburg. Dort werden meines Wissens auch diesbezügliche Dreh- Fräsarbeiten für den Modellmotorenbereich gemacht. i. A. W. Frings |
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| (346) Motorreparaturen Thilo Wünsche (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 14. Januar 2006 um 21:10:54: |
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| Herr Frings, repariern sie auch Modellmotoren? ich hätte einen 50 ccm Boxermotor, dessen Lager zu tauschen wären. mfg., Th. Wünsche |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Nein, ich führe grundsätzliche keine Motorreparaturen durch. Lagertausch ist normalerweise einfach, im Zweifelsfalle sollten Sie sich an den Kundendienst des Vertreibers wenden. i. A. W. Frings |
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| (345) Wieviel % Öl Robert (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 14. Januar 2006 um 19:46:30: |
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| Hallo ich habe eine frage zum Ölanteil im Sprit ich fliege den Graupner SX10 der hat 12% öl Nun gibt es einige Wettbewerbspiloten die den Sprit auffüttern 15-18% was bringt das bei2Takt oder 4Takt Motoren danke |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Je höher der Ölanteil im Kraftstoff, um so höher sind die Reserven bezüglich Schmierung, Innenkühlung, Korrosionsschutz etc. Schaun Sie sich die hier bereits geschriebenen Themen an (z. B. Nr. 330), dann werden Sie auch zu Ihrem Thema reichlich fündig weren. i. A. W. Frings |
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| (343) AeroSynth 3, Preise berger (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 13. Januar 2006 um 19:42:05: |
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| welche farbe hat aero synth 3 im Gegensatz zu aero synth 2 ?(um es eindeutig auseinander zu halten) wie sieht die Preisgestaltung für 5 Litergebinde nach dem Graupnerschen Irrflug ab Frühjahr 2006 aus? Kann aero synth 3 die O-Ringe im Vergaser eines OS Motors angreifen? OS schreibt in der Betriebsanleitung man solle Konservierungsöl nicht in den Vergaser, sondern in die Kerzenöffnung aus o.g. Grund einfüllen ! Wie ist das zu verstehen? |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| AeroSynth 3 ist kräftig gelb, das nicht mehr produzierte AeroSynth 2 braun-orange. Die korrekten Endverbraucherpreise betragen bei AeroSynth 3: 5-Liter-Gebinde € 59,90; 10-Liter-Gebinde € 114,90. Zum 2. Februar bringt Graupner eine neue Preisliste heraus, in der auch die anderen Druckfehler der Schmier- und Kraftstoffpreise von Fuchs Europe korrigiert sind. Syntheseöle greifen diverse Kunststoffe an, indem sie die Weichmacher auslösen. Darauf hat sich die Industrie eingestellt und nimmt beispielsweise resistentes Dichtungsmaterial aus Viton. Bei der langjährigen Erprobung des neuen Öltyps (wurde bereits 2001 in Umlauf gebracht) ergaben sich diesbezüglich keine Probleme. Seit 1 Jahr wird AeroSynth 3 offiziell verkauft, auch hier gibt es keinerlei Reklamationen. i. A. W. Frings |
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| (342) Enya 120-4C: Aerosynth 3 oder Aerosave Jürgen Tauber (Wohnort: Ternitz) schrieb am Donnerstag, 12. Januar 2006 um 19:37:46: |
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| Sehr geehrter Herr Frings, ich möchte einen Enya 120-4C mit einem großen Propeller einsetzen (WW1-Oldtimer). Ist "Aerosynth 3" oder "Aerosave" besser geeignet? Mit freundlichem Gruß, J. Tauber |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| AeroSave ist hochviskos, AeroSynth 3 niedrigviskos, enthält aber synthetische Esterkomponenten. AeroSynth 3 ist das deutlich modernere Öl, darf aber nicht mit anderen Ölen/Kraftstoffen vermischt werden. Im Prinzip ist es egal, welches Öl sie benutzen, allerdings ist aufgrund der unterschiedlichen Viskositäten beim Kraftstoffwechsel jeweils eine neue Vergaserjustage notwendig. AeroSynth 3 ist langfristig das zukünftige Öl. i. A. W. Frings |
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| (340) ventileinstellungen OS FS 91 Surpass steven dietz (Wohnort: 4058 basel / schwez) schrieb am Sonntag, 8. Januar 2006 um 19:54:33: |
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| Wissen Sie wie ich die Ventile beim OS fs91 einstellen muss? Vielen Dank und liebe Grüsse.... |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Wenn der Kolben im Zünd-OT steht, muß das Ventilspiel zwischen 0,04 und 0,1 mm liegen. Beim fabrikneuen Motor ist eine Einstellung auf 0,1 am geschicktesten, ab der 10. Laufstunde dann beide auf 0,05 setzen, das AV etwas lockerer. i. A. W. Frings |
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| (339) OS 91 Surpass Thomas (Wohnort: Schwelm) schrieb am Dienstag, 3. Januar 2006 um 10:30:35: |
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| Hallo, habe ein kleines problem mit meinem OS 91 Surpass Habe den Motor bei Ebay ersteigert ohne Bedienungsanleitung, unten am Kurbelgehäuse ist ein Anschluss, wofür ist dieser?? Muss dieser vieleicht mit dem Tank verbunden werden?? Ist mein erster 4 Takter, deshalb auch diese Frage. Vielen Dank im vorraus für die Beantwortung. Mfg Tom |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Dieser Anschlußnippel ist für die Kurbelgehäuseentlüftung des Motors. Die Entlüftung geht ins Freie; eine eventuelle Schlauchverlängerung muß so kurz und widerstandsarm wie möglich sein. i. A. W. Frings |
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| (338) Grüße Heindl Gerhard (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 1. Januar 2006 um 13:41:21: |
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| Hallo Herr Frings, Prosit Neujahr und weiterhin diese ggute Technikhilfe. Gerhard Heindl, Jahrelanger Mitleser |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| (336) Zumischen von Aerosynth 2 Thomas Kleinfeller (Wohnort: 97849 Roden-Ansbach) schrieb am Freitag, 30. Dezember 2005 um 18:48:57: |
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| Hallo H. Frings, möchte zu Tornado Car 16%NM (enthält 9%Öl) Aerosynth 2 dazu mischen, damit ich einen Gesamtölanteil von 15% bekomme. Ich möchte mit diesem Kraftstoff COX-Motoren betreiben. Ist das problemlos machbar, oder besteht die Gefahr der Unverträglichkeit. Wie erkennt man, wenn sich die Sachen nicht vertragen ? Gruß Thomas Kleinfeller |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Tornado-Kraftstoffe enthalten meines Wissens einen Teil Rizinusöl. Rizinusöl unterläuft bei AeroSynth 2 dessen chemisch wirkenden Verschleißschutz. AeroSynth 2 wird seit 2003 nicht mehr produziert. Das Nachfolgeöl AeroSynth 3 besteht aus teilweise völlig anderen Rohstoffen, diese reagieren mit anderen Ölen besonders heikel. Teilweise entsteht eine Vernetzung/Trübung, teilweise werden Additive unwirksam. i. A. W. Frings |
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| (335) "Pumpe für OS FS-40 S" Thomas (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 30. Dezember 2005 um 18:14:45: |
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| Hallo Herr Frings, da ich bei menem Modell so wie es momentan aussieht ein Schwerpunkt-Problem bekommen werde, möchte ich gerne den Tank in oder sogar hinter den Schwerpunkt verlegen. Gibt es für ein OS FS-40 Surpass eine Pumpe mit der ich den langen Schlauchweg überbrücken kann, und wenn ja wo kann ich sie beziehen? Gruß und Danke Thomas |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Sie könnten vielleicht mit einer "Perry"-Pumpe Erfolg haben. Ich selbst hatte bei einem FS 48 S. ein ähnliches Problem; mit Auspuffdruckanschluß gab es bei einer Tankschlauchlänge von ca. 300 mm keine Abmagerungsprobleme. i. A. W. Frings |
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| (334) Moderator (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 30. Dezember 2005 um 17:59:11: |
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| PROSIT NEUJAHR! FUCHS EUROPE SCHMIERSTOFFE GMBH Anwendungstechnik Kleinverbrennungsmotoren Werner Frings |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| (333) Weihnachtsgrüße R. Klär (Wohnort: Schneeeifel) schrieb am Montag, 26. Dezember 2005 um 20:41:02: |
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| Hallo, als langjähriger und eifriger Leser dieser technisch hochwertigen Homepage möchte ich es nicht versäumen, dem gesamten Aerosynth-Team frohe Weihnachten und weiterhin besten Erfolg im Neuen Jahr zu wünschen. Rainer |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| (332) Nitro Beitrag 331 Richard Rödl (Wohnort: München) schrieb am Mittwoch, 21. Dezember 2005 um 20:38:12: |
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| Hallo Herr Frings! meiner Kenntnis dient Nitro zur Leistungssteigerung auf Kosten der höheren Motortemperatur! Gruß RR |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Nitromethan verbreitert, wie zuvor geschrieben, die Zündfähigkeit des Methanolgemisches. In Prozentbreichen bis grob 12 steigert dies in erster Linie die Laufkultur. Erst bei hohen Nitromethananteilen erfolgt eine Leistungssteigerung wegen des dann möglichen höheren Methanoldurchsatzes. Da durch NM eine fettere Vergasereinstellung möglich ist, läuft der Motor - fett eingestellt - kühler. Durch das Pushen mit großen Nitromethanmengen wird ein spitz eingestellter Motor umgekehrt natürlich erheblich heißer. Das muß/sollte man schon bei Ihrer obigen Aussage trennen beziehungsweise ergänzen. i. A. W. Frings |
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| (331) Laser-Motoren ohne Nitromethan? Mike List (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 21. Dezember 2005 um 19:27:17: |
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| Hallo Herr Frings, ich habe vor in nächster Zeit einen neuen Laser-Motor zu kaufen. Bei diesen Motoren wird von einem Vertrieb damit geworben, dass sie kein Nitromethan bräuchten. Mein gebrauchter Laser 70 läuft mit 15% Öl und 5% Nitromethan, und dies einwandfrei und bislang ohne Absteller. Ist die Werbung für die Laser 4-Takter korrekt? Es ließe sich so mit Laser-Motoren eine Menge Geld sparen. Mit freundlichen Grüßen Mike List |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Grundsätzlich läuft ein Methanolmotor mit Nitromethan im Kraftstoff besser, da NM die Zündfähigkeit des Methanol-Luftverhältnisses in beide Richtungen spreizt. Einige Viertakt-Motorenbauarten - in der Regel solche mit niedriger Literleistung - laufen ohne Nitromethan recht passabel, dazu zählen auch die Laser Motoren. Doch auch diese laufen natürlich mit 5 % Nitromethanzusatz im Kraftstoff besser als ohne Nitrometan. i. A. W. Frings |
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| (330) Reduzierung des Ölanteils auf 8% Leuschner Hartmut (Wohnort: 31613 Wietzen) schrieb am Dienstag, 20. Dezember 2005 um 12:54:22: |
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| Hallo Herr Frings, immer wieder lese ich,ob in Foren wie auch Fachzeitschriften,dass es nicht notwendig ist den Ölanteil der Hersteller zu folgen und von z.B.18% auf min.8% zu senken! Ich persönlich halte dies für ein ausgesprochenes Wagnis und Suggesion, mit derart geringen Ölanteilen zu Propagieren,da der Motor doch von innen heraus gekühlt werden soll! Das es möglich ist will ich nicht bezweifeln,aber ich denke,dass es sich nicht allgemein anwenden lässt und die Motorengröße(Hubraum u.Drehzahl)mit berücksichtigt werden sollte. Oder sehen sie in meiner Einstellung eine übertriebene Ängstlichkeit,da ich meine Motoren(8,5-15ccm³) generell mit 17%Aerosave betreibe. Kann man bedenkenlos von Aerosave auf das neue Aerosynth3 wechsel? Mit freundlichen Grüßen H.Leuschner |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Der von den Motorenherstellern vorgegebene hohe Ölanteil für Modellmotorenkraftstoffe basiert auf vielen Einzelursachen. Für die ausschließliche Schmiertechnik reichen bei Modellmotoren im einfachen Optimalbetrieb etwa 8 % aus (unverbindlich!). Ein sehr großer Anteil Schmieröl dient jedoch ausschließlich der Innenkühlung und verläßt "von der Schmierung unberührt" glühendheiß den Auspuff. Die Innenkühlung ist bei Vollgas ebenso wichtig wie die direkte Schmierung. Da die Ölmenge die Menge des Korrosionsschutzes bedingt, ist auch deswegen der Ölanteil hoch zu halten. Hinzu kommt noch die Feindichtung und letztendlich die Reinigungswirkung des Öls. Die ewigen - dennoch eher fruchtlosen - Diskussionen über die Verminderung von vorgegebenen Ölanteilen sind mir natürlich bekannt. Ob diese Ölsparer (warum?) auch in ihren Automobilmotor nur die halbe Ölmenge einfüllen würden, nur weil es der Nebenmann an der Tankstelle zuruft, wage ich zu bezweifeln. Die Umstellung von AeroSave auf AeroSynth 3 bedingt lediglich eine neuer Vergasereinstellung, da AeroSynth 3 ein Leichtlauföl ist. Bitte beachten Sie, daß die beiden Ölarten untereinander nicht verträglich sind. i. A. W. Frings |
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| (329) Drosseln von Selbstzündermotoren Daniel Gültzow (Wohnort: 21029) schrieb am Dienstag, 20. Dezember 2005 um 10:25:45: |
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| Hallo Herr Frings,<br><br>auch wenn diese Frage vielleicht nicht in dieses Forum passt: Warum sollen sich Selbstzündermotoren, die mit RC Vergasern ausgerüstet sind, schlecht drosseln lassen? Die Grundmechanik und Grundfunktion inklusive Gemischbildung ist doch mit dem Glühzündermotor bis auf die Zündung identisch. Kann ich beispielsweise einen Selbstzünder mit Venturi-Vergaser auf Drosselbetrieb umrüsten? Wenn ja worauf muss geachtet werden? <br><br>Vielen Dank für Ihre Bemühungen und diese aussergewöhnlich informative FAQ Seite.<br><br>Daniel Gültzow | |||
| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Selbstzündermotoren lassen sich vornehmlich aus 2 Gründen unwillig drosseln: a) Im Gegensatz zur Methanolverbrennung führt eine größere Abweichung vom stöchimetrisch idealen Kraftstoff/Luftanteil - die bei den einfachen Modellmotorenvergasern mehr oder weniger ausgeprägt ist - beim Dieselgemisch schneller zur Zündunwilligkeit. b) Kühlt im gedrosselten Zustand der Brennraum aus, und es kommt zu Zündaussetzern. Setzen Sie dem Kraftstoff 2 - 5 % Amylnitit (Vorsicht!) zu. i. A. W. Frings |
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| (328) Ethanol Theo Schulz (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 15. Dezember 2005 um 21:28:39: |
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| Hallo, hierzu kann ich nur sagen: Mit Ethanol geht es leider (da im Gegensatz zu Methanol ungiftig)nicht. Hier hat sich vor Jahren auch ein Händler die Nase aufgelaufen, der "ungiftigen" Ethanolsprit groß werbend verkaufte und nichts als Reklamatione hatte. Sind Sie der Frings, der darüber im DMFV-Sonderblättle schrieb? |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| (327) Ethanol C.Borsch (Wohnort: 65760 Eschborn) schrieb am Mittwoch, 14. Dezember 2005 um 11:35:59: |
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| Ist es möglich einen 2x6.5cm³ Reihen-Viertaktmotor mit 75% Ethanol, 10% Nitromethan und 15% Aerosynt Öl zu betreiben. Der Motor hat eine konventionelle Glühzündung. Mit frundlichen Grüssen C.Borsch |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Vermutlich wird dies nicht klappen. Bei eigenen Versuchen mit alltäglichen Modellmotoren gab es mit Ethanol große Probleme bezüglich Motorleistung, Laufeigenschaft sowie kräftiger Überhitzung. i. A. W. Frings |
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| (326) gerhard klingelhöfer (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 10. Dezember 2005 um 14:19:44: |
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| Hallo Herr Frings, ich habe 3 Fragen zu Ihrem Tet über den OS FT 300 vor -meine ich- 4 Jahren in der FMT. Sie schrieben damals, daß 15% Öl reichen, ich vermute Sie spielen auf das Metasynth 115+8 an gell. Würden Sie diesen Motor heute immer noch so betreiben oder meinen Sie, daß man es auch mit 12% Aerosynth 3 versuchen kann? Wäre das die Untergrenze? Außerdem würde mich interessieren, welche Drehzahlen Sie mit welchen APC-Propellern erreichten und was der Standschub so eines Triebwerkes bei richtiger Einstellung ist? Viele Grüße, Gerhard Klingelhöfer |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| O. S. gibt für den Motor 17 bzw. 18 % Schmierölanteil an. Meiner Erfahrung nach sind 15 % nach dem Einlauf ausreichend. Bei geringer Motorbelastung und stets richtiger Handhabung geht's vermutlich auch mit noch weniger Öl, allerdings sind die Grenzen früher erreicht, kritisch ist bei diesen Boxermotoren u. a. die Pleuelschmierung. Ich fliege den FT 300 seit 3 Jahren mit AeroSynth 3 + 10 % NM ohne daß es zu Auffälligkeiten kam. Zu den Drehzahlen kann ich leider nichts sagen, da ich die Unterlagen der damaligen Messungen nicht mehr habe. Seitdem kam der Motor nicht mehr auf den Prüfstand und wurde nur noch mit einer ProfiProp 18" X 10 geflogen. Standschub messe ich nie, da dieser von der Propellersteigung abhängt und nichts über die Motorleistung aussagt. i. A. W. Frings |
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| (325) Viertakter mit Verlustschmierung Pillgruber Horst (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 8. Dezember 2005 um 2:58:57: |
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| Habe vor kurzer Zeit einen 4Takt Motor gekauft(gebraucht). Wie schmiert sich eigentlich der Motor!! Bzw. die Ventile?? Danke |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Übliche Viertakt-Modellmotoren werden wie Zweitakter per Mischungsschmierung mit Öl versorgt. i. A. W. Frings |
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| (324) Treibstoff für Selbstzünder Daniel Gültzow (Wohnort: 21029 Hamburg) schrieb am Mittwoch, 7. Dezember 2005 um 13:02:34: |
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| Hallo, ich habe gerade wieder mit dem Fesselflugsport angefangen.Dort verwende ich Selbstzündermotore.Woher kann ich den fertigen Treibstoff oder seine seinzelnen Komponenten beziehen (Äther, Amylnitrit, geeignetes Petroleum und Öl)? Vielen Dank im Voraus! Mfg Daniel Gültzow |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Es gibt nur noch sehr vereinzelt Händler, die auf Anfrage noch Selbstzünderkraftstoff mischen. Für Selbstmischer siehe Beiträge # 70 und # 180. i. A. W. Frings |
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| (323) Viertakter OS - FS 60 Jürgen Krekel (Wohnort: 78343 Gaienhofen) schrieb am Mittwoch, 7. Dezember 2005 um 0:16:23: |
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| Sehr geehrter Herr Frings, ich möchte Sie bitten mir die Steuerzeiten des Motors - zwecks Einstellung - mitzuteilen. Vielen Dank für Ihre Bemühung. Mit freundlichem Gruß J. Krekel |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Vermutlich meinen Sie die Grundeinstellung der Nockenwelle. Sehr sicher wird das Stirnrad und das KW-Ritzel eine Markierung haben, die bei OT-Stellung in Deckung zu bringen ist. Mehr weiß ich dazu leider nicht mehr; dieser Motortyp mit Stirnradsteuerung wurde nach 1984 nicht mehr gebaut. Ansonsten im OT die Ventile auf Überschneidung bringen und bei Laufversuchen mit 1 Zahn +/- variieren. i. A. W. Frings |
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| (322) Ventilspiel Pillgruber (Wohnort: Krispl) schrieb am Montag, 5. Dezember 2005 um 12:25:36: |
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| Guten Tag! Habe vor kurzer Zeit einen 4Takt Motor gekauft(gebraucht). Ich Hätte gerne das Ventilspiel gewusst vom Magnum XL91, Einlass bzw. Auslass!! |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Das Ventilspiel ist auch bei Magnum das gleiche wie bei den O. S. Vorbildern: 0,04 - 0,1 mm für EV und AV. i. A. W. Frings |
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| (321) Einlaufen eines Car-Methanolmotors mit Aerosynth3? Schaal, J. (Wohnort: 72768 Reutlingen) schrieb am Sonntag, 4. Dezember 2005 um 14:27:48: |
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| Guten Tag, ich habe noch Sprit mit 16% Nitro und 15% Aerosynth3 und hätte nun gerne gewusst, ob ich den auch zum Einlaufenlassen eines neuen 3,5ccm Glühzündermotors benutzen kann. Man liest ja immer wieder, dass man zum Einlaufen keinen Sprit mit reinem Synthetiköl nehmen sollte. Muss ich also einen ganz anderen Sprit zum Einlaufen nehmen? Der "Rizinusöl-Trick" funktioniert nach Ihrer Aussage mit Aerosynth3 ja nicht mehr. Außerdem habe ich nun schon mehrfach gelesen, dass 1. Aerosynth3 für 1:8 (3,5ccm) Offroad Modellmotoren ungeeignet sein soll 2. Man für diese Motoren nur Sprit mit Rizinuszusatz verwenden soll Was ist an diesen Behauptungen dran und worauf begründen sie sich? MfG J. Schaal |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Sie können selbstverständlich syntheseölhaltigen Kraftstoff zum Einfahren eines Motors verwenden. Bei Ölen mit Verschleißschutz läuft der Motor aufgrund der abriebverhindernden Additive allerdings langwieriger ein. Bei unlegierten Ölen tritt diese Verzögerung nicht auf, aber dann liegen natürlich auch die Reserven im Grenzschmierbereich niedriger. Daß AeroSynth 3 für Offroad-Motoren ungeeignet sein soll (warum?) ist mir nicht bekannt. Es gibt Motorenhersteller, die schreiben Rizinusöl vor. Daran kann ein Schmierstoffhersteller nichts ändern. Tatsache ist, daß beim VKA-Test mit AeroSynth 2 und AeroSave das Festfressen 1 Laststufe früher erfolgte, wenn dem Syntheseöl Rizinusöl zugemischt wurde. i. A. W. Frings |
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| (319) Neuer OS Viertakter Sperner Andreas (Wohnort: 5671 Bruck/Glstr.) schrieb am Montag, 21. November 2005 um 20:18:56: |
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| Hallo Hr. Frings! Ich habe gerade auf einer Internetseite den neuen OS FL-70 Viertakter gesehen. Dieser Motor ist nur zweifach Kugelgelagert und hat eine ABC Laufgarnitur. Der Preis ist bedeutend niedriger als bei den übrigen Viertaktern mit diesem Hubraum. Kann man diesen Motor kaufen oder ist eher davon abzuraten? Liegen von diesem Motor eigentlich irgendwelche Testdaten vor? Wäre über eine Antwort dankbar weil ich für meine AT-6 Harvard von Jamara einen preiswerten Antrieb suche und es nach Möglichkeit ein Viertakter sein sollte. Besten Dank schonmal! lg Andreas Sperner PS.: Gibt es eigentlich die Magnum Motoren nicht mehr? Frage deshalb weil diese Motoren bei einem Österr. Großhändler nur noch so lnge der Vorrat reicht verkauft werden und auch nicht mehr im Programm sind. |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Dieser O. S. Motor ist eine Sparversion, die technisch erheblich einfacher aufgebaut ist. Als Nachteil empfinde ich die simple Einnadel-Vergaserkonstruktion, der Motor hat damit ein deutlich schlechteres Leerlauf-/Teillastverhalten, das sich allerdings durch Erhöhen des Nitromethananteils auf 10 - 12 % kaschieren läßt. i. A. W. Frings |
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| (318) Electrosyntec Technologie Schindler, H. (Wohnort: N.) schrieb am Freitag, 18. November 2005 um 18:09:30: |
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| Hallo Herr Frings, vielen Dank für die prompte Antwort. Ich stolpere allerdings über den Begriff "Electrosyntec-Technologie". Ist das ein Werbeaufhänger ("Megapearls"), oder gibt es eine echte Erklärung dazu? Da dieses empfohlene Öl gemäß Silkolene-Homepage für Rennzwecke ausgelegt ist, stellt sich die Frage, ob es dafür auch verbindliche Freigaben gibt. Vielen Dank für Ihre Mühe, mit Bikergruß! |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Diese modernen "Elektrosyntec" Schmieröle basieren auf synthetischen Esterölen, die nahezu rückstandsfrei verbrennen. Sie enthalten besondere Additive, die sich bei Bewegung elektrostatisch aufladen und dadurch eine ausgeprägt intermolekulare Adhäsion erzeugen. Deshalb werden Ölmoleküle verstärkt an metallische Oberflächen gebunden. Freigaben: API 2-Takt TC, JASO FC, ISO-L-EGD i. A. W. Frings |
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| (317) Kawasaki-Zeitaktöl, Dreizylinderanwendung Schindler H. (Wohnort: Nürnberg) schrieb am Mittwoch, 16. November 2005 um 14:56:36: |
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| Hallo Herr Frings, ich hatte Sie in diesem Forum vor einem Jahr bereits wegen der Schmierung meines luftgekühlten Kawasaki-Motors angesprochen, da die Schmierung des mittleren Zylinders als besonders kritisch gilt. Ich habe mir Ihre Silkolene Renn-Öle angeschaut, bin aber nicht sicher, welches Öl ich nun verwenden sollte. Ich hoffe, dass dies auch über dieses Modellflieger Forum möglich ist. Viele Grüße und vielen Dank vorab, H. Schindler |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Sie können das Hochleistungsöl "Comp 2 plus" oder "Comp 2 plus SX" problemlos verwenden. Das sind beides Ester-Öle mit Electrosyntec Additivierung für extrem hohe Belastungen. Ich fahre das erstgenannte Öl seit 1 1/2 Jahren ohne Probleme in meiner S 3 und im KC 27. Kaum Verbrennungsrückstände, Abgasbläuen nur unmittelbar nach dem Kaltstart. i. A. W. Frings |
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| (316) Anfrage Sprit AeroSynth Competition SX 10 / Aerosynth3 Roland Winklhofer (Wohnort: 5023 Salzburg) schrieb am Dienstag, 15. November 2005 um 16:24:42: |
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| Hallo Herr Frings! Ich möchte meinen Heli weiterhin mit eurem AeroSynth Competition SX 10 Sprit betreiben da ich in der Vergangenheit sehr gute Erfahrungen damit gemacht habe. Der Motorenhertseller meines Helimotors schreibt einen Ölanteil von 18% vor. In der Vergangenheit hab ich einfach den AeroSynth Competition SX 10 mit Aerosynth 2 "verlängert" um auf die 18% Ölanteil zu kommen. Nun habe ich gehört das das Aerosynth 2 nicht mehr hergestellt wird. Nun die für mich entscheidende Frage: Ist im aktuellen AeroSynth Competition SX 10 (Auslieferung Nov.2005) bereits das neue Aerosynth 3 enthalten und kann ich den Sprit mit dem neuen Aerosynth 3 verlängern? Ist auf den Behältern bzw Produktbeschreibungen ersichtlich ob es sich um Aerosynth3 bzw Aerosynth2 Öl handelt? Laut Fuchs Mineralöle dürfen Aerosynth3 und Aerosynth2 ja keinesfalls vermischt werden. Mit freundlichen Grüßen, Roland Winklhofer |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| AeroSynth Competition SX 10 (pink) mit der Bestell.-Nr. 2811... enthält grundsätzlich 12 % Syntheseöl AS-Competition. Diesen Kraftstoff können Sie mit dem Öl AS-Competiton oder AeroSave "auffetten". Die Kraftstoffe mit der neuen Ölgeneration sind gelb (Aero.../Metha...) oder grün (Titan...). AeroSynth 3 ist zurzeit lediglich in dem Fertigkraftstoff MethaSynth 115 (2814...) enthalten. Die Etiketten sind entsprechend beschriftet. (Siehe auch Graupner Katalog 50 FS; ACHTUNG: DIE PREISANGABEN DORT SIND TEILWEISE VÖLLIG FALSCH!) i. A. W. Frings |
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| (315) Seidel 5 Zylinder Güh-Sternmotor Keppler Steffen (Wohnort: 72649 Wolfschlugen) schrieb am Dienstag, 15. November 2005 um 12:47:02: |
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| Hallo, wo bekomm ich für diesen Sternmotor eine Betriebsanleitung her (zwecks Ventilspiel und Einstellungen)? |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Das richtige Ventilspiel ist bei dem Motor aufgrund der Nockentrommel mit mehreren aufeinanderfolgenden Nockenbahnen nicht ganz mühelos zu ermitteln. Eine Anleitung sollten Sie direkt von der Fa. Seidel in Malsch (Tel.: 07246-2210) erhalten können. i. A. W. Frings |
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| (314) Enttanken Bachner Erhard (Wohnort: Tegernbach) schrieb am Montag, 14. November 2005 um 15:54:37: |
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| Hallo Herr Frings, ist es Ihrer Meinung nach zu empfehlen, Restmengen von Kraftstoff im Tanksystem am Ende eines Flugtages zurück in den mit frischen Kraftstoff gefüllten Tankbehälter zu pumpen oder verschlechtert dies die Qualität des frischen Kraftstoffes zunehmend? Vielen Dank Bachner Erhard |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Grundsätzlich ist es so, daß mit Drucktankanlagen über das Auspuffsystem immer eine geringe Menge Abgaskondensat in den Modelltank gelangt. Bei Kraftstoffen mit chemisch wirkendem Korrosionsschutz wird dann ein kleiner Teil dieses Schutzes verbraucht, da diese sauren Rückstände bereits im Tank neutralisiert werden. Dies bedeutet, daß, je öfter Reste aus dem Modelltank in den Vorratsbehälter zuückgepumpt werden, die Kraftstoffqualität mit zunehmendem Alter leidet. In der Praxis sind die Auswirkungen bei ausreichendem TBN-Träger nur gering, aber im Grenzfall kann es sich durchaus negativ auswirken. i. A. W. Frings |
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| (313) Schlechtes Anspringen nach Motorlauf Erhard Bachner (Wohnort: 84104 Tegernbach) schrieb am Montag, 14. November 2005 um 13:22:58: |
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| Hallo Herr Frings, was sind typischerweise die Gründe dafür, wenn ein Motor nach einem Motorlauf nicht sofort anspringen will, sondern erst nach ausreichender Abkühlzeit? Danke für Ihre Antwort Bachner Erhard |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Der Düsenstockbereich des Vergasers hat während des Motorlaufs immer eine niedrigere Temperatur als die angesaugte Außenluft. Nach dem Abstellen eines heißen Motors heizt das heiße Motorgehäuse den Vergaser nebst Düsenstock auf, im Düsenstock entstehen Gasblasen, und der Motor erhält beim Startversuch zu wenig Kraftstoff. i. A. W. Frings |
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| (312) "OS FS-40 Surpass" Thomas (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 13. November 2005 um 13:18:10: |
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| Hallo Herr Frings, zunächst mal dickes Lob für ihr Forum, bin froh das es soetwas gibt. Ich habe mir einen neuen OS FS-40 Surpass zugelegt. Der Motor soll hängend in einen Motorsegler eingebaut werden. Da ich am Anfang natürlich mit dem Motor nicht falsch machen möchte nun halt meine Frage: Was für einen Sprit würden Sie zum einlaufen empfehlen, welchen sollte ich nach dem Einlaufprozess verwenden? Wie sollte mein Einlaufprozess aussehen? Danke im voraus Gruß Thomas |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Für den allgemeinen Betrieb des FS 40 S. ist der Kraftstoff MethaSynth 115 + 8 sehr gut geeignet. Aufgrund der hängenden Zylinderlage und der geringen Leistungsanforderung im Seglerbetrieb wird es sinnvoll sein, den NM-Anteil auf 10 - 12 % zu erhöhen, dazu bietet sich als Fertigkraftstoff Titan SX 12 Aero an. Vorsicht, diese Kraftstoffe dürfen nicht miteinander vermischt werden! Da die Kurbelgehäuseentlüftung oben liegt und der Motor vsl. relativ viel im Leerlauf und unterem Teillastbereich betrieben wird, ist auf heißes Abstellen bzw. Nachkonservierung ganz besonders zu achten. Zum Einlaufvorgang wurde hier in der Technikhilfe schon einiges geschrieben, siehe z. B. unter Nr. 253, 234. i. A. W. Frings |
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| (311) Nachfrage zum Beitrag 307 Bachner Erhard (Wohnort: 84104 Tegernbach) schrieb am Freitag, 11. November 2005 um 10:16:34: |
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| Hallo Herr Frings, warum muß der Vorgang des Abdampfens von Methanol ventiliert werden? Also geschlossener aber erhitzbarer Behälter mit Ventil? Danke für Ihre Antwort Bachner Erhard |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Das, was Sie meinen, ist das Abdampfen von bestimmten Verbrennungsrückständen bei Ölen, das wird im geschlossennen Tiegel gemacht. Mit "Ventilieren" war gemeint, daß die Oberfläche der Probe belüftet werden soll. i. A. W. Frings |
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| (310) Ölanteil erhöht Kompression? N.Matz (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 11. November 2005 um 5:58:38: |
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| Ich habe mal gesagt : Mit jedem % Ölanteil steigt die Lebensdauer eines Motors überproportional: Antwort : nicht unbedingt. durch den höheren öl anteil hast du mehr kompression und dadurch wird mancher motor zu heiss. z.b. collari innotech xs400 mit graupner sprit 140° min. nimmst du nen sprit mit weniger oel faehrst du den locker mit 110° bis 120°. durch die hohe temperatur und die hohe kompression hast du natuerlich auch mehr verschleiss. Ist das so richtig ? |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Ihre Aussage ist schon richtig: je mehr Öl, desto größer ist die Schmierreserve an den Grenzschmierstellen + der Abtransport der Verbrennungswärme vom Motorinneren. Der Schmierstoffanteil hat so gut wie keinerlei Auswirkung auf die Kompression, da der Fanggrad ohnehin nie dem Hubraum entspricht und es dabei völlig egal ist ob 10 % oder 15 % Öl in dem Methanolhauch enthalten sind. Im Gegentei: Der höhere Ölanteil bremst die Motorleistung etwas aus. Weniger Leistung = weniger Verbrennungswärme. i. A. W. Frings |
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| (309) Zu 306 Problem OS 91,OS 140 Erwin WULTSCH (Wohnort: A9020 Klagenfurt) schrieb am Donnerstag, 10. November 2005 um 10:00:02: |
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| Sehr geehrter Hr.Frings! Vielen Dank für Ihre prompte Antwort. Ich möchte festhalten das die Vergasereinstellug natürlich auf den neuen Treibstoff umgestellt wurde.Bei den Motoren OS 91 SX und OS1 140 RS handelt es sich um Laufgarnituren mit Kolbenring ,welche schon mit dem Synth Glow Treibstoff vollständig eingelaufen waren. Kann es sein , das es wegen dem dünneren Aerosynth 3 Öles zu Temperaturproblemen kommt? Ein nachregulieren mittels Gemischverstellung im Fluge brachte auch keine Verbesserung ,(fettere Einstellung) es kam trotzdem zum Motorsteher. Ein weiterer von mir betriebener älterer 60 ROSSI MOTOR MIT ABC_Garnitur läuft ohne Probleme mit Aerosynth 3. Vielen Dank und VIELE GRÜSSE E.Wultsch |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Die Spezifikation des Schmieröls hat keinen direkten Einfluß auf die Motortemperatur. Die Ölmenge hingegen schon, je größer der Ölanteil, desto größer ist der Abtransport der Wärme von innen. Die geringere Viskosität hätte nur dann einen Einfluß auf die Temperatur, wenn es aufgrund von Schmiermangel zur Metall-auf-Metall-Reibung käme, das wäre dann aber bereits der Beginn eines Motorexitus. Dies tritt bei gleichformulierten Ölen bei hoher Viskosität später auf. Das verwendete AeroSynth 3 ist jedoch, da es aus anderen Rohstoffen besteht, thermisch und mechanisch erheblich belastbarer als die bisherigen hochviskosen Modellmotorenöle. (Der Siedeverlauf reicht im theoretischen Vergleich mittels GC über 520 °C hinaus). Daß Ihre Motoren ausfallen, weil sie überhitzen, war nur eine theoretische Annahme von mir, es gibt auch andere Möglichkeiten, die natürlich aus der Ferne ebenfalls nicht unbedingt dingfest zu machen sind. i. A. W. Frings |
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| (308) Lagerung Methanol Erhard Bachner (Wohnort: 84104 Tegernbach) schrieb am Mittwoch, 9. November 2005 um 17:21:10: |
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| Hallo Herr Frings, sie schreiben in einem Beitrag: „Wenn der Kraftstoff oder das Methanol länger gelagert (6-12 Monate) wurden, oder qualitativ schlechtes Methanol eingesetzt wird, sinkt die Leistung meßbar.“ Jetzt hab ich noch ca. 20 Liter Methanol in der Ecke rumstehen und der Winter steht vor der Türe. Ich hab die zwar dunkel, trocken und bei gleicher Temperatur in dem angelieferten Kunsstoffbehälter gelagert, aber muß ich mir jetzt dennoch wegen einer möglichen zu langen Lagerzeit und einem damit verbunden Leistungsverlust Gedanken machen? Vielen Dank Bachner Erhard |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Gedanken machen müssen Sie sich bei RICHTIGER Lagerung nicht allzuviel. Wenn der Kraftstoff oder das Methanol beispielsweise 1 Jahr alt ist, funktioniert der Motorlauf in der Regel noch problemlos; nur wenn unmittelbar danach frischer Kraftstoff angemischt wird, fällt auf, daß der Motor damit deutlich "quirliger" läuft. i. A. W. Frings |
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| (307) Prüfen des Ölanteils Erhard Bachner (Wohnort: 84104 Tegernbach) schrieb am Mittwoch, 9. November 2005 um 17:16:09: |
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| Hallo Herr Frings, ich möchte eine Probe Kraftstoff prüfen, ob ausreichend Öl hinzugemischt war. Dazu möchte ich zum Abdampfen des Methanols und des Nitros ca. 100ccm des Kraftstoffs mittels einer Heizplatte im Freien erhitzen. Welche Temperatur würden sie empfehlen. Und wie lange dürfte das Abdampfen dabei an Zeit beanspruchen. Macht die Vorgehensweise überhaupt Sinn? Vielen Danke für Ihre Antwort Bachner Erhard |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Die Mischung muß auf 110 °C erhitzt und dabei ventiliert werden. Einen Zeitrahmen kann ich nicht angeben, der hängt von vielen weiteren Faktoren (Oberfläche, Abzug, etc.) ab. i. A. W. Frings |
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| (306) Problem OS 91,OS140 Erwin WULTSCH (Wohnort: A9020 Klagenfurt) schrieb am Mittwoch, 9. November 2005 um 14:42:31: |
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| Sehr geehrtes Aerosynth Team! Ich habe folgendes Problem seit der Umstellung auf Aerosynth 3 Öl. Meine Motoren OS 91SX Acro Sort,sowie OS 140RX lassen sich am Boden bestens einstellen,jedoch nach ca 3 Minuten Flug ergiebt sich eine schlechte Gasannahme und es kommt in Folge zum Motorstillstand.Ich verwendete bisher Synth Glow Öl Mischungsverhältnis 16%Öl 12%Nitromenthan Rest Methanol, das Mischungsverhältnis habe ich mit Aerosynth 3 beibehalten wie auch die GLÜHKERZEN os A5 Woran liegt der Fehler die Motore funktionierten vor dem Spritwechsl perfekt.Für eine Problemlösung bedanke ich mich im voraus. |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Die genannten Symptome sprechen dafür, daß Ihr Motor überhitzt. Da AeroSynth 3 niedrigviskoser als das zuvor verwendete Synth-Glow ist, muß bei der Umstellung der Vergaser neu justiert werden. i. A. W. Frings |
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| (305) Hinweis zu Beitrag 304 Sperner Andreas (Wohnort: 5671 Bruck/Glstr.) schrieb am Dienstag, 8. November 2005 um 16:36:27: |
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| Hallo Hr. Frings! Das Castorene R40 ist das Öl das in Sandbahn und Eisspeedwaymotoren eingesetzt wird. Diese Motoren sind Viertakter, laufen mit Methanol und haben eine Verlustschmierung mit einstellbarer Ölpumpe. Nur so als Ergänzung. lg Andy |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| (304) Castorene R40S Gianni .P. (Wohnort: 78269 Volkertshausen Deutschland) schrieb am Montag, 7. November 2005 um 20:14:51: |
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| Hallo ich habe da eine Frage bezüglich meines Öl´s! Ich mische meinen 25% Nitro Sprit mit 10% Fuchs Castorene R40S ! Ich bin jetzt das ganze Jahr damit rumgeblasen ohne die kleinsten probleme zu haben ! Auch habe ich bemerkt , daß der Motor 1. sauberer bleibt 2. weniger Verschleiß zu Licht bringt!3. Auch etwas mehr Leistung hat! Jetzt hat mich aber ein jemand ziemlich skeptisch gemacht! Dieser jemand meinte , daß das Öl für den gebrauch in 3,5ccm modellmotoren nicht ratsam sei , da in diesem Öl Aditive enthalten sind die diesen Motoren nicht gut tun ! Und auserdem kann man ja auf der Ölflasche ein Motorrad erkennen ! Mich würde jetzt mal die Meinung eines Experten interressieren !Wenn da Aditive sind , Was für welche und was für eine Wirkung haben diese auf Modellmotoren ??? Anderseits ..soll ich das Öl wechseln wenn ich gute Erfahrungen damit gemacht habe ???? Übrigens ...Ich fahre 1:8 Glattbahn Verbrenner mit 3,5ccm Motoren Den Sprit mische ich 25% Nitro 10 % Castorene Rest Methanol ! ich achte auf höchste Reinheit der Komponente !! Danke im vorraus Gruß Gianni |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Dieses Öl ist für Modellmotoren aufgrund der anders abgezielten Additivierung und der Viskositätslage wenig geeignet. Wo soll der Vorteil sein, dieses Zweiradöl in Modellmotoren einzusetzen? Motorradfahrer nehmen im Umkehrschluß auch kein Modellmotorenöl zur Schmierung. i. A. W. Frings |
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| (303) Seidel Sternmotor Tiby Sartori (Wohnort: FFM) schrieb am Montag, 7. November 2005 um 18:39:50: |
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| Hallo, lese gerade mit Interesse über den Seidelmotor. Ich habe den Siebenzylinder der neuen Bauart (gefrästes Gehäuse). Der Motor springt nicht gut an, da er nicht gechoked werden kann. Gibts eine Alternative zum ewigen Orgeln und Sprit durch die Kerzenbohrungen? Zudem spüre ich, dass der Motor bei Vollgas abmagert, auch wenn er fett gestellt ist. Vielen Dank und Holm und Rippenbruch, Tiby Sartori |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Da ich ebenfalls die Vergaseröffnung zum Ansaugen nicht zuhalten kann, starte ich den Siebenzylinder mittels Akkuschrauber. Kraftstoff läßt sich gut über ein Auspuffrohr einflößen, wenn beide Ventile des entsprechenden Zylinders auf Überschneiden stehen. Durch die indirekte Gemischansaugung läuft der Kraftstoff ins Kurbelgehäuse und verteilt sich auf mehrere Zylinder. Die Gemischverteilung ist bei den hängenden Zylindern immer etwas reichlicher als bei den stehenden, letztere werden somit heißer. Dies kann durch etwas Nitromethan mit dadurch möglicher fetterer Vergasereinstellung kompensiert werden. Zudem hat es sich bewährt, den reichlich großen Vergaserquerschnitt mittels eines Venturieinsatzes zu verengen; der Motor erzeugt dann am Düsenstock einen höheren Unterdruck. i. A. W. Frings |
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| (302) Zu Artikel 300 "Probleme mit Aerosynthöl" Chris R. (Wohnort: Italien) schrieb am Montag, 7. November 2005 um 17:34:35: |
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| Mal schnell danke für die rasche antwort. Also es handelt sich um das Aerosynth 3 Öl. Als ich auf den neuen Treibstoff umgestiegen binn habe ich sorgfältig meine kanister und leitungen gespült. Bis hin zum Vergaser. Den Motor habe ich nicht zerlegt und gereinigt. Kann es wirklich sein das dieses Öl so stark reagiert wegen vielleicht einem kleinen rückstand vom alten öl der über den auspuff in den tank geratet??? Mir kommt nur komisch vor das es an die 18lt perfekt und mehr als zufriedenstellend lief!!! Und dann von einer Tankfüllung auf die andere solche scherze macht. Ich dachte auch vielleicht daran das die OS8 zu kalt für 0Nitro ist. Mittlerweilen sind auch die außentemperaturen gefallen und vielleicht dadurch das Öl nicht mehr sauber verbrennt??? Würden sie dann vorschlagen wenn noch einer meiner kollegen auf Aerosynth wechselt das er peinlich genau alles zerlegt und putzt??? Ciao Chris |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Das neue Öl reagiert, wenn es mit den bisherigen Öltypen gemischt wird, mit Ausfällungen. Diese könnten Treibstofffilter oder Vergaserbohrungen zusetzen. Motoren und Tankanlagen brauchen vor Verwenung der neuen Öle nicht gespült werden etc., lediglich die Tanks müssen vollständig entleert sein. Dunkle Rückstände könnten abgelöste Verbrennungsrückstände aus der Auspuffanlage sein, ein Blick in den Auspuff schafft Klarheit. Aluminiumabrieb gibt schwarzen, kräftigen Schmier. Es ist leicht gelb eingefärbtes Nitromethan im Handel, das sich beim Kontakt mit einem der Öl-Additive dunkel verfärbt. Die Außentemperaturen spielen keine Rolle, in den 3 Versuchsjahren wurden die neuen Öle auch bei Minustemperaturen eingesetzt, ohne daß es zu irgendwelchen Auffälligkeiten kam. i. A. W. Frings |
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| (301) Kavan Boxer FK50 Mark III, Seidel 5Zyl. Stern Peter Drum (Wohnort: Altenkirchen) schrieb am Montag, 7. November 2005 um 12:35:54: |
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| Sehr geehrter Herr Frings, seit mehreren Jahren besitze ich o.a. Motoren und möchte sie demnächst in Flugmodellen betreiben. Welches Öl empfehlen Sie mir. Sollte ich das Öl auch in die Ölwanne einfüllen (beim Kavan)? Welches Mischungsverhältnis (Methanol/Öl/Nitro) empfehlen Sie mir für den Seidel? Kennen Sie eine Ersatzteilquelle für den Seidel? Kann im Internet nichts finden und es wäre zu schade, den Motor bei einem Absturz zu verlieren bzw. nicht mehr reparieren zu können. Wo kann ich am besten reines Methanol beziehen? Für Ihre Mühe im Voraus besten Dank. Viele Grüße Peter Drum |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Kavan FK 50: Es ist sinnvoll, ins Kurbelgehäuse das gleiche Öl einzufüllen, das auch dem Kraftstoff zugemischt wird; hier bietet sich als Optimum AeroSave an. Seidel ST 770/710: Fa. Seidel empfiehlt 5 % AeroSynth 2 Öl. Besser ist AeroSave oder AeroSynth 3. Meine persönlichen Erfahrungen tendieren dazu, den Sternmotor entgegen den Herstellerangaben mit Nitromethan (ca. 5 %) zu betreiben, da die Gemischverteilung auf die stehenden Zylinder magerer ist und der Vergaser mit NM fetter justiert werden kann. Ersatzteile bekommen Sie (u. U. mit etwas Geduld) direkt bei der Fa. Seidel in Malsch. Typisches Modellmotorenöl mit Zündbeschleuniger und Inhibitor ist das Methanol 100, Vertrieb in Deutschland durch Graupner und Fa. Demuth (www.glissol.de). i. A. W. Frings |
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| (300) Probleme mit Aerosynthöl Chris R. (Wohnort: Italien) schrieb am Samstag, 5. November 2005 um 22:16:21: |
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| Hallo Aerosynth-Team Ich binn nin seit ca 20lt begeisterter Aerosynth heliflieger. Binn bis vor kurzem Power Glow mit 5% Nitro geflogen. Heute beim ca 19ten lt meines selbst gemischten 14%Aerosynth 0%Nitro sprits ist mir beim autorotationstraining ungewollt der Motor ausgegangen. Weiters ja kein problem wider gestartet nochmals das selbe. Nach noch ein paar versuchen habe ich dann aufgegeben und die schuld der OS8 gegeben. Als ich aber am Flugfeld die kerze tauschen wollte bemerkte ich eine schwarze klebrige masse auf meiner kerze.Noch dazu fiel mir auf das die Öl rückstände auf meinem Heck nicht mehr gelblich waren sondern grünlich schwarz. Als ich zuhause den Motor zerlegte war der ganze Motor voll mit dem zeug.(leider hatte ich keine Digicam zur hand) Der Sprit stammt aus der selben mischung wie die 18lt vorher und die lief der Os91 c-spec sehr zuverlässig und mit sehr ruhigem lauf. Die Motortemperatur war seit dem Spritwechsel eigentlich immer konstant geblieben. (+-5grad ca.) Kurz gesagt vom 2lt bis zum 18ten lief der Motor einfach herrlich jetzt ist leider aus damit. Von was könnten diese klebrigen ablagerungen kommen??? Habt ihr vielleicht schon mal so ein problem gehabt. Würde gerne weiterhin euer ÖL mit 0nitro fliegen. Ciao Chris |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Um welches Öl handelt es sich denn? AeroSynth 2 - AeroSynth 3 - AeroSynth Competition? Dies sind teilweise sehr verschiedene AeroSynth-Öle. Es tauchen immer wieder Anfragen bezüglich dubioser Rückstände auf. Diese haben unterschiedliche Ursache. Z. B. alte Rückstände aus dem Resonanzauspuff, kontaminierte Kraftstoffkomponenten, ... i. A. W. Frings |
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| (299) Steuerzeiten Hirtenberger F. Schneider (Wohnort: Bärlin) schrieb am Samstag, 5. November 2005 um 18:31:00: |
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| Hallo Aerosynth-Team, ich habe 3 Fragen zu alten HP 61 Motoren: Wie wird die Steuerzeit eingestellt? Wieviel Öl welcher Art ist sinnvoll? Wird Nitromethan benötigt? Vielen Dank, Frank |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Steuerzeiten: Im O. T. wird das Stirnrad so mit dem Königswellenritzel gepaart, daß Einlaß- und Auslaßkanal einen Spalt weit offen stehen. Schmieröl: 15 % rückstandsfrei verbrennendes Syntheseöl muß verwendet werden, ansonsten verkokelt die Gleitfläche der Schieberhülse. Nitromethan: >5 - 10 % Nitromethan sind für ein ausgewogenes Laufverhalten richtig. i. A. W. Frings |
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| (298) Sirius ölt klaus s (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 1. November 2005 um 13:19:33: |
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| Guten Tag, mein OS-Stern ist undicht, außerdem möchte ich gerne das Ventilspiel prüfen. Bitte mit welchen Drehmomenten sind die Gehäuse- und Deckelschrauben anzuziehen? MfG Klaus |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Werksangaben zu den diversen Drehmomenten sind mir leider nicht bekannt. Ich ziehe die Deckelschrauben mäßig nach Gefühl an, das gibt keine Probleme. Zu starkes Anziehen verzieht die plane Deckelfläche. Als flüssige Deckel-/Gehäusedichtung, die sich auch leicht wieder entfernen lässt, eignet sich u. a. "Hylomar" aus dem Automobil-Zubehörbereich sehr gut. i. A. W. Frings |
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| (296) OS FX 160 Rödig Klaus (Wohnort: 83071 stephanskirchen) schrieb am Montag, 31. Oktober 2005 um 18:48:33: |
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| Sehr geehrter Herr Frings, Ich betreibe einen OS 160FX in einen 2m Kunstflugmodell.Als Sprit verwende ich Aerosynt 2 14% Ölanteil den ich schon auch 18% gesteigert habe. Propeller 18x8 Schalldämpfer 1839.33 Glühkerze Os 8 1. Problem der Motor bringt relativ wenig Leistung, ein dynamischer Kunstflug ist nicht möglich. 2. Problem die Vergasereistellung ist relativ fett eingestellt(damit der Motor durchläuft) und muß nach jeden Flug nachjustiert werden, es ist keine dauerhafte Vollgas-einstellung zufinden. In Aufwärtsfiguren "magert" der Motor oft ab. Der Motor wurde von Graupner geprüft, Ergebnis kein Fehler feststellbar, mit Hinweis neuen Sprit verwenden. Für eine Hilfe wäre ich sehr dankbar. |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| "relativ wenig Leistung" ? Wenn der Kraftstoff oder das Methanol länger gelagert (6 - 12 Monate) wurden, oder qualitativ schlechtes Methanol eingesetzt wird, sinkt die Leistung meßbar. Der 160 FX braucht etwas Nitromethan, damit er über den gesamten Drehzahlbereich fett genug eingestellt werden kann und nicht überhitzt. Das Leistungsoptimum wird etwa nach 10 Flugstunden erreicht. i. A. W. Frings |
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| (295) Mindesttemperaturen M. Pfeifer (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 31. Oktober 2005 um 11:46:38: |
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| Halle Herr Frings, es wird ja immer wieder von Maximaltemperaturen gesprochen, die bei diesem oder jenem Motor besser nicht überschritten werden sollten. Da uns die kalten Tage ja unmittelbar bevor stehen , wüsste ich gerne, welche Temperatur (an der Kerze gemessen) denn bei einem Methanolmotor mit ABC-Garnitur mindestends erreicht werden soll, um übermässigen Verschleiss durch zu kalten Lauf zu verhindern. Gruß M Pfeifer |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Es gibt keine Temperaturangaben, weil es bei Modellmotoren keine definitiven Meßpunkte gibt und daher immer sehr unterschiedliche und nicht reproduzierbare Ergebnisse abgelesen werden. Ab ca. 80 °C erreichen Motorenschmieröle ihr Optimum an Schmierfähigkeit. Den Toleranzen und Passungen der NFZ-Motorenkonstruktionen werden in der Regel 100 bzw. 150 °C zugrunde gelegt. ABC-Motoren haben in der Warmlaufphase immer einen besonders hohen Verschleiß, bis die Laufbüchse Betriebstemperatur erreicht ist. Daher immer mit niedrigstmöglicher Drehzahl warmlaufen lassen; bei Neumotoren oder bei Zylindertemperaturen <10 °C kann daher das zuvorige Erwärmen der Zylinders sinnvoll sein. i. A. W. Frings |
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| (294) Aerosynth 2, Aerosynth 3, Aerosave und Aerosynth Competiotion. Stanis³aw Dykiel (Wohnort: Tarnowskie Góry - Polen) schrieb am Freitag, 28. Oktober 2005 um 15:45:21: |
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| Unser Kunde möchte von uns folgende Öle kaufen: Aerosynth 2, Aerosynth 3, Aerosave und Aerosynth Competiotion. In den Produkt Informationen sind keine Informationen über die Dosierung /Mischung in %/ für Vier und Zweitakt Modellmotoren. Ich wäre Ihnen sehr verpflichtet, wenn Sie mir wie möglich eine Antwort erteilen könnten. Mit freundlichen Grüßen Stanis³aw Dykiel |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Nur der jeweilige Motorenhersteller kann verbindliche Angaben machen, wieviel Schmierstoff die Motorenkonstruktion benötigt. Unsere eigenen Erfahrungen sind für übliche Modellmotoren 15 %, Helikoptereinsatz 17 %, O. S. Wankelmotor 22 %, DF-Motoren 20 %. AeroSynth 2 wird nicht mehr hergestellt. i. A. W. Frings |
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| (293) Kolbenring fùr Enya 46 4 c Speranza Stanislao (Wohnort: 90146 Palermo ITALY) schrieb am Donnerstag, 27. Oktober 2005 um 20:29:52: |
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| Hallo, bitte euch um hilfe, bin auf der suche vom kolbenring meines Enya 46 4 takter, weiss aber leider nicht wer diese ersatzteile hat, danke jeden der mir weiterhilft, gruesse aus Italien im vorraus dankeschoen |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Die Fa. Robert Becker (www.robbe.de) kann vermutlich weiterhelfen. i. A. W. Frings |
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| (292) Siliconeinlage N.Matz (Wohnort: 24358 Bistensee) schrieb am Donnerstag, 27. Oktober 2005 um 18:36:14: |
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| Moin Herr Pfeifer Bei mir ist die Siliconeinlage noch drin. Ca 5 bis 6 std Laufzeit. Sieht auch nicht so aus als wenn sie sich auflöst. Gruß N.Matz |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| (291) Silikoneinlage Kurbelwelle M. Pfeifer (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 27. Oktober 2005 um 14:04:52: |
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| Sehr geehrter Herr Frings, verträgt sich das neue Aerosynth 3 mit den in manchen Kurbelwellen eingegossenen Silikoneinlagen? Gruß M. Pfeifer |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| AeroSynth 3 ist nicht aggressiv gegen Silikonkautschuk. i. A. W. Frings |
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| (290) Schiffsmotor SUBR No.1879 H.Hirtreiter (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 24. Oktober 2005 um 13:51:50: |
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| Hallo Herr Frings Ich betreibe ein Rennbot in dem der Schiffsmotor SUBR No.1879(15 ccm)von Graupner verbaut ist. Der Motor springt einwandfrei an, jedoch kommt er nicht auf volle Drehzahl. Verwendeter Kraftstoff ist ein eigener mit 15% Nitromethan, 15% Aerosynt3 Rest Methanol(Reinheit des Methanols 99.3%- 99,7%). Veränderungen der Vergasereinstellung brachten keinen Erfolg. Die Schiffsschraube hat eine größe von 50mm Durchmesser. Kann das am selbstgemischten Kraftstoff liegen? |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
Bei einem Restgehalt von 0,7 - 0,3 % beim Methanol ist durchaus möglich, daß das Laufverhalten leidet. Gute Modellmotorenmethanole liegen bei einer Reinheit von 99,9 bis 99,95. Mischen Sie Ihren Kraftstoff versuchsweise mit Metanol 100. i. A. W. Frings |
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| (289) Geringe Kompression Magnum FS120 Ar Neugebauer Andreas (Wohnort: 86947) schrieb am Montag, 24. Oktober 2005 um 12:45:43: |
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| Hallo Ich habe meinen 120ér Viertakter (Magnum) einlaufen lassen und bin etwas über die geringe Kompression verwundert. Das Ventilspiel habe ich überprüft (ca.0,08 am Ein und Auslass). Beim lansamen Durchdrehen habe ich den Eindruck das es "durchzischt". Im Moment ist ein Graupner Nylon Prop 15x8 drauf. Mit diesem Propeller dreht der Motor gerade mal 7700 1/min. Kraftstoff ist 10%Nitro, 15% Aerosafe. Der Motor hat im Moment ca. 1,5 Stunden drauf. Bessert sich die Kompression in der Regel noch oder kann ich von einem Laufgarniturproblem ausgehen. Vielen Dank Andreas Neugebauer |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Ist alles normal. Jeder Motor benötigt bis zum optimalen Einbetten aller sich bewegenden Teile letztendlich 20 - 25 Betriebsstunden. Die ersten 2 bis 6 oder 8 Betriebsstunden sind immer so, daß der Kolbenring reichlich vorbeibläst = schlechte Kompression, viel Kurbelgehäusekondensat. Im Klartext: Den Motor so schonend wie möglich vor allem mit Geduld einlaufen lassen, er wird von Laufstunde zu Laufstunde besser komprimieren. i. A. W. Frings |
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| (288) Empfohlene Ölmenge, 3,5ccm car-engine D. Schwamm (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 19. Oktober 2005 um 11:03:45: |
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| Hallo Herr Frings, schon vor längerer Zeit fragte ich bei einem Motorenhersteller an, wieviel von welchem Öl für seine Motoren genau gefordert wird. Jetz hatte dort endlich jemand Zei, meine email zu beantworten. Würde mal gerne Ihre Meinung dazu hören, für mich ist das nicht so ganz logisch: -------------------------------------------------- Dear Sir, The oil we are using inside JP Fuel is not on the market for sell and I can say nothing about quality of this or this oil. The total quantity of oil you plan to use inside FX is too much. 10% of oil is OK, more and the engine have problem because the temperature increase. For your info, we are using 10 or 9% of oil in total. You could breaking the engine with 12% during 1 Hour. After that use a height quality fuel with 10% of oil. Have fun with JP engines. Best regards, JP RACING -------------------------------------------------- Mit freundlichen Grüßen D. Schwamm |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Wenn der Herrsteller/Vertreiber der Motoren dies so schreibt, dann ist dies aus Gewährleistungsgründen verbindlich. Wenn Sie den Motor - unabhängig vom Öltyp - mit 15 % Öl anstatt mit 10 % Öl unter gleichen Bedingungen betreiben, dann läuft er mit dem höheren Ölanteil natürlich kühler, da a) die Literleistung etwas sinkt und b) die größere Ölmenge eine größere Wärmemenge aufnimmt und durch den Auspuff abführt. i. A. W. Frings |
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| (287) zu Artikel 283 Jörg Hofmann (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 18. Oktober 2005 um 8:57:48: |
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| Sehr geehrter Herr Frings, zunächst einmal vielen Dank für Ihre Antwort. In Ihrer Antwort beziehen Sie sich u.a. auf die Herstellerangaben und äussere Umstände. Die Herstellerangaben für diesen Motor lauten: 20%Öl und 10%-15%Nitro. Bei den äusseren Umständen kann ich Ihnen versichern, dass diese bei allen vier angesprochenen Modellen gleich sind (die Auspuffanlage wurde speziell für diesen Heli entwickelt, der Kühlluftschacht und das Lüfterrad ist immer gleich, die Betriebsdrehzahl ist auch die Gleiche - da die Rotordrehzahlen und die Übersetztungen die Gleichen sind, alle Modelle laufen mit OS F). Wie bereits geschrieben haben wir Stundenlang erfolglos versucht den Vergaser auf 17,5%AE3+12,5%Nit zu justieren. Ist diese Mischung weniger Viskos als die angesprochenen Mischungen mit RD oder Coolpower und deshalb nicht vernünftig einstellbar? Wie gesagt, die Einstellung für die Mischung 15%AE3+10%Nit lässt sich sehr einfach und problemlos finden! - Die einzigsten Bedenken die ich bei der Verwendung dieser Mischung habe ist: ob der Ölanteil für eine Leckölschmierung noch ausreichend ist. MFG Jörg Hofmann |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Die Viskosität von AeroSynth 3 liegt zwischen der vom normalen Synth-Glow (dicker) und Cool Power (dünner). Wenn es mein Motor wäre, hätte ich bei der beschriebenen korrekten Handhabung keine Bedenken, 15 % AeroSynth 3 einzusetzen, sofern der Motor eingelaufen ist. i. A. W. Frings |
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| (286) 38000 U/min N.Matz (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 17. Oktober 2005 um 20:35:22: |
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| zu 282 mit 15 %Aerosynth Competition haben wir mit einem 3,5 ccm Buggymotor mit angebautem Drehzahlmesser ohne Probleme 40000 U/min erreicht.Wir sind mit dieser Einstellung 30 min Endlauf gefahren ohne Motorprobleme. N.Matz |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Sind Sie sicher, daß kein Meßfehler vorliegt? Wenn bei 1333 Hüben pro Sekunde (!) die Kolbengeschwindigkeiten, die Verzögerung bzw. die Beschleunigung der oszillierenden Massen ausgerechnet werden, dann kommen Werte heraus, die meines Erachtens kaum noch mit einzylindrigen Hubkolbenmotoren zu beherrschen sind. i. A. W. Frings |
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| (285) Lebensdauer von Motoren bei 10 % Öl Mike List (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 17. Oktober 2005 um 20:22:55: |
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| Hallo Hr. Frings, ich betreibe meine Modellmotoren für Flugmodelle (O.S. und Laser) mit 5% Nitro und 10% synth. Öl. Die Motoren laufen damit sehr gut, werden nicht zu heiß und haben keine Absteller. Da Sie aus Ihrer Erfahrung mind. 20% Öl als idealen Wert ansehen, wollte ich fragen, mit welcher (verkürzten) Lebensdauer ich bei meinen Motoren rechnen muss. Danke M. List |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Hier liegt ein Mißverständnis vor; ich habe nie einen allgemein notwendigen Ölanteil von mindestens 20 % empfohlen. Bei 10 % Ölanteil ist keinerlei Reserve mehr vorhanden. Läuft der Motor damit immer ausreichend fett, gibt es kaum Probleme, allerdings steigt die Betriebstemperatur. Läuft der Motor aber nicht fett genug oder überhitzt, ist der Verschleiß mit 10 % Schmieröl erheblich höher als mit 15 % Ölanteil. Nicht ohne Grund geben die meisten Modellmotorenhersteller Mindestölanteile von im Schnitt 15 bis 20 % vor. i. A. W. Frings |
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| (284) Methanol Qualität Christian Köster (Wohnort: 25541 Brunsbüttel) schrieb am Montag, 17. Oktober 2005 um 13:16:28: |
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| Hallo Herr Frings, mein Methanol (99,5%) hat einen Chlorgehalt von 6 ppm. Kann ich diese Qualität ohne Bedenken als Modellkraftstoff einsetzen ? Bis zu welchem Wasser-Gehalt ist das Methanol noch verwendbar ? Habe aktuell einen Wassergehalt von 0,07% Viele Grüsse aus Brunsbüttel Christian Köster |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Nein, dieses Methanol ist aufgrund des Vorhandenseins von Chlor völlig ungeeignet! Je höher der Wassergehalt, um so geringer ist die Literleistung und die Startfreudigkeit. i. A. W. Frings |
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| (283) Viertakter und Mischungsverhältniss Jörg Hofmann (Wohnort: 63776 Mömbris) schrieb am Montag, 17. Oktober 2005 um 9:07:59: |
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| Guten Morgen Herr Frings, Ich habe einen Saito 150S in einem Hubschrauber im Einsatz. Da zum einen immer wieder darauf hingewiesen wird, dass Viertakter mind 17%Öl und 10% Nitro brauchen und zum anderen der Hersteller des Helis selbst, mit einer Maschine Coolpower mit 17%Öl und 12,5%Nitro und mit der anderen 17% RD-Öl und 10% bzw. 12% Nitro, fliegt, habe ich mir eine Mischung mit 17,5% AE3 und 12,5% Nitro gemischt. Ein Freund von mir mit dem gleichen Heli hatte 17% AE3 und 10% Nitro, hat diese Mischung aber nach den ersten beiden Flügen auf 15% AE3 und 10% Nitro (wegen der enormen Rauchentwicklung) reduziert. Jetzt habe ich vergangenes Wochenende mit Ihm zusammen Stundenlang, erfolglos, versucht eine Vergasereinstellung für meinen Sprit zu finden. Wenn der Motor halbwegs Leistung hatte, war er einfach zu heiss und wenn er annehmbare Temperaturen hatte, war er so Fett, dass er den Tank (der normalerweise so für ca. 15 min ausreicht) in 6-7 min verbraucht hatte und auch gerade so noch ohne Glühung durchlief. Daraufhin haben wir dann Versuchsweise den 15%igen Sprit getankt und die Maschine läuft in allen Lebenslagen (sie hat volle Leistung und läuft im Schnitt 30°Celsius kühler)!! Wie ist das zu erklären bzw. kann man mit dem 15%igen Sprit bedenkenlos fliegen oder was sollte man Ersatzweise versuchen (hierbei darf mann nicht vergessen, dass im Heli der Motor mit der Kurbelwelle senkrecht eingebaut und somit die Schmierung der Nockenwelle eh schon kritisch ist - um diese zu verbessern wurde der Entlüftungsnippel an das vordere Kugellager verlegt)? Für Ihre Antwort bedanke ich mich im voraus und verbleibe, Jörg Hofmann |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Grundsätzlich sind die Schmier-/Kraftstoffangaben des Motorenherstellers bindend. Ein Methanolmotor, der - sofern die anderen Voraussetzungen wie Außenkühlung, Abgasgegendruck/-resonanz, Betriebsdrehzahl, Zündzeitpunkt, etc. stimmen - überhitzt, läuft zu mager. Grundsätzlich reagiert jeder Vergaser auf Veränderungen der Kraftstoffviskosität und muß daher nachjustiert werden. Oft sind Vergaser etwas grob gefertigt, was die Vergasereinstellung vor allem bei geringer Kraftstoffviskosität über den gesamten Drehzahlbereich sehr erschwert. Bei 12 % Nitromethan ist es sinnvoll, die Motorverdichtung etwas zu reduzieren. i. A. W. Frings |
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| (282) 38000 RPM mit 15 % Öl? Thorsten Frey (Wohnort: 55139 Mainz) schrieb am Montag, 17. Oktober 2005 um 1:13:29: |
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| Hallo Herr Frings, da hier etwas weiter unten schon die Modellmotoren für den Carbereich angesprochen wurden, habe ich auch eine Frage zu diesem Thema, die mich brennend interessiert: ist ein Ölanteil von 15% nicht kontraproduktiv bezüglich der Drehzahlen -also mehr als 38k- , die erreicht werden sollen? Verhindert so viel Öl nicht, daß diese Modellmotoren die entsprechen Drehzahlen erreichen können, auf die ja auch die Resonanzrohre abgestimmt sind? Vielen Dank für Ihre Antwort, T.Frey |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| 38000 RPM drehen die Modellmotoren nur im Prospekt. Sicherlich, da das Schmieröl nur ein sekundärer Energieträger ist, trägt es bei der Zylinderfüllung negativ zur Leistungsentfaltung bei. Aber mit wenig Öl können die Motoren nicht nennenswert überleben, da sie buchstäblich im Öl schwimmen müssen, um die (u. a.) aufgrund des schlechten Wirkungsgrads entstehende extreme Verlustwärme nach außen abgeben zu können. i. A. W. Frings |
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| (281) Fortsetzung zu Beitrag 280 Sperner Andreas (Wohnort: 5671 Bruck/Glstr.) schrieb am Sonntag, 16. Oktober 2005 um 21:59:19: |
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| Hallo Hr. Frings! Danke für Ihre schnelle Antwort. Das von mir genannte Öl wird aber im Zweitaktrennsport verwendet und die Formel1 Motoren sind bekannterweise Viertakter und dort hat Rizinus nichts zu suchen. Auch habe ich festgestellt dass z.B. ein 2,5ccm Motor von Novarossi mit 1,2PS angeboten wird, der Hersteller verbietet aber den Betrieb mit Rizinus nicht und dieser Motor hat aber eine weit höhere Literleistung im Vergleich zu einem Formel1 Motor, außerdem kann ich aus eigener Erfahrung sagen dass meine Motoren mit Rizinussprit wesentlich besser liefen als mit Synthesesprit, dies ist keine Einbildung sondern eine Tatsache. Außerdem früher bevor die Syntheseöle entwickelt wurden und Rizinus verwendet werden musste waren ja die Materialien auch noch nicht so gut wie heute und es hat doch funktioniert mit der Schmierung. Und ob Syntheseöle so biologisch Abbaubar wie Riznusöl ist wage ich zu bezweifeln. Bei meinen Viertaktern verwende ich natürlich Synthesesprit wegen der Ventile. lg Andreas Sperner |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Rizinusöl wurde früher, als es nichts besseres gab, ebenfalls in Viertaktmotoren eingesetzt. Das Laufverhalten eines Modellmotors hat nur unwesentlich mit dem Öltyp direkt zu tun. Wesentlich beeinflußt die Kraftstoffviskosität die Laufeigenschaften, da diese zu einem sehr großen Teil die Vergasereinstellung bestimmt. Ein hoher Viskositätsindex sowie die nahezu rückstandslose Verbrennung lassen sich nur mit synthetischen Schmierstoffen erreichen. Biologische Abbaubarkeit: Die neuen Öle AeroSynth 3 sowie Titan SX sind - nach CEC-L 33 getestet - biologisch schnell abbaubar. Die Werkstoffpaarungen sind heute nicht viel besser als früher, da haben die Modellmotorenhersteller nicht viel getan, um ein Optimum zu schaffen. Ausnahme mag die ABC-Paarung sein, aber auch dort sind konstruktive Mängel (z. B. Schmiernuten, -bohrungen) nach wie vor vorhanden. Die oben genannte "weitaus höhere Literleistung als in der Formel 1" haben Modellmotoren nur im Verkaufsprospekt! i. A. W. Frings |
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| (280) Ergänzung zu Beitrag Nr.273 Sperner Andreas (Wohnort: 5671 Bruck/Glstr.) schrieb am Samstag, 15. Oktober 2005 um 20:46:52: |
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| Hallo Hr. Frings! Sie schreiben zu Beitrag 273 wenn Rizinusöl so gut sein soll, warum setzt es der Rennsport nicht ein. Setzt er ein. Es gibt im Zweitaktrennsport ein Rennöl das nicht über den Handel erhältlich ist, ca.35Euro pro Liter kostet und Castrol A747 heißt. Dieses Öl basiert auf Ester und Rizinusöl, hat eine extreme Schmierleistung und es entstehen auch nicht allzuviele Ablagerungen. Dies soll nur zur Information dienen, reines Rizinus ist den Syntheseölen natürlich unterlegen. lg Andreas Sperner |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Sie haben insofern Recht, daß es rizinusölhaltige Schmieröle für spezielle Renneinsätze gibt. Auch Fuchs bietet ein solches Öl an (s. auf hier der Startseite unter "Silkolene"). Aber: Diese Öle sind nur sehr eingeschränkt einsetzbar und keinesfalls alltagstauglich. Ich behaupte nicht, daß Rizinusöl aus Sicht der Schmierung schlecht ist. Aber die Nachteile des preisgünstigen Rizinusöles haften modernen Syntheseölen nicht an und zudem sind raffinierte Syntheseöle schmiertechnisch weitaus höher belastbar. Um meine Aussage bezüglich des Rennsporteinsatzes von Rizinusöl zu konkretisieren: Das Maß der Renndinge - Formel 1 - fährt ohne Rizinusöl. i. A. W. Frings |
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| (279) Ergänzung zu Beitrag Nr. 270 O. Pleuger (Wohnort: 26629 Großefehn) schrieb am Samstag, 15. Oktober 2005 um 17:25:33: |
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| Sehr geehrter Herr Frings, der Motor zeigt nun auch noch einen erhöhten Glühkerzenverschleiß (Glühwendel ist nach ca. 30 Laufminuten weißgeglüht und nur noch weiter im Inneren der Kerze funktionsfähig). Bei dem letzten Kerzenwechsel habe ich bei OT ein Spiel von ca. 20° an der Kurbelwelle festgestellt. Deutet das wohlmöglich auf ein defektes Pleuellager hin? Mit freundlichen Grüßen Olaf Pleuger |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Der Verschleiß des Pleuels kann nur in demontiertem Zustand festgestellt werden. Wenn die Glühwendeloberfläche bereits nach 30 Betriebsminuten unter der Lupe Lunker aufweist und dadurch grau schimmert, dann liegt sehr wahrscheinlich eine sehr deutliche Überhitzung des Motors vor. i. A. W. Frings |
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| (278) Praxiserfahrung N.Matz (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 14. Oktober 2005 um 22:08:34: |
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| hallo Herr Schwamm. Wenn ich ihre Mailadresse hätte ,würde ich ihnen mal unsere Erfahrungen nach 4 Jahren Runnertime und nun schon 3 Jahren Einsatz mit FES Öle mitteilen. |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Hallo Herr Matz, Sie können diese Erfahrungen gern hier eintragen. i. A. W. Frings |
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| (277) Titan SX 25 Daniel Schwamm (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 14. Oktober 2005 um 21:23:40: |
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| Sehr geehrter Herr Frings, ich danke Ihnen für die schnelle Anwort (siehe letzten Beitrag). Bisher benutzte ich ich den Kraftstoff RunnerTime Top25 mit reinem Rizinusöl 9% . Sehr starke Ablagerungen auf dem Kolbenboden waren die folge, auch wenn der Motor nicht zu heiss lief. Der von Ihnen empfohlene SX25 Race interessiert mich sehr. Jedoch habe ich dazu noch einige fragen: a) Die Car-Treibstoffe haben ja in der Regel um die 10% Ölanteil, der SX25 15%. Wie wird sich der Mehrölanteil auf die Leistung eines Hochleistungszweitakters auswirken (im vergleich zu 10% Ölanteil)? b) Wirkt sich der Mehranteil an Öl auch direkt auf die Standzeiten der Motoren aus (gute Pflege vorrausgesetzt)? c) Ist dieser Treibstoff auch für den Onroad-Bereich geeignet, hier werden dem Motor ja extreme Drehzalen abverlangt. Mit freundlichen Grüssen Daniel Schwamm |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| ad. a) Die Leistung des Motors ist mit 15 % Schmieröl etwas geringer als mit 10 % Ölanteil. ad. b) Die Laufzeit des Motors verlängert sich mit zunehmendem Ölanteil im Kraftstoff sehr deutlich. 15 % sind bereits ein Kompromiß; extrem hoch belastete Motoren im Flugbereich (Impeller, Wankelmotor) werden beispielsweise mit 20 % Öl betrieben, um eine einigermaßen akzeptable Lebensdauer zu erreichen. ad. c) Dieser Kraftstoff ist zwar universell einsetzbar, der hohe Nitromethananteil zwingt jedoch zu einer stets sorgfältig zu überwachenden besonders fetten Vergaserjustage. i. A. W. Frings |
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| (276) Bester Kraftstoff für RC-Car Daniel Schwamm (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 14. Oktober 2005 um 18:57:55: |
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| Vor einiger Zeit kaufte ich mir einen neuen Motor für car-Modell der Klasse VG8. Es ist ein Motor aus dem Hause JP (FXR03), mit 3,5ccm. Ich möchte den Motor nun in Betrieb nehmen und suche nach dem besten Kraftstoff, er sollte jedoch 25% Nitro enthalten. | |||
| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Die beste Qualität, die mit mit FES Öl + 25 % Nitromethan hergestellt wird ist Graupner Titan SX-25 Race. i. A. W. Frings |
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| (275) Verbrauch Tobias (Wohnort: 82346) schrieb am Donnerstag, 13. Oktober 2005 um 14:33:16: |
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| Hallo, können Sie mir in etwa den Verbrauch eines OS/Graupner ROTARY ENGINE 49PI bei ca. 75% Vollast nennen? Vielen Dank! |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Mit 22 % AeroSynth 3 + 8 % Nitromethan liegt der Verbrauch bei 75 % Drosselöffnung bei grob 40 ccm/min. i. A. W. Frings |
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| (273) Rizinus N.Matz (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 13. Oktober 2005 um 12:59:55: |
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| Hallo herr Frings Gerade in einer Fachzeitschrift gelesen: Rizinus ist ein natürliches Öl,dass der Schmierung der beweglichen Teile im Motor dient und beim Einsatz in RC-Car Motoren bewiesenermaßen über eine ausgeprägte " Notlaufeigenschaft" verfügt. Es ist nicht unüblich,dass Hersteller genau aus diesem Grund ihren Sprit für RC-Cars mit einer Kombination aus Rizinus und Synthetik-Öl versehen. Mich würde mal ihre Meinung dazu interessieren. Gruß Norbert Matz |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Hier sollte zuerst der Begriff "Notlaufeigenschaften" konkretisiert werden. Die Syntheseöle von FES enthalten ein Notlaufadditiv, daß (nur) dann freigesetzt wird, wenn der Schmierfilm bei extrem hohen Temperaturen duchbrochen wurde und es zu Metall-auf-Metall Kontakt gekommen ist. Sicherlich kann man unlegierte und in dieser Form wenig geeignete Polyglykole mit Rizinusöl verbessern. Unlegierte Polyglykole sind jedoch keine Schmieröle, sondern lediglich deren Basisstoffe. Die FES Schmierstoffe enthalten zwar Polyglykole, sind jedoch sehr stark verändert und mit reichlich Zusätzen erst einmal zu Schmierölen raffiniert worden. Und wenn hier nun Rizinusöl zugegeben wird, dann sinkt natürlich die Qualität der mühevoll ausbalancierten Zusammenstellung. Wenn dieser billige Weg Polyglykol + Rizinusöl gleich gute Ergebnisse liefern würde, warum sollte dann FES den teuren Umweg machen, um hochlegierte Syntheseöle zu fabrizieren? Wenn Rizinusöl tatsächlich so gut wäre, wie so mancher glauben will, warum setzt es dann der Rennsport nicht ein? i. A. W. Frings |
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| (272) Enya 120-4c J. Tauber (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 11. Oktober 2005 um 18:33:46: |
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| Sehr geehrter Herr Frings, in Modell 5/84 empfiehlt Prof. Demuth für den Enya 120-4c folgendes: Der Motor soll mit einer möglichst leichten (!) Luftschraube betrieben werden, da er sonst im Leerlauf und bei Vollgas zu stark vibriert. Als Treibstoff sollten 90 % Methanol und 10% Glissol verwendet werden, als Glühkerze eine Enya Nr.3. Dies widerspricht den meisten Ihrer Empfehlungen. Ist der Motor so speziell oder sind die Erkenntnisse von Prof. Demuth mittlerweile überholt? Vielen Dank, J. Tauber |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Auch der Enya Viertaktmotor sollte eine möglichst schwere Luftschraube haben, da bei zu geringer Schwungmasse die Winkelgeschwindigkeit vor OT zu stark abgebremst wird und der Glühzünder dadurch zum Frühzünden neigt. Der Schmierstoffanteil sollte ca. 15 % betragen + 8 - 10 % Nitromethan; Glühkerze besser Typ "F" von O. S. i. A. W. Frings |
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| (271) fs48surpass T. (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 10. Oktober 2005 um 21:41:21: |
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| Hallo ich habe einen osfs48surpass mit eine menz12,5x10 sprit ist powerglow10 der motor hat folgende mucken wenn ich ihne vollgas betreibe fängt er pllötzlich an zu patschen und kurz danach fliegt die latte weg wenn ich den motor nur mit 3/4gas betreibe läuft er einwandfrei allerdings mit viel zu wenig leistung ich habe den motor gebraucht gekauft und keine anleitung kann es sein dass die steuerzeiten falsch sind denn egal wie ich den vergaser einstelle er läuft nicht mit vollgas ich habe es auch schon mit sprit ohne nitro versucht aber damit läuft er noch schlechter wer weiss hier guten rat T |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Bitte ersetzen beziehungsweise ergänzen Sie Ihre Wortaneinanderreihung an den richtigen Stellen durch die nachfolgend aufgeführten Buchstaben/Satzzeichen: , ; . ABCDEFGHIJKLMNOPQRSTUVWXYZ Vermutlich wird der Text dadurch so lesbar, daß er beantwortet werden kann. i. A. W. Frings |
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| (270) Richtige Glühkerze für Magnum XL 61 A II O. Pleuger (Wohnort: 26629 Großefehn) schrieb am Sonntag, 9. Oktober 2005 um 7:24:44: |
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| Guten Tag Herr Frings, welche Glühkerze ist für diesen Motor(ca. 2 Laufstunden), betrieben mit 15% Aerosynth 3 und 5% Nitromethan sowie Reso-Rohr, empfehlenswert? Die derzeit verwendete Glühkerze Enya Nr.3 in Verbindung mit einer 11x7,5 Luftschraube scheint in der genannten Kombination noch nicht das Optimum darzustellen, der Motor springt nur unwillig an und läuft insgesamt "unrund". Das Reso-Rohr ist m.E. nicht zu kurz abgestimmt. Mit freundlichen Grüßen O. Pleuger |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Die Enya Nr. 3 ist eine gute Wahl, 15 % AeroSave + 5 % auch i. O.; das unwillige Laufverhalten ist anderweitig zu suchen (Einlaufphase, Vergaserjustage, Auspuffresonanzen, ...) i. A. W. Frings |
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| (269) OS FP10 verharzt Sperner Andreas (Wohnort: 5671 Bruck/Glstr.) schrieb am Samstag, 8. Oktober 2005 um 21:31:17: |
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| Hallo Hr.Frings! Mir ist heute in meinem Hobbykeller ein alter Airfish-Segler in die Hände gefallen mit einem Motoraufsatz und einem OS FP10 Zweitakter. Den Motor mal am Propeller gedreht zeigte sofort dass er einmal eine Grundreinigung braucht da er ziemlich verharzt war, wurde wahrscheinlich mit Rizinussprit betrieben. Ich habe also angefangen den Motor zu zerlegen was zu meiner Überaschung relativ leicht zu bewerkstelligen war, trotz der Verharzunegn. Leider sind auch an der Kurbelwelle unter dem Vergaser wo die Hohlwelle sitzt starke Verharzungen weshalb ich die Kurbelwelle ausbauen möchte und sie in einem Petroleumbad reinigen. Nun meine Frage: Wie bekomme ich die Laufbuchse aus dem Zylinder ohne diese zu beschädigen. Und hat dieser Motor eine Kopfdichtung oder nicht, konnte nämlich beim Kopfabnehmen keine erkennen. Besten Dank schonmal. lg Andreas Sperner |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Die einfachste und unkomplizierteste Methode, einen verharzten Modellmotor frei zu bekommen, ist der Betrieb mit gutem Syntheseöl, das die alten Rückstände allmählich anlöst. Bei extremer Verharzung zuvor den Motor mit 50 % Syntheseöl AeroSave + 50 % Tankstellendiesel einweichen. Kopfdichtungen sitzen oft unauffällig eingepresst in der Nut des Zylinderkopfes. i. A. W. Frings |
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| (268) Wankel-Schmierung Matthias Schündehütte (Wohnort: 10961 Berlin) schrieb am Samstag, 8. Oktober 2005 um 18:11:07: |
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| Ich habe jetzt so einiges über den OS Wankel zusammengelesen (auch hier), doch es bleiben noch Fragen: 1) Ist nun AeroSave oder AeroSynth3 besser für den Wankel geeignet? MethaSynth 115 mit AeroSynth3 *und* Nitromethan wankeltauglich machen oder MethaSynth 115+8 mit AeroSave ergänzen? 2) Wie hoch denn nun der Ölanteil? Sie empfehlen 22%, im Test von Dr. Demuth steht, der Motor würde mir 15% synth. HD-Öl verschleißfrei laufen (s. "Modell" 12/83). Oder begründet sich Ihre Empfehlung eher themisch denn tribologisch? 3) Wie/Womit würden Sie einen neuen Wankel einlaufen lassen? AeroSave (und somit MethaSynth 115+8 + Ölzusatz) soll ja dafür eher nicht geeignet sein... Vielen Dank für Ihre Erläuterungen. |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| ad 1) Für AeroSave spricht die höhere Viskosität, für AeroSynth 3 dessen bessere Polarität. ad 2) Die Höhe des Schmierstoffanteils bestimmt grundsetzlich der Hersteller des Motors. Meine Empfehlung >20 % beruht auf praktischen Erfahrungen. ad 3) Mit >20 % AeroSave + 5 - 8 % Nitromethan gibt es beim O. S. .49 PI keine Einlaufprobleme. i. A. W. Frings P. S.: Ein sehr ausführlicher Praxisbericht über diesen Motor erscheint demnächst in der Fachpresse. |
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| (267) Resonanz mit Expansionsdämpfer? Bachner Erhard (Wohnort: 84104 Tegernbach) schrieb am Dienstag, 4. Oktober 2005 um 11:23:37: |
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| Hallo Herr Frings, hin und wieder höre ich Meinungen, welche behaupten, dass ein Motor unter Umständen auch mit einem Expansionsdämpfer in Resonanz geraten können? Ist das tatsächlich möglich? Wenn ja, gibt es eine Erklärung dafür? Danke für Ihre Antwort Bachner Erhard |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Abhängig von der Länge kommt es in jedem Auspuff zu irgendwelchen Resonanzen, die positive oder negative Auswirkungen haben können. Mit einem einfachen Expansionsdämpfer läßt sich allerdings kaum eine deutlich günstigere Leistungsentfaltung erzielen. i. A. W. Frings |
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| (265) Unterschied Titan SX-5 zu AS-Comp. SX 5 H.-P.Eichelseder (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 3. Oktober 2005 um 9:35:11: |
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| Hallo Herr Frings, worin besteht der Unterschied zwischen Graupner Titan SX-5 Aero und Aero Synth Competition SX-5? Was ist empfehlenswerter? MfG. |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Titan SX 5 enthält 15 % des neuen Syntheseöls Titan SX, AeroSynth-Competition enthält 12 % des bisherigen Syntheseöls. Die neue Syntheseöl-Generation ist erheblich leistungsfähiger im Grenzschmierverhalten. i. A. W. Frings |
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| (264) OS FS-91: Ölanteil Mike List (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 3. Oktober 2005 um 1:39:46: |
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| Hallo, ich habe einen neuwertigen OS FS-91 4-Takter verbaut und wollte ihn mit 5% Nitro und 15-20% synth. Öl betreiben. Leider läuft der Motor mit diesem Kraftstoff nicht, obwohl eine Glühung im unteren Drehzahlbereit unterstützt. Bei Vollgas geht er ganz gut, aber im Leerlauf geht er sofort aus. Komischerweise läuft er mit dem Treibstoff eines Kollegen mit 5% Nitro und 10% synth. Öl gut. Die 4-Takt-Glühkerze ist auch drin, an was könnte es also liegen, dass er meinen guten "öligen" Kraftstoff nicht mag? Danke und Gruß Mike P. S.: Es wurde AeroSave benutzt und mit vorhandenem Treibstoff (5% Nitro, 10% synth. Öl) gemischt. |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Der FS 91 Surpass ist ein sehr williger und einfach einzustellender Modellmotor. Ohne Glühung sollte er 8 - 10 % Nitromethan bekommen. Vermutlich haben Sie den Vergaser nicht richtig, von der fetten Seite her, eingestellt. Beachten Sie beim Vermischen von AeroSave mit fremden Kraftstoffen dessen Unverträglichkeit mit Rizinusöl, auch manche Syntheseöle vertragen sich nicht untereinander. i. A. W. Frings |
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| (263) Dichmasse als Zylinderkopfdichtung? Thomas Rechberger (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 1. Oktober 2005 um 13:29:47: |
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| Der Motor soll mit weniger Nitro als vorgesehen betrieben werden, zudem ist auch die vorhandene Dichtung durch einen Einbaufehler gebrochen. Wäre es möglich den Kopf mit einem Dichtmittel für Ölwannen z.B. Dirko HT abzudichten? Dieses ist dauerhaft bis 200 Grad geeignet, kurzzeitig 250 Grad. | |||
| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Eine originale Zylinderkopfdichtung ist zwingend notwendig. Überlegen Sie, wie hoch die Verbrennungstemperaturen sind, dann können Sie sich den 2. Teil Ihrer Anfrage selbst beantworten. i. A. W. Frings |
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| (262) Keine Zylinderkopfdichtung? Thomas Rechberger (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 30. September 2005 um 11:52:17: |
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| Danke für die Antwort! Der Motor hat eine 0.2mm Kopfdichtung. Kann ich diesen auch ohne Dichtung betreiben um die Verdichtung zu erhöhen ? |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Nein, womit wollen Sie den Zylinderkopf denn abdichten? Zudem: was soll die Erhöhung der Verdichtung bezwecken? i. A. W. Frings |
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| (261) Aerosynth 3 / Beitrag im Modellflieger Aug./ Sept. N. Rawe (Wohnort: 58507 Lüdenscheid) schrieb am Freitag, 30. September 2005 um 10:08:55: |
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| Hallo Herr Frings, als ein Vorteil von Aerosynth 3 wird seine "relativ niedrigen Viskositätslage" angegeben. Im "Modellflieger" Ausgabe August / September sprechen Sie aber davon, dass ein Öl besser ist, wenn es besonders Hochviskos ist. Dies verwirrt mich doch etwas ... Was ist denn nun besser? Ich setze Aerosynth 3 in 15ccm Webra 2 Takt und 25 ccm Saito ein, welche jeweils ihren Dienst in einem Hubschrauber verrichten. MfG N. Rawe |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Die allgemeine Aussage "Viskosität ist durch nichts zu ersetzen" hat durchaus eine Berechtigung, ist aber zu differenzieren. AeroSynth 3 ist in der Tat ein dünnes Öl, dicker, als typische Zweitaktöle, aber deutlich dünner als beispielsweise AeroSave. Das hat a) den Grund, daß die Kundennachfragen immer mehr zu Ölen hingehen, mit denen höhere Spitzendrehzahlen möglich sind; und b) war mit einer höheren Viskosität nicht die Klassifizierung "biologisch gut abbaubar" zu erreichen. Allerdings besteht das neue AeroSynth 3 aus teilweise neuesten Rohstoffen, die ein ganz erheblich höheres Lasttragevermögen sowie eine extrem thermische Stabilität aufweisen. Hinzu kommt ein chemisch wirkendes Verschleißschutzadditiv. Unter dem Strich ist AeroSynth 3 beim VKA-Freßtest belastbarer als AeroSave. Wäre es hochviskoser, wäre es - schmiertechnisch betrachtet - noch besser ... i. A. W. Frings |
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| (260) Aerosynth 3 mit 0Nitro??? Christian (Wohnort: 39050 Eppan a.d.Weinstr.) schrieb am Mittwoch, 28. September 2005 um 22:27:37: |
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| Hallo Herr Frings In Kürze werden meine letzten reserven Heli Sprit vernebelt sein und dadurch hab ich beschlossen selbst zu mischen. Bis jetzt binn ich mit meinen OS91 c-Spec immer 5%Nitro 14%SyntÖl 1%Rizinus rest metanol geflogen. Möchte....bzw steige auf Aerosynt 3 um.(steht bereits im keller :-)) Meine frage an sie....was halten sie von einer 0Nitro mischung mit 14%Aerosynt3 und 86%Metanol??? Mir konnte bis jetzt keiner eine fachliche auskunft geben. bzw stimmt die aussage je weniger Nitro umso weniger Öl??? Mit freundlichen Grüßen aus Italien Chris |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Nitromethanzusatz muß in 2 Gruppen gesehen werden: a) zu Leistungssteigerung b) zur Erhöhung der Laufkultur ad. a) Eine Leistungssteigerung tritt allmählich ab etwa 15 % Nitromethan ein. Die Leistungssteigerung geht mit einer deutlich zunehmenden Wärmeentwicklung einher. Je größer die Aufheizung des Motors, desto stärker muß auch die Innenkühlung werden. Je höher der Ölanteil im Kraftstoff, desto höher ist die innere Wärmeableitung durch unverbranntes Öl, das glühendheiß den Auspuff verlässt. ad. b) Mit etwas Nitromethan 2 - 5 % (Viertakter 5 - 10 %) ist die Durchbrenngeschwindigkeit des Gemischs gleichmäßiger, der Motor läuft etwas weicher. Zudem verbreitert NM die Zündfähigkeit des Methanol/Luftgemischs. Dadurch werden stöchimetrische Abweichungen durch nichtlineare Vergasermischung über den gesamten Drosselweg sowie bei nicht haargenauer Vergaserjustage kompensiert. i. A. W. Frings |
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| (259) Aerosynth 3 wird grün A. Schilling (Wohnort: Castra Regina) schrieb am Dienstag, 27. September 2005 um 18:56:19: |
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| Guten Tag Herr Frings, wenn ich meinem Methanolsprit mit 15 % AeroSynth 3 10 % Nitromethan zumische, dann verfärbt sich der Kraftstoff von gelb nach graugrün. Ist das normal? Vielen Dank, Alois Schilling |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Diese Eigenart ist bekannt bei der Verwendung von einem bestimmten Nitromethan aus England. Dieses Nitromethan verfärbt sich beim Kontakt mit einem der Aero...-Additive blau bis violett. Die Eigenschaften des Kraftstoffes werden dadurch nicht verändert. Grüße nach Regensburg, i. A. W. Frings |
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| (258) Kraftstoff für RC-Car Thomas Rechberger (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 23. September 2005 um 23:28:17: |
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| Guten Tag Hr. Frings, ich habe einen Thundertiger PRO-21BX-R Car Motor, max 38000rpm, 2.1PS@30000rpm, 3.46ccm, Bohrung 16.6mm, Hub 16mm Vom Hersteller wird in der englischen Anleitung eine Mischung von 10-30% Nitro und 5-18% Öl empfohlen. In der deutschen Anleitung werden mindestens 12% Öl das sich idealerweise aus synth. und Rizinusöl zusammensetzt empfohlen sowie 15-25% Nitro. Graupner Race 16 wird als Beispiel empfohlen. Welche Zusammensetzung mit Aerosynth3 und welche O.S. Kerze würden sie bei 10% Nitro empfehlen? Ist es ratsam 5% Nitro zu verwenden oder sollte dann die Verdichtung geändert werden? Warum empfiehlt der Hersteller ausdrücklich ein Rizinusöl wenn doch synth. Öl in jeder Hinsicht überlegen ist? Was ist an der Behauptung dran das Rizinusöl höheren Temperaturen standhält und sog. Notlaufeigenschaften hat während synth. Öl vollständig verbrennt und somit die Schmiereigenschaften verloren gehen? Um wieviel würde sich der Einlaufvorgang mit Rizinus verkürzen wenn ich dies Aerosynth SX10 Competition beimischen würde? |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Sie sollten wenigstens 15 % Schmieröl nehmen, das gilt auch für AeroSynth 3. Glühkerze so kalt wie möglich wählen; dies ist auch von der Nitromethanmenge abhängig und muß "erfahren" werden. Wenn der Motor mit 5 % NM vernünftig läuft, ist dies kostengünstiger. Die Verdichtung muß ab etwa 15 % NM reduziert werden. Rizinusöl ist bei hohen Temperaturen wesentlich dünnflüssiger und dadurch weniger tragfest als typische Syntheseöle. Das neue AeroSynth 3 hat einen Siederverlauf, der im GC-Vergleich bis >520 °C reicht. Wenn das Schmieröl tatsächlich verbrennen würde, käme es nicht aus dem Auspuff heraus. Sie werden feststellen, daß bei Verwendung der Modellmotorenöle von Fuchs extrem viel Öl unverbrannt ausgestoßen wird. Dies ist für eine sichere Schmierung und ausreichende Innenkühlung notwendig. Ein Einlaufvorgang kann nicht verkürzt werden. Stark mit Verschleißschutz additivierte Öle verlängern den Einlaufvorgang schätzungsweise um 20 %, dies ist aber in erster Linie von der Fertigungsqualität des Motors abhängig. i. A. W. Frings |
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| (257) Andreas (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 13. September 2005 um 9:26:00: |
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| Hallo... bin auf der Suche nach einer Düsennadel für meinen alten HB 0.40 PDP (6.5ccm) - gibt es noch irgendein Laden wo ich diese bestellen könnte (irgendwer meinte Perry Vergaser...habe aber noch keine Adresse finden können). Danke ;=) | |||
| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| (256) OS FS 91 Surpass 15m3 4Tackt Commander (Wohnort: Wien) schrieb am Sonntag, 11. September 2005 um 14:36:37: |
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| wollte den Motor mal reinigen und habe da was fallschgemacht wohl,das Prop was ich habe bei ausernanderbau ist mir die Nockenwelle herausgefallen die Welle hat einen Punckt eine art Makierung oder so ,meine frage giebt es sowas wie ne anleitung um den Motor wieder richtig zusammen bau zu können oder kann mir wer helfen wie die mackierung der Nockenwelle zu Kolben stehn muß bitte schreibt mir zurück oder sendet mir eine anleitung danke an Alle die mir antworten !!!!!! | |||
| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Die Nockenwellenmarkierung muß im OT bei 345° stehen. i. A. W. Frings |
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| (254) Reihenfolge der Mischunganteile Bachner Erhard (Wohnort: Tegernbach) schrieb am Donnerstag, 1. September 2005 um 13:43:51: |
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| Hallo Herr Frings, in Ihrer Antwort zu Beitrag Nr. 247 geben sie folgende Mischreihenfolge vor: Methanol - Nitromethan - Öl. Können sie bitte eine Begründung für diese Reihenfolge nennen? Vielen Dank Bachner Erhard |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Das Öl haftet recht stark an den Kanisterwandungen und muß dann durch kräftiges Schütteln regelrecht abgelöst werden. Methanol ist der leichteste Stoff und zudem der Lösungsvermittler für das Öl. Nitromethan hat den geringsten Anteil und ist am schwersten. i. A. W. Frings |
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| (253) Einlaufmethode Martin Schimanski (Wohnort: 33824 Werther) schrieb am Montag, 29. August 2005 um 19:10:20: |
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| Hallo nochmals Herr Frings! Besten Dank für die Beantwortung der Fragen zu Nr. 245. Ich habe mir nun Modellkraftstoff mit einem Ölanteil von 18% (Aerosynth 3) und 5% Nitroanteil über einen Anbieter in Köln bestellt. Ich würde nun einen neuen OS Max 50 SX-H Hyper mit Zimmermann Kompaktdämpfer (altes Exemplar, es ist nicht der neue etwas längere Dämpfer) in meine Sceadu 50 Evo (Hirobo) einbauen. Als Kerze würde ich eine OS 8 oder Enya 3 bzw. 4 verwenden wollen. Wie sollte Ihrer Meinung nach der Einlaufvorgang in einem Heli durchgeführt werden? Würden Sie ggfs. den neuen Zimmermann-Schalldämpfer verwenden? |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Jeder Einlaufvorgang gelingt am besten, wenn der Motor mit wechselnder Drehzahl und Last betrieben wird. Die Hauptdüsennadel muß etwas fetter als üblich fett justiert werden, und die Vollgasphasen sollten in den ersten 4 Flugstunden nicht länger als 30 Sekunden sein. Es gibt keinen Grund, den Zimmermanndämpfer nicht während des Einlaufens einzusetzen sofern das Resonanzsystem harmoniert. i. A. W. Frings |
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| (252) Björn Henning (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 28. August 2005 um 14:28:03: |
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| kann mir jemand das rezept für de richtige modellbau spritt geben? | |||
| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Dazu werden wesentlich genauere Angaben benötigt. i. A. W. Frings |
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| (251) Temperaturfeste Dichtmasse H.-P. Eichelseder (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 28. August 2005 um 11:44:26: |
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| Hallo Herr Frings! Kann ich mit kaltvulkanisierender Dichtmasse wie Würth Silikon 250 schwarz oder Dirko aus dem Motorradbereich meinem Auspuff am Zylinder eines Os-La46 Motors abdichten?Oder was würden Sie empfehlen? |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Dirko hat sich bei eigenen Versuchen bewährt, sofern die Motoren nur mäßig gefordert wurden. Mit dem Produkt von Würth liegen keine Erfahrungen vor, aber auch da wird sich der Silikonkautschuk ab >200 °C zersetzen. Die Werbung spricht teilweise von 300 °C. Bei stark geforderten Viertaktern, Helikopter- und DF-Motoren verbrennt die Dichtmasse innerhalb weniger Minuten. Besser ist eine (handgefertigte) Dichtung aus weichem Kupfer- oder Aluminiumblech. i. A. W. Frings |
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| (250) Temparatur Frage Wolfgang Oksar (Wohnort: Remseck) schrieb am Sonntag, 28. August 2005 um 8:44:10: |
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| Hallo Herr Frings, welche max. Temparatur ist Ihrer Meinung für den Betrieb von 15 ccm 2-takt Helimotoren mit Aerosynth Öl vertretbar? Empfehlen Sie das "heiße" Abstellen auch für Pumpenmotoren wie den OS-MAX Spec-C PS?. Herzlichen Dank für eine Info. Mit freundlichen Grüßen Wolfgang Oksar |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Temperaturangaben sind nicht möglich, da die Meßwerte zu unzuverlässig sind. Im Kern des Abgases ergeben sich durchaus 600 °C, außen an einer Kühlrippe 120 °C, innen 160 °C, usw. Bei außen angebrachtem Fühler ist nur ein motorbezogener, eigener Relativvergleich bei stets gleicher Fühlerposition möglich; z. B. als Temperaturunterschied zwischen ausreichend fetter und zu magerer Einstellung. Grundsätzlich ist bei Methanolmotoren "heißes" Abstellen notwendig, da (unvollständige) Methanolverbrennung immer besonders aggressive Reste hinterläßt. i. A. W. Frings |
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| (249) OS Fs 91 Surpass 2 Andreas Diekämper (Wohnort: 33604 Bielefeld) schrieb am Freitag, 26. August 2005 um 20:56:13: |
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| Hallo Herr Frings Mein Os FS 91 macht fürchterliche Geräusche wenn er richtig heiß ist. Dreht man nun den Motor durch bewegt sich die Kurbelwelle in Axialrichtung ca. 0,5mm. Nach Abkülung des Motors ist wieder alles normal. Den Motor betreibe ich mit RD Synth glow der 10% Nitro und einen Ölanteil von 13% enthält. Kann dies am Sprit liegen oder ist der Motor hinüber. Habe kürzlich erst die Kurbelwellenlager ersetzt um diese Problem zu beseitigen. Von innen sieht alles gut aus. Keine Korrosion. Vielen Dank für Ihre Bemühungen. Mfg Andreas |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| 13 % Schmieröl sind nicht gerade üppig. Axialspiel ist normal, 0,5 mm allerdings etwas viel. Ist eine stählerne Anlaufscheibe zwischen Propellermitnehmer und vorderem Lager montiert? Laufgeräusche dürfen nicht sein; beim Durchdrehen dürfen sich lediglich unterschiedliche Widerstände bemerkbar machen. i. A. W. Frings |
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| (248) Fertigkraftstoff mit AeroSynth 3 und Nitromethan Robert Steinbrecher (Wohnort: Türkenfeld) schrieb am Freitag, 26. August 2005 um 13:22:33: |
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| Sehr geehrter Herr Frings, habe mir nun auf Ihren Email-Hinweis die Rubrik "Technikhilfe" angeschaut. Es sind einige sehr interessante Punkte angesprochen und von Ihnen vorbildlich beantwortet worden! Wie ich Ihnen bereits mitgeteilt habe, verwende ich als Standartkraftstoff MethaSynth 115+8 und bin damit sehr zufrieden. Aus Ihren Ausführungen und der AeroSynth-Homepage lese ich heraus, dass das AeroSynth 3 gegenüber den Vorgängerölen (auch Aerosave) viele Vorteile besitzt. Deswegen würde ich gerne auf dieses Öl umsteigen. Sie geben auch an, dass z.B. ein Gemisch aus 18% AeroSynth 3 + 8% Nitromethan bzw. 15/8 zu verwenden sei (Beitrag Nr. 246). Diese währe meine Wunschmischung. Im Graupner Neuheitenkatalog konnte ich aber keine fertige Kraftstoffmischung mit AeroSynth 3 und Nitromethan finden. Gibt es eine Unverträglichkeit zwischen AeroSynth 3 und Nitromethan? Wieso wird kein Fertigkraftstoff mit AeroSynth 3 und Nitromethan angeboten (ich möchte meinen Kraftstoff eigentlich nicht selber mischen)? Alternativ würde sich das Graupner Titan-SX-Öl anbieten. Da ich aber wie o.g. mit dem Aerosave sehr gute Erfahrungen gemacht habe, würde ich gerne das AeroSynth 3 verwenden (schließlich steht auch die Erfahrung und das Wissen von Fuchs dahinter). Sollte sich das Selberzumischen von Nitromethan nicht vermeiden lassen, was ist dann beim Einkauf von wirklich gutem Nitromethan zu beachten bzw. wo gibt es gutes Nitromethan zu beziehen? Mit freundlichen Grüßen R. Steinbrecher |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Derzeit gibt es von FES als Fertigmischung mit dem neuen AeroSynth 3 nur den Kraftstoff MethaSynth 115. Langfristig wird vsl. auch MethaSynth 115 + 8 mit AeroSynth 3 angemischt werden. Da das neue Graupner Öl Titan SX ebenfalls von FES hergestellt wird, können Sie auch auf diesbezügliche Fertigmischungen zugreifen. Bezüglich der Nitromethanmenge wird die Mischung kritisch, wenn der Nitromethananteil den des Methanols übersteigt. Im praktischen Alltag steigern bis 12 % NM - abhängig vom Motortyp - die Laufqualität, ab 20 % wird eine Leistungszunahme meßbar. Wenn der Nitromethananteil den Ölanteil um Faktor 1,5 übersteigt, dann ist zusätzlich zum heißen Abstellen sicherheitshalber eine Nachkonservierung anzuraten. Beim Nitromethaneinkauf gibt es deutliche Preisvorteile, wenn man größere Gebinde einkauft. Bezüglich der Mischung ist wichtig zu wissen, daß NM als "rein" (96 - 99 %), aber auch als Verschnitt mit Methanol (55/45) angeboten wird. i. A. W. Frings |
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| (247) Sprit mit Aerosyth 3 selbst mischen Hofmann Christian (Wohnort: 96129 Geisfeld) schrieb am Donnerstag, 25. August 2005 um 16:01:35: |
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| Hallo Herr Frings, möchte meinen Sprit selbst mit AS3 mischen. Ist der Sprit nach Volumenprozent oder nach Masseprozent zu mischen? In welcher Reihenfolge werden die einzelnen Komponenten gemischt? Sind die 8% Nitro in Aerosave reines Nitromethan oder bereits eine Nitromethanollösung???? Danke |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Die Mischungsangaben sind jeweils Volumina. Die Reihenfolge ist Methanol - Nitromethan - Öl. Die 8 % Angabe bezieht sich auf den reinen Nitromethananteil im Kraftstoff. i. A. W. Frings |
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| (246) 4-Takter und Benzinzusatz Karl Fuchs (Wohnort: A-4030 Linz) schrieb am Donnerstag, 25. August 2005 um 11:24:06: |
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| Hallo Herr Frings, ich nehme demnächst meinen ersten Methanolmotor in Betrieb (OS MAX FS 91 SURPASS II) und möchte Aerosynth 3 verwenden. Sollte man zum Einlaufen den Ölanteil erhöhen? Ich habe auch gelesen, dass man Anstelle von Nitro Benzin verwenden kann. Ist dies tatsächlich ohne größere Nachteile möglich? MfG K. Fuchs |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Zum Einlaufen sollten Sie etwa 18 % AeroSynth 3 + 8 % Nitromethan verwenden, nach dem Einlauf 15/8. Benzinzusatz ist für Methanolmotoren völlig ungeeignet. i. A. W. Frings |
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| (245) schlechter Sprit? Martin Schimanski (Wohnort: 33824 Werther) schrieb am Dienstag, 23. August 2005 um 21:09:36: |
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| Hallo Herr Frings! Bin schon lange Jahre Flächenflieger. Seit meinem Umstieg in die Helifliegerszene habe ich jedoch Motorprobleme. Ich benutze seit längerem RD-Syntglow (15% Öl/5% Nitro). Lasse meine Motoren m.E. gewissenhaft einlaufen; unter Zuhilfenahme eines Temperaturmessgerätes, wechselnde Drehzahlen, Einstellung nicht zu fett m.E. und nicht zu mager. Fliege derzeit einen OS Max 50 SX-H mit Zimmermann-Kompaktdämpfer. Temperatur immer zwischen ca. 80 und max. 105 Grad Celsius. Beim ersten Mal nach ca. 30 Laufstunden nahm ein klackerndes Geräusch immer mehr zu. Festgestellt wurde, das der Pleuel innen an das Kurbelgehäuse um den unteren Totpunkt anschlug. Die erste Reparatur bei Graupner wurde auf Kulanz kostenfrei für mich durchgeführt. Super! Nach der Reparatur erneut ins Modell eingebaut kündigte sich nach ca. 10 Laufstunden m.E. der gleiche Schaden an. Jetzt soll Rost am hinteren Lager den Schaden verursacht haben. Schuld soll schlechter Sprit sein. Ich weiß langsam nicht mehr was Sache ist. Ich möchte nun probehalber auf Graupner Sprit umsteigen, bekomme hier in meiner Nähe aber keinen. Könnte der RD Sprit wirklich den Schaden verursacht haben? Welche Mischung mit Aerosynth3 können Sie mir im Heli empfehlen? Kann ich den Motor mit Aerosynth3 einlaufen lassen? Wo kann ich Sprit mit Aerosynth3 kaufen? Wie stelle ich den Motor nach dem Betrieb am besten ab, damit kein Rost im Motor auftritt? Danke im voraus für die Beantwortung. |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Ohne daß ich den Motor (unzerlegt) gesehen habe, kann ich zu den von Ihnen geschilderten Schäden wenig sagen. Wenn der Pleuelfuß plötzlich am Kurbelhausdeckel schleift, könnte dies beispielsweise auf einen schief abgelaufenen Hubzapfen deuten. Auch ein durch Rost ausgeleiertes Hauptlager kann Ursache sein. AeroSynth 3 und dessen Kraftstoffmischungen erhalten Sie über den Fachhandel, der Graupner-Artikel vertreibt. Einlaufen ist mit diesem Schmierstoff kein Problem, allerdings dauert der Vorgang aufgrund des chemisch wirkenden Verschleißschutzes etwas länger; nach etwa 4 Flugstunden ist jedoch in der Regel kein Unterschied mehr feststellbar. Abstellen des Motors: Vor dem letzten Abstellen des Motors den Motor mir ca. 80 % Leistung stramm für 2 Minuten belasten, dann drosseln und sofort - idealerweise durch Unterbrechen der Krafstoffzufuhr - abstellen. i. A. W. Frings |
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| (244) Inhibitor Markus (Wohnort: Klausheide) schrieb am Dienstag, 23. August 2005 um 14:24:12: |
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| Hallo, ich benutze MethaSynth 115 + 8 und habe noch einige Fläschlein "Inhibitor" von HP ergattert. Kann ich diesen Konservierer gefahrlos benutzen? Vielen Dank, Markus |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Der vor ca 15 Jahren (!) von HP vertriebene Inhibitor ist mineralölbasiert und reagiert mit dem im Kraftstoff MS 115 + 8 verwendeten Syntheseöl AeroSave unverträglich. Bei Verwendung guter Kraftstoffkomponenten und richtigem (heißem) Abstellen des Motors ist ein Konservierungsöl völlig unnötig. i. A. W. Frings |
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| (243) kleine Benzin-Motoren Thomas (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 22. August 2005 um 21:49:45: |
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| Hallo Aerosynth-Team, gibt es eigentlich auch kleine Benzin-Motoren, so von 6,0-10,0 ccm,wenn ja, warum sieht man sie im Modellbau nicht, oder jedenfalls ich nicht. Gruß unf Danke im vorraus Thomas |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Es gibt Umrüstsätze auf Funkenzündung für einige Methanolmotoren. Da Bezin wesentlich schlechter kühlt als Methanol und die Zündanlage einiges an Gewicht, Geld und Platz beansprucht, gibt es kaum praktische Argumente, die für Benzinbetrieb sprechen. Die Kraftstoffersparnis rechnet sich bei Benzinbetrieb der Kleinstmotoren nicht. i. A. W. Frings |
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| (242) Aerosynth3 Waldegger Wolfgang (Wohnort: 6433 Österreich) schrieb am Montag, 22. August 2005 um 15:15:06: |
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| Hallo Hr. Frings Ich habe einen O.S 50 Hyper (Heli) mit 25% Nitro und 18% Carbulin betrieben. Es sind noch ca 7 Liter vorhanden, möchte aber auf Aerosynth3 wechseln. Muß ich den Motor innen reinigen bevor ich das neue Öl verwenden kann? Brauche ich nach wie vor 18% Ölanteil bei 20% Nitro? Welche Glühkerze können Sie mir empfehlen? Habe bei 25% Nitro die O.S 8 verwendet Muß der Vergaser neu eingestellt werden,mager oder fetter? Kann man den Sprit in Verbindung mit Aerosynth auch einfärben, wenn ja von welchem Hersteller? Hatte meinen alten Sprit mit Hi-Viz von Simprop eingefärbt. Danke Mit freundlichen Grüßen aus Österreich W.Waldegger |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Bei der Umstellung auf AeroSynth 3 brauchen der Motor und die Tankanlage nicht gespült zu werden. Im harten Helikoptereinsatz sind 18 % Ölanteil immer anzuraten, da das Schmieröl einen wichtigen Teil des Wärmeabtransport aus dem Motorinneren übernimmt. Zudem würde mit weniger Öl natürlich der Korrosionsschutz schwächer werden, der bei dem von Ihnen verwendeten hohen Nitromethananteil besonders wichtig ist. Glühkerze O. S. Nr. 8 ist gut brauchbar. Der Vergaser muß neu (magerer) eingestellt werden, da AeroSynth 3 niedrigviskoser als Carbulin-Öl ist. Einfärben des Kraftstoffs kann heikel sein, da nicht sicher ist, wie alle Komponenten miteinander reagieren. Mit "Hi-Viz" liegen keine Erfahrungen vor. AeroSynth 3 ist kräftig gelb eingefärbt. i. A. W. Frings |
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| (241) Ventile einstellen- OS FS-60 Sperner Andreas (Wohnort: 5671 Bruck/Glstr.) schrieb am Sonntag, 21. August 2005 um 15:02:16: |
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| Hallo Hr. Frings! Erstmal ein großes Lob an diesen Service. Nun zu meiner Frage. Haben Sie irgendwelche Informationen wieviel Ventilspiel beim Ur-Viertakter OS FS-60 einzustellen ist? Besten Dank schonmal für Ihre Bemühungen. lg Andreas Sperner |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Das Spiel beträgt bei kaltem Motor 0,05 bis 0,1 mm für beide Ventile. i. A. W. Frings |
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| (240) Fangnuten/unteres Pleuelauge Bachner Erhard (Wohnort: Tegernbach) schrieb am Mittwoch, 17. August 2005 um 17:40:51: |
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| Hallo Herr Frings, können sie bitte noch zur Wirkungsweise von Fangnuten am unteren Pleuelauge etwas sagen? Verbessern diese etwa die Schmiersituation für das untere Pleuelauge? Ist es korrekt, daß die Schmiersituation für das untere Pleuelauge bei Motoren mit Heckvergaser (Heckdrehschieber) noch kritischer ist als bei konventionellen Motoren? Vielen Dank für Ihre Antworten Bachner Erhard PS: Hatte nun aufgrund von Kugellagerschäden zweier gleicher Motoren die Möglichkeit deren Inneres nach wenigen Laufstunden zu inspizieren. Motor 1 lief in etwa 4h und Motor 2 knapp 10h. Beide Motoren wurden mit 10% Nitro betrieben. Motor 1 verköstigte Coolpower und Motor 2 Aerosave und Aerosynth3. Im Motor 2 waren nicht die geringsten Spuren von Rost zu erkennen während Motor 1 bereits deutlich zu sehende Korrosionsspuren zeigte. |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Fangnuten sind umstritten. Vom Prinzip funktioniert die Schmierölzuwanderung bei Gleitlagern durch die Kapillarwirkung. Fangnuten sollen den Ölnebel im Kurbelgehäuse gezielt "niederschlagen" und dadurch die Ölzuführung des Kondensats zum Lager unterstützen. Ob dies bei der extremen Verwirbelung und den dabei auftretenden kinetischen Kräften funktioniert, erscheint mir mehr als fraglich. Daß die Schmierstoffversorgung des Pleuellagers bei Heckzuführung des Gemischs schlechter funktioniert, ist mir nicht bekannt, erscheint mir auch unlogisch. Die Pleuelschmierung ist beim Zweitaktmotor nahezu optimal, das gesamte Kraftstoff-/Luftgemisch wird über das Kurbelgehäuse eingesaugt, dies führt zu einer üppigen Ölversorgung und kräftiger Kühlung u. a. durch den hohen Verdampfungswärmeverbrauch. i. A. W. Frings |
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| (239) 3d-Fun-Flyer Martin Baumgartner (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 14. August 2005 um 18:56:19: |
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| Hallo, welches Modell war Grundlage für den 3D-Fun-Flyer für AFP(D)? Basieren die im Modell eingestellten Werte der Realität? Gruß Martin |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Der AeroSynth-Flieger wurde auftragsweise von der Firma IPACS konstruiert. Ansprechpartner bezüglich konstruktiver Fragen ist dort Herr Hans. Das Flugverhalten ist etwas freundlicher eingestellt, als es der Realität entspricht. Wenn Sie das Modell einigermaßen beherrschen, sollten Sie das Gewicht erhöhen, so daß das Flugverhalten weitgehend realistisch wird. i. A. W. Frings |
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| (238) AEROSYNTH 3 J.O.Kritzler (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 12. August 2005 um 18:39:40: |
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| Sehr geehrter Herr Frings, mit folgenden selbstmischungen war ich bisher sehr zufrieden. Bei 2-taktern habe ich bisher 5% Nitro mit 18% AEROSAVE und bei 4-taktern 15% Nitro und ebenfalls 18% AEROSAVE eingesetzt. Dennoch möchte ich zum neuen "besseren" AEROSYNTH 3 wechseln.Welcher Ölanteil ist am besten für 2-takt 1,5-26 ccm und für 4-takt 11-26 ccm OS Motore? VIELEN DANK für Ihre fachkompetente Antwort. |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Grundsätzlich kann nur der jeweilige Motorenhersteller Mischungsangaben und Kraftstoffvorschriften machen. Sie brauchen beim Wechsel auf das neue Schmieröl keine Änderungen bei den Mischungsverhältnissen vorzunehmen. Das neue Öl übertrifft bezüglich Korrosionsschutz und thermischer Stabilität die bisherigen Schmieröle deutlich. Beachten Sie unbedingt, daß der neue Öltyp unverträglich mit anderen Schmierölen reagiert. i. A. W. Frings |
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| (237) SX 10 Peter Stobinski (Wohnort: 73732 Esslingen) schrieb am Donnerstag, 11. August 2005 um 15:11:21: |
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| Hallo, 1)ich verwende seit geraumer Zeit SX10 Kraftstoff von Graupner, welches euer competischen Öl enthällt. Nun ist es so, daß der Kraftstoff in der Farbe von rot nach gelb gewechselt wurde. Ist es immernoch das gleiche Öl? Kann ich den Kraftstoff mit dem alten roten Öl(noch vorhanden) von zb. 12% auf 14% aufölen? 2)SX10 enthällt angheblich einen Stoff der das Nitro effektiver macht. Stimmt das? Um was handelt es sich? Grüße Peter |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Das ist etwas verwirrend. AeroSynth SX-10 Kraftstoff (Graupner 2811) enthält rotes AeroSynth-Competition Öl. Es gibt seit Frühjahr neue Schmieröle. Graupner "Titan-SX", das ist grün und von Fuchs Europe "AeroSynth 3", das ist gelb. Daraus werden diverse Kraftstoffe gefertigt, nicht jedoch SX-10 (siehe Neuheitenkatalog 2005). Hilfreich wäre die Angabe, ob es sich um Originalgebinde von Graupner handelt sowie die Artikel.-Nr. gemäß Etikett. Die neuen Öle bestehen aus anderen Rohstoffen und dürfen mit den bisherigen Modellmotorenölen AeroSynth 2, AeroSave, AS-Competition sowie Titan-S nicht vermischt werden. i. A. W. Frings |
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| (236) "Hängender Motoreinbau" Thomas (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 9. August 2005 um 21:11:51: |
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| Hallo Aerosynth-Team, Ich möchte einen OS FS-40 hängend in meinen Motorsegler einbauen. Was gibt es für Nachteile bei diesem Motoreinbau, und was muß ich beachten? Danke im voraus! Gruß Thomas |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Bei hängender Zylinderlage muß der Nitromethananteil ca. 2 % höher angesetzt werden. Der Schmierölanteil sollte 15 % nicht unterschreiten. Sehr wichtig ist das in untenstehenden Beiträgen öfters beschriebene "heiße Abstellen" des Motors, da a) bei Motorseglerbetrieb in der Regel mit geringer Belastung (= viel Kurbelgehäusekondensat) geflogen wird und b) der FS 40 einen unglücklich positionierten Kurbelgehäusenippel hat. i. A. W. Frings |
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| (235) Airshow Sanicole C. Sonntag (Wohnort: Grevenbroich) schrieb am Montag, 8. August 2005 um 9:43:14: |
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| Sehr geehrter Herr Frings, war nett, Sie gestern einmal persönlich kennen zu lernen. Vielen Dank für die Vertiefung der V-Motoren-Technik. Ich hoffe, dass auch Ihnen die wahrlich toll organisierte Flugschau gefallen hat. Mit freundlichen Grüssen, Carsten Sonntag |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| (234) Einlaufsprit Bachner Erhard (Wohnort: Tegernbach) schrieb am Donnerstag, 4. August 2005 um 13:14:21: |
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| Hallo Herr Frings, ich schätze, daß wenn man strikt bei Fuchs-Produkten bleiben möchte, zum Einlaufen von Motoren Aerosave + einen Schuß Rizinus die einzige und beste Möglichkeit ist. Korrekt? Viele Grüße Bachner Erhard |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Es ist so, daß durch Spuren des Rizinusesters der chemisch wirkende Verschleißschutz des AeroSaves unterlaufen wird. In der Praxis hat dieses Verfahren aber eine untergeordnete Bedeutung und führt leider immer wieder zu Mißverständnissen. Eine behutsame Gashand ist der wichtigste Einlauffaktor. Mit den neuen Ölen AeroSynth 3 und Titan-SX funktioniert dieser Trick übrigens nicht. i. A. W. Frings |
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| (233) Kompression Magnum XL 52 AR FS 8,5ccm Carsten (Wohnort: 53359 Rheinbach) schrieb am Mittwoch, 3. August 2005 um 23:26:52: |
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| Guten Tag Herr Frings, nach dem Studium Ihres Buchs ist es schön, Sie im Netz "live" anzutreffen. Ich habe zwei Fragen zu o.g. Motor: Das Triebwerk (liegend eingebaut) hat bislang ca. 4 l Sprit gesehen ("Powerglow" 15 % S-Öl - mit laut Hersteller mit geringem Rizinuszusatz - u. 8 % Nitro) und läuft an für sich einwandfrei. Der Betrieb erfolgt überwiegend mit Halbgas (sonst fliegt meine Bo 209 fast so fix wie ein untermotorisierter Gnupmf ;-) ). Vollgas nur bei Start. Allerdings wundert mich die geringe Kompression des China-Treiblings (Kolben mit Ring). Dreht man den Prop langsam aber stetig durch, zischt es flott heraus. Die Kompression ist im Vergleich zu meinen ABC-Motoren ziemlich schwach. Ist u.U. der Kolbenring hinüber? Oder könnte es an falsch eingestellten Ventilen liegen (Werkseinstellung)? Oder falscher Einlaufsprit (siehe oben)? Oder schlichtweg miese Fertigungstoleranzen? Mir fiel das erst auf, als ein Vereinskollege die komplett fehlender Kompression an seinem Motor (gleicher Typ) bemängelte und feststellte, dass die Kompression auch an meinem Motor relativ gering sei... Darüber hinaus bereitet mit die (von meinen 2-Taktern gewohnte) fehlende Abgasfahne während der Flugphase Kopfzerbrechen. Beim Hochtouren aus dem Stand qualmt es schön kräftig, der Motor nimmt sauber Gas an. Bei Vollast qualmts zu wenig. Auch kommt mir der Öl-Anteil (Schmierfinger-Test kurz hinter dem Auspuff) im Abgas ziemlich gering vor. Eine geringfügig fettere Nadeleinstellung führt zu unsauberem Lauf. Liegt das eventuell an der ziemlich stumpfen "Spitze"? Oder ungünstigem Tankeinbau (Mittellinie ca. 1 cm über Vergaser)?Da der Magnum ein Plagiat von OS sein soll, erwäge ich den Einbau einer OS-Nadel (machbar?). Ansonsten sehe ich schon den Hitzeschaden vor mir... Für eine (ähhm, zwei) Antwort(en) wäre ich dankbar. |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Das beschriebene Laufverhalten Ihres Motors bezüglich sichtbarer Abgasfahne beim Hochtouren ist normal. Allerdings kann ich sonst keine Hinweise bezüglich Ölnebel etc. geben, da ich das im "Powerglow" enthaltene Öl nicht kenne. Bezüglich der Düsennadel/Tankanlage etc. brauchen Sie nichts ändern, da der Motor so, wie Sie es beschreiben, problemlos läuft. Fertigungtoleranzen sind bei den "Billig"-Motoren unvermeidbar, irgendwo müssen die geringeren Produktionskosten schließlich herkommen. Die Kompression sollte so sein, daß bei kaltem Motor und rizinusfreiem Öl der Propeller "knorpelig" über den OT schnalzt. Wenn Sie es beim langsamen Komprimieren zischen hören, dann wo: Einlaß-/Auslaßventil oder Kolben. Letzteres läßt sich mit etwas Erfahrung und einem Tropfen dicken Öls überprüfen. Messen läßt sich die Kompression nicht zuverlässig, da die komprimierte Gasmenge für übliche Druckmesser zu gering ist. Wichtig ist auch der Einlaufzustand, das optimale Abdichten des Kolbenrings braucht etwa 20 Flugstunden; erkennbar ist dies neben der Leistung an der Menge des Kurbelgehäusekondensates. Ganz grob: Mit einer APC 10" X 9 sollte der Motor 10000 RPM deutlich überschreiten. Grundsätzlich soll das Ventilspiel etwa 0,05 mm betragen; die Werkeinstellung ist meist recht grob - Zeit = Geld. i. A. W. Frings |
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| (232) Zündzeitpunkt und Nitro Erhard Bachner (Wohnort: Tegernbach) schrieb am Dienstag, 2. August 2005 um 15:14:19: |
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| Hallo Herr Frings, mir versuchte vor kurzem einer die Verwendung einer heißeren Kerze bei Erhöhung des Nitroanteils folgendermaßen zu erklären: „Nitro hat einen späteren Dampfzeitpunkt als Methanol, folglich wird bei Zugabe von Nitro der Zündzeitpunkt nach hinten verlegt.“ Ist dies korrekt oder hat dieser Sachverhalt in der Praxis eher geringe Bedeutung? Viele Grüße Bachner Erhard |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Nitromethan bringt Sauerstoff in das Verbrennungsgemisch ein. Dadurch wird bei fetter(im Vergleich zur nitromethanfreien stöchiometrischen Verbrennung ) eingestelltem Vergaser mehr Methanol in den Brennraum gefördert. Durch diese bessere Füllung gibt der Motor mehr Leistung ab. Mehr Leistung bedeutet mehr Wärmeenergie - somit zündet ein Glühzündermotor früher. Der Dampfdruck einzelner Kraftstoffkomponenten hat auf den ZZP keinerlei Einfluß. Mit reichlich NM lässt sich allerdings ein Methanolmotor bei bewußt sehr fetter Vergaserjustage relativ kühl betreiben. In diesem Fall kann eine heißere Glühkerze sinnvoll sein. i. A. W. Frings |
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| (231) AeroSynth 3, biologische Abbaubarkeit, Einsatz bei Minustemperaturen Heikki Lähteenmäki (Wohnort: FIN-Valkeakoski) schrieb am Donnerstag, 28. Juli 2005 um 14:50:50: |
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| Dear Sirs, I am using AeroSave since years and now I heard about the new AeroSynth 3. I have 2 questions about this new oil: 1) How is the biodegradability because we are flying in an aerea with many seas? 2) How does AeroSynth 3 runs in winter time at minus temperatures (-10 °C)? Thanks for your answer. Best regards Heikki |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| ad 1) The proved biodegradability is named "good" according to CEC-L33 method. ad 2) There are no problems with low temperatures, because the viscosity of AeroSynth 3 oil is lower compared to AeroSave oil. i. A. W. Frings |
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| (230) zu Eintrag 226, AeroSynth 3 als Luftfilteröl chrisC (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 28. Juli 2005 um 12:31:25: |
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| Danke erstmal für die schnelle Antwort. Muss dazu aber noch etwas anmerken: Der "bisherigen" Sprit mit Aerosynth2 wird/wurde in dieser Mischung fertig verkauft (wir mischen nicht selber): >>(12% Aerosynth2 + 3% Rizinus +16% Nitro) Wir haben 2 Motoren die damit seit jeweils 10 Litern problemlos laufen. Wir konnten nichts Negatives am Motorinnenleben feststellen. Die Unverträglichkeit wurde uns von unserem Sprithändler erst beim 3er Öl mitgeteilt. Dann werde ich mir für den Aerosynth3 Sprit mal das passende Luftfilteröl besorgen. Dickes Lob zu Ihrer wirklich guten Technikhilfe. MfG chrisC |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Bezüglich der AeroSynth 2/Rizinusvermischung sollten Sie sich Ihren Kraftstofflieferanten etwas genauer betrachten. Denn durch den Zusatz von Rizinusöl wird der chemisch wirkende Verschleißschutz unterwandert und damit wirkungslos. Seit mindestens 10 Jahren wird darauf hingewiesen. Als Luftfilteröl ist AeroSynth 3 prädestiniert, da es sehr polar ist. Rizinusöl ist zwar auch sehr polar, der Luftfilter muß jedoch insbesondere bei Micronik-Einsätzen wegen der nichtreversiblen Verharzung nach jedem Betriebstag mit z. B. "Bremsen- und Kupplungsreiniger" üppig gespült werden. i. A. W. Frings |
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| (229) Konservierungsöl R. Klär (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 28. Juli 2005 um 9:31:20: |
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| Ich konserviere meine Motoren mit AeroSave. Benutzte bisher Titan S 5, und nun den neuen Fertigkraftstoff SX 5 von Graupner. Soll ich weiterhin das Konservierungsöl benutzen oder sollte ich auch hier wechseln, wenn ja, womit (Die Motoren stehen relativ lange, da nur ab uns zu geflogen wird.) mfg, R. Klär |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Wenn Sie zukünftig das neue Titan SX 5 benutzen, dann können Sie AeroSave nicht mehr zur Nachkonservierung benutzen, da diese beiden Öle unverträglich miteinander reagieren. AeroSave ist übrigens kein Konservierungsöl, sondern ein Mischöl mit besonders hoch additiviertem Korrosions- und Verschleißschutz. Wenn Sie Ihren Motor richtig, also "heiß" abstellen, ist auch bei jahrelanger Lagerung keine Nachkonservierung notwenig. Zum Verfahren schauen Sie sich bitte den Eintrag Nr. 166 c an. i. A. W. Frings |
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| (228) Unverträglichkeiten Max Kipp (Wohnort: Gasteig in Tirol) schrieb am Donnerstag, 28. Juli 2005 um 0:25:55: |
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| Sehr geehrter Herr Frings, seit langem lese ich aufmerksam Ihre fachlich ausgezeichneten Beiträge, die ich in der auch hier in Österreich vertriebenen "Modell"-Zeitschrift leider nicht mehr auffinde. Nun mag ich wegen der Unverträglichkeiten der Öle einiges nachfragen: Wie äußert sich eine Unverträglichkeit? Und, ohne nun eine Rezeptur hinterfragen zu wollen, wodurch kommen diese Unverträglichkeiten zustande? Im Automobilbereich ist es doch so, dass durchweg alle Motorenöle miteinander vermischt werden dürfen, das sollte dann doch auch bei Modellmotorenölen möglich sein. Im Voraus bedanke ich mich für Ihre Antworten und verbleibe mit freundlichem Gruß, Max Kipp |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Es gibt verschiedene Schmierstoff(substanzen), die sind untereinander nicht mischbar, sie sind unlöslich. Teilweise kommt es dabei sogar zu Reaktionen. Letzteres führt dazu, daß einzelne Komponenten miteinander Vernetzungen eingehen, das heißt, es bilden sich feste Strukturen; zudem fallen Additive aus. Die Unverträglichkeiten rühren daher, daß die verwendeten Grundöle sehr heikel auf andere Stoffe reagieren. Bei Nutzfahrzeugölen ist dies anders, diese unterliegen Normvorgaben, damit gewährleistet ist, daß es keine Probleme gibt, wenn ein anderes Öl hinzugefügt wird. Besser wird das ursprüngliche Öl dadurch natürlich nicht, da nach jeder Veränderung der Zusammensetzung die ursprünglich bei der Entwicklung des Einzelöls mühevoll ausbalancierte Zusammenstellung nicht mehr stimmt. Bei Modellmotorenölen gibt es natürlich keine Kompatibilitätsvorgaben bezüglich der Verträglichkeiten mit Fremdölen, es besteht dafür auch keine Notwendigkeit. i. A. W. Frings |
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| (227) Taifun-Motoren Thilo Wünsche (Wohnort: Hamburg) schrieb am Mittwoch, 27. Juli 2005 um 16:34:08: |
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| Hallo und guten Tag, ich habe eine Frage an den Motorenexperten Frings: Ich habe mehrere Taifun-Motoren, teilweise unbenutzte. Sind Sie in der Lage, gegen Kostenobulus zu beurteilen, ob diese Motoren 1. original sind und 2. wie hoch der Verkaufswert ist? mfg, T. Wünsche |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Bitte wenden Sie sich bezüglich der Taifun-Motoren an Herrn St. Friesenegger, erreichbar über den Neckar-Verlag in Villingen-Schwenningen. Herr Friesenegger ist Experte für diesbezügliche Motoren. i. A. W. Frings |
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| (226) Aerosynth3 und Rizinushaltiges Luftfilteröl chrisC (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 27. Juli 2005 um 14:56:36: |
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| Die Unverträglichkeit des Aerosynth3 mit anderen Ölen habe ich ja hier in den Beitrgägen mehrfach gelesen. Wie sieht es denn mit den Luftfilterölen auf Rizinusbasis aus? Bisher habe ich diese immer mit meinem bisherigen Sprit (12% Aerosynth2 + 3% Rizinus +16% Nitro) verwendet. Nun sind davon nur noch 1-1,5 Liter vorhanden und 10 Liter Aerosynth3 Sprit warten auf Leerung. Haben Sie eine Empfehlung für "kompatible" Luftfilteröle (Schaumstoff Luftfilter)? Mit freundlichen Grüssen chrisC |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Da weiß ich gar nicht so recht, was ich Ihnen antworten soll. Zuerst schreiben Sie, daß Sie hier mehrfach über die Unverträglichkeiten der Fuchs-Modellmotorenöle gelesen hätten. 3 Zeilen weiter schreiben Sie, daß Sie zu AeroSynth 2 Rizinusöl beimischen, obwohl dieses Öl auf den Rizinuszusatz negativ reagiert. Als Luftfilteröl sollten Sie das gleiche Öl verwenden, das auch im Kraftstoff eingesetzt wird. Rizinusöl ist dazu ungeeignet. i. A. W. Frings |
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| (225) AeroSynth 3 "klebt" Richard Rödl (Wohnort: München) schrieb am Mittwoch, 27. Juli 2005 um 9:56:34: |
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| Hallo, ich habe das neue AeroSynth 3 getestet. Außer dem etwas fremden Geruch fällt mir aus, dass die Ölrückstände auf dem Runpf ziemlich klebrig sind. Ist dies normal? Vielen Dank, Bayerngrüße, RR |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Ja, es ist normal, daß dieses Modellmotorenöl anders riecht als die bisherigen Öle, da es aus anderen Rohstoffen besteht. Aufgrund der außergewöhnlichen Benetzungsfähigkeit haftet der Ölnebel von AeroSynth 3 tatsächlich etwas kräftiger an damit benetzten Oberflächen, was letztendlich vor allem der Zylinderschmierung zugute kommt. Es ist allerdings nicht so, daß das Öl im Laufe der Zeit verharzt wie Rizinusöl, es bleibt auch nach Jahren dünnflüssig und leicht abwischbar. i. A. W. Frings |
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| (224) Ölanteil G. Korst (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 26. Juli 2005 um 13:39:36: |
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| Hallo, ist es richtig, daß bei Kugellagermotoren der Ölanteil im Sprit 4 % sein darf? mfg |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Die Angaben des im Kraftstoff benötigten Ölanteils bestimmt ausschließlich der jeweilige Motorenhersteller. Es gibt Zweitakt-Motorenbauarten, die mit 4 % Öl oder weniger auskommen, da sie entsprechend (wälzgelagerter Pleuel, Laufgarniturpaarung, etc.) konstruiert sind. Typische Modellmotoren mit gleitgelagertem Pleuel benötigen im Schnitt 15 % Schmieröl, zumal das Öl noch weitere Aufgaben (Innenkühlung, etc.) zu erfüllen hat. i. A. W. Frings |
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| (223) Verschlußstopfen und Korrosion Erhard Bachner (Wohnort: Tegernbach) schrieb am Montag, 25. Juli 2005 um 20:16:52: |
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| Hallo Herr Frings, der Zubehörmarkt bietet „Propfen“ an, mit denen man die Auslaßrohre von Expansiondämpfern und Resonanzrohren verschließen kann. Ist es aus der Sicht der Korrosion unbedenklich, diesen Propfen bis zum nächsten Flug als Verschlußstopfen d’ranzulassen? Viele Grüsse Bachner Erhard |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Wenn die Motoröffnungen luftdicht verschlossen werden, dann kann kein weiterer, korosionsverursachender Sauerstoff hinzutreten. Immer empfehlenswert. i. A. W. Frings |
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| (221) Boxermotor mit Benzinbetrieb Karlheinz Brendlin (Wohnort: 60599 Frankfurt) schrieb am Samstag, 23. Juli 2005 um 0:21:44: |
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| Sehr geehrter Herr Frings, ich bin schon seit längerem auf der Suche nach einem Modellmotor, der folgende Kriterien erfüllt : Es soll ein Boxermotor sein, der ein Viertakter ist ( möglichst leise ).Der Hubraum sollte zwischen 50 - 100 ccm liegen und er sollte sich mit Benzin betreiben lassen, da ich die Rauchschwaden eines Methanol / Öl - Motors als unangenehm empfinde.In Ihrem Buch ,Modellmotoren in der Praxis ,habe ich einen solchen nicht finden können.Ich würde mich sehr über einen Tipp von Ihnen freuen.Vielen Dank im Voraus für Ihre Antwort Mit freundlichem Gruß Brendlin |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Aktuell gibt es einen funkengezündeten Viertaktboxer mit 75 Kubikzentimeter Hubraum, der von der Firma SaWo in 88400 Biberach, Tel. 07351-14652, hergestellt wird. Bezüglich Einzelanfertigungen lohnt sich das Nachfragen über die Fa. Vogelang in Hagen, dort hat Herr Figge (?) beachtliche Kleinmotoren konstruiert und gefertigt. i. A. W. Frings |
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| (220) Startproblem O. S. Wankelmotor Müller, Guido (Wohnort: 78087 Mönchweiler) schrieb am Montag, 18. Juli 2005 um 13:18:16: |
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| Hallo, mein neuer Graupner Wankelmotor 1801 springt nur unter extremer Mühe an. Der Motor läuft mit Titan S 5 gut wenn er einmal angesprungen ist. Alles original. Wer weiß Rat? mfg G. Müller |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Starten Sie den Motor per Hand? Ein Drehkolbenmotor benötigt aufgrund der Übersetzung der Läufers zur Exzenterwelle eine hohe Anlaßdrehzahl, um die Zünddrehzahl zu erreichen. Dies gelingt in der Regel nur mittels Elektrostarter. i. A. W. Frings |
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| (219) Lagerfähigkeit aerosynth competition für RC-Car 1/5 Klaus Hellwig (Wohnort: 12043 Berlin) schrieb am Sonntag, 17. Juli 2005 um 9:15:46: |
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| Ich besitze noch einen neuen 5l-Kannister aerosynth competition (ca. 5 Jahre alt). Ich fahre seit kurzer Zeit ein RC-Car (Glattbahn, Maßstab 1/5, Motor Zenoah G230RC1, Mischungsver- hältnis 1:25). Kann ich dieses Motorenöl für diesen Einsatzzweck verwenden, oder habe ich eventuell einen Motorschaden zu befürchten. |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Das ist ein Grenzfall. AeroSynth-Competition ist nach 5 Jahren vielleicht noch in Ordnung, wenn der Behälter nicht geöffnet und günstig (gleichmäßig kühles, insbesondere trockenes Klima) gelagert wurde. Die Herstellergarantie beträgt 1 Jahr, in der Praxis hat sich eine Lagerfähigkeit von 3 Jahren als problemlos herausgestellt. AeroSynth-Competition wurde primär für Methanolbetrieb entwickelt und ist für Benzinbetrieb reichlich überadditiviert. i. A. W. Frings |
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| (218) Nachtrag zu Beitrag Nr. 214 Erhard Bachner (Wohnort: 84104 Tegernbach) schrieb am Freitag, 15. Juli 2005 um 12:31:09: |
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| Hallo Herr Frings, sie schreiben in Ihrer Antwort zu Beitrag Nr. 214 daß es ungewöhnlich ist, daß der Hubzapfen sich beim Anschlagen an den Aluminiumpleuelstumpf verzieht. Ich nehme an, dass sie vom klassischen Fall ausgehen, dass das untere Pleuelauge z.B. wegen Mangelschmierung aufgeplatzt ist. Im vorliegenden Fall war es jedoch so, daß das Pleuel kurz vor dem oberen (Kolben-)Pleuelauge einfach abgebrochen ist. D.h mit dem Hubzapfen war ein ca. 3cm langer Pleuelstumpf noch verbunden, welcher sich im inneren des Motors bei ca. 13.000 U/min sich abrupt verklemmte. Die Laufbuchse wurde dabei auf sehenswerte Art und Weise geschädigt. Würden sie mir zustimmen in der Annahme, dass die Wahrscheinlichkeit einens Verziehens des Hubzapfens (aufgrund der Schwungmasse von Kurbelwelle, Fliehkraftkupplung und Lüfterrad) in meinem Fall wesentlich höher einzuschätzen ist? Welche Möglichkeit die Parallelität des Hubzapfens mit professionellen Mitteln gibt es? (Ich hab Zugriff auf eine Werkstatt) Mit welchem Laufbild würde das Pleuelauge bei verzogenem Hubzapfen einlaufen? Würde es typische Magerlauf-Spuren zeigen? Vielen Dank Bachner Erhard |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Um die Heftigkeit eines Bruchs beurteilen zu können, müßte ich den kompletten Motor unzerlegt gesehen haben; ansonsten wäre eine Aussage reine Spekulation. Schiefläufer zeigen meist diametral gelegene markante Verschleißspuren. Solche Vermessungen werden beispielsweise optisch in verschiedenen Winkelstellungen durch Parallitätsvergleich durchgeführt. i. A. W. Frings |
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| (217) Ölmenge im Kurbelgehäuse W. Braun (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 14. Juli 2005 um 23:39:19: |
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| Sehr geehrter Herr Frings, wieviel cm³ Öl sollte man vor dem Start eines 4-takters (FS48) ins Kurbelgehäuse einfüllen? Während des Betriebes stellt sich ja durch den Ablauf aus der Entlüftung ein gewisser Ölpegel ein. Ist dieses sich im Kurbelgehäuse sammelnde Öl ausreichend für den nächsten Lauf, oder sollte man zwischen jedem Motorlauf etwas Öl "nachkippen"? |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| In der Regel reicht das Blow-by-Öl, das ins Kurbelgehäuse gelangt, bei Viertaktmotoren knapp aus. Zusätzliches Einbringen von Frischöl schadet sicherlich nicht; ich mache das bei einigen, kompliziert aufgebauten Mehrzylindermotoren grundsätzlich. Daumenregel: ca. 50 % vom Hubraum, gleiches Öl, wie im Kraftstoff verwendet. i. A. W. Frings |
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| (216) . (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 14. Juli 2005 um 23:00:41: |
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| Hallo, wo gibts E-Teile für HB Motore? |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| s. Nr. 187 i. A. W. Frings |
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| (215) Unverträglichkeit unterschiedlicher Öle Roland Vilsmeier (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 14. Juli 2005 um 16:27:09: |
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| Sehr geehrter Herr Frings, vielen Dank fuer die Antworten. Dass ich Aerosynth3 und Titan SX beim panschen meiden muss und dass sich Rizinus nicht gut mit Ihrem Korrosionsschutz vertraegt, hatte ich den bisherigen Fragen und Antworten entnommen und verstanden. Mir ging es eher darum, ob Inkompatibilitaeten mit anderen Oelen bekannt sind, z.B. dass man R&B niemals mit Titan-S oder Supaglo mischen darf, usw. Vielleicht mal anders rum formuliert: Mit welchen anderen Oelen vertraegt sich Titan S und Aerosave / Aerosynth2 nicht? Auch wenn man nicht panscht waere das schon wichtig, da man ansonsten ja nicht mal komplett umstellen koennte, weil die Restschmierung der Motore und Reste im Tank verbleiben. Das waere ja als wuerde ARAL sagen man duerfe nie mehr Esso tanken. Die chemische Zusammensetzung Ihrer Oele wuerde mich interessieren. Bisher bin ich immer von Polyalkoholen ausgegangen, was dann wohl nicht stimmt. Es waere mir schon wohler zu wissen, mit welchen Stoffen man hier hantiert. Vielen Dank nochmal und freundliche Gruesse, Roland Vilsmeier |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Es gibt keine gesammelten Erkenntnisse, mit welchen Fremdprodukten sich die Fuchsöle nicht vertragen, da diese für die eigene Produktpflege uninteressant sind. Wichtig ist der Hinweis bezüglich des "Veredelns" ausgeklügelter Öle mit Rizinusöl; da schnitten die bisherigen Fuchs-Modellmotorenöle im VKA-Test reproduzierbar schlechter ab. Wichtig ist zudem der Hinweis, daß die neue Schmierölgeneration unverträglich mit anderen Ölen reagiert. Ich sehe kein Problem bei einer kompletten Kraftstoffumstellung, wenn die Unverträglichkeit untereinander berücksichtigt wird. Daher wird dies auch in aller Deutlichkeit propagiert. Warum muß man sich beim Kraftstoffmischen "unwohl" fühlen? Wenn die üblichen Sicherheitshinweise beachtet werden, und nicht "gepanscht" wird, gibt es keinerlei Bedenken, was soll daran die wohl kaum tatsächlich ernsthaft in Erwägung gezogene Deklaration der Schmierstoffrezeptur ändern? AeroSynth 3 sowie Titan-SX sind biologisch gut abbaubar. i. A. W. Frings |
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| (214) Probleme beim Einlauf nach Reparatur Erhard Bachner (Wohnort: 84104 Tegernbach) schrieb am Donnerstag, 14. Juli 2005 um 13:02:50: |
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| Hallo Herr Frings, angenommen der Hubzapfen einer Kurbelwelle erhält durch einen Pleuelbruch kurz vor dem oberen Pleuelauge und das anschließende Verklemmen des übrigen Pleuelstumpfes im Motor einen Schlag und ist nun schief. Der Motor wird repariert (neue ABC-Garnitur), die Kurbelwelle jedoch wird mit der Begründung ein schiefer Pleuel sei sehr selten, nicht getauscht. Wie würde sich ein derartiger Schaden beim Einlaufen äussern. Symptome: Der Motor wird ungewöhnlich schnell heiß beim Einlaufen. Auch bei niedriger Leistungsabgabe. Der Vergaser läßt sich kaum einstellen. Meine Erfahrung mit diesem Vergasertype vollens unbrauchbar. Gibt es eine Möglichkeit einen Hubzapfen zu vermessen? Mit welchem Laufbild würde das Pleuelauge einlaufen? Würde es typische Magerlauf Spuren zeigen. Wie könnte das Laufbild des Kolbens bzw. der Laufbuchse aussehen? Hab ich es recht in Erinnerung daß Schleifspuren am Kurbelwellengehäusedeckel in einem bestimmten Sektor liegen würden? Darüber hinaus hört man beim Hin und Her-Drehen der Kurbelwelle (Kolben ist nocht vom OT entfernt, hat aber bereits den Auslaß geschlossen) ein „Klacken“des Pleuellagerspiels. Darf man dieses hören, oder ist dies eher eine Bestätigung des obigen Verdachts, daß durch einen schiefen Hubzapfen nun auch das Pleuelauge geweitet wurde. Der Motor hat bisher ca. 4 Tankfüllungen durch. 20% Aerosave, Schuß Rizinus, 12 Nitro (Fa. Seebau...) und Rest Fuchsmethanol. Vielen Dank für Ihre Antwort Bachner Erhard PS: Der Motor macht mich fertig und die Freundin ist kurz davor mir die Beziehung aufzukündigen! :-) |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Daß sich der Hubzapfen der Kurbelwelle beim Anschlagen an den Aluminiumpleuelstumpf verzieht ist ungewöhnlich, aber nicht undenkbar. Am Laufbild des Kolbens läßt sich ein Schiefläufer aufgrund eines Winkelfehlers, der Pleuelfuß macht dann eine Taumelbewegung, oft lokalisieren. Auch das Anschwimmen des Pleuelfußes an bestimmte Sektoren des Kurbelgehäusedeckels ist ein Indiz. Wenn der Motor bei Teillast und trotz sicher fetter Einstellung überhitzt, ist die gesamte Leichtgängigkeit zu überprüfen. Die Parallelität des Hubzapfens zur Kurbelwellenachse ist mit einfachen Mitteln nicht sicher überprüfbar. "Klackern" darf der Pleuelfuß, wenn sich im Lagerspalt Öl befindet, nicht. Regelpleuelspiel ist am Fuß <0,03 mm. i. A. W. Frings |
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| (213) RC-Car Kraftstoff gerhard klingelhöfer (Wohnort: 24229) schrieb am Mittwoch, 13. Juli 2005 um 23:18:46: |
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| Hallo Herr Frings, ich überlege ob ein Wechsel von Tornado Kraftstoff zu Aerosynth3 Sinn macht. Ist bekannt, wieviel und welchen Schmierstoff Tornado verwendet im 16% bzw. im 25%-Kraftstoff? Viele grüße, Gerhard Klingelhöfer |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Das müssen Sie beim Hersteller des Tornado-Kraftstoffes nachfragen. i. A. W. Frings |
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| (212) Verdichtung OS FS-48 W. Braun (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 13. Juli 2005 um 22:37:28: |
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| Hallo, Welche Verdichtung hat ein FS48 von OS? Bei welchem Druck im Zylinder setzt die katalytische Zündung ein? Ist der Zeitpunkt der Zündung primär vom Druck abhängig oder spielt die Katalysatortemperatur auch eine entscheidende Rolle? |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Der O. S. MAX FS 48 Surpass ist etwa 7 : 1 verdichtet. Die Katalysatortemperatur ist ausschlaggebend für den Zündzeitpunkt. i. A. W. Frings |
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| (211) Konservierung Anton Fischhaber (Wohnort: Ingolstadt) schrieb am Dienstag, 12. Juli 2005 um 22:18:39: |
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| Sehr geehrter Herr Frings, Sie haben mir einmal zur Motorenreinigung eine Mischung aus 1 : 1 AeroSave mit Tankstellendiesel geraten. Gilt dies auch für den Nachfolger AeroSynth 3? Mit freundlichen Grüßen, T. Fischhaber |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Nein, die neuen Modellmotorenöle AeroSynth 3 sowie Titan-SX vertragen sich nicht mit Dieselöl und Benzin. i. A. W. Frings |
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| (210) Mischen von Treibstoffen R. Vilsmeier (Wohnort: 47057 Duisburg) schrieb am Dienstag, 12. Juli 2005 um 19:36:37: |
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| Sehr geehrte Damen und Herren, lese gerade von Unvertraeglichkeiten beim Mischen verschiedener Modellmotorenoele. Dies macht mir Sorge. Ich uebernehme schon mal gerne irgendwelche Tribstoffreste und mische diese ggf. mit anderen. Bei mir geht es um kleine Motoren (Norvel, Cox, VA, G-Mark, ...) Je nach Motor mische ich noch etwas Rizinus und Nitromethan bei. Bei Cox-Motoren so etwa 20% Nitro und 5-10% Rizinus, auf normalen Synthetik Sprit, beim Norvel aehnlich aber nur so rund 2-5% Rizinus. Bei einem der Norvels geht das jetzt schon rund 25 Betriebsstunden sehr gut und er braucht eh weniger Oel als andere Motoren, bei Heckventil-Coxen kommt mir der Gehaeuseverschleiss etwas hoch vor. Jetzt mache ich mir Sorge, was ich da so alles zusammenmixe. Treibstoffe sind unter anderen R&B, Supaglo, Titan S. Haben wohl teilweise schon ein bisschen Wasser gezogen, was mit Nitromethan gut kompensiert werden kann. Gibt es vielleicht eine Liste der Unvertraeglichkeiten der verschiedenen Oele? Ich dachte immer, dass es sich bei den Synth-Oelen fuer Modellmotoren im wesentlichen um Polyalkohole handelt, die im Prinzip sehr gut mischbar sein sollten. Wenn Unvertraeglichkeiten gegeben sind, kann dies nicht der Fall sein. Welche Stoffe stehen eigentlich hinter Ihren Oelen? Sind die chemischen Formeln geheim? Noch ne Frage: In einigen Treibstoffen ist wegen der hohen Volatilitaet Propylenoxid enthalten, was sich bei sehr hohen Drehzahlen >20000 gut auswirkt. Ist dieser Stoff noch zulaessig? Er soll karzinogen wirken. Interessant waere auch die Beimischung geringer Mengen Benzin, besonders an kalten Tagen. Spricht bei Ihren Oelen etwas dagegen? Vielen Dank vorab und freundliche Gruesse, R. Vilsmeier |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Wie bereits mehrmals geschrieben: die neuen Syntheseöle AeroSynth 3 und Titan-SX reagieren aufgrund der neuen Rohstoffe absolut unverträglich auf die Zumischung anderer Öle. Unsere bisherigen Schmierstoffe AeroSynth 2 und Titan-S sowie die Modellmotorenöle AeroSave und AeroSynth-Competiton reagieren negativ auf Rizinusöl, da dadurch der chemisch wirkende Verschleißschutz unterlaufen wird. Propylenoxid ist als Kraftstoffzusatz ungeeignet, da die Klopffestigkeit erheblich vermindert wird, von den geundheitlichen Auswirkungen ganz zu schweigen. Zumischen von Benzin ist bei gering verdichteten Motoren möglich, jedoch nicht, wenn die neuen Ölsorten Verwendung finden. i. A. W. Frings |
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| (209) Aerosave oder Aerosynth III für 4T-Motoren ? Konservierungsöl Erwin Gröbl (Wohnort: 3160 Traisen (Österreich)) schrieb am Dienstag, 12. Juli 2005 um 9:56:04: |
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| S. g. Hr. Frings Nach mehreren Elektroflugjahren möchte ich nun wieder meine Verbrennermodelle aktivieren und dazu für meine 4T-Motoren wie Saito FA 80 und LASER 70 und auch 2T-Motoren wie Webra und Super Tigre, den bestmöglichen Treibstoff verwenden. Bei einem österreichischen Großversandhändler konnte man mir den Unterschied der beiden Öle leider nicht erklären. Sollte ich Sprit mit Aerosave oder mit Aerosynth III mischen? (Ich verwende üblicherweise 16% Öl) Zweite Frage: Ich sammle neue/alte Cox Motoren für die Vitrine. Ist für die Konservierung synthetisches Automotorenöl geeignet? Danke für die Antwort. |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| AeroSynth 3 ist ein neues Syntheseöl, das völlig andere Grundöle enthält und kann aus technischer Sicht alle bisherigen Öle ersetzen. Wichtig ist, daß Sie die alten Öle nicht mit den neuen mischen, das gilt auch für geringe Mengen. Synthetische NFZ-Umlauföle sind weniger zur Konservierung geeignet, da es bei Wiederinbetriebnahme zur Kollision mit Methanol und den anders basierten Modellmotorenölen kommt. Sie können AeroSynth 3, zumal es zusätzlich einen Barriere-Korrosionsschutz enthält, problemlos auch zur Langzeitkonservierung benutzen. i. A. W. Frings |
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| (208) Kurbelgehäuseentlüftung OS FT 160 Boxer C.Bischoff (Wohnort: Willich) schrieb am Dienstag, 12. Juli 2005 um 8:29:24: |
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| Sehr geehrter Herr Frings ! Ist es möglich, den Ausgang der Kurbelgehäuse- entlüftung (mittels Schlauch) in den Sammel- auspuff beider Zylinder münden zu lassen, oder ist dies wegen der Druckverhältnisse dort nicht zulässig? Der Sinn dieser Maßnahme besteht darin, Verbrennungsrückstände des Motors "sauber" (durch den Auspuff)unterhalb des Modells herauszuführen. Die Unterkante des Tanks liegt bei meinem Modell konstruktionsbedigt auf Niveau der Düsennadel. Dies lässt sich leider nicht ändern. Gibt es hierdurch Probleme bei der Brennstoff- versorgung, wenn ja, wie kann man sie lösen? Herzlichen Dank für Ihre Mühe! |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Die Kurbelgehäuseentlüftung darf keinesfalls mit der Auspuffanlage verbunden werden! Sie können mit möglichst kurzer Leitung einen kleinen Tank zum Auffangen des Kondensats installieren. Wichtig ist dabei, daß der Abfluß in keiner Weise behindert wird. Besser ist es, das Abgaskondensat über den Vergaser abzusaugen. Wenn der Motor vollständig eingelaufen ist, sind die Kurbelgehäuselecköle nur noch sehr gering. Vorsicht bei 2-in-1-Auspuffanlagen, die Zuleitungen müssen mindestens 250 mm lang sein. Der FT 160 saugt den Kraftstoff ziemlich kräftig an, so daß es in den meisten üblichen Anwendungsfällen kaum zu einem Abmagern kommen sollte. Hilfreich ist das Beaufschlagen des Tanks mit Auspuffdruck. Der Gemini läuft mit dem Vergaser des FF 320 Pegasus nochmals erheblich feiner, da dies ein Gemischregelvergaser ist. i. A. W. Frings |
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| (207) Mischbarkeit und Lagerzeit Titan SX Schmidt, K. (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 11. Juli 2005 um 23:12:57: |
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| Guten Tag Herr Frings, inwieweit ist das reine Öl "Titan SX" mit Aerosave oder Aerosynth 3 mischbar? Z.b. beim Betrieb mit Titan SX und anschließende Konservierung mit einem anderen Öl. Wie lange ist ein geöffnetes Gebinde lagerbar? |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Titan SX sowie AeroSynth 3 reagieren absolut unverträglich mit anderen Ölen. Dies gilt auch für damit hergestellte Kraftstoffmischungen beziehungsweise geringe Kontaktmengen. Ein geöffnetes Ölgebinde kann bei richtiger Lagerung (gleichmäßige Temperatur, trockener Raum) etwa 3 - 4 Jahre benutzt werden. Die garantierte Herstellerangabe beträgt 1 Jahr. Kraftstoffmischungen sollten innerhalb von 1/2 Jahr aufgebraucht werden. i. A. W. Frings |
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| (206) Unterschied Aerosynth 2 zu 3 R. Schell (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 11. Juli 2005 um 0:00:43: |
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| Vielen Dank für die Antwort, nun stellt sich die Frage, wozu AeroSynth 2 dann angeboten ist, wenn das 3er das bessere ist? Grüße, R. Schell |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| AeroSynth 3 ist der Nachfolger von AeroSynth 2, das nicht mehr produziert wird. i. A. W. Frings |
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| (205) Rizinuszusatz in Aerosynth 3? Robert Schell (Wohnort: Bielefeld) schrieb am Samstag, 9. Juli 2005 um 0:40:11: |
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| Hi, ich habe gehört, dass das neue Öl Aerosynth 3 Rizinusöl beinhalten soll und reichlich klebt. Gruß R. Schell |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Da haben Sie etwas Falsches gehört, AeroSynth 3 ist ein reines Syntheseöl. Aufgrund der neuen Basisöle hat dieses Öl u. a. deutlich ausgeprägtere Hafteigenschaften als das alte AeroSynth 2. i. A. W. Frings |
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| (204) OS FS-40 Kerzenprobleme, Ventileinstellen Thomas (Wohnort: 57567 Daaden) schrieb am Freitag, 8. Juli 2005 um 18:10:21: |
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| Hallo Herr Frings, Ich habe nun einen alten OS FS 40 ans laufen gebracht, jedoch nur wenn ich den Glühkerzenstecker angeschlossen lassen und vom Akku aus Glühe.Löse ich den Stecker geht der Motor sofort aus, auch hält eine Glühkerze nur ein paar Minuten bis sie durchbrennt. Als zweite frage würde ich gerne wissen wie man die Ventile eines solchen Motors einstellt und was man beachten muss. Danke im voraus Gruß Thomas |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Dmit der FS 40 richtig läuft, müssen folgende Voraussetzungen stimmen: Frisches Methanol, Ölanteil ca. 15 %, Nitromethananteil 8 %, bei hängender Zylinderlage 10 %, Luftschraube nicht zu leicht, z. B. Kunststoff 10,5" X 6, Glühkerze Typ "F" von O. S. Wenn der Motor dennoch ausgeht, ist die Glühwendel evtl. verzundert. Die übliche Lebensdauer beträgt max. 40 Betriebsstunden. Erkennbar ist eine verschlissene Kerze mit der Lupe, die Wendel ist dann nicht mehr chromspiegelnd, sondern mattgrau mit vielen Poren. Defekte Wendeln resultieren in erster Linie aus zu hoher Glühspannung, aber auch durch Vibrationen oder deutlich falschem Wärmewert. Zum Ventilspiel siehe Beitrag Nr. 82. i. A. W. Frings |
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| (203) Luftfilter Ingo Gerth (Wohnort: 86854- Amberg) schrieb am Dienstag, 5. Juli 2005 um 20:47:48: |
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| Hallo Herr Frings, ich habe noch mal eine Frage...Ich möchte meinen O.S. FS30 einen Luftfilter gönnen. Mein derzeitiger Lösungsansatz wäre als Filterträger eine gekürzte,leere Filmdosen über deren Öffnung ein luftdurchlässiger Schaumstoff gespannt wird. Dieser Träger wird dann per Schlauch an den Vergaser angeschlossen. Der Filterdurchmesser wäre somit ca. 32mm. Ist dies für ein 5ccm Motor ausreichend? Mir geht es nicht um Spitzenleistung, sondern um einen weiterhin zuverlässigen Lauf... Danke und viele Grüße Ingo |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Bezüglich der Filterfläche reichen die 8 cm² aus. Wichtig ist die Luftdurchgängigkeit des Filtermediums, gut eignet sich Filterfließ für Dunstabzughauben. Nicht günstig ist eine verlängernde Schlauchverbindung, ideal wäre eine Trichterform zur Vergaseröffnung. Beachten Sie, daß durch Vergasernebeln unter Umständen Kraftstoffansammlungen in der Dose entstehen können. Grüße von einem ehemaligen NM-er, i. A. W. Frings |
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| (201) OS FS 40, Nockenwellenmarkierung Thomas (Wohnort: 57567 Daaden) schrieb am Montag, 4. Juli 2005 um 17:37:45: |
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| Hallo Zusammen, ich habe einen alten OS FS 40 zerlegt und gereinigt. Dämlicherweise habe ich mir nicht markiert oder gemerkt wie ich das Zahnrad welches die Nocken ansteuert wieder einbaue. Kann mir jemand eine einfache Erklärung für den lagerichtigen Einbau geben. Danke im Vorraus |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Die Nockenwellenmarkierung muß beim O. S. FS 40 auf 345° stehen, wenn die Nockenwelle ganz ins hintere Wälzlager eingeschoben ist. (Optisch parallel zur Stößelstangenhülse.) Die Kurbelwelle muß dabei exakt in einem der Totpunkte stehen. Eifelgrüße! i. A. W. Frings |
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| (200) Motor ausspülen? Ingo Gerth (Wohnort: 86854- Amberg) schrieb am Montag, 4. Juli 2005 um 15:37:54: |
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| Hallo, ist Waschbenzin geeignet, Ölreste aus dem Motor zu spülen? Kann ich so vor einer längeren Pause meinen Viertakter reinigen, um anschließend frisches Aerosave zur Konservierung zu injizieren? Danke Grüße Ingo |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Wenn es Modellmotorenöle von Fuchs Europe sind, dann ist Waschbenzin geeignet. Es gibt aber Modellmotorenöle im Handel, die nicht mit Waschbenzin löslich sind. Notwendig ist eine Innenreinigung mit Waschbenzin nicht. Wenn Sie den Motor üppig mit purem AeroSave oder dem neuen AeroSynth 3 konservieren, sorgen deren Reinigungsdetergentien dafür, daß sich nichts ablagern kann bzw. alte Rückstände allmählich aufgelöst werden. Wichtig: Nicht wechselweise mit AeroSave und AeroSynth 3 arbeiten, die beiden Öle sind untereinander unverträglich! Zur Verstärkung der Reinigungswirkung kann AeroSave (nicht AeroSynth 3) 1 : 1 mit Tankstellendiesel verdünnt werden. Viele Grüße in die Oberpfalz! i. A. W. Frings |
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| (199) Auslieferung Aerosynth3 Carsten Neumeister (Wohnort: 53842 Troisdorf) schrieb am Montag, 4. Juli 2005 um 13:26:55: |
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| Hallo! Ich möchte mal nachfragen wann das Aerosynth3 ausgeliefert wird. Das Öl steht wohl schon bei Graupner, wird aber nicht ausgeliefert! Was nutzen die guten Eigenschaften wenn es nicht auf den Markt kommt? |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Graupner hat die neuen Produkte bereits Anfang März erhalten. Offenbar wurde deren Auslieferung zugunsten des Abverkaufs der bisherigen Öle verzögert. Die Fa. Matz (Telefax 04356-1269) versendet das neue AeroSynth 3 in verschiedenen Gebindegrößen. i. A. W. Frings |
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| (198) Sprit für Yamada YS61-SH Thomas Kleinfeller (Wohnort: 97849 Roden) schrieb am Sonntag, 3. Juli 2005 um 15:25:46: |
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| Habe einen relativ neuen Motor des oben genannten Typ von einem Kollegen erhalten. Meine Erfahrung mit Pumpenmotoren ist gleich Null. Der Kollege brachte den Motor nicht richtig zum laufen, er gab mir nur den Hinweis man habe ihm geraten sehr hoch nitrierten Sprit (mehr als 15%) zu verwenden (was er, glaube ich selbst noch nicht probiert hat). Welchen Sprit sollte man verwenden ? Leider habe ich keine Betriebsanleitung, wo bekommt man Informationen für den Betrieb dieses speziellen Motors. mfg Thomas Kleinfeller |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Soweit ich mich erinnere, war dieser Motor Anfang der 90er Jahre das Gegenstück zum "Hanno Spezial" von O. S., beide Motoren benötigten reichlich Nitromethan um rund zu laufen. Versuchen Sie es einmal mit 15 % Nitromethan und gleichem Anteil AeroSave. i. A. W. Frings |
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| (197) Magnum XL 61 Peter Sieber (Wohnort: 76848 Hofstätten) schrieb am Sonntag, 3. Juli 2005 um 10:01:50: |
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| Hi ich habe einen Magnum der neu ist und eigendlich gut läuft im stand auch etwas höhere drehzahl.Plotzlich geht er aus ...Ich habe leider zu diesen Motor keine Deutsche anleitung.Gibt es eine Grundeinstellung Hauptnadel und die kleine schraube im vergaser? wie stimmt mann die kleine ab?-die große weis ich.Vielen Dank im Voraus | |||
| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Vermutlich geht der Motor durch Überhitzung aus.<br><br>Für die richtige Vergasereinstellung gibt es grundsätzlich keine bestimmten Düsennadelstellungen, da der Durchsatz der zur angesaugten Luft richtigen Methanolmenge von der Kraftststoffviskosität abhängt, und die ist von Kraftstofftyp zu Kraftstofftyp unterschiedlich.<br><br>Daher muß jeder Motor immer von der fetten Seite her und beginnend mit der Hauptdüsennadel im Wechsel mit der Teilgemischnadel erfolgen. <br><br>Läuft der Motor über mehrere Minuten sicher und ohne Drehzahländerungen im Leerlauf und steigt beim schlagartigen Gasgeben zügig die Drehzahl an, dann steht das Teillastgemisch richtig.<br><br><br>i. A. W. Frings | |||
| (196) Titan SX grün; Kraftstofflagerung im Kühlschrank? Jens.H (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 30. Juni 2005 um 16:15:52: |
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| Sehr geehrter Herr Frings, Ich habe neulich Graupner's Titan SX-12 Aero erworben und frage mich nun, was sich hinter dem angepriesenem neuen "SX-Oil" verbirgt. Die Farbe des Kraftstoffes ist bläulich-grün (AeroSave?).Handelt es sich bei dem SX-öl um ein dem Aerosynth (2,3?) oder Aerosave verwandtes Produkt oder ist das etwas komplett anderes? Wie kann man die Lagerzeit eines geöffneten Gebindes verlängern? Z.b. im Kühlschrank lagern, um die Verdunstung von Kraftstoffkomponenten zu verlangsamen? |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Das in dem neuen Produkt Titan SX-12 eingesetzte Öl hat mit den Schmiestoffen AeroSave und AeroSynth 2 nur wenig gemein. Bei den neuen Ölen Titan SX und AeroSynth 3 handelt es sich um Neuentwicklungen mit teilweise völlig anderen Rohstoffen. Bei der Umstellung ist daher eine neue Vergasereinstellung wahrscheinlich. Diese Öle dürfen nicht mit anderen Ölen oder Restkraftstoffen vermischt werden! "Bläulich-grün" ist die Farbe von AeroSave, Titan SX ist in hellem Tannengrün gefärbt. Eine Lagerung des Kraftstoffs im Kühlschrank ist wegen der dort gegebenen hohen Luftfeuchtigkeit technisch schlecht. Da Methanol und dessen Gase giftig sind, verbietet sich so etwas ohnehin! i. A. W. Frings |
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| (195) Wankel 5 ccm M. Schröder (Wohnort: 53894 Mechernich) schrieb am Montag, 27. Juni 2005 um 14:39:07: |
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| Hallo, ich habe den O. S. MAX Wankelmotor 49 PI. Der Motor ist neu. Da er immer wieder stehen bleibt, war er schon bei Graupner und wurde kostenlos geläppt. Das Problem besteht leider immer noch, nach längstens 5 Minuten geht der Motor schlagartig aus. Luftschraube APC 10" X 4 mit 14000 U min-1, Graupner Titan-S 12, Original Wankelkerze. Vielen Dank, Marc Schröder |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Bitte schauen Sie sich den Beitrag # 130 an, da finden Sie das Wesentlichste zu Ihrem Wankelmotorproblem. i. A. W. Frings |
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| (194) Kraftstöff/Öl O.S. FS30 Robert Paulick (Wohnort: 09130-Chemnitz) schrieb am Montag, 27. Juni 2005 um 13:32:48: |
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| Ich habe einen O.S. FS30 Surpass, welcher hängend in mein Modell verbaut werden soll. Kann ich problemlos den Kraftstoff „MethaSynth 115+8“ für den Einlaufvorgang verwenden? Wenn man selbermischt: Wieviel Nitromethan wäre bei hängender Lage empfehlenswert ? Sind 15% Ölanteil ausreichend oder sind 18% besser? (Der Motor läuft hauptsächlich mit mittleren Drehzahlen...) Danke Mit freundlichen Grüßen R.Paulick |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| MethaSynth 115 + 8 ist auch für die Einlaufphase geeignet. Bei hängender Zylinderlage ist eine Erhöhung des Nitromethananteils auf 10 % anzuraten. 18 % Öl ist bei hängender Zylinderlage sowie in der Einlaufphase günstiger als 15 %. Bitte bedenken Sie, daß bei Methanolmotoren, die aufgrund Teillastbetriebs mit wenig Leistung laufen, eine hohe Korrosionsgefahr entsteht. Daher ist es wichtig, daß Sie den FS 30 nach dem Flugtag etwa 1 - 2 Minuten mit ca. 80 % Leistung betreiben und sofort nach dem Drosseln durch Unterbrechen der Kraftstoffzufuhr abstellen. i. A. W. Frings |
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| (193) Glissol Thorsten (Wohnort: Kaarst) schrieb am Sonntag, 26. Juni 2005 um 23:00:04: |
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| Guten Tag, da auch das Glissol-R von Fuchs gefertigt wird, stellt sich die Frage, ob auch dieses Öl geändert wird (spez.Benzmotorenverträglichkeit). Viele Grüße, Thorsten |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Glissol-R wird nicht verändert. Zu diesem Produkt gibt es eine eigene Homepage www.glissol.de. i. A. W. Frings |
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| (191) Erkennung MethaSynth alt und neu Modellflieger (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 26. Juni 2005 um 14:58:44: |
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| Hallo, bitte teilen Sie mir mit, woran ich Methasynth 115 alt und MethaSynth 115 neu erkennen kann. | |||
| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Das neue Produkt hat eine andere Etikettenaufmachung. Die neue Kraftstoffarbe ist Lichtgelb, die alte war Hellorange. i. A. W. Frings |
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| (190) Benzinmotorenöl Heindl Gerhard (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 25. Juni 2005 um 21:41:10: |
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| Hallo Herr Frings, bisher nutzte ich AeroSynth 2 auch für meine Benziner. Nun lese ich auf Ihrer HP, dass das neue AeroSynth 3 nicht für Benzinmotoren verwendet werden darf. Gibt es damit spezielle Probleme oder ist dies nur eine Absicherung? Kann ich auch AeroSave nehmen, da ich nicht unterschiedliche Modellmotorenöle haben mag. mfg, G. Heindl |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| AeroSynth 3 ist - im Gegensatz zu unseren bisherigen Modellmotorenölen - ausschließlich für Methanolbetrieb geeignet. Für Benzinbetrieb ist AeroSynth-Competition im Vergleich zu AeroSave die bessere Wahl. Ein großes Angebot von speziellen Benzinmotorenölen bis hin zu typischen Rennölen finden Sie über die Startseite von AeroSynth in unserem Spezialbereich von "Silkolene". i. A. W. Frings |
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| (189) Aerosave Ronny (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 25. Juni 2005 um 13:10:34: |
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| Hallo, ich frage nach zun Nr. 177. Sie schreiben das Aerosave nicht verändert ist. In einem anderen Forum steht jedoch das Aerosave sehr häufig verändert wurde. Was stimmt nun? Ich möchte nicht immer wieder alles neu einstellen müssen, möchte aber auch nicht schon jetzt auf den noch neuen Nachfolger Aerosynth 3 wechseln. mfg |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| AeroSave ist seit seiner Markteinführung 1991 nicht verändert worden und wird auch in Zukunft nicht geändert. Da AeroSynth 3 u. a. eine andere Viskositätslage hat, ist beim Wechsel auf dieses Schmieröl in der Tat eine neue Vergasereinstellung notwendig. i. A. W. Frings |
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| (188) Umstellung von Rizinus- auf Syntheseöl Christoph Palmer (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 24. Juni 2005 um 17:34:14: |
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| Hallo Herr Frings, ich habe einen alten HB61, der 15 Jahre nicht mehr gelaufen ist, sich aber gut durchdrehen läßt und den Eindruck macht, als wäre er startklar. Mir hat jetzt jemand gesagt, der Motor sollte nur mit Rizinusölsprit laufen wie früher, da die modernen Zusätze in synthetischem Öl Ablagerungen lösen können, die im laufenden Betrieb zu Kolbenfresser führen können. Stimmt das oder kann ich ohne Bedenken auf Sprit mit synthetischen Öl umsteigen? Danke! |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Sie können den Motor problemlos mit Syntheseöl betreiben. Es ist richtig, daß synthetische Öle alte Verbrennungsrückstände allmählich auflösen und ausspülen, was nur vorteilhaft sein kann. Daher ist in den ersten Betriebsstunden oft der Auspuffauswurf sehr dunkel. Daß dieser allmähliche Abbau von Verbrennungsrückständen zu Kolbenfressern führen soll, gehört in die Gerüchteküche, jedenfalls kenne ich kein einziges technisch nachvollziehbares Argument. i. A. W. Frings |
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| (187) HB 61 im Benzinbetrieb Hans-Günter Böhm (Wohnort: 59872 Meschede) schrieb am Freitag, 24. Juni 2005 um 12:07:57: |
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| Hallo, ich habe einen HB 61, der herstellerseitig auf Funkenzündung für Benzinbetrieb umgerüstet wurde. Leider habe ich keinerlei Informationen zu diesem Motor und den Hersteller gibt es nicht mehr. Meine Fragen: Wieviel Öl braucht der Motor, wie muß der Zündgeber eingestellt werden, kennen Sie eine Ersatzteilquelle? Ich hoffe dass Sie mir weiterhelfen können, H.-G. Böhm |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Die Firma Bernhard hat diesen Motor nur als Methanolversion hergestellt. Die Benzin-Version wurde vor etwa 15 Jahren von der Firma Jamara angeboten. Für den Motor wurde ein Ölanteil von 8 % empfohlen. Das war aber erheblich zuwenig, da die Benzinversion extrem heiß wurde und der Durchsatz von Benzin zu Methanol bei etwa 40 % liegt. Mit einem hohen Ölanteil kamen dann aber die 1/4-Zoll Zündkerzen aufgrund der etwas schlappen Zündspannung nicht zurecht. Die Zündung muß so eingestellt werden, daß der Überschlag bei 1 - 2 mm vor OT erfolgt. Bezüglich Ersatzteile sollten Sie bei der Firma L. Jurisch nachfragen, dort wurden damals die Umbauten gemacht. i. A. W. Frings |
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| (186) OS 91 FX Wieland Anton (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 23. Juni 2005 um 11:21:48: |
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| habe leider probleme bei vollgas mit diesem motor. es entstehen kleine bläschen von der düsennadel bis zum vergaser. der motor läuft anfangs sehr gut. ca. 5 min. später entsteht dieses problem. luftschraube ist eine apc 16*4. habe im internet gelesen: düsennadel vom gehäusedeckel abschneiden. kommt mir aber irgendwie komisch vor. bitte um hilfe. | |||
| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Wenn die Luftblasen definitiv nur hinter dem Düsenstock entstehen und nicht bereits zuvor aus der Tankleitung, dann zieht der Motor um den Düsennadelbereich herum Falschluft. Das könnte beispielsweise von einem ausgelgleierten Nadelgewinde herrühren, oder nicht stramm sitzender Vergaserleitung, usw. Testen läßt sich dies gut mit einer Arzneispritze. Ursache könnten auch starke Vibrationen sein. i. A. W. Frings |
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| (185) Öl für Yamada 4 Takter Reinhard Frauscher (Wohnort: 2620 Neunkichen) schrieb am Donnerstag, 23. Juni 2005 um 7:59:54: |
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| Hallo Herr Frings, nun betreibe ich meinen YS 110 FZ mit 20 % Aerosave und 20 % Nitro. Ich habe schon mind. 10 lt Sprit durch, jedoch fühlt und hört sich der Motor hart im Lauf an. Macht es Sinn auf Aerosynth 3 umzusteigen. Wenn ja sollte der Ölanteil auch bei 20 % bleiben ? Wenn nein kann der Ölanteil von Aerosave herabgesetzt werden ? Bitte um Rat. MfG Reinhard Frauscher |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Da AeroSynth 3 ein Leichtlauföl ist, wird sich damit der mechanische Motorlauf akustisch etwas härter anhören. Von der thermischen Stabilität ist AeroSynth 3 dem AeroSave überlegen. Abhilfe gegen zu harten Lauf bringt das Reduzieren der Verdichtung durch Unterlegen einer weiteren Zylinderkopfdichtung mit mindestens 0,2 mm Stärke. i. A. W. Frings |
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| (184) Vier-/Zweitaktprinzip emi (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 22. Juni 2005 um 9:34:58: |
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| was ist der unterschied zwischen einem zweitackter und einem viertackter | |||
| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Der Viertakter benötigt für einen vollständigen Arbeitszyklus 4 aufeinanderfolgende Takte und Hübe. Diese Grundprinzipien sind in jedem Lexikon erklärt. i. A. W. Frings |
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| (183) Castrol RS für Methanolmotoren Hannes (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 21. Juni 2005 um 20:39:37: |
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| Hallo, ich habe einen Savage SS mit .25er Motor und möchte den Sprit selber mischen. Nitromethan und Methanol kaufe ich aber synthetisches Öl habe ich noch (Castrol RS) von meinem Motorrad. Kann ich dieses auch für den Modellmotor verwenden ? 65 % Methanol 20 % Nitromethan 15 % Vollsynthetisches Motorenöl Vielen Dank für Ihre Antwort, Hannes |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Nein, Castrol RS ist für diesen Einsatzzweck völlig ungeeignet. i. A. W. Frings |
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| (182) zu Frage 176; NW-Markierung bei O. S. FS 91 S. II gerhard klingelhöfer (Wohnort: 24229 Schwedeneck) schrieb am Montag, 20. Juni 2005 um 11:54:48: |
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| Hallo Herr Frings, Sie schrieben bei Beitrag 176 einem OS 91 Surpass einen EW von 345° für die Nockenwelle vor (Kolben auf OT). Gild dieser Einstellwinkel auch für den OS 91 Surpass II ?? Oder hat der andere Steuerzeiten? Viele Grüße, Gerhard Klingelhöfer |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Ja, gilt auch für den O. S. 91 S. II. und alle anderen einzylindrigen O. S. Viertakter mit Schraubenrad-Nockenwelle. i. A. W. Frings |
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| (181) Warmlauf Hermann Maaßen (Wohnort: 50321 Brühl) schrieb am Donnerstag, 16. Juni 2005 um 12:55:19: |
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| Sehr geehrter Herr Frings, ist es notwendig, Modellmotoren nach dem Anlassen erst warmlaufen zu lassen, bevor Vollgas gegeben werden kann/soll/darf? Wie lange? Verwende Kraftstoff mit Q15 % Synthetiköl. Gruß H. Maaßen |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Ja, bei ringlosen Motoren mit ABC- oder ABN-Laufgarnitur sind niedrige Drehzahlen bei kalter Zylinderlaufbüchse anzuraten. 1 Minute mit Viertelgas genügt. i. A. W. Frings |
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| (180) Selbstzünder Dieter Reichelt (Wohnort: 65817 Eppstein) schrieb am Montag, 13. Juni 2005 um 19:52:35: |
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| Habe noch einige alte Taifun- Diesel, die ich ab und zu laufen lasse. Jetzt geht der Sprit (von 1960, ist einwandfrei, nur etwas Äther dazugeben) langsam zur Neige. Möchte selber mischen; was kann man nehmen: statt Petroleum besser JetP oder Super- Diesel, statt Rizinus evtl. Zweitaktöl,selbstmischend, was spricht dagegen? Noch eine Frage zum Magnum 61 FS: Sprit 10 Nitro, 18 RD Synth, Rest Methanol. Motor scheint sehr heiss zu werden, auch bei fetter Einstellung, sehr kritische Einstellung. Was kann man besser machen? Vielen Dank im Voraus! |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Aus technischen Gründen war eine frühere Beantwortung Ihrer Frage leider nicht möglich. Selbstzünderkraftstoff: Sie sollten bei gefiltertem Petroleum bleiben, Sie können auch Kerosin benutzen, nicht jedoch NFZ-Dieselkraftstoff jeder Art. Zur Schmierung eignet sich neben Rizinusöl AeroSynth-Competition oder niedrig legiertes Mineralsöl SAE 30 oder 40. Zweitaktöl ist ungeeignet, da es zu niedrigviskos ist und oft eine Mischungskomponente enthält. Magnum 61 FS: Wenn der Motor überhitzt, muß das Gemisch fetter justiert werden, um die inneren Temperaturspitzen zu senken. Evtl. ist der Motor noch nicht eingelaufen, ungünstige Luftschraube, usw. i. A. W. Frings |
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| (179) Linkslauf OS FS 70 Alois Rackl (Wohnort: Ingolstadt) schrieb am Montag, 13. Juni 2005 um 0:13:10: |
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| Sehr geehrter Herr Frings, wissen Sie eine Möglichkeit, bei einem FS 70 Surpass die Laufrichtung umzukehren? |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Aus technischen Gründen war eine frühere Beantwortung Ihrer Frage leider nicht möglich. Das geht nur über sehr tief gehende Umbauten/Anfertigungen. Einen ausführlichen Beitrag über dieses Thema finden Sie in der aktuellen DMFV Ausgabe 6-7/2005 "Modellflieger". i. A. W. Frings |
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| (178) O.S.-Kompressormotor 20 ccm Horst Köhler (Wohnort: Maximiliansau) schrieb am Sonntag, 12. Juni 2005 um 21:16:34: |
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| Hallo Herr Frings, ich habe den Kompressormotor von O. S. und kenne Ihren Testbericht darüber in der "Modell". Da der Motor sehr empfindlich auf die Spritzusammensetzung reagiert, zögere ich auf eine Umstellung zu AeroSynth 3, da dies extrem dünn sein soll. Bisher hatte ich 15 % AeroSave und 15 % Nitromethan mit einer APC 14" X 7". Würden Sie das neue Öl empfehlen oder soll ich bei der bekannten Mischung bleiben? Gruß, Horst Köhler |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| AeroSynth 3 ist als Leichtlauföl zwar dünner als AeroSynth 2 und AeroSave, mit V100=21 CSt aber keineswegs "extrem dünn". Einsetzen können Sie es sinnvoll, da die Hochtemperatureigenschaften sehr stabil sind und der Super Charger besonders heiß wird. Nehmen Sie besser 18 - 20 % Öl + 20 - 15 % Nitromethan. i. A. W. Frings |
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| (177) AeroSave neu? Ronny (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 11. Juni 2005 um 14:46:59: |
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| Hallo, ist in Zukunft auch das Aerosave ein anderes Öl? Wir wäre der Unterschied zu Aerosynth3? mfg |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Aus technischen Gründen war eine frühere Beantwortung Ihrer Frage leider nicht möglich AeroSave ist nicht verändert worden und bleibt, wie es ist. AeroSynth 3 ist im Gegensatz zum AeroSave ein Leichtlauföl auf Esterbasis mit zusätzlichem Barriere-Korrosionsschutz, biologisch gut abbaubar und nur für Methanolmotoren geeignet. i. A. W. Frings |
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| (176) OS FS-91 Surpass Dieter Düpjohann (Wohnort: Herzebrock) schrieb am Freitag, 10. Juni 2005 um 22:13:40: |
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| Hallo Herr Frings, ich habe einen OS FS-91 Surpass vor ca.1 Jahr neuwertig gekauft,aber nicht benutzt. Jetzt zeigt das Zahnrad an der Nockenwelle Korrosion. Der Motor hat gute Kompression, dreht aber nur 6500 Upm bei einer 14x6 Luftschraube (ohne Nitro). 1.Was kann die Ursache sein? 2.Wie baue ich die Nockenwelle aus und wieder richtig ein? |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Aus technischen Gründen war eine frühere Beantwortung Ihrer Frage leider nicht möglich. Korrosion sollte bei einem unbenutzten Motor ausgeschlossen sein, da die Montage in Japan üppig mit Maschinenöl erfolgt. Der Ausbau der NW erfolgt, indem die Kipphebelwelle demontiert wird. Anschließend wird der vor dem Schraubenrad stehende Stößel hochgedrückt, und die Nockenwelle läßt sich herausziehen. Bei der Montage muß die NW-Markierung bei ganz in den Lagersitz eingeschobener Nockenwelle auf 345° stehen, wenn der Kolben auf O.T. steht. Die verwendete Luftschraube ist erheblich zu groß, das schafft der Motor nicht, zumal die Surpass-Motoren auf hohe Drehzahlen (>10000 RPM) ausgelegt sind. Zudem braucht der FS 91 S. konstruktionsbedingt etwa 8 % Nitromethan, um vernünftig zu laufen. Eine möglichst schwere (Kunststoff-)Luftschraube der Dimension 12" X 9 ist richtig; mit der richtigen Kraftstoffmischung dreht der Motor, wenn er eingelaufen ist, damit um 10000 RPM. i. A. W. Frings |
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| (175) Cleaning of engine Hein (Wohnort: L-6550 Berdorf) schrieb am Freitag, 10. Juni 2005 um 17:49:03: |
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| Dear Mr.Frings, Thank you for the quick answer to my question about oil for Yamada FZ91. On my other 2-stroke and 4-stroke engines I would also like to change to AeroSynth 3. One has been running only rizinus oil, and one has used a 50/50 mix of rizinus and synthetic oil. Do you recommend to take the engine apart and clean all internal parts before starting to use fuel with AeroSynth 3, or is it acceptable to start using fuel with AeroSynth 3 without any internal engine cleaning. My consern is from what is stated that AeroSynth 3 does not mix with other oils. Thank you again, Mr.Frings. |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| There is no problem to use a new fuel mixture with AeroSynth 3 oil. The engine must not be cleaned internal. Please note, that the first run with the new fuel should be with a rich mixture. The carburator must be probably adjusted again. AeroSynth 3 oil must not be mixed with other pure oils! i. A. W. Frings |
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| (174) 2,5ccm (eingelaufen welcher spritt?) smoki (Wohnort: 38640 Goslar) schrieb am Freitag, 10. Juni 2005 um 11:49:33: |
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| Guten Tag herr Frings Mein Motor os max 15LA habe ich jetzt mit G1 spritt von Graupner einlaufen lassen. Meine Frage jetzt welchen spritt kann ich jetzt am besten verwenden ? Der Motor ist für eine fokker e3 gedacht spannweite 135cm (tank 100 ccm) Und wenn, wo kann ich den neuen spritt günstig erwerben ( am besten per post falls das möglich ist)? So danke erst mal und ein schönes wochenende euch allen !!! |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Für diesen Motor eignen sich beispielsweise die Fertigkraftstoffe MethaSynth 115 + 8 oder Titan SX-5 Aero. Der Vertrieb erfolgt ausschließlich über den Fachhandel. i. A. W. Frings |
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| (173) Zylinderkopf mit zwei Kerzen Bachner Erhard (Wohnort: Tegernbach) schrieb am Donnerstag, 9. Juni 2005 um 16:27:29: |
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| Hallo Herr Frings, was sind die Vorteile eines Zylinderkopfes mit zwei Kerzen? Im Zusammenhang mit Frühzündungen und Detonation lag die Grundlage für die Erklärung der schädlichen Wirkung im Zusammenprallen zweier Flammfronten. Wenn man dies auf unsere 2-Takt Motoren übertragen kann, müsste ein solcher Motor die Detonation quasi eingebaut haben. Oder? Mit freundlichem Gruß Bachner Erhard PS: Hab gestern den ersten Liter Ihres neuen Öles Aerosynth3 verflogen. An einem meiner Helis hab ich zuviele Änderungen gemacht um einen direkten Vergleich ziehen zu können. Auf jeden Fall fliegt dieses Problemkind nun mit äusserst kühlem Motor! In einem anderen Heli jedoch hab ich geglaubt, einen Drehzahlanstieg zu verzeichnen. Ich freu mich schon auf die nächsten Liter! |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Es gibt in Verbrennungsmotoren keine "Detonation". Die Flammfront bei Arbeitstakt breitet sich relativ langsam mit 20 - 30 m/sec. aus, liegt also deutlich unter der Ausstoß- und auch unter der Ansauggeschwindigkeit. Bei ungünstiger Brennraumgestaltung sind 2 Kerzen von Vorteil, um zu verhindern, daß dem Kolben hinterhereilende Gasreste zu spät entflammt werden. Zwei Kerzen haben den Nachteil, daß die Brennraumkalotte strömungsungünstiger wird. i. A. W. Frings |
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| (172) Reinigung Behälter Bachner Erhard (Wohnort: Tegernbach) schrieb am Donnerstag, 9. Juni 2005 um 13:34:27: |
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| Hallo Herr Frings, hab einen 10L Kunststoffbehälter, der bisher mit purem Aerosave befüllt war. Hab diesen Behälter nun soweit wie möglich geleert. Nun möchte ich diesen Behälter als Vorratsbehälter für mit Aerosynth3 gemischten Sprit benutzen. Sollte ich den Behälter wegen der Unverträglichkeit beider Öle zuvor noch gründlich Reinigen oder ist die geringe Rest-Konzentration an Aerosave eher unbedenklich! Wenn Reinigung erforderlich, wie und mit was sollte ich vorgehen? Vielen Dank Bachner Erhard |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Wenn das Öl aus dem Kanister weitgehend ausgetropft ist, brauchen Sie keine zusätzliche Reinigung durchzuführen, wenn Sie zuerst Methanol und dann AeroSynth 3 einfüllen. Für zusätzliches Spülen eignet sich Methanol, zur Reinigung sogenannter Bremsen- und Kupplungsreiniger. i. A. W. Frings |
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| (171) Oil for Yamada FZ91 Hein (Wohnort: L-6550 Berdorf) schrieb am Donnerstag, 9. Juni 2005 um 0:52:08: |
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| Dear Mr.Frings, For a new Yamada FZ91, what oil would you recommend, and in what percentage. For breaking in the engine, should I use a different oil or mixture? Thank you for giving your advice. |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Hello, You can always use the same oil for all applications. The best lubrication for model engines is the new AeroSynth 3. Please follow the manufacturer's instructions for the percentage. i. A. W. Frings |
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| (170) falschluft abstellen paule (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 6. Juni 2005 um 17:16:27: |
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| Hallo Herr Frings ich habe ja schon jede menge am pendel gebastelt der motor senkrecht nach oben läft super um die achse auch super die frage ist ob der motor überhaupt in diesem winkel 90 grad nach unten in der hand gehalten laufen muss oder ob durch die zentrifugalkraft zum baeispiel beim looping der sprit sowieso nach hinten gedrückt wird . Bitte erlätern sie mir die funktionsprüfung beim einstellen des motors wenn er in dieser lage ausgeht und evtl. abhilfe zu diesem problem . Danke im vorraus Herr Frings |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Entschuldigung, da habe ich mich in Ihrer Anfrage Nr. 165 verlesen. Ich ging von senkrecht nach oben gehaltenem Modell aus. Wenn Sie den Flieger nach unten halten, geht der Motor selbstverständlich und richtigerweise aus, da er keinen Kraftstoff mehr ansaugen kann, wenn das Pendelende "in die Luft" ragt. Im dynamischen Bahnneigungsflug wird durch die Modellbeschleunigung und durch die Fliehkräfte der Kraftstoff zum Ansaugpendel geführt, und der Motor läuft durch. i. A. W. Frings |
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| (169) Jens H. (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 6. Juni 2005 um 0:03:10: |
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| Sehr geehrter Herr Matz, Sehr beeindruckend diese Bilder! Ich werde auf Produkte mit diesem Öl umsteigen. |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| (168) Kundenbilder N.Matz (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 5. Juni 2005 um 20:15:25: |
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| Sehr geehrter Herr Jens H. Schauen sie mal unter :http://mac-modellmotoren.de/html/rost.html Mit diesen beiden Bildern sind manche Fragen beantwortet. Gruß N.matz |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Da hat Gevatter Rost reichlich Nahrung gefunden! i. A. W. Frings |
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| (167) Kühlfaktor Methanol Schindler H. (Wohnort: Nürnberg) schrieb am Sonntag, 5. Juni 2005 um 13:02:21: |
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| Sehr geehrter Herr Frings, ich hatte Sie vor einem Jahr wegen der 3-Zylinder-Kawasaki angesprochen, erinnern Sie sich? In dem Zusammenhang thermischer Kolbenfresser fällt mir als "Nichtmodellbauer" auf, dass es heisst, dass Motoren mit Methanol kühler laufen als mit Benzin. Gibt es dazu nähere Erklärungen? Vorab vielen Dank und Frankengrüße, H. Schindler |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Methanol kühlt das Motorinnere aufgrund des geringeren Luftbedarfs und der benötigten hohen spezifischen Verdampfungswärme etwa um den Faktor 5 bis 6 stärker, als bei Benzinbetrieb. i. A. W. Frings |
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| (166) Vergasereinstellung und Korrosion OS FS48 Jens H. (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 4. Juni 2005 um 23:10:36: |
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| Hallo, Ich habe neulich meinen (unbenutzen) OS FS-48-Viertakter das erste mal laufen lassen. a) Da mir jegliche Erfahrung mit solchen Motoren fehlt, habe ich mich an die Anleitung gehalten und die Düsennadel auf 2.5 Umdrehungen eingestellt. Das scheint mir aber eine viel zu fette Einstellung zu sein, d.h. der Motor warf Unmengen an Öl aus dem Auspuff und nahm kaum Gas an. Und die 120ml Treibstoff im Tank waren innerhalb von ca.8min verbraucht. Durch Zudrehen auf ca. 1.5 Umdrehungen verbesserte sich das Laufverhalten des Motors erheblich und er stieß deutlich sichtbare gräuliche Abgase aus, so wie es laut Anleitung aussehen sollte. Was sind gute bzw. gebräuchliche Einstellungen für diesen Motor? b) Könnte man den doch sehr einfachen Originalvergaser durch einen besseren Zweinadelvergaser mit ordentlicher Leerlauf-und Teillastgemischregulierung ersetzen? Welcher würde passen? c) Ein weitaus größeres Problem ist allerdings die Korrosion. Wenige Stunden nach seinem ersten Lauf habe ich den Motor aufgeschraubt und musste feststellen, das sich auf der Kurbelwelle und dem Kolbenbolzen beginnender Rost zeigte. D.h. keine Ablagerungen oder sonstige Rückstände, sondern schönstes Eisenoxid. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es im Sinne des Herstellers ist, dass man dem Motor beim Rosten buchstäblich zugucken kann. d) Als Treibstoff verwendete ich schon etwas älteren ( Kanister vor ca. 3 Jahren geöffnet) „Sidewinder 16%“ von Morgan Fuel. Könnte es daran liegen? Ich habe keine Lust den Motor nach jedem Lauf zu zerlegen, reinigen und zu konservieren. e) Mit welchem Treibstoff lassen sich derartige Korrosionsprobleme in Zukunft sicher vermeiden. Ich dachte da etwa an „Titan SX12“. f) Hat schon mal jemand über den Einsatz einer Opferanode, z.B. Magnesium, nachgedacht? Bzw. gibt es in dieser Richtung Applikationen im Bereich der Modellmotoren? |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Aufgrund der besseren Übersichtlichkeit habe ich mir erlaubt, Ihre Anfrage in Absätze aufzuteilen. ad. a) Die Angaben in der O. S.-Bedienungsanleitung bezog sich damals auf 20 % Rizinusöl und 15 % Nitromethan. Da die Stellung der Düsennadel für ein stöchiometrisch richtiges Gemisch in der Hauptsache von der Viskosität des Kraftstoffs bestimmt wird, sind somit pauschale Einstellangaben immer ein viel zu grober und meist unbrauchbarer Anhalt. Richtig wird der Motor von der fetten Seite her eingestellt: Die HDN bei vollem Tank soweit öffnen, daß der Motor unrund stottert und dann allmählich durch zähnchenweises Zudrehen abmagern, bis daß der Motor gerade Rund läuft. Danach erfolgt die Leerlaufjustage und abschließend nochmals die HDN. ad. b) Vergasertausch ist nicht nötig. Der FS 48 S. saugt sehr gut an, und mit dem richtigen Kraftstoff und korrekter Vergaserjustage ist ein sicherer Lauf in allen Bereichen gegeben. Keine zu leichte (Holz-)Luftschraube verwenden, Kunststoff z. B. 10,5" X 6 ist richtig. ad. c) Wenn Sie einen guten Kraftstoff mit funktionierendem Korrosionsschutz verwenden und den Motor nach dem Flugtag immer heiß abstellen (2 Minuten Dauerlauf am Boden mit 75 % Leistung und nach dem Drosseln sofort durch Unterbrechen der Kraftstoffzufuhr abstellen) dann gibt es auch bei jahrelanger Lagerung keinerlei Korrosionsprobleme. ad. d) Geöffnete Treibstoffgebinde sollten innerhalb 1/2 Jahr aufgebraucht und nach 1 - 1/2 Jahren nicht mehr verwendet werden. ad. e) Für den FS 48 Surpass ist als Fertigkraftstoff beispielsweise MethaSynth 115 + 8 die richtige Wahl. ad. f) Korrosionsverhinderung durch Opferanode ist im stark sauren Milieu der mit gecracktem Öl versetzten Verbrennungskondensate schlecht möglich, da nur eine geringe Leitfähigkeit des Mediums vorhanden ist. Bei den Fuchs-Ölen wird ein alkalischer Puffer freigesetzt, der die aggressive Säure weitgehend neutralisiert und in ungefährliche Bereiche anhebt. Beim neuen AeroSynth 3 kommt zudem noch ein Barriere-Korrosionsschutz hinzu. i. A. W. Frings |
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| (165) cool fire 46 probleme mit luft im spritschlauch paule (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 4. Juni 2005 um 17:00:06: |
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| Hallo! ich habe ein problem mit meinem 7,5er hypemotor . der motor läuft eigentlich nicht schlecht doch wenn ich den trainer senkrecht nach unten halte steigen luftblasen im spritschlauch auf und aus die maus. kann mir jemand helfen? BITTE. |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Bitte überprüfen Sie die Funktion des Tankpendels, vermutlich zieht der Motor von dort die Falschluft. i. A. W. Frings |
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| (164) Enya Kerzenempfehlung Erhard Bachner (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 3. Juni 2005 um 11:42:02: |
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| Hallo Herr Frings, ich suche für meine 10er Heli-Motore Kerzen. Welche Enya Kerze würden sie für den Heli-Betrieb als Ausgangspunkt verwenden? 3 oder 4? Ist die Enya-Kerze Ihren erhöhten Preis wert und wenn ja, weswegen? Vielen Dank Bachner Erhard |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Glühkerzen vom Typ Enya Nr. 4 und Nr. 3 sind beide für Helikoptereinsatz geeignet. Die 4-er Kerze ist, thermisch betrachtet, die günstigere; es kann aber sein, daß damit der Leerlauf nicht stabil genug unter der Kupplungstrennung liegt. Enya-Kerzen gehören zu den besten Glühkerzen, die angeboten werden. Da Methanol als Katalysator das teure Edelmetall Platin benötigt, ist natürlich der Preis bei höherem Platingehalt der Glühwendel höher und letztendlich auch gerechtfertigt. i. A. W. Frings |
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| (163) Öltyp in MethaSynth-Fertigkraftstoffen Hans Wirtz (Wohnort: Trier) schrieb am Freitag, 3. Juni 2005 um 0:42:57: |
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| Hallo, ist im Methasynth 115 und 115+8 zukünftig auch das neue Öl enthalten? Gruß Hans |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| MethaSynth 115 wird nun ausschließlich mit 15 % AeroSynth 3 gefertigt, die AeroSynth 2-Version wird nicht mehr produziert. MethaSynth 115 + 8 enthält wie bisher 15 % AeroSave-Öl mit 8 % (vol.) Nitromethan. i. A. W. Frings |
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| (162) Versandadresse Aerosynth 3 Karsten Beusch (Wohnort: Köln) schrieb am Donnerstag, 2. Juni 2005 um 21:49:38: |
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| Hallo, ich bekomme hier in Köln kein Aerosynth 3, weil dieses neue Produkt noch nicht lieferbar sein soll. Andererseits lese ich von Leuten, die es bereits benutzt haben. Wo gibt es das Öl? Vielen Dank und Fliegerglück, Karsten |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Die neue Ölsorte AeroSynth 3 ist berseits seit Anfang März in der Auslieferung. Vermutlich wollen einige Händler noch Bestände von AeroSynth 2 abverkaufen, denn ein Lieferproblem gibt es auf der Seite von Fuchs Europe nicht. Über den Versand können Sie das neue Öl zum Beispiel bei der Fa. Matz (noma48@aol.com) beziehen. i. A. W. Frings |
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| (161) OSFX61 Klaus Schädler (Wohnort: 76761 Rülzheim) schrieb am Mittwoch, 1. Juni 2005 um 21:19:01: |
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| Hallo Herr Frings, Vielen Dank für Ihren technischen Rat. Hätte noch eine Frage. Welchen Sprit und welche Kerze und welche Luftschraube würden Sie für diesen Motor verwenden.Auch in Anbetracht für extreme Außentemperaturen über 30 Grad. Im Moment habe ich die OS Nr. 8 Kerze eine 12x8 Kunststoff Luftschraube und Kraftstoff mit 15 % Synthetik Öl ohne NitroMethan. Der Motor ist schon gut eingelaufen hat aber immernoch das Problem bei schnellem Gas geben dass er im mittleren Bereich sehr lange braucht und nicht allzu gut drosselt. Wenn er ganz gedrosselt ist, ist es fast unmöglich schnell wieder Gas zu geben. Mit freundlichem Gruß Klaus Schädler |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Nehmen Sie MethaSynth 115 und eine 3er Glühkerze, die Nr. 8 ist viel zu kalt für diesen Modellmotor. Wenn der Motor beim schnellen Gasgeben Aussetzer zeigt und nach dem Drosseln nur allmählich in den unteren Leerlauf fällt, dann ist die Vergasergrundeinstellung entweder deutlich falsch oder der Teillastbereich zu mager. i. A. W. Frings |
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| (160) os max 15 la einlaufen lassen !?! smoki (Wohnort: 38640 goslar) schrieb am Dienstag, 31. Mai 2005 um 19:05:11: |
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| Guten tag herr Frings ich habe für meine fokker 135cm spannweite einen os max 15 la vorgesehen, habe bei verbrennern aber keine ahnung und keine erfahrung . jetzt meine frage könnten sie mir einen kleinen einlaufplan für den motor erstellen , habe mit graupner titan g1 angefangen der motor hat von dem spritt so ca. 1/4 liter bekommen und lief so ca. 1 std. (meines erachtens ohne probleme) und ab wann kann ich mit meiner fokker zum jungfernflug übergehen ? Danke im vorrauss Hochachtungsvoll smoki |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Sie können mit einem neuen Modellmotor sofort fliegen, müssen aber berücksichtigen, daß aufgrund der dann notwendigen besonders fetten Vergasereinstellung der Leerlauf etwas höher justiert werden muß. Ab der 3. Betriebstunde können Sie den Motor etwas "spitzer" stellen (so, daß er bei Vollgas und vollem Tank gerade rundzulaufen beginnt) und die Vollgasphasen allmählich ausdehnen (30 sec.). Ab der 8. Stunde ist der Motor zwar noch nicht vollständig eingelaufen, aber weitgehend "frei". i. A. W. Frings |
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| (159) Falschluft O. S. 61 FX Klaus Schädler (Wohnort: 76761 Rülzheim) schrieb am Montag, 30. Mai 2005 um 18:52:57: |
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| Hallo Herr Frings, Habe durch Zufall Ihr Forum entdeckt und freue mich das technische Wissen eines Fachmannes nutzen zu können. Habe einen OS61FX bei dem sich Luftblasen im Spritschlauch direkt vor dem Vergaser bilden. Vor dem Einlaßschlauch zu Düsennadel kann ich nichts feststellen. Es ist mir ein Rätsel wie die Luftblasen da entstehen können. Habe schon alles versucht da ich angenommen hatte dass eventuell der Düsenstock undicht ist. Kann es vielleicht am Sprit liegen wenn da zuwenig Öl drin ist. Der Motor wird auch ziemlich heiss und stellt ab wenn ich z.B. eine Rolle fliege. |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Vermutlich handelt es sich um Luftblasen, die am Düsenstock entstehen. (Z. B. ausgeschlagenes HDN-Gewinde.) Lokalisieren durch vorsichtiges Beträufeln des Vergaserbereichs mittels Arzneispritze; der Motor wird, wenn die richtige Stelle erwischt wird, etwas an Drehzahl verlieren. Denkbar sind auch Gasblasen, die aufgrund starker Vibrationen entstehen. Eine Überhitzung des Motors ist durchweg auf zu magere Einstellung zurückzuführen beziehungsweise auf Falschluftzufuhr. i. A. W. Frings |
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| (158) Hirtenberger Viertakter Werner (Wohnort: 6633) schrieb am Freitag, 27. Mai 2005 um 10:29:04: |
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| Hallo Herr Frings, habe einen alten Hirtenberger 10m3 Viertakter wieder in ein Modell eingebaut. Nun habe ich das Problem, dass er unter Vollgas beim Senkrechtheben des Modelles sofort abstirbt. Die Düsennadel fällt schon fas heraus, und er bekommt dennoch keinen Sprit. Danke für Ihre Hilfe |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Ihre Angaben sind zu dürftig. Was für eine Kraftstoffzusammensetzung, Luftschraube, etc.? Ohne dieses Wissen kann ich keine näheren Angaben machen. i. A. W. Frings |
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| (157) Einlaufen 15 ccm Viertaktmotor O. Pleuger (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 26. Mai 2005 um 23:10:18: |
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| Hallo Herr Frings, welches Öl / Spritmischung empfehlen Sie für das Einlaufen eines 15 ccm Viertakt Motors (Magnum XL 91 AR FS)? Mit freundlichem Gruß O. Pleuger |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Als Fertigkraftstoff ist MethaSynth 115 + 8 sehr gut geeignet. i. A. W. Frings |
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| (156) AeroSave Müller (Wohnort: Traunstein) schrieb am Donnerstag, 26. Mai 2005 um 23:05:25: |
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| GutenTag Herr Frings, ich habe kürzlich von einem Händler AeroSave - Öl "vom Faß" erworben. Das Öl weist eine deutliche Grünfärbung auf. Ist das normal oder ist das Öl evtl. überlagert ? MfG, Müller |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Die Farbe von purem AeroSave ist tannengrün. i. A. W. Frings |
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| (155) Verestern von Rizinus??? Erhard Bachner (Wohnort: 84104 Tegernbach) schrieb am Mittwoch, 25. Mai 2005 um 13:10:34: |
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| Hallo Herr Frings, was kann man an Wahrem aus folgender Aussage extrahieren? „Rizinus ist das wohl beste Öl das es gibt, weil es nämlich unter hohem Druck und hoher Temperatur verestert und dann noch besser schmiert. Deswegen ist es zum Einlauf nicht geeignet.“ Was kann man sich unter Verestern vorstellen? Mit freundlichem Gruß Bachner Erhard |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Das sollten Sie unbedingt dort nachfragen, wo diese Geschichte erfunden wurde. Rizinusöl verestert nicht, es ist ein Esteröl. Je höher die Temperatur, desto schlechter werden die Schmiereigenschaften, da die Tragfähigkeit des Schmierfilms überproportional abnimmt. Das neue AeroSynth 3 ist ein synthetischer Ester; aufgrund des etwa doppelt so hohen Viskositätsindexes bleibt dieses Öl bei hohen Temperaturen erheblich hochviskoser und tragfähiger. i. A. W. Frings |
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| (154) Motorschaden durch Lagerkäfigbruch Erhard Bachner (Wohnort: 84104 Tegernbach) schrieb am Dienstag, 24. Mai 2005 um 11:31:01: |
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| Hallo Herr Frings, hab vor kurzem einen defekten Motor gesehen, bei dem sich Teile des Lagerkäfigs gelöst haben. Nach Öffnen des hinteren Kurbelwellendeckels zeigen sich ein oder zwei Kugeln des hinteren Kurbelwellenlagers ohne Käfigführung. Die Kugeln waren jedoch sehrwahrscheinlich durch den Käfig von der anderen Seite aus noch ausreichend geführt und in korrekter Position. Die gelösten Teile haben natürlich zu einer Schädigung der Laufgarnitur geführt. Kann tatsächlich ein extremer Bedienfehler nach 2 Betriebsstunden (immer noch Einlaufphase) zu einem Auflösen der Lager führen oder ist dies wahrscheinlich einer der wenigen Garantiefälle. Mit freundlichem Gruß Bachner Erhard |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Der Bruch eines Lagerkäfigs ist ein statistischer Schaden. Entweder ein Materialfehler oder ein grober Montagefehler. i. A. W. Frings |
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| (153) Nitromethan in einfachen Zweitaktern Hans-Peter Eichelseder (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 19. Mai 2005 um 21:48:15: |
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| Mit wieviel Nitromethanzusatz kann ich meine Motoren OS MAX-LA25 und LA40 bedenkenlos fliegen-Sind 12%zu viel? | |||
| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| 12 % Nitromethan sind nicht zuviel, aber für den normalen Betrieb nicht nötig. 5 % reichen für sehr gute Laufkultur aus. i. A. W. Frings |
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| (152) Einlauföl für 50 ccm O. S. Sternmotor klaus s (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 19. Mai 2005 um 16:13:42: |
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| Guten Tag zusammen, irgendwo auf der Aerosynth-Webseite habe ich gelesen, Aerosave-Öl sei für Einlaufvorgänge eher weniger geeignet. Welches Öl soll ich für einen nagelneuen O.S. Sirius zum Einlaufen verwenden? Benötigt der Motor Nithromethan im Normalbetrieb? Dankeschön Klaus |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Den Sternmotor können Sie problemlos mit AeroSave einlaufen lassen. Für diesen Motor ist ein stark additiviertes Öl sinnvoll. 5 - 8 % Nitromethan erhöhen die Laufkultur ganz erheblich. Zudem kann der Motor durch das Nitromethan etwas fetter eingestellt werden; das ist sehr wichtig, da die stehenden Zylinder immer etwas magerer laufen als die hängenden. i. A. W. Frings |
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| (151) Spritlagerung im Auto und inhibiertes Methanol Erhard Bachner (Wohnort: 84104 Tegernbach) schrieb am Dienstag, 17. Mai 2005 um 15:17:32: |
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| Hallo Herr Frings, a) Ist es notwendig bei Verwendung von inhibiertem Methanol (z.B. MM100) den Kraftstoffschlauch zum Abstellen des Motors abzuziehen? b) Ist die Kraftstofflagerung an heissen Tagen im Auto bedenklich? Hintergrund: An einem Flugtag lade ich den Kraftstoff schon vormittags in’s Auto. Wenn ich dann am späten Nachmittag zum Fliegen fahre, ist’s im Auto vor allem im Sommer sehr sehr warm. Fühlen des Kanisters bestätigt, daß sich auch der Kraftstoff erwärmt hat. c) Ist zu erwarten, daß die Qualität des Kraftstoffs durch Verflüchtigen einiger Komponenten sich verschlechtert? Mit freundlichem Gruß Bachner Erhard |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| a) Ja, denn der Methanol-Inhibitor stößt schnell an seine Grenzen, da er sich verbraucht. b) Die Ausdehnung beträgt etwa 0,3 %/°C. Auf 5 Liter bezogen und bei einer angenommenen Temperaturerhöhung von 25 °C, die im Sommer im länger stehendem Auto locker erreicht wird, beträgt der Volumenzuwachs 375 ccm. c) Die leichtflüchtigen Bestandteille diffundieren durch das Kanistermaterial bei starker Erwärmung deutlich schneller. Auch zugefügtes Nitromethan wird immer weniger. Das Modellmotorenmethanol "Methanol 100" enthält einen Zündbeschleuniger, der ebenfalls allmählich verschwindet. i. A. W. Frings |
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| (150) os-wankel zusatzluftbohrung Jan G.Bakker (Wohnort: 65205 wiesbaden) schrieb am Freitag, 13. Mai 2005 um 16:51:42: |
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| guten tag herr frings, wie mir die graupner gmbh soeben mitteilt, wird die zusatzluftbohrung mit einstellschraube am vergaser von graupner nicht mehr vorgenommen. vielleicht haben sie eine adresse,wo ich mich wenden kann? danke im voraus für eine nachricht. mfg jan g. bakker |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| In der Fachzeitschrift "Flug- und Modelltechnik", Ausgabe 8/89, ist der Umbau beschrieben. i. A. W. Frings |
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| (148) Verändertes Laufverhalten bei Überhitzung Bachner Erhard (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 3. Mai 2005 um 20:34:53: |
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| Hallo Herr Frings, gibt es eine technische Erklärung dafür, daß überhitzte Motoren Ihre Unwilligkeit durch schlechtes Abtouren bemerkbar machen? Was sind die Gründe für diese Drehzahlschwankungen? Mit freundlichem Gruß Bachner Erhard PS: (zu Ihrer Antwort des Beitrages 147) In Bayern würde man respektvoll meinen: " A seichane Matz!!" :-) |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Stark überhitzte Motoren touren in der Regel schneller ab, da aufgrund der enger werdenden Passungen die inneren Reibungswiderstände ansteigen. Allerdings gibt es eine andere Denk-Variante: Der Motor zieht Falschluft (wodurch er überhitzt); und da beim Drosseln das Gemisch in der Regel etwas überfettet, erhält er durch die Falschluft ein zündfreudigeres Gemisch und tourt verzögert ab. i. A. W. Frings |
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| (147) AE3 Norbert Matz (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 3. Mai 2005 um 15:23:00: |
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| Sehr geehrter Herr Kröber Wenn sie ihre mailadresse hinterlegt hätten, hätte ich ihnen gesagt wo man das Öl bekommt. Gruß N.Matz |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Matz hats! | |||
| (146) saito 180 Uwe Roisch (Wohnort: 21444 Vierhöfen) schrieb am Dienstag, 3. Mai 2005 um 14:44:45: |
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| hallo ich baue ein zweimotoriges flugzeug und will 2 saito 180 einbauen. da die gondel nicht sehr groß sind muß ich ihn hängend einbauen, ich habe eine onboard-glühung von rainbowtronic vorgesehen werde ich probleme mit den hängenden motoren bekommen (2 mot = Katastrophe)was für sprit soll ich nehmen da das modell scale gebaut wird ist eine 3 blatt latte vorgesehen leider gibt es keine angaben für 3 blatt schön währe natürlich so groß wie möglich (20" = scale) lt. saito 2 Blatt max 18/6 2 Blatt was soll ich tun ? Gruß und danke uwe roisch |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Bei hängender Zylinderlage sollte der Nitromethananteil etwa 2 % höher angesetzt werden, als bei stehendem Zylinder. Bei Dreiblattluftschrauben ist für diesen Viertakter bei etwa 15" Schluß. Evtl. können Sie bei einem langsamen Modell z. B. bei der Fa. Menz in Petersberg Sondergrößen mit geringer Steigung anfertigen lassen. Da der Saito als hubraumgroßer Einzylinder nicht gerade weich läuft, ist eine möglichst hohe Schwungmasse anzustreben. i. A. W. Frings |
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| (145) Aerosynth 3 Lieferung Bernd Kröber (Wohnort: Augsburg) schrieb am Dienstag, 3. Mai 2005 um 14:22:45: |
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| Guten Tag, seit Wochen versuche ich das neue Aerosynthöl im Fachhandel zu erwerben. Mehrere Händler, die Graupner vertreiben, sagten mir, dass es das neue Öl derzeit noch nicht gibt. Das Öl steht aber bereits seit Anfang Februar im Neuheitenkatalog! mfg B. Kröber |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Die Aussage des Fachhandels, daß die neuen Öle noch nicht lieferbar sind, ist falsch. Die ersten Produktionschargen wurden bereits Anfang März ausgeliefert. Bitte senden Sie uns per Email (aerosynth@fuchs-europe.de) die Händleranschriften, bei denen Ihre Anfrage zur Lieferung erfolglos war. i. A. W. Frings Nachtrag: In Beitrag # 147 sehen Sie, daß es Händler gibt, die AeroSynth 3 vorrätig haben und liefern können/wollen. |
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| (144) Spritfrage zu OS MAX FS 40 Stefan Stahrlinger (Wohnort: 2560 Berndorf - Österreich) schrieb am Montag, 2. Mai 2005 um 21:35:29: |
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| Hallo Herr Frings! Habe kürzlich einen OS MAX-FS-40 (nicht-Surpass) Viertakter, welcher gut 15 Jahre nicht mehr gelaufen ist komplett zerlegt, gereinigt und wieder zum Leben erweckt. Anschließend habe ich ihn mit "Technoair Synth-GL 4-Takt"-Sprit nochmals einlaufen lassen. Da sich bei diesem Kraftstoff weder Öl- noch Nitroanteil feststellen lassen, möchte ich mir den Kraftstoff von meinem örtlichen Fachgeschäft mixen lassen. Laut Angabe von O.S. benötigt dieser Motor mindestens 18% Rhizinus und 5-15% Nitro. Unser Modellbaugeschäft empfahl hingegen einen selbstgemischten (Heli-)Treibstoff aus 15% Aerosave und 20% Nitro (99,9%) mit dem Hinweis, dass man diesen Sprit "bei so alten Motoren" ohne Probleme verwenden könne und der Motor dann "kühler und mit mehr Power" laufe. Meine Frage hierzu: Ist dieser empfohlene Treibstoff wirklich problemlos zu verwenden oder kann es vielleicht sogar den Motor schädigen? Wenn ja, welche Mischung wäre für diesen Motor (liegend, in einem Trainermodell) vorzuziehen? Weiters hätte ich noch eine Frage zum Laufverhalten des Motors: Beim Einlaufen habe ich bei gleicher Drosseleinstellung immer wieder auftretende Drehzahländerungen von etwa 1-2 Sekunden festgestellt (der Motor dreht deutlich hörbar kurz etwas höher) - dies ist hauptsächlich bis zu etwa 3/4 Gas zu bemerken und bei Vollgas fast komplett verschwunden. Ich habe daraufhin nochmals alle Einstellungen (Kipphebelabstand, Leerlaufspülung und Düsennadel) überprüft, die Abstände entsprechen aber den Herstellerangaben und das Problem tritt auch bei Verstellung der Düsennadel weiter auf. Kann dies an dem verwendeten Sprit bzw. einer Verunreinigung oder Überalterung dessen liegen oder rührt es doch eher aus einer Verschmutzung bzw. falschen Einstellung des Motors? Vielen Dank schon einmal, Stefan Stahrlinger |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Sie sollten den FS 40 nicht mit unnötig hohem Nitromethan betreiben. Bei liegender Einbaulage ist ein Kraftstoff mit 15 % AeroSave + 8 - 10 % Nitromethan ausreichend. Das "Sägen" des Motors kann daran liegen, daß er um den Bereich des Düsenstocks am Kraftstoffeingang verschmutzt ist oder durch Düsennadelspiel Falschluft gezogen wird. Keine zu leichten (Holz-)Luftschrauben verwenden, 10,5" X 6 ist richtig. Kerze O. S. Typ "F". Vorsicht bezüglich Korrosion, da der Entlüftungsnippel ungünstig plaziert ist. Vor dem Abstellen 2 Minuten mit 80 % Leistung betreiben und sofort nach dem Drosseln die Kraftstoffleitung abziehen. i. A. W. Frings |
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| (143) Strömungsgeschwindigkeit N.Matz (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 2. Mai 2005 um 12:29:48: |
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| Hallo Herr Frings Wo im Vergaser herrscht die größte Strömungsgeschwindigkeit. In der Mitte oder am Rand. Natürlich bei Vollgas. Gruß N.Matz |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Die größte Strömungsgeschwindigkeit herrscht an der engsten Stelle des Venturiteils. Das ist normalerweise der unmittelbare Bereich um den Düsenstock. Innerhalb des eingesaugten Gasschlauchs ist die Strömung im Kern am höchsten. i. A. W. Frings |
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| (142) Definition Fanggrad Bachner Erhard (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 27. April 2005 um 17:58:42: |
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| Hallo Herr Frings! Folgende Definition fand ich für den Fanggrad: "Fanggrad ist der Anteil, welcher von der gesamten angesaugten Frischladungsmasse tatsächlich im Zylinder verbleibt" Wie kann dieser bei Methanol-Motoren im Promille-Bereich liegen? Gruß Bachner Erhard |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Das liegt in erster Linie an den extrem kurzen Zeitspannen, die für die jeweiligen Takte zur Verfügung stehen. Beim Zweitakter ist es noch schlimmer als beim Viertakter, da der Auslass (auch) aufgrund der symmetrischen Steuerwinkel sehr früh freigegeben werden muß. Außerdem muß mit Hilfe der Frischgase bereits ein Drittel der Altgas gespült werden, bevor sie verdichtet werden können. Somit ist der tatsächliche Fanggrad nur gering. Da zudem der anschließende Gütegrad beim Arbeitstakt (auch) durch Vermischung mit Restaltgasen unter 80 % liegt, wird vom eingesaugten Volumen - das stets erheblich unter dem Hubraum liegt - letztendlich kaum die Hälfte verbrannt. Daher läuft ein zwangsgesteuerter Viertakter immer erheblich wirtschaftlicher. (Obwohl auch bei diesem Prinzip der Fanggrad wegen der kurzen Taktzeiten niedrig liegt.) i. A. W. Frings |
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| (141) DieselSprit Rainerius (Wohnort: Nordhorn) schrieb am Montag, 25. April 2005 um 14:47:24: |
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| Hallo, kann ich düe Dieselmotoren Synthetiköl nehmen und wir ist das Mischungsverhältnis? Rainerius |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Bitte schauen Sie sich zu diesem Thema die Beiträge Nr. 69 und 70 an. i. A. W. Frings |
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| (140) Steuerzeiten beim Laser 240 V einstellen stefan (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 25. April 2005 um 12:09:12: |
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| Hallo, ich habe einen Laser 240 V gebraucht gekauft und bei diesem Motor stimmen die Steuerzeiten nicht.Der Motor läuft bis auf halbgas einwandfrei,danach ist keine Leistungsteigerung mehr zu Messen und er "knallt" auch. Wie kann ich die Steuerzeiten einstellen? |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Leider kann ich Ihnen zu den Steuerwinkeln nichts sagen, da ich diesen Laser-Motor nicht kenne. Sind Sie sicher, daß die Steuerwinkel falsch stehen? Der Versatz der Nocken um 1 Zahn führt zwar zu einer deutlichen Leistungsverminderung, aber nicht zum Rückschlagen der Flammfront in den Vergasertrakt bzw. zum Auspuffpatschen. Ein größerer Versatz läßt den Motor entweder mechanisch blockieren, oder er läuft in allen Drehzahlbereichen schlecht beziehungsweise überhaupt nicht. i. A. W. Frings |
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| (137) Freilauf Helikopterantrieb Bachner Erhard (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 22. April 2005 um 16:54:50: |
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| Hallo Herr Frings, als Ursache für schlechtes Abtouren, nennen sie beim Helicopter die Möglichkeit, dass die Fliehkraftkupplung nicht sofort trennt. Gilt dies auch für Hubschrauber mit Freilauf? Wenn ja, können sie mir bitte dann den genaueren Zusammenhang erläutern. Vielen Dank Bachner Erhard |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Bei Systemen mit Freilauf wird der Motor nicht von der Rotorenergie mitgezogen. Es gab/gibt jedoch Systeme, bei denen die Fliehkraftkupplung nicht sofort trennt. Dann ist der Drosselschieber zu, der Motor dreht aber kurzzeitig noch mit voller Drehzahl, ohne nennenswert Kraftstoff - und damit Schmieröl - zu erhalten. In Extremfällen führt dies zu Pleuelschäden, zumal zwischen den Lastwechseln (insbesondere auch auf den Kolbenanlaufflächen) der hydrodynamische Schmierfilm immer kurz zusammenbricht, da er sich auf der "Wechselseite" neu aufbauen muß. i. A. W. Frings |
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| (136) Unterdruck im Vergaser Bachner Erhard (Wohnort: 84104 Tegernbach) schrieb am Freitag, 22. April 2005 um 16:41:32: |
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| Hallo Herr Frings, als Antwort auf den Beitrag 115 „Motor geht beim plötzlichen Gasgeben aus“ schreiben sie, daß beim plötzlichen Gasgeben der Unterdruck im Vergaser schlagartig sinkt. Können sie mir etwas detailierter erklären, warum dies so ist? Vielen Dank Bachner Erhard |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Beim plötzlichen völligen Öffnen des Drosselschiebers wird schlagartig der volle Vergaserhalsdurchmesser freigegeben. Dadurch sinkt die Strömgeschwindigkeit der Ansaugluft an dieser Stelle sofort ab. Dann kann der Unterdruck im Venturiteil nicht gehalten werden, und am Düsenstock wird zuwenig Kraftstoff eingesaugt. Nur beim allmählichen Gasgeben besteht mit damit einhergehendem Ansteigen der Motordrehzahl ein konstanter beziehungsweise kontinuierlich ansteigender Unterdruck. Bei fetter Vergasereinstellung fällt dieses Kurzabmagern kaum auf. i. A. W. Frings |
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| (135) Metasynth 115 + 8 Bachner Erhard (Wohnort: 84104 Tegernbach) schrieb am Freitag, 22. April 2005 um 16:14:26: |
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| Hallo Herr Frings, möchte eigentlich den neuen Fertigkraftstoff Metasynth 115 + 8 (mit Nitro und Aerosynth3) bestellen, finde den jedoch nicht im Neuheitenkatalog von Graupner. Gibt es denn keine Ablöse für den alten Metasynth 115 + 8? Gruß Bachner Erhard |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| MethaSynth 115 + 8 wird wie bisher weiterhin mit 15 % AeroSave hergestellt. MethaSynth 115 wird zukünftig mit 15 % AeroSynth 3 angemischt, da AeroSynth 2 nicht mehr produziert wird. i. A. W. Frings. |
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| (134) Kleine Beulen im Resonanzrohr Bachner Erhard (Wohnort: 84104 Tegernbach) schrieb am Freitag, 22. April 2005 um 14:38:41: |
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| Hallo Herr Frings, eines meiner Resorohre (für 10ccm Motor) hat zwei Eindellungen im zylindrischen Teil des Dämpfers. Diese sind in etwa 5mm tief. Sind bedingt durch diese Verformungen im Betrieb irgendwelche Nebenwirkungen zu befürchten? Gruß Bachner Erhard |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Nur theoretisch, weil die Strömung etwas behindert wird. In der Praxis haben solche 5 mm-Dellen jedoch keine (meßbare) Auswirkung. i. A. W. Frings |
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| (133) AEROSYNTH 3 im Vergleich zu AS 2 und AS-Competition Dieter F. Heinlin (Wohnort: 72793 Pfullingen) schrieb am Freitag, 22. April 2005 um 12:29:59: |
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| Hallo, zufällig las ishc auf einer Internetseite folgenden Text:"Das neue AEROSYNTH 3 ist in Kürze verfügbar und ersetzt AEROSYNTH 2 und AEROSYNTH Competition." -> Stimmt das? Wenn ja, wurde das AEROSYNTH 3 ausreichend im "Modellhubschaubereinsatz" geprüft? Mit Holm- Rippen- und Heckrotorbruch Dieter |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Ja, diese Angaben stimmen. Das neue AeroSynth 3 hat eine niedrige Viskositätslage und ist daher ein mit dem AeroSynth-Competition vergleichbares Leichtlauföl. Zudem hat es neben dem chemisch wirkenden Korrosionsschutz nun einen zusätzlichen Barriere-Korrosionsschutz. Bezüglich der thermischen Stabilität ist es dem bisherigen AeroSynth 2 weit überlegen. Das neue Öl wurde in den letzten 3 Jahren sehr ausgiebig in allen üblichen Bereichen (Labor, Prüfstand, Feldversuche) getestet. i. A. W. Frings |
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| (132) Sprit trüb Gernot (Wohnort: St. Johann-Tirol) schrieb am Donnerstag, 21. April 2005 um 23:47:51: |
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| Guten Tag, ich benutze seit Jahren Methasynth 115 als Fertigsprit. Nun habe ich 10 % Nitromethane hinzugemischt und stelle fest, dass der Sprit etwas "milchig" geworden ist. Er ist immer noch braun, aber nicht mehr klar, wie gewohnt. Liegt des am Nitro? Kann ich den Sprit dennoch benutzen? Beste Güße, Gernot Fischer, Tirol |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Diesen Kraftstoff können Sie nicht mehr benutzen. Eine Eintrübung rührt immer von einer ungelösten Komponente her, oder daß es aufgrund von Unverträglichkeiten zu Ausfällungen kam. Offenbar war das Nitromethan kontaminiert. i. A. W. Frings |
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| (131) Mischen Aerosynth 2 mit Aerosynth Copetition Wuillemin Karl (Wohnort: CH-3280 Murten) schrieb am Donnerstag, 21. April 2005 um 7:32:29: |
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| Guten Morgen Herr Frings, Ich möchte einen Restposten Aerosynth 2 mit Aerosynth Competition mischen (ca.1:1). Treibstoff: 11% Nitro (99% rein) 18% Oel aus obiger Mischung Anwendung: 2-Takter 50-er Helimotor Muss für den Betrieb gegebenenfalls auf Besonderes geachtet werden? Danke für Ihre Stellungnahme. mfg K. Wuillemin |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Sie können die beiden Öle problemlos miteinander Mischen (Anm.: zukünftig jedoch nicht mehr mit dem neuen AeroSynth 3!). Zu beachten ist lediglich, daß sich durch die Viskositätsverlagerung anschließend eine neue Vergasereinstellung ergibt. i. A. W. Frings |
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| (130) Wankelmotor klemmt Förster (Wohnort: 32602 Vlotho) schrieb am Donnerstag, 21. April 2005 um 0:39:43: |
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| Guten Tag Herr Frings, ich habe eine Frage zu Nr. 113, da Sie offenbar Fachmann für Wankelmotoren sind. Ich habe den O. S. .49 PI. Kraftstoff 15 % Aerosynth mit 5 % Nitro. Das Problem ist, das der Motor nach etwa 1 Minute allmählich stehen bleibt. Ein anderer Wankelfan gab mir den Rat, die Verschraubung des Gehäusedeckels 1/( Umdrehung rundum zu lösen. Nun läuft der Motor zwar durch, bläst aber an den Seitenteilen Kraftstoff aus. Ziehe ich die Deckel fester, läuft der Motor wiederum nicht durch. Der Motor hat etwa 30 Minuten gelaufen und ist noch aus der Serie ohne Leerlaufschraube. Vielen Dank, Jo Förster |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Für den kleinen O. S. Wankelmotor sind 15 % Schmieröl zu wenig. Da bei hoher Belastung die Scheitelleisten starkem Verschleiß unterworfen sind, sollten Sie 22 % Öl und 6 - 7 % Nitromethan verweden. Es ist für eine besonders fette Vollgaseinstellung sinnvoll, den Vergaser nachträglich mit einer Leerlaufluftbohrung zu versehen. Einige Anleitungen dazu stehen in verschiedenen Publikationen; die Serviceabteilung der Fa. Graupner führt diesen kleinen Umbau ebenfalls durch. Das Klemmen Ihres Motors liegt an der engen Passung des Läufers, da dieser keine axialen Dichtleisten hat. Abhilfe bringt es, wenn Sie den Motor zerlegen und die beiden Seitenteile auf einer dicken (>10 mm) Glasscheibe mit feiner Ventileinschleifpaste plan abziehen. Die Trochoidgehäuseverschraubung sollten sie anschließend besser mit Innensechskantschrauben vornehmen, da damit ein gleichmäßiges Nachziehen erheblich exakter gelingt. i. A. W. Frings |
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| (129) Lieferfähigkeit AeroSynth 3, weniger Nitromethan? A. Mayer (Wohnort: 88212 Ravensburg) schrieb am Mittwoch, 20. April 2005 um 20:39:33: |
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| Guten Tag Herr Frings, ich habe vergeblich versucht, bei mehreren Händlern rund um den Bodensee das neue AeroSynth 3 zu erhalten. Dies soll noch nicht lieferbar sein. Ich habe bei Fuchs in Mannheim angerufen ("Zentrale"), dort wußte man mit AeroSynth nichts anzufangen! Über den Neckar-Verlag wurde ich auf Sie verwiesen. Könne Sie mir bitte mitteilen, wo ich das Öl nun bekommen kann? Wird AeroSynth 3 genauso eingesetzt wie AeroSynth 2? Was ist dran an der Aussage (Messe Nürnberg, Graupnerstand), dass mit dem neuen Öl weniger Nitromethan gebraucht wird. mfg A. Mayer |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Die neuen Schmieröle AeroSynth 3 und Titan SX wurden Anfang März an Graupner ausgeliefert. Dort erfolgt die Abfüllung und Anmischung in Kleingebinde sowie die Händlerbeschickung, sofern diese die Ware auch bestellt haben. Da Fuchs Europe über 2000 Schmiermittel herstellt, ist es durchaus möglich, daß man in der Telefonzentrale von Mannheim nicht jedes Produkt kennt. Da die Modellmotorenöle typische "Nischenprodukte" sind, werden diese auf dieser AeroSynth-Homepage separat geführt. In den Fachzeitschriften erfolgt seit Jahren diesbezügliche Werbung. AeroSynth 3 wird nicht anders gehandhabt als AeroSynth 2. Wichtig ist jedoch, daß die neue Rezeptur unverträglich beim Kontakt mit anderen Ölen reagiert. Motoren, die aufgrund ihrer Konstruktion zum sauberen Lauf Nitromethan benötigen, brauchen dieses auch bei Verwendung von AeroSynth 3. Da dieses ein Leichtlauföl ist, drehen hochtourige Methanolmotoren damit etwas höher. i. A. W. Frings |
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| (128) Rauch Markus Eugster (Wohnort: 8280 Kreuzlingen Schweiz) schrieb am Mittwoch, 20. April 2005 um 6:48:53: |
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| Seit ich elektro Helis fliege stört mich die qualmerei bei den Verbrennern. Bei Windstille ist nach kurzer Zeit der ganze Platz eingenebelt. Gibt es Treibstoffe (Ol) dass bei korrekter Einstellung nicht so Qualmt? | |||
| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Nein, solche Treibstoffe gibt es nicht. Da Methanolmotoren immer auf der fetten Seite laufen müssen und daher eine nur unvollständige Verbrennung stattfindet, entsteht die Abgasfahne. Je u. a. temperaturstabiler der Schmierstoff, umso stärker ist das Abgasbläuen. Wenn der Motor extrem überhitzt oder das verwendete Schmieröl nicht temperaturfest ist, wird die Abgasfahne immer geringer. Höchstes Alarmsignal! i. A. W. Frings |
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| (127) Anmerkung zu Beitrag 119 Bachner Erhard (Wohnort: 84104 Tegernbach) schrieb am Dienstag, 19. April 2005 um 6:26:23: |
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| Ich bitte den Poster von Eintrag 119 seine geistigen Fehlanschläge doch bitte woanders zu plazieren und alle übrigen Benutzer dieser Technikhilfe ähnlich niveaulose Beiträge in Zukunft einfach kommentarlos zu übergehen. Wenn mich etwas zwingen würde, ähnlichen Unsinn zu verbreiten, würde ich vor Scham es auch vorziehen, meinen Namen nicht darunterzusetzen. Roger and Over out! |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| (126) Norbert Matz (Wohnort: 24358 Bistensee) schrieb am Montag, 18. April 2005 um 20:52:49: |
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| hallo Herr Frings. Keine Frage sondern eine Feststellung. Am Wochenende hatten wir bei uns ein Buggyrennen,und da dort auch schon 4 mir bekannte Fahrer das neue Öl eingesetzt haben, bin ich mal ans Ende der Geraden gegangen und habe mir mal ganz bewußt die Motoren angehört. Dabei ist mir aufgefallen das sich die mit AE3 betriebenen Motoren nicht so hart und metallisch angehört haben, sondern ihrgendwie weicher und gesünder.Das Leerlaufverhalten ist auch stabiler und die Motoren werden nicht so heiß. Gefühlsmäßig etwas mehr Leistung und Drehzahl. Mal wieder ein echter Schritt nach vorne. Gruß N.Matz |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| (125) Saito FA 120 Reinhard Frauscher (Wohnort: 2620 Neunkirchen) schrieb am Montag, 18. April 2005 um 20:36:58: |
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| HAllo Herr Frings, Weitere Frage zu Eintrag 124: Wenn ich Aerosynth 3 mit 10-12 % Nitromethan verwende und selber mische, wieviel % Aerosynth 3 soll ich dabei verwenden ? Welcher Propeller ist von der Dimension verträglich ? Danke für die Antwort. Reinhard Frauscher |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Grundsätzlich gelten die Schmierstoff-Angaben des Motorenherstellers. Wenn es mein Motor wäre, würde ich ihn mit 15 % AeroSynth 3 betreiben. Die Dimension 14" X 7 (z. B. Kunststoff Master Airscrew, Profi-Prop, APC) ist als Ausgangsbasis die richtige Luftschraubendimension. i. A. W. Frings |
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| (124) Saito FA 120 Reinhard Frauscher (Wohnort: Neunkirchen) schrieb am Sonntag, 17. April 2005 um 19:56:08: |
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| Hallo Herr Frings, ich habe einen Saito Fa 120 4 Takt Motor eines Vereinskollegen zur "Betreuung" übernommen. Besonderheit sind 2 Glühkerzen. Der Motor wurde gerade neu überholt. Bitte teilen Sie mir mit mit welchem Treibstoff dieser Motor, der schon einige Jahre "am Buckel" hat, am Besten betrieben werden soll. Mit Ölanteil (Aerosave oder etwas anderes ?), Nitromethananteil und empfohlene Glühkerze ist mir geholfen. Danke Reinhard Frauscher |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Den FA 120 können Sie gut mit MethaSynth 115 + 8 betreiben. Da der Motor recht rauh läuft, sollten Sie bei Bedarf AeroSynth 3 mit 10 - 12 % Nitromethan verwenden, der Motor läuft damit deutlich weicher. Als Glühkerze sollten Sie die O. S. "F" einsetzen, da damit die Vibrationen etwas geringer sind als beispielsweise mit den von Saito empfohlenen Regina-4-Takt-Kerzen. Möglichst schwere Luftschraube verwenden. i. A. W. Frings |
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| (123) Viertakter klingelt Harald July (Wohnort: Wittlich) schrieb am Samstag, 16. April 2005 um 20:25:54: |
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| Guten Tag Herr Frings, inwieweit lässt sich durch vergrößertes Ventilspiel die Klingelneigung der Surpass-Motoren verringern? Es geht um einen FS 48 Surpass, der bei Vollgas mit 12 Zoll X 6 extrem klingelt. (Ein kleinerer Propellerdurchmesser ist wegen Haube nicht möglich). Mit freundlichen Grüßen, H. July |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Das Vergrößern des Ventilspiels vermindert in der Tat die Klingelneigung des Surpass-Motors, da der Füllungsgrad niedriger wird. Dies ist aber ein sehr schlechter Weg, da der Ventiltrieb einem stärkeren Verschleiß unterliegt. Ein wesentlich besserer Weg ist, eine 2. Zylinderkopfdichtung zu unterlegen. i. A. W. Frings |
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| (122) Anmerkung zu Beitrag 119 Frank Froebel (Wohnort: 52477 Alsdorf) schrieb am Samstag, 16. April 2005 um 13:12:57: |
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| Was mir an Ihrem Beitrag(119),Herr \\"Einer vom Fußvolk\\", auffällt.<br>Im ersten Satz wollen Sie ein Stück nackte Tatsachen anmerken. Ihr zweiter Satz besagt, daß Herr Frings einen Wankelmotor der lim. Goldserie mit der Nr.004 ergattert hat. Dahinter steht in Klammern \\"wenns stimmt\\". Sie stellen also Ihre o.a. nackten Tatsachen selbst in Frage. Im Dritten Satz schreiben Sie u.a.,daß Herr Frings den Wankelmotor vermutlich umsonst bekam. Sie wollten doch nackte Tatsachen berichten, aber leider äußern Sie wieder nur eine Vermutung.<br>Wenn Sie Herr \\"Einer vom Fußvolk\\" einen Beitrag, der so vor Neid trieft, ins Internet stellen und dieser z.B. von der Fa. Graupner gelesen wird, werden Sie wohl nie zum Kreis der Begünstigten gehören.<br>Herrn Frings wünsche ich viel Freude an dem Wankelmotor. Ihnen, sehr geehrter Herr \\"Einer vom Fußvolk\\", würde etwas mehr Mut bei Ihrer Schreiberei zur Nennung des eigenen Namens im Beitrag gut anstehen, oder sind Sie feige? <br><br>mfg F.Fröbel | |||
| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| (121) Obenschmierung bei Benzinviertaktern Astra (Wohnort: Bremen) schrieb am Freitag, 15. April 2005 um 21:25:29: |
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| Hallo Herr Frings, kann das neue Aerosynt 3 als "Obenöl" in Viertaktmotoren eingesetzt werden? Vielen Dank, mfg |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Nein, Obenschmierung bei Benzin-Viertaktern mit Umlaufschmierung ist mit dieser neuen Ölgeneration leider nicht mehr möglich. Bitte nehmen Sie hierzu AeroSynth-Competition. i. A. W. Frings |
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| (120) Boxermotor L+R 405 Konrad Liesner (Wohnort: Meschede) schrieb am Donnerstag, 14. April 2005 um 12:57:09: |
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| Vielen Dank für die exakte Aussage zum "Chokevergaser". Konrad Liesner |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| (119) Einer vom Fußvolk (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 12. April 2005 um 22:42:23: |
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| Zur Antwort in #13 möchte ich mal ein Stücknackter Tatsachen anmerken: Der HERR Frings hat also von der limitierten Goldenen Wankelserie die #004 ergattert (wenns stimmt!). Die auf 100 Stück limitierte Serie ist für uns kleine Endverbraucher unerreichbar gewesen. Die Tatsache, dass Herr Moderator ein solches Exemplar besitzt (und vermutlich umsonst bekam) zeigt mal wieder, mit welch zweierlei Maß in Deutschland gemessen wird! Werds weiterempfehlen! |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| (118) Carsten Giersig (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 11. April 2005 um 9:04:48: |
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| Suche einen Bauplan oder Tips zum Einbau der Geschwindigkeitsregelung bei einem Außenborder ( Verbrenner). Vor allem vom Motor bis zum Bootsrumpf. Um beim Lenken die konstante Geschwindigkeit zu halten. Danke im vorraus. mfG Carsten Giersig |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| (117) Vergaserproblem Boxermotor L+R 405 Konrad Liesner (Wohnort: 59872 Meschede) schrieb am Sonntag, 10. April 2005 um 13:55:45: |
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| Hallo, ich habe ein großes Problem: Ich besitze einen großen Zweitakt-Boxermotor Typ L+R-405 von Lang & Reuchlin. Leider gibt es diese Fa. nicht mehr. Ich besitze keine Betriebsanleitung. Das Problem ist, dass sich der Motor nicht auf einen sicheren Leerlauf einstellen lässt. Der Leerlauf ist selbst bei magerster Einstellung zu fett. Ich habe Kraftstoffe mit 10 % Öl und 5/10/15/20 (!) % Nitromethan one Erfolg probiert. In einem anderen Forum wußte jemand vage, dass es diesen Motor in 2 Vergaserbauarten gab. Probleme sollte es mit dem automatischen Choke-Vergaser gegeben haben. Kennt irgend jemand diesen Motor und hat Hinweise zur Vergaserproblematik? Aufgrund der Sondermaße ist die Anbringung eines anderen Vergasers nur mit erheblichem Fräsaufwand möglich. Für jeden Hinweis bin ich sehr dankbar, Konrad |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Der L + R 405 wurde offiziell nur mit normalem Vergaser ausgeliefert. Damit gab es keine Probleme. Im Zuge der Weiterentwicklung wurde versuchsweise ein Vergaser probiert, der unterhalb der "Motoraus"-Stellung ein direktes Kraftstoffansaugen für den Kaltstart ermöglichte. Dabei wird der Drosseldrehschieber 30° unter die "Aus"-Stellung gefahren. Hierbei bleibt der Luftansaugkanal geschlossen, und zur Unterdruckseite hin öffnet sich ein direkter Kanal zum Düsenstock. Dadurch wurde beim Durchdrehen mit der Hand (!) extrem viel purer Kraftstoff vor das Flatterventil gesogen. Da für die Verstellung Vollgas-Leerlauf-Aus-Choke ein extrem langer (Servo-) benötigt wurde, verschob sich der Walzendrehschieber aufgrund der axial verlaufenden zusätzlichen Teillast-Gemischregelung über die diagonale Kulissenverschiebung so weit, daß die Teilgemischregelhülse bei weit hineingeschraubter - also magerer - Teilgemischeinstellung am Düsenstockbund anstieß. Die Folge ist, daß sich dadurch entweder das Leerlaufgemisch nicht mager genug einstellen ließ oder der Drosseldrehschieber nicht weit genug in die Leerlaufposition gleiten konnte. Dieser Vergasertyp wurde offiziell nie ausgeliefert. Vermutlich ist Ihr Motor/Vergaser eine Versuchsversion, die nicht als Verkaufsstück gehandelt wurde. Abhilfe bringt außer einem Serienvergaser (der perfekt funktioniert) a) notfalls die Verwendung eines extrem hochviskosen Kraftstoffs mit reichlich Nitromethan, oder (für Edelbastler) b) das Auspressen der inneren Schlitzhülse für die Teilgemischregelung, deren Kürzung um ca. 4/10 mm und das erneute, rechtwiklige (!) Einpressen. Sinngemäß muß bei der äußeren Schiebehülse verfahren werden, diese ist umgekehrt um die obigen 4/10 zu verlängern. Die Chokestellung darf dann nicht mehr angefahren werden! i. A. W. Frings |
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| (116) Schraubverband Luftschraube Joachim Volkert (Wohnort: 74072 Heilbronn) schrieb am Samstag, 9. April 2005 um 10:31:35: |
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| Hallo Herr Frings, speziell bei Viertaktmotoren ist das Lösen des Schraubverbandes der Luftschraube zu beobachten. Der Sachverhalt beinhaltet auch Sicherheitsrelevante Aspekte. Hauptsächlich wird dieses Phänomen während des Startvorganges beobachtet. Ich glaube behaupten zu können, dass sich in diesem Punkt Motoren im Vergleich unterschiedlich verhalten. Die Hersteller bieten entweder Standardverschraubung an, wenn die Mutter weg ist kostet Ersatz ab 6.-€ aufwärts. Oder Konterlösungen im Verband so um die 20.-€. Alles Spezialgewinde. Fragen: Hängt dies mit dem Zündzeitpunkt zusammen? Kann eine sorgfältige Spritauswahl Abhilfe schaffen? Kennen Sie sonstige Einflüsse? |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Das Losschlagen der Luftschraube kommt davon, wenn der Viertakter gekontert wird. Es gibt für dieses Verhalten mehrere Ursachen: a)Die Schwungmasse der Propellereinheit ist zu gering. Dadurch wird die Winkelgeschwindigkeit der Kurbelwelle beim Verdichtungstakt zu sehr abgebremst, der Kolben gleitet zu langsam auf den Oberen Totpunkt zu, und das zu komprimierende Gemisch baut aufgrund der Frühzündung erheblich zu früh, nämlich bereits vor dem OT, den Arbeitsdruck auf. Dadurch heizt sich der Brennraum stärker auf, die Glühzündung erfolgt um so früher, und irgendwann ist der Punkt erreicht, an dem die Luftschraube durch den Arbeitsdruck vor dem OT so heftig gekontert wird, dass sich die Verschraubung löst und/oder der Motor schlagartig stehen bleibt. Dies ist ein ungemein gefährlicher Betriebszustand, da durch die hohen Kräfte durchaus der Pleuel brechen oder der Hubzapfen abscheren kann. b) Sinngemäß tritt eine vergleichbare Problematik auf, wenn versucht wird, Viertakter mit zu wenig Nitromethan zu betreiben. Der Motor läuft mit zuwenig Nitromethan nur, wenn er vor allem im Zwischengasbereich extrem mager eingestellt wird. Durch diesen Magerlauf kommt es zum unerwünscht frühen und zudem schlagartigen Entzünden des Ansauggemisches, und der Motor "klingelt" bis zum Kontern. i. A. W. Frings |
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| (115) Motor geht beim plötzlichen Gasgeben aus Theo Schulz (Wohnort: Bergheim) schrieb am Freitag, 8. April 2005 um 16:38:31: |
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| Hallo, mein 10er Magnum hat das Problem, das er beim schnellen gasgeben sofort ausgeht. Gebe ich langsam Gas, läuft er durch. Der motor ist eingelaufen, Sprit ist 15 % Syntetic. Vielen Dank |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Ihr Motor ist deutlich zu mager eingestellt. Beim plötzlichen Gasgeben sinkt der Unterdruck im Vergaser schlagartig, es wird dadurch weniger Kraftstoff angesaugt und das Gemisch wird dann so mager, daß es nicht mehr zündfähig ist. Beim langsamen Gasgeben sinkt der Unterdruck kaum ab, da sich durch die allmähliche Drehzahlsteigerung ein damit einhergehender höherer Unterdruck aufbaut. Magerlauf ist sehr schädlich für jeden Motor. i. A. W. Frings |
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| (114) Nockenwelle O.S. FS 70 Hans Uhlenbrock (Wohnort: 56072 Koblenz) schrieb am Freitag, 8. April 2005 um 16:20:18: |
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| Sehr geehrter Herr Frings, vielen Dank für Ihre ausführliche Beantwortung des Beitrags #91. Ich habe dazu nun eine weitere, ähnliche Frage. Ich möchte meinen FS 70 S. bezüglich der Steuerzeiten so verlagern, dass ich von den hohen Drehzahlen zugunsten des Drehmoments herunter komme. Ich stelle mir vor, deswegen die Nockenwelle um 1 Zahn nach "Spät" zu setzen. Ist dies wirkungsvoll? Kann der Motor mechanisch Schaden nehmen? mfg, H. Uhlenbrock |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Sie können die Nockenwelle problemlos um 1 Zahn versetzt montieren, ohne daß es zum Kontakt mit dem Kolbenboden kommt. Der Versatz der Steuerzeiten bewirkt, daß der Motor elastischer und weicher läuft, der Verlauf der Drehmomentkurve wird nach unten verschoben. Ohne Klingelneigung läßt sich nun der O. S. FS 70 (dto. FS .48 und FS .91) mit (zu) großen Luftschrauben und Vollgas betreiben. Allerdings läuft der für hohe Drehzahlen ausgelegte Motor dann natürlich mit erheblich geringerer Leistung. i. A. W. Frings |
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| (113) Wankel 1801, Vitrinenkonservierung Robert (Wohnort: Niederösterreich) schrieb am Donnerstag, 7. April 2005 um 22:52:13: |
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| Sehr geehrte Herren, ich habe mir von Graupner einen Wankelmotor (1801) mit Krümmer und Auspuff gekauft. Dieser Motor soll nur als Schaustück in eine Vitrine kommen. Da ich allerdings nicht möchte, dass er irgendwelche Spuren von Korrosion zeigt, wollte ich mich erkundigen wie ich das erreichen kann. Einfach Öl reinkippen bis er voll ist? Ab und zu durchdrehen? Gibt es ein spezielles "Konservierungsöl"? Danke für die Beantwortung. Robert |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Zur Konservierung des Motors eignet sich typisches mineralölbasiertes Umlauf-Motorenöl. Davon injizieren Sie bitte ca. 2 - 3 ccm durch den Vergaserhals und ca. 1 cm durch die Trochoidenentlüftung und drehen den Motor anschließend bei herausgenomener Glühkerze reichlich per Hand durch. Falls der Motor bereits gelaufen hat, sollte er zuvor gründlich mit reinem Petroleum oder Dieselkraftstoff durchgespült werden. Auch bei einem fabrikneuen Motor ist dieses Verfahren anzuraten. In meiner Vitrine steht u. a. beispielsweise ein O. S. PI-Serienmotor, der im Laufe der Jahre festgeharzt ist, ein anderer O. S.-Wankelmotor (# 4 (!)der goldenen Sonderserie) lässt sich auch nach Jahren noch einwandfrei durchdrehen. Offensichtlich wurden in Japan unterschiedliche Montageöle verwendet. i. A. W. Frings |
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| (112) AeroSynth 3 oder TITAN SX-synth Oil J.O.Kritzler (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 4. April 2005 um 22:58:04: |
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| Sehr geehrter Herr Frings Wie unterscheiden sich AeroSynth 3 und TITAN SX-synth Oil? Beide Öle werden als Neuheit 05 angeboten. Welches ist besser? Vielen Dank für Ihre Antwort. |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| AeroSynth 3 ist ein reines Fuchs-Öl, das von der Fa. Graupner auftragsweise vertrieben wird. Bei Titan SX handelt es sich um eine Entwicklung nach den Vorgaben der Fa. Graupner, das dort nach deren Fasson vertrieben und evtl. verändert wird. Im Grunde sind sich die beiden Öle sehr ähnlich. Beim AeroSynth 3 liegt der Schwerpunkt bei der biologischen Abbaubarkeit, bei Titan SX legt Graupner den Schwerpunkt auf den Korrosionsschutz. i. A. W. Frings |
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| (111) Einlaufen und Abtourverhalten Bachner Erhard (Wohnort: 84104 Tegernbach) schrieb am Montag, 4. April 2005 um 20:44:30: |
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| Hallo Herr Frings, bin dabei einen 11ccm ABC-Motor einlaufen zu lassen. Der Motor hat inzwischen 2,5 Liter durch (Sprit Metasynth 115+8), Resonanzrohr abgestimmt auf ca. 40cm und wird noch deutlich fett (leichtes sporadisches Zucken durch Viertaktern am Heck) im Heli betrieben. Für das Einfliegen im Heli gehe ich so vor, daß ich gemächliche Flüge von max. 1 Minute durchführe, dann lande und schnell das Gas zurücknehme um durch das Abtourverhalten Rückschlüsse auf die Motortemperatur ziehen zu können. Den Kurbelwellengehäusedeckel kann ich ca. 20 Sekunden nach der Landung ohne Probleme anfassen, trotzdem zeigt nach diesen kurzen Flügen der Motor andeutungsweise seine Unwilligkeit die Drehzahl herunternehmen zu wollen. Deutet dies bereits auf ein Problem hin, oder ist dies für das Einlaufen typisch? Ich kann mir auf jeden Fall nicht vorstellen, daß ich die Flugzeiten langsam erhöhen könnte. Das Resorohr ist laut Webra dafür geeignet mit dem Motor betrieben zu werden. Vielen Dank für Ihre Antwort Bachner Erhard |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Wenn ein Glühzündermotor beim zügigen Schließen des Drosselschiebers nicht sofort mit stabiler Leerlaufdrehzahl weiterläuft, könnte dies auf eine zu magere Leerlaufeinstellung deuten. Beim Helikopter ist zudem zu prüfen, ob die Fliehkraftkupplung sofort trennt. Allerdings kann dieses Verhalten auch durch eine unglückliche Resonaz auftreten. Ändern Sie deshalb bitte versuchsweise die Resonanzlänge um + und - 10 mm; bei einer Disresonanz verlagert sich der Einfluß deutlich in einen anderen Drehzahlbereich. Bei laufendem Motor ist das Kurbelgehäuse von Zweitaktmotoren immer relativ kühl, da dort durch die Methanolverdampfung erheblich Wärmeenergie benötigt wird. Ungesund ist bei jedem Hubkolbenmotor eine plötzliche Leistungsherausnahme unter zuvor hoher Drehzahl/Leistungsabgabe, da durch den abrupten Lastwechsel der hydrodynamische Schmierfilm in den Pleuellagern und auf den Anlaufflächen des Kolbenhemds kurzzeitig zusammenbricht! Das zum Beispiel bei Flächenfliegern häufig zu beobachtende "Hochpumpen" des Motors beim Rollen am Boden ist sehr verschleißfördernd. i. A. W. Frings |
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| (110) AeroSynth 2/AeroSynth 3 J.O.Kritzler (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 4. April 2005 um 16:28:56: |
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| Hallo Herr Frings, ich betreibe eine ganze reihe von OS Motoren, 15LA, 25LA, 46LA, 50SX, 90FX, 160FX 2 Takt und FS70, FS91, FS120, Boxer FT 160 4 Takt. Ich mische 15% AERO SYNTH 2 + 3% AERO SAVE zusammen, sodass zusammen immer 18% Ölanteil in dem Kraftstoff vorhanden sind. Für die 4 Takter mische ich 15% Nitromethan bei, für die 2Takter außer 15LA 5%. Ich bin mit dieser Lösung vollkommen zufrieden. Keine Korrosion keine Thermischen Probleme, ertsklassiges weiches laufverhalten. Ist das neue TITAN SX ÖL "4.Generation" oder AERO SYNTH 3,welche in den Graupner Neuheiten 05`angeboten werden besser als meine Mischung? Sind Aero Synth2 und Aerosave weiterhin erhältlich? Vielen Dank für Ihre Mühewaltung. |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| AeroSynth 3 deckt sämtliche Bereiche ab, die AeroSynth 2 (Universalöl), AeroSave (verstärkter Korrosionsschutz, mehr EP-Additive) und AeroSynth-Competition (höhere Drehzahl) erfüllten. AeroSynth 3 ist thermisch erheblich höher belastbar, hat einen doppelt wirkenden Korrosionsschutz, ermöglicht bei hoch drehenden Motoren eine etwas höhere Spitzendrehzahl, ist biologisch gut abbaubar und hat einen doppelt wirkenden Korrosionsschutz. AeroSynth 2 und Titan S werden nicht mehr produziert. i. A. W. Frings |
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| (109) Heisses Abstellen Bachner Erhard (Wohnort: 84104 Tegernbach) schrieb am Donnerstag, 31. März 2005 um 18:48:50: |
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| Hallo Herr Frings, entschuldigen Sie, daß ich bzgl. des Beitrags 522 nochmal nachhake. Was ist nicht-inhibiertes Methanol und wobei ensteht es? Es ging mir auch darum zu erfahren, warum durch Abklemmen der Spritversorgung der Motor abgestellt werden soll und nicht etwa durch Schließen des Vergaserkükens. Mit freundlichem Gruß Bachner Erhard |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Inhibitoren sind Korrosionsschutzadditive, die sozusagen als Passivator arbeiten. Methanol 100 ist beispielsweise inhibiert, um Korrosion bei der Methanollagerung z. B. in Weißblechkanistern und am Aluminium der Modellmotoren zu vermeiden. Dieser Inhibitor fällt mittelfristig weg, da der entsprechende Schutz bei Verwendung des neuen Fuchs-Modellmotorenöls AeroSynth 3 gewährleistet ist. Nur das Abziehen der Kraftstoffleitung bei laufendem Motor stellt sicher, daß auch der letzte Rest des Kraftstoffes aus dem Vergasersystem gesogen und verbrannt wird und daß beim Abkühlen des Motors nicht doch noch etwas Kraftstoff nachfließen kann. i. A. W. Frings P. S.: pse per PN an mailAdr. |
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| (108) Vorzeitiger Glühkerzendefekt Erhard Bachner (Wohnort: 84104 Tegernbach) schrieb am Mittwoch, 30. März 2005 um 13:26:20: |
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| Hallo Herr Frings, Glühkerzen sind im Motorbetrieb hohen Temperaturen und Vibrationen ausgesetzt. Was können dennoch die Gründe dafür sein, daß nach jedem Flug die Glühkerze kaputt ist? Warum ist es sinnvoll den Motor durch Abklemmen der Spritversorgung heiss abzustellen? Viele Grüsse Bachner Erhard |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| In erster Linie sind es tatsächlich die Vibrationen, die die Kerzen zerstören. Wenn dies gehäuft geschieht, kann es sein, daß bei einer bestimmten Drehzahl eine Resonanz auftritt, die die Kerzenwendel "beutelt" und zum Abbrechen führt. Auch klopfende Verbrennung sowie zu heiße Kerzen führen zu vorzeitigen Wendelbrüchen. Da Glühkerzen einem typischen Verschleiß unterliegen, sollten sie ohnehin im regelmäßigen Turnus (eigene Erfahrung: max. 40 h) gewechselt werden, weil sich allmählich nicht nur ein unregelmäßigerer Motorlauf einschleicht, sondern ein in den Brennraum fallendes Wendelbruchstück schlimme Motorschäden verursachen kann. Das "heiße" Abstellen eines Methanolmotors ist wichtig, damit a) alte und aggressive Verbrennungskondensate weitgehend aus dem Kurbelgehäuse und Schalldämpfsystem ausgespült werden und b) nichtinhibiertes Methanol Aluminium angreifen kann. i. A. W. Frings |
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| (107) O. S. Vierzylinder mit Naßsumpfschmierung Chistoph, Peter (Wohnort: 59368 Werne) schrieb am Mittwoch, 30. März 2005 um 13:06:49: |
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| Hallo Herr Frings, vielen Dank für die ausführliche Antwort. Nicht klar ist mir jedoch, wie das mit der Nasssumpfschmiung gemeint ist bzw. funktioniert. Wie weit kann ich mit dem Öl hinunter gehen? Weiterhin AeroSave oder besser AeroSynth 3. mfg, P. Christoph |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Bei der Naßsumpfschmierung des Pegasus-Motors wird ein Teil des im Kraftstoff enthaltenen Öls im Kurbelgehäuse auf einem Niveau gehalten, bei dem die Kurbelwangen in den Ölsumpf eintauchen. Durch diese simple Schmiermethode spritzt bei der Rotation reichlich Öl an die Zylinderwände, auch die Pleuel werden üppig mit Öl versorgt. Daher ist bei der Naßsumpfschmierung ausnahmsweise ein geringerer Ölanteil im Gemisch möglich. Da aber nicht nur pures Öl, sondern auch Blow-By-Gase ins Kurbelgehäuse gelangen und nicht das gesamte Methanol bzw. Nitromethan abdampft, muß das aggressive Altöl nach dem Flugtag unbedingt abgelassen werden, weil es sonst zu schlimmen Korrosionsschäden kommen kann. Zum Ölanteil kann ich nur sagen, daß aus Gewährleistungsgründen die Ölmenegn anzuwenden sind, die der Motorenhersteller vorgibt. Meine persönlichen Erfahrungen beim eigenen Motor mit 80 Flugstunden waren trotz einer deutlichen Abweichung von den Vorgaben nach unten mit AeroSave in allen Bereichen problemlos. Das neue AeroSynth 3 ist insbesondere bezüglich der Schmierfähigket bei extrem hohen Temperaturen dem AeroSave-Öl überlegen. i. A. W. Frings |
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| (106) AeroSynth 3 Verträglichkeit Norbert Matz (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 30. März 2005 um 12:40:32: |
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| Hallo Herr Frings Ich habe noch Sprit mit Aerosaveöl. Den Luftfilter möchte ich aber mit dem neuen AE3 einölen,weil dieses Öl so schön klebrig ist. Gibs da Probleme mit der unverträglichkeit? Gruß NM |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Nein, ist nicht empfehlenswert, sofern es sich um Filter aus Micronic-Papier handelt. Da beim Motorlauf beim Gasgeben immer etwas Kraftstoff aus dem Vergaserhals nebelt, kommt es zum Kontakt der beiden Öle, und die Filterporen setzen sich zu. i. A. W. Frings |
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| (105) Lackaggressivität Polyglykolöle O. Pleuger (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 30. März 2005 um 10:43:39: |
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| Hallo und guten Tag, ist es richtig, dass die Verbrennungsrückstände der Aerosynth-Öle Kunstharzlacke nicht angreifen ? Oder ist nach wie vor eine 2-K-Lackierung erforderlich ? |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Auch bei AeroSynth-Ölen ist eine 2-K-Lackierung auf Dauer zu empfehlen. i. A. W. Frings |
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| (104) OS Vierzylinder Christoph, Peter (Wohnort: 59368 Werne) schrieb am Dienstag, 29. März 2005 um 12:31:11: |
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| Hallo Herr W. frings, der Neckar Verlag hat mich an Sie verwiesen, da Sie mehrere Vierzylinder OS-Motore getestet hätten. Ich habe einen OS-Pegasus-Vierzylinder ersteigert. Leider nur mit unvollständiger, englische Anleitung. Das Problem ist, dass nicht klar ist, welchen Sprit der Motor braucht. 7% Synthetik oder 7 % Rizinus oder 7 + 7? Auch ist mir nicht klar, wie das mit den unterschiedlichen Kurbelgehäuseentlüftungen zu handeln ist. Über Ihre sachdienlichen Hinweise würde ich mich sehr freuen, P. Christoph |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Da lacht mein Herz! Laut O. S. soll der Pegasus mit 14 % Öl betrieben werden. Wenn Sie ein sehr gutes Syntheseöl nehmen, funktioniert der Motor auch mit erheblich weniger Schmieröl im Kraftstoff, da bei diesem Vierzylinder das Prinzip einer "Naßsumpfschmierung" angewendet wird. (Vor dem jeweiligen Erststart bitte durch die untere KH-Entlüftung (bei geöffneter oberer) 10 ccm pures Modellmotorenöl injizieren.) Im Flugbetrieb muß die untere Kurbelgehäuseentlüftung immer verschlossen und die obere immer geöffnet sein. Nach dem Flugbetrieb muß das Altöl aus der unteren Entlüftung vollständig austropfen. Nachkonservierung ist empfehlenswert. i. A. W. Frings |
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| (103) Adrian (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 26. März 2005 um 14:33:30: |
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| Mein motor läuft warm und geht dann wieder aus. Danach ist es schwer ihn wieder anzubringen. Wie kann ich das ändern | |||
| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Die Angaben sind für eine sinnvolle Antwort zu dürftig. | |||
| (102) Konservierung mit Waffenöl Oliver (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 24. März 2005 um 16:02:30: |
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| Guten Tag, es wird zur Konservierung immer Waffenöl empfohlen. Warum ist das besser? Gruß Oliver K. |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Waffenöl ist nicht besser. Manche Öle greifen Buntmetalle (Bronzelager!) an. Durchweg besteht eine kräftig ausgeprägte Unverträglichkeit mit Methanol sowie einigen Syntheseölen. Zum Konservieren soll man immer das gleiche, pure Öl verwenden, das auch im Kraftstoff eingesetzt wird. i. A. W. Frings |
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| (101) Heisses Abstellen Bachner Erhard (Wohnort: 84104 Tegernbach) schrieb am Mittwoch, 23. März 2005 um 15:14:02: |
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| Hallo Herr Frings, im Zusammenhang mit der Korrosionsprävention in Methanolmotoren wird des öfteren empfohlen den Sprit im Tank leer zu fliegen. Da der Motor im Heli in den letzten Laufsekunden bei ca. 50% Last und relativ hoher Drehzahl durch die Anwendung dieses Verfahrens zu wenig Schmierstoff erhält, frage ich mich, ob dies langfristig gesehen, nicht zu einer Schädigung der Gleitlagerung der Pleuel führt. Was halten sie davon oder ist meine Sorge übertrieben? Mit freundlichem Gruß Erhard Bachner |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Ein Großteil der Motorschäden entsteht durch Korrosion, ein großer Teil entsteht aber auch durch abmagerndes Überhitzen. Letzteres aber nur bei Höchstlast. Das leider bewußt oder durch Unaufmerksamkeit durchgeführte "Nachkühlen" durch längeres Laufenlassen im Leerlauf produziert große Mengen aggressiver und halbverbrannter Kraftstoffrückstände, die sich im Kurbelgehäuse und der Schalldämpfanlage sammeln. Übersteigt deren Menge die Wirkmenge des Korrosionsschutzes, ist auch der beste Korrosionsschutz überfordert. Auch das ist ein Grund für die hohen vorgeschriebenen Ölanteile. Heißes Abstellen des Motors ist daher ungemein Wichtig. Bei circa 75 % Leistung sind keine Verschleißschäden zu befürchten. i. A. W. Frings |
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| (100) Ursachen der Überhitzung Bachner Erhard (Wohnort: 84104 Tegernbach) schrieb am Donnerstag, 24. März 2005 um 10:59:52: |
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| Hallo Herr Fings, folgende Frage beziehen sich auf das Überhitzungsprobem des Franz.B. (Eintrag Nr.98) Deutet das Auftreten des Leistungsabfalls durch Klemmen nach erst 5 Minuten tatsächlich auf eine zu magere Einstellung hin? Ich glaube mal gehört zu haben, das Heißlauf durch zu magere Einstellung in einem Zeitbereich von 2 Minuten sich äussert. Angenommen, der Motor wäre bisher mit einem Kraftstoff niederer Qualität betrieben worden, die zu einer schwarzen Ablagerung auf dem Kolbenboden geführt hat. Ist es möglich, dass eine solche Ablagerung zu den Überhitzungserscheinungen beiträgt. Welche praktischen Möglichkeiten hat man als durchschnittlich ausgestatteter Modellbauer, einen Expansionsdämpfer eines Drittanbieters auf Eignung zu prüfen. Das Volumen kann man ja äußerlich abschätzen und anschließend durch Befüllen mit Wasser messen. Aber wie schaut es mit dem Innendruck aus? Viele Grüße und ein frohes Fest Bachner Erhard |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Im Grunde ist bei zu magerer Vergasereinstellung der Überhitzungspunkt tatsächlich innerhalb 1 - 2 Minuten erreicht. Da es bei der "5-Minuten-Erhitzung" keinen Grund einer anderen Vermutung als Magerlauf gibt, ist die Variante, wenn der Motor etwas zu mager steht und durch den Verbrauch und der damit verbundenen Absenkung des Kraftstoffspiegels ein weiteres Abmagern erfolgt. Schwarzbrand im Motorinneren führt immer zu einer thermisch höheren Belastung. Letztendlich lässt sich (fast) jede Überhitzung durch eine fettere Vergaserjustierung (evtl. mittels NM) umgehen. Je größer das Dämpfervolumen, desto geringer wird der dämpfungsbedingte Leistungsverlust. Ich messe den Innendruck mit einem Manometer. Mehr als 20 cm WS ist zuviel! i. A. W. Frings |
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| (99) 4 Takt HP VT0,21 trebes christian (Wohnort: A2540 Bad Vöslau) schrieb am Mittwoch, 23. März 2005 um 12:23:35: |
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| Bitte um Hilfe Habe Motor zerlegt bekommen. Wie stelle ich am besten ein - Ventileinstellung und Vergasereinstellung (Grundeinstellung) Mit welchen Gemisch soll ich ihn einlaufen lassen und mit welchen weiter betreiben Glühkerzenwert ist wahrscheinlich auch noch wichtig Danke im voraus für ihre fachm. Hilfe mfG Trebes Christian |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Ventileinstellung? Der Motor hat keine Ventile! Die Vergasereinstellung muß immer von der fetten Seite her erfolgen. Als Kraftstoff eignet sich beispielsweise MethaSynth 115 + 8; bei einigen Vergaserarten ist ein erhöhter Nitromethananteil nötig, dann sollten Sie Titan SX-12 verwenden. Bei der Glühkerze ist es sinnvoll, eine mit angefastem Bund zu verwenden, zum Beispiel O. S. "F". i. A. W. Frings |
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| (98) Helimotor läuft heiss. Franz B. (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 23. März 2005 um 11:42:19: |
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| Hallo Herr Frings, seit geraumer Zeit habe ich Hitzeprobleme mit meinem 50er Enya in meinem robbe Moskito-Heli. Den Sprit den ich verwende hat 5 % Nitro und 15 % synth. Öl (Graupner Titanium). Der Motor springt gut an und nach ca. 5 Minuten Schwebeflug, lässt die Leistung nach und der Heli geht zu Boden. Der Motor ist danach kochend heiss. Ich weiss jetzt nicht wo ich einstellen soll. Die Vergasernadel habe ich um eine halbe Drehung aufgemacht aber ohne Erfolg. Am Vergaser selber befindet sich ein "Einstellhebel". Muss ich da etwas ändern? Ich habe auch vor kurzem den Schalldämpfer gewechselt. Danach gab es aber keine Hitzeprobleme. Was kann das Problem für diesen Leistungsverlust sein? |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Überhitzungen sind bei ausreichender Gebläseleistung immer auf zu magere Einstellung oder - wie in Ihrem Fall - auf eine Fehlanpassung der Auspuffanlage zurück zu führen. Beispielsweise zu kurze Resonanzabstimmung oder zu hoher Innendruck. Da die Überhitzung nach dem Wechsel des Schalldämpfers nicht mehr auftrat, lag ebendort der Grund für die Überhitzung. Zum "Einstellhebel" kann ich nichts sagen, die Angaben sind zu ungenau. i. A. W. Frings |
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| (97) Einlaufvorgang erkennbar am mikrofeinen Abrieb? Bachner Erhard (Wohnort: 84104 Tegernbach) schrieb am Dienstag, 22. März 2005 um 12:53:27: |
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| Hallo Herr Frings, hab vor kurzem einen 10ccm ABC-Motor einlaufen lassen. Wegen der besseren Zugänglichkeit hat der Motor den Einlaufvorgang für die ersten ca. 1,2 Liter auf einem Prüfstand absolviert. Sprit war Metasynth 115+8 „veredelt“ J durch einen kleinen Schuß Apotheken-Rizinusöls. Jetzt soll der Motor in den Heli eingebaut werden. Beim Ausbau des Motors aus dem Prüfstand hatte ich den Eindruck einen hauchdünnen mikrofeinen silbernen Abrieb festzustellen. Ist der durch gesunden Einlauf bedingte mikrofeine Abrieb tatsächlich sichtbar oder ist alles nur ein Produkt meiner Phantasie? Wann würden sie auf Sprit ohne Rizinus umstellen? Mit freundlichem Gruß Bachner Erhard |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Abrieb, der aufgrund des Einlaufvorgangs - oder (überhöhtem) Verschleiß - entsteht, ist bei Motoren mit Alu- beziehungsweise Siluminkolben immer anthrazitfarben. Mikrofeiner silbriger Abrieb entsteht bei erhöhtem Wälzlagerverschleiß, der dann jedoch sehr schnell in rostrot umschlägt. Die Abriebpartikel selbst sind so klein, daß sie mit dem bloßen Auge nicht erkennbar sind, lediglich die Verfärbung des Altöls ist zu beobachten. Das Unterlaufen der Verschleißschutzes mittels ein paar Promille Rizinusöl sollte nur in den ersten 2 Betriebstunden stattfinden. Beim neuen Schmieröl AeroSynth 3 ist dieser Einlauftrick nicht mehr möglich! i. A. W. Frings |
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| (96) Welches Öl f ür weichen seidigen Lauf? Georg Dollinger (Wohnort: Innsbruck) schrieb am Montag, 21. März 2005 um 22:25:22: |
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| welches Öl würden sie mir für das Mischen von 20% Nitro Sprit für Heli F3C empfehlen? Zum Einsatz kommen Yamada YS91ST Motore. Ich möchte einen seidigen, weichen Motorlauf, der gerade für die Schwebefiguren sehr wichtig ist. Welchen Öl-Anteil empfehlen sie bei 20% Nitro. Grüße Georg |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Als Öl eignet sich der neue Schmierstoff AeroSynth 3. Bei 20 % NM sollte der Ölanteil nicht unter 15 % liegen. i. A. W. Frings |
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| (95) röhr florian (Wohnort: 16866 kyritz) schrieb am Montag, 21. März 2005 um 21:11:18: |
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| ich wohne 16866 kyrittz mühlenstr.6 was würden sie denn bekommen für die mutter vielen dank |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Ich schicke die Mutter kostenlos als kleines Modellfliegergeschenk. Freundliche Grüße, W. Frings |
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| (94) florian röhr (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 21. März 2005 um 15:04:12: |
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| hallo ich habe leider keine mutter mehr um die luftschraube AN DER moterwelle zu befestigen konnten sie mir sagen wo ich so was becomme oder mir jemanden sagen der mir eine schicken kann vielen dank mfg flo |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Wohin soll die Mutter denn geschickt werden? | |||
| (93) - (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 20. März 2005 um 20:35:59: |
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| Wo gibts den neuen Sprit? | |||
| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Im Fachhandel | |||
| (92) Wankelmotor H. Großmann (Wohnort: 04349 Leipzig) schrieb am Samstag, 19. März 2005 um 14:29:16: |
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| Hallo Herr Frings, ich möchte mich an Sie als Spezialisten für den Wankelmotor wenden. Ich habe den große Wankelmotor (37 ccm) von Graupner. Leider sind nun bereits zum 2. Mal Rattermarken in der Trochoide aufgetreten. Beim ersten Mal wurde sie über Graupner nachgeschliffen, dies ist nun nicht mehr möglich. Wir haben gehört, dass die Motorrad-Wankelmotoren nachträglich mit Molybdän beschichtet werden. Ist dies auch beim Modellmotor möglich? Dankeschön im Vorraus, Kreiskolbengrüße aus Leipzig sendet Holger Großman |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Theoretisch ist es auch beim kleinen Wankelmotor möglich, das Epitrochoidgehäuse mittels Flammspritzen mit Molybdän zu beschichten. Da beim Flammspritzen eine relativ grobporige Schicht entsteht, muß das Verfahren in der Regel 2 Mal durchgeführt werden und nach jedem Arbeitsschritt geschliffen werden. Da das Schleifen nur über eine spezielle Trochoiden-Schleifmaschine erfolgen kann, ist der handwerkliche und maschinelle Aufwand leider extrem groß. i. A. W. Frings |
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| (91) Steuerzeiten beim Viertakter OS Max FS 70 H. Uhlenbrock (Wohnort: 56072 Koblenz) schrieb am Freitag, 18. März 2005 um 18:50:52: |
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| Hallo, wie muß beim OS Max FS 70 die Nockenwelle eingestellt werden um höchste Leistung zu erzielen? Ich habe gelesen, dass Steuerzeiten über 300° günstig für hohe Drehzahlen sind. Mit freundlichem Gruß H. Uhlenbrock |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Hier liegt vermutlich eine Verwechslung der Nockenwellenposition und der Steuerzeiten vor. Die richtige Einstellung der Nockenwelle zur Kurbelwelle ist, wenn die NW-Markierung bei OT-Stellung auf 345° zeigt. Die Steuerzeiten können nicht verändert werden, dazu müßte eine geänderte Nockenwelle bezüglich der Nocken und deren Position gefertigt werden. "Steuerzeiten über 300°" ist eine Angabe bezüglich der Öffnungs- und Überschneidungszeiten der Ventile. Je größer die Überschneidung, desto höher liegt die Drehzahl des Leistungsmaximum, um so schlechter läuft der Motor jedoch in den unteren Drehzahlen. i. A. W. Frings |
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| (90) Bernhard HB 15 Ernst Sonntag (Wohnort: 51371 Leverkusen) schrieb am Freitag, 18. März 2005 um 17:26:48: |
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| Hallo, ich betreine einen Bernhard-Motor mit 2,5 ccm (HB 15). Das Pronlem ist, das dieser Motor sehr unwillig anspringt und auch unwillig das Gas annimmt. Sprit ist MethaSynth 115. Wissen Sie Rat? Die Kompression ist gut, der Motor hat trotz seines Alters nur sehr wenig gelaufen. |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| MethaSynth 115 ist für den HB 15 nicht geeignet, da der Motor wenigstens 6 % Nitromethan für sauberen Lauf benötigt. Besser nehmen Sie MethaSynth 115 + 8. Falls der Motor mit dem Perry-Vergaser (schwarzes Kunststoffgehäuse) bestückt ist, müssen Sie beachten, daß die Verstellung des Teillastgemischs an der seitlichen Rändelscheibe nur in 1/10 mm Schritten erfolgen darf. Die letzte Serie der Bernhardmotoren (Zylinderkopf unverrippt) läßt sich von Hand nur recht schwierig starten. i. A. W. Frings |
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| (89) Enya 4 ccm florian röhr (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 18. März 2005 um 14:13:40: |
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| ich hab einen enya ss25 4ccm gekauft welchen kraftoff sollte ich verwenden und welche glükerze und welche luftschraube darf ich maximal montieren | |||
| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Kraftstoff: MethaSynth 115 Glühkerze: Nr. 3 Luftschraube: s. # 87 i. A. Frings |
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| (88) Zweitaktresonanz Rainer Klär (Wohnort: 50321 Brühl) schrieb am Donnerstag, 17. März 2005 um 19:44:15: |
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| Hallo Herr Frings ich betreibe meine Zweitaktmotoren mit Resonanzrohr und MethaSynth 115 ("alt"). Als Kraftstoff möchte ich das neue Methasynth 115 benutzen. Wie sieht das nun aus mit Rückspülungen, wenn der Motor im Teillastbereich läuft, gelagen dann Rückstände in den Brennraum? mit freundlichem Fliegergruß Rainer |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Da die Resonanzrohre auf die Vollgasdrehzahl des Motors justiert werden, sind sie im Teillastbereich bezüglich der Resonanzwellen immer "zu kurz". Daher kommt es in diesen Drehzahlbereichen immer zu Rückspülungen bis in den Brennraum hinein. Dabei werden auch alte Rückstände aus dem Auspuff mit eingespült. Bei den AeroSynth-Ölen ist dies bezüglich der Motorenverschmutzung kein Problem, da Detergentien enthalten sind. Bezüglich der Unverträglichkeiten mit dem neuen Öl bestehen keine Bedenken, da die Einspülungen nur minimal und äußerst kurzfristig sind. i. A. W. Frings |
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| (87) Luftschraube für 4 ccm Zweitakter flo (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 17. März 2005 um 18:34:39: |
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| hALLO ich hab nen enya ss25 4ccm bekommen ich ich den mit normalem ROCKTAN SPRIT KRAFTSTOFF 5% bereitben und welche luftschraube darf ich maximal nutzen danke im voraus mfg flo |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| 9" X 6 ist die richtige Dimension. i. A. W. Frings |
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| (86) Zusatz von Ether Thorsten (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 14. März 2005 um 13:51:28: |
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| Hallo, wir setzen unserem Sprit (16 % Aerosynt 2 mit 10 % Nitro)immer 2 % Äther zu, um das Anspringen zu verbessern. Gibt es diesbezüglich Probleme mit dem neuen Aerosynth 3? |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Der Zusatz von Diethylether führte bei AeroSynth 2 zu Problemen mit dem Korrosionsschutz. Wie sich Etherzzusatz bei AeroSynth 3 auswirkt, wurde nicht getestet. i. A. W. Frings |
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| (85) Hirtenberger zerlegt Andreas Faber (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 13. März 2005 um 13:59:03: |
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| Hallo Herr Frings, ich habe einen zerlegten HP 61 Drehschiebermotor bekommen. Nun weiß ich nicht, wie die Steuerzeiten eingestellt werden und wie die Passscheiben für Stirnrad und Königswelle sitzen müssen. Können Sie mir bitte weiterhelfen? Vielen Dank vorab, Andreas Faber |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Bittte senden Sie mir Ihre Telefaxnummer, dann kann ich Ihnen eine Kopie der Bedienungs-/Wartungsanleitung zukommen lassen. i. A. W. Frings |
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| (84) Rückwärtslauf Andreas Keil (Wohnort: Trier) schrieb am Sonntag, 13. März 2005 um 0:11:59: |
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| Hallo, ich habe einen 10er Zweitakter mit Reso und 15/1 Syntheticsprit. Das Problem ist, das der Motor beim starten mit der Hand oft erst rückwärts läuft und anschließend nur noch sehr unwilllig startet. mfg |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Rückwärtslauf ist dann möglich, wenn der Motor mit zu geringem Schwung über den oberen Totpunkt hinweg angeworfen wird und sich gleichzeitig eine größere Menge Kraftstoff-/Luftgemisch im Schalldämpfer befindet. Da der Motor dann aus dem Auspuff ansaugt und aus dem Vergaser ausstößt, heizt sich der Vergaser stark auf; es bilden sich beim anschließenden erneuten Startversuch Dampfblasen, und der Motor kann nicht mehr richtig ansaugen. Abhilfe: Luftschraube so justieren, daß sie beim Startschwung sicher über den O. T. hinaus beschleunigt wird. Evtl. Schwungmasse erhöhen. Falls dennoch Rückwärtslauf erfolgte, warten bis der Vergaser abgekühlt ist und erneut ansaugen. i. A. W. Frings |
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| (83) Das neue Öl AeroSynth 3 Wilhelm Resl (Wohnort: 91720 Absberg) schrieb am Samstag, 12. März 2005 um 15:59:19: |
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| Hallo Herr Frings, habe mit großer Interesse gelesen, das es das neue Öl AeroSynth 3 auf Esterölbasis gibt. Habe natürlich gleich ein paar Fragen an Sie! Ist das neue Öl absolut unverträglich mit den bisherigen Ölen oder wird nur wegen der verschlechterung der Eigenschaften des neuen Öles ein Mischen mit anderen Ölen untersagt? Wie lange ist das neue Öl lagerfähig? Bis zu welcher Themperatur schmiert das neue Öl noch zuverlässig? Müssen die Motoren grundsätzlich erst ausgewaschen werden bevor sie mit dem neuen Öl betrieben oder konserviert werden? Können die Motoren mit weniger Ölanteil im Kraftstoff betrieben werden als mit den alten Ölen? Trifft die Aussage zu, das alle auf Polyglycol basierenden Öle die Haltbarkeit die gleiche wie bei Aerosynth 2 ist? (z.B. B11, Carbulin Speed Öl usw.) Wenn mein altes UK-Aerosynth 2 noch nicht trüb ist, ist es dann noch verwendbar oder muß es trotzdem entsorgt werden? Was würde passieren wenn ich das Öl trotzdem noch verwende obwohl es bestimmt schon 10 Jahre alt ist? (habe es letztes Jahr noch verwendet, kann aber nichts nachteiliges darüber sagen!!) Ich finde es einfach gut, daß es die möglichkeit gibt, professionelle Auskünfte zu erhalten!! Machen Sie weiter so Herr Frings, danke!! Mit freundlichen Grüßen Wilhelm Resl |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| >>>Ist das neue Öl absolut unverträglich mit den bisherigen Ölen oder wird nur wegen der verschlechterung der Eigenschaften des neuen Öles ein Mischen mit anderen Ölen untersagt?<<< Das neue Öl basiert auf anderen Rohstoffen und reagiert unverträglich bei Kontakt mit den bisherigen Ölarten. >>>Wie lange ist das neue Öl lagerfähig?<<< Herstellergarantie der zugesicherten Eigenschaften: 1 Jahr. Bei korrekter Lagerung bis 3 Jahre, im ungeöffneten Zustand bis 5 Jahre. >>>Bis zu welcher Themperatur schmiert das neue Öl noch zuverlässig?<<< Dazu können keine absoluten Zahlen genannt werden, da das Temperaturverhalten von zu vielen Faktoren (insbesondere von den Druckverhältnissen) bestimmt wird. Der Siedeverlauf liegt aber deutlich höher, als bei den bisherigen Ölen. >>>Müssen die Motoren grundsätzlich erst ausgewaschen werden bevor sie mit dem neuen Öl betrieben oder konserviert werden?<<< Beim Konservieren ja, bei Inbetriebnahme nein. >>>Können die Motoren mit weniger Ölanteil im Kraftstoff betrieben werden als mit den alten Ölen?<<< Nein, zudem sind immer die Angaben des Motorenherstellers bindend. >>>Trifft die Aussage zu, das alle auf Polyglycol basierenden Öle die Haltbarkeit die gleiche wie bei Aerosynth 2 ist? (z.B. B11, Carbulin Speed Öl usw.)<<< Nein das trifft nicht zu, da unterschiedliche Additivierungen eingesetzt werden, zudem ist teilweise Rizinusöl beigemischt. Das müssen Sie somit bei den jeweiligen Herstellern erfragen. >>>Wenn mein altes UK-Aerosynth 2 noch nicht trüb ist, ist es dann noch verwendbar oder muß es trotzdem entsorgt werden? Was würde passieren wenn ich das Öl trotzdem noch verwende obwohl es bestimmt schon 10 Jahre alt ist? (habe es letztes Jahr noch verwendet, kann aber nichts nachteiliges darüber sagen!!)<<< Das Öl ist völlig überlagert und muß entsorgt werden. Die Wirkung der (starken!) Additivierung (Verschleißschutz, Korrosionsschutz, Wash-Detergentien) ist nicht mehr gegeben. i. A. W. Frings |
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| (82) Ventilspiel Dennis Niegsch (Wohnort: 41812 Erkelenz) schrieb am Samstag, 12. März 2005 um 15:34:37: |
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| Guten Tag, vielen Dank für die immer freundliche Hilfe und die guten Informationen vorweg. Diesmal habe ich eine Frage zu meinem gerade erstandenen Motor von O.S.(einen FS 40 Surpass). Was sind die besten Einstellungen für die Ventile und in welchen Intervallen sollte man diese kontrollieren. Welche Sorte Treibstoff ist zu empfehlen und wo kann ich diesen in meiner Nähe bekommen. (Region Düsseldorf (NRW)) Vielen Dank Dennis Niegsch |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Das Ventilspiel sollte für Ein- und Auslaß bei lockeren 0,05 mm liegen. Die Ersteinstellung bei 0,1 mm. Es genügt, das Ventilspiel alle 10 Betriebsstunden zu kontrollieren. i. A. W. Frings |
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| (81) Schwungmasse zu gering Joos van der Put (Wohnort: Hoofddorp bij Amsterdam) schrieb am Samstag, 12. März 2005 um 15:12:29: |
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| Hi, ich habe einen problem mit die OS FT 160. Diese motor lauft nicht sehr gut. Bij vollspeed geht immer wieder die propeller away. Ich denke, die motor schlagt zurück? The fuel is 18 % Tornado includes 10 % nitromethane. Wissen sie eine rat für mich? Joos |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| It could be that the airscrew is too lightly or too big. Please use a heavier airscrew (f. e. "Master") 16" X 8. Use only O. S. "F" glowplugs. i. c. W. Frings |
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| (80) Unterschiede zwische Aerosave und Aerosynth3 Christoph Gössmann (Wohnort: 8530 Deutschlandsberg) schrieb am Donnerstag, 10. März 2005 um 13:41:52: |
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| Sehr geehrter Herr Frings, bitte wo liegen die Unterschiede zwischen Aerosave- und Aerosynth3-Ölen im Berieb von 4-Taktern? Welches Öl (Aerosynth3 ist ja die neuere Entwicklung?!) ist für Verschleissschutz, Korrosionsschutz und auch für "Überwinterungskonservierung" besser geeignet ?? Herzlichen Dank, Christoph Gössmann |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Das neue Öl AeroSynth 3 hat zum bisher verwendeten Korrosionsschutz - alkalische Neutralisierung der sauren Verbrennungsprodukte - zusätzlich noch einen passiven Korrosionsschutz, bei dem die Metalloberflächen mit einem sauerstoffresistenten Schutzfilm überzogen werden. AeroSynth 3 ist thermisch erheblich belastbarer als die bisherigen Öle und daher im Prinzip für alle Anwendungen des Methanolmotorenbereichs geeignet. Zu beachten ist jedoch unbedingt - auch bei der Konservierung - daß AeroSynth 3 sehr unverträglich bei Kontakt mit den bisherigen Modellmotorenölen reagiert. i. A. W. Frings |
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| (79) Kraftstofftank im Schwerpunkt Harald Bozic (Wohnort: Lieboch / Österreich-Steiermark) schrieb am 24.02.2005 um 09:10:57: |
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| Sehr geehrter Hr. Frings! Gibt es ein einfaches nachrüstbares System um einen hängend eingebauten Methanoler (z.B. 26ccm?) MVVS mit weiter vom Vergaser entferntem Drucktank ( ca. 50 cm) zu betreiben. ?Z. B. Membranpumpe über Kurbelgehäuseanschlu?! Welchen Vergaser sollte man verwenden. |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Es gibt im Zubehörbereich (z. B. Perry)Externpumpen, die über den Unterdruck des Kurbelgehäuses angesteuert werden. Das ist bezüglich der Abstimmung oft kein leichtes Unterfangen! Dazu muß, wenn nicht vorhanden, zudem ein Nippel für die Unterdruckleitung am Kurbelhaus angebracht werden. Evtl. genügt es, wenn Sie eine Kraftstoffleitung mit größerem Querschnitt (lichte Weite min. 2 mm) verwenden, dazu einen Drucktankanschluß und, wenn Sie nicht die höchste Drehzahl/Leistung benötigen, ein kleiner Venturieinsatz in den Vergaser eingesetzt wird, um dort einen höheren Unterdruck zu erzeugen. Aus Technischen Gründen war die Beantwortung dieser Frage leider nicht früher möglich. i. A. W. Frings |
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| (78) Nitromethananteil für 4-Takter Erich (Wohnort: Salzburg) schrieb am 22.02.2005 um 19:13:21: |
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| "Hallo Herr Frings Ich habe mir den YAMADA YS 91ST und den Fun Tech Schalldämpfer Typ ""F"" für den Raptor 90 SE gekauft. Nun steht in der Bedienungsanleitung, dass der Motor mit mind. 15 bis 30% Nitro zu betreiben ist. Da ich nicht so gerne Nitro verwende und daher meine anderen Motoren z.B. den OS MAX 91 SX-H (empfohlener Kraftstoff 10 % Nitro) mit nur 2% Nitro und 12 % Fuchsöl ohne Probleme betreibe, meine Frage an Sie: Kann man auch den YS 91ST mit den 2% Nitro und 12% Öl betreiben, ohne das der Motor Schaden erleidet und das die Einstellung des Vergasers zu keinen Problem wird? Was für eine Glühkerze würden Sie mir dann bei 2% Nitro empfehlen? Für Ihre Fachmeinung wäre ich Ihnen sehr dankbar Schöne Grüsse Erich" |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Methanolmotoren, die konstruktionsbedingt eine bestimmte Mindestmenge Nitromethan benötigen, laufen nur dann einigermaßen rund in der unteren Drehzahlhälfte, wenn sie sehr mager eingestellt werden. Da der Motor dadurch überhitzt, ist das Einsparen von Nitromethan wenig sinnvoll. Daher ist dann auch ein Schmierölanteil von 12 % bereits als Grenzbereich einzuordnen. Aus Technischen Gründen war die Beantwortung dieser Frage leider nicht früher möglich. i. A. W. Frings |
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| (77) Saito FA 300 T Tino Engelhardt (Wohnort: Vilseck) schrieb am 22.02.2005 um 13:44:19: |
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| "Hallo! Ich habe einen gebrauchten Saito FA300t für meine Piper gekauft. Der Motor ist wirklich top. Als ich ihn reinigte, und mir die Kurbelwelle ansah, bemerkte ich kleine gelbliche Verklumpungen! Wird dieser Motor auch vom Kraftstoff geschmiert, oder besitzt er eine Ölfüllung für Ventiltrieb, Kurbelwelle und Kolben?? Möchte nichts falsch machen. Ich habe vor ihn mit einer 20x6"" Holzschraube einzusetzen. Puh, bin um jeden Ratschlag sehr dankbar!! Liebe Grüsse Tino" |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Der FA 300 T wird per Geschmischmierung mit Öl versorgt. Sinnvoll sind 15 % Syntheseöl + 8 % Nitromethan. Möglichst schwere (Kunststoff-)Luftschraube der Dimension 18" X 8 - 20" X 6 verwenden, damit eine ausreichende Schwungmasse (wg. Klingelneigung) vorhanden ist. Aus Technischen Gründen war die Beantwortung dieser Frage leider nicht früher möglich. i. A. W. Frings |
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| (76) Syntheseöl für Selbstzünder Manfred Schmidt (Wohnort: Stampe) schrieb am 20.02.2005 um 17:46:08: |
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| Hallo Herr Frings.Ich möchte einen Laser Viertakt-Diesel 13ccm und diverse Zweitakt-Diesel 0.8ccm - 6,0 ccm mit Synthetiköl betreiben. Geht das und welches Öl empfehlen Sie? Grüsse Manfred Schmidt |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Sie können als Syntheseöl AeroSynth-Competition für Selbstzünderkraftstoff einsetzen. Aus Technischen Gründen war die Beantwortung dieser Frage leider nicht früher möglich. i. A. W. Frings |
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| (75) Lösungsvermittler Rüdiger (Wohnort: Dinkelsbühl) schrieb am 11.02.2005 um 18:20:45: |
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| Enthält Aerosynth Lösungsvermittler, die den Flammpunkt senken ?<br>Rüdiger<br> | |||
| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| AeroSynth 3, AeroSave und AeroSynth-Competition enthalten keine Lösungsvermittler, die den Flammpunkt senken.<br><br>Aus Technischen Gründen war die Beantwortung dieser Frage leider nicht früher möglich.<br><br>i. A. W. Frings | |||
| (74) Konservierung mit AeroSave Manfred Detterbeck (Wohnort: 90530 Wendelstein) schrieb am Dienstag, 8. März 2005 um 21:39:18: |
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| Hallo Herr Frings, ich habe einige Motoren, die ich mit AeroSave konserviert in der Vitrine stehen habe (Nie gelaufen oder vorher gut gereinigt). Nun habe ich gelesen, dass sich das Öl mit der Zeit zersetzt. Frage: in welchen Zeitabständen ist eine Nachkonservierung nötig? Muß das alte Öl vorher ausgewaschen werden? AeroSave die richtige Wahl? Vielen Dank im Voraus |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Eine Nachkonservierung ist nicht nötig. Allerdings muß das alte Öl mit Petroleum ausgewaschen werden, wenn die Motoren mit dem neuen Syntheseöl AeroSynth 3 betrieben werden sollen. i. A. W. Frings |
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| (73) Betrieb O.S.-FT160 C.BISCHOFF (Wohnort: 47877 Willich) schrieb am Montag, 7. März 2005 um 11:53:32: |
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| Hallo Herr Frings! Ich habe noch eine Rückfrage zum Eintrag62 : a) die Abgasrohre des FT160 müssen aus Platz- gründen jeweils um ca. 25cm verlängert werden. Verliert der Motor hierdurch an Leistung und wenn ja, kann dies mit der Wahl eines anderen Kraftstoffes kompensiert werden? b) Kann bei Einsatz einer Glühautomatik der Nitromethananteil im Kraftstoff reduziert werden oder sogar vollständig (wg.Korrosion) entfallen? c) Dürfen überhaupt die beiden Abgasleitungen (Boxermotor) nach dem Austritt aus den Zylindern zu einem einzigen, grösseren Rohr zusammengefasst werden? Vielen Dank für Ihre Unterstützung + mfG |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| ad a) Wenn Sie Stahlwellschläuche benutzen ist eine Gesamtlänge bis ca. 28 cm kein Problem unter der Voraussetzung, daß am Ende nicht ein zustopfender Doppelschalldämpfer hängt. Leistungsverluste durch zu hohen Auspuffgegendruck dürfen nie durch Kraftstoffe mit höherem Nitromethananteil kompensiert werden. Dieser Leistungsverlust bedeutet immer einen schlechteren Wirkungsgrad, also eine höhere Verlustwärme. Diese erhöht sich durch Nitromethan überproportional. ad b) Durch eine Glühautomatik in der unteren Drehzahlhälfte lässt sich der Nitromethananteil von ca. 8 % auf etwa 4 % reduzieren. Weniger sollten Sie keinesfalls nehmen, weil der Motor dann nur noch mit sehr magerer Vergasereinstellung aus dem Leerlauf und Teillastbereich sauber hochtourt. Da bei dem Boxermotor ein Zylinder immer magerer läuft als der andere, wird der zu mager und dadurch zu heiß laufende auf Gedeih und Verderb mitgeschleppt. Daher ist Nitromethan notwendig, damit der Motor fett genug justiert werden kann. Gedanken über Korrosion brauchen Sie sich bei Verwendung erstklassigen Kraftstoffs und heißem Abstellen nicht zu machen. ad c) Ja, beim O. S. aufgrund der Steuerzeitenüberschneidung kein Problem, wenn die Gesamtlänge vom Auslaß bis zur Mündung der beiden Abgasrohre wenigstens 250 mm beträgt und der Motor bei Vollgas 9000 RPM dreht. i. A. W. Frings |
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| (72) SX- Kraftstoffe Hans-Peter Eichelseder (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 6. März 2005 um 11:24:14: |
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| Hallo,im Graupner-Neuheiten'05 wird ein neuer Kraftstoff-SX angeboten-welchen Sprit würden Sie mir für Motoren OS25LA 2-Takt und Os40FS 4-Takt empfehlen? Habe bei meinem 2-Takter bisher Titan S5 verwendet. | |||
| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Für den Viertakter: Titan SX-5 oder SX-12 Aero. Für den Zweitakter: Titan SX-1 oder SX-5 Aero. i. A. W. Frings |
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| (71) Lagerfähigkeit, Öl auf Esterbasis Wilhelm Resl (Wohnort: 91720 Absberg) schrieb am Sonntag, 6. März 2005 um 1:31:23: |
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| Hallo Herr Frings, können Sie mir sagen wie lange Modellmotorenöle auf Esterölbasis haltbar sind (z.B.Motul,Vertrieb: Heiner Gundert)? Danke! Mit freundlichen Grüßen Wilhelm Resl |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Ich kenne das Öl von Motul nicht. Dazu müssen Sie dort beim Hersteller nachfragen. i. A. W. Frings |
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| (70) Kraftstoffmischung für Selbstzünder R. Gschwendner (Wohnort: 70579 Stuttgart) schrieb am Donnerstag, 3. März 2005 um 15:50:33: |
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| Hallo, das interessiert mich auch, da ich noch einige alte Táifun-Motore habe und gelegentlich laufen lasse. Können Sie ein "Rezept" für Dieselsprit nennen? mfg |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Folgende Kraftstoffrezeptur eignet sich gut für Selbstzündermotoren: 37 % Petroleum 36 % Ether 2 % Isopropylnitrit 25 % Rizinusöl, niedrig legiertes Mineralöl, div. Syntheseöle (s. #69). Die Angaben des jeweiligen Motorenherstellers sind zu beachten. i. A. W. Frings |
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| (69) Selbstzünder; Kraftstoff Manfred Schmidt (Wohnort: 24107 Quarnbek) schrieb am Dienstag, 1. März 2005 um 10:52:43: |
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| Ich beabsichtige einen Laser-Diesel viertakt,13ccm,sowie diverse zweitakt-Diesel,0.8 -6,0ccm mit Synthetiköl zu betreiben.Welches Öl könne Sie mir empfehlen? Grüß Manfred | |||
| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Sie können das synthetische Modellmotorenöl AeroSynth-Competition nehmen (jedoch nicht AeroSynth 3!). Auch einfache, niedrig legierte Mineralöle sind geeignet, z. B. ein Einbereichsöl der Viskositätsklasse SAE 30. i.A. W. Frings |
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| (68) Viertakter; hängende Zylinderlage Oskar 03 (Wohnort: Unbekannter Wohnort) schrieb am , 25. Februar 2005 um 16:35:38: |
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| Hi, die Fa. Graupner hat mitgetreilt, das 4-Takter bei hängender Montage mehr Öl brauchen. Nun läuft der Motor schlechter und ich bekomme keine Antwort wegen des Motors O.S. Max FS 48 Surpass. |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Bei hängender Zylinderlage sollten Sie den Nitromethananteil im Kraftstoff immer um 2 % höher als normal ansetzen. Für den FS 48 S. wären das 10 % NM. Ölanteil 15 %, Glühkerze O. S. Typ "F", schwere (Kunststoff) Luftschraube 10,5 X 6, möglichst kurze Kurbelgehäuseentlüftung. Der FS 48 S. ist ein sehr einfach zu handhabender Viertakter. i. A. W. Frings |
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| (67) Korrosionsschutz AeroSynth3 Erhard Bachner (Wohnort: 84104 Tegernbach) schrieb am Donnerstag, 24. Februar 2005 um 18:19:25: |
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| Hallo Herr Frings, im Neuheitenkatalog ist in der Produktbeschreibung über AeroSynth3 etwas über einen doppelt wirkenden Korrosionsschutz zu lesen. Was hat man sich unter einen doppelt wirkenden Korrosionsschutz vorzustellen? Ist die Säureneutralisationsszahl gegenüber Aerosave nochmal gestiegen? Kann AeroSynth3 etwa wie AeroSave zur Motorkonservierung verwendet werden? Gruß Erhard Bachner |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Der doppelt wirkende Korrosionsschutz bei dem neuen Öl AeroSynth 3 arbeitet a) wie bei den bisherigen Modellmotorenölen durch Neutralisation der bei der Verbrennung entstehenden Säuren. Dieses alkalische Additiv kann nicht beliebig hochgesetzt werden, da eine höhere TBN (total base number) nicht unbedingt eine höhere Wirkung haben muß und dann auch andere Nachteile mit sich bringt; b) das neue Öl besteht aus teilweise völlig neuen Grundölen. Diese sind sehr polar, d. h. sie haben ein extremes Benetzungs- und Haftvermögen. Es bleibt nach korrekt heißem Abstellen des Motors ein ziemlich dicht haftender Ölfilm im Motorinneren zurück. Dadurch wird der zur Korrosion notwendige Sauerstoffzutritt erschwert. i.A. W. Frings |
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| (65) Überlagertes Öl Günter Zimermann (Wohnort: Urbach) schrieb am Montag, 14. Februar 2005 um 23:39:01: |
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| Hallo, wieso soll das Öl überlagert sein? Glauben Sie ernsthaft, dass ich 40 Lite wegschmeiße? Wenns trüb wird, liegts ja wohl an der unverträglichkeit der Komponenten. Bitte benennen Sie mir einen Weg, wie ich die 40 Liter UK-Aerosynth ersetzt bekomme. mfg G. Zimmermann |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| UK-AeroSynth wird seit 1989 (!) nicht mehr produziert. Aufgrunddessen ist das Öl völlig überlagert und zersetzt. Die herstellerseitige Lagergarantie beträgt 1 Jahr, die Lagerstabilität bei korrekter Lagerung max. 5 Jahre. Sie können Ihr zersetztes, >15 Jahre altes Öl nur noch entsorgen. i.A. W. Frings |
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| (63) Flockenbildung Günter Zimmermann (Wohnort: Porz-Urbach) schrieb am Sonntag, 13. Februar 2005 um 14:05:28: |
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| Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe 2 20-Liter-Gebinde Aerosynth, die ich aus dem Lagerbstand eines hiesigen Modellbauhändlers günstig erhalten habe. Das Alter ist unbekannt, ich kann kein Herstellungszeichen erkennen. Das Öl ist leicht trüb, im Glas vor Licht gehalten, sind es winzig kleine Schwebeteilchen. 1. Können Sie mir sagen, wodurch die Trübung entstanden ist? 2. Wenn ich das Öl über ein Feinstfilter laufen lassen, kann ich es dann wieder verwenden? Vielen Dank für Ihre Bemühungen, mfg G. Zimmermann |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| ad 1) Die Trübung ist infolge erheblicher Überlagerung entstanden, dadurch sind Additivkomponenten ausgeflockt. ad 2) Nein, dieses Öl kann nicht mehr verwendet werden, da es sich zersetzt hat. i. A. W. Frings |
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| (62) Einlauf und Betrieb O. S. - FT 160 C.Bischoff (Wohnort: 47877 Willich) schrieb am Freitag, 11. Februar 2005 um 16:25:27: |
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| Ein neuer Motor soll zum Leben erweckt werden: Es wird eine Gühautomatik von Microsens verwendet. 1.Frage: Welchen Kraftstoff würden Sie zum Einlaufen empfehlen? 2.Frage: Einlaufprozedur 3.Frage: Luftschraubenabmessung zum Einlaufen 4.Frage: Welchen Kraftstoff empfehlen Sie nach der Einlaufzeit? Der Motor wird hauptsächlich im Teillastbereich betrieben, da dieser (aus optischen Gründen) an einem leichten, langsam fliegenden Oldtimer zum Einsatz kommt. Vielen Dank für Ihre Mühe! |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| ad 1) MethaSynth 115 + 8 ad 2) Fliegen mit besonders fetter Vergasereinstellung und ständigen Drehzahl- und Laständerungen. Vollgasphasen in den ersten 2 Flugstunden max. 20 Sekunden. ad 3) Möglichst schwere (Kunststoff-) Luftschraube 16" X 8 für Einlauf und danach. ad. 4) MethaSynth 115 + 8. Wichtig ist, daß der Motor immer heiß abgestellt wird, damit keine sauren Kondensate (Korrosion!) im Kurbelgehäuse etc. zurückbleiben. i. A. W. Frings |
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| (61) Korrosionsschutz W. Kneisl (Wohnort: Saarburg) schrieb am Dienstag, 8. Februar 2005 um 9:51:42: |
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| Hallo Herr Frings, wie groß ist der Unterschied des Korrosionsschutzes in Aerosave und Aerosynth 2? mfg, Werner |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Das Säureneutralisationsvermögen (TBN) ist bei AeroSave 50 % höher als bei AeroSynth 2. i.A. W. Frings |
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| (60) Schmierstoffanteil wegen Modellverölung Sebastian Seeger (Wohnort: Bornheim) schrieb am Montag, 7. Februar 2005 um 14:51:35: |
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| Hallo, ich benutze 15 % Aerosynth2 und finde, dass damit die Modelle stark verschmieren. Da genügend Öl aus dem Auspuff komm möchte ich weniger benutzen. Auf wieviel Prozent kann ich beim 10 ccm Webra Zweitakter heruntgehen? /Flächenflugzeug) S. Seeger |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Das Verölen des Modells ist leider nicht zu umgehen. Aufgrund der hohen Temperaturstabilität von AeroSynth 2 kommt das im Kraftstoff enthaltene Schmieröl weitgehend unverbrannt wieder aus dem Auspuff heraus. Zudem addieren sich bei Zweitakter die Spülverluste in Abhängigkeit der Gaswellenresonanz. Es ist nicht sinnvoll, den Ölanteil zu reduzieren, da ein großer Teil des Schmieröls zur Innenkühlung (+ Korrosionsschutz, Feindichten, usw.) benötigt wird, indem es - glühendheiß ausgestoßen - die Verlustwärme des Motors von den heißesten Stellen abtransportiert. i.A. W. Frings |
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| (54) Sperner Andreas (Wohnort: ) schrieb am 31.01.2005 um 16:58:52: |
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| Hallo Hr.Frings! Da ich keine Informationen im www finde hoffe ich bei Ihnen Rat zu bekommen. Ich habe vom Eisspeedway Fahrer Franz Zorn erfahren dass das Öl das in den Eisspeedway-Motoren eingesetzt wird von Fuchs Silkolene stammt und Castorene R40 heißt. Kann man das auch aus Österreich beziehen und ist es möglich es im 1Liter Gebinde zu kaufen, oder muss man es in größeren Mengen einkaufen? Besten Dank im Voraus! mfG Andreas Sperner PS.:Ist nicht für Modellmotoren gedacht sondern für eine 250er KTM als "Geruchszusatz". |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Das Produkt Castorene R40 ist mir nicht bekannt. Ausführliche Informationen über (Rennsport-)Öle finden Sie, wenn Sie auf der Startseite dieser Homepage den Link "Silkolene" anklicken. Direktbezug über Versand ist möglich. i.A. W. Frings |
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| (53) Jörg (Wohnort: ) schrieb am 27.01.2005 um 15:40:20: |
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| Hallo Herr Frings, ich habe gelesen, dass der Flammpunkt von Methanol 65 ° beträgt. Kann ich den Fammpunkt mit Äther senken, weil die Motoren bei den Minustemperaturen nicht mehr anspringen? |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Da haben Sie sich verlesen, der Flammpunkt von Methanol liegt bei 11 °C. Die Zündwilligkeit von dem Modellmotorenmethanol "Methanol 100" ist durch einen Zündbeschleuniger erhöht, dieses Methanol funktioniert auch noch bei Außentemperaturen um den Gefrierpunkt. Mit Ether läßt sich die Zündwilligkeit des Methanols erhöhen, allerdings gibt es dann bei den Modellmotorenölen von Fuchs Probleme mit dem Korrosionsschutz. Nachkonservierung empfehlenswert. Da zudem durch Ether die Klopffestigkeit sinkt, ist Vorsicht geboten. i.A. W. Frings |
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| (51) Olaf Grimsmann (Wohnort: ) schrieb am 25.01.2005 um 14:46:00: |
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| Hallo Herr Frings, ich beabsichtige 3mal 10 literTitan s1 best.nr.2601/10 bei meinem Fachhändler zu kaufen. Die Kanister sind mehrere Jahre alt. Dazu zwei Fragen: Wie lange ist der Universal-Kraftstoff im original verpackten Kanister haltbar? In welcher Weise muss der Kanister zwecks guter Vermischung vor dem Öffnen geschüttelt werden? Über ihre schnelle Antwort würde ich mich sehr freuen! Olaf Grimsmann 1.Vorsitzender des Braker Modellsportclub e.V. |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Die inoffizielle Lagerfähigkeit bei Fertigkraftstoffen beträgt 3 Jahre bei Originalverschluß, 1/2 - 1 Jahr bei geöffnetem Kanister. i.A. W. Frings |
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| (50) Oblinger Werner (Wohnort: ) schrieb am 21.01.2005 um 13:51:45: |
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| Hallo Herr Frings, habe mir den Magnum Boxermotor 160 Ft angeschafft, da wurde mir gesagt, daß er ohne Schalldämpfer betrieben wird. Nun wollt ich wissen, woher ich den Druck für den Tank bekomme? Im voraus vielen Dank. Werner Oblinger |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Es gibt von O.S. "Druckadapter" ("Schalldämpfer" wäre reichlich übertrieben), an die mittels T-Stück die Druckleitung mit dem Tank verbunden werden kann. Notwendig ist dies bei normaler Tankeinbaulage nicht, da der Motor gut ansaugt. Möglich ist auch ein Eigenbau, indem Sie die Auspuffrohre auftrennen und mit einer 25 mm langen, je 5 mm übergeschobenen Muffe wieder verbinden (Hartlöten). Mittig dieser Muffe lässt sich dann (innen bündig) jeweils ein Drucknippel anbringen. i.A. W. Frings |
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| (49) Manfred Detterbeck (Wohnort: ) schrieb am 06.01.2005 um 23:04:40: |
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| Hallo Herr Frings, Welches Mischungsverhältnis ist am besten für den OS Wankel Typ 1801 geeignet? Gsund´s Neus 2005. Manfred Detterbeck |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| "Der O. S. Wankel PI benötigt einen besonders hohen Schmierstoffanteil, da dieser Motor extrem heiß wird. Ein gut funktionierendes Mischungsverhältnis ist 22 % AeroSave + 6 - 8 % Nitromethan, Rest Methanol. Der Motor muß so fett eingestellt werden, daß er im Vollgasflug eine kräftige Abgaswolke hinter sich herzieht, das entspricht im Dritttelmix einem Verbrauch von >40 ccm/min. In der Fachliteratur (z. B. ""Modellmotoren in der Praxis"") finden Sie Anleitungen zum einfachen Umbau des etwas zu simplen Vergasers auf eine Leerlaufluftzufuhr. Dadurch läßt sich der Kreiskolbenmotor im Leerlauf etwas magerer und dadurch im Vollgaslauf etwas fetter einstellen. Bei zu magerem Lauf/Schmierung bilden sich schnell Rattermarken im Epitrochoidgehäuse, die Reparatur ist sehr teuer. Sinnvoll ist es, etwa alle 10 Laufstunden die Scheiteldichtleisten um 180 ° gewendet einzubauen, damit sie nicht zu sehr einseitig dachförmig ablaufen. Bitte kontrollieren Sie alle 10 Stunden die ""Teerkammer"" für das Ausgleichsgewicht, da sich dort je nach Betriebslage Ölrückstände ansammeln können, die allmählich das hintere Nadellager zubacken. Die diesbezüglichen Deckelschrauben bitte mit Graphit einsetzen. i. A. W. Frings" |
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| (48) Frauscher Reinhard (Wohnort: ) schrieb am 06.01.2005 um 16:47:50: |
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| Hallo, ich möchte meinen neuen Jamada YS 110 4 Takt Motor richtig einlaufen. Für den Betrieb verwende ich Methanol mit 20% Aerosave und 20% Nitro. Kann ich dieses Gemisch auch zum Einlaufen nehmen ??? EIn erfolgreiches Jahr wünscht Reinhard Frauscher |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Diese Mischung ist für den ersten Einlaufvorgang reichlich nitriert, bitte nehmen Sie für die ersten 2 Laufstunden besser 10 % Nitromethan. Voll belasten sollten Sie den Motor allmählich nach der 8. Betriebsstunde. Aufgrund der starken Verschleißschutzadditive des AeroSave-Öls kann sich der Einlaufvorgang etwas verlängern (im Vergleich zu Rizinusöl). i.A. W. Frings |
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| (47) Jürgen Pickert (Wohnort: ) schrieb am 01.01.2005 um 14:47: |
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| Hallo Herr Frings, ich versuche greade einen Methanol-Motor mit Walbrovergaser laufen zu lassen, er läst sich nicht einstellen und ist nur schwer zum laufen zu bekommen. Im Vergaser bildet sich immer wieder eine weiße, schmiereige Maße. Wo dran kann das liegen. Ist der Walbrovergaser überhaupt für Mehtanol geeignet: Frohes Neues Jahr wünscht Jürgen Pickert |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Das geschilderte Problem läßt auf die Bildung von Zinkalkoholaten schließen. Diese, weiß- bis anthrazitfarbenen, anfangs pastösen, später verhärtenden Beläge bilden sich, wenn Zink mit Methanol in Verbindung kommt. Es gibt Benzinvergaser, die nicht für Methanolbetrieb geeignet sind. Walbro hat vor vielen Jahren Membranvergaser ausgeliefert, die mit verzinkten Schrauben montiert waren. Diese Zinkalkoholate treten auch dann in Vergasern (und dem Inneren des Motors!) auf, wenn das verwendete Methanol Kontakt mit Zink hatte. i.A. W. Frings |
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| (46) Joachim Niedermair (Wohnort: ) schrieb am 30.12.2004 um 18:58:47: |
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| "Hallo Herr Frings, mittlerweile kenne ich sie bereits aus Ihrem Buch (Modell-moteren in der Praxis), das Buch ist meines Erachtens sehr empfehlenswert. Zu meiner Frage, ich habe mir kuerzlich einen OS 52 FS Surpass erstanden und moechte ihn sehr ,,pflegend"" einlaufen lassen. Seitdem ich Aerosave verwende kommt in meine Viertackter kein anderes oel, nun ist dieses oel aber so sehr ausgekluegelt das es ein Einlaufen eigentlich verlaengert und ich von einem Zumischen von Rizinus gehoert habe. Nun meine Frage, ist ein Einlaufen mit Rizinus welches den enormen Verschleisschutz von Aerosave unterlauft notwendig, oder kann ich ein Einlaufen mit Aerosave 20% im neuem Zustand des Motors ebenso durchfuehren? Vielen Dank schon im voraus und gratulation zu Ihrem Buch. Joachim Niedermair" |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Die Modellmotorenöle von Fuchs sind unverträglich mit Rizinusöl, da dieses das Verschleißschutzadditiv bindet. Für den ersten Einlauf kann der Verschleißschutz hinderlich sein, da er dazu da ist, den beim Metall-auf-Metall-Kontakt entstehenden Abrieb zu verhindern oder zu minimieren. Dieser Verschleiß ist aber in der Einlaufphase ausnahmsweise erwünscht. Entweder nehem Sie ein niedriger additiviertes Öl, z. B. AeroSynth 2, oder Sie setzen dem Einlaufkraftstoff ein paar Kubikzentimeter frisches Rizinusöl zu (1 Schapsglas/ 5 Liter). Grundsätzlich kann AeroSave natürlich auch zum Einlaufen verwendet werden, der Vorgang wird aber dadmit verlängert. Freundliche Grüße + guten Rutsch ins Neue Jahr! i.A. W. Frings |
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| (45) Dennis Niegsch (Wohnort: ) schrieb am 26.12.2004 um 10:25:49: |
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| Guten Tag, ich hätte gerne einmal gewusst welchen Treibstoff ich, meinem kürzlich gebraucht erstandenen Enya 46-4c, zuführen sollte. Ich habe keinerlei Erfahrung mit einem Viertakter, auch die Einstellung der Ventile (falls nötig) stellt mich vor ein Rätsel. Über ein paar Tipps würde ich mich sehr freuen. Mfg Dennis Niegsch |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| "Als Fertigkraftstoff empfiehlt sich für diesen Motor MethaSynth 115 + 8. Möglichst schwere (Kunststoff-) Luftschraube, z. B. 10.5 X 6. 4-Taktglühkerze, z. B. O. S. ""F"". Ventilspiel Ein- und Auslaß im Zünd-OT: 0,1 mm i.A. W. Frings" |
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| (44) F. Fröbel (Wohnort: ) schrieb am 21.12.2004 um 14:12:52: |
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| Guten Tag Herr Frings Seit einiger Zeit betreibe ich einen Enya 4T-Motor 15ccm , mit Aerosynth 100, 12%Aerosave und 10% Nitro. Der Motor wurde vorher mit Rizinussprit betrieben. Im Bereich der Ventielkipphebel habe ich geleeartige Ablagerungen gefunden. Können diese Ablagerungen Schaden anrichten und wie enstehen sie ? mfg und vielen Dank F.Fröbel |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| "Vermutlich meinen Sie ""MethaSynth 100""? Die gummiähnlichen Verharzungen sind zersetzte Rizinusölprodukte. Diese können gefährlich werden, da sie den Ölzutritt an Bohrungen etc. verhindern. Diese Ablagerungen müssen mechanisch und mit Lösemitteln gründlich entfernt werden. i.A. W. Frings" |
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| (43) Bachner Erhard (Wohnort: ) schrieb am 17.12.2004 um 12:56:52: |
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| Hallo Herr Frings, vielen Dank erstmal für Ihre ausführliche Antwort. Leider hab ich erst sehr spät von der Möglichkeit erfahren, bei Fragen zum Kraftstoff und den damit verbunden Motorproblemen direkt mit Ihnen in Kontakt treten zu können. Ich finde sie leisten mit diesem Forum und der technischen Hotline hervorragende Arbeit die seinesgleichen sucht. Nirgendwo sonst erhalte ich zu meinen Fragen derart hilfsbereit und kompetent Auskunft wie bei Ihnen. Der Fachhandel und selbst der Service der grossen Modellbau-Firmen versagt hier zu meiner Enttäuschung völlig! Für viele Ratsuchende hab sie eine wichtige Bedarfslücke geschlossen. Nun zu den Fragen, die ich bezüglich Ihrer Vorschläge noch habe: Was ist der Hintergrund zu Ihrem Vorschlag das Resonanrohr zu versetzten? Da mir die Resonanzdrehzahl mit der momentanten Länge relativ vernünftig erscheint, sehe ich diesbezüglich erstmal weniger ein Problem. Leider liest man auch sehr wenig zur Resonanzrohr-Abstimmung. Welche physikalischen Effekte könnten mir da Probleme bereiten? Hängt Ihr Vorschlag mit der Unsicherheit der Positionierung eines Druckanschlusses zusammen? Warum sagt ein Temperaturfühlen am Kurbelgehäusedeckel relativ wenig aus? Bei einer zu mageren Einstellung stünde doch zur Kühlung des Kurbelgehäuses auch weniger wärmeentziehendes Methanol zur Verfügung. Könnte man mit Ihrer Argumentation nicht auch Temperaturmessungen am Zylinder für wenig sinnvoll erklären? Zum etwas schwerfälligen Hochdrehen meines Motors noch eine Frage. Der Motor hat mit meinem vorhergehenden Sprit (0% Nitro) ein ähnlich zögerliches Hochdrehverhalten gezeigt. Ich hab mich fast schon dran gewöhnt. Vom Anspringen bis zum Hochdrehen, gebe ich gewöhnlich dem Motor knapp eine Minute Zeit. Kann die Ursache vielleicht daran liegen, dass der Motor mehr Zeit benötig oder dass Motor trotz des runden Laufs im unteren Teillastbereich noch zu fett ist? Vielen Dank für Ihre Antwort Erhard Bachner |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Die Veränderung des Resonanzpunktes hat in Ihrem Fall als Grund lediglich die Funktion, zu prüfen, ob das schwerfällige Hochdrehen an falscher Resonanz liegen könnte. Gibt es aus irgend einem Grund eine unglückliche Schwingung, dann ist diese bei 1 cm Veränderung verschoben. Ändert sich nichts, dann liegt es nicht am Resonanzrohr. Das Kurbelgehäuse bleibt während des Betriebes kalt, daher kondensiert dort u. U. bei hoher Luftfeuchtigkeit auch Wasser. Das, was Sie nach dem Abschalten des Motors fühlen, ist die Wärme, die vom Brennraumbereich dorthin abwandert. Bei zu magerer/fetterEinstellung ändert sich die Zylinderkopftemperatur wesentlich, die des Kurbelgehäuses nicht so sehr. 1 Minute fürs Hochdrehen bei 8 % Nitromethan ist völlig daneben. Vermutlich steht Ihr Vergaser im Leerlauf-/Teillastbereich erheblich zu fett! i.A. W. Frings |
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| (42) Bachner Erhard (Wohnort: ) schrieb am 16.12.2004 um 12:23:35: |
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| Hallo Herr Frings, nach der Umstellung auf Methasynth 115+8 hab ich bei der Motoreneinstellung im Heli ein Problem. Da ich bisher fast ausschließlich im Sommer geflogen bin, bin ich bei der Einstellung der Motoren bei den winterlichen Temperaturen etwas unsicher. Auf dem Motor ist ein Webra 2-Nadel-Vergaser (Promix II) montiert. Der Motor scheint nach dem Start beim Hochfahren der Drehzahl eher fett zu laufen. Nach dem Kaltstart braucht der Motor trotz runden Laufs eine gewisse Zeit um auf Drehzahl zu kommen, die Abgasfahne ist dabei deutlich zu sehen. Anschließend der Motor geht in Resonanz. Die Stellung der Teillastnadel habe ich durch Schwebeflüge von ca. 2 min Länge überprüft und keine Probleme beim Runterfahren der Drehzahl feststellen können. Die Fingerspitze konnte ich nach diesen 2 min. ohne Problem auf dem Kurbelwellendeckel auflegen. Die Temperatur wage ich nicht abzuschätzen, da ich mit kalten Fingern meinem Gefühl für Temperaturen nicht traue. Das Problem ist der Vollgasbereich. Der maximale Pitch-Wert ist ca. 8.5°, der Heli 5,3 kg schwer und im Sommer hat der Motor (10ccm) diese Last durchgezogen. Nun stottert er genau im Punkt der maximalen Last. Ich komme im Bereich des Vollgas von der fetten Seite, da der Motor früher schon bei ca. 60% der maximalen Leistung zu stottern begann. Ein Magerstellen von ca. ¼ Umdrehung verbesserte die Situation spürbar, verschob den Punkt des Stotterns in Richtung Vollgas. Was mich jetzt allerdings verunsichert ist, dass die letzten vier Zacken an der Hauptdüsennadel keine spürbare Veränderung gebracht haben. Ich bin mir nun unsicher ob ich im Vollgasbereich noch zu fett oder bereits zu mager bin. Wie würde sich ein zu magerer Lauf bei Vollgas äussern? |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Be kalten Winter-Temperaturen werden Modellmotoren im Leerlauf- und Übergangsbereich schwerfälliger, da Methanol nicht mehr so gut im Ansaugtrakt wegen fehlender Verdampfungswärme vergast. Das ist normal, bei 8 % Nitromethan sollte dies aber nur sehr gering ausgeprägt sein. Versetzten Sie das Resonanzrohr versuchsweise um 1 cm, Ihre Schilderung kann auch auf einen unglücklichen Resonanzpunkt hinweisen. Temperaturfühlen am Kurbelgehäusedeckel sagt relativ wenig aus, da das Methanol dem Kurbelgehäuse im laufenden Betrieb ständig Wärme entzieht. Magerlauf bei Vollgas äußert sich dahingehend, daß der Motor nach 1 - 3 Minuten mit der Drehzahl einbricht, nach kurzem Drosseln willig wieder Gas annimmt um kurz danach wieder an Leistung zu verlieren. i.A. W. Frings |
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| (41) N.Matz (Wohnort: ) schrieb am 15.12.2004 um 17:01:01: |
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| Hallo Herr Frings. Wie macht man ihrer Meinung nach am besten einen Motor aus. -Auspuff zuhalten -an der Schwungscheibe -Sprit abklemmen Gruß Norbert Matz |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| "Die beste Variante ist, daß die Kraftstoffzufuhr unterbrochen wird. Nur dann ist gewährleistet, daß keine Methanolreste im Motorinneren verbleiben | |||
| (40) Florian Joseph (Wohnort: ) schrieb am 15.12.2004 um 11:17:49: |
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| Hallo, ich fahre momentan in meinem RC-Buggy eine Rizinus Gemisch mit 16% Nitro und möchte gern auf ein Gemisch mit 9% Aerosynth2 & 16% Nitro umsteigen. Gibt es evtl. Bedenken da der Motor mit Rizinusöl eingefahren wurde? Vielen Dank für die Hilfe. Gruß Florian |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| "Bedenken bezüglich des zuvorigen Betriebs mit Rizinusöl gibt es nicht, es kann zu jeder Zeit und immer wieder umgestellt werden. Bedenken bei lediglich 9 % Schmierölanteil - egal, welches Öl - gibt es jedoch schon. So niedrige Ölanteile pressen zwar noch ein paar Umdrehungen mehr aus dem Motor heraus, es ist aber keinerlei Reserve bezüglich Grenzschmierung und Korrosionsschutz vorhanden. Je höher der Ölanteil im Kraftstoff, desto größer ist die innere Wärmeabfuhr und die ""Fehlertoleranz"" bei z. B. zu magerer Vergasereinstellung und Motorüberhitzung. Die Notlauf- und Säureneutralisationsadditivierung ist bei AeroSynth 2 auf einen Ölanteil von 15 % abgestimmt. Bei AeroSave liegt die Säureneutralisationszahl um 50 % höher. i.A. W. Frings" |
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| (39) Manfred Detterbeck (Wohnort: ) schrieb am 10.12.2004 um 13:23:37: |
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| "@ W. Frings ""Steter Tropfen höhlt den Stein"" Ich hatte ein Motorrad Yamaha TR1, da ist über den Winter aufgrund eines defekten Benzinhahnes so ca. 1l Benzin über die Vergaser, Einlaßventil, an Kolbenringen vorbei ins Öl getropft. Folge war im Frühjahr ein kapitaler Hauptlagerschaden. Diagnose: unzureichende Schmierung! Deshalb bin ich der festen Überzeugung, dass die Hauptlager des angesprochnen Zweitakters bei zu fetter Vergasereinstellung deshalb sterben, weil das Methanol dann nicht vollständig verdampft und das Lager somit nicht mit Öl alleine, sondern mit einem Gemisch aus Methanol/Öl geschmiert wird. Die Schmierfähigkeit des Gemisches ist deutlich geringer als von Öl alleine. Übrigens: Der angersaugte Gemischstrom trift das Hauptlager doch gar nicht direkt, sondern über die hohle Kurbelwelle erstmal auf den rückseitigen Kurbelgehäusedeckel/Pleuel. -> |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Lagerschäden können nicht durch Tropfenschlag verursacht werden. Allerdings: Bei Überschallflugzeugen wurde bei Überschallflug duch Regen eine aus gehärtetem Spezialglas gefertigte Linse blind, während die weichere Plexiglaskanzel unbeschädigt blieb. (Aufgrund dieses Phänomens wurde der Nierensteinzertrümmerer auf Schockwellenbasis bei Dornier entwickelt) -> |
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| (38) Goerres (Wohnort: ) schrieb am 27.11.2004 um 15:10:31: |
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| Hallo, ich hbe den Kompressormotor O. S. FS 120 SP. Trotz vieler Versuche ist es nicht möglich den Motor richtig zum laufen zu bringen. Bei Volllast schwankt ständig die Drehzahl und beim gasgeben beim starten stottert er mehrere Sekunden bis er das Gas annimmt. Ich habe das Gefühl das er sowohl zufett als auch zu mager läuft. Als Sprit nehme ich Titan S 12 Synthetic. Mit APC 14 x 7 erreiche ich 10300 - 10500 U/min-1, Methasynth 115/8 noch schlechter. Vielen Dank, M. Goerres |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Dieser Kompressormotor benötigt wenigstens 20 % Nitromethan und 15 - 20 % Syntheseöl. Es hat mehrere Membrantypen für den Kraftstoffdruckregler gegeben. Die jüngste Version ist glasklar transparent und hat konzentrische Ringe (ähnlich Lautsprechermembrane). Aufgrund des Rootsgebläses neigt der Motor z. B. nach längerem Landeanflug mit Leerlauf, bei dem er stark abkühlt, dazu, bei plötzlichen Durchstartmanövern deutlich verzögert das Gas anzunehmen. Grundsätzlich ist dies kein einfach zu handhabender Motor. i.A. W. Frings |
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| (36) Hans-Peter Eichelseder (Wohnort: ) schrieb am 26.11.2004 um 22:11:43: |
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| Hallo Hr.Frings! Durch was unterscheidet sich Titan-Synthetik-Oil mit Aero Save-welches ist zur Konservierung von 2-Takt Motoren besser geeignet? MfG. Hans-Peter |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| AeroSave ist für die besonderen Anforderungen der Viertaktmotoren (Druckzusätze für Ventiltrieb, keine Versorgung des Kurbelgehäuses mit Frischöl) und extrem beanspruchte Zweitakter (DF, Car) konzipiert und dementsprechend stärker additiviert. Als Korrosionsschutzöl ist AeroSave wirkungsvoller, da das Säureneutralisationsvermögen deutlich höher liegt. i.A. W. Frings |
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| (35) Sperner Andreas (Wohnort: ) schrieb am 26.11.2004 um 10:40:13: |
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| Hallo Hr.Frings! Kann man Aerosynth oder Aerosave auch bei einem Motorrad mit etwa 250ccm und Mischungsverhältnis 1:50 verwenden? mfG und Besten Dank Andreas Sperner |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| "Da diese Öle auch für Benzinmotoren geeignet sind: vom Prinzip her ja. Aber es gibt m. E. keine Vorteile im Vergleich zu typischen Syntheseölen für Benzin-Zweitakter. Die Modellmotorenöle AeroSynth und insbesondere AeroSave sind sehr stark bezüglich des Korrosionsschutzes (wegen der Methanol-Problematik) additiviert. Das ist bei Benzinverbrennung in diesem Maße nicht nötig und kann daher bei unglücklicher Auspuffanlage zu verstärkter Rußbildung führen. Zudem stellt sich die Frage der Kunststoffverträglichkeit, da die Modellmotorenöle auf Polyglykolen basieren. Spezialöle für Benzinmotoren finden Sie über die Aerosynth-Startseite bei ""Silkolene"". i.A. W. Frings " |
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| (34) David (Wohnort: ) schrieb am 26.11.2004 um 10:35:04: |
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| Danke Herr Frings! Ich weiß das man zu diesen Motoren einige erfahrungen braucht. Fliege schon fast 4 Jahre und habe daher auch ein sehr großes Grundwissen. kann ich auch eine 16x8 Luftschraube verwenden? |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| "Eine Luftschraube 16"" X 8 ist deutlich zu groß. Der Enya ist zwar nicht so sehr auf Drehzahl angewiesen, wie ein hubraumgleicher O. S., aber so ein ""Löffel"" ist für 20 ccm viel zu groß. i.A. W. Frings" |
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| (33) David Hinterplattner (Wohnort: ) schrieb am 25.11.2004 um 21:39:52: |
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| Sehr geehrter Herr Frings! Bin ein 14 jähriger Schüler der Hilfe braucht! Wie stell ich meinen Enya 120-4c richtig ein. Ich habe in von einem Freund geschenk bekommen.Es ist jedoch mein erster Viertakter,habe daher keine erfahrungen mit solchen Motoren.Könnten sie mir auch Tipps zur Pflege und Wartung geben? Mit freundlichen Grüßen aus Österreich |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| "Zum sicheren Betrieb eines Viertakters mit 20 ccm Hubraum gehört eine gute Portion Erfahrung und Grundwissen. Als Kraftstoff empfiehlt sich MethaSynth 115 + 8, Luftschraube möglichst schwerer Kunststoff etwa 14"" x 7 bis 15"" X 8. Glühkerze O.S. Typ ""F"". Einstellung der Hauptdüsennadel immer von der fetten Seite her. Am Ende des Betriebs den Motor 2 Minuten mit etwa 75 % Leistung laufen lassen, dann drosseln und sofort durch Unterbrechen der Kraftstoffzufuhr heiß abstellen. Kurbelgehäuseentlüftung mit möglichst kurzem Schlauch nach außen ableiten. Vor dem ersten Lauf und dann etwa alle 10 Betriebstunden das Ventilspiel kontrollieren. i.A. W. Frings" |
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| (32) Bächtle, Heinz (Wohnort: ) schrieb am 25.11.2004 um 16:52:50: |
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| Hallo nochmal, vielen Dank für die Nachricht. Holz-/Kunststoffprop kein Problem, 16 Zoll jedoch schon. Aufgrund der großen Motorhaube muß ich 18 Zoll Durchmesser haben. Kann ich denn mit anderem Sprit etwas verbessern? Viele Grüße aus der Lebkuchenstadt nach Mannheim! |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| "Bezüglich des Kraftstoffes können Sie wenig verändern, das Problem ist, dass Sie ""im 5. Gang den Großglockner hinauffahren wollen"". Was Sie machen können: Als Luftschraube eine möglichst schwere aus Kunststoff mit 18"" Durchmesser und lediglich 6"" Steigung verwenden. Die Motorverdichtung reduzieren, indem Sie unter beide Zylinderköpfe eine weitere Zylinderkopfdichtung (0,2 mm) montieren. i.A. W. Frings" |
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| (31) O. Schrader (Wohnort: ) schrieb am 25.11.2004 um 13:29:05: |
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| Hallo Herr Frings, betreibe einen 4-Takter (Saito 52) mit 115+8. Nach dem Fliegen wird abgetankt, d.h. die doch erheblichen Ölrückstände aus dem Abgas ( Tank-Druckanschluss) glangen in den frischen Sprit. ( Deutlich an der bräunlichen Verfärbung des Sprits zu erkennen) Ist dies in der Ölformulierung vorgesehen ? Wie sieht es dann mit der Lagerfähigkeit (Winterpause) des angebrochenen, frischen Kraftstoffes aus ? Danke für Ihre Antwort ! |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| "Die Rückstände, die über die Auspuffdruckleitung in den Modelltank gelangen, sind - da sie an unvollständiger Verbrennung teilgenommen haben - sauer und somit schädlich aggressiv. Das im verwendeten Kraftstoff enthaltene Öl ""AeroSave"" hat ein hohes Neutralisationsvermögen, so daß aufgrund des starken Verdünnungsgrades und der anschließend wiederum erfolgenden Verbrennung keine nennenswerten Nachteile entstehen. Eingeschränkt ähnlich sieht es beim Rücktanken in die Tankanlage aus: Die wenigen Säurereste werden natürlich neutralisiert. Dadurch verbraucht sich allerdings ein Teil des Korrosionsschutzes bereits im Kraftstoffvorratsbehälter. Bei wenig Restkraftstoff, viel Rücktanken und längerer Lagerzeit leidet natürlich die Kraftstoffqualität, indem die Reserven des Korrosionsschutz kleiner werden. Frischer Kraftstoff sollte idealerweise innerhalb von 6 Monaten verbraucht werden, da die leichtflüchtigen Kraftstoffbestandteile des ""Methanol 100"" ausdiffundieren und die Zündwilligkeit geringer wird. Da Methanol hygroskopisch ist, sollte auch aus diesem Grund angebrochener Kraftstoff nach etwa 12 Monaten nicht mehr verwendet werden. Wichtig ist die richtige Lagerung im dicht verschlossenen Originalbehälter, dunkel und trocken bei möglichst geringer Temperaturschwankung. Garagenlagerung ist beispielsweise die schlechteste. i.A. W. Frings" |
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| (30) Bächtle Heinz (Wohnort: ) schrieb am 23.11.2004 um 16:54:26: |
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| Hallo Herr Frings, mein O. S. Max FT 160 hat beim Einlaufen mit MethaSynth 115/8 das Problem, dass ständig der Propeller losgeschlagen wird bei Vollgasstellung. LS: Menz 18 X 8, Kerze: Enya Nr 3, Was kann das sein? Vielen Dank! |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| "Ihr Motor neigt zur vorzeitigen Gemischentzündung und ""mauert"" bis zum Kontern. Die gewählte Propellerdimension ist zu groß. Der Motor muß frei drehen können, 16"" X 8 ist optimal. Zudem sollten Sie bei relativ leichten Holzluftschrauben entweder die Schwungmasse über den Spinner erhöhen, oder eine schwerere Kunststoff-Luftschraube verwenden. Die Laufkultur wird zudem besser, wenn Sie die O. S. Viertaktkerze Typ ""F"" verwenden." |
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| (29) Herbert Müllejans (Wohnort: ) schrieb am 15.11.2004 um 20:25:39: |
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| Hallo, wir haben gestern in unserem Verein wieder über Synthetik diskutiert. Da es dünner als Rizinusöl ist, schmiert es bei hohen Temperaturen unsicherer. Weil es einen höheren Flammpunkt hat, wiederum besser. Was ist nun Stand der Dinge? H.M. |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| "Rizinusöl ist im kalten Zustand dickflüssiger als unsere Syntheseöle. Mit zunehmender Erwärmung wird Rizinusöl aber schnell sehr dünnflüssig. Der Schnittpunkt liegt bei etwa 55 °C, ab da bleibt bei zunehmender Erwärmung AeroSynth/AeroSave deutlich dicker, also druckfester. Das V/T-Diagramm auf der AeroSynth-Rubrikseite ""Motorenschmieröl"" ist realistisch. Der Flammpunkt ist ein Maß, das bekannt sein muß bezüglich eventueller Verarbeitungs- oder Transportgefahren. Er sagt - einzeln für sich betrachtet - so gut wie nichts über die Qualität des Schmiermediums aus. Bei den Ölmixturen bestimmt immer die niedrigstsiedende Komponente den Flammpunkt. Beispiel: Der Flammpunkt von AeroSynth 2 liegt bei 232 °C. Das frühere AeroSynth enthielt (vor 15 Jahren) 5 % eines sehr niedrig siedenden Lösungsvermittlers und bekam dadurch natürlich einen niedrigen Flammpunkt. Das war lediglich für die Lagerung und den Transport relevant, auf die Schmierung selbst hatte dies keinen Einfluß. i.A. W. Frings" |
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| (28) M.Biedebach (Wohnort: ) schrieb am 12.11.2004 um 16:51:10: |
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| Hallo,hab da mal ne frage,hab ein 2.5ccm Motor ist eingefahren,eingestellt usw..nun würd ich gern mein Benzin selber mischen,in wechem verhältniss muss ich das anstellen und kann ich auch mit Rizinusöl anstelle eines syntetischem öles oder wie auch immer mischen,hab noch garkeine erfahrung mit selber mischen gemacht.....^^. Danke im vorraus.. |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| "Vermutlich wollen Sie nicht Benzin-, sondern Methanolkraftstoff selber mischen. Dazu gehören Grundkenntnisse zu einzelnen Schmierstoffkomponenten und deren sicherer Umgang aufgrund der Giftigkeit und Feuergefahr. Für den kleinen Bedarf ist es vor allem am Anfang sinnvoll, Fertigkraftstoff einzusetzen. Dies wäre beispielsweise ""MethaSynth 115 + 8"". i.A. W. Frings" |
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| (27) K. Mikus (Wohnort: ) schrieb am 11.11.2004 um 20:48:13: |
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| Hallo, wie groß ist der Unterschied bei der Kühlung durch Methanol versus Benzin? |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| In der Summe ist die Innenkühlung bei Methanolbetrieb etwa um den Faktor 5,5 - 6 größer im Vergleich zu Benzin. i.A. W. Frings |
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| (26) Peter v. Elsen (Wohnort: ) schrieb am 09.11.2004 um 16:56:59: |
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| Hallo, wir haben noch einen 20er Kanister mit Aerosynth von UK. Kannder noch verwendet werden? Bedankt, Peter |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Das ist vermutlich noch das alte AeroSynth-Öl, das wird seit über 12 Jahren nicht mehr hergestellt, Nachfolger ist AeroSynth 2 (3). Dieses Öl ist völlig überaltert und kann keinesfalls mehr für Motorenschmierung verwendet werden. i. A. W. Frings |
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| (25) Sperner Andreas (Wohnort: ) schrieb am 07.11.2004 um 01:33:40: |
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| Hallo Hr. Frings! Vielen Dank für die schnelle Antwort. Der Motor ist ziemlich neu d.h. er ist nur ca.30min gelaufen. Kann ich zum fertig einlaufen meinen noch in ca. einem dreiviertelliter vorhandenen Rizinussprit mit 10 Nitro verwenden? Danach möchte ich auf den von Ihnen genannten Treibstoff umstellen. Besten Dank im Voraus. Andreas Sperner |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Falls der Kraftstoff auf guter Rizinusölqualität basiert und nicht überaltert ist, bestehen keine Bedenken. i.A. W. Frings |
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| (24) Sperner Andreas (Wohnort: ) schrieb am 05.11.2004 um 19:57:05: |
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| Hallo Hr. Frings! Habe einen alten und abgestürzten Robbe Drifter mit einem Alu-Rumpf wieder flugfähig hergerichtet und statt des 2,5ccm Zweitakter einen 5ccm Magnum Viertakter montiert. Welchen Kraftstoff kann ich mit dem Magnum fliegen da er sicher fast nur mit wenig Gas laufen wird. Könnte man in diesem Fall vielleicht sogar zum günstigen Rizinussprit zurückgreifen. Freue mich schon auf Ihre Antwort. mfG Andreas Sperner |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| "Rizinusöl hinterlässt zwar bei Motoren, die relativ kühl überwiegend im Teillastbereich laufen, weniger Rückstände, sofern es frische Qualität ist. Dennoch empfiehlt sich aufgrund der beim Viertakter stets unvermeidlichen Ablagerungen im Auslassbereich sythetischer Schmierstoff. Für Ihren Motor wäre z. B. der Fertigkraftstoff ""MethaSynth 115 + 8"" geeignet. i.A. W. Frings" |
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| (23) Christian (Wohnort: ) schrieb am 26.10.2004 um 10:17:23: |
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| Hallo, ich bin auf der Suche nach dem Aerosynth Modellflugzeug welches als Simualtor zum Download zur Verfügung steht. Welches Modell dient als Grundlage und wo kann ich es beziehen?!? Gruß Chris |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Den 3-D-Flieger finden Sie als kostenlosen Download auf der AeroSynth-Homepage. i.A. W. Frings |
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| (22) Schmalz S. (Wohnort: ) schrieb am 23.10.2004 um 11:19:55: |
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| Guten Tag Was für ein Mischverhältnis empfehlen Sie für einen 30 ccm Supertigre (St 3000) ? Können Sie mir vielleicht den Importeur von Aerosynth in der Schweiz nennen oder ein Händlerverzeichnis? Vielen Dank S.Schmalz |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Verbindliche Angaben zum Schmierstoffanteil kann nur der Motorenhersteller aussprechen, nicht der Schmiestoffhersteller. Die Angaben in diversen Bedienungsanleitungen sind unterschiedlich. Für die Methanolversion wird beispielsweise 15 % Ölanteil angegeben. Der Vertrieb in der Schweiz erfolgt bei Kleingebinden z. B. über die Graupner-Niederlassung in Niederglatt oder über die Motorex AG in Langenthal sowie der Fuchs Petrolub AG in Frauenfeld. i.A. W. Frings |
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| (21) simon (Wohnort: ) schrieb am 23.10.2004 um 10:28:03: |
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| just wondering if there is a possobility of you guys having a distributor for your aireosynth 2 here in Uganda? | |||
| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Sorry, there is no Fuchs company in Africa. i.A. W. Frings |
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| (20) Harri Makinen (Wohnort: ) schrieb am 19.10.2004 um 13:08:08: |
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| Hi Where i can bye this Aerosynth? I leave in Finland. Best regards Harri |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Hello, The adress of our dealer is: Fuchs Oil Finland OY Myllykatu 22 FIN-65100 Vaasa Phone: 358 (6) 3165000 Fax: - 31650055 Paljon onnea Terveisin, i.A. W. Frings |
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| (19) N.Matz (Wohnort: ) schrieb am 11.10.2004 um 21:03:01: |
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| Hallo Herr Frings Da wir ja nun schon länger mit den Fuchsölen fahren möchte ich ihnen auch mal eine Mitteilung von meinen Kunden zukommen lassen : Aus Regensburg schrieb Herr Pfister: Habe meinen Sirio-Motor der bereits ca.8 Liter Competischen Sprit vertilgt hat gerade zerlegt und ich komme aus dem Staunen nicht mehr heraus.Es sind nicht die geringsten Spuren irgendwelcher Rückstände zu finden.Man könnte den Motor als ,neu verkaufen'!!! Also Hut ab!!!! Viele Grüße aus Bayern,und bis demnächst. |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| So eine Meldung ist für jeden erfreulich. Der Kunde ist zufrieden, der Händler auch, und wir als Hersteller freuen uns natürlich auch, wenn die Qualität unserer Produkte gelobt wird. i.A. W. Frings |
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| (17) Norbert Matz (Wohnort: ) schrieb am 29.09.2004 um 09:32:26: |
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| Hallo Herr Frings Welche Komponenten sind denn in dem neuen Graupnersprit RS 25 enthalten. Ich gehe davon aus,das die Öle auch von Fuchs geliefert werden. Gruß Norbert Matz |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| "Titan RS 25 Pro enthält gemäß unserer Laborprüfung 10 % Rizinusöl + 1 % synthetisches Öl. Dieser Kraftstoff ist ein reines Graupner-Produkt und wird nicht von uns hergestellt | |||
| (16) Markus N. (Wohnort: ) schrieb am 13.09.2004 um 12:24:02: |
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| "Bezüglich der unten stehen Nachricht, dazu folgendes: ""Steter Tropfen höhlt den Stein"" Es ist wahr, das Krafstoffpartikel bei zu fetter Einstellung die Lager schädigen, da eben das Gemisch nicht ""feinst"" zerstäubt wird, sondern relativ große Partikel enthält. mfg Markus N." |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Steter Tropfen höhlt den Stein ja, aber nur wenn der Tropfen immer auf die gleiche Stelle fällt und eine Million Jahre Zeit hätte! Es ist unmöglich, daß durch Kraftstoffpartikel das Innere eines Verbrennungsmotors beschädigt werden kann. Die Partikelgröße hinter dem Düsenstock liegt im µm-Bereich und ist massemäßig kaum zu erfassen. Auf dem Weg ins Kurbelgehäuse verdampfen zudem von diesen Partikeln die leichtflüchtigen Bestandteile zum größten Teil und werden extrem radial verwirbelt, so daß letztendlich nur noch eine homogene Gaswolke mit tausendstel Millimeter feinen Schmierstoffpartikeln vorhanden ist. Wenn es so wäre, daß durch fette Kraftstoffjustage die Stahllager eines Motors Schaden nähmen, dann wäre zuvor das Kurbelgehäuse planradial zum Ausgleichgewicht zerstört, und dann hätten beispielsweise Nutzfahrzeugmotoren mit Direkteinspritzung nur noch durchlöcherte Kolben! i.A. W. Frings |
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| (15) Norbert Matz (Wohnort: ) schrieb am 11.09.2004 um 20:37:34: |
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| Motorlager öfters kaputt: Wenn das Hauptlager oft kaputt geht, ist das häufig auf eine zu fette Einstellung des Motors zurückzuführen! Wenn das Gemisch zu fett eingestellt ist, gelangen nicht verdampfte Treibstoffpartikel in den Motor. Diese treffen nun mit hoher Geschwindigkeit hart auf das Lager, welches diese zusätzliche Beanspruchung nicht gut verträgt! Daher sollte man seinen Motor nicht ständig viel zu fett fahren! Zurück Hallo Herr Frings diesen Tipp habe ich auf der Picco Seite gefunden. Was sagen sie dazu? |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| "Hallo Herr Matz, diese Aussage ist für mich nicht nachvollziehbar. Warum soll ein stählernes Kugellager, das das gesamte Drehmoment und die extrem hohen Drehzahlen eines Hubkolbenmotors übertragen muß, Schaden nehmen, wenn es von feinstzerstäubten Kraftstoffpartikeln ""getroffen"" wird? i.A. W. Frings" |
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| (14) Marco (Wohnort: ) schrieb am 08.09.2004 um 21:52:53: |
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| moin ,ich habe eine frage ,ich habe einen hpi savage s25 fahre ihn mit 5% sprit ,würde auch gerne mit diesen anteil weiterfahren ,nun wüste ich gerne was ich zum selber mixen brauche ,und wie ich es genau mixe ,kann mir einer weiterhelfen ???danke im vorraus !!! | |||
| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Eine Mischung aus 15 % AeroSave oder AeroSynth-Competition + 5 % Nitromethan + 80 % Methanol 100 ergibt eine hochwertige Universalmischung. i.A. W. Frings |
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| (13) Ortmann (Wohnort: ) schrieb am 03.09.2004 um 21:27:48: |
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| Hi könnt ihr mir sagen, was bei der umstellung von Rizinus aus Synthetik zu beachten ist? Ortmann |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Bei der Umstellung von Rizinusöl auf Syntheseöl wird allenfalls eine neue Vergasereinstellung notwendig. Anfangs kann das Auspuffkondensat recht dunkel sein, da unsere Syntheseöle einen Reinigungszusatz enthalten, der evtl. vorhandene Verbrennungsrückstände allmählich auflöst. i.A. W. Frings |
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| (12) Groß (Wohnort: ) schrieb am 17.08.2004 um 16:06:11: |
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| Sehr geehrter Herr Frings: Vielen Dank für den Tipp .Habe einen sehr guten Enya 120-4c ergattert. Könnten Sie mir ein Mischungsverhältnis von Aerosave und Methanol angeben um diesen Motor sicher und ohne Nitro betreiben zu können. Mfg G.Groß |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| "Dieser Motor sollte sinnvollerweise nicht ohne Nitromethan betrieben werden. Der Motor benötigt von der Konstruktion her Nitromethan, ansonsten läuft er rauh, nimmt im unteren Drehzahlbereich unwillig Gas an und muß sehr mager eingestellt werden. Der Ölanteil richtet sich immer nach den Angaben des Motorenherstellers |
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| (11) Haribo (Wohnort: ) schrieb am 02.08.2004 um 22:48:25: |
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| Hallo, ist es moeglich, zu dick Aerosave hinzueinleiten duenn Aerosynth-Competition um zu bekommen starke Antikorrosion mit hohe RPM? Haribo LeClere uit Belgium |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| "Die Vorteile der einzelnen Öleigenschaften ""vermischen"" sich mit: Der Leichtlaufeffekt von AeroSynth-Competition wird abgesenkt, der verstärkte Korrosionsschutz von AeroSave vermindert. i.A. W. Frings" |
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| (10) Thomas Weber (Wohnort: ) schrieb am 02.08.2004 um 19:43:05: |
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| Sehr geehrter Herr Frings, ich habe von Graupner einen OS RX-15 ccm Motor, der schon längere Zeit (1-2 Jahre) schon nicht mehr in Betrieb war. Nun ist er mangels Konservierung völlig verharzt. Das bedeutet dass der Motor sich nur noch äussert schwer durchdrehen lässt. Können Sie mir bitte einen Tip geben, wie ich den Motor reinigen kann und welche Mittel man dafür am besten einsetzt? Mit freundlichen Grüssen und bereits vielen Dank im Voraus, Thomas Weber |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Ist der Motor festgerostet oder durch Rizinusöl verharzt? Tauchen Sie bei Verharzung den kompletten Motor in ein Gemisch von 1 : 1 AeroSave mit Dieselkraftstoff, so daß er innen und außen vollständig benetzt wird. Nach 1 - 2 Wochen sind die verharzten Rückstände so weit aufgeweicht, daß sie beim anschließenden Betrieb weitgehend ausgespült werden. Die ersten 2 Läufe mit extrem fetter Vergasereinstellung durchführen. i.A. W. Frings |
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| (9) Groß Guido (Wohnort: ) schrieb am 15.06.2004 um 08:56:21: |
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| Sehr geehrter Herr Frings : Ich möchte mir in der nächsten Zeit einen Viertakter zulegen, der aber ohne Nitro laufen soll (ca. 12 cm³ ).Können Sie mir einen Motor empfehlen der dieses Kriterium erfüllt. Mit Freundlichen Grüßen G.Groß |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Die englischen Laser-Motoren laufen passabel ohne Nitromethanzusatz. i.A. W. Frings |
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| (8) Alex (Wohnort: ) schrieb am 09.04.2004 um 09:17:09: |
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| Hallo Herr Frings Wie Umweltverträglich ist Aerosave im Vergleich zu Rizinus? Da ich in der Nähe einer Kuh und Ziegenweide fliege und Aerosave verwende würde mich interessieren ob da Gefahr für die Tiere besteht. (Landeanflug über Zaun) M.F.G Alex |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Bezüglich des Auspufffskondensates durch AeroSave bestehhen keine Bedenken. i.A. W. Frings |
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| (7) Ralf Goesmann (Wohnort: ) schrieb am 02.04.2004 um 14:43:02: |
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| Hallo, ich habe leider keinen Modellbauladen in meiner Nähe. Können Sie mir sagen ob und ggf. wo ich Ihre Produkte online beziehen kann? Gruß R.Goesmann |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Der Vertrieb der Aero-.../Metha-Produkte erfolgt in Deutschland ausschließlich über den Modellbaufachhandel. i.A. W. Frings |
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| (6) Thorsten (Wohnort: ) schrieb am 23.03.2004 um 10:19:35: |
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| Hallo, ich möchte den Kavan FK 50 mit 2 % Aerosave betreiben. Kann ich in die Ölwanne entgegen der Anleitung ebenfalls Aerosave einfüllen? Danke im Voraus, Torsten |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Aus Gewährleistungsgründen müssen Sie sich an die Bedienungsanleitung des Motorenherstellers halten. Die eigene Praxis hat gezeigt, daß es bei Verwendung von AeroSynth/AeroSave Öl in der Ölwanne bei Methanolbetrieb zu keinen Problemen kommt. Da das Modellmotorenöl im Gegensatz zum empfohlenen Mineralöl im Methanolkraftstoff löslich ist, ist allerdings u. U. ein etwas höherer Ölverbrauch vorhanden. Dieser kann durch Blowby-Verluste scheinbar kompensiert werden. Das hängt u.a. auch vom Einlaufzustand ab. Daher ist der Ölstand öfters zu kontrollieren. i.A. W. Frings |
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| (5) Dr. Markus Spitz (Wohnort: ) schrieb am 15.03.2004 um 20:56:08: |
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| Guten Tag Herr Frings, lege mir einen OS FS91 Surpass II zu. Welchen Kraftstoff können Sie empfehlen, der auch ggf. für meine 10er 2-Takter geeignet ist. Welche Einlaufprozedur empfehlen Sie für den 4-Takter und welche Luftschraube ist geeignet? Vielen Dank im Voraus für die Beantwortung der Fragen? |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| "Für den O.S. FS 91 S. empfiehlt sich als Fertigkraftstoff MethaSynth 115 + 8. Zweitakter laufen damit selbstverständlich ebenfalls problemlos, benötigen jedoch kein, oder nur 1 - 2 % Nitromethan. Der Einlauf erfolgt am bestem im Fluge mit verhaltener Leistungsanforderung und möglichst fetter Vergasereinstellung. Als Luftschraube eignet sich am besten schweres Kunststoffmaterial, z. B. die Größe 13"" x 6 oder 11"" X 11. i.A. W. Frings" |
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| (4) Gerhard (Wohnort: ) schrieb am 11.03.2004 um 16:16:32: |
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| Hi, RC-Cars weren meist nur mit 10 % Öl gefahren. Bei den Fliegern lese ich häufug, dass der Ölanteil nicht weniger als 15 % sein soll. Was ist nun richtig? Gerhard |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Je mehr Öl der Motor über den Kraftstoff bekommt, um so höher sind die Reserven und desto stärker ist die Kühlung von innen. i.A. W. Frings |
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| (3) Markus N. (Wohnort: ) schrieb am 10.03.2004 um 18:47:22: |
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| Hallo Herr Frings, ist etwas an den Gerüchten um ein neues Schmieröl dran. Habe gehört es solle bald ein neues Aerosynth oder Aerosave Öl geben, stimmt das etwa? Gruß Markus N. |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Voraussichtlich im Frührahr 2005 kommt neues Fuchs-Modellmotorenöl auf den Markt. i.A. W. Frings |
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| (2) Markus N. (Wohnort: ) schrieb am 02.03.2004 um 13:37:47: |
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| Hallo Herr Frings, wie sieht es eigentlich mit dem Aerosynth Competition aus, wenn ich bei meinem Händler noch eine Dose gefunden habe auf der die Drehzahlbeschränkung von 14.000 U/min noch aufgedruckt ist? Heißt das, das dieses Öl schon mindestens seit 1996 beim Händler steht? Kann man so altes Öl ohne Bedenken noch verwenden und ist ein problemloses Mischen mit Aerosave möglich? Hat das Mischen irgendwelche Vor oder Nachteile? Gruß Markus |
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| Der Moderator antwortete hierzu: | |||
| Die ursprüngliche Drehzahlbegrenzung für das Competition-Öl wurde vor knapp 10 Jahren aufgehoben, es gibt keine Drehzahlbegrenzung mehr für dieses Öl. Von der Fa. Graupner wurden die bereits geruckten Etiketten weiterhin verwendet. Das Mischen mit AeroSave vermindert den Leichtlaufeffekt des Competition-Öls, der Korrosionsschutz wird dadurch verstärkt. i.A. W. Frings |
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